Mittels spezieller neurologischer Messinstrumente, so genannten Semmes-Weinstein-Monofilamenten, die zuvor schon zur Untersuchung der Sensibilität weiblicher Genitalien eingesetzt wurden, untersuchten die Wissenschaftler die Sensitivität für leichte Berührungen an 17 Stellen des intakten *** und an den verbleibenden 9 Stellen des beschnittenen *** plus zwei Stellen an der Beschneidungsnarbe.
Die Studie gelangte zu dem Ergebnis:
„Die Beschneidung entfernt den empfindsamsten Teil des männlichen *** und verringert die Empfindlichkeit für leichte Berührungen der Glans ***. Die empfindlichsten Regionen des unbeschnittenen *** sind jene Teile des ***, die durch die Beschneidung entfernt werden. Verglichen mit dem empfindlichsten Bereich, den der beschnittene *** noch besitzt, sind mehrere Stellen des unbeschnittenen *** (der dorsale wie auch ventrale Saum der Vorhautöffnung, das Frenulum nahe dem gefurchten Band, und das Frenulum nahe der mukokutanen Verbindung), die dem beschnittenen *** fehlen, signifikant empfindlicher.
The abstract of a medical journal article.
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Eine umfangreiche dänische Studie von Frisch, Lindholm, and Gronbaek (2011), die die sexuellen Auswirkungen der Beschneidung untersuchte, stellte fest, dass die Beschneidung eine Vielzahl sexueller Probleme sowohl für Männer als auch für deren Partnerinnen verursacht.
Die Studie, bei der über 5000 Männer und Frauen untersucht wurden, fand heraus, dass die Beschneidung mit häufigen Orgasmus-Schwierigkeiten bei Männern und einer Vielzahl sexueller Schwierigkeiten bei Frauen vergesellschaftet ist, insbesondere Orgasmus-Schwierigkeiten, Schwierigkeiten mit der Penetration, schmerzhafter Geschlechtsverkehr und ein "Gefühl der unvollständigen Erfüllung der sexuellen Bedürfnisse.
Die Zirkumzision oder auch Beschneidung bezeichnet die chirurgische Entfernung der Vorhaut der Peniseichel. Cold und Taylor (1999) veröffentlichten eine...
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