Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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So schauts, es gibt auch andere Parteien die sich für mehr Klimaschutz aussprechen, nicht nur die Grünen.

Davon ab kann ich mich auch noch recht lebhaft an den Grünen "Klimaschutz" während der Ära Schröder / Fischer erinnern, da war irgendwie nicht mehr viel von übrig, außer das durchaus auch genug klimaschädlicher Unsinn von den Grünen mitgetragen wurde und man ebenso fleißig das Patschehändschen Richtung Wirtschaft ausgestreckt hatte, als man mal mitregieren durfte.

Und damals war man sogar noch, im Vergleich zu heute, in der luxuriösen Situation das man sich nicht noch zusätzlich mit dem Lindnerrischen Oberclown von der FDP auseinandersetzen musste, sondern SPD und Grüne alleine regieren konnten.

Kurz um, in eine anständige Grüne Klimapolitik habe ich in etwa soviel Vertrauen wie in vernünftige Sozialpolitik unter der SPD, nahezu keines.

Du bist dir schon im klaren darüber, dass bei der SPD bis vor ein paar Wochen Kohlekumpels und Autohersteller meilenweit über dem Klima standen und die Grünen 1998 mickrige 6,7% erhalten haben? Trotzdem haben sie der SPD nicht nur den Atomausstieg und die Biolandwirtschaftsreform abgerungen, sondern auch noch das EEG eingeführt, das Deutschland für die nächsten 10 Jahre zum Klimaschutzvorreiter unter den Industrienationen und zu einem der global führenden Anbieter für Windkraft und Photovoltaik gemacht hat.

Vorwerfen kann man den 90er Jahre Grünen durchaus die ganz und gar nicht grüne (genau deswegen aber so gute) Außenpolitik von Fischer und die Zustimmung zu Militäreinsätzen. Oder da ja und ahmen zum Ausverkauf der Rentenversicherung. Und natürlich auch den Grundstein für HartzIV (wobei soziale Gerechtigkeit damals bei den Grünen noch gar nicht auf der Tagesordnung stand und die richtige ALGII-Misere erst später von der Groko finalisiert wurde). Aber Künast und Trittin mussten extrem dicke Bretter bohren und haben in ihren sieben Jahren trotzdem mehr bewegt, als alle ihre Nachfolger zusammengenommen.


Wie ist eigentlich der Stand der Koalitionsverhandlungen? Man hört aktuell irgendwie nichts mehr dazu.

Viel dringt nicht nach draußen, aber die FDP erweist sich wohl als recht Grünen-inkompatibel. Wie (von mir) erwartet.
 
Vorwerfen kann man den 90er Jahre Grünen durchaus die ganz und gar nicht grüne (genau deswegen aber so gute) Außenpolitik von Fischer und die Zustimmung zu Militäreinsätzen.
Nun man hat uns in Einsätze geführt die man, jedenfalls zur damaligen Zeit, rechtfertigen konnte.
Wovor man uns bewahrt hat war aber eine deutsche Teilnahme am Irak Krieg.
 
Für solche Clickbait Überschriften würde ich als Chef meine Mitarbeiter entlassen
So miserabler Klickbait ist ja heute quer durch die Medienbranche leider gängiger Standard geworden und fast noch das kleinste Übel...

Schlimmer ist aber eigentlich inzwischen, das Inhalte von Artikeln gelegentlich auch wirklich journalistisch grauenhaft peinlich schlecht recherchiert werden, bis hin sogar dazu das Journalisten "relativ seriöser" Medien ganz bewusst zu Lügerei und Desinformation der Leser, sowie Diffamierung des Rechtsstaats / der Justiz (*zu Sasha Lobos jüngsten Artikel zum Drachenlord im Spiegel und Artikel der taz schiel*) greifen (man erinnere sich zudem auch an den Fall von Claas Relotius).

Die den Rechtsstaat und die Gesellschaft unterminierenden "Breitbart-Trolle" sitzen halt leider schon lange nicht mehr nur noch auf der rechten Seite des Medienspektrums. ;)
 
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Medien stinken mittlerweile von allen Enden her. Die Eigentümer wollen nur Profite sehen, die Leser wollen alles umsonst und dazwischen gibt es immer weniger Leute mit einer vernünftigen Ausbildung, aber viele, die mal "was mit Medien" machen wollen.

Clickbait-Headlines anklicken und weiterverlinken macht die Sache aber nicht besser, im Gegenteil.
 
