Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Ja Laschet mag das falsche Pferd gewesen sein auf das man gesetzt hat.
Aber er hat auch viel Pech gehabt. Kann einen schon irgendwo Leid tun.
Söders Sticheleien auch schon im Wahlkampf haben der gesamten Partei aber geschadet.
Der hat wohl selber nicht verkraften können das er kein Kanzlerkandidat wurde.
Wie mein alter Chef immer zu sagen pflegte: Wenn der Schnee schmilzt, dann siehst du wo die Kacke liegt. :D

Dieser Denkzettel hat der Union überhaupt nicht geschadet. Es ist dringend Zeit geworden das dieser verkalkte Dinosaurier endlich mal den Hintern hoch bekommt. Das hat auch nichts mit Glück oder Pech zu tun, sondern höchstens mit schlechter Kommunikation und Organisation innerhalb der Partei. Laschet hat einfach im Wahrkampf ein paar richtig große Böcke geschossen. Und wenn ich einen Bock schieße, dann muss ich dafür auch die Verantwortung übernehmen. Ob ich jetzt Laschet oder Söder heiße, ist dabei völlig egal. In der Opposition hat die Union massig Zeit sich neu und zeitgemäß aufzustellen. Und ja, dazu gehört in meinen Augen eben eine Poltik welche sich FÜR die Bürger einsetzt und nicht das ganze Geld den Firmen oder Reichen zuschustert.

Man muss sich einfach eingestehen, das die SPD beim Thema Geld einfach die besseren Karten ausgespielt hat. Schön hier zu sehen:

  • Die Familie mit zwei Kindern und einem Jahreseinkommen von 40.000 Euro hätte mit der SPD über 4.000 Euro mehr in der Haushaltskasse. Bei CDU und CSU wären es nur 940 Euro.
  • Ein Single mit satten 300.000 Euro Jahreseinkommen hingegen bekäme bei CDU und CSU noch mal über 8.300 Euro zusätzlich geschenkt. Bei der SPD müsste ein solcher Spitzenverdiener hingegen 11.440 Euro mehr beitragen.
  • Eine/r Alleinerziehende mit zwei Kindern und 20.000 Euro Jahreseinkommen hätte bei der SPD 2.830 Euro zusätzlich zur Verfügung – mit CDU und CSU nur 1060 Euro.
Quelle: *Klick*

Klar, die Union selbst ist auch nicht unschuldig an dem "Desaster". Aber was erwartest du von einem Runderboot, in dem gefühlt jeder Ruderer in eine andere Richtung rudert und dazu das Boot noch ein riesen Leck hat?! Der Kapitän (Laschet) hat zwar einen Eimer, aber der hat eben auch zuviele Löcher.

Ergebnis:

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Jedem von denen sollte mittlerweile klar sein, wohin die Reise geht, wenn die älteren Wählerschichten weggebrochen sind. Wenn du gerade die Erstwähler und jungen Menschen mitnehmen willst, dann brauchst du auch entsprechende Inhalte. Wenn du die nicht hast, dann siehe Grafik:

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@topic
Bosbach fordert Laschets Rücktritt:

Ein "Generationenwechsel" alleine wird da nicht reichen. Der waere auch damit schon erreicht, dass in vier Jahren Kuban als Spitzenkandidat ins Rennen geht. Der ist laut Personalausweis dann vielleicht juenger und erfuellt damit Bosbachs "Generationenwechsel", hat aber ausser "Rot-Rot-Gruen verhindern!"-Geschrei inhaltlich noch weniger zu bieten als Merz.

Was die CDU braucht, ist ein Thema und ein Angebot. Erhard stand fuer die soziale Marktwirtschaft, Kohl fuer die deutsche Einheit und Merkel fuer Moderation. Kann man retrospektiv alles sehr kritisch sehen - aber immerhin waren es Themen ihrer Zeit. Wenn die CDU 2025 wieder nur vor einem herbeiphantasierten Linksrutsch (Fun Fact - mit den Gruenen wuerde man gerne und mit der SPD hat man viele Monde lang auskoemmlich regiert) warnt, kann sie auch gleich die 5-Prozent-Huerde ins Visier nehmen.

P. S. Ausgerechnet die Altlast Bosbach (der sich nicht zu schade war, mit dem NSAfD-Ehrenmitglied Maassen Wahlkampf zu machen) findet, die CDU braeuchte eine Verjuengungskur. Genau mein Humor.
 
Was die CDU braucht, ist ein Thema und ein Angebot. Erhard stand fuer die soziale Marktwirtschaft, Kohl fuer die deutsche Einheit und Merkel fuer Moderation.
Merkel stand eher für Zurückhaltung. Ausser in Krisen wo sie reagieren musste.
Aber das hätte auch jeder andere Kanzler geschafft.
 
Nach einem ersten gemeinsamen Treffen wollen SPD, Grüne und FDP nun tiefer in die Sondierungsgespräche gehen. Sollte es dann zu Koalitionsverhandlungen über ein gemeinsames Regierungsbündnis kommen, wollen auch die Jusos ein Mitspracherecht haben.

»Wenn nach den Sondierungen konkret über die Inhalte der Ampel verhandelt wird, müssen die Jusos mit am Tisch sitzen«, sagte die Vorsitzende der SPD-Jugendorganisation, Jessica Rosenthal, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). »Für uns geht es dabei um sozialen Fortschritt wie beispielsweise die Überwindung von Hartz IV, genauso wie um die Durchsetzung unserer jugendpolitischen Forderungen.«
Quelle: Jusos wollen bei Ampelverhandlungen »mit am Tisch sitzen«

Das könnte die Ampel Verhandlungen, gerade mit der FDP, schwieriger machen.
 
Ein anderer Beleg dafür ist, wenn man sich mal die Umfragewerte der FDP am Anfang von Corona anguckt und das Ergebnis der Bundestagswahl. Wurde auch gestern Abend bei Markus Lanz so gesagt und ist einleuchtend.
Die FDP hat für mehr Freiheitsrechte geworben und gerade in oder durch die Pandemie dafür viel Zuspruch bekommen.

Oh, ich zweifle nicht an, dass die FDP durch das Thema insgesamt Wähler gewonnen hat. Quer"denker" sind ja sogar so blöd, in großer Zahl die Basis oder die AfD zu wählen, da ist es absolut zu erwarten, dass im Übergangsbereich auch viele Lindner auf dem Leim gegangen sind, ohne sich jemals damit auseinanderzusetzen, für was für Politik sich die FDP tatsächlich einsetzt.
Was mich überrascht hat: Das die FDP bei JUGENDLICHEN wegen diesem Thema MEHR zugelegt haben soll als bei Älteren. Denn mein Eindruck ist eben, dass Jugendliche dem Lockerungswettbewerb kritischer gegenüberstanden, als Ältere und sich eher eine durchdachte Corona-Politik wünschen denn FDP-Populismus (oder Unions-Klientelpolitik), allgemein aber andere (FDP-ferne) Themen für wichtiger halten.


Welche Reichweite hat der denn?
Sonst wird einfach bei der nächsten Pinkelpause ne Flasche rumgereicht. :D

Die Harnstoff-Reichweite wurde bei den Schummeldieseln doch eben dadurch erreicht, dass man einfach weniger eingespritzt und mehr hinten rausgesaut hat. Weil das mit europäischer Physik "technisch anders nicht machbar ist", nur mit amerikanicher Physik scheinbar doch...


Wer sagt denn, dass die FDP da nicht kräftig mitgeholfen hat?

Lindner fühlt sich bei Springer zwar auch wohl, aber da auch Interna aus den Gesprächen zwischen Grünen und CDU geleakt wurden, fällt er als Verantwortlicher flach.


Jedem von denen sollte mittlerweile klar sein, wohin die Reise geht, wenn die älteren Wählerschichten weggebrochen sind. Wenn du gerade die Erstwähler und jungen Menschen mitnehmen willst, dann brauchst du auch entsprechende Inhalte. Wenn du die nicht hast, dann siehe Grafik:

Alte Wähler sind eine nachwachsende Ressource. Seit mindestens einem Vierteljahrhundert liegen tendentiell Grüne und FDP bei den Jungwählern vorne, aber ein Großteil von denen ändert seine Meinung, wenn sie älter werden.
(War bei mir nicht anders. Wenn auch nicht zugunsten von SPD oder gar Union und natürlich auch nicht wegen mir, sondern weil die Grünen heute auch nicht mehr das sind, was sie mal waren :ugly: .)
 
Jedem von denen sollte mittlerweile klar sein, wohin die Reise geht, wenn die älteren Wählerschichten weggebrochen sind. Wenn du gerade die Erstwähler und jungen Menschen mitnehmen willst, dann brauchst du auch entsprechende Inhalte. Wenn du die nicht hast, dann siehe Grafik:

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Die Reise soll man also anhand einer Stimmungsschwankung erkennen können, sein wir mal offen, wie gut manche Parteien abschneiden unterliegt einer aktuellen Stimmung, wie wäre die Wahl ausgegangen wenn Merkel weitermachen wollen würde, wenn es keine Pandemie gegeben hätte.
Immer witzig solche Grafiken zu sehen und das andere glauben das sich dies über Jahrzehnte hinweg ziehen wird, vor allem sollte man sich auch ansehen warum die Jugend so gewählt hat, ich bezweifle das die heutige Jugend in deren 50ern genauso wählen würde.
Natürlich wurde so gewählt, bei den Grünen kann man das sofort verstehen warum, aber unterstützen sie auch die anderen Poltischen Ansichten, dass auf Dauer, hmmm - ich will es zumindest hoffen.
Das ist ähnlich bei der FDP, nur da ist es eher Digitalisierung und Freiheitsrechte (Mecker Mecker Mecker, ich darf in der Pandemie nicht alles genauso machen wie zuvor... *Jeder soll selbst auf sich schauen*), in Wahrheit ist die FDP die Hardcore Version der CDU/CSU, für reiche und Firmen, die kacken bei den sozialen Fragen doch vollkommen ab, wenn es bei den gut gebildeten und erfolgreichen mal im Leben nicht so toll läuft, begreifen die das erst wirklich.
 
Oh, ich zweifle nicht an, dass die FDP durch das Thema insgesamt Wähler gewonnen hat. Quer"denker" sind ja sogar so blöd, in großer Zahl die Basis oder die AfD zu wählen, da ist es absolut zu erwarten, dass im Übergangsbereich auch viele Lindner auf dem Leim gegangen sind, ohne sich jemals damit auseinanderzusetzen, für was für Politik sich die FDP tatsächlich einsetzt.
Was mich überrascht hat: Das die FDP bei JUGENDLICHEN wegen diesem Thema MEHR zugelegt haben soll als bei Älteren. Denn mein Eindruck ist eben, dass Jugendliche dem Lockerungswettbewerb kritischer gegenüberstanden, als Ältere und sich eher eine durchdachte Corona-Politik wünschen denn FDP-Populismus (oder Unions-Klientelpolitik), allgemein aber andere (FDP-ferne) Themen für wichtiger halten.
Ich denke für die jungen Menschen waren die Corona-Einschränkungen am schlimmsten und die FDP hat viel mit Freiheitsrechten propagiert. Dazu dann noch der Corona-Regelbrecher Wolfgang Kubicki der sich geoutet hat. Das ist bei den jungen Wählern gut angekommen.

Das ist ähnlich bei der FDP, nur da ist es eher Digitalisierung und Freiheitsrechte (Mecker Mecker Mecker, ich darf in der Pandemie nicht alles genauso machen wie zuvor... *Jeder soll selbst auf sich schauen*), in Wahrheit ist die FDP die Hardcore Version der CDU/CSU, für reiche und Firmen, die kacken bei den sozialen Fragen doch vollkommen ab, wenn es bei den gut gebildeten und erfolgreichen mal im Leben nicht so toll läuft, begreifen die das erst wirklich.
Das schlimme ist das man mit so einer Partei jetzt verhandeln muß.
 
Das praktische an der FDP ist ja dass sie alles sein kann was Lindner die Karriere fördert. Wenn er aus irgend einem Grund glauben sollte eine weit linke Koalition bringt ihn persönlich weiter wird er auch das tun :fresse: .
Nur schade dass er halt auch an die möglichen Vorstandsposten nach der aktiven Zeit in der Politik denkt.
 
Das praktische an der FDP ist ja dass sie alles sein kann was Lindner die Karriere fördert. Wenn er aus irgend einem Grund glauben sollte eine weit linke Koalition bringt ihn persönlich weiter wird er auch das tun :fresse: .
Naja, 2017 hat er sich über den Tisch gezogen gefühlt. :D Also alles mitmachen nur wegen eines Postens glaube ich nicht. ;)

Edit: Wie war da nochmal sein Spruch : "Lieber gar nicht regieren als schlecht!" :ugly:
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, 2017 hat er sich über den Tisch gezogen gefühlt. :D Also alles mitmachen nur wegen eines Postens glaube ich nicht. ;)

Edit: Wie war da nochmal sein Spruch : "Lieber gar nicht regieren als schlecht!" :ugly:
Ich fand 2013 super, als bei der FDP alle ihre Jobs verloren hatten und tatsächlich wieder arbeiten mussten. :D
Na ja, arbeiten ist das falsche Wort, wenn man als Ex Gesundheitsminister zur Allianz Versicherung wechselt und dann dort den Job weiter macht, den man schon im Ministerium gemacht hat.
 
Ich fand 2013 super, als bei der FDP alle ihre Jobs verloren hatten und tatsächlich wieder arbeiten mussten. :D
Na ja, arbeiten ist das falsche Wort, wenn man als Ex Gesundheitsminister zur Allianz Versicherung wechselt und dann dort den Job weiter macht, den man schon im Ministerium gemacht hat.

Bester Beweis, dass man sich aus der Leiharbeit herausarbeiten kann, genau wie die EffDehPeh ja immer behauptet hat :ugly:
 
Rot-Grün dürfen sich von der FDP nicht erpressen lassen. Lieber Neuwahlen, als sich zum Diener neoliberaler Interessen zu machen! Rot-Grün-Rot ist bei Neuwahlen möglich!
 
Rot-Grün dürfen sich von der FDP nicht erpressen lassen. Lieber Neuwahlen, als sich zum Diener neoliberaler Interessen zu machen! Rot-Grün-Rot ist bei Neuwahlen möglich!

Stimmt, neoliberalen Plänen wie der Zerschlagung des DB-Konzerns in noch mehr, mitunter PPP-, Unternehmen muss dringend entgegen gewirkt werden! Oh wait, das waren ja die Grünen...
 
Zerschlagung des DB-Konzerns
Das kann man auch in der Praxis so oder so sehen.

Die großen Vorbilder in der Bahn Welt sind Japan und die Schweiz.
Japan mit einem Haufen Privatbahnen und die Schweiz mit einer starken Staatsbahn.

Wir können also auch beim Thema Bahn nicht automatisch entscheiden weil die Realität beides
als tragfähige Systeme präsentiert.

Außerdem sind Bahnkonzerne historisch gesehen fast zu 100 Prozent als Privatunternehmen entstanden.
 
In Deutschland gab es nur Staatsbahnen, im Kaissereich auf Landesebene ,mit der Weimarer Republik die Reichsbahn.

Das erste deutsche EVU, eine Privatbahn zwischen Nürnberg und Fürth mit der bekannten Adler.

Natürlich war das Phänomen der Privatbahnen nicht so ausgeprägt wie im angelsächsischem Raum, aber im Bezug auf Deutschland von nur Staatsbahnen zu sprechen ist schlicht falsch.
Es gab zig Privatbahnen und die haben nicht nur kleine Nebenstrecken betrieben sondern Netze von größerem Umfang und erheblicher Länge.
 

Das erste deutsche EVU, eine Privatbahn zwischen Nürnberg und Fürth mit der bekannten Adler.

Natürlich war das Phänomen der Privatbahnen nicht so ausgeprägt wie im angelsächsischem Raum, aber im Bezug auf Deutschland von nur Staatsbahnen zu sprechen ist schlicht falsch.
Es gab zig Privatbahnen und die haben nicht nur kleine Nebenstrecken betrieben sondern Netze von größerem Umfang und erheblicher Länge.
Einfach nur LOL!
 
"Die Ampel ist "noch lange nicht in trockenen Tüchern", sagt Grünen-Chef Robert Habeck. Und: Der FDP-Vize Kubicki hält Jamaika noch nicht für ausgeschlossen. "

... da kommt noch was ..... und die schwarzen sind so was von flexibel, wie eine Eisenstange .....
 
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