Macht ihr mehr als nur

Macht ihr auch was?

  • Nein ich rege mich nur auf

    Stimmen: 26 53,1%
  • Ich rege mich auf und mach auch was

    Stimmen: 16 32,7%
  • Ich bin zufrieden und mache deshalb nichts

    Stimmen: 7 14,3%

  • Umfrageteilnehmer
    49
Denn 41,4% CDU/FDP-WählerInnen bei 72% Wahlbeteiligung heißt, dass 29,8% aller Wahlberechtigten mit der jetzigen Regierung zufrieden sind.

Wo hast Du die Tarotkarten bestellt, aus denen Du liest wie die uebrigen 70,2 Prozent den Ist-Zustand beurteilen? Kann es nicht -rein theoretisch- sein, dass die einfach Newtons Massetraegheit folgend gerade deshalb zu Hause geblieben sind, weil sie Dein Gefuehl von Unzufriedenheit nicht teilen?

Ja das war eine klasse Demonstration, leider gab es auch auf unserer Seite so viele Verletzte

Wollte ich auf Dein Niveau fallen muesste ich jetzt wohl antworten: leider gab es nicht noch mehr. Allerdings lege ich grossen Wert darauf, anders "zu ticken" als Du.

Vollkommen richtig! Das ergab übrigens auch eine kürzlich vom Senat in Auftrag gegebene Studie, dass die Gewalt gerade durch die Anwesenheit der Hundertschaften provoziert wird.

Wie gesagt - nichts anderes war als "Argument" zu erwarten. Zieh Dir eine Nummer und stell Dich zu den "die hatte so einen kurzen Rock an, die wollte das doch" faselnden Vergewaltigern in die Schlange.

Platzwunde? Gibt es nicht, die haben ja alle Helme auf!

Was fehlte den 479 Beamten denn dann? Da Du ja au jeden Topf ein Deckelchen weisst, hast Du gewiss auch darauf eine (beleg- und nachpruefbare) Antwort?

Brennende Autos? Die wollen damit zum Ausdruck bringen, dass sie keine Yuppies in "unseren" Kiezen wollen.

Etwas ganz aehnliches haben die "Fuehrer befiehl, wir folgen Dir" schreienden Idioten damals wohl auch gedacht, als sie "ihr" Deutschland ausgemistet haben.

Das Kapital und die Produktionsgüter müssen gerecht unter allen Menschen auf dieser Welt verteilt werden.

Der naechste Allgemeinplatz. Was ist "gerecht"? Wer definiert das? Wer verteilt?

Klar! So eine sexistische Äußerung passt zu dir.

Noe. Nur ein Entgegenkommen meinerseits an Dein nach einfachen Feindbildern duerstendes schlichtes Gemuet.
 
hab mal "mach was" angekreuzt, auch wenn mein Engagement in einer sozialen Gruppierung seit fast einem Jahr gegen null tendiert und mich nur damit auslaste, in einem gewissen Forum ein Mindestmaß an Ordnung aufrecht, ein Maximum an Verfassungsfeinden draußen und ein paar wissenschaftliche Fakten in der Diskussion zu halten.


Was haben denn bitteschön die Wahlergebnisse mit der Zufriedenheit der Bevölkerung zu tun? Bei den Bundestagswahlen 2009 erreichte die Wahlbeteiligung einen historischen Tiefstand.

Ich vermute, dass er genau darauf anspielt:
Die Mehrheit der Bevölkerung scheint derart zufrieden mit der Situation zu sein, dass bereits der Weg zur Wahlurne, um zumindest eine grobe Richtung vorzugeben, eine viel zu große Anstrengung ist.



479 verletzte Beamte bei der letzten "revolutionaeren Maikundgebung" sprechen da eine andere Sprache. Aber ich weiss schon, was jetzt kommt...

"Der schwarze Block" ist zwar schon ein grandioser Differenzierungsfortschritt gegenüber dem üblichen "Die Linken", aber die Realität geht über das, was du schon weist, dann vermutlich doch ein Stück hinaus. Es ist ein Unterschied, ob man mit der Polizei in Konflikt gerät, weil man nicht bereit ist, vor ein paar Nazis still und leise den Weg freizumachen (oder sich auch nur im gleichen Stadteil aufhält, wie Leute, die dazu nicht bereit sind) oder weil man die Frechheit hat, sich einem politischen Versammlungsort zu nähern - oder ob man mit der Polizei in Konflikt gerät, weil man sich an einer ausschließlich für ihre Gewalttätigkeit bekannten Veranstaltung beteiligt, die sich die Zerstörung herschender Ordnung z.T. selbst auf die Fahnen schreibt.


Nur wieso sollten dann noch Leute studieren gehen und sich den Streß von gewissen Arbeiten aussetzen, wenn sie dann auch nicht mehr bezahlt bekommen?

Zum "Streß gewisser Arbeiten" kann ich mangels Genauigkeit wenig sagen, aber beim studieren ist die Sache ganz einfach: Um einer interessanten Tätigkeit nachzugehen - so wie das heute bereits viele machen.


Ich hoffe du träumst nicht vom Kommunismus, weil der nicht funktioniert.

Unser Sozialsystem wird aber auf Dauer nicht funktionieren.
Das wissen sämtliche Politiker, aber keiner traut sich was zu unternehmen, da das ja Wählerstimmen kostet.

Merkwürdigerweise hat bislang niemand irgend einen Vorschlag gehabt, der auf Dauer und mit dieser Menschheit funktionieren könnte, aber alle sind der Meinung, dass daran ausschließlich die Politiker schuld sind (die wohl auch jede ihrer Stimmen von Hand gefälscht haben müssen, um überhaupt erstmal an was Schuld sein zu können...)
 
Ach, hätte ich doch mal gestern abend die Kommentare schon gelesen ... :lol:

.....
Der naechste Allgemeinplatz. ...

Es scheint ja den Allgemeinplatzhalter schlechthin sehr zu bekümmern, dass auch andere User in der Lage sind, solche zu formulieren. Die Frage der Gerechtigkeit betrachtet nun einmal jeder für sich anders. Ebenso die Frage, was Links- und Rechtsextremismus in seinem jeweiligen kleinen Universum darstellt, derweil man selbst sich selbst extremzentralistisch darstellt.
Insofern fällt die Bohne nicht weit vom Stengel. :P

Noe. Nur ein Entgegenkommen meinerseits an Dein nach einfachen Feindbildern duerstendes schlichtes Gemuet.

Auch hiermit tust du