Schlimmer ist aber eigentlich inzwischen, das Inhalte von Artikeln gelegentlich auch wirklich journalistisch grauenhaft peinlich schlecht recherchiert werden, bis hin sogar dazu das Journalisten "relativ seriöser" Medien ganz bewusst zu Lügerei und Desinformation der Leser, sowie Diffamierung des Rechtsstaats / der Justiz (*zu Sasha Lobos jüngsten Artikel zum Drachenlord im Spiegel und Artikel der taz schiel*) greifen (man erinnere sich zudem auch an den Fall von Claas Relotius).

Selbst einst so seröse Organisationen wie die BBC fallen mittlerweile auf rechte Verschwörungspropaganda rein und übernehmen die ungeprüft.
 
Selbst einst so seröse Organisationen wie die BBC fallen mittlerweile auf rechte Verschwörungspropaganda rein und übernehmen die ungeprüft.

Das perfide ist ja auch wie in den Medien die eigene Schuld für das Versagen bei der Recherche sehr bereitwillig und gerne einfach auf Trolle und andere Gruppen abwelzen, obwohl es sogar gelegentlich für Laien mehr als offensichtlich ist das man da einem Bock aufsitzt, z.B. wie im jüngsten Fall des schwedischen Amokläufers mit dem Bogen, wo die "seriösen" Medien auch dem Trollversuch aufgesessen sind (nicht zum ersten mal) das der Amokläufer ein "Ragnar Winklerson" aka der Drachenlord gewesen sein soll.

5 Sek. google und man hätte den Trollversuch direkt durchschaut, aber es wurde einfach ungeprüft übernommen und hintenraus gab es dann die große Entrüstung darüber wie pervers sowas von den Trollen sei, bei so einem schrecklichen Ereignis.

Das "perverse" war aber nicht dieses trollen, das tun solche Menschen nunmal, bzw. tut immer irgendwer, bei fast jeden Thema, ob geschmacklos oder nicht, sondern das man nicht mal die eigene katastrophal schlechte Recherche hinterfragt, so einer billigen und leicht zu durchschauenden trollerei überhaupt auf den Leim zu gehen, die eben nicht mal besonders gut gemacht war.
 
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Um nochmal auf das Thema von der Legalisierung von "weichen" Drogen wie Cannabis zurückzukommen.
Ich bin doch dagegen. Aufgrund eigener Erfahrungen und aufgrund Erfahrungen in meinem Umwelt und aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse. Cannabis kann Psychosen, Angststörungen und Depressionen auslösen/begünstigen. Außerdem zu kognitiviten Entwicklungsstörungen führen bei Jugendlichen und jungen Menschen unter 25. Und wenn man mal nach Holland guckt haben die jetzt richtige Probleme auch mit anderen Drogen. Da herrscht ein Drogenkrieg wie man ihn sonst eher aus anderen Ländern kennt.
Cannabis kann aber aber bei einigen Erkrankungen helfen und sollte nur vom Arzt verschrieben werden.
 
Um nochmal auf das Thema von der Legalisierung von "weichen" Drogen wie Cannabis zurückzukommen.
Ich bin doch dagegen. Aufgrund eigener Erfahrungen und aufgrund Erfahrungen in meinem Umwelt und aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse. Cannabis kann Psychosen, Angststörungen und Depressionen auslösen/begünstigen. Außerdem zu kognitiviten Entwicklungsstörungen führen bei Jugendlichen und jungen Menschen unter 25. Und wenn man mal nach Holland guckt haben die jetzt richtige Probleme auch mit anderen Drogen. Da herrscht ein Drogenkrieg wie man ihn sonst eher aus anderen Ländern kennt.
Cannabis kann aber aber bei einigen Erkrankungen helfen und sollte nur vom Arzt verschrieben werden.
Man muss Cannabis nicht legalisieren...wer Bock aufs kiffen hat, der kommt immer an sein Zeug.

Wie das mit unseren Gesetzen vereinbar sein soll, wäre ja auch noch die frage. Zum Beispiel im beim Arbeitsschutz...darf man nach dem Kiffen 3 Wochen nicht arbeiten, weil's so lange Nachweisbar ist, oder bekommt man einen auf'n Sack, wenn man Scheiße baut und der Kram noch nachweisbar ist.
Bei Alkohol sinds 1-2 Tage wo man ausfällt, bei Cannabis halt um die 3 Wochen...unbezahlt, dann ist da wieder das geheule groß.
 
