Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Ist ja gut, dass dies weiterhin so ist, aber ich hab Dir aufgezeigt, dass Ehe und Familie unterschiedliche Wertigkeiten bekommen haben. Früher ging das eine nicht ohne das andere, heute hat sich das verändert. Wenn der Staat will, dass Personen Kinder kriegen, dann ist die Förderung der Ehe heute nicht mehr das beste Mittel dazu, sondern es müssen verstärkt Anreize / Entlastungen für Familien mit Kindern her statt Ehegattensplitting für kinderlose Paare.
Du hast gar nichts!
Du hast deine Meinung kund getan und malst ein Bild der Ehe, das deiner eigenen Einschätzung entspricht und prangerst die Ehe eher als ein Fördermodell für Paare ohne Kinder an, was eindeutig nicht den Fakten entspricht.

Wenn du das Ehegattensplitting fallen lässt, musst du auch die von Seahawk angegebene Gütergemeinschaft fallen lassen! Wie gesag,t wer A sagt, muss auch B sagen, aber das will man natürlich dann nicht, jedenfalls wurde das von keiner der Parteien, die das Ehegattensplitting abschaffen wollen genannt und Artikel 6 Abs. 1 steht immer noch im Raum, egal wie sich die Zeiten (angeblich) geändert haben, denn der besondere Schutz der Ehe ist dort immer noch festgehalten.
Warum sollten Kinderlose Ehen finanziell gefördert werden wenn der erhöhte Finanzbedarf ohne Kinder nicht besteht?
Siehe den Post von Seahawk, aus der Ehe ergeben sich nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten!
Ich kann aber schlecht alle finanziellen Privilegien der Ehe streichen, aber gleichzeitig alle finanziellen Verpflichtungen zum Vorteil der Staatskasse aufrecht erhalten!
Wie gesagt, das A und B Muster.
 
Vollkommene Zustimmung, dass der primäre Fokus auch in der Steuerpolitik bei Kindern liegen muss.
Ich bin da durchaus bei @hoffgang , dass es nicht zwangsweise der Ehe bedarf, auch wenn ich in einer traditionellen Ehe lebe. Die Zeiten haben sich schlichtweg geändert, was man anerkennen muss.
Du darfst nicht vergessen, von wann das Ehegattensplitting und so ist. Das stammt aus den 50er, als die Ehefrau noch den Mann fragen musste, ob sie arbeiten darf.
Dass das alles inzwischen überholt ist, ist klar. Scheint aber bei der Union noch nicht so richtig angekommen sein.
Wie viele Sachen. Adoption für homosexuelle Paare. Transgender und Transsexuelle werden immer noch vom Staat diskriminiert.
Genauso werden allein erziehende vom Staat diskriminiert. Das hat man vor allem in den letzten 15 Monaten gesehen, als man die Kinder vom Schulunterricht ausschloss.
Hier gibt es dringend Nachholbedarf. Das alles kostet Geld und die Union/FDP redet da von Steuererleichterungen für besser verdienende und Unternehmen. Absolut lächerlich.
Gleichzeitig das Geschwafel von der Entfesselung der Unternehmen.
Wo investieren denn Unternehmen? Wieso hat noch kein Energiekonzern in Stromleitung von Nord nach Süd investiert? Die warten, dass der Staat das macht.
 
Du hast gar nichts!
Meine Tochter sieht auch nur das was sie will, der lass ich das mit Ihren 3 1/2 durchgehen...


Du hast deine Meinung kund getan und malst ein Bild der Ehe, das deiner eigenen Einschätzung entspricht und prangerst die Ehe eher als ein Fördermodell für Paare ohne Kinder an, was eindeutig nicht den Fakten entspricht.
Das z.b. ist falsch. Ich prangere die Ehe nicht als Fördermodell für Paare ohne Kinder an, ich vertrete nur die Meinung, dass die Ehe kein Nutzenmodell für Paare ohne Kinder sein sollte, v.a. wenn die Abgrenzung der Förderung zu Familien meiner Meinung nach nicht deutlich genug ist.

