Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

  • Ersteller Ersteller -ElCritico-
  • Erstellt am Erstellt am
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Bist du auch im Pflegeberuf?
Nö, bin handwerker. Unsere patienten sind aber teils nicht minder anstrengend (bin auch irgendwie psychologe) und diverse 5-geschosser erklimmen wir mitsammt material plus maschienen immer noch zu fuß. (nicht alle haben fahrstuhl)
Aber ich will mich nicht beklagen. Früher, also als ich noch jung war ( :fresse: ), sind wir auch im 11-geschosser mit dem material auf der schulter ganz nach oben, weil der fahrstuhl außer betrieb gesetzt wurde.
Dann drücke ich dir die Daumen für die 30h Woche.
Wie gesagt, macht chef mit sicherheit nicht mit und wenn ich dann noch sage "vorzugsweise voller lohnausgleich" ist gleich ganz schluß. :fresse: Aber vieleicht muß ich anders ran gehen... Altersteilzeit als mitt-40er... Das hat auch was. :D
 
In dem man die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung (und nicht nur die) in eine Bürgerversicherung umbaut, in die jeder, unabhängig von Einkommensart und Einkommenshöhe einzahlen muss, sprich das Ausweichen auf Private und berufsständische Extrawürste nicht mehr geht. Ebenso sollte die Beitragsbemessungs entfallen, die nur dafür sorgt, das jeder Euro der über ihr liegt, nicht mehr Beitragspflichtig ist. Die Auswirkung davon kann man hier grafisch sehen: https://de.wikipedia.org/wiki/Beitragsbemessungsgrenze#/media/Datei:BBG2.jpg
Die einzige Obergrenze die es noch geben sollte, ist die Entgeltersatzleistungsobergrenze.
Auch gehören Blödeleien wie die zig Krankenkassen dringend auf den Prüfstand.
Real gesehen wird das nie passieren...das gäbe ein Hickhack auf mehrere Jahrzehnte hinaus. Viele Leute (wie ich auch) könnten die Private Rentenversicherung+ne Bürgerversicherung überhaupt nicht mehr bezahlen und die privaten Rentenversicherungen werden einen Teufel tun, ihre Verträge zum Wohle einer Bürgerversicherung abgeben...deren Geld ist ja schließlich auch irgendwo "unterwegs".
Da kannste den Schlüppi wieder hochziehen...mehr als ein feuchter Traum von Dir wird das nicht werden, weils einfach nicht (mehr) umsetzbar ist.

Zudem müßten die Leute das umsetzen, die Nachteile davon hätten, ganz so blöd sind die Politiker auch wieder nicht.^^
 

Ich helfe gern:

Wirst schon recht haben, wenn die das schreiben...

Ist das zitierte nun gelogen oder nicht? Deine pseudosubtile Bemerkung legt das jedenfalls nahe.

Sind schon herrliche Verbindungen.
Von der Behauptung keiner wollte in die SU in den Urlaub reisen, zu Nazis in der DDR...

... in einem Thread mit dem Namen "Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread". Aber dafuer, alle Threads so lange auf links zu waschen bis es endlich um Russland geht, hast Du halt ein Haendchen.

Die Behauptung dass die Sowjetunion fuer die breite Bevoelkerung der DDR eher kein besonders populaeres Reiseziel war wuerde ich btw unterschreiben. Wobei ich einem NVA-Kader da eine andere Sicht zugestehe.
 
Ich helfe gern:



Ist das zitierte nun gelogen oder nicht? Deine pseudosubtile Bemerkung legt das jedenfalls nahe.



... in einem Thread mit dem Namen "Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread". Aber dafuer, alle Threads so lange auf links zu waschen bis es endlich um Russland geht, hast Du halt ein Haendchen.

Die Behauptung dass die Sowjetunion fuer die breite Bevoelkerung der DDR eher kein besonders populaeres Reiseziel war wuerde ich btw unterschreiben. Wobei ich einem NVA-Kader da eine andere Sicht zugestehe.
Geschichte ist immer Interessengestreuert und viel Interpretation. Was ist also gelogen?
Napoleon kann ein fieser Aggressor gewesen sein oder aber wollte die Europäische Einigung. Was meinst du?
Ich denke sogar das du noch nicht einmal gelesen hast, was du da gepostet hast.



Der Rest ist wieder mal Unsinn. Ich denke das du noch viel zu klein warst um zu entscheiden was damals populär war und die Unterstellung mit dem NVA Kader.... Schwamm drüber, ist mir zu doof.
Im Gegensatz zu dir war ich 89 in Berlin dabei und habe immer mein Maul aufgemacht.
Wenn ich dann lese, wie du über mein " Hausverbot" triumphiert hast, ist die Wende und wofür wir damals auf der Straße waren, an dir vorbei gegangen.
Sry für OT, aber kannst ja wieder melden.
 
Würde sagen, wir sind durch und alles was noch kommt, wird eher endemischen Charakter haben.

Du verknüfst drei Dinge, die nichts miteinander zu tun haben:
- Endemisch ist eine Krankheit, wenn sie fortwährend in irgendeinem Maße auftritt.
- "Durch" hat man einen Krankheitsausbruch, wenn sie nicht mehr in nenneswerter Zahl auftritt.
- Beides hat nahezu nichts damit zu tun, wie viele in der Vergangenheit schon infiziert waren oder nicht. Eine Krankheit kann auch endemisch sein, wenn sie erst 0,0001% der Bevölkerung hatten und sie sich nicht weiter verbreitet und eine Krankheit kann epidemisch/pandemisch bleiben, wenn sie schon 100% der Bevölkerung hatten und sich weiterhin regelmäßig alle anstecken.

