Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Ohne Frage ist es gut, dass die CDU zerstört wird, aber wir sind noch weit von einer soliden linken Mehrheit weg. 66% ist das Ziel, das erfüllt werden muss um Deutschland zu verändern.
Genau, denn dann kann man noch viel mehr zerstören, da man das Grundgesetz ändern kann.
 
Minus 11, ich sprach von demokratischen Partnern.
Man kann ja von denen halten was man möchte, aber was genau ist an der Partei undemokratisch?
Deine Grundaussage "Minus 11" ist natürlich aus dem Grund richtig, weil niemand mit dieser Partei eine Koalition eingehen wird.
Nur wird das die machtgeile CDU nicht interessieren.
Quatsch, keine Partei in Deutschland würde sich die AfD ins Boot holen. Das wär politischer Selbstmord.
 
Ja wir sehen die Demonstranten (Hunderttausenfach oder Millionenfach) ständig im Fernsehen, die gegen 16 Jahre Unionspolitik auf die Strasse gehen!
Sie waren ein ständiger Begleiter der 16 Jahre Kanzlerschaft von Angela Merkel.
Ah und deshalb fehlten zur absoluten Mehrheit in 2013 irgendwie mal gerade 4 oder 5 Sitze.
Deutschland ist nicht Frankreich. Zu erwarten das bei uns wegen politischen Problemen die Autos, Mülltonnen und Straßen brennen kann man vergessen. Den Deutschen geht es viel zu gut dafür. Und Gewalt ist in meinen Augen grundsätzlich keine Lösung für solche Probleme.

Wann geht der Deutsche schon mal auf die Barrikaden? Frech gesagt: Wenn´s Bier leer ist, das Internet nicht geht, Fußballübertragung ausfällt, Sauerkraut alle ist, der Nachbar ein größeres Auto fährt oder eben der Sommerurlaub gestrichen wird. Kurz: Wenn seine Komfortzone verletzt wird. Aber selbst da bleibt oftmals nicht mehr davon über, als Stammtischparolen.

Deutschland geht es im direkten Vergleich "gut", keine Frage. Aber trotzdem haben wir genügend Baustellen an denen mal etwas voran gehen muss. Und machmal muss einfach ein anderer Ansatz her. Frischer Wind kann nicht schaden. Die CDU/CSU ist in meinen Augen zu festgefahren und ein mit Lobbyisten durchzogenens triefendes Bürokratieungetüm in dem die Leute die nachweislich Mist bauen, viel zu oft einfach so davon kommen.

Schau dir doch mal an wie man von Seiten der Politik Fridays for Future behandelt hat. Oder die Proteste zu Artikel 13. Es wird für etwas protestiert und die Poltik haut einen dafür erstmal die Keule auf dem Kopf. Nur um sich später über die Politikverdrossenheit der Jugendlichen zu beschweren. Wenn das nicht großes Kino ist, dann weiß ich´s auch nicht. Die wechseln ihr Meinung öfter, als wir unsere Unterhosen.

Letzteres, also Artikel 13, wurde übrigens von der CDU/CSU gnadenlos an die Wand gefahren... Ob durch Inkompetenz oder Unerhlichkeit sei jetzt mal dahingestellt.

Von einer politischen Partei welche 16 Jahre lang regiert hat, und weiter regieren will, erwarte ich einen gewissen Grad an Selbstkritik und Selbstreflexion. Stattdessen bekommen wir sowas von einem Kanzlerkandidaten zu hören:

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An wen oder was erinnert mich der Zirkus bloß? Mhmm.... *Klick*
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Ganz im Ernst, mit solchen Aussagen gewinnt er vielleicht den deutschen Comedypreis, aber als Kanzler hat er sich damit bei mir disqualifiziert. :daumen2:
 
Zuletzt bearbeitet:
Man kann ja von denen halten was man möchte, aber was genau ist an der Partei undemokratisch?
Ihre Ziele, aber besser gesagt ihre Ziele laufen der FDGO entgegen.
Demokratisch allein kann ja einiges bedeuten.
Quatsch, keine Partei in Deutschland würde sich die AfD ins Boot holen. Das wär politischer Selbstmord.
Auf Bundesebene ja, auf Landesebene vielleicht (CDU hat genug Mitglieder die offen dafür sind), Kommunal passiert das schon (hier nicht nur seitens der CDU)
Stattdessen bekommen wir sowas von einem Kanzlerkandidaten zu hören:
Don wird dir bei jeder Laschet Kritik zustimmen :nicken:
 
Auch schön fand ich den Austausch bei Anne Will mit Ziemiak.
Z.: Es geht doch gar nicht um Kandidaten sonder um Inhalte...
W.: Und warum stehen die nicht auf den Wahlplakaten?
Z.: Weil, ach egal, aber wer Scholz wählt, wählt den Nato Austritt! etc. pp.

Selbst wenn man von den Positionen der CDU überzeugt wäre muss man wohl eingestehen dass die Herrschaften sich im Wahlkampf zur Zeit allesamt lächerlich machen. Insbesondere mit dem Schreckgespenst ein Hamburger SPDler würde die Linke Revolution bedeuten.
 
Auch schön fand ich den Austausch bei Anne Will mit Ziemiak.


Selbst wenn man von den Positionen der CDU überzeugt wäre muss man wohl eingestehen dass die Herrschaften sich im Wahlkampf zur Zeit allesamt lächerlich machen. Insbesondere mit dem Schreckgespenst ein Hamburger SPDler würde die Linke Revolution bedeuten.
Naja, die Gestaltungsfreiheit des Kanzlerkandidaten der SPD endet erfahrungsgemäß am Wahltag um 18:01. Danach übernimmt wieder die Parteispitze.
 
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