Wenn du das Ehegattensplitting fallen lässt, musst du auch die von Seahawk angegebene Gütergemeinschaft fallen lassen! Wie gesag,t wer A sagt, muss auch B sagen, aber das will man natürlich dann nicht, jedenfalls wurde das von keiner der Parteien, die das Ehegattensplitting abschaffen wollen genannt und Artikel 6 Abs. 1 steht immer noch im Raum, egal wie sich die Zeiten (angeblich) geändert haben, denn der besondere Schutz der Ehe ist dort immer noch festgehalten.
Ok, wenn man 2021 halt immer noch auf dem geistigen Stand von 1949 rumhängt, dann kann ich verstehen, dass man der Debatte nicht folgen kann / will. Man kann erkennen, dass sich im Bereich Ehe, Familie, Frau in der Mutterrolle massive gesellschaftliche Änderungen begeben haben, oder man kanns ignorieren, kommt halt komisch wenn 70 Jahre Gesellschaft ohne Fortschritt passiert sein sollen. Achso, sorry, mein Fehler, du wählst ja Herdprämienparteien.

Wo ist das Problem mit der Änderung des Ehegattensplittung auch eine Änderung der Gütergemeinschaft einzuführen? Reformen sind doch nicht per se schlecht nur weil es Reformen sind.
Und du kannst so oft auf Art.6 rumreiten wie du willst, da steht die Ehe steht unter besonderem SCHUTZ, das kann und soll auch gerne so sein, da steht nicht, daraus resultiert ein Anspruch auf materielle Besserstellung. Das KANN eine logische Folge sein, um Anreize für Nachwuchs zu setzen, aber gerade DAS wäre ja reformbedürftig...
 
Ok, wenn man 2021 halt immer noch auf dem geistigen Stand von 1949 rumhängt, dann kann ich verstehen, dass man der Debatte nicht folgen kann / will. Man kann erkennen, dass sich im Bereich Ehe, Familie, Frau in der Mutterrolle massive gesellschaftliche Änderungen begeben haben, oder man kanns ignorieren, kommt halt komisch wenn 70 Jahre Gesellschaft ohne Fortschritt passiert sein sollen.
Wo ist das Problem mit der Änderung des Ehegattensplittung auch eine Änderung der Gütergemeinschaft einzuführen? Reformen sind doch nicht per se schlecht nur weil es Reformen sind.
Wo steht das bei irgendeiner Partei, die das Ehegattensplitting abschaffen möchte?

Der Rest deines Postes ist das übliche bashing meiner Person, weil man halt keine Argumente hat, dann kann man sich anscheinend nur mit Beleidigungen helfen!
Anscheinend hast du es nocht nicht kapiert, wie mehrere Andere auch, dass es durchaus Menschen mit anderen politischen Meinungen und Vorstellungen gibt. Du hast deine Meinung, ich habe meine Meinung und ich kann nirgends erkennen, das ich irgenwie verpflichtet bin, deiner Meinung und Einschätzung zu folgen, aber das wirst du in diesem Leben nicht mehr verstehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Trennung

Findet ihr es nicht auch kritisch wie wenig die Außenpolitik derzeit ausmacht?
Also wirklich bei allen großen Parteien von AfD bis Linke.
 
Wo steht das bei irgendeiner Partei, die das Ehegattensplitting abschaffen möchte?
Was weiß ich, was spielt das für eine Rolle?
Fakt ist, das Ehegattensplitting, so wie es aktuell implementiert ist, sollte überarbeitet werden. Wenn davon andere Dinge, wie die von Dir angesprochene Gütergemeinschaft dann ebenfalls Anpassungen benötigen, wunderbar. Nur weil das aber nicht explizit in einem Wahlprogramm steht heißt das nicht, dass hier keine Anpassung erfolgen würde.


