Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Alleine aus den 95 Mrd. Euro Bundeszuschuss zu den Rentenkassen könnte man ein Einkommensgeschichtetes Grundeinkommen schon größtenteils finanzieren.
Vielleicht sollte man die Rentenversicherung ganz fallen lassen und werden die Renten aus dem Steueraufkommen finanzieren. Natürlich muss man dann rechtlich einige Sachen absichern, weil wie mies wäre es wenn die Renten dann sehr plötzlich sehr drastisch gekürzt werden.
Die Politik kann die Preise für Benzin ja erhöhen wie sie wollen, so lange es keine sinnvolle Alternative zum PKW gibt müssen viele fahren.
Die Alternative zum PKW sind kleinere PKW.
E-Fahrzeuge sind keine Alternative in meinen Augen, die Umweltverschmutzung für den Lithiumabbau ist eine Katatrophe und der Strom dafür kommt nur zu 20%? aus erneuerbaren Energien.
Der Lithiumabbau ist definitiv besser als die Öl und Gasförderung. Außerdem sind wir eher bei 50% EE als 40%.
Mit einem PKW Akku könnte man 10 Fahrräder bauen
Eher 80 bis 100. Der typische Pedelec Akku hat 500Wh.

Wenn es wirklich nur ums pendeln und die Kiste Bier für den Feierabend geht können wir eigentlich über Kleinstfahrzeuge reden, denn je nach Wind und Wetter sind Fahrräder nun wirklich keine Alternative und wer mit dem ÖPNV 60 statt 20 Minuten braucht hat auch mein vollstes Verständnis.
Obwohl ich korrigiere mich, Fahrräder sind auch bei Wind und Wetter eine Alternative, wenn
man alles betrachtet was rechtlich als Fahrrad gilt.
 
Sehe ich einerseits auch so, andererseits muss man sich aber auch vor Augen führen von welchen Beträgen wir da reden. 10% eines teuren E-Bikes sind 300€. Wenn man sich etwas umguckt eher 200€.
Die Bürokratie da zum Auto vergleichbare Kaufprämien abzurechnen ist es imo nicht wert.

Man könnte es ja mit deutlich mehr als 10% fördern, z.B. 20 - 30% und Bürkoratie einsparen indem man, ganz verrückt, den Nachlass auf dne Kaufpreise den Verkäufern rückwirkend über die Steuererklärung erstattet, also gar nicht erst jeden Interessierten Bürger extra einen Antrag stellen lässt, sondern unbürokratisch die Prämie direkt beim Kauf wie einen Rabatt auf den Kaufpreis gutschreibt.

Bleibt also nur die allgemeine Förderung der Fahrrad Infrastruktur und da tut sich zum Glück schon einiges.

Ach echt, da muss wohl wieder mal irgend so ein 100m Stück Wald und Wiesen Radweg sein, oder in irgend einem Industriegebiet 25m:

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Und wenn ich mir den unteriridischen Zustand vieler Fahrradwege hier in Berlin anschaue habe ich nicht den Eindruck das man da auch nur Ansatzweise mal anfangen würde wirklich was zu machen...
 
Jemand mitbekommen das es jüngst von Beratern der Bundesregierung die Forderung *ähm* "Empfehlung" gab das Renteneintrittsalter auf 68 Jahre zu erhöhen?
Begründung war das man so weiteren drastischten Steigerungen bei den Bundeszuschüssen zu den Rentenkassen entgegenwirken müsse, die schon jetzt jährlich 95 Mrd. Euro, 20% des Bundeshaushalts, ausmachen und die künftig, durch die starke Alterung der Gesellschaft, noch drastisch weitersteigen dürften.

Letztendlich eine Rentenkürzung. Die meisten Leute gehen aus gesundheitlichen Gründen "endlich" in Rente. Klar wer noch topfit ist und einen "gesunden" Job hat, dem macht es nichts aus bis 68 zu arbeiten. Aber wer hat das schon? Nahezu jeder 9-to-5-Job kostet über die Jahrzehnte Körner. Auch als Schreibtischtäter melden sich Rücken/Gelenke/Nervensystem etc. Heutige Bildschirmarbeit ist teilweise sehr anstrengend, zu früher kaum zu vergleichen.
Ich find es allgemein problematisch, weil im Prinzip die Leute die eh schon gesundheitlich auf dem Zahnfleisch gehen (und dementsprechend wahrscheinlich nicht steinalt werden) den Leuten die steinalt werden dies erst zu ermöglichen, auf Kosten der eigenen Lebensjahre. Beispiel: Person A und B gehen mit 68 in Rente. Person A ist gesundheitlich schon angeschlagen und hat sich regelrecht zur Rente geschleppt. Sie stirbt mit 75. Person B dagegen ist mit 68 noch topfit, könnte auch locker noch 10 weitere Jahre arbeiten und wäre trotzdem noch gesundheitlich besser dran als Person mit 68. Person B wird 95, kann also quasi noch ein ganzen "Rentnerleben" geniessen.
Und das ist unabhängig davon wieviel Person A oder B eingezahlt haben! Evtl. hat Person B nur halbtags gearbeitet und konnte deshalb sehr viel gesünder leben und die 95 erreichen.
Deshalb finde ich sollte man die Rentenzahlung staffeln, d.h. je älter man wird desto weniger gibt es (unterer Deckel natürlich wie heute Sozialhilfe).
Das würde auch mit einer privaten Altersvorsorge für viele dann leichter vereinbar sein. Ein Großteil kann ja heute gar nicht privat wirklich vorsorgen.

Auf jeden Fall bräuchte es eine wirkliche Rentenreform die das ganze System ändert. Das würde leider wehtun, und zwar allen. Also auch den heutigen Rentnern! Da gibt es genug die keine Flaschen sammeln müssen sondern mit ihrem 150k Wohnmobil durch die Welt tingeln. Aber ohne Reform löst sich das Problem nicht, es wird nur hinausgezögert und dadurch deutlich verschlimmert.
Erhöhung der Bevölkerunsanzahl durch Einwanderung von Sozialempfängern bewirkt das Gegenteil und belastet die Kassen noch mehr. Erst letztens gab es auf welt einen Artikel in dem Stand, dass 40% der männlichen und 70% der weiblichen Syrer in Deutschland arbeitslos sind (die seit 6 Jahren hier sind). Als "Arbeit" wurden auch Praktika, ABM-Maßnahmen, Weiterbildungen und Niedriglohnjobs gezählt. Ohne diese Schönrechnung sehe es noch viel dramatischer aus.

Aber an eine richtige Reform traut sich keiner ran, da die meisten Leute das nicht verstehen und die jeweilige Partei abstrafen würden. So wird es dann weiterhin nur eine Verschiebung des Rentenalters oder Senkung des Rentenniveaus und damit eine Kürzung der Rente durch die Hintertür oder eben direkt geben.
 
Sehe ich einerseits auch so, andererseits muss man sich aber auch vor Augen führen von welchen Beträgen wir da reden. 10% eines teuren E-Bikes sind 300€. Wenn man sich etwas umguckt eher 200€.
Die Bürokratie da zum Auto vergleichbare Kaufprämien abzurechnen ist es imo nicht wert.
Genau so beim Leasing abrechnen wie Autos darf man sie dagegen schon länger.
Bleibt also nur die allgemeine Förderung der Fahrrad Infrastruktur und da tut sich zum Glück schon einiges.

Nur beim Parken. Ansonsten gelten Verkehrszeichen wie eine Ampel ja schließlich auch für das Rad ;).
Da stimme ich dir ja zu, aber nur weil beim Auto das Verhältnis anders ist finde ich diese Umverteilung trotzdem nicht gerechtfertigt.

Ok, in vielen Städten mag das so sein mit den roten Ampeln, bei uns hab ich mit dem Rad andere Möglichkeiten da auch Routen möglich sind die mit dem Auto nicht befahrbar sind.

Der Lithiumabbau ist definitiv besser als die Öl und Gasförderung. Außerdem sind wir eher bei 50% EE als 40%.
Sehe ich nicht so, der Lithium Abbau in Südamerika hat dort einen ganzen Landstrich verwüstet und es steht zu befürchten, dass der enorme Wasserverbrauch dort Auswirkungen auf das Leben der Menschen dort hat. Heißt, damit wir billig an Akkus kommen wird dort Lebensraum verwüstet. Öl und Gas ist keine Lösung, das wissen wir aber Pest gegen Cholera zu tauschen macht es nicht besser.
Asche auf mein Haupt, ich bin bei den EE Zahlen nicht auf dem Laufenden und man darf nicht vergessen für jeden Liter Benzin an der Tankstelle ist für die reine Bereitstellung auch schon sehr viel elektrische Energie verbraucht worden.

Eher 80 bis 100. Der typische Pedelec Akku hat 500Wh.

Wenn es wirklich nur ums pendeln und die Kiste Bier für den Feierabend geht können wir eigentlich über Kleinstfahrzeuge reden, denn je nach Wind und Wetter sind Fahrräder nun wirklich keine Alternative und wer mit dem ÖPNV 60 statt 20 Minuten braucht hat auch mein vollstes Verständnis.
Obwohl ich korrigiere mich, Fahrräder sind auch bei Wind und Wetter eine Alternative, wenn
man alles betrachtet was rechtlich als Fahrrad gilt.
80 - 100, wow, ich hab nicht nachgeschaut mit welchen Kapazitäten die Fahrräder bzw, Autos so ausgestattet sind.
Kleinstfahrzeuge, da bin ich voll bei dir. Je nach Strecke ist ein Rad bei Wind und Wetter nicht otimal, das sehe ich ein. So gut 5x im Jahr sitze ich auch mit nasser Hose im Büro :), stört mich aber nicht da ich dann halt mal 2h die Blaumann Hose anziehe. Und natürlich ist das auch abhängig von der Entfernung.
Es geht ja darum die Ressource Lithium maximal sinnvoll zu nutzen und das sehe ich eher bei E-Bikes und Kleinstfahrzeugen und nicht beim 2t SUV.
 
Sehe ich nicht so, der Lithium Abbau in Südamerika hat dort einen ganzen Landstrich verwüstet und es steht zu befürchten, dass der enorme Wasserverbrauch dort Auswirkungen auf das Leben der Menschen dort hat.
Wasserverbrauch ist natürlich immer ein Thema und ganze Landstriche verwüsten tut im Prinzip leider auch dein Glas Nutella oder dein Steak (Regenwald)
Öl siehst du immerhin schon selbst als Pest (Deepwater Horizon etc), aber der Unterschied ist:
Lithium ist nicht weg nachdem man es mal verwendet hat, man kann es recyclen, Öl ja das ist weg
und hat mindestens dem Klima geschadet.
Je nach Strecke ist ein Rad bei Wind und Wetter nicht otimal, das sehe ich ein. So gut 5x im Jahr sitze ich auch mit nasser Hose im Büro :), stört mich aber nicht da ich dann halt mal 2h die Blaumann Hose anziehe. Und natürlich ist das auch abhängig von der Entfernung.
Ich hab es letztes Jahr im Sommer mit 22km pro Tag gemacht (Praktikum) mit einem EBike.
Was ehrlich gesagt nichtmal nötig gewesen wäre, ich bin schneller als die erlaubte Unterstützung :D
Das geile ist, das hier sind rechtlich auch Fahrräder:

Dann gäbe es noch Kleinstfahrzeuge:

Im Vergleich leider etwas teuer und nicht ganz optimal, aber ein guter Anfang.
 
@Sparanus Passend zu unserer Diskussion von gestern. Das hier war heute morgen in der Zeitung:
Land_Stadt.png
 
Und seinen wir ehrlich, die wenigsten Rentner in den kommenden 20-40 Jahren werden es überhaupt noch schaffen alleine durch ihre Lebensarbeitsleistung mal 1000 Euro Rente zu beziehen.
Der Mindestlohn muß auch auf mindestens 12,50€ erhöht werden.
Das wurde mal von Experten ausgerechnet. Damit man im Alter nicht unterhalb der Armutsgrenze landet.
Das Leben wird aber auch teurer... ich denke dann reichen in 10 Jahren nicht mal mehr die 12,50€.
 
Wasserverbrauch ist natürlich immer ein Thema und ganze Landstriche verwüsten tut im Prinzip leider auch dein Glas Nutella oder dein Steak (Regenwald)
Öl siehst du immerhin schon selbst als Pest (Deepwater Horizon etc), aber der Unterschied ist:
Lithium ist nicht weg nachdem man es mal verwendet hat, man kann es recyclen, Öl ja das ist weg
und hat mindestens dem Klima geschadet.

Ich hab es letztes Jahr im Sommer mit 22km pro Tag gemacht (Praktikum) mit einem EBike.
Was ehrlich gesagt nichtmal nötig gewesen wäre, ich bin schneller als die erlaubte Unterstützung :D

Ich fahre täglich 5km, ich hab den Luxus einen sehr kurzen Weg zur Arbeit zu haben, wobei ich mich schon verschlechtert habe, die alte Wohnung ergab eine Tagesleistung von 3km :lol:
Aber wie gesagt fahre ich bei Wind und Wetter und wenn die Straßen tatsächlich komplett vereist sind gehe ich zu Fuß.

Ich hab lange im Bereich Öl und Gas gearbeitet, ich weiß wie das da läuft und das Öl und Gas nicht die Zukunft ist sollte jedem klar sein. In Bezug auf Recycling stimme ich dir beim Lithium zu, ich bin ja auch nicht dafür den Abbau einzustellen sondern die wertvolle Ressource effektiv zu nutzen. Und da sehe ich 600PS Sportwagen irgendwie nicht auf der Agenda. Klar ist das beeindruckend was da technologisch möglich ist (Porsche Taycan) aber das ist am Ziel vorbei.
Edit: Bzw. sollte der Abbau von Lithium dann eben auch nachhaltig geschehen, dann gibt es das Zeug halt nicht für billig sondern der Kunde muss halt den Preis bezahlen den der nachhaltige Abbau kostet. Klimaschutz kostet Geld! Ich esse auch lieber nur alle 4 Wochen ein Rindersteak für 30€ als alle 2 Wochen für 15€ in Plastik eingeschweißt.

Da ich kein eingeschweißtes Steak im Supermarkt kaufe nehme ich mich da mal raus was den Regenwald angeht ;-)
Ansonsten hast du leider recht was viele Lebensmittel angeht. Wenn man sich dem entziehen will muss man leider zum BIO-Bauer werden und im unverpackt Öko Laden einkaufen, das mir dann aber auch zu doof.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zu den bewundernswerten Eigenschaften des Kapitalismus gehört die Fähigkeit, alles zu seinem Vorzug zu nutzen, jetzt eben den Kampf gegen den Rassismus. Mein Freund Jakob Augstein vertritt die These, dass dem Kapitalismus im Grunde gar nichts Besseres passieren könne als die Fixierung auf Minderheiten.

Wäre ich Konzernboss, würde er sagen, dann ist der Deal doch ganz einfach: Stellen wir halt in der Führungsetage ein paar Leute ein, die fremd klingende Namen haben, und reden von „Audianer_innen“ statt von Beschäftigten. Solange sich an den Produktionsbedingungen oder den sozialen Verhältnissen nichts wirklich ändert: alles im Lot.

...
 
@-ElCritico-

Ja der Fleischhauer hat öfters helle Momente und er trifft ja einiges hier auf den Punkt.

Bei den Grünen gibt es heute morgen auch ein nettes Vorkommnis:

Die Autorin und Journalistin Carolin Emcke, die unter anderem für die „Süddeutsche Zeitung“ schreibt, sagte wörtlich in Bezug auf die „radikale Wissenschaftsfeindlichkeit“, die im Wahlkampf herrsche. „Wir werden Manipulationen und Lügen sehen, wir werden echtes und erfundenes Material geleakt und gedoxt sehen.“ In diesem aufklärungsfeindlichen Klima werde keine Rolle spielen, welche Personen oder welche Parteien es trifft, „denn es trifft alle in unserer #Demokratie“.

Und weiter: „Es wird sicher wieder von Elite gesprochen werden. Und vermutlich werden es dann nicht die Juden und Kosmopoliten, nicht die Feminist:innen und die Virolog:innen sein, vor denen gewarnt wird, sondern die Klimaforscher:innen.“

Das sich jezt Journalistinnen der Süddeutschen Zeitung ein Beispiel an unserer Querdenkerfraktion/Corona-Leugner nehmen, in dem man bewußt Holocaust Analogien anstellt, um seine politische Agenda zu unterstreichen, ist schon ziemmlich bemerkenswert.

Die Querdenkerfraktion läuft mit gelben Sternen und Anne Frank T-Shirts durch die Gegend, was schon unglaublich grotesk (völlig abstoßend) ist als Vergleich zu ihrem Anliegen, da kann eine Süddeutsche Zeitungs Journalistin, nicht widerstehen und muss Analogien, bei der derzeitige Debatte um Klima/Klimaforscher, mit den Juden ziehen.
Ich weiss wirklich nicht, was in Köpfen einiger Menschen so vorgeht.
 
Das sich jezt Journalistinnen der Süddeutschen Zeitung ein Beispiel an unserer Querdenkerfraktion/Corona-Leugner nehmen, in dem man bewußt Holocaust Vergleiche, um seine politische Agenda zu unterstreichen, ist schon ziemmlich bemerkenswert.
Das ist ganz offensichtlich kein Holocaustvergleich.
Nur wegen dem Wort Juden ist es definitiv kein Holocaust Vergleich.

Nicht jede Anspielung auf Antisemitismus spielt auf den Holocaust an.
 
Das ist ganz offensichtlich kein Holocaustvergleich.
Nur wegen dem Wort Juden ist es definitiv kein Holocaust Vergleich.

Nicht jede Anspielung auf Antisemitismus spielt auf den Holocaust an.
Was ist es denn dann, wenn man es in Deutschland auf einer politischen Bühne benutzt?

Und weiter: „Es wird sicher wieder von Elite gesprochen werden. Und vermutlich werden es dann nicht Feminist:innen und die Virolog:innen sein, vor denen gewarnt wird, sondern die Klimaforscher:innen.“
Das sind halt deutliche Unterschiede:
Und weiter: „Es wird sicher wieder von Elite gesprochen werden. Und vermutlich werden es dann nicht die Juden und Kosmopoliten, nicht die Feminist:innen und die Virolog:innen sein, vor denen gewarnt wird, sondern die Klimaforscher:innen.“
Hätte sie die erste Aussage getroffen, wäre klar alles in Ordnung, so halt nicht!
Wenn es keine Analogie ist, wenn man Juden voranstellt, musst du mir mal sagen, was es denn dann ist?
 
Ich weiss wirklich nicht, was in Köpfen einiger Menschen so vorgeht.
Es ist halt schon länger kein argumentiver Austausch mehr in diesen Debatten, sondern nur noch das fronten von festgefahrener Idiologie gegen festgefahrene Idiologie.
Ob Gendern, "white privilegs", Covid-Pandemie, Klimaerwärmung, oder Soziale Gerechtigkeit / Teilhabe in allen Lagern geht es nur noch dadrum im Sinne persönlicher Dogma, unabhängig von Pragmatismus und Fakten zu kategorisieren und revidideren, sowie kritische Positionen bei vielen sich bietenden Möglichkeiten zu "diskreditieren" und dadurch am Ende zu trennen (für mich, oder bist gegen mich), nicht mehr dadrum auch wirklich etwas im Sinne des Humanismus real zu verbessern, dem es ja aus Prinzip nicht um Identität und Kategorisierung geht (alle Menschen sind ja von Wert und Prinzip her gleich).

Warum sollte eben auch dieser Sprachpopulismus vor der Medienlandschaft halt machen?
Verblendung und Dummheit werden zwar bis zu einem gewissen Grad vom Grad der Bildung beeinflusst, sind aber mitnichten davon abhängig wie wenig davon vorhanden ist, wie auch der jüngste Fall des Spiegel Journalisten Claas Relotius gezeigt hat.

Von daher ist es doch im Grunde nicht mehr wirklich verwunderlich das bisweilen Fremdschamvergleiche es leider auch schaffen ihren Weg in den "Druck" zu finden.

Übrigens fand ich vor 2 Wochen auch einen Artikel von Teseo La Marca auf Telepolis recht passend zu, wie sehr eigentlich durchaus ehrenwerte Gedanken hinter Dingen wie z.B. der Identitätspolitik inzwischen regelmäßig in ihren Kerngedanken idiologisch pervertiert werden und bisweilen fehlgeleitet sind:

 
Zuletzt bearbeitet:
Nicht jede Anspielung auf Antisemitismus spielt auf den Holocaust an.
Ist es nicht selbst antisemitisch, wenn man Anfeindungen/Debatten über den Klimawandel/Klimaforscher, mit den Anfeindungen und Verfolgungen der Juden vergleicht?
Du bist doch sonst immer der Ober-Erbsen-Zähler, wenn es z.B. um AfD und Nazivergleiche ging!
 
Du bist doch sonst immer der Ober-Erbsen-Zähler, wenn es z.B. um AfD und Nazivergleiche ging!
Antisemitismus ist ein Muster.
Guck doch mal wie oft Bill Gates direkt und indirekt Jude genannt wird. Das folgt ganz klar diesem Muster.

Mit diesem Text ist nicht gemeint, dass Klimaforscher wie die Juden zu leiden haben sondern implizit zu Juden gemacht werden.

Wie es Gates, Drosten etc in der aktuellen Krise passiert ist.
Und du kannst nicht abstreiten, dass das passiert ist. Auch wenn das nicht von Menschen ausgeht mit denen wir uns abgeben...
 
Antisemitismus ist ein Muster.
Guck doch mal wie oft Bill Gates direkt und indirekt Jude genannt wird. Das folgt ganz klar diesem Muster.

Mit diesem Text ist nicht gemeint, dass Klimaforscher wie die Juden zu leiden haben sondern implizit zu Juden gemacht werden.

Wie es Gates, Drosten etc in der aktuellen Krise passiert ist.
Und du kannst nicht abstreiten, dass das passiert ist. Auch wenn das nicht von Menschen ausgeht mit denen wir uns abgeben...
Wo wir beide absolut übereinstimmen ist, dass es Anfeindungen gab und gibt, ob Dorsten, Gates, Lauterbach etc.!
Aber zu "Juden" gemacht?
Wo?
In völlig abgedrehten Youtube Channel oder Chatgruppen? Also ich habe davon so nicht wirklich etwas mitbekommen, was diesen expliziten Vergleich angeht.

Die Süddeutsche hat aber schon mal in die "***" gegriffen und sich danasch völlig unschuldig gegeben.

Man sollte solche Vergleiche, gerade auf der politisch und öffentlichen Bühne in Deutschland tunlichst meiden, der Spruch von Frau Emcke ist einfach intellektuelle Tiefliegerei und auch nicht wirklich hilfreich, für ihr Anliegen.
Es impliziert nämlich, das wenn man über den Klimawandel oder einzelne Klimaforscher debattieren möchte oder sie teilweise in Frage stellt, von vorn herein mit einem solchen Vergleich, gleich mal mundtot gemacht werden soll.


Es ist halt schon länger kein argumentiver Austausch mehr in diesen Debatten, sondern nur noch das fronten von festgefahrener Idiologie gegen festgefahrene Idiologie.
Ob Gendern, "white privliges", Covid-Pandemie, Klimaerwärmung, oder Soziale Gerechtigkeit / Teilhabe in allen Lagern geht es nur noch dadrum im Sinne persönlicher Dogma, unabhängig von Pragmatismus und Fakten zu kategorisieren und revidideren, sowie kritische Positionen bei vielen sich bietenden Möglichkeiten zu "diskreditieren" und dadurch am Ende zu trennen (für mich, oder bist gegen mich), nicht mehr dadrum auch wirklich etwas im Sinne des Humanismus real zu verbessern, dem es ja aus Prinzip nicht um Identität und Kategorisierung geht (alle Menschen sind ja von Wert und Prinzip her gleich).

Warum sollte eben auch dieser Sprachpopulismus vor der Medienlandschaft halt machen?
Verblendung und Dummheit werden zwar bis zu einem gewissen Grad vom Grad der Bildung beeinflusst, sind aber mitnichten davon abhängig wie wenig davon vorhanden ist, wie auch der jüngste Fall und den Spiegel Journalisten Claas Relotius gezeigt hat.

Von daher ist es doch im Grunde auch mehr wirklich verwunderlich das bisweilen Fremdschamvergleiche es leider auch schaffen ihren Weg in den "Druck" zu finden.

Übrigens fand ich vor 2 Wochen auch einen Artikel von Teseo La Marca auf Telepolis recht passend zu, wie sehr eigentlich durchaus ehrenwerte Gedanken hinter Dingen wie z.B. der Identitätspolitik inzwischen regelmäßig in ihren Kerngedanken idiologisch pervertiert werden und bisweilen fehlgeleitet sind:

Auch wenn ich nicht mit allem was der Author des Artikels schreibt, übereinstimme, trifft er im Großen und Ganzen genau die richtigen Punkte. Sehr guter Denkanstoss!
 
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