Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Ich hab vorhin mal geguckt. Gesetzlich kann man das gar nicht festlegen, da Sprache immer im Wandel ist und der Duden ja keine Vorschriften macht. -Viele schreiben das "daß" weiterhin mit ß und Delphin ist immer noch korrekt.
Bei Maischberger gab es mal die Gender Debatte, wo vorgeschlagen wurde, das im Schulunterricht zu übernehmen und entsprechend zu lehren. Das hat sich aber bisher nicht durchgesetzt, den Universitäten steht es frei, das zu unterstützen oder nicht, keinem Student darf aber Nachteile entstehen, wenn er das z.B. nicht macht, auch wenn es an dieser bestimmten Universität der Normalfall wäre.
Naja, die neue Rechtschreibreform wurde auch gesetzlich durchgesetzt. Und meines Wissens sind das in den Schulen Rechtschreibfehler, wenn man sich nicht dran hält. Wobei die meisten Schüler/Studenten wohl damit weniger Probleme haben da sie sie nicht anders kennen.

Und da die Bevölkerung mehrheitlich das Gendern ablehnt, würdest du das sowieso nicht durchbekommen.
Dann müsste man wirklich überall anfangen.
Ich denke auch das man damit nicht durchkommt. Dagegen gibt es zuviel Widerstand in der Politik und auch in der Bevölkerung.
Wie viele Menschen kennst du, deren Nachname auf "mann" endet? Davon gibt es in Deutschland Millionen.
Dann gibt es die Mannschaft im Sport oder die bemannte Raumfahrt.
Es gibt dinge, die man einfach so lassen sollte und gut.
Das wäre ja noch absurder. :D
 
Naja, die neue Rechtschreibreform wurde auch gesetzlich durchgesetzt. Und meines Wissens sind das in den Schulen Rechtschreibfehler, wenn man sich nicht dran hält. Wobei die meisten Schüler/Studenten wohl damit weniger Probleme haben da sie sie nicht anders kennen.
Rechtlich gilt die neue Rechtschreibung für Personen, die in einem Sonderrechtsverhältnis stehen. Also der gesamte Beamtenapparat, den Schülern und Studenten, öffentlichen Verwaltungen, Richtern, usw.
Für Privatpersonen gilt das nicht. Die können weiterhin schreiben,. wie sie wollen.
 
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Doch nur so, durchbricht man die toxische Dominanz der heterosexuellen, binären Maskulinität, die kein Platz für andere Identitäten lässt.
Alleine dieser Satz beschreibt die ganze Absurdität und verschiedenen Denkweisen.
Ich behaupte nämlich und die Realität ist dafür der faktische Beweis, dass die hiesige Gesellschaft sich ganz ohne diese sprachlichen und identitätspolitischen Eingriffe dahin entwickelt hat (trotz oder wegen? der toxischen Dominanz der heterosexuellen, binären Maskulinität) und man überhaupt nichts durchbrechen muss, was schon seit 50-60 Jahren längst objektiv durchbrochen wurde und sich natürlich weiterentwickelt hat, wobei manches schon wesentlich früher durchbrochen wurde.
(Grundlegende) gesellschaftliche Veränderungen manifestieren sich niemals über nacht, sondern brauchen erheblich Zeit bis zu einer "Vollendung". Darüber hinaus zeigt die Vergangenheit eindeutig, das "erzwungene" (ohne gesellschaftliche Mehrheit) Veränderungen nicht nachhaltig sind!
Desweiteren ist objektiv festzustellen, das man in einer der ersten Gesellschaften und überhaupt nur 5-10% (eher 5%) der Menschheit auf diesem Globus lebt, wo sich dies bis jetzt entwickelt und durchgesetzt hat.
Es spricht für den Egoismus? oder zunehmende Reidiologisierung, das man anstatt sich erstmal für den absolut überwältigenden Rest der Menschheit einzusetzen, um dort die gleichen objektiven Entwicklungen anzustoßen, sich nun nur noch mit seinen subjektiven Befindlichkeiten und der daraus enstandenen Ideologie beschäftigt, um diese unter allen Umständen, auch gegen eine gesellschaftliche Mehrheit durchzusetzen.
Es geht hier schon lange nicht mehr, um objektive Veränderungen, die sind längst Realität und gesetzlich verankert, mittlerweile geht es nur noch darum, der gesammten Gesellschaft die gleiche Ideologie aufzuzwingen.
 