Der Rest deines Postes ist das übliche bashing meiner Person, weil man halt keine Argumente hat, dann kann man sich anscheinend nur mit Beleidugungen helfen!
Sorry, wer den Hintergrund von Art6 im Zusammenhang mit der Zeit der Erstellung nicht erkennen will, der stellt sich meiner Meinung nach absichtlich blöd um auf den Punkt nicht eingehen zu müssen. Niemand ist so konservativ verbohrt um nicht zu kapieren, dass wir uns seitdem gesellschaftlich massiv entwickelt haben.


Anscheinend hast du es nocht nicht kapiert, wie mehrere Andere auch, dass es durchaus Menschen mit anderen politischen Meinungen und Vorstellungen gibt. Du hast deine Meinung, ich habe meine Meinung und ich kann nirgends erkennen, das ich irgenwie verpflichtet bin, deiner Meinung und Einschätzung zu folgen, aber das wirst du in diesem Leben nicht mehr verstehen.
Bist du auch nicht, du sollst auch nicht meiner Meinung sein, für den Anfang wärs toll, wenn du versucht mein Rational zu verstehen statt dich dumm zu stellen.

@Sparanus
Jain. Einerseits weil wir andere vorrangigere Probleme haben, andererseits wäre Außenpolitik ein massiver notwendiger Fokus weil wir auch hier einen deutlich Umbruch erleben.
Was grade zwischen Frankreich und den USA abläuft (Stichworte Uboote & Australien) und wie die Afg Evakuierung gelaufen ist zeigen, dass Europa sich stärker auf sich selbst konzentrieren müsste.
Auch um den Klimawandel zu bekämpfen müsste eine starke Außenpolitik ran. Es ist also der Blickwinkel entscheidend. Wenn Außen- Themen wie Klima, Soziale Ungleichheit etc. überstrahlt, bzw. dazu genutzt wird andere Themen klein zu halten, dann find ich es richtig, dass es im Wahlkampf aktuell nicht vor vorherrschende Rolle spielt.

Am Ende wäre uns schon geholfen wenn wir keine weitere Amtszeit von Model Heiko erleben.
 
@Olstyle

Dann sollte die Frage erlaubt sein, warum diese Parteien und du nicht Artikel 6 Abs.1 GG erstmal ändern wollt, damit auch jeder weiß was gemeint ist, oder ist man dazu zu feige?
(1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.
Ja das Wort würde ich auch streichen.
Die Förderung der Ehe ohne Kinder, ist ein Produkt, das absolut in der Minderzahl ist und genügend oft ungewollt (medizinische Indikation) passiert
Warum wehrst du dich dann so dagegen diese Förderung abzuschaffen?(und um kein bisschen mehr geht es bei R/G)

Ansonsten zu den Thema: Was @hoffgang sagt.
 
Im übrigen bin ich der Meinung, dass es viel viel mehr bringen würde, wenn eine bessere Kita/KiGa Infrastruktur, Gleichheit der Löhne und Abschaffung der Vorurteile gegenüber Frauen in der Arbeitswelt mal Umsetzung finden würden. Denn das sind weitaus störendere Faktoren als die paar Kröten die man aus einer Ehe rausbekommt.

Wenn man mehr Frauen ermöglicht arbeiten zu gehen gewinnt man mehr als wenn man die Besteuerung der Einkommen innerhalb einer Ehe ändert. Das heißt aber nicht, dass man kinderlose Ehen gleichermaßen subventionieren sollte.
 
Sorry, wer den Hintergrund von Art6 im Zusammenhang mit der Zeit der Erstellung nicht erkennen will, der stellt sich meiner Meinung nach absichtlich blöd um auf den Punkt nicht eingehen zu müssen. Niemand ist so konservativ verbohrt um nicht zu kapieren, dass wir uns seitdem gesellschaftlich massiv entwickelt haben.
Ok, wenn man 2021 halt immer noch auf dem geistigen Stand von 1949 rumhängt, dann kann ich verstehen, dass man der Debatte nicht folgen kann / will. Man kann erkennen, dass sich im Bereich Ehe, Familie, Frau in der Mutterrolle massive gesellschaftliche Änderungen begeben haben, oder man kanns ignorieren, kommt halt komisch wenn 70 Jahre Gesellschaft ohne Fortschritt passiert sein sollen. Achso, sorry, mein Fehler, du wählst ja Herdprämienparteien.