Man muss Cannabis nicht legalisieren...wer Bock aufs kiffen hat, der kommt immer an sein Zeug.
Das weiß ich. Darum geht´s aber nicht.
Ich hatte ja das Beispiel genannt mit Holland. Guck mal was da abgeht.
Weil da wohl zu tolerant mit vermeintlichen Einstiegsdrogen umgegangen wird.
Wie das mit unseren Gesetzen vereinbar sein soll, wäre ja auch noch die frage. Zum Beispiel im beim Arbeitsschutz...darf man nach dem Kiffen 3 Wochen nicht arbeiten, weil's so lange Nachweisbar ist, oder bekommt man einen auf'n Sack, wenn man ********************* baut und der Kram noch nachweisbar ist.
Bei Alkohol sinds 1-2 Tage wo man ausfällt, bei Cannabis halt um die 3 Wochen...unbezahlt, dann ist da wieder das geheule groß.
Wer alkoholisiert zur Arbeit kommt riskiert eine fristlose Kündigung. Und bei anderen Rauschmitteln wird es genauso sein.
 
Die Frage ist halt wie man es vertreibt. Die Coffee-Shops in Holland sind sicherlich keine gute Idee, weil sie eben auch eine soziale Plattform für Dealer bieten. Verkauft man das Cannabis in Apotheken ist das weniger ein Thema.
 
Wer alkoholisiert zur Arbeit kommt riskiert eine fristlose Kündigung. Und bei anderen Rauschmitteln wird es genauso sein.
Wie gesagt, bei Alkohol sinds 1-2 Tage, bei Cannabis ca. 3 Wochen (nachweisbar)
Entweder muss man jedesmal nach dem kiffen 3 Wochen Urlaub nehmen, oder die Arbeitgeber nutzen das aus, um unliebsame Arbeitnehmer loszuwerden, weil der Kündigungsschutz aufgehoben wird oder es können nur Arbeitslose kiffen.
Im Straßenverkehr das gleiche, bei Verbrechen kann man auch sagen, "er war bekifft, nicht Herr seiner Sinne, also Freispruch".
Zudem hat die Jugend mittlerweile schon in jungen Jahren psychische Probleme...Depressionen, "Burn-Out" usw...und mit nichtmal 18 Jahren, da kommts auf ein paar mehr Psychos auch nicht mehr drauf an. :ugly:
 
Und wenn man mal nach Holland guckt haben die jetzt richtige Probleme auch mit anderen Drogen. Da herrscht ein Drogenkrieg wie man ihn sonst eher aus anderen Ländern kennt.

Was daran liegt, dass man den Anbau nicht staatlich organisiert/reguliert, sondern in der Hand der Drogenbanden belassen hat.

https://www.tagesschau.de/ausland/europa/niederlande-cannabis-101.html schrieb:
Seit Mitte der 1970er-Jahre dürfen niederländische Coffeeshops Cannabis für den Eigenbedarf verkaufen. Nur der Einkauf wurde nie geregelt, und das sei ein großer Fehler gewesen, sagt der Kriminologe Robin Hofmann von der Universität Maastricht: "In den Coffeeshops konnte man legal Cannabis erwerben, aber sie hatten nie die Möglichkeit, es legal einzukaufen. Und diese Lücke haben die Drogenbanden damals ausgefüllt und ein großes Netzwerk aufgebaut."

Beim Nachweis hängt es davon ab, mit welcher Körperflüssigkeit man es nachweist.
Da THC nur kurzfristig im Speichel nachweisbar ist – in Blut oder Urin verbleibt es deutlich länger – lassen die Messwerte mit EPOCH einen direkten Rückschluss auf den Zeitraum zu, in dem das Rauschmittel konsumiert wurde.
Zudem hat die Jugend mittlerweile schon in jungen Jahren psychische Probleme...Depressionen, "Burn-Out" usw...und mit nichtmal 18 Jahren, da kommts auf ein paar mehr Psychos auch nicht mehr drauf an. :ugly:



Was einfach auch an der zum Teil toxischen cis-heteronormativen Gesellschaft liegt.
Allein bei LGBTIAQ*-Jugendlichen ist die Rate von Suzidversuchen laut mehreren Studien um etwa das 4-6 Fache erhöht.
 
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