Die momentane Ungleichbehandlung kommt daher, dass man die Frauen mit ein bisschen Druck in Positionen bringen
will die man ihnen über Jahrtausende verwehrt hat. Sobald aber Parität erreicht ist, ist es damit vorbei, dass Frauen bei gleicher Leistung den Vorzug bekommen.
Kann man für den falschen Weg halten, aber es als Sexismus zu brandmarken und hier den Weltuntergang herbeizureden ist absurd.
So funzt es aber nicht. Sobald die Frauen in Position sind, werden sie das betreiben, was die Männer vor ihnen getan haben.
Die Bürgermeisterin von Paris hat elf Frauen, aber nur fünf Männer in Führungspositionen befördert – und damit eine Paritätsregel verletzt. Die Strafe hält Anne Hidalgo für „absurd, ungerecht, unverantwortlich und gefährlich“.
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Im Endeffekt wird man einer Generation von Kindern/Jungedlichen die Wahl genommen haben, selbst aus eigenem Können die Zukunft zu bestimmen.
Topic, was das Gendern der Sprache angeht:
Sprachen entwickeln sich dynamisch, geprägt von denjenigen, die sie sprechen. Mit dem Gendern versucht man es andersherum, das wird nicht funktionieren. Die Rechtschreibreformen der letzten Jahre waren ebenfalls völliger Quatsch. Je mehr Menschen eine Sprache sprechen, desto grammatikalisch einfacher wird sie und der Wortschatz vergrößert sich.
Beispiel Englisch:
Englisch war urpsrünglich eine germanische Sprache. Mit der Zeit hat man bestimmten und unbestimmten Artikel durch
a und
the ersetzt. Warum wohl? Was ist an einem Tisch männlich? Was ist an einem Mädchen neutral? Eine klare Logik gibt es nicht dahinter, man muss die Artikel schlicht auswendig lernen. An sich will man nur wissen, ob ein Substantiv unbestimmt oder bestimmt gemeint ist, deswegen
a und
the.
Als nächstes, man weiß aus dem Zusammenhang, was als Substantiv gemeint ist oder nicht, warum sollte man der Groß- und Kleinschreibung so viel Beachtung schenken? Wird dadurch die Sprache besser gesprochen oder die Wörter richtiger? Das wurde im Englischen abgeschafft, sollte im Deutsch die wahre Reform sein.
Drittens, die Satzstellung im Deutschen variert, je nachdem, ob ein Verb im Haupt- oder Nebensatz konjugiert wird. Linguistisch gesehen ist das total kontraintuitiv. Die Sprache wird dadurch arm. Warum? Um schnell und flüssig sprechen zu können, benutzt man immer wieder dieselben Redewendungen, welche man auswendig kennt. Zwischendurch kreativ zu werden und am Ende das konjugierte Verb richtig einzusetzen, erfordert viel Sprachintelligenz.
Ganz allgemein philosophisch gesehen dient eine Sprache der Kommunikation und dem Ausdruck. Man versucht die Sprache so einfach wie möglich zu halten bzw. zu vereinfachen. Gendern oder die "Reformen" der "Sprachwissenschaftler" der letzten Zeit gehen in die andere Richtung. Das kann nicht richtig sein.