Was die Grünen und die SPD natürlich nicht erwähnen, sind die Pakete welche mit FDP-Zustimmung durchgewunken werden. Nämlich die Erhöhung von Wohngeld und die "Hartz 4" Umwandlung zum Bürgergeld inkl. dessen Erhöhung.
Nachdem Lindner und seine gelben Spießgesellen solange daran rumgeknausert haben werden, bis die Erhöhung am Ende so ausfallen wird, das sie nicht mal im Ansatz die explodierten Kosten auffangen wird, die Leistungsempfänger alleine die letzten 2 1/2 Jahre, mit "Erhöhungen im unteren einstelligen Eurobereich tragen mussten, was ja selbst die angepeilte Erhöhung des Mindestlohns auf 12 Euro schon nicht mehr schafft.
Aber das erwähnen "Andere" hier ja lieber nicht...
Und es ist ja nicht so, dass NUR die Spitzenverdiener (ab ca. dem 1,5-fachen des Durchschnittseinkommens ist man SV) profitieren.
Was etwa 5000 Euro Brutto entspricht, ab dem man dann Spitzensteuersatz zahlt.
Wieviel Menschen in Deutschland verdienen 5000 Euro Brutto und aufwärts?
Oh, richtig, (nur) rund 4,5 Millionen Menschen (nach Angaben des Bundesfinanzministeriums aus 2021), der 48 Mio. Arbeitnehmer in Deutschland, also etwa 9,3% aller Arbeitnehmer.
Und dem größeren Teil dieser 9,3% sollte wohl sowohl die Kalte Progression, als auch der Spitzensteuersatz, grundsätzlich ehr noch ziemlich egal sein, da sie auch damit noch "far away" von sind, auch nur auf den Lebensstandard eines Durchschnittsverdieners abzurutschen (3000 Euro Brutto) und erst recht den Euro dreimal umdrehen zu müssen, wie etwa 18 Mio. Arbeitnehmer, welche etwa um die 1400 bis 2200 Euro Brutto verdienen.
Und genau für letzteren Teil, immerhin etwa 37,5% der Arbeitnehmer (Minijober, etc. ausgeklammer), würde selbst eine durchschnittliche Entlastung von ca. 193 Euro kaum mehr als der Tropfen auf den heißen Stein bedeuten.
Wer dann also zwischen 3000 bis 5000 Euro Brutto verdient und somit ja nach Lindners eigener Vorstellung Ziel ist, für den ist die Entlastung i.d.R. auch schon nicht existenziell notwenidg, als ehr ein winzig kleines Plus in Richtung mehr nicht existenziell Notwendiges leisten können, was vor allen durch die Infaltion jetzt wegfallen musste.
Exsistenzielle Unterstützung, für die die sie im Moment wirklich bräuchten und benötigen würden (die unteren rund 40% der Arbeitnehmer, zzgl. Rentner & andere Leistungsbezieher), leistet Lindner damit aber weiterhin nicht mal im Ansatz!
Auch bleibt die Reichensteuer unangetastet, d.h. da gibt es keine Entlastung......was für FDP-Verhältnisse schon fast seltsam anmutet.
Man hat ja noch ein paar Jahre Regierungszeit, für weitere Wahlgeschenke ans Klientel und üblicherweise neigt die FDP ja inzwischen auch ehr dazu, dass für den "durchschnittlichen deutschen Wähler" halbwegs unauffällig irgendwo mit durchzumogeln...
So auffällige Geschenke wie früher die Hotelsteuer kommen halt dann doch für das Image beim Wähler nicht so gut an.
