Wie gesagt, so aus der lameng würde ich sagen, das der pflegesatz vervierfacht werden müßte.
In dem man die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung (und nicht nur die) in eine Bürgerversicherung umbaut, in die jeder, unabhängig von Einkommensart und Einkommenshöhe einzahlen muss, sprich das Ausweichen auf Private und berufsständische Extrawürste nicht mehr geht. Ebenso sollte die Beitragsbemessungs entfallen, die nur dafür sorgt, das jeder Euro der über ihr liegt, nicht mehr Beitragspflichtig ist. Die Auswirkung davon kann man hier grafisch sehen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Beitragsbemessungsgrenze#/media/Datei:BBG2.jpg
Die einzige Obergrenze die es noch geben sollte, ist die Entgeltersatzleistungsobergrenze.
Auch gehören Blödeleien wie die zig Krankenkassen dringend auf den Prüfstand.
Und komme mir bitte nicht mit steuern. Die zahlst letztlich auch nur du (wir alle)
Das kommt auf die Art der Steuern an. Die letzten Jahrzehnte hat man im Namen des Neoliberalismus alle direkten Steuern, die nur die besitzende und privilegierte Klasse treffen würde, entweder drastisch gesenkt oder sie werden, wie z.B. die Vermögenssteuer und Börsenumsatzsteuer, gar nicht mehr erhoben. Stattdessen hat man indirekte Steuern, wie z.B. die Umsatzsteuer, erhöht und neue indirekte Steuern eingeführt. Obwohl diese vorallem die belasten, die ganz oder teilweise auf Transferleistungen angewiesen sind oder die mit ihrem Gehalt gerade so darüber liegen. Das ganze wurde und wird in entsprechend wohlfeile Worte verpackt, dass das ja angeblich dem ökologischen Umbau oder der Konsumsteuerung diene. Dabei ist das nichts weiter als Maskerade, damit der Neoliberalismus und das damit einhergehende Schweinesystem nicht sofort zum Vorschein kommt.
Wenn man in München 400€ mehr bekommt, aber 500€ mehr Miete zahlt steht der Westen in deiner Angabe besser da und der Arbeiter im Westen ist trotzdem ärmer.
Und weiter? Die Lebensunterhaltskosten sind in Ostdeutschland nicht im gleichen Maße so niedrig, wie die Einkommen. In bestimmten Städten - und ich rede jetzt nicht von Berlin (wer tut sich das überhaupt freiwillig an?) - liegen sie sogar über den westdeutschen Schnitt, obwohl die Löhne weiterhin nur Ostniveau haben. Die Leute sind also doppelt in Arsch gekniffen.
Edit: Passend dazu auch:
Je nach Region belastet die Teuerung deutsche Verbraucher bei der Energie unterschiedlich stark. Für Strom und Gas müssen Menschen in Ostdeutschland einer Studie zufolge im Schnitt mehr aufwenden als im Rest der Republik.
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