Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

  • Ersteller Ersteller -ElCritico-
  • Erstellt am Erstellt am
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

So richtig interessant ist folgender Absatz:
Grund für den Ausstieg aus der unbürokratischen Soforthilfe waren steigende Ausgaben infolge immer rascher aufeinander folgender Katastrophen, welche mit erheblichen finanziellen Einbußen für die Landeskassen einhergingen.
Hmm... wo sollen denn bitte immer rascher aufeinander folgende Katastrophen herkommen. Wenn man das nur wüsste...

Edith:
Oh und ja, der eigentliche Kernpunkt des Artikels ist, das Laschet sein von ihm geschaffenes Gesetz umgeht - was halt ein komischer Zeitpunkt ist, so kurz vor einer Bundestagswahl.
 
Zuletzt bearbeitet:

So richtig interessant ist folgender Absatz:

Hmm... wo sollen denn bitte immer rascher aufeinander folgende Katastrophen herkommen. Wenn man das nur wüsste...

Edith:
Oh und ja, der eigentliche Kernpunkt des Artikels ist, das Laschet sein von ihm geschaffenes Gesetz umgeht - was halt ein komischer Zeitpunkt ist, so kurz vor einer Bundestagswahl.
Eigentlich haben die Bundesländer ja recht. Wer Wohneigentum hat, muss dies versichern. Den Unversicherten auf Staatskosten zu helfen ist unfair gegenüber denen, die versichert sind.
Natürlich, da ist nun richtig scheiße passiert und den Leuten soll man auch helfen und teilweise hats die Bundesregierung auch verbockt...hauptsächlich die Verletzten und Toten.
 
Wenn sie versichert sind kriegen sie doch eh das meiste Geld zurück.
Gerade Unversicherten sollte eine Hilfe zustehen. Weil sie gar nichts mehr haben.
Man hat 9 Milliarden in die Lufthansa gepumpt, dann wird man dafür jawohl auch Geld haben.
Und wenn die Länder das nicht stemmen können muß eben der Bund einspringen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man hat 9 Milliarden in die Lufthansa gepumpt, dann wird man dafür jawohl auch Geld haben.
Lebt dieser Mythos immer noch?

Die Lufthansa hat keinen Cent geschenkt bekommen, laut einer Aussage vom Lufthansa Chef von vor 2 Monaten soll alles vor der Wahl zurück gezahlt sein und außerdem wurden die Verträge so geschrieben, dass der Bund mit dem Rettungsdeal Gewinn macht, außer die Lufthansa geht pleite.

So viel man unserer Regierung vorwerfen kann:
Due Lufthansa Rettung ist kein Beispiel für Versagen oder falsche Prioritäten sondern verdammt gutes handeln.
 
Due Lufthansa Rettung ist kein Beispiel für Versagen oder falsche Prioritäten sondern verdammt gutes handeln.
Ökonomisch ja, ökologisch nein. Immer hin wurde erneut ein Sektor besonders massiv gestützt, in dem ein erheblicher Verbrauch fossiler Brennstoffe stattfindet, während es gleichzeitig keine mittelfristig umsetzbaren Konzepte gibt, diesen zu reduzieren.

Und das alles getragen von der Mär, die Lufthansa und andere große Luftverkehrsunternehmen wären systemrelevant. Der zivile Luftverkehr ist allerdings überwiegend Spaßgewerbe, denn gerade einmal 1% des weltweiten Warenverkehrs wird auf dem Luftweg abgewickelt. Zwar stehen dahinter auch 40% der weltweiten Warenwerte, aber das ist hier nicht relevant, denn Waren werden ja nicht weniger wertvoll, wenn man sie nicht auf dem Luftweg transportiert, sondern sie werden auf dem Luftweg transportieren, weil ihr Wert diesen vergleichweise teureren Transportweg rechtfertigt.

Dass der Bund daran Geld verdient, ist absolut richtig, sollte aber kein Argument sein, wenn es um prominente politische Ziele geht. Beispielsweise hat der Bund an den Finanzhilfen für Griechenland auch verdient, und das nicht zu knapp, aber von Dankeskarten des deutschen Bürgers an sämtliche Beteiligten ist bis dato nichts bekannt ... :ugly:
 
Und das nächste Fettnäpfchen für die CDU, diesmal ist es zur Abwechslung mal wieder Deutschlands jüngster 80 Jähriger Amthor, der sich wohl zusammen mit fragwürdiger Gesinnung hat ablichten lassen.
Aber selbstredend will ihm der Aufdruck, auf dem t-shirt des Herren links von ihm, gar nicht aufgefallen sein:

E6qL7jUWEAEKVYD.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
Lebt dieser Mythos immer noch?