Genderei lenkt halt von dringenderen Problemen ab.

Aber beide Seiten lieben dieses Thema im Wahlkampf....
 
Die momentane Ungleichbehandlung kommt daher, dass man die Frauen mit ein bisschen Druck in Positionen bringen
will die man ihnen über Jahrtausende verwehrt hat. Sobald aber Parität erreicht ist, ist es damit vorbei, dass Frauen bei gleicher Leistung den Vorzug bekommen.
Kann man für den falschen Weg halten, aber es als Sexismus zu brandmarken und hier den Weltuntergang herbeizureden ist absurd.
So funzt es aber nicht. Sobald die Frauen in Position sind, werden sie das betreiben, was die Männer vor ihnen getan haben.

Im Endeffekt wird man einer Generation von Kindern/Jungedlichen die Wahl genommen haben, selbst aus eigenem Können die Zukunft zu bestimmen.

Topic, was das Gendern der Sprache angeht:
Sprachen entwickeln sich dynamisch, geprägt von denjenigen, die sie sprechen. Mit dem Gendern versucht man es andersherum, das wird nicht funktionieren. Die Rechtschreibreformen der letzten Jahre waren ebenfalls völliger Quatsch. Je mehr Menschen eine Sprache sprechen, desto grammatikalisch einfacher wird sie und der Wortschatz vergrößert sich.

Beispiel Englisch:
Englisch war urpsrünglich eine germanische Sprache. Mit der Zeit hat man bestimmten und unbestimmten Artikel durch a und the ersetzt. Warum wohl? Was ist an einem Tisch männlich? Was ist an einem Mädchen neutral? Eine klare Logik gibt es nicht dahinter, man muss die Artikel schlicht auswendig lernen. An sich will man nur wissen, ob ein Substantiv unbestimmt oder bestimmt gemeint ist, deswegen a und the.
Als nächstes, man weiß aus dem Zusammenhang, was als Substantiv gemeint ist oder nicht, warum sollte man der Groß- und Kleinschreibung so viel Beachtung schenken? Wird dadurch die Sprache besser gesprochen oder die Wörter richtiger? Das wurde im Englischen abgeschafft, sollte im Deutsch die wahre Reform sein.
Drittens, die Satzstellung im Deutschen variert, je nachdem, ob ein Verb im Haupt- oder Nebensatz konjugiert wird. Linguistisch gesehen ist das total kontraintuitiv. Die Sprache wird dadurch arm. Warum? Um schnell und flüssig sprechen zu können, benutzt man immer wieder dieselben Redewendungen, welche man auswendig kennt. Zwischendurch kreativ zu werden und am Ende das konjugierte Verb richtig einzusetzen, erfordert viel Sprachintelligenz.

Ganz allgemein philosophisch gesehen dient eine Sprache der Kommunikation und dem Ausdruck. Man versucht die Sprache so einfach wie möglich zu halten bzw. zu vereinfachen. Gendern oder die "Reformen" der "Sprachwissenschaftler" der letzten Zeit gehen in die andere Richtung. Das kann nicht richtig sein.
 
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Sprache ist ein Ausdruck der Denke.

Fragt euch doch mal selber was Ihr vor dem geistigen Auge seht.

Die Leser: ein Haufen von grimmigen Männern.
Die Leser*innen: eine binäre Gruppe von Frauen und Männern.
Die Lesenden: eine bunte, fröhliche Gruppe jeglicher Identität.
 
Im Endeffekt wird man einer Generation von Kindern/Jungedlichen die Wahl genommen haben, selbst aus eigenem Können die Zukunft zu bestimmen.
Das ist Bullshit.
Bei der Bundeswehr gibt es auch die Regel, dass bei gleichen Ergebnissen Frauen bevorzugt werden.
Und was bin ich jetzt beruflich? Eben
Sprachen entwickeln sich dynamisch, geprägt von denjenigen, die sie sprechen.
LoL
Man hat im deutschen Reich (Kaiserzeit) per Gesetz und Verordnung hunderte Wörter komplett neu geschaffen weil die bisherigen Wörter anderen Sprachen entnommen waren.
Wörter die wir heute noch benutzen!
Wie Fahrkarte anstatt Billett, in der Deutschschweiz sagt man zum Beispiel immer noch Billett:


Die Leser*innen: eine binäre Gruppe von Frauen und Männern.
Danke, danke, danke!!!
Du bist der Beweis, dass ihr es ja selbst nicht rafft!
Der Stern ist laut der LGBQT+ Community das Zeichen für die Geschlechtervielfalt und
du weißt das einfach nicht obwohl du uns hier immer einen vorhältst:banane::banane::banane:
 
Ein Stern reicht nicht, gerade im gesprochenen Wort. Die Beidnennung der beiden binären Geschlechter ist nicht inklusiv genug. Wenn wäre Leserxs oder Leserys akzeptabel, besser ist aber die Lesenden. Es ist identitäsneutral, voll inklusiv und aktivierend.
 
Wenn ich das Sternchen schon wieder sehe. Entweder ich setze ein "/-" vor das "innen" oder setze das "innen" in Klammern. Wider der Verluderung der Rechtschreibung.
 
Sprache ist ein Ausdruck der Denke.

Fragt euch doch mal selber was Ihr vor dem geistigen Auge seht.

Die Leser: ein Haufen von grimmigen Männern.
Die Leser*innen: eine binäre Gruppe von Frauen und Männern.
Die Lesenden: eine bunte, fröhliche Gruppe jeglicher Identität.
Da ich so sozialisiert, erzogen und aufgewachsen bin und keinen ideologischen Wandschrank in meinem Gehirn/Vorstellung habe:
Die Leser: eine bunte, fröhliche Gruppe jeglicher Identität.
 
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Das sieht die LGBQT+ Community aber anders, warum meinst du für die Entscheiden zu können?

Und so sehen wir die Absurdität des ganzen, nichtmal du willst den Wunsch der Angesprochenen anerkennen :D
Verschiedene Ratgeber (z.B. Uni Tübingen: https://uni-tuebingen.de/einrichtun.../gleichstellungsbuero/gendergerechte-sprache/ ) sehen heute das Sternchen als nicht mehr hinreichend inklusiv.

Wobei ich mich natürlich freue, wenn Du das "*" nutzt. Nicht jeder muss an der vordersten Front der Gendergerechtigkeit kämpfen.
 
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Das ist Bullshit.
Bei der Bundeswehr gibt es auch die Regel, dass bei gleichen Ergebnissen Frauen bevorzugt werden.
Und was bin ich jetzt beruflich? Eben
Deine Einstellung ist deine Sache, nicht jeder muss deine Meinung teilen.
LoL
Man hat im deutschen Reich (Kaiserzeit) per Gesetz und Verordnung hunderte Wörter komplett neu geschaffen weil die bisherigen Wörter anderen Sprachen entnommen waren.
Wörter die wir heute noch benutzen!
Wie Fahrkarte anstatt Billett, in der Deutschschweiz sagt man zum Beispiel immer noch Billett:
:lol: :lol: :lol:
Du belegst mein Argument selbst, Danke sehr dafür. Seit Jahrtausenden entwickelt sich die Sprache durch die Menschen, da kommt ein Depp während der Kaiserzeit und will den Trend der Lehn-/Fremdwörter in der deutschen Sprache umkehren. Heutzutage ist unsere Sprache geradezu durchseucht mit den Lehn-/Fremdwörtern aus anderen Sprachen (Denglisch), d.h. die Heinis der Kaiserzeit konnten den Trend nicht umkehren. Sie haben versagt, genauso werden die Genderfuzzis versagen. Man muss die Denke der Menschen ändern, nicht ihnen eine Denke durch die Sprache aufzwingen. Es setzt sich am Ende nämlich nicht das, was man für ideal oder "richtig" hält durch, sondern was auf lange Sicht funktioniert.


Danke, danke, danke!!!
Du bist der Beweis, dass ihr es ja selbst nicht rafft!
Der Stern ist laut der LGBQT+ Community das Zeichen für die Geschlechtervielfalt und
du weißt das einfach nicht obwohl du uns hier immer einen vorhältst:banane::banane::banane:
Eine kleine Minderheit erfindet eine Bezeichnung für sich selbst, ab sofort MUSS es für alle gelten, auch wenn es sie nicht betrifft (Sternchen). Die Mehrheit sagt, ok, in Ordnung, da kommt noch einer um die Ecke mit einem Doppelpunkt. Und wieder geht das Spiel von vorne los. Die Mehrheit wurde gar nicht gefragt, man zwingt es ihnen auf, und zwar durch Institutionen. Sprachentwicklung geht so nicht..
Sprache ist ein Ausdruck der Denke.
Richtig, nicht andersherum. Denke ist nicht Ausdruck der Sprache.
Fragt euch doch mal selber was Ihr vor dem geistigen Auge seht.

Die Leser: ein Haufen von grimmigen Männern.
Die Leser*innen: eine binäre Gruppe von Frauen und Männern.
Die Lesenden: eine bunte, fröhliche Gruppe jeglicher Identität.
Mit der letzten Option könnte ich sehr gut leben, aber dann bitte für die nächsten Jahrzehnte beibehalten! Man entstellt die Sprache durch Sternchen und Doppelpunkte nicht, die eigentlich eine ganz andere Funktion haben.
 
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d.h. die Heinis der Kaiserzeit konnten den Trend nicht umkehren.
Für ihre Zeit schon, lies mal Bücher aus der Zeit um den ersten Weltkrieg herum.
Sowas hätten sie halt Regelmäßig machen müssen, aber für die Wörter die sie ersetzt haben hat es doch funktioniert oder holst du dir ein Billet?
 
Schon, dass Du es Sch**ss nennst, sagt genug- Es geht um eine inklusive Gesellschaft, in der jede Person und jede Identität gleichberechtigt einbezogen werden.

Also ich fühle mich mit meinem Geschlecht nicht inkludiert, wenn es immer nur um DIE Gesellschaft, DIE Person und DIE Identität geht. Das ist ganz eindeutig Matriachat! :-( .

binären Maskulinität

Ich hab keine Ahnung, wer dieses Oyxmoron geprägt hat. Aber wer auch immer es war: Man sollte aus offensichtlichen Gründen keinerlei Vorschläge zu Sprache von ihm annehmen.


Z.B. der Genderstern ist eine Kurzschreibweise und NICHT 1:1 zu lesen/auszusprechen. Genauso das -Innen.
Sicher alles nicht immer ideal, aber Sprache ist auch kein Konstante. Versuch z.B. mal einen Zeitungsartikel von 1900 zu lesen.

Also zumindest Bücher aus dem 19. Jhd. fallen mir leichter (auch wenn sie teilweise sehr gestreckt sind) als einige Genderversuche. Und das sagt jemand, der seit anderthalb Jahrzehnten praktisch täglich mit der Taz trainiert.


Sowas kann nur jemand sagen der wegen seiner Hautfarbe, sexuellen Neigung, what ever nicht ständig diskriminiert, beschimpft und gemobbt wird/wurde.

Es gibt Leute, die werden sogar wegen ihrer Sprach gemobbt, beschimpft und diskriminiert!


Sprache ist ein Ausdruck der Denke.

Fragt euch doch mal selber was Ihr vor dem geistigen Auge seht.

Die Leser: ein Haufen von grimmigen Männern.
Die Leser*innen: eine binäre Gruppe von Frauen und Männern.
Die Lesenden: eine bunte, fröhliche Gruppe jeglicher Identität.

Zugegeben: Diese Assoziationen sagen tatsächlich etwas über die Denke ihres Autors aus...
 
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