Ok, dann zäume ich mal das Pferd von hinten auf!
Was hat denn die "ach so modernen" Änderungen von Ehe, Familie etc. so rein praktisch und rechtlich bewirkt und wie steht das ganze in direkten Zusammenhang, wer die "Hauptlast" der "Kinder" trägt?!
Trotz aller modernen Rollenverteilungen, kommen wir an einem natürlichen Umstand nicht vorbei, Frauen gebären Kinder und sind aus vielerlei Gründen, erstmal in der Mutterrolle "gefangen", denn zu 90%plus bleibt das an Ihnen am Anfang hängen.
Das rein praktische Ergebnis, der Aufweichung der Schutzfunktion der Ehe, durch die moderne Rollenverteilung ist, das jetzt Ehemänner, die gleichen Möglichkeiten haben, sich aus dem Staub zu machen, wie das "früher" und heute Nicht-Ehemänner schon immer konnten. Die Frau steht erstmal aus natürlichen Gründen, als die Dumme dar, das sind die rein praktischen Fakten.
Rein Intellektuell und theoretisch natürlich nicht, trotzdem befinden wir uns, mit der Auswirkung in der Praxis oftmals in einem Zirkelschluss.

Im übrigen bin ich der Meinung, dass es viel viel mehr bringen würde, wenn eine bessere Kita/KiGa Infrastruktur, Gleichheit der Löhne und Abschaffung der Vorurteile gegenüber Frauen in der Arbeitswelt mal Umsetzung finden würden. Denn das sind weitaus störendere Faktoren als die paar Kröten die man aus einer Ehe rausbekommt.

Wenn man mehr Frauen ermöglicht arbeiten zu gehen gewinnt man mehr als wenn man die Besteuerung der Einkommen innerhalb einer Ehe ändert.
Damit würdest du aber den Hauptteil der Kindererziehung , als staatliche Aufgabe begreifen, ob das gewollt ist und vor allen dingen auch erstrebenswert, steht auf einem ganz anderen Blatt Papier. (Hier habe ich auf Grund der deutschen Historie und auch der weltweiten Historie, kolossale Bedenken)
Frauen haben die Möglichkeit jederzeit arbeiten zu gehen, eine (alleinerziehende) Mutterschaft, steht dem aber teilweise im Weg, zumindestens, um das gleiche Geld zu verdienen und die gleiche Position auszufüllen.
Tja wie willst du Arbeitgeber davon überzeugen, dass sie nicht erstmal oder in erster Linie bei einer Personalentscheidung an ihr Unternehmen denken?

Ich habe hier nicht den Stein der Weisen gefunden, das jetzige Modell und die weitere "Abschaffung" der Ehe ist nicht meins, gerade weil sich die letzten Jahre, rein praktisch eher negativ auf die Frauen (Armutsrisiko) ausgewirkt haben, Corona war nochmal ein Musterbeispiel, an wem letztendlich das Meiste hängen bleibt.
Und von einem zum größten Teil staatlichen Erziehungsmodel kann mich niemand wirklich überzeugen und das wäre gegeben, wenn Kinder 9 Stunden oder mehr am Tag, dauerhaft in öfffentlichen Einrichtungen untergebracht wären.
 
Zuletzt bearbeitet:
Trotz aller modernen Rollenverteilungen, kommen wir an einem natürlichen Umstand nicht vorbei, Frauen gebären Kinder und sind aus vielerlei Gründen, erstmal in der Mutterrolle "gefangen", denn zu 90%plus bleibt das an Ihnen am Anfang hängen.
Das rein praktische Ergebnis, der Aufweichung der Schutzfunktion der Ehe, durch die moderne Rollenverteilung ist, das jetzt Ehemänner, die gleichen Möglichkeiten haben, sich aus dem Staub zu machen, wie das "früher" und heute Nicht-Ehemänner schon immer konnten. Die Frau steht erstmal aus natürlichen Gründen, als die Dumme dar, das sind die rein praktischen Fakten.
Jain, mittlerweile kann die Frau aber auch als Alleinerziehende arbeiten gehen und das ist Normalität, früher war das bei weitem nicht der Fall bzw. mit mehr Hürden belegt.


Damit würdest du aber den Hauptteil der Kindererziehung , als staatliche Aufgabe begreifen, ob das gewollt ist und vor allen dingen auch erstrebenswert, steht auf einem ganz anderen Blatt Papier. (Hier habe ich auf Grund der deutschen Historie und auch der weltweiten Historie, kolossale Bedenken)
Du verwechselst Erziehung mit Bildung. Einer der wesentlichen Kritikpunkte an der Herdprämie war, dass diese die frühkindliche Bildung torpediert weil es Kinder eben von den Bildungsangeboten der Kita fernhält. Zudem sollte man auch anerkennen, dass es mittlerweile häufig notwendig ist, dass die Frau zeitnah nach der Geburt (6-12 Monate) wieder ins Berufsleben einsteigt, weil es finanziell nicht anders geht.

Die Entwicklungen seit 1949 sind ja mehrgleisig. Der Effekt, dass mehr Frauen am Erwerbsleben teilgenommen haben hat ja auch dazu geführt, dass mehr Geld zur Verfügung stand, was Preise hat steigen lassen etc. Wir könnten nicht so wohnen wie wir wohnen (Location, nicht Luxus) wenn meine Frau nicht zu 80% arbeiten würde, ist nicht drin.

Das ist aber auch gewollt, denn man bekommt nur dann (finanziell) unabhängige Frauen wenn diese auch sozialversicherungspflichtig angestellt sind, denn das Schreckensszenario, dass der Alte die Frau sitzenlässt wenn das Kind alt genug ist besteht weiter, mit oftmals deutlichen Folgen für die Frau - Jahrelang nicht gearbeitet, alt, keine Berufserfahrung, aus die Maus.


Frauen haben die Möglichkeit jederzeit arbeiten zu gehen, eine (alleinerziehende) Mutterschaft, steht dem aber teilweise im Weg, zumindestens, um das gleiche Geld zu verdienen und die gleiche Position auszufüllen.
Tja wie willst du Arbeitgeber davon überzeugen, dass sie erstmal oder in erster Linie bei einer Personalentscheidung an ihr Unternehmen denken?
Frauen haben in der Theorie die Möglichkeit. Das Angebot im Bereich Kita / KiGa / Grundschule muss massiv besser werden um das auch wirklich gewährleisten zu können. Ich kenn einen Extremfall, ne Intensivkrankenschwester die nicht arbeiten gehen konnte weil sie keinen Platz für Ihren Sohn bekommen hat - ja, während der Covid Pandemie.
Jaaa, der Rechtsanspruch... Ich hab nen Anwalt nehmen müssen um diesen durchzusetzen, die Krankenschwester klagt jetzt. Nur falls jemand glaubt, Rechtsanspruch würde auch automatisch Betreuungsplatz bedeuten.


Ich habe hier nicht den Stein der Weisen gefunden, das jetzige Modell und die weitere "Abschaffung" der Ehe ist nicht meins, gerade weil sich die letzten Jahre, rein praktisch eher negativ auf die Frauen (Armutsrisiko) ausgewirkt haben, Corona war nochmal ein Musterbeispiel, an wem letztendlich das Meiste hängen bleibt.
Aber Frauen sind besonders dann von Altersarmut betroffen, wenn sie nicht arbeiten gegangen sind, oder halt halbtags. Die Ehe an sich, wenngleich der Gedanke, ist ja keine Sicherheit nicht doch verlassen zu werden. Wenn dem so wäre, der christliche Gedanke hier tatsächlich zutrifft "Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen" ist super, aber in 2021 einfach nicht mehr zutreffend.
Man muss nicht die Ehe herabsetzen um Frauen zu unterstützen, dazu gibts andere Wege, man muss aber auch nicht die Ehe besonders bevorteilen, sondern kann diese Vorteile auf Familien mit Kindern ansetzen.

Ich will die Ehe weder abschaffen noch schwächen, aber ich sehe, dass es bessere Modelle gibt um die eigentlich notwendigen Verbesserungen zu erreichen.
 
Aber Frauen sind besonders dann von Altersarmut betroffen, wenn sie nicht arbeiten gegangen sind, oder halt halbtags. Die Ehe an sich, wenngleich der Gedanke, ist ja keine Sicherheit nicht doch verlassen zu werden. Wenn dem so wäre, der christliche Gedanke hier tatsächlich zutrifft "Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen" ist super, aber in 2021 einfach nicht mehr zutreffend.
Man muss nicht die Ehe herabsetzen um Frauen zu unterstützen, dazu gibts andere Wege, man muss aber auch nicht die Ehe besonders bevorteilen, sondern kann diese Vorteile auf Familien mit Kindern ansetzen.
Vielleicht habe ich mich nicht klar genug ausgedrückt oder du bist einfach zu sehr darin gefangen, das "christlich/konservative" Weltbild zu bekämpfen.
Ich bezog mich bei den rein praktischen und rechtlichen Auswirkungen, auf den Eheunterhalt, der aus vielerlei Gründen, praktisch abgeschafft wurde. Das hängt einmal an der modernen Rollenverteilung der Frau, aber auch daran, das damit auch Schindluder betrieben wurde.
Rein praktisch, führt es jetzt aber eben dazu, das auch Ehemännchen Schindluder betreiben kann, denn es gibt ja durchaus eine Menge Frauen, die haben dem Mann den Rücken freigehalten und damit "Karriere ermöglicht, die Kinder erzogen und haben eben beruflich zurückgesteckt und haben höchstens Teilzeit gearbeitet. Das war halt die eheliche Abmachung oder Vertrag.
Entschwindet jetzt Ehemännchen auf halber Strecke, hat Frau ganz schön gelitten und dieses Verschwinden ist jetzt für Ehemänner deutlich einfacher geworden. Damit sage ich nicht, das die früheren Unterhaltsregeln besser waren, weil dort Ehemänner teilweise überproportional benachteiligt waren. Jetzt haben aber solche Frauen, ein sehr deutlich erhöhtes Armutsrisiko.
Und das viele Frauen nur Teilzeit arbeiten, hat durchaus mit einer sehr bewussten Entscheidung für Kinder und Kindererziehung zu tun und das man die Kinder nicht einfach, den ganzen Tag beim Staat abgeben möchte.
Wie immer im Leben gibt es zwischen Schwarz (Mütterrente) und Weiß, 8 Stunden Vollzeit Arbeit, eine ganze Menge Grau dazwischen, nämlich die absolute Mehrzahl der Familien.
 
Warum fragst du? Willst du dein Haustier heiraten? :fresse:
Ne, ich dachte Seahawk will das. :lol:

Nein SPaß bei Seite. Es gibt wirklich Menschen die Partnerschaften mit mehr als 2 Personen eingehen wollen.
Im Fernsehen, in einer Reportage, hatte ich mal 4 Erwachsene gesehen, welche sich 2 oder 3 Kinder "geteilt" haben. Das war echt skurill.
 
Vielleicht habe ich mich nicht klar genug ausgedrückt oder du bist einfach zu sehr darin gefangen, das "christlich/konservative" Weltbild zu bekämpfen.
Ich bekämpfe überhaupt kein Weltbild, es gibt keinen Grund warum das christliche Verständnis einer Ehe nicht weiter existieren soll. Ich bin nur der Meinung, es ist nicht die Lösung, weil die Umsetzung des Gedankens dieses Weltbilds nicht mehr stattfindet.
Christliche Eheschließung kann doch weiterhin stattfinden, aber halt bitte mit dem Augenmerk, nicht alle die kirchlich heiraten tragen auch die Werte und Normen die damit einhergehen bis an Ihr Lebensende mit sich. Dem muss man in der Realität Rechnung tragen.

Übrigens haben wir eine sehr klare Trennung zwischen religiös geschlossener Ehe und staatlich geschlossener Ehe, just by the way. Kumpel hat im Vatikan geheiratet, aber nicht standesamtlich, war einen feuchten Furz wert.

Rein praktisch, führt es jetzt aber eben dazu, das auch Ehemännchen Schindluder betreiben kann, denn es gibt ja durchaus eine Menge Frauen, die haben dem Mann den Rücken freigehalten und damit "Karriere ermöglicht, die Kinder erzogen und haben eben beruflich zurückgesteckt und haben höchstens Teilzeit gearbeitet. Das war halt die eheliche Abmachung oder Vertrag.
Entschwindet jetzt Ehemännchen auf halber Strecke, hat Frau ganz schön gelitten und dieses Verschwinden ist jetzt für Ehemänner deutlich einfacher geworden. Damit sage ich nicht, das die früheren Unterhaltsregeln besser waren, weil dort Ehemänner teilweise überproportional benachteiligt waren. Jetzt haben aber solche Frauen, ein sehr deutlich erhöhtes Armutsrisiko.
Exakt und um diesem Risiko zu begegnen muss Frau arbeiten gehen (können).
Aber, was auch bedacht werden muss, viele Familien sind darauf angewiesen, dass beide arbeiten, weil nicht jeder das Modell, einer Karriere, einer Kind fahren kann, dazu sind sehr viele Ecken des Landes zu teuer geworden. Wir haben uns gesellschaftlich in eine Position gebracht, in der es für Frauen von Vorteil ist, keine Kinder, dafür eigenes Einkommen zu haben.

Und das viele Frauen nur Teilzeit arbeiten, hat durchaus mit einer sehr bewussten Entscheidung für Kinder und Kindererziehung zu tun und das man die Kinder nicht einfach, den ganzen Tag beim Staat abgeben möchte.
Wie immer im Leben gibt es zwischen Schwarz (Mütterrente) und Weiß, 8 Stunden Vollzeit Arbeit, eine ganze Menge Grau dazwischen, nämlich die absolute Mehrzahl der Familien.
Oder es hat damit zu tun, dass man nicht Vollzeit arbeiten kann weil die Betreuung des Kindes sonst nicht gewährleistet wäre. In meinem Umfeld (Ex Militärs, viele Lehrer, ITler & Heilberufe) kenn ich keine Frau die freiwillig auf Halbtag gegangen ist, alle haben reduziert, weil es entweder
- Auswirkungen auf die Betreuung des Kindes gehabt hätte
- Die Karriere des Ehemanns beeinträchtigt hätte wenn dieser reduziert
Da wollen Häuser abbezahlt werden, Mieten, Urlaube, man will dem Kind was bieten, auch im Rahmen des sozialen Drucks anderer Eltern. Leben mit Kind ist teuer und will bezahlt werden, Krankenversicherung will bezahlt werden, Rentenbeiträge ebenfalls, v.a. da die staatliche Rente abkackt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das z.b. ist falsch. Ich prangere die Ehe nicht als Fördermodell für Paare ohne Kinder an, ich vertrete nur die Meinung, dass die Ehe kein Nutzenmodell für Paare ohne Kinder sein sollte, v.a. wenn die Abgrenzung der Förderung zu Familien meiner Meinung nach nicht deutlich genug ist.
Kinder spielen aber bei der Eheschließung keine Rolle. Formell gehen 2 Personen eine Gütergemeischaft ein. Sie haften für einander, sie bilden automatisch eine Bedarfsgemeinschaft und der finanzielle Zugewinn muss geteilt werden. Das ist erstmal eine ganze Kette an Belastungen, die der Gesetzgeber ihnen aufdrückt.

Dafür bekommen sie einige Rechte (Vertretungsrecht, usw.) und die Möglichkeit ihr Einkommen in einen Topf zu werfen und dann 50:50 zu versteuern.

Wenn die Pflichten abschafft wird das fiese Nebeneffekte haben.
 
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