Die Lufthansa hat keinen Cent geschenkt bekommen, laut einer Aussage vom Lufthansa Chef von vor 2 Monaten soll alles vor der Wahl zurück gezahlt sein und außerdem wurden die Verträge so geschrieben, dass der Bund mit dem Rettungsdeal Gewinn macht, außer die Lufthansa geht pleite.

So viel man unserer Regierung vorwerfen kann:
Due Lufthansa Rettung ist kein Beispiel für Versagen oder falsche Prioritäten sondern verdammt gutes handeln.
Immerhin eine Milliarde Euro schuldet die Lufthansa den deutschen Steuerzahlern

Deutschland, Österreich, Belgien und die Schweiz hatten dem Konzern wegen des Geschäftseinbruchs durch die Pandemie im vergangenen Jahr neun Milliarden Euro Staatshilfe zugesagt und ihn damit vor dem Untergang bewahrt. Die Lufthansa hat jedoch nur einen Teil der Summe in Anspruch genommen. Dem deutschen Steuerzahler schuldet die Lufthansa derzeit rund eine Milliarde Euro.
Quelle: Lufthansa will Corona-Milliardenhilfe noch vor Bundestagswahl zurückzahlen

Mir ging es auch nur darum das die Flutopfer auf jeden Fall so schnell wie möglich finanzielle Hilfe bekommen sollten.
Egal ob versichert oder nicht. Und wenn die Länder knapp bei Kasse sind dann eben vom Bund.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und das alles getragen von der Mär, die Lufthansa und andere große Luftverkehrsunternehmen wären systemrelevant.
Ich habe das Bild, dass es in Ordnung ist wenn man ein Aushängeschild in dem Bereich hat und das ist nunmal die Lufthansa.
Der Luftverkehr muss reduziert werden, er wird aber nicht auf 0 gehen und da bin ich der Meinung,
dass das was noch fliegt lieber von Airlines wie der Lufthansa geflogen werden soll als von
Airlines die ihre Arbeitnehmer behandeln wie die Subsubsub Unternehmer von Hermes.
Dass der Bund daran Geld verdient, ist absolut richtig, sollte aber kein Argument sein, wenn es um prominente politische Ziele geht.
Es geht mir um das narrativ und das ist in der Mehrheit:
9 Milliarden für die Lufthansa, komplett weg, kein Cent zurück und für Kinder etc sei kein Geld da
Ich möchte auch mal systemrelevant sein... :heul:
Mach dich systemrelevant :D
 
Es geht mir um das narrativ und das ist in der Mehrheit:
9 Milliarden für die Lufthansa, komplett weg, kein Cent zurück und für Kinder etc sei kein Geld da
Von einem Herz-Jesu-Marxisten hab ich mehr erwartet.
Man schaue sich an wie schnell für die Lufthansa, Banken und Konsorten das Geld geflutscht ist. Das würde man sich bei sozialen Dingen oder Arbeitsschutzkontrollen und Lebensmittelüberwachung regelmäßig wünschen aber da bekommt man eher Aussagen, dafür sei kein Geld da und die Leute sollten lieber hart arbeiten gehen bzw. sich nicht so haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Deine Beispiele bieten halt keine finanziellen Gewinne. Müssen sie auch nicht.
Aber man muss Geld einnehmen um sowas zu finanzieren.
 
[...]

Mach dich systemrelevant :D
Heißt das, ich habe sozusagen den Segen "von ganz oben" (wobei... bist du im Fliegerischen Dienst? :D ), mit anderer Leute Geld zu spekulieren, auf Lebensmittelknappheit zu wetten, Kohle in Waffen zu investieren, alles zu verzocken und dann von der Allgemeinheit finanziell saniert zu werden? Yes Sir, I will do my very best! :ugly:

(oder ich bleib halt Sozialarbeiterfuzzi...)
 
(wobei... bist du im Fliegerischen Dienst? :D )
Oh Gott nein :D
Die Typen sind für mich nur Punkte auf dem Radar.

Aber ich meinte das gar nicht irgendwie mit Bundeswehrbezug (wie systemrelevant ist ein Student?).
Ich meine eher, dass wir als Feuerwehrler 2 bis 3 Monate früher geimpft worden sind,
ich betrachte das als Vorteil.
 
Das selbe in grün.
20, 100 oder 1000 Leute bauen ****** und alle anderen normalen Fans, die sich nicht so verhalten haben wird automatisch unterstellt, sie würden das unterstützen oder billigen.

Genau das nennt man Generalverdacht.

Wie oben schon geschrieben wäre es die Aufgabe der Polizei solche geistigen Tiefflieger zu identifizieren.

Jein. Einzelne Problemfälle rauszupicken ist Sache der Polizei, aber allgemein für Ordnung auf seiner angemeldeten Demonstration zu sorgen ist Aufgabe von demjenigen, der sie angemeldet hat. Wäre ja noch schöner, wenn die Allgemeinheit dafür zahlen müsste, dass gegen ihre Interessen demonstriert wird - die Ordner hat man selbst mitzubringen. Legt jemand diesbezüglich kein schlüssiges Konzept für die zu erwartenden oder gar angekündigten Massen vor oder hat er gar in der Vergangenheit schon gezeigt, dass er mit sowas überfordert ist, ist das ein guter Grund um eine Demo zu untersagen oder massiv einzuschränken.


Was wir jetzt tun müssten ist sowohl zu kucken wie und wo wir bauen UND die Effekte bestmöglich zu minimieren, die zu einer weiteren Erwärmung führen. Man kann nicht das eine gegen das andere ausspielen. Das Berchtesgadener Land säuft grade ab, schlicht weil zu viel Regen in zu kurzer Zeit auf zu wenig Fläche verteilt gefallen ist. Wie massiv will man jetzt baulich eingreifen um die Auswirkungen dieses Wetters mitigieren zu wollen?

Da muss man überhaupt nicht massiv eingreifen, weil nämlich bei weitem nicht das gesamte Berchtesgardener Land, nicht die gesamte Eifel, etc. abgesoffen sind. Sondern jeweils weniger als 0,01% (vermutlich sogar noch drei-vier weitere Nullen weniger, aber genaue Zahlen kann ich nicht finden), da fast ausschließlich Talsohlen und Gewässeranlieger betroffen sind. Gemessen an dem, was jeden Tag in Deutschland zubetoniert wird, wären die Baumaßen für einen flutsicheren Ersatz durchaus umweltverträglich, denn so dicht bevölkert sind diese Gegenden ja eben nicht (vergl. Diskussionen über Verkehrspolitik...)
Das Problem ist die Kehrseite: Zu ersetzen ist nahezu die gesamte Infrastruktur die diese Gegenden haben, denn die wurde traditionell unten im Tal aufgebaut, weils bequemer war. Und hinzu kommt, dass in Deutschland auch der Arsch der Welt mindestens einer Person gehört. Dass heißt selbst wenn man die Abermilliarden für einen Neubau aller gefährdeten Gebäude und Straßen zusammenkratzen würde, hätte man noch lange kein Land, auf dass man sie stellen könnte.


Der einzige Kanditat, der als Kanzler in Frage kommt ist doch dieser Armin Laschet . Warum?
Nun, er ist der einzige Mensch, der sich im Angesicht von über hunderten Toten, zerstörten Lebensgrundlagen köstlich amüsiert und nicht das Lachen verlernt hat, so gesehen bei der Übertragung der Ansprache des Bundespräsidenten im Katastrophengebiet. Im Hintergrund scherzt und lacht dieser Laschet dauerhaft herzlich. Bei den nächsten Katatrophen müssen wir uns keine Sorgen mehr machen, denn "Kanzler" Laschet wird die Betroffenen mit seinem Humor und seiner guten Laune bestimmt all ihre Sorgen vergessen lassen, ist das nicht schön ... ? :daumen2::daumen2:

Unter den Kanzlerkandidaten mag er da der einzige sein, aber Humor haben andere auch. Z.B. Seehofer: Fährt als Bundesminister in Katastrophengebiete, nur um mehrfach zu betonen, dass Katastrophenschutz Ländersache ist und auch bleiben sollte.


Wenn sie versichert sind kriegen sie doch eh das meiste Geld zurück.

Ja. IHR Geld, dass sie vorher eingezahlt haben.

Gerade Unversicherten sollte eine Hilfe zustehen. Weil sie gar nichts mehr haben.

Wieso? Haben doch zum Teil jahrzehntelang die Versicherungsprämien gespart und sollten demnach jetzt viel Geld auf der hohen Kante haben. Wenn sie es nicht verprasst haben, wofür ich aber nicht mit meinem Steuergeld einzuspringen einsehe...

Sofort- und Nothilfe sind übrigens sowieso extra geregelt: Niemand muss für Notunterkünfte, -verpflegung, etc. bezahlen. Bei der Diskussion geht es um den Wiederaufbau und da kann man als allererstes schon mal festhalten, dass jemand der etwas hatte, dass wiederaufgebaut werden könnte, wohl schonmal nicht zu den Ärmsten gehört haben kann.


Und das alles getragen von der Mär, die Lufthansa und andere große Luftverkehrsunternehmen wären systemrelevant. Der zivile Luftverkehr ist allerdings überwiegend Spaßgewerbe, denn gerade einmal 1% des weltweiten Warenverkehrs wird auf dem Luftweg abgewickelt. Zwar stehen dahinter auch 40% der weltweiten Warenwerte, aber das ist hier nicht relevant, denn Waren werden ja nicht weniger wertvoll, wenn man sie nicht auf dem Luftweg transportiert, sondern sie werden auf dem Luftweg transportieren, weil ihr Wert diesen vergleichweise teureren Transportweg rechtfertigt.

Gibt schon Transportgüter, deren Wert mit der Transportzeit stark abnimmt. Post zum Beispiel. Oder Menschen. Aber ob man dafür so viele Airlines braucht, wie heute...
Fangen wir doch mal mit vollen CO2-Abgaben auf Kerosin an. Dann wird man recht schnell sehen, in wie vielen Fällen die durch den Flug erbrachte Leistung wirklich so wertvoll war, dass man das dafür zu zahlen bereit ist.
(Also VOLL. 300 € pro Tonne gilt derzeit als Angemessen für die resultierenden Klimaschäden.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Oh Gott nein :D
Die Typen sind für mich nur Punkte auf dem Radar.

Aber ich meinte das gar nicht irgendwie mit Bundeswehrbezug (wie systemrelevant ist ein Student?).
Ich meine eher, dass wir als Feuerwehrler 2 bis 3 Monate früher geimpft worden sind,
ich betrachte das als Vorteil.
Den BW-Bezug habe ich rein gebracht. Ich konnte mir die Blödelei von wegen "Segen von ganz oben" im Zusammenhang mit Luftwaffe einfach nicht verkneifen :ugly:

Als Sozialarbeiter in einer Gemeinschaftsunterkunft war ich ja auch zumindest Prio2. Hat trotzdem nichts daran geändert, dass ich erst nach den ersten Prio3ern geimpft worden bin. Während die Kollegen und ich gleichzeitig noch fast täglich auf "Außeneinsätze" zu Gesprächen in alle möglichen Privatwohnungen geschickt wurden von der Behörde. Während die Fall- und Todesfallzahlen munter explodierten ("Wir vertrauen auf Ihr Verantwortungsgefühl").

Ist natürlich was völlig anderes als medizinisches Personal, First Responder oder Rettungsdienste/Feuerwehr.
Aber während "systemrelevant" schon seit der Krise (also die von 2007, nicht die von 2011, 2013, 15, 17...) blanker Hohn war, hat man es "während Corona" geschafft, das noch zu superlativieren. Quasi.
 
Hat trotzdem nichts daran geändert, dass ich erst nach den ersten Prio3ern geimpft worden bin.
Wieso denn das?
Ist natürlich was völlig anderes als medizinisches Personal, First Responder oder Rettungsdienste/Feuerwehr.
Es ging letztlich immer darum so viele Leben zu retten wie möglich und das System vor Überlastungen zu schützen.
Prio 3 war Mist, der Rest gut gedacht und halbwegs gut gemacht.
 
Und das nächste Fettnäpfchen für die CDU, diesmal ist es zur Abwechslung mal wieder Deutschlands jüngster 80 Jähriger Amthor, der sich wohl zusammen mit fragwürdiger Gesinnung hat ablichten lassen.
Aber selbstredend will ihm der Aufdruck, auf dem t-shirt des Herren links von ihm, gar nicht aufgefallen sein:

Anhang anzeigen 1369747
Und was ist das für ein Aufdruck? Das ist ein schwarzes Poloshirt mit nem Minischildchen...mit dem rechten Shirt kann ich aber genausowenig was anfangen.
 
Wieso denn das?

[...]
Frag mich nicht. Ich kann auch nur spekulieren: ganz eventuell funktioniert einfach nur selten etwas so, wie sich unsere Behörden das auch gedacht haben? Dabei hat Bremen ja ausgerechnet "bei Corona" irgendwie im Großen und Ganzen mal was hingekriegt :ugly:

(wobei, wenn man da mal eine gute Freundin von mir fragt, die während der Pandemie ihre Ausbildung zur Krankenpflegerin angefangen hat... und keine Corona-Prämie bekommen hat, nach allen anderen im Krankenhaus geimpft wurde und Anfangs selbst für ihre persönliche Schutzausrüstung aufkommen durfte... Die hat "Hostel"-esque Gewaltphantasien gegenüber Krankenhausleitung aufwärts bis zum Bundes-Jens)

Aber das führt jetzt zu weit ab vom Thema. Können wir bitte mal wieder über ACAB reden?

@Eckism

Ursula Haverbeck
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück