Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Es gibt viele Gründe. Und du weißt ja nicht wann sie abgebrochen haben. Kurz vorm Schluß wäre es tatsächlich irgendwie blöd. Aber auch da könnte es Gründe geben. Z.B. Gesundheit oder Prüfungsangst usw.
Nein, es gibt da nicht einen Grund. Man muss sich vorher im klaren sein, auf was für ne Kacke man sich da einlässt.
Ich hab im Freundeskreis auch ne ehmalige Studentin...die hatte irgendwann auch keinen Bock mehr und wollte aufgeben/abbrechen.
Ich hab da 2 Jahre mit der diskutiert, das aufgeben nach X Jahren keine Option mehr ist...und zack, Supidubi hat se das abgeschlossen und ist imnmer noch glücklich, das ich ihr das aufgeben "verboten" hab.

Man muss ja auch dazu sagen: Was willste denn machen, wenn man mit um die 30 das Studium abbricht, ohne Ausbildung usw...da haben Normalsterbliche schon 10+ Jahre in die Rentenkasse eingezahlt. Wie willste das jemals wieder reinholen? Da haste im Grunde dein ganzen Leben verkackt, weil man ja eventuell auch noch dieses Bafög (oder so ähnlich) zurückzahlen darf.
 
Man muss ja auch dazu sagen: Was willste denn machen, wenn man mit um die 30 das Studium abbricht, ohne Ausbildung usw...da haben Normalsterbliche schon 10+ Jahre in die Rentenkasse eingezahlt. Wie willste das jemals wieder reinholen? Da haste im Grunde dein ganzen Leben verkackt, weil man ja eventuell auch noch dieses Bafög (oder so ähnlich) zurückzahlen darf.
Keine Ahnung in was für einer Bubble du so abhängst, aber ich kenne durchaus ein paar Studenten, weil bei mir in der Nachbarschaft eine Menge wohnen, die müssen nebenher noch arbeiten gehen, um ihr Studium finanzieren zu können. Die haben also "bis 30" oft durchaus schon etwas in die Rentenkasse eingezahlt und auch einige waren darunter die ihr Studium dann abgebrochen haben, weil sie ihr Studium nicht vernünftig abschließen konnten.

Nicht weil sie keinen Bock hatten, sondern schlicht weil die notwendigen Kurse so beschissen lagen das es nicht mit der Arbeit vereinbar gewesen ist und sie so nicht alle notwendigen Kurse in einem vernünftigen Zeitrahmen besuchen konnten. Genauso Schitte ist wenn du Eltern hast die dir dein Studium förmlich "aufdiktieren", weil sie erwarten das du Jura, BWL, oder etwas in der Richtung studieren sollst, du das aber gar nicht willst und da auch gar nicht glücklich mit wirst.

Wie @RyzA richtig schreibt, du weißt die Gründe nicht urteilst aber pauschal mal von oben hernieder, weil du ein paar Beispiele hast, die dein Narrativ stützen.
Sicherlich muss man kein Verständnis für Leute haben die ihr Studium frei Haus voll finanziert bekommen, sich ihre Studienrichtung frei auswählen können und dann irgendwann "keine Lust" mehr haben, aber das ist definitiv nicht die Mehrzahl der Gründe, warum Studiengänge abgebrochen werden.

Die Wahrheit liegt wie immer irgendwo in der Mitte und hat sehr wohl recht verschiedene und teilweise legitimie Gründe, warum Studierende ihr Studium mitunter auch abbrechen.
 
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Keine Ahnung in was für einer Bubble du so abhängst, aber ich kenne durchaus ein paar Studenten, weil bei mir in der Nachbarschaft eine Menge wohnen, die müssen nebenher noch arbeiten gehen, um ihr Studium finanzieren zu können. Die haben also "bis 30" oft durchaus schon etwas in die Rentenkasse eingezahlt und auch einige waren darunter die ihr Studium dann abgebrochen haben, weil sie ihr Studium nicht vernünftig abschließen konnten.
Ich kenne nur "Vollzeit"Studenten, die sich mit nem Minijob schwarz was nebenbei verdienen.
Nicht weil sie keinen Bock hatten, sondern schlicht weil die notwendigen Kurse so beschissen lagen das es nicht mit der Arbeit vereinbar gewesen ist und sie so nicht alle notwendigen Kurse in einem vernünftigen Zeitrahmen besuchen konnten. Genauso Schitte ist wenn du Eltern hast die dir dein Studium förmlich "aufdiktieren", weil sie erwarten das du Jura, BWL, oder etwas in der Richtung studieren sollst, du das aber gar nicht willst und da auch gar nicht glücklich mit wirst.
Arbeiten und Studieren geht ja eigentlich auch gar nicht, außer, dein Chef sieht einen Nutzen darin und stellt Dich da auch mal frei...das weiß man aber auch davor, das 2 (Vollzeit)-Sachen zur gleichen Zeit, meist ne blöde Idee ist.
Wenns einem die Eltern aufdiktieren, hat man da eher ganz andere Problemchen...offene Schnürsenkel, und die Muddi ist nicht in der Nähe usw.^^

Wie @RyzA richtig schreibt, du weißt die Gründe nicht urteilst aber pauschal mal von oben hernieder, weil du ein paar Beispiele hast, die dein Narrativ stützen.
Sicherlich muss man kein Verständnis für Leute haben die ihr Studium frei Haus voll finanziert bekommen, sich ihre Studienrichtung frei auswählen können und dann irgendwann "keine Lust" mehr haben, aber das ist definitiv nicht die Mehrzahl der Gründe, warum Studiengänge abgebrochen werden.
Wenn mans nach nem halben Jahr aufgibt, meinetwegen nach nem Jahr...meine Güte, wen juckts. Nen Jahr hin oder her ist völlig Wurscht, da bin sogar ich voll locker.
Aber Bärbock hat da sicherlich ein paar Jährchen mehr investiert...meine Bekannte wollte nach 6!!!!! Jahren kurz vorm Master of Disaster aufgeben...das geht einfach nicht...aus Ende, Schluss.
Man studiert ja nun nicht aus ne Sektlaune heraus, weils dort junge Mädels, Alkohol und Drogen gibt.
Mir wurde Familiär auch nahgelegt, das ich doch studieren soll, da hatte ich keinen Bock drauf und damit wars erledigt.
 
Ich kenne nur "Vollzeit"Studenten, die sich mit nem Minijob schwarz was nebenbei verdienen.
Immer eine "gute" Datenbasis um zu meinen man könnte darauf valide Aussagen treffen. ;)

Arbeiten und Studieren geht ja eigentlich auch gar nicht, außer, dein Chef sieht einen Nutzen darin und stellt Dich da auch mal frei...das weiß man aber auch davor, das 2 (Vollzeit)-Sachen zur gleichen Zeit, meist ne blöde Idee ist.
Wenns einem die Eltern aufdiktieren, hat man da eher ganz andere Problemchen...offene Schnürsenkel, und die Muddi ist nicht in der Nähe usw.^^
Trotzdem sind viele darauf angewiesen, die nicht das Glück haben, das ihre Eltern ihnen das volle Studium finanzieren, oder sie von irgendwo her ein Stipendium bekommen können und für knapp 1/5 ist es dann nicht vereinbar und führt zum Abbruch:

Finanzierungsprobleme​

Knapp dahinter (19 Prozent) rangiert auf dem zweiten Platz das liebe Geld. Damit sind nicht nur finanzielle Engpässe gemeint, sondern auch das Problem, Studium und Neben- oder Hauptjob unter einen Hut zu bekommen.

Mir wurde Familiär auch nahgelegt, das ich doch studieren soll, da hatte ich keinen Bock drauf und damit wars erledigt.
Man muss auch absolut nicht studieren, um in recht brauchbar bezahlte Berufe zu kommen, somal es heute auch weit weniger ein Garant für ein gutes Einkommen ist, als evt. noch vor 20 bis 30 Jahren.
Ein gutes Abitur und danach eine gut und erfolgreich abgeschlossene Ausbildung sind heute fast schon wieder, zumindest Stellenweise, lieber gesehen, als jemand mit abgeschlossenen Studium.
 
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Aber Bärbock hat da sicherlich ein paar Jährchen mehr investiert...meine Bekannte wollte nach 6!!!!! Jahren kurz vorm Master of Disaster aufgeben...das geht einfach nicht...aus Ende, Schluss.
Kann es sein das du Annalena Baerbock mit Ricarda Lang verwechselst?
Baerboack hat ihr Studium soviel ich weiß abgeschlossen. Nur ihre Dissertation nicht zu Ende gemacht.
Ricarda Lang hat ihr Studium abgebrochen.
 
Positiv hingegen wären Pistorius oder auch Lindner, ich mag beide nicht aus diversen Gründen, aber sie sind so herrlich konsequent und stringent in ihrer Vorgehensweise.

"Ich will einen schlanken Staat/die Regierung muss der Wirtschaft mehr Infrastruktur hinstellen"-"Subventionen und Verbote sind schlecht/die Pendlerpauschale muss hoch und Verstaatlichungen gehören verboten"-"Staatsvernschuldung ist schlecht/hier sind 100 Milliarden für die Rüstungsindustrie"-Lindner ist ""konsequent""???
Also irgendwie muss die Graslegalisierung bei dir flotter gewesen sein :ugly:
Der ist ein komplett typischer FDP-Wendehals, dem absolut jedes Thema recht ist, um auf Wählerfang zu gehen und die einzige Konstanz parlamentarischer Lobbyismus für die globalisierten deutschen "Mittel"standsunternehmen darstellt. Aber eine fest Klientelgruppe haben auch alle anderen, selbst Söder, da ist nun echt nichts besonderes dran.

Der einzige in der aktuellen Regierung, bei dem ich sowas wie Konstanz sehe, wäre vielleicht noch Özdemir (was mich sehr überrascht). Und natürlich "ich weiß von nichts" Scholz. Aber ich habe zugegebenermaßen auch nicht alle im Blick.


Man muss ja auch dazu sagen: Was willste denn machen, wenn man mit um die 30 das Studium abbricht, ohne Ausbildung usw...da haben Normalsterbliche schon 10+ Jahre in die Rentenkasse eingezahlt. Wie willste das jemals wieder reinholen? Da haste im Grunde dein ganzen Leben verkackt, weil man ja eventuell auch noch dieses Bafög (oder so ähnlich) zurückzahlen darf.

Und was ändert sich daran, wenn man das Studium nach 25 Semestern noch abschließt? Den Lappen kannst du dir an den Schlafanzug tackern, aber mit Ausnahme von einer automatischen Höherstufung, wenn du irgendwie zufällig einen Job im öffentlichen Dienst bekommst, ist so ein Langzeitabschluss praktisch wertlos. Entweder du warst in einem Fachbereich, aus dem gerade jedes Bisschen Kenntnis händeringend gesucht wird. Dann hat dein Studium wahrscheinlich so lange gedauert, weil du die meiste Zeit in dick bezahlten Jobs gearbeitet hast und keine Zeit zum studieren hattest und sie dir nochmal zu nehmen wirft dich nur auf der Karriereleiter zurück. Oder aber, sehr viel wahrscheinlicher, man ist in einem ohnehin kaum geschätzten Studienfach, in dem es dreimal mehr Absolventen gibt als Jobs für diese. Was glaubst, wer dann eingestellt wird:
Student A, Abschluss, 24 Jahre alt.
Student B, Abschluss, 34 Jahre alt.
Student C, kein Abschluss, 32 Jahre alt.
B hat genauso 0 Chancen wie C. Viel Spaß beim Taxifahren.

Nach 6 Jahren sieht die Sache noch anders aus, da ist man ja nur ein Jahr über Regelstudienzeit. So ein Studium kann einem, je nach Bereich noch was nützen. (Mir und meiner Freundin hat es nichts genutzt, obwohl die Verlängerung wegen kack politischen Reformen damals eher die Regel denn die Ausnahme war.) Aber nach 6 Jahren Studium ist man eben auch nicht 30, sondern 24 oder 25. Das einzige (aber ehrhebliche) Problem ist dann die Finanzierung, wenn sich bis dahin mit Bafög durchgeschlagen hat und auf einmal mittellos dasteht. Schwager von mir hat noch versucht, auf Bildungskredit ein Jahr dran zuhängen - und die Prüfung vermasselt. Ergebnis: Doch kein Abschluss, aber höhere Schulden. Hätte er sich auch sparen können.
 
Ich weiß gerade mal wieder nicht ob ich lachen oder weinen soll.
Ursprünglich dachte ich ja man könnte die Berliner Blödheit, bzgl. der neuen Regelung zum Erwerb der Ausweiskarte für das Sozialticket, für vergünstigte Nutzung ÖPNV, seit Januar 2023, nicht mehr toppen, indem man es nur noch per Onlineformular und mit eingescannten und angehangenen Bürgergeldbescheiden, bei der BVG, beantragen kann.
Die einem das dann erst nach etwa 2 Wochen per Post zugesand werden soll (was macht man eigentlich in der Zeit, da das ggf. mit jeder Weiterbewilligung neu beantragt werden muss, wenn man ÖPNV fahren muss, für Bewerbungen, oder Maßnahmen...

Aber nun lese ich gerade das es für Geringverdiener und Bürgergeldbezieher, sowie Personen mit negativer Schufa, nur bei ein paar Anbietern möglich sein dürfte das Deutschlandticket zu kaufen, die auf eine Schufaabfrage für einne Kauf freiwillig verzichten, während die DB und meisten anderen Anbieter, eine Schufaabfrage dafür weiter durchführen. :wall::wall::wall:


Zur Hölle auch, wer denkt sich so eine dumme diskriminierende Sch*ei*ße aus, für die man dann auch noch von Ländern und Bund subventioniert wird? Da weiß man wirklich nicht mehr was man dazu noch sagen soll...
 
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Immer eine "gute" Datenbasis um zu meinen man könnte darauf valide Aussagen treffen. ;)
Ich behaupte ja nicht, das meine Meinung der Nabel der Welt ist. Das ich beim Thema "Jetzt nur nicht aufgeben" da ziemlich streng bin, weiß ich auch, zum Glück habe und werde ich keine Kinder haben, mein Patenkind ist schon bestraft genug...zum Glück ist sie saumäßig Ehrgeizig.

Trotzdem sind viele darauf angewiesen, die nicht das Glück haben, das ihre Eltern ihnen das volle Studium finanzieren, oder sie von irgendwo her ein Stipendium bekommen können und für knapp 1/5 ist es dann nicht vereinbar und führt zum Abbruch:

Das weißte doch davor, das es anstrengend ist, nervt und diese Zeit ne arme Sau ist...das wusste ich sogar damals mit langsamen und schlechtem Internet, das Studieren ansich schon ne blöde Idee ist, außer, du hast nen Fetisch, Dich Jahrelang selbst zu bestrafen...

Kann es sein das du Annalena Baerbock mit Ricarda Lang verwechselst?
Baerboack hat ihr Studium soviel ich weiß abgeschlossen. Nur ihre Dissertation nicht zu Ende gemacht.
Ricarda Lang hat ihr Studium abgebrochen.
Kommt für mich aufs gleiche raus...alles machen oder verkackt.
Schnitzel bestellen und dann nur die Pommes futtern...

Und was ändert sich daran, wenn man das Studium nach 25 Semestern noch abschließt? Den Lappen kannst du dir an den Schlafanzug tackern, aber mit Ausnahme von einer automatischen Höherstufung, wenn du irgendwie zufällig einen Job im öffentlichen Dienst bekommst, ist so ein Langzeitabschluss praktisch wertlos. Entweder du warst in einem Fachbereich, aus dem gerade jedes Bisschen Kenntnis händeringend gesucht wird. Dann hat dein Studium wahrscheinlich so lange gedauert, weil du die meiste Zeit in dick bezahlten Jobs gearbeitet hast und keine Zeit zum studieren hattest und sie dir nochmal zu nehmen wirft dich nur auf der Karriereleiter zurück. Oder aber, sehr viel wahrscheinlicher, man ist in einem ohnehin kaum geschätzten Studienfach, in dem es dreimal mehr Absolventen gibt als Jobs für diese. Was glaubst, wer dann eingestellt wird:
Student A, Abschluss, 24 Jahre alt.
Student B, Abschluss, 34 Jahre alt.
Student C, kein Abschluss, 32 Jahre alt.
B hat genauso 0 Chancen wie C. Viel Spaß beim Taxifahren.

Nach 6 Jahren sieht die Sache noch anders aus, da ist man ja nur ein Jahr über Regelstudienzeit. So ein Studium kann einem, je nach Bereich noch was nützen. (Mir und meiner Freundin hat es nichts genutzt, obwohl die Verlängerung wegen kack politischen Reformen damals eher die Regel denn die Ausnahme war.) Aber nach 6 Jahren Studium ist man eben auch nicht 30, sondern 24 oder 25. Das einzige (aber ehrhebliche) Problem ist dann die Finanzierung, wenn sich bis dahin mit Bafög durchgeschlagen hat und auf einmal mittellos dasteht. Schwager von mir hat noch versucht, auf Bildungskredit ein Jahr dran zuhängen - und die Prüfung vermasselt. Ergebnis: Doch kein Abschluss, aber höhere Schulden. Hätte er sich auch sparen können.
Ich komme aus dem ländlichen Bereich, wo jeder jeden kennt und meine Tante und mein Onkel waren beide Unternehmer...da klärt man das im Vornherein ab, ob und was man studiert und die Stelle davor schon sicher. Das sowas allerdings nicht die Regel ist, weiß ich.
Meine Bekannte kann sich dewn Master of Disaster Zettel auch nur übers Bett hängen...aber sie hat zumindest was, was se sich übers Bett hängen kann...und wo ihre Reise Beruflich noch hingehen wird, weiß ja auch keiner, besser sie hat was im richtigen Moment als sie hat nüscht, weils se abgebrochen hat.
 
Meine Bekannte kann sich dewn Master of Disaster Zettel auch nur übers Bett hängen...aber sie hat zumindest was, was se sich übers Bett hängen kann...und wo ihre Reise Beruflich noch hingehen wird, weiß ja auch keiner, besser sie hat was im richtigen Moment als sie hat nüscht, weils se abgebrochen hat.

Gibt halt auch Situationen, da gilt "besser man hat 8000 € als man hat 8000 € nicht". Und die gehen einem locker durch die Lappen, wenn man statt 40 h Mindestlohnjob ein weiteres Jahr 20 h Mindestlohnjob macht und nebenbei einem längst wertlosen Studienabschluss hinterhechelt, den man dann in diesem Jahr nicht einmal bekommt. Wie gesagt: Nach 12 Semestern sieht das noch anders aus, aber irgendwann muss man einfach einsehen, wenn das zu reitende Pferd tot ist und ich kenne ehrlichg gesagt niemanden, der freiwillig in der Phase abgebrochen hätte. Die meisten geben in den ersten 2-3 Jahren auf, weil sie einsehen, dass es nicht klappt, oder aber aber sie lassen es über 8-9-10+ Jahre schleifen, ohne einzusehen, dass es nicht mehr klappen wird. Solange man das als persönliche Bereicherung/Hobby empfindet, okay. Aber man muss sich darüber im klaren sein, dass man da nicht mehr für irgend eine Form von Karriere studiert.
 
Ich weiß gerade mal wieder nicht ob ich lachen oder weinen soll.
Ursprünglich dachte ich ja man könnte die Berliner Blödheit, bzgl. der neuen Regelung zum Erwerb der Ausweiskarte für das Sozialticket, für vergünstigte Nutzung ÖPNV, seit Januar 2023, nicht mehr toppen, indem man es nur noch per Onlineformular und mit eingescannten und angehangenen Bürgergeldbescheiden, bei der BVG, beantragen kann.
Die einem das dann erst nach etwa 2 Wochen per Post zugesand werden soll (was macht man eigentlich in der Zeit, da das ggf. mit jeder Weiterbewilligung neu beantragt werden muss, wenn man ÖPNV fahren muss, für Bewerbungen, oder Maßnahmen...

Aber nun lese ich gerade das es für Geringverdiener und Bürgergeldbezieher, sowie Personen mit negativer Schufa, nur bei ein paar Anbietern möglich sein dürfte das Deutschlandticket zu kaufen, die auf eine Schufaabfrage für einne Kauf freiwillig verzichten, während die DB und meisten anderen Anbieter, eine Schufaabfrage dafür weiter durchführen. :wall::wall::wall:


Zur Hölle auch, wer denkt sich so eine dumme diskriminierende Sch*ei*ße aus, für die man dann auch noch von Ländern und Bund subventioniert wird? Da weiß man wirklich nicht mehr was man dazu noch sagen soll...

Schufaabfrage fürs Deutschlandticket????? :huh: :what::stupid:

Frei nach Merkel: "Wir schaffen das NICHT"
 
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) erwartet zum nächsten Januar eine "deutliche Steigerung" des Mindestlohns. Im Interview mit dem ZDF sagte der SPD-Politiker:

"Mir war es wichtig, dass wir den Mindestlohn in den letzten Jahren auf zwölf Euro erhöht haben, aber er wird und er muss weiter steigen."

Eine konkrete Zahl wollte der Minister nicht nennen, im Sommer werde die Mindestlohnkommission ihm einen Vorschlag dazu machen. Die hohe Inflation und gute Tarifabschlüsse seien aber Zeichen für eine "deutliche Erhöhung".

Sozialverbände fordern Mindestlohn von 14 Euro

Angesichts der hohen Inflation war im vergangenen Monat bereits Streit um die nächste Mindestlohnerhöhung entbrannt. Sozialverbände forderten einen kräftigen Anstieg auf 14 Euro und mehr, die Arbeitgeber warnten vor "unrealistischen Höhen".

Die Ampel-Koalition hatte den Mindestlohn im vergangenen Jahr ausnahmsweise per Gesetz angehoben. Zum 1. Oktober 2022 war er von 10,45 Euro auf 12 Euro gestiegen. Den nächsten Erhöhungsschritt soll dann wieder die Mindestlohnkommission mit Vertreterinnen und Vertretern von Arbeitgebern und Arbeitnehmern vorschlagen. Dies soll bis zum 30. Juni mit Wirkung zum 1. Januar 2024 geschehen.


außerdem:

Bundesaufträge nur noch für Unternehmen mit Tarifverträgen

Arbeitsminister Heil will zudem bis zum Sommer ein Gesetz auf den Weg bringen, wonach Aufträge des Bundes künftig nur noch an Unternehmen vergeben werden dürfen, die sich an Tarifverträge halten.

"Ich will nicht, dass wir mit Steuergeld Unternehmen belohnen, die ihre Leute nicht ordentlich bezahlen."

Dies hatten SPD, Grüne und FDP bereits in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, um die Tarifbindung zu stärken. Bis Juni werde er mit Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) einen Gesetzentwurf vorlegen, der im Bund die Tariftreue vorschreibt, sagte Heil. Wenn alles im Bundestag gut laufe, solle das Gesetz zum 1. Januar 2024 in Kraft treten.
Quelle: Heil: Mindestlohn "muss weiter steigen"

Gestern war Hubertus Heil bei Markus Lanz zu Gast. Da wurde auch darüber gesprochen. Die Arbeitgeber warnen natürlich wieder vor einer Erhöhung. Auch bei der Einführung des Mindestlohns damals hatten sie gedroht das sie Leute entlassen müssen. Es ist aber nichts derart passiert. Im Gegenteil wir haben aktuell eine relativ niedrige Arbeitslosenquote. Hubertus Heil möchte außerdem das wieder mehr Unternehmen Tarifbindungen eingehen. Er meinte gestern das nur bei knapp über 50% der Unternehmen Tarifverträge bestehen. Quasi die Hälfte aller Arbeitnehmer wird nicht nach Tarifvereinbarungen bezahlt.
 
Schufaabfrage für ein Abo welches über SEPA-Lastschrift bezahlt wird.
Das Problem ist die Lastschrift als z.T. einzige Zahlungsoption, die Schufaabfrage die ansich schlüssige Konsequenz daraus.
Das verstehe ich, das mit der schlüssigen Konsequenz technischer Art.

Aber, sollte das D-Ticket nicht auch (eventuell sogar primär) einen Beitrag dafür leisten, dass auch monetär weniger beglückte Mitmenschen eine Teilhabe bei der Mobilität haben?

Macht recht wenig Sinn, wenn die exemplarisch alleinerziehende Mama Dank verheerendem Scheidungsdrama mit Schufaeintrag behaftet, jetzt genau deswegen kein Ticket bekommt.


Ein norwegischer Freund sagte einst schon vor Jahren zu mir:
Typisch deutsch ist, dass ihr alles überperfektioniert machen wollt, hunderttausend Experten für jede Kleinigkeit habt, jede juristische Angreifbarkeit ausschließen wollt, kein einziger Verantwortung übernehmen will, ewig lang für Entscheidungen braucht und am Ende wird es ohne Ausnahme immer richtig Schei...

Dem schließe ich mich heute mal an.
 
Wozu eigentlich nen 49-Euro-Ticket-Abo?
Gehste an nen Schalter, legst die 49€ hin und lässt Dir das Ticket geben...oder ist das schon wieder zu einfach für uns Deutsche!?
 
Wozu eigentlich nen 49-Euro-Ticket-Abo?
Gehste an nen Schalter, legst die 49€ hin und lässt Dir das Ticket geben...oder ist das schon wieder zu einfach für uns Deutsche!?
Muss jemand beantworten, der schon in der Schlange anstand.
Aber, ich glaube das geht tatsächlich nicht - ist das nicht einfach nur ein elektronisches Ticket und nur jetzt am Anfang wird es noch auf Papier ausgedruckt weil sie Server abkacken?

Wenn ich mein Obiges so lese, kann ich es selbst kaum glauben... :what:
 
Heil: Mindestlohn "muss weiter steigen"
Ganz toll, da bildet man sich weiter, sammelt beinahe zwei Jahrzehnte Berufserfahrung, damit dann unausgebildete Arbeitskräfte sich "von unten" an den hart verdienten Stundenlohn heranpirschen? :schief:

Mindestlohn bin ich voll dafür, aber die höher qualifizierten Arbeitnehmer müssten entsprechend der Mindestlohnerhöhung dann auch mehr verdienen.
Ansonsten passen in manchen Bereichen, bei mir halt der Einzelhandel, die Verhältnisse nicht mehr, wenn eine Führungskraft nur noch 2€ oder 3€ die Stunde mehr verdient, als die gemeine Kassiererin.
(Bitte nicht falsch verstehen, ohne unsere zigtausenden Kassierinnen würde der Einzelhandel zusammenbrechen, die brauchen wir, aber der Job erfordert nun mal auch keinerlei Qualifikation)
 
...als die gemeine Kassiererin.
(Bitte nicht falsch verstehen, ohne unsere zigtausenden Kassierinnen würde der Einzelhandel zusammenbrechen, die brauchen wir, aber der Job erfordert nun mal auch keinerlei Qualifikation)
Merkt man jedes mal dann wenn die e-Kassen mal nicht so recht wollen, oder Wechselgeld rausgegeben werden soll und es nicht recht glatte Beträge sind, dann wird es mit dem rechnen im Kopf schon beim einen oder anderen schwer. :fresse:
 
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