Corona gehört dummerweise spätestens seit Omikran in letztere Kategorie: Bis einschließlich Alpha haben sich ja noch einige erträumt, es könne eine Durchseuchung geben und durch die daraus resultiernden Immunitäten würde Covid auf niedrigem Niveau endemisch werden, ohne dass man weiter was tun müsse. Andere hatten die gleiche Hoffnung ohne Tote auf Impfungen projeziert, also so ähnlich wie Masern & Co. Aber spätestens bei Omikron sind Immunitäten einfach nicht mehr gegeben. Das Virus ist ansteckend genug, um auch von Geimpften weitergegeben zu werden und einige Leute bringen es (trotz laufender Maßnahmen!) fertig, sich zweimal im gleichen Monat zu infizieren. Damit ist man also nie "durch", solange nicht alle daran arbeiten, dass es vorbei geht und das machen sehr viele nicht. Im Gegenteil.

Omikron wird also bestenfalls sowas wie endemisch werden, wenn alle (außer dem fliehenden Krankenhauspersonal) einfach so tun, als wäre 2019 und die Krankheit nach belieben wütend lassen. Dann hat man "konstante" Bedingungen, unter denen sich jeder alle paar Wochen ansteckt. "Endemisch" würde ich es aber trotzdem nicht nennen wollen - bei so hohen Infektionen reichen <1% Sterberate und 5% Post Covid, damit sich deutliche Verschiebungen in der Bevölkerung ergeben und man eben doch keinen konstanten Verlauf hat.
(Inzidenz 20000 + 5% Post Covid => nach 70 Wochen sind 50% der Gesellschaft nicht mehr körperlich in der Lage, normal am gesellschaftlichen oder beruflichen Leben teilzunehmen und sich kontant neu zu infizieren.)

Wahrscheinlicher ist ohnehin, dass weiterhin 2-3 mal im Jahr die Menschen doch zu dem Schluss kommen, dass es zuviel wird, die bis dahin als "unerträglich" bezeichneten Maßnahmen doch als das kleinere übel bezeichnen und 1-2 Monate was gegen Corona tun und erst danach wieder munter mit dem gegenseitigen Anstecken weitermachen. Das ergibt eine nicht endende Kette von Ups und Downs. Also Epidemien oder, wenn der Rest der Welt genauso blöd ist (wonach es größtenteils aussieht), Pandemien.


Der Heimplatz kostet 4000 Euro (im Monat). Von den 4000 Euro muß das meiste selber bezahlt werden. Obwohl er sein ganzes Leben in die Pflegeversicherung eingezahlt hat. Das passt alles nicht wirklich zusammen. Manche mußten schon dafür ihre Häuser verkaufen.

Also mal abgesehen davon, dass der Pflegesatz für Stufe 5 schon (knapp) mehr als die Hälfte von 4000 € beträgt und somit mitnichten "das Meiste" dieser Summe von irgendwem anders als der Pflegekasse bezahlt werden muss, gibt es seit seit ettlichen Jahren auch für den Rest eine recht ansehnliche Schwelle, unterhalb derer niemand sein Vermögen heranziehen muss, sondern das Sozialamt die vollen Kosten trägt. Wer trotzdem sein ein Haus verkauft, hat entweder mehrere oder ein durchaus ansehnliches gehabt. Die Pflegereform war tatsächlich einer der wenigen positiven Punkte, die die SPD abgeliefert hat (und die ich bei der Auflistung weiter oben auch nicht mehr Kopf hatte).

Ausgenommen sind natürlich besonders luxuriöse Heime, aber selbst da ist die Spanne weit, da man heutzutage ja in der Regel froh ist, wenn überhaupt ein Platz frei ist.


Wen oder was meinst du?
Das Gesundheitssystem ist wichtig. Und sollte man nicht nur in privaten Händen belassen. Spätestens dann wenn du auch mal versorgt werden mußt sollte es dir einleuchten.

Nicht "nicht nur". Etwas zur Hälfte in privater Hand zu lassen führt nur dazu, dass sich die Wirtschaft den lukrativen Teil rauspickt und die Gemeinschaft auf den teuren Fällen sitzen bleibt. Siehe Krankenkassen. Entweder man steht zum menschenverachteten Markt oder man will Solidarität und regelt etwas voll staatlich. (Die Umsetzung kann nach Vorgaben natürlich privat erfolgen, wobei ich da aber auch keinen Vorteil drin sehe.)
 
.
.
Hallo?
Das war damals ein Land und es interessierte keinen wo er lebte.

Die UdSSR war "ein" Staat, aber das Land Russland blieb das Land Russland, seine Einwohner blieben seine Einwohner und ihre Kultur blieb deren Kultur. Die bekanntermaßen nicht identisch zur z.B. ukrainischen ist (und selbst innerhalb Russlands ziemlich deutlich schwankt, Tataren oder Tschetschenen haben auch ihre eigene Kultur).
Wenn wir also von russischer Kultur sprechen, die Ostdeutsche angeblich toll finden, und ich Russland sage, dann meine ich auch Russland. Und keine ukrainische Kultur, keine Kalmücken und nicht Jakutien. (Auch wenn letzteres als Mitglied der Föderation natürlich eine russländische Verwaltungseinheit ist. Aber es ist eben genausowenig russisch wie Wales nicht englisch ist.)

Erstaunlich, das jemand der nicht-Ostdeutschen pauschal Bildungslücken unterstellt, selbst nicht den Unterschied zwischen Russland und Sowjetunion kennt. Das bin ich sonst nur von Amerikanern gewöhnt.

Ja und ? Hier war aber Wildwest, ohne Mindestlohn und Gewähr überhaupt sein Geld zu erhalten.
Außerdem will ich nicht vergleichen, weil beides eine Sauerei war.

Wenn du das "nicht vergleichen willst", dann ist es reichlich blöd, genau das zu machen. Poulton sprach ganz allgemein von "atypischen Beschäftigungsverhältnissen" überall in Deutschland, wozu ganz klar auch Kleinstselbstständige in den neuen Ländern zählen. Aber du bestehst darauf, ausdrücklich "Ich AGs im Osten" damit kontrastieren und als etwas ganz anderes, woanders nicht existierendes darzustellen, dass sonst "vergessen" werden würde. Es gibt da aber keine Besonderheiten, die man vergessen könnte, sondern das waren einfach genauso arme Schweine, wie es sie überall im Land gab und gibt.


Als staatlich angestellte würden die alle als beamte enden. (siehe lehrer)

Der Staat verbeamtet seit den 80ern nicht mehr flächendeckend und bei Lehrern gab es das zwischendurch praktisch gar nicht mehr...

Das kann sich kein staat leisten und die bürger gleich garnicht.

Selbst wenn es Beamte wären: Die vernünftig zu bezahlen kostet keinen Cent mehr als normale Arbeitnehmer vernünftig zu bezahlen. Wenn sich die Gesellschaft das allgemein nicht leisten will, dann bleiben es halt Scheiß Jobs, die nicht genug Leute machen wollen. Vollkommen egal ob staatlich oder nicht.
(Und ich sage bewusst "wollen", nicht "können". Wenn ich mir den durchschnittlichen Neuwagenpreis und die Absatzzahlen, die Entwicklung der Wohnflächen, die Verbreitungsgeschwindigkeit jeder neuen Smartphone-Generation oder die Zahl der Flugurlaube angucke, dann kann sich die deutsche Gesellschaft ziemlich vieles leisten. Sie will nur nicht. Was okay ist, wenn es wirklich alle wollen und nicht nur einige Besserverdiener über einen Großteil der Möglichkeiten entscheiden, aber man soll sich dann hinterher eben nicht über die eigenen Entscheidungen beschweren. Und seit vielen Jahrzehnten hat sich die Mehrheit der Deutschen nicht für sozialen Ausgleich, nicht für faire Löhne, nicht für gute Arbeitsbedingungen und auch nicht für Chancen für kommende Generationen, für Umweltschutz, für ein stabiles Klima oder auch nur Frieden in der Welt entschieden, sondern für individuellen Konsum. Wenn dann genau diese Leute im Alter ohne Pfleger dahinsiechen kann ich nur sagen: Karma.)

Wir haben hier gleich 3, was erstmal zuviel ist. Allerdings weis ich nicht, wie weit das einzugsgebiet richtung vogtland und erzgebirge geht...

Ich glaube im Moment ist so gut wie kein Teil Deutschlands überversorgt. In den Kliniken ist jeweils selbst noch etwas Potential, wenn man mal gesundheits- und nicht profitorientiert an die Sache rangehen würde, aber wenn die drei Kliniken vor Ort bei euch in einem Verbund zusammenarbeiten, sodass kein Verwaltungs- und Laboroverhead entsteht, hat die Existenz von drei Namen und Standorte keinen Nachteil.

Im allgemeinen sollte man aber wohl das konzept der "polyklinik" wieder heraus hohlen. Eine klinik mit allen fachärzten der notwendigen richtungen. Das macht es den ärzten auch einfacher eine praxis zu betreiben...

Die meisten größeren Kliniken sind schon relativ breit aufgestellt. Und kleinere zum Teil auch und das in höherer Qualität...
Nur spezialisierte Privatkliniken und eben eigenständig agierende Ärzte entziehen sich der Kontrolle. Man kann sich für freien Markt in dem Segment entscheiden oder dagegen, aber man muss mit den Konsequenzen rechnen.

Ich bin hier in westsachen und tschechien ist auch nicht weiter weg. Nichts desto trotz hat der sohn meines bruders, nach der ausbildung als altenpfleger, um die 2300€ netto gehabt.

Man kann Alten- und Krankenpflege nicht vergleichen, aber was ich so aus Richtung Berlin und damit Einzugsbereich polnischer Arbeitskräfte höre, sind die Bedinungen für Gehaltsforderungen gerade optimal.
In Regionen ohne direkte Anbindung an billige Arbeitsmärkte erst recht, da wäre vermutlich selbst ein Umzug bald wieder drin. (Ich weiß, dass Umzüge nicht toll sind und andere Nachteile mit sich ziehen - erwähnte ich, dass freie Märkte Nachteile haben?)


Bist du auch im Pflegeberuf?
Dann drücke ich dir die Daumen für die 30h Woche.
Ich kann nur erahnen, was ihr arbeiten müsst...

Die deutsche Philosophie ist: Wenn wir keine neuen Leuten finden, weil wir so miese Jobs zu miesem Lohn anbieten, dann müssen halt die Arbeitszeiten hoch. Und das sehe ich auch weit außerhalb der Pflege überall.
 
Also mal abgesehen davon, dass der Pflegesatz für Stufe 5 schon (knapp) mehr als die Hälfte von 4000 € beträgt und somit mitnichten "das Meiste" dieser Summe von irgendwem anders als der Pflegekasse bezahlt werden muss, gibt es seit seit ettlichen Jahren auch für den Rest eine recht ansehnliche Schwelle, unterhalb derer niemand sein Vermögen heranziehen muss, sondern das Sozialamt die vollen Kosten trägt. Wer trotzdem sein ein Haus verkauft, hat entweder mehrere oder ein durchaus ansehnliches gehabt. Die Pflegereform war tatsächlich einer der wenigen positiven Punkte, die die SPD abgeliefert hat (und die ich bei der Auflistung weiter oben auch nicht mehr Kopf hatte).

Ausgenommen sind natürlich besonders luxuriöse Heime, aber selbst da ist die Spanne weit, da man heutzutage ja in der Regel froh ist, wenn überhaupt ein Platz frei ist.
Ok dann habe ich das nicht ganz aufn Schirm gehabt. Dennoch sind das relativ hohe Kosten. Und nein das sind keine Villen die die Leute verkaufen müssen. Wenn das Ersparte aufgebracht ist geht es an das Eigenheim. Sozialamt greift nur wenn man davon vorher auch abhängig gewesen ist und nicht jeder möchte das.
Nicht "nicht nur". Etwas zur Hälfte in privater Hand zu lassen führt nur dazu, dass sich die Wirtschaft den lukrativen Teil rauspickt und die Gemeinschaft auf den teuren Fällen sitzen bleibt. Siehe Krankenkassen. Entweder man steht zum menschenverachteten Markt oder man will Solidarität und regelt etwas voll staatlich. (Die Umsetzung kann nach Vorgaben natürlich privat erfolgen, wobei ich da aber auch keinen Vorteil drin sehe.)
Da stimme ich voll zu.
 
Eingebundener Inhalt
An dieser Stelle findest du externe Inhalte von Youtube. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt.
Für mehr Informationen besuche die Datenschutz-Seite.

Hier nochmal zu den Plegekräften.
 
Du verknüfst drei Dinge, die nichts miteinander zu tun haben:
- Endemisch ist eine Krankheit, wenn sie fortwährend in irgendeinem Maße auftritt.
- "Durch" hat man einen Krankheitsausbruch, wenn sie nicht mehr in nenneswerter Zahl auftritt.
- Beides hat nahezu nichts damit zu tun, wie viele in der Vergangenheit schon infiziert waren oder nicht. Eine Krankheit kann auch endemisch sein, wenn sie erst 0,0001% der Bevölkerung hatten und sie sich nicht weiter verbreitet und eine Krankheit kann epidemisch/pandemisch bleiben, wenn sie schon 100% der Bevölkerung hatten und sich weiterhin regelmäßig alle anstecken.

Corona gehört dummerweise spätestens seit Omikran in letztere Kategorie: Bis einschließlich Alpha haben sich ja noch einige erträumt, es könne eine Durchseuchung geben und durch die daraus resultiernden Immunitäten würde Covid auf niedrigem Niveau endemisch werden, ohne dass man weiter was tun müsse. Andere hatten die gleiche Hoffnung ohne Tote auf Impfungen projeziert, also so ähnlich wie Masern & Co. Aber spätestens bei Omikron sind Immunitäten einfach nicht mehr gegeben. Das Virus ist ansteckend genug, um auch von Geimpften weitergegeben zu werden und einige Leute bringen es (trotz laufender Maßnahmen!) fertig, sich zweimal im gleichen Monat zu infizieren. Damit ist man also nie "durch", solange nicht alle daran arbeiten, dass es vorbei geht und das machen sehr viele nicht. Im Gegenteil.

Omikron wird also bestenfalls sowas wie endemisch werden, wenn alle (außer dem fliehenden Krankenhauspersonal) einfach so tun, als wäre 2019 und die Krankheit nach belieben wütend lassen. Dann hat man "konstante" Bedingungen, unter denen sich jeder alle paar Wochen ansteckt. "Endemisch" würde ich es aber trotzdem nicht nennen wollen - bei so hohen Infektionen reichen <1% Sterberate und 5% Post Covid, damit sich deutliche Verschiebungen in der Bevölkerung ergeben und man eben doch keinen konstanten Verlauf hat.
(Inzidenz 20000 + 5% Post Covid => nach 70 Wochen sind 50% der Gesellschaft nicht mehr körperlich in der Lage, normal am gesellschaftlichen oder beruflichen Leben teilzunehmen und sich kontant neu zu infizieren.)

Wahrscheinlicher ist ohnehin, dass weiterhin 2-3 mal im Jahr die Menschen doch zu dem Schluss kommen, dass es zuviel wird, die bis dahin als "unerträglich" bezeichneten Maßnahmen doch als das kleinere übel bezeichnen und 1-2 Monate was gegen Corona tun und erst danach wieder munter mit dem gegenseitigen Anstecken weitermachen. Das ergibt eine nicht endende Kette von Ups und Downs. Also Epidemien oder, wenn der Rest der Welt genauso blöd ist (wonach es größtenteils aussieht), Pandemien.
Ich will an der Stelle keine "covid" Grundsatzdiskussion starten oder weiterführen.

Nur soviel als reply:
Bzgl. der Bewertung "endemisch" bin ich ganz dicht bei Herrn Drosten in meiner Meinungsbildung.

Bzgl. Gefährlichkeit:
Da denke ich pragmatisch (und FDP nah):
Es sterben z. B. x% an Krebs und y% an Tabak-/Alkoholmissbrauch in D., jetzt gibt es eben das Risiko in % on Top.
Deswegen weiterhin wirtschaftsschädigende lockdowns usw. fahren, halte ich für selbstzerstörerisch.
Wer zur Krebsvorsorge geht, vermindert sein persönliches Risiko.
Wer weiterhin sich impfen lässt, vermindert sein persönliches Risiko.
Eigentlich ganz einfach.
Allgemeine Maskenpflicht in Innenräumen in Hochzeiten der Infektionswelle ist mit mir diskutierbar, in Schulen lehne ich das ab.
Bekomme live mit, wie sehr es meine Tochter und meine Enkelkinder belastet.
Das ist ein psychologischer supergau für Kinder.
Alles andere sollte jedem selbst überlassen werden.
 
Eingebundener Inhalt
An dieser Stelle findest du externe Inhalte von Youtube. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt.
Für mehr Informationen besuche die Datenschutz-Seite.

Also für diesen Herbst die Maßnahmen nich ernst nehmen.
 
Ok dann habe ich das nicht ganz aufn Schirm gehabt. Dennoch sind das relativ hohe Kosten. Und nein das sind keine Villen die die Leute verkaufen müssen. Wenn das Ersparte aufgebracht ist geht es an das Eigenheim. Sozialamt greift nur wenn man davon vorher auch abhängig gewesen ist und nicht jeder möchte das.

Bis 2015 (?) mag das gegolten haben, da habe ich mich nie näher mit der Sache beschäftigt. Aber seitdem kann so ohne weiteres nur noch das individuelle Vermögen eingeschränkt herangezogen werden (und ein Heimbewohner braucht sein Haus ja nicht mehr), die Angehörigen sind da bis zu einer für Durchschnittsverdiener vollkommen ausreichende Grenze geschützt.


Ich will an der Stelle keine "covid" Grundsatzdiskussion starten oder weiterführen.

Nur soviel als reply:
Bzgl. der Bewertung "endemisch" bin ich ganz dicht bei Herrn Drosten in meiner Meinungsbildung.

Covid-Diskussionen enden hier regelmäßig in moderativen Eingriffen. Ich habe deswegen auch keine Aussage über richtig oder falsch gemacht, das ist eine moralische Frage (wenn auch leider keine, die jeder nur für sich entscheidet, sondern eine, die die Gesellschaft diktiert. Im Gegensatz zu Tabak, Alkohol & Co), sondern einzig auf die Begrifflichkeit "endemisch" hingewiesen. Und endemisch können sich nur Krankheiten verhalten, die unter dauerhaft sichergestellten Bedingungen ein R von nicht nenneswert über 1 haben. Z.B. Grippe gehört im Schnitt dazu, aber Omikron ganz eindeutig nicht. Das ist selbst mit teilweiser Maskenpflicht, teilweiser Impfplicht, weitverbreiteten Vorinfektionen und allgemeinen Vorsichtsregeln zu infektiös, wie die letzten Wochen eindeutig beweisen.

Ob man das schlimm findet, ist eine andere Frage - bei Rhinoviren kümmert sich auch absolut niemand darum, wenn sie sich epdemisch verbreiten, weil sie ziemlich harmlos sind. Bei HIV sähe die Sache ganz anders aus. Corona liegt irgendwo dazwischen und wo genau hängt stark davon ab, wie man die leider stark vernachlässigte Forschung zu Lang- und anhaltenden Folgen extrapoliert und für wie wichtig man eine allgemein gut funktionierende Gesundheitsversorgung zu welchem Preis hält.


Lese genauer. Ich schrieb immer von "Sowjetunion", was die gesamte Kultur einschließt.

Lüg nicht. Du hast ein einziges Mal das Wort "sowjetisch" gebraucht und dich ansonsten nur auf Zitate bezogen, in denen immer und ausschließlich von Russland und russisch die Rede war und das aus gutem Grund, denn mit genau so einem Text hast du die Debatte ja vom Zaun gebrochen:

Habe ich gerade gelesen und finde ihn ganz gut und erklärt ganz vernünftig, warum im Osten einige die derzeitige Politik der Regierung in Vezug auf Russland nicht gut finden.

https://www.spectator.co.uk/article/east-germans-still-find-it-hard-to-see-russia-as-the-enemy schrieb:
East Germans still find it hard to see Russia as the enemy
...
So East Germans don’t share the same sense of existential threat. And while the Stasi years did leave deep psychological marks on East Germans, it didn’t lead to a long-lasting reappraisal of Russia’s role in Europe. In their view, the Soviets liberated them from Nazism. Injustice had been done to Russia by Germany, not the other way around. Poland rightly took a very different view having fought German and Russian brutality.
...
They read Russian literature, learned the language and travelled to the Soviet Union to study. Throughout the Cold War, Russians remained faceless enemies to the West, while East Germans built relationships with them.

Es ging nie um tschetschenische, ukrainische, krimtartarische oder andere Kulturen, die auch Teil der Sowjetunion waren. Bekanntschaft mit diesen kann man ja auch schlecht als Argument dafür gebrauchen, dass Ostdeutsche angeblich in großer Zahl aus kulturellen Gründen näher bei Russland stehen, dass eben diesen Kulturen ihr Existenzrecht abspricht. Diese von dir verbreitete Argumentation lässt sich nur führen, wenn man, eben wie im von dir geposteten Text, ausdrücklich eine Affinität zur russischen Kultur unterstellt, aber keine zu anderen Völkern, die in der Sowjetunion und jetzt auch von Russland unterdrückt werden.

Aber genau so eine Affinität gab es meinen durchaus breit gestreuten Erfahrungen mit DDR-Bürgen sowie den offensichtlichen von großen Mehrheiten während der Wende bezogenen anti-Ostblock-Positionen nie, sondern sogar das knallharte Gegenteil davon. Man fühlte sich, zu recht, von Russland unterdrückt und, im Falle der älteren Generationen, zum Teil sogar ausgeplündert und hatte z.B. zu Ungarn gerade deswegen ein Gemeinschaftsgefühl gegen Russland.

Und zumindest rein von der medialen Berichterstattung her sieht es auch nicht so aus, als würde die gewisse Häufung von Pro-russischer Sentimentalität in den nicht-mehr-ganz-so-neuen-Ländern heute von einer Gruppe mit Altersschnitt 70 getragen werden, wie das zu erwarten wäre, wenn die Hintergründe Erfahrungen während eines langen Lebens in der DDR waren. Ganz im Gegenteil scheinen zu großen Teilen bis-zu-50 und sehr viele unter-40-Jährige ganz vorne mit dabei zu sein. Also Personen, die exakt 0 Jahre ihres erwachsenen Lebens in der DDR verbracht haben und nie selbstständig, wenn überhaupt, in die UdSSR gereist sein können, weil es die da schon nicht mehr gab.

Was dagegen ihn jedem einzelnen detailiierten Beispiel wie die Faust aufs Auge passt: Rechtsgerichte Nationalisten, wie sie im Osten etwas häufiger vorkommen als im Westen, die NATO, USA und vor allem EU schon lange als zu ihrem Feindbild erkoren haben, weil die die teutsche Kultur (linksgrün) versiffen. Die autokratische Staatsstrukturen forden. Die osteuropäischen Völkern teilweise generell die Kultur absprechen oder, in extremen Fällen, sogar deren Ausrottung forden. Dass diese Leute einem nationalistischen Autokraten, der sich im Krieg gegen NATO, USA und EU wähnt, der osteuropäischen Völkern ihre Kultur abspricht und kein Problem damit hat, diese massenhaft zu töten, anhimmeln stimmt. Aber das hat rein gar nichts mit Erfahrungen in der DDR zu tun.

Aber durchaus einiges mit der heutigen politischen Lage - wenn auch weniger auf Bundesebene.
 
Bis 2015 (?) mag das gegolten haben, da habe ich mich nie näher mit der Sache beschäftigt. Aber seitdem kann so ohne weiteres nur noch das individuelle Vermögen eingeschränkt herangezogen werden (und ein Heimbewohner braucht sein Haus ja nicht mehr), die Angehörigen sind da bis zu einer für Durchschnittsverdiener vollkommen ausreichende Grenze geschützt.
Und wenn der Ehepartner da noch leben will im Haus? Oder Angehörige mit Erbanspruch da sind?
 
Und wenn der Ehepartner da noch leben will im Haus? Oder Angehörige mit Erbanspruch da sind?
Also zu Ersterem kann ich dir nix sagen (aber ich geh mal davon aus, dass es zum zweiten Fall keinen Unterschied macht, Vermögen ist nunmal Vermögen). Aber bei Letzterem: geerbt wird erst wenn die entsprechende Person das zeitliche gesegnet hat. Wenn bis dahin noch Vermögen da ist kann es vererbt werden, ansonsten eben nicht. Eine Immobilie zählt selbstverständlich zum Vermögen.
Aber normalerweise sind ältere Menschen auch nicht sehr viele Jahre in Pflegeheimen. Erst kommt ja der Pflegedienst der ab und zu aushilft und erst wenn die Person schon so kränklich ist, dass es nicht mehr geht geht es ins Heim. Soweit ich mal gelesen habe ist die durschnittliche "Verweildauer" da unter 2 Jahren. Da dürfte vom Hausverkauf noch ordentlich was zum erben übrig bleiben.
 
Aber bei Letzterem: geerbt wird erst wenn die entsprechende Person das zeitliche gesegnet hat. Wenn bis dahin noch Vermögen da ist kann es vererbt werden, ansonsten eben nicht. Eine Immobilie zählt selbstverständlich zum Vermögen.
Nicht aber wenn die immobilie rechtzeitig an den erben überschrieben wurde. Dann kann man sie evt. als altersvorsorge durch bekommen und die ist unantastbar.
Soweit ich mal gelesen habe ist die durschnittliche "Verweildauer" da unter 2 Jahren.
Der durchschnitt ist immer eine lüge. Du kannst glück haben und dein alter herr nibbelt noch ab bevor er dort im bett liegt oder du hast pech und er wird mit gewalt noch 10 jahre am leben gehalten. Aber selbst bei 2 jahren... 24x4000€... heftig, selbst wenn man nur 1500 tragen muß.
... die Angehörigen sind da bis zu einer für Durchschnittsverdiener vollkommen ausreichende Grenze geschützt.
1500€ selbstbehalt... soweit ich weis. (quasi wie für unterhalt der kinder) Und dann macht vater staat auch nicht vor den direkten kindern halt. Wenn ich das richtig in erinnerung habe, geht das bis zum 3. oder 4. verwandschaftsgrad. Man bezahlt also auch mal für jemanden, den man garnicht erst kennt. ;-) (das sozialamt zahlt wirklich erst, wenn absolut niemand greifbar ist)
 
Bis 2015 (?) mag das gegolten haben, da habe ich mich nie näher mit der Sache beschäftigt. Aber seitdem kann so ohne weiteres nur noch das individuelle Vermögen eingeschränkt herangezogen werden (und ein Heimbewohner braucht sein Haus ja nicht mehr), die Angehörigen sind da bis zu einer für Durchschnittsverdiener vollkommen ausreichende Grenze geschützt.




Covid-Diskussionen enden hier regelmäßig in moderativen Eingriffen. Ich habe deswegen auch keine Aussage über richtig oder falsch gemacht, das ist eine moralische Frage (wenn auch leider keine, die jeder nur für sich entscheidet, sondern eine, die die Gesellschaft diktiert. Im Gegensatz zu Tabak, Alkohol & Co), sondern einzig auf die Begrifflichkeit "endemisch" hingewiesen. Und endemisch können sich nur Krankheiten verhalten, die unter dauerhaft sichergestellten Bedingungen ein R von nicht nenneswert über 1 haben. Z.B. Grippe gehört im Schnitt dazu, aber Omikron ganz eindeutig nicht. Das ist selbst mit teilweiser Maskenpflicht, teilweiser Impfplicht, weitverbreiteten Vorinfektionen und allgemeinen Vorsichtsregeln zu infektiös, wie die letzten Wochen eindeutig beweisen.

Ob man das schlimm findet, ist eine andere Frage - bei Rhinoviren kümmert sich auch absolut niemand darum, wenn sie sich epdemisch verbreiten, weil sie ziemlich harmlos sind. Bei HIV sähe die Sache ganz anders aus. Corona liegt irgendwo dazwischen und wo genau hängt stark davon ab, wie man die leider stark vernachlässigte Forschung zu Lang- und anhaltenden Folgen extrapoliert und für wie wichtig man eine allgemein gut funktionierende Gesundheitsversorgung zu welchem Preis hält.




Lüg nicht. Du hast ein einziges Mal das Wort "sowjetisch" gebraucht und dich ansonsten nur auf Zitate bezogen, in denen immer und ausschließlich von Russland und russisch die Rede war und das aus gutem Grund, denn mit genau so einem Text hast du die Debatte ja vom Zaun gebrochen:



Es ging nie um tschetschenische, ukrainische, krimtartarische oder andere Kulturen, die auch Teil der Sowjetunion waren. Bekanntschaft mit diesen kann man ja auch schlecht als Argument dafür gebrauchen, dass Ostdeutsche angeblich in großer Zahl aus kulturellen Gründen näher bei Russland stehen, dass eben diesen Kulturen ihr Existenzrecht abspricht. Diese von dir verbreitete Argumentation lässt sich nur führen, wenn man, eben wie im von dir geposteten Text, ausdrücklich eine Affinität zur russischen Kultur unterstellt, aber keine zu anderen Völkern, die in der Sowjetunion und jetzt auch von Russland unterdrückt werden.

Aber genau so eine Affinität gab es meinen durchaus breit gestreuten Erfahrungen mit DDR-Bürgen sowie den offensichtlichen von großen Mehrheiten während der Wende bezogenen anti-Ostblock-Positionen nie, sondern sogar das knallharte Gegenteil davon. Man fühlte sich, zu recht, von Russland unterdrückt und, im Falle der älteren Generationen, zum Teil sogar ausgeplündert und hatte z.B. zu Ungarn gerade deswegen ein Gemeinschaftsgefühl gegen Russland.

Und zumindest rein von der medialen Berichterstattung her sieht es auch nicht so aus, als würde die gewisse Häufung von Pro-russischer Sentimentalität in den nicht-mehr-ganz-so-neuen-Ländern heute von einer Gruppe mit Altersschnitt 70 getragen werden, wie das zu erwarten wäre, wenn die Hintergründe Erfahrungen während eines langen Lebens in der DDR waren. Ganz im Gegenteil scheinen zu großen Teilen bis-zu-50 und sehr viele unter-40-Jährige ganz vorne mit dabei zu sein. Also Personen, die exakt 0 Jahre ihres erwachsenen Lebens in der DDR verbracht haben und nie selbstständig, wenn überhaupt, in die UdSSR gereist sein können, weil es die da schon nicht mehr gab.

Was dagegen ihn jedem einzelnen detailiierten Beispiel wie die Faust aufs Auge passt: Rechtsgerichte Nationalisten, wie sie im Osten etwas häufiger vorkommen als im Westen, die NATO, USA und vor allem EU schon lange als zu ihrem Feindbild erkoren haben, weil die die teutsche Kultur (linksgrün) versiffen. Die autokratische Staatsstrukturen forden. Die osteuropäischen Völkern teilweise generell die Kultur absprechen oder, in extremen Fällen, sogar deren Ausrottung forden. Dass diese Leute einem nationalistischen Autokraten, der sich im Krieg gegen NATO, USA und EU wähnt, der osteuropäischen Völkern ihre Kultur abspricht und kein Problem damit hat, diese massenhaft zu töten, anhimmeln stimmt. Aber das hat rein gar nichts mit Erfahrungen in der DDR zu tun.

Aber durchaus einiges mit der heutigen politischen Lage - wenn auch weniger auf Bundesebene.
Ruyven, bitte zeige eine Zeile wo ich Russland gemeint haben soll ?
Für mich war es früher die SU, die alle Völker mit einschloß.


Nur als Beispiel für die eigene Kultur der einzelnen Völker.
Ich sammelte früher Märchenbücher und hatte z,B. ukrainische, belorussische, russische Märchen, was ja eindeutig auf den Erhalt unterschiedlicher Kulturen hinweist.
Oder Dshamilja von Dshingis Aitmatow usw.
Ich war im Heimatmuseum in Taschkent, Achrabad und Duschanbe.
Sprache und Kultur wurden gefördert und erhalten, aber ich lasse das jetzt.
Bei Interesse mach einen Thread auf, aber an solchen Diskussionen existiert kein Interesse, weil ihr euer Urteil gefällt habt.
 
Ja, bitte dies!

Sowjetische oder Russische Geschichte hat nun wirklich wenig mit der aktuellen Bundesregierung zu tun. :kaffee:

Ein Bezug zu obigen Themen muss schon wirklich gut hergeleitet werden, ansonsten ist das hier offtopic :-_-:

Hatte leider einen Artikel verlinkt der unterschiedliche Auffassungen im Osten zur Russlandpolitik erklärte .
Man sollte nicht alles versuchen zu erklären.
Tut mir leid.
 
Und wenn der Ehepartner da noch leben will im Haus? Oder Angehörige mit Erbanspruch da sind?

Wenn man eine Pflegebedürftige Person nur noch als Erbquelle sieht, dann spar ich mir weitere moralische Beurteilungen.
Veranschlagung von gemeinsamen Vermögen bei Ehepartnern weiß ich gerade nicht - bei mir in der Familie stellte sich die Frage erst, als einer schon das Vermögen des anderen geerbt hatte. Bis dahin hat man sich gegenseitig gepflegt und für die externe Hilfe waren Pflegesatz und ein kleiner Teil der Rente ausreichend. (Um ehrlich zu sein war ein Teil der Familie angepisst als klar wurde, welche Lücken die Pflege zum Teil hatte und wieviel Geld da war)
Soweit ich auf die schnelle Feststellen kann, besteht Unterhaltspflicht gegenüber Ehegatten maximal zur Hälfte des eigenen Einkommens, wobei zuvor noch 1180 € Eigenbedarf bei getrennter Lebensweise abzuziehen sind (was in deinem Beispiel ja gegeben ist). D.h. wenn der Ehepartner 1500 € Rente bekommt, müsste er 160 € zur Pflege beisteuern. Vermögen scheint nicht pauschal geregelt zu sein, aber selbst genutztes Wohneigentum ist wie üblich komplett geschützt, solange es keine extremen Formen annimmt.




Der durchschnitt ist immer eine lüge. Du kannst glück haben und dein alter herr nibbelt noch ab bevor er dort im bett liegt oder du hast pech und er wird mit gewalt noch 10 jahre am leben gehalten. Aber selbst bei 2 jahren... 24x4000€... heftig, selbst wenn man nur 1500 tragen muß.

10 Jahre auf Pflegestufe 5? Das ist wirklich sehr, sehr selten. Bei mir im Umfeld waren es 3 bis 12 Monate auf Stufe 4-5, davor <5 Jahre Jahre auf dem was heute Stufe 2-3 wäre zu Hause.
Aber selbst 1500 * 24 wäre nicht mehr als ein durchschnittlicher Neuwagen und wie gesagt: Freibeträge sind ansehnlich. Das heißt die volle Summe zahlen auch nur die, die sich typischerweise Neuwagen kaufen.

1500€ selbstbehalt... soweit ich weis. (quasi wie für unterhalt der kinder) Und dann macht vater staat auch nicht vor den direkten kindern halt. Wenn ich das richtig in erinnerung habe, geht das bis zum 3. oder 4. verwandschaftsgrad. Man bezahlt also auch mal für jemanden, den man garnicht erst kennt. ;-) (das sozialamt zahlt wirklich erst, wenn absolut niemand greifbar ist)

Es geht übrigens maximal bis in den 2. Grad (Enkel) und das auch nur in Ausnahmefällen.
Und pro Nase sind 100000 brutto/a frei. Das sollten dann wenigstens um die 4000 € Selbstbehalt netto sein. Und das afaik auch noch pro Nase, bei den im Schnnitt wenigstens zwei Kindern die aktuelle Pflegefälle meist haben muss dann also jemand mit 5000 € Monatseinkommen (zzgl. das seines Partners) 1000 € abgeben, wenn der Heimplatz so viel wie im ursprünglichen Beispiel kostet.

 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück