Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Mal was zum Thema Gesundheitspolitik: Lauterbach macht sich schon Gedanken über neue Corona-Mutationen im Herbst. An sich ist das ja ok aber ich habe das Gefühl das er sich mit Nichts anderen beschäftigt.
Die Zustände in der Pflege wurden bis heute nicht verbessert. Und da ist nach wie vor Bedarf.
Wir haben selber zwei Familienangehörige in der Pflege, in zwei verschiedenen Einrichtungen und bekommen das regelmäßig mit, dass das Pflegepersonal auf dem Zahnfleisch kriecht. Die sind absolut überfordert.
 
Ganz einfach: Weil es zahlreiche Tätigkeiten gibt, die in der kapitalistischen Logik so weit unter einem Manager stehen, dass sie ohne Subvention gar nicht mehr von Mitgliedern der gleichen Gesellschaft wahrgenommen werden können.
Die einzige Ausnahme die ich sehe sind Bereiche, ohne die ein Staat und eine Gesellschaft nicht auskommt und wo Gewinnerwirtschaftung überhaupt nicht zur Frage stehen sollte. Da ist es dann aber auch kein Problem, dass dort für Löhne gesorgt wird, mit denen die Menschen die dort arbeiten auch gut leben können, z.B. in der Pflege.

Für alle anderen Bereiche und Sektoren gilt: Wenn dort nicht genug erwirtschaftet wird, um mindestens den Mindestlohn zu zahlen, dann werden sie eben verschwinden - auf die ein oder andere Weise.

oder ins Ausland ausgelagert werden
Damit wird gerne, oft und viel nach Art des Ankündigungslord gedroht, wenn der Tag lang ist.

und mehr Ausgaben für den Staat für die resultierenden Arbeitslosen, deren Leben dadurch auch nicht besser wird.
Es mag durchaus gute Gründe dafür geben, dafür Sorge zu tragen, dass Menschen in einer Art Arbeitsrhythmus bleiben. Nur darf es nicht zu einer Arbeit um jeden Preis und Schaffung eines großen und indirekt staatlich und durch die Solidargemeinschaft subventionieren Niedriglohnsektors führen, wie es derzeit der Fall ist. Denn daran stoßen sich nur reiche Lumpensäcke gesund, und diejenigen, die noch zum Amt rennen müssen Zwecks aufstocken, bezahlen mit ihren Steuern am Ende ihre eigene Lohnaufstockung.


Apropos Mindestlohn: Die Zeit- und Leiharbeit ist explizit vom MiLoG ausgenommen und hat ihre eigenen Extrawürste. Man kann nur hoffen, dass die derzeit beim EuGH noch austehende Klage bzgl Equal Pay, diese deutschen Extrawürste kippt.
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Und die, die Reisen durften, hatten mehr Interesse an Tschechien, Ungarn, solange es noch ging Jugoslawien oder mit viel Glück einen der Schwarzmeeranreiner. Moskau? Was für Studienreise von der Uni, aber sicherlich kein Traumziel der meisten DDR-Bürger.
Auch nicht ganz richtig. Jalta, Baku waren begehrte Reiseziele. Ich selber hatte mit meiner Frau damals eine Mittelasienreise ergattert, für 1400 M pro Person. Moskau, Taschkent, Achrabad, Duschanbe.
Wenn man die Menschen erlebt und kennengelernt hat, bedauert man die Situation.
Dann war ich mit einem Freundschaftzug vom Bauwesen in Moskau und Leningrad. Ich war in keiner Organisation, aber unsere Kolonne sollte einen schicken und ich hatte Interesse.
Das waren normale Dinge.
In Garnisionsstädten sind die Leute gerne in das Russenmagazin einkaufen gegangen. Schokolade, Eis usw.
Im Prinzip entspannt, manchmal auch etwas humorvoll veralbert.
Ich denke schon das dies noch Auswirkungen hat.


Ich AGs, waren hier im Osten Massenhaft. Bau, Kuriere, Reinigung.
Schlimm!
 
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Olaf Scholz ist jetzt unter den Komikern:

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Leider kam das nicht überall so lustig an.
 
Olaf Scholz ist jetzt unter den Komikern:

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Leider kam das nicht überall so lustig an.
Lustig ist das auch nicht. Was wäre so schlimm gewesrn, zu sahen, das man das dann sieht, wenn die Zeit gekommen ist?!
 
Ich AGs, waren hier im Osten Massenhaft. Bau, Kuriere, Reinigung.
Schlimm!
Passend dazu auch:
In den vergangenen 30 Jahren sind rund 1,23 Millionen Menschen mehr von Ost- nach Westdeutschland gezogen als umgekehrt.
https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/wanderung-ost-west-deutschland-100.html

Anteil der SV-pflichtigen Vollzeitbeschäftigten im Niedriglohnsektor ist mit 29,1% in Ostdeutschland auch weiterhin weit über Westniveau mit 16,4%. Ebenso liegen die Kreise und kreisfreie Städte, mit Quoten weit über 30%, auch weiterhin nur in den Neuen Bundesländern.
https://www.wsi.de/fpdf/HBS-008216/p_wsi_pb_65_2022.pdf
Die Kreise, in denen sich der untere Entgeltbereich auf mehr als vier von zehn sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten erstreckt, liegen alle im Osten. Dabei handelt es sich um den Erzgebirgskreis (43,2 Prozent), Görlitz (42,5 Prozent), den Saale-Orla-Kreis (41,2 Prozent), Vorpommern-Rügen (40,8 Prozent) und den Vogtlandkreis (40,2 Prozent).

Fast 40% der dauerhaft in Armut lebenden Menschen hierzulande, lebt auch weiterhin in Ostdeutschland. Dabei hat Ostdeutschland gerade mal etwas bei 12,5 Millionen Einwohner.


Danke Treuhand.
 
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Anteil der SV-pflichtigen Vollzeitbeschäftigten im Niedriglohnsektor ist mit 29,1% in Ostdeutschland auch weiterhin weit über Westniveau mit 16,4%.
Wenn man in München 400€ mehr bekommt, aber 500€ mehr Miete zahlt steht der Westen in deiner Angabe besser da und der Arbeiter im Westen ist trotzdem ärmer.
 
Passend dazu auch:

https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/wanderung-ost-west-deutschland-100.html

Anteil der SV-pflichtigen Vollzeitbeschäftigten im Niedriglohnsektor ist mit 29,1% in Ostdeutschland auch weiterhin weit über Westniveau mit 16,4%. Ebenso liegen die Kreise und kreisfreie Städte, mit Quoten weit über 30%, auch weiterhin nur in den Neuen Bundesländern.
https://www.wsi.de/fpdf/HBS-008216/p_wsi_pb_65_2022.pdf


Fast 40% der dauerhaft in Armut lebenden Menschen hierzulande, lebt auch weiterhin in Ostdeutschland. Dabei hat Ostdeutschland gerade mal etwas bei 12,5 Millionen Einwohner.


Danke Treuhand.

Dabei hatten die doch keinen Grund in den Westen zu gehen?
Bananen gab es ja jetzt genug...
Wenn man in München 400€ mehr bekommt, aber 500€ mehr Miete zahlt steht der Westen in deiner Angabe besser da und der Arbeiter im Westen ist trotzdem ärmer.

Also hier im Berliner Umland sind wir jetzt bei 13 Euto kalt und in Berlin kann es noch teurer werden.


Oach, heute war Gas wohl bei 1800 Euro, Tendenz steigend. Kommt dann noch oben drauf.
 
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Mal was zum Thema Gesundheitspolitik: Lauterbach macht sich schon Gedanken über neue Corona-Mutationen im Herbst. An sich ist das ja ok aber ich habe das Gefühl das er sich mit Nichts anderen beschäftigt.

"Herbst" "Impfen" "Herbst" "Impfen" "Herbst" "Impfen" - was anderes habe ich von ihm noch nicht gehört, seitdem er Minister ist. Dass wir schon mitten in der bislang zweitheftigsten Welle sind (mit guten Chancen auf neue Spitzenwerte), obwohl noch lange kein Herbst ist, dass Krankenhäuser schon wieder die normale Gesundheitsversorgung einschränken müssen und dass er mittlerweile rund 80-90% derjenigen geimpft hat, die das ohne Zwang werden mit sich machen lassen, dass Impfen aber nunmal kein Heilmittel ist - vollkommene BLindheit gegenüber solchen Fakten. Stattdessen werden die wenigen noch verbleibenden Maßnahmen erstmal ersatzlos gestrichen, die Erfassung bewusst in Richtung null zurückgefahren und man streitet sich mit der FDP darüber, welche Möglichkeiten man schon einmal komplett ausschließt, wenn es ernst werden sollte.
Wann auch immer das sein soll im Vergleich zu dem, was wir schon erreicht haben.


Die einzige Ausnahme die ich sehe sind Bereiche, ohne die ein Staat und eine Gesellschaft nicht auskommt und wo Gewinnerwirtschaftung überhaupt nicht zur Frage stehen sollte. Da ist es dann aber auch kein Problem, dass dort für Löhne gesorgt wird, mit denen die Menschen die dort arbeiten auch gut leben können, z.B. in der Pflege.

Ich habe ehrlich gesagt wenig Ahnung, was du mit dieser diffusen Einschränkung sagen willst. Aber wenn du den Personalabbau in nahezu allem mit Publikumsverkehr, die ersatzlose Abschaffung zahlreicher Praktikanten- und Aushilfsstellen (auch z.B. in der Pflege) und die massenhafte Verlagerung sämtlicher kleiner produzierender Tätigkeiten nach Asien nicht siehst, musst du ziemlich blind sein. Keiner dieser Jobs war ein Traumberuf, klar, sie waren ja auch schlecht bezahlt. Aber genau letzteres kann mit Aufstockung ändern und wenn die vernünftig dimensioniert wird, hat man am Ende des Monats mehr in der Tasche als nur via ALGII und der Staat hat trotzdem weniger Geld ausgeben müssen. Win-Win-Win-Situation.

Für alle anderen Bereiche und Sektoren gilt: Wenn dort nicht genug erwirtschaftet wird, um mindestens den Mindestlohn zu zahlen, dann werden sie eben verschwinden - auf die ein oder andere Weise.

Jo. Und wenn sie hierzulande verschwinden, weil da niemand mehr bezahlen will und nicht, weil da niemand mehr arbeiten will, dann ist das schlecht für die, die lieber dort als gar nicht arbeiten würden.

Damit wird gerne, oft und viel nach Art des Ankündigungslord gedroht, wenn der Tag lang ist.

Und immer mal wieder wird es auch umgesetzt.

Es mag durchaus gute Gründe dafür geben, dafür Sorge zu tragen, dass Menschen in einer Art Arbeitsrhythmus bleiben. Nur darf es nicht zu einer ... Schaffung eines großen und indirekt staatlich und durch die Solidargemeinschaft subventionieren Niedriglohnsektors führen, wie es derzeit der Fall ist.

Sagst du, ohne Begründung, auf die man eine Diskussion aufbauen könnte. Ich sage das Gegenteil und habe das begründet.

Denn daran stoßen sich nur reiche Lumpensäcke gesund, und diejenigen, die noch zum Amt rennen müssen Zwecks aufstocken, bezahlen mit ihren Steuern am Ende ihre eigene Lohnaufstockung.

Auch dazu habe ich etwas geschrieben, wurde aber wohl mal wieder ignoriert.

Apropos Mindestlohn: Die Zeit- und Leiharbeit ist explizit vom MiLoG ausgenommen und hat ihre eigenen Extrawürste.

Nicht nur die. Und du kannst dir ja gerne mal angucken, wieviele Tätigkeiten, die noch nicht ganz abgeschafft wurden, dahin gewandert sind.


Auch nicht ganz richtig. Jalta, Baku waren begehrte Reiseziele.

Jalta liegt in der Ukraine, Baku in Aserbaidschan. Ich habe eine Aussage über Russland gemacht und die halte ich weiterhin nicht für falsch.

Ich selber hatte mit meiner Frau damals eine Mittelasienreise ergattert
...
mit einem Freundschaftzug vom Bauwesen in Moskau und Leningrad

Tjo, es gab halt schon immer welche die gleicher waren.

Ich AGs, waren hier im Osten Massenhaft. Bau, Kuriere, Reinigung.
Schlimm!

Tjo. "Waren". Ich sag ja nicht, dass es im Osten keine Betroffenen gab. Ich sage nur, dass sie da nicht häufiger gab als anderswo und schon gar nicht exklusiv. Und für die Rhein-Ruhrregion (insbesondere, aber auch Bremen, Hamburg,...) galt zumindest bis weit in die 10er hinein "sind".
 
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Money, Money, Money.
 
Die "Anne Will" Sendung hatte ich gesehen. Da ist Ricardo Lange zurecht der Kragen geplatzt.
Gegen den Personalmangel und für die Verbesserung, der Verhältnisse in der Alten - und Krankenpflege, wurde quasi noch gar nichts getan.
 
Mal was zum Thema Gesundheitspolitik: Lauterbach macht sich schon Gedanken über neue Corona-Mutationen im Herbst. An sich ist das ja ok aber ich habe das Gefühl das er sich mit Nichts anderen beschäftigt.
In der Tat hätte der Lauterbach noch einen ganzen Haufen andere Themen, die er abarbeiten müsste.

Bzgl. covid:
Offiziell hatten ca. 28,5 Mio. EW in D. schon das Virus.
Habe mal ganz schnell die zahllosen Meldungen über Dunkelziffern gescannt und komme auf noch mal die gleiche Größenordnung, sagen wir mal 25 Mio.
Ergibt in Summe vielleicht 53,5 Mio. Fälle von 82 Mio. EW.
Im Prinzip ist es wurscht, ob da +/-5 oder 10 Mio. steht.
Die bisher Überlebenden geben sich gerade Piks Nr. 4 mit nicht angepasstem und evtl. schon abgelaufenem Impfstoff.
Würde sagen, wir sind durch und alles was noch kommt, wird eher endemischen Charakter haben.
Aus meiner Perspektive könnten wir das Thema langsam abhaken, gibt momentan weitaus Wichtigeres.
 
Sofern die zukünftigen Mutationen genauso harmlos bleiben wie die Aktuelle. Sonst nicht.

Aber über Corona direkt wollte ich hier gar nicht diskutieren, sondern um sonstige Mißstände im Gesundheitssystem. Wo dringend Nachholbedarf besteht.
 
Die "Anne Will" Sendung hatte ich gesehen. Da ist Ricardo Lange zurecht der Kragen geplatzt.
Dann soll er sich hin stellen und für seinen job werben. Anders wird es kein neues personal geben.
Gegen den Personalmangel und für die Verbesserung, der Verhältnisse in der Alten - und Krankenpflege, wurde quasi noch gar nichts getan.
Was willst du da auch machen, wenn sich keiner findet? Ich sehe das so:
1. Man verdoppelt das gehalt der pflegekräfte. So wandern die leute vom rettungsdienst (da gibt es mehr als in der pflege) wieder zurück. Allerdings mußt du dann bei der pflegeversicherung auch den 3-4x satz bezahlen, weil irgendwo her muß das geld ja kommen.

2. Ausländer anwerben. Dann sollten wir alle vieleicht schonmal anfangen thai zu lernen, denn eine deutsche/deutsch-sprachische kraft gibt es dann nur noch im büro.

3. Du spuckst in die hände und pflegst nach der arbeit selbst mit oder deinen angehörigen daheim.

Das wären so die maßnahmen die ich sehe, um den pflegenotstand ab zu mildern. Du kannst wählen...

Der Lauterbach ist ein Lügner.
Das sind im grunde genommen alle politiker und auf aussagen von denen geb ich schon lange nichts mehr. Entscheidend ist die bilanz am ende...
 
Die bisher Überlebenden geben sich gerade Piks Nr. 4 mit nicht angepasstem und evtl. schon abgelaufenem Impfstoff.

Ich hab keine einzige Impfung und jeder aus meiner Familie hatte schon Covid, jeder aus meiner Familie ist geimpft außer ich.

Das sind im grunde genommen alle politiker und auf aussagen von denen geb ich schon lange nichts mehr. Entscheidend ist die bilanz am ende...

Ja gut nur heißt das nicht das ich mich an deren Regeln halte.
 
Dann soll er sich hin stellen und für seinen job werben. Anders wird es kein neues personal geben.
Wie soll er für etwas werben was für andere aktuell total unattraktiv ist? Soll er lügen? Oder sich und anderen etwas vormachen?
Was willst du da auch machen, wenn sich keiner findet? Ich sehe das so:
1. Man verdoppelt das gehalt der pflegekräfte. So wandern die leute vom rettungsdienst (da gibt es mehr als in der pflege) wieder zurück. Allerdings mußt du dann bei der pflegeversicherung auch den 3-4x satz bezahlen, weil irgendwo her muß das geld ja kommen.

2. Ausländer anwerben. Dann sollten wir alle vieleicht schonmal anfangen thai zu lernen, denn eine deutsche/deutsch-sprachische kraft gibt es dann nur noch im büro.

3. Du spuckst in die hände und pflegst nach der arbeit selbst mit oder deinen angehörigen daheim.

Das wären so die maßnahmen die ich sehe, um den pflegenotstand ab zu mildern. Du kannst wählen...
Der Pflegeberuf kann hauptsächlich nur durch Geld attraktiver gemacht werden.
Umso mehr Pflegekräfte umso weniger Patienten/Bewohner pro Pflegekraft ergo umso mehr Zeit für den Einzelnen. Das erhöht die Qualität. Und nimmt den Druck von den Pflegekräften.
Zu Hause pflegen ist so eine Sache. Das wird in südlichen Ländern viel gemacht.
Nicht jeder kann das und es kommt auch auf die Pflegestufe an.
Wir haben ein Familienmitlied. Den Onkel meiner Frau. Er hat sein ganzes Leben gearbeitet und wollte in Rente gehen. Dann einen Herzinfarkt bekommen. Gerade so überlebt und war auch im Koma. Kann sich kaum noch bewegen und liegt fast nur noch im Bett. Höchste Pflegestufe. Der Heimplatz kostet 4000 Euro (im Monat). Von den 4000 Euro muß das meiste selber bezahlt werden. Obwohl er sein ganzes Leben in die Pflegeversicherung eingezahlt hat. Das passt alles nicht wirklich zusammen. Manche mußten schon dafür ihre Häuser verkaufen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie soll er für etwas werben was für andere aktuell total unattraktiv ist? Soll er lügen? Oder sich und anderen etwas vormachen?
Das kann nicht problem der politik sein. Ich wälze meine probleme doch auch nicht auf andere ab. (mal davon ab, die dürfen in meinen augen erst jammern, wenn sie den streß mal 15 jahre+ hatten. Es ging anderen ja nicht anders bei schlechterer bezahlung)
Der Pflegeberuf kann hauptsächlich nur durch Geld attraktiver gemacht werden.
Umso mehr Pflegekräfte umso weniger Patienten/Bewohner pro Pflegekraft ergo umso mehr Zeit für den Einzelnen. Das erhöht die Qualität. Und nimmt den Druck von den Pflegekräften.
Willst du das finanziell tragen? Wie gesagt, so aus der lameng würde ich sagen, das der pflegesatz vervierfacht werden müßte.
Und komme mir bitte nicht mit steuern. Die zahlst letztlich auch nur du (wir alle)
Zu Hause pflegen ist so eine Sache. Das wird in südlichen Ländern viel gemacht.
Nicht jeder kann das und es kommt auch auf die Pflegestufe an.
Da stimme ich dir zu, aber es entlastet halt die pflegekräfte.
Wir haben ein Familienmitlied. Den Onkel meiner Frau. Er hat sein ganzes Leben gearbeitet und wollte in Rente gehen. Dann einen Herzinfarkt bekommen. Gerade so überlebt und war auch im Koma. Kann sich kaum noch bewegen und liegt fast nur noch im Bett. Höchste Pflegestufe.
Ehrliche meinung? Wäre es mein angehöriger hätte ich geprüft ihn einfach sterben zu lassen. Das klingt zwar erstmal hart, ist in meinen augen aber humaner als ihn tod pflegen zu lassen. (da wird doch nur das letzte bißchen geld aus ihm heraus geholt) Ich will jedenfalls in ruhe sterben, wenn es mal soweit ist.
Der Heimplatz kostet 4000 Euro (im Monat). Von den 4000 Euro muß das meiste selber bezahlt werden. Obwohl er sein ganzes Leben in die Pflegeversicherung eingezahlt hat. Das passt alles nicht wirklich zusammen. Manche mußten schon dafür ihre Häuser verkaufen.
Und das verwundert dich? Außerdem, du willst ja das die pflegekräfte mehr verdienen. Da mußt du dich auch daran gewöhnen, das der spaß halt 8000€ im monat kostet. Es muß irgendwo her kommen.

Ja gut nur heißt das nicht das ich mich an deren Regeln halte.
So lange du mit evt. konsequenzen leben kannst ist doch alles gut.
Mal davon ab, wir alle halten uns täglich an "deren regeln". Ohne die ist ein zusammen leben nicht drin. ;-)
 
So lange du mit evt. konsequenzen leben kannst ist doch alles gut.
Mal davon ab, wir alle halten uns täglich an "deren regeln". Ohne die ist ein zusammen leben nicht drin. ;-)

Das kommt drauf an worum es geht, warum soll ich mich impfen lassen wenn es keinen Unterschied macht. Außer das gewisse Leute sich die Taschen vollmachen.
 
Das kann nicht problem der politik sein. Ich wälze meine probleme doch auch nicht auf andere ab. (mal davon ab, die dürfen in meinen augen erst jammern, wenn sie den streß mal 15 jahre+ hatten. Es ging anderen ja nicht anders bei schlechterer bezahlung)
Doch das ist das Problem der Politik. Und diese Problematik besteht auch schon sehr lange.
Willst du das finanziell tragen? Wie gesagt, so aus der lameng würde ich sagen, das der pflegesatz vervierfacht werden müßte.
Und komme mir bitte nicht mit steuern. Die zahlst letztlich auch nur du (wir alle)
Mich würde mal interessieren wieviel die Pflegeversicherung einnimmt und ausgibt?
Außerdem könnte der Staat auch subventionieren wenn er wollte. Es wird soviel unnützer Mist subventioniert da wäre das Geld hier deutlich besser aufgehoben.
Ehrliche meinung? Wäre es mein angehöriger hätte ich geprüft ihn einfach sterben zu lassen. Das klingt zwar erstmal hart, ist in meinen augen aber humaner als ihn tod pflegen zu lassen. (da wird doch nur das letzte bißchen geld aus ihm heraus geholt) Ich will jedenfalls in ruhe sterben, wenn es mal soweit ist.
Unser Familie hat sich aber anders entschieden. Und er ist wenigstens noch ansprechbar und macht sogar manchmal kleine Witze. Ich selber aber möchte nie in so einer Situation kommen. Deswegen werde ich noch eine Patientenverfügung mit meinen Hausarzt zusammen verfassen.
Und das verwundert dich? Außerdem, du willst ja das die pflegekräfte mehr verdienen. Da mußt du dich auch daran gewöhnen, das der spaß halt 8000€ im monat kostet. Es muß irgendwo her kommen.
Wie gesagt würden mich mal die Einnahmen und Ausgaben der Pflegeversicherung interessieren.
 
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