Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

  • Ersteller Ersteller -ElCritico-
  • Erstellt am Erstellt am
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Richtig, nicht andersherum. Denke ist nicht Ausdruck der Sprache.
Ich habe mich mal ernsthaft gefragt wie Analphabeten denken. Ich schätze mal auch in Wörter/Begriffen nur eben wie sie sie hören. Quasi phonetisch. Nur in Bildern, Zahlen, Symbolen usw glaube ich nicht. Weil sie sprechen ja ganz normal. Das soll keine Abwertung von Analphabeten sein... ich habe mir nur mal versucht darüber Gedanken zu machen. Ich kenne auch einen. Der hatte es echt schwer im Leben. Aber der ist hochkreativ und handwerklich begabt. Der hatte auch bei einen Kunstwettbewerb mal den ersten Platz gewonnen. Von Behindertenwerkstätten und Kunstakademie/verein der Stadt wurde das organisiert.

Topic: Traurig das es überhaupt in so einen Land wie unserem Analphabeten gibt. Und das sind nicht nur Ausländer oder Flüchtlinge, sondern auch Deutsche.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nicht jeder muss an der vordersten Front der Gendergerechtigkeit kämpfen.
Wohl eher Kampf um Wolkenkuckucksheim irgendwelcher maximal wohlstandsverwahrloster Möchtegern-Linker, die vergessen haben, um was es bei sozialer Gerechtigkeit geht bzw. mittlerweile selbst integraler Teil der besitzenden Klasse geworden sind und dadurch selber zur Kasse gebeten würden. Also Leute, die mal für mindestens ein Jahr z.B. zum Osteuropaspezialarbeitsvertrag, zu Toennis arbeiten gehen müssten.
Man war schonmal bedeutend weiter.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was haltet ihr eigentlich von der Idee, dass man ab 16 Jahren schon wählen darf?
Ich wäre dafür. Die Jugendlichen sind in dem Alter meiner Meinung nach schon dafür mündig.
Außerdem würde das die Wahlbeteiligungen dann erhöhen.
Gegenargumente sind ja immer "die sind noch nicht reif genug" oder "die interessieren sich eh nicht dafür".
Aber mit 16 in die Lehre zu gehen dafür sind sie dann reif genug? Passt nicht zusammen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Frage "wann sind sie denn erwachsen" kannst du halt auf alles Mögliche ausweiten. Macht es dann anders herum Sinn ihnen nicht zuzutrauen selbständig Fahrzeuge zu führen die schneller als 80km/h fahren können?
Eigentlich finde ich die Kombination Lokalwahlen ab 16 und Bundestagswahlen ab 18 da einen durchaus sinnvollen Kompromiss.
Wenn man sich die Beteiligung nach Altersklassen in der Vergangenheit so ansieht würde das die prozentuale Wahlbeteiligung übrigens eher reduzieren.

Gleichzeitig ist aber auch das Kinderwahlrecht, bis zur Volljährigkeit dann von den Erziehungsberechtigten wahrgenommen, eine interessante Idee. "Einfach" eine Stimme für jeden Bürger statt einer Stimme für jeden alten Bürger, ganz ohne künstliche Grenze.
 
Die Frage "wann sind sie denn erwachsen" kannst du halt auf alles Mögliche ausweiten. Macht es dann anders herum Sinn ihnen nicht zuzutrauen selbständig Fahrzeuge zu führen die schneller als 80km/h fahren können?
Wie gesagt wird ihnen zugetraut auch mit 16 schon zu arbeiten. Dann können sie auch wählen gehen.
Wenn man sich die Beteiligung nach Altersklassen in der Vergangenheit so ansieht würde das die prozentuale Wahlbeteiligung übrigens eher reduzieren.
Sicher? Gerade nach "Fridays for Future" usw ist Politik doch für viele Jugendliche populärer geworden..
 
Wie gesagt wird ihnen zugetraut auch mit 16 schon zu arbeiten. Dann können sie auch wählen gehen.
Und rauchen, Alkohol, Auto fahren, in Knast gehen. ;)
Sicher? Gerade nach "Fridays for Future" usw ist Politik doch für viele Jugendliche populärer geworden..
Wie viele sind das denn wirklich?
Wie viele von denen schwänzen tatsächlich nur die Schule und wie viele sind tatsächlich aktiv? Zahlen kenne ich jedenfalls nicht.
 
Azubis unter 18 haben übrigens zusätzliche Pausenzeiten, ihnen wird also genau nicht zugetraut voll "wie ein Erwachsener" durch zu arbeiten.
 
Azubis unter 18 haben übrigens zusätzliche Pausenzeiten, ihnen wird also genau nicht zugetraut voll "wie ein Erwachsener" durch zu arbeiten.
Das ist ja egal. Größtenteils müssen sie arbeiten. Und im zweiten Lehrjahr schon selbstständiger. Im dritten fast völlig selbstständig. Dann können sie auch Kreuze auf dem Wahlzettel machen. ;)

Und strafmündig ist man auch schon ab 14. Warum dann nicht "wahlmündig" ab 16?
 
Das ist ja egal. Größtenteils müssen sie arbeiten. Und im zweiten Lehrjahr schon selbstständiger. Im dritten fast völlig selbstständig. Dann können sie auch Kreuze auf dem Wahlzettel machen. ;)
Ich kenne eine Menge volljährige, die gerade von der Schule kommen und absolut keinen Plan haben. die haben nur Halbwissen und manchmal frage ich mich, was die in der Schule überhaupt gelernt haben.
Mathematische Unkenntnisse sind da leider an der Tagesordnung und sichere Schrift ein Fremdwort.
Aber wählen dürfen sie. :ugly:
 
Ich kenne eine Menge volljährige, die gerade von der Schule kommen und absolut keinen Plan haben. die haben nur Halbwissen und manchmal frage ich mich, was die in der Schule überhaupt gelernt haben.
Mathematische Unkenntnisse sind da leider an der Tagesordnung und sichere Schrift ein Fremdwort.
Aber wählen dürfen sie. :ugly:
Ich denke das spiegelt aber nicht den größten Teil der jungen Menschen wieder.
Deutschland hat sich auch in der Pisa-Studie verbessert: Deutschland beim neuen Pisa-Test im oberen Mittelfeld
Perfekt ist das noch nicht. Aber immerhin.
 
Viele schreiben das "daß" weiterhin mit ß
Hab mich letztens dabei erwischt als ich eine Mail an einen Kunden eines jüngeren Kollege etwas überarbeitet habe. Mit den Worten "was machst du denn da" und einem wirklich irritierten Gesichtsausdruck, verstand er nicht was das Wort "daß" in meinem Satz soll :-P ich war felsenfest davon überzeugt, keinen Fehler gemacht zu haben :-D
 
Zuletzt bearbeitet:
Das war mal während deiner Jugendzeit so. Mittlerweile erst ab 18. [/Korinthenkackerei]
Mir schon klar, aber wenn du das Wahlalter ab 16 frei gibst, weil die Jugend ja so erwachsen ist, muss man zwangsläufig alles andere auch frei geben. also Alkohol, Auto fahren und eben auch der Erwachsenenknast.
Ich bin ja Ausbilder und da kriege ich viel mit, wenn Schulabgänger sich bewerben und einen Ausbildungsplatz möchten. Teilweise erschreckend, was sich da bewirbt. Das Bildungssystem muss dringend reformiert werden.
 
Mir schon klar, aber wenn du das Wahlalter ab 16 frei gibst, weil die Jugend ja so erwachsen ist, muss man zwangsläufig alles andere auch frei geben. also Alkohol, Auto fahren und eben auch der Erwachsenenknast.
Quatsch! Ich hatte geschrieben "wahlmündig" - nicht erwachsen!
Sie sind ja auch schon strafmündig mit 14.
 
Das ist ja egal. Größtenteils müssen sie arbeiten. Und im zweiten Lehrjahr schon selbstständiger. Im dritten fast völlig selbstständig. Dann können sie auch Kreuze auf dem Wahlzettel machen. ;)

Und strafmündig ist man auch schon ab 14. Warum dann nicht "wahlmündig" ab 16?

Also ich habe noch keinen 16 jährigen Selbstständigen gesehen. Und damit müsste man es wenn dann vergleichen: Mit Selbstständigkeit. Gerade die Berufe, die man typischerweise schon mit 16 ausübt sind nämlich, einfach weil für alles andere heute längere Schulzeiten erwartet werden (unabhängig davon, ob das Sinn macht), fast durchgängig Aufgaben die nach Anweisung ausgeführt werden. Dafür braucht es nicht einmal 16-Jährige, wie Kinderarbeit weltweit beweist. Selbst ein Sechsjähriger kann ein Regal einräumen (es ist nur nicht so leicht, ihn dazu zu bringen, irgendwas aufzuräumen) und wenn ein motivierter 12 jähriger ein Funktionsmodell zusammenbaut, kann er dabei durchaus komplexere Aufgaben lösen, als sie von einem 16 jährigen Schlosserlehrling verlangt werden. Aber könnte einer der genannten einen Metallbaubetrieb gründen, Konstruktionen entwickeln, Angestellte auswählen und eine internationle Produktion für die globale Vermarktung von Funktionsmodellen hochziehen?
In aller Regel nicht und das nicht nur weil 16 Jährigen niemand die entsprechenden Kredite gewährt.

Beim Wählen geht es aber sogar um Fragestellungen, die noch viel weiter reichen und über die der Wähler kompetent urteilen soll. Da stellt man leider fest, dass auch 30 oder 60 jährige mehrheitlich unfähig sind, Abläufe an der Börse, den Klimawandel, Staatsausgaben oder Diplomatie zu verstehen. Aber wenigstens haben sie die Politik ein oder mehrere Jahrzehnte beobachtet und deswegen mit viel Glück ein paar Beispiele im Hinterkopf, wer etwas erreicht und wer versagt hat; wessen Prognosen hinten und vorn nicht aufgingen und wessen Pläne die besseren gewesen wären. Wie gesagt - mit viel Glück. Wenn man sich anguckt, wie die Grünen weiterhin angefeindet werden, obwohl wir 50% der heutigen Probleme nicht hätten, wenn man in den 80er auf sie gehört hätte, wird klar, dass Erfahrung allein auch keine mündigen Bürger macht. Aber ein 16-Jähriger, der sich bestenfalls seit 2,3,4 Jahren für Politik interessiert, hat nicht einmal diesen geistigen Horizont. Und die breite Masse, die erst Mitte 20 anfängt, überhaupt mal über die Grenzen ihres Elternhauses und unmittelbaren Freundeskreises hinauszudenken, ist dem Alter einfach nur eins: Gefundenes Fressen für manipulierende Medien.

Ich persönlich wäre daher sogar umgekehrt dafür, dass (Bundes-)Wahlalter wieder auf 21 anzuheben. Dann würden die Leute im Schnitt mit 23 das erste Mal wählen und bis dahin haben die meisten wenigstens mal einen eigenen Haushalt zu führen versucht und ein paar wichtige Karrierentscheidungen treffen müssen. Rückblickend ist das meiner Meinung nach das Alter, in dem man am schnellsten "erwachsener" wird. Umgekehrt wäre es aber auch wünschenswert, das Wahlalter mal nach oben zu begrenzen, denn z.B. über 70-Jährige machen sich mangels Bedarf oft genauso wenig Gedanken über die Zukunft in 10-20-30 Jahren, wie unter 20-Jährige wegen mangelnder Erfahrung und mangelndem Wissen. Und die daraus resultierende Schieflage in der politischen Repräsentation sieht man leider sehr, sehr deutlich. Aber man gleicht 10-15 Jahrgänge Rentner nicht aus, in dem man zwei weitere Jahrgänge Politikignoratnen an die Urnen schickt. Wieso sollte jemand, dem man nicht einmal ganz simple, offensichtliche Situations-Reaktionen zutraut wie z.B. ein Auto zu lenken oder eine Waffe zu führen, in der Lage zu sein viel abstraktere Entscheidungen darüber zu treffen, wer einen Staat lenken und eine Nation führen soll?
 
Also ich habe noch keinen 16 jährigen Selbstständigen gesehen. Und damit müsste man es wenn dann vergleichen: Mit Selbstständigkeit.
Sorry, das ist Quatsch. Ich meinte selbstständiges denken und arbeiten ohne große Anleitungen. Und nicht die gewerbliche Selbstständigkeit.

Gerade die Berufe, die man typischerweise schon mit 16 ausübt sind nämlich, einfach weil für alles andere heute längere Schulzeiten erwartet werden (unabhängig davon, ob das Sinn macht), fast durchgängig Aufgaben die nach Anweisung ausgeführt werden. Dafür braucht es nicht einmal 16-Jährige, wie Kinderarbeit weltweit beweist. Selbst ein Sechsjähriger kann ein Regal einräumen (es ist nur nicht so leicht, ihn dazu zu bringen, irgendwas aufzuräumen) und wenn ein motivierter 12 jähriger ein Funktionsmodell zusammenbaut, kann er dabei durchaus komplexere Aufgaben lösen, als sie von einem 16 jährigen Schlosserlehrling verlangt werden. Aber könnte einer der genannten einen Metallbaubetrieb gründen, Konstruktionen entwickeln, Angestellte auswählen und eine internationle Produktion für die globale Vermarktung von Funktionsmodellen hochziehen?
In aller Regel nicht und das nicht nur weil 16 Jährigen niemand die entsprechenden Kredite gewährt.
Du hast glaube ich von handwerklichen Berufen wenig Ahnung. Ich komme aus dem Bereich und kenne viele die dort arbeiten. Im 2. und besonders 3. Lehrjahr muß man schon weitestgehend ohne größere Anleitungen arbeiten. Das ist dem Unternehmer auch ganz recht, weil dann die Gesellen wieder mehr Zeit für andere Dinge haben. Und er hat eine günstigere Arbeitskraft welche fast genauso produktiv ist.

Beim Wählen geht es aber sogar um Fragestellungen, die noch viel weiter reichen und über die der Wähler kompetent urteilen soll. Da stellt man leider fest, dass auch 30 oder 60 jährige mehrheitlich unfähig sind, Abläufe an der Börse, den Klimawandel, Staatsausgaben oder Diplomatie zu verstehen. Aber wenigstens haben sie die Politik ein oder mehrere Jahrzehnte beobachtet und deswegen mit viel Glück ein paar Beispiele im Hinterkopf, wer etwas erreicht und wer versagt hat; wessen Prognosen hinten und vorn nicht aufgingen und wessen Pläne die besseren gewesen wären. Wie gesagt - mit viel Glück. Wenn man sich anguckt, wie die Grünen weiterhin angefeindet werden, obwohl wir 50% der heutigen Probleme nicht hätten, wenn man in den 80er auf sie gehört hätte, wird klar, dass Erfahrung allein auch keine mündigen Bürger macht. Aber ein 16-Jähriger, der sich bestenfalls seit 2,3,4 Jahren für Politik interessiert, hat nicht einmal diesen geistigen Horizont. Und die breite Masse, die erst Mitte 20 anfängt, überhaupt mal über die Grenzen ihres Elternhauses und unmittelbaren Freundeskreises hinauszudenken, ist dem Alter einfach nur eins: Gefundenes Fressen für manipulierende Medien.

Ich persönlich wäre daher sogar umgekehrt dafür, dass (Bundes-)Wahlalter wieder auf 21 anzuheben. Dann würden die Leute im Schnitt mit 23 das erste Mal wählen und bis dahin haben die meisten wenigstens mal einen eigenen Haushalt zu führen versucht und ein paar wichtige Karrierentscheidungen treffen müssen. Rückblickend ist das meiner Meinung nach das Alter, in dem man am schnellsten "erwachsener" wird. Umgekehrt wäre es aber auch wünschenswert, das Wahlalter mal nach oben zu begrenzen, denn z.B. über 70-Jährige machen sich mangels Bedarf oft genauso wenig Gedanken über die Zukunft in 10-20-30 Jahren, wie unter 20-Jährige wegen mangelnder Erfahrung und mangelndem Wissen. Und die daraus resultierende Schieflage in der politischen Repräsentation sieht man leider sehr, sehr deutlich. Aber man gleicht 10-15 Jahrgänge Rentner nicht aus, in dem man zwei weitere Jahrgänge Politikignoratnen an die Urnen schickt. Wieso sollte jemand, dem man nicht einmal ganz simple, offensichtliche Situations-Reaktionen zutraut wie z.B. ein Auto zu lenken oder eine Waffe zu führen, in der Lage zu sein viel abstraktere Entscheidungen darüber zu treffen, wer einen Staat lenken und eine Nation führen soll?
Du mußt das nicht alles komplizierter machen als es ist. Und unterschätze junge Menschen nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sorry, das ist Quatsch. Ich meinte selbstständiges denken und arbeiten ohne große Anleitungen. Und nicht die gewerbliche Selbstständigkeit.

Genau die erfordert aber noch am ehesten Weitsicht, Überblick und Abstraktionsvermögen wie es für die Beurteilung einer politische Lage möglich ist. Natürlich kann ein Tischlerlehrling im zweiten Lehrjahr einen Schrank alleine bauen (hoffentlich) und im dritten Lehrjahr dann auch mit Intarsien. Aber das ist handwerkliches Können: Ich hab ein Brett und ich soll was daraus machen, dass bei weitem nicht nur Brett ist. Alle Schritte dazwischen ergeben sich aus der Situation heraus - will ich, dass die Ecken in sich stabil sind, stemme ich die Zinken besser sauber heraus. Reichen meine handwerklichen Fähigkeiten nicht aus, merke ich das spätestens dann, wenn die Teile nicht zusammenpassen und muss nacharbeiten.

Aber so ist Politik nicht und so ist auch Parteiarbeit nicht. Weder sagt einem irgendein Meister, was überhaupt das Ziel ist, noch ist offen sichtbar, was von der Ausgangslage überhaupt relevant ist. Und wenn zwischendurch Fehler gemacht werden, fällt das auch nicht automatisch auf, sondern bei unachtsamen Wählern erst Jahrzehnte später. Da ist sehr viel Mit- und um die Ecke denken gefordert, für das der Lehrling im Handwerk vermutlich sogar eins auf den Deckel bekommen würde, wenn er nur grübelt und nicht vorankommt. Die bessere Analogie wäre wenn dann die Führung des Handwerkbetriebs - woher weiß der Meister, dass man mal einen Schrank bauen müsste? Wie groß soll der Schrank sein? Wem kann man ihn verkaufen? Lohnt es sich, das Ding so zu bauen, dass es 100 Jahre hält oder reichen auch 20, wenn er dafür billiger ausfällt? Welche Holzart passt am besten zur Einrichtung? Das sind die Fragen, die bei der Wahl einer Partei beantwortet werden müssen. Und zwar drei Jahre bevor der Kunde einen Auftrag gibt.
 
Die bessere Analogie wäre wenn dann die Führung des Handwerkbetriebs - woher weiß der Meister, dass man mal einen Schrank bauen müsste? Wie groß soll der Schrank sein? Wem kann man ihn verkaufen? Lohnt es sich, das Ding so zu bauen, dass es 100 Jahre hält oder reichen auch 20, wenn er dafür billiger ausfällt? Welche Holzart passt am besten zur Einrichtung? Das sind die Fragen, die bei der Wahl einer Partei beantwortet werden müssen. Und zwar drei Jahre bevor der Kunde einen Auftrag gibt.
Du setzt Selbstständigkeit voraus damit man "qualifiziert" ist sich eine politische Meinung zu bilden?
Und was ist mit den ganzen Arbeitnehmern? Welche den größten Teil der arbeitenden Bevölkerung darstellen?
Natürlich hat der Meister oder Selbstständige teilweise andere Interessen als der Arbeitnehmer. Aber berufliche Selbstständigkeit ist keine Qualifizierung ob man wahlmündig ist oder nicht.

Und wenn ich mir angucke was manch ein Erwachsener wählt, dann ist das für mich auch nicht nachvollziehbar (AfD usw). Da kann man auch Jugendliche mit 16 Jahren schon wählen lassen.
Naja, zumindest können sie das lokal. Mein Sohn hatte letztes Jahr bei der Kommunalwahl auch schon gewählt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück