Ich glaube eher, dass man nichts macht und wir die vollen Konsequenzen der Klimakatastrophe kriegen.
@seahawk
Die haben wir ja schon und wer mit offenen Augen durch die Pampas stiefelt, bekommts auch mit.
Und nein, damit meine ich jetzt nicht, dass es derzeit schön mollig warm ist.
Beispiel:
Bei uns in den Alpen, quasi wirklich vor meiner Haustür (wohne auf 850m Höhe),
sind sämtliche Todeisgebiete (salopp gesprochen sowas wie Minigletscher, nicht Eis, sondern überjähriger Schnee) seit 3-4 Jahren im Sommer komplett weg und bauen sich auch nicht mehr richtig auf.
Da diese in der Summe grob für 30% des Süßwassers im Sommer zuständig sind, fliest auch entsprechend weniger Sommer Wasser in die Großaache und somit in den Chiemsee in Bayern.
Es ist eine Frage von Jahren und nicht Jahrzehnten, bis der Chiemsee größtenteils verlandet sein wird und auch die Trinkwasserversorgung in Oberbayern einen netten Stresstest bekommen wird.
Es betrifft ja im Prinzip alle Glazialseen in Oberbayern.
Interessant in diese Zusammenhang ist die Planung in Bayern, von Oberbayern Frischwasser per Pipeline (die gerade gebaut wird) nach Mittel-/Nordbayern zu pumpen, weil ja schon jetzt dort "Dürregebiete" sind.
Warum schreibe ich mir hierzu einen Wolf?
Selbst geografisch eingegrenzte Themen wie lokales Trinkwasser betrifft hier schon zwei Staaten.
Nur die Einschränkung auf eine sozialistische Traumwelt (DDR 1960) wird daran garantiert nichts ändern.
Die Realität wird sein, dass viel, viel mehr Anstrengungen von allen getätigt werden müssen, um überhaupt einen gewissen Lebensstandard zu halten (wo auch immer der dann sein mag).
Das Erste, was zusammenbrechen wird, wird der "Sozialstaat" per se sein.
Das wird auf eine minimale Grundversorgung binnen der nächsten 20-40 Jahre zurückgefahren werden.
Nun gut, weniger Menschen am dem Planeten reduziert auch zwangsläufig den Ressourcenverbrauch.
Ich gehe derzeit davon aus, dass es Europa in der Hochphase der Anpassungszeit an den Klimawandel (gefühlt in 25-50 Jahren) sogar am härtesten treffen wird.