Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Wie gesagt, bei Alkohol sinds 1-2 Tage, bei Cannabis ca. 3 Wochen (nachweisbar)
So einfach ist das aber nicht.

Es gab schon einen Urteil im Sinne eines Autofahrers bei dem der Nachweis des Konsums positiv war,
aber er hat es medizinisch vollkommen legal konsumiert und da es keine Ausfallerscheinungen gab
war das vollkommen legal.
 
Was einfach auch an der zum Teil toxischen cis-heteronormativen Gesellschaft liegt.
Allein bei LGBTIAQ*-Jugendlichen ist die Rate von Suzidversuchen laut mehreren Studien um etwa das 4-6 Fache erhöht.
Was zur Hölle ist das?

So einfach ist das aber nicht.

Es gab schon einen Urteil im Sinne eines Autofahrers bei dem der Nachweis des Konsums positiv war,
aber er hat es medizinisch vollkommen legal konsumiert und da es keine Ausfallerscheinungen gab
war das vollkommen legal.
Ich denke nicht, das man jeden einzelnen, der sich angearscht fühlt, vor Gericht sehen will.^^
 
Wie gesagt, bei Alkohol sinds 1-2 Tage, bei Cannabis ca. 3 Wochen (nachweisbar)
Entweder muss man jedesmal nach dem kiffen 3 Wochen Urlaub nehmen, oder die Arbeitgeber nutzen das aus, um unliebsame Arbeitnehmer loszuwerden, weil der Kündigungsschutz aufgehoben wird oder es können nur Arbeitslose kiffen.
Wenn das tatsächlich der Fall wäre, gäbe es keine Anwälte und Broker mehr, weil die ja jedes Wochenende eine ganz lange Line ziehen mit dem guten Stoff aus Kolumbien. ;)
 
Im Straßenverkehr das gleiche, bei Verbrechen kann man auch sagen, "er war bekifft, nicht Herr seiner Sinne, also Freispruch".
Wir sind nachweislich nur die Handpuppen für unser Gehirn und haben genau genommen keinen bewussten freien Willen. Daraus könnte man jetzt ableiten, dass man folglich niemals schuld fähig sein kann. Und? Ist das so? Nein. Und warum nicht? Weil wir so tun, als wäre es anders. Warum sollte man also handeln wie du es beschreibst, solange nicht nachgewiesen werden kann, dass bekifft gewesen zu sein am übernächsten Tag keine Einschränkung hinsichtlich Fahrtauglichkeit oder Leistung am Arbeitsplatz bedeutet?

Zudem hat die Jugend mittlerweile schon in jungen Jahren psychische Probleme...Depressionen, "Burn-Out" usw...und mit nichtmal 18 Jahren, da kommts auf ein paar mehr Psychos auch nicht mehr drauf an. :ugly:
Die haben nicht nur die Jugendlichen. Es gibt da draußen 'ne richtig große Menge an Leuten, die ihre psychischen Krankheiten mit sich schleppen ohne es zu merken. Ein Blick ins "Mitmach-Web" reicht da als Beleg! :ugly:
 
Zudem hat die Jugend mittlerweile schon in jungen Jahren psychische Probleme...Depressionen, "Burn-Out" usw...und mit nichtmal 18 Jahren, da kommts auf ein paar mehr Psychos auch nicht mehr drauf an. :ugly:
Wenn wundert das auch noch, wo u.a. übereifrige Helikoptereltern seit Jahrzehnten fleißig in die Köpfe ihrer "Lieblinge" einhämmern das jeder von ihnen ganz besonders, einzigartig und unvergleichlich und vor allen begabt ist und nicht mehr ermöglichen Frusttoleranz & soziales miteinander zu lernen und entsprechend dann, sobald sie mit der nicht so barrierefreien Realität konfrontiert werden, wo sie nicht ganz besonders sind, wo sie nicht so begabt sind wie sie glauben / ihnen erzählt wurde, wo sie nicht der Nabel der Welt sind, wo nur stumpfes Informationen für den guten Abschluss pauken dann nicht ausreicht (mit Helikopter im Rücken) und automatisch zum sorgenfreien Lift nach oben im Leben führt, im Kopf abstürzen.

Man kann dazu nur sagen, die Gesellschaft bekommt am Ende immer das was sie sich selbst herranzüchtet und wir züchten uns im Westen seit ein paar Jahrzehnten halt auch so einige Jugendliche herran die sozial und im Kopf halt kaputt sind. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Komische Schlussfolgerung wenn du das ganze aufs Alter beziehst.
Bei den Querdenkern laufen ja auch so viele Leute rum die denken sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen und nur sie kennen die Wahrheit weil sie erleuchtet sind und das ist definitiv nicht die junge Generation.
Was hat man dann in eurer Generation in der Erziehung falsch gemacht?

Jetzt mal ganz offen ohne Vorwurf gefragt.
 
Das kommt vielleicht noch oben drauf. Es gibt einen eindeutigen Zusammenhang zwischen Drogenkonsum und psychischen Erkrankungen bei Jugendlichen.

Wobei der Drogenkonsum möglicherweise auch nur eine Folge ist, um der feindlichen Realität zu entfliehen.

Oder wie meinst du das mit dem Zusammenhang? Also Abhängigkeit (sorry fürs Wortspiel) des Drogenkonsums von den psychischen Erkrankungen, oder die psychischen Erkrankungen als Folge des Konsums?


Was einfach auch an der zum Teil toxischen cis-heteronormativen Gesellschaft liegt.
Allein bei LGBTIAQ*-Jugendlichen ist die Rate von Suzidversuchen laut mehreren Studien um etwa das 4-6 Fache erhöht.
Was zur Hölle ist das?

Ein Blick ins Onlinelexikon, bzw. Googlen hilft. ;)

cis-heteronormative Gesellschaft ist eine Gesellschaft, die heterosexualität und cis-Geschlechtlichkeit zur Norm erhebt und alles andere ausblendet, ignoriert oder anfeindet.

Klassisches Beispiel für heteronormativität ist, wenn die Eltern (oder andere Verwandschaft) einen Jungen fragen, ob er (schon/endlich) eine Freundin hat.


LGBTIAQ*:
L - lesbisch
G - gay/schwul
B - bisexuell
P - pansexuell
T - trans*/transgender
I - inter*/Intergeschlechtlich
A - verwendet für asexuell (bzw. das asexuelle Spektrum), aromantisch (bzw. das aromantische Spektrum) und agender (ungeschlechtlich/geschlechtslos)
Q - queer (mal als eigenes Label, mal als Synonym für LGBTIAQ*)
+/* - alle weiteren nicht explizit aufgezählten Geschlechtsidentitäten und sexuellen/romantischen Orientierungen


Aber das ist ja wieder ein Bespiel dafür, dass noch viel Bildung nötig ist, wie auch Studien zeigen.

Zum Thema toxisch soll mal der Link reichen:

Zu den möglichen Folgen toxischer Maskulinität gehören ein risikoreicheres und gewaltbereiteres Verhalten, aber auch Einsamkeit und soziale Isolation, Depressionen und eine höhere Suizidrate, vor allem, da Betroffene sich aufgrund des vermeintlichen Stigmas nicht in Therapie begeben.[14][15] Vermutet wird auch ein tendenziell höheres Risiko zu Arbeitssucht (bis zum Burn-out), Alkoholabhängigkeit und Drogenmissbrauch.

Womit wieder die Schleife zum Anfang meines Posts hergestellt ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oder wie meinst du das mit dem Zusammenhang? Also Abhängigkeit (sorry fürs Wortspiel) des Drogenkonsums von den psychischen Erkrankungen, oder die psychischen Erkrankungen als Folge des Konsums?
Als Folge. Neben Psychosen können auch schwere Depressionen und Angststörungen durch Drogenkonsum ausgelöst werden.
 
Wobei der Drogenkonsum möglicherweise auch nur eine Folge ist, um der feindlichen Realität zu entfliehen.

Oder wie meinst du das mit dem Zusammenhang? Also Abhängigkeit (sorry fürs Wortspiel) des Drogenkonsums von den psychischen Erkrankungen, oder die psychischen Erkrankungen als Folge des Konsums?




Ein Blick ins Onlinelexikon, bzw. Googlen hilft. ;)

cis-heteronormative Gesellschaft ist eine Gesellschaft, die heterosexualität und cis-Geschlechtlichkeit zur Norm erhebt und alles andere ausblendet, ignoriert oder anfeindet.

Klassisches Beispiel für heteronormativität ist, wenn die Eltern (oder andere Verwandschaft) einen Jungen fragen, ob er (schon/endlich) eine Freundin hat.


LGBTIAQ*:
L - lesbisch
G - gay/schwul
B - bisexuell
P - pansexuell
T - trans*/transgender
I - inter*/Intergeschlechtlich
A - verwendet für asexuell (bzw. das asexuelle Spektrum), aromantisch (bzw. das aromantische Spektrum) und agender (ungeschlechtlich/geschlechtslos)
Q - queer (mal als eigenes Label, mal als Synonym für LGBTIAQ*)
+/* - alle weiteren nicht explizit aufgezählten Geschlechtsidentitäten und sexuellen/romantischen Orientierungen


Aber das ist ja wieder ein Bespiel dafür, dass noch viel Bildung nötig ist, wie auch Studien zeigen.

Zum Thema toxisch soll mal der Link reichen:



Womit wieder die Schleife zum Anfang meines Posts hergestellt ist.
Das Problem beginnt schon damit einen Jungen als Jungen anzusprechen. Bereits dadurch wird er gegen seine Neigungen in eine Genderrolle gedrängt. Kinder sollten grundsätzlich asexuell angesprochen werden. In der Pubertät können Sie dann ihr eigenes Gender bestimmen.
 
Das Problem beginnt schon damit einen Jungen als Jungen anzusprechen. Bereits dadurch wird er gegen seine Neigungen in eine Genderrolle gedrängt. Kinder sollten grundsätzlich asexuell angesprochen werden. In der Pubertät können Sie dann ihr eigenes Gender bestimmen.
Das ist doch lächerlich. Wie soll er denn sonst angesprochen werden? Mit "es" ?
Noch absurder geht es hier nicht.
Wir haben viel gravierendere Probleme im Land und ihr kommt mit so einer Sch**sse an.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist doch lächerlich. Wie soll er denn sonst angesprochen werden? Mit "es" ?
Noch absurder geht es hier nicht.
Wir haben viel gravierendere Probleme im Land und ihr kommt mit so einer Sch**sse an.
Naja, die Welt ist halt auch bei diesem Thema in einigen Bereichen grau. Die sich dabei stellenden Frage sollten deshalb nicht mit "es gibt Wichtigeres zu tun" abgebügelt werden. Viel mehr geht es um eine Einsortierung nach Priorität. Und ja, ich stimme dir zu, ein nicht oder nur noch unangenehm bewohnbarer Planet hilft keinem Menschen - egal welcher sexuellen Ausprägung. Dennoch ist das Thema nicht egal und auch erst Recht keine Shice.
 
Komische Schlussfolgerung wenn du das ganze aufs Alter beziehst.
Bei den Querdenkern laufen ja auch so viele Leute rum die denken sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen und nur sie kennen die Wahrheit weil sie erleuchtet sind und das ist definitiv nicht die junge Generation.
Was hat man dann in eurer Generation in der Erziehung falsch gemacht?
Scheint man in der Fachwelt aber auch als ein Problem wahrzunehmen, oder sind das auch alles Querdenker, die "die Weisheit mit Löfeln gefressen" haben?




Jetzt mal ganz offen ohne Vorwurf gefragt.
Da ich gleich los muss und mir die Zeit für ausführlicheres führt, meine persönlichen Erfahrungen (Azubis im Unternehmen, Nachbarn, Gespräche die dann auf das Thema fallen) decken sich mit dem was ich so dazu die letzten Jahre gelesen habe.
 
Das sind für mich Luxusprobleme. Entweder weil man vergessen hat was echte Probleme sind oder weil man zuviel lange Weile hat.
Und du bestimmst jetzt was "echte" Probleme sind? Sicherlich kann man fragen, bis zu welchem Grad man ins Kleinteilige gehen will? Aber wenn man meint, dass die realen Probleme von Minderheiten nicht wichtig sind, dann kommste ganz schnell zu Positionen, wie du sie bei den Hanseln aus dem rechten politischen Spektrum findest. Sexuelle Diversität? Egal! Klimawandel? Egal! Ausländer? Raus! Und so weiter und so fort... Man kann sich die Welt halt schön einfach machen. Helfen tut's am Ende aber nur wenig.
 
Aber wenn man meint, dass die realen Probleme von Minderheiten nicht wichtig sind, dann kommste ganz schnell zu Positionen, wie du sie bei den Hanseln aus dem rechten politischen Spektrum findest. Sexuelle Diversität? Egal! Klimawandel? Egal! Ausländer? Raus! Und so weiter und so fort... Man kann sich die Welt halt schön einfach machen. Helfen tut's am Ende aber nur wenig.
Klimawandel ist eines der wichtigsten Probleme unserer Zeit. Nach der (akuten) Pandemiebewältigung und sozialer Gerechtigkeit. Alles andere hat für mich aktuell untergeordnete Priorität.
Und mit Rechten habe ich nichts gemeinsam. Im Gegenteil ich habe viele ausländische Freunde, Kollegen und Bekannte. Und bin auch zur Hälfte anderer ethnischer Herkunft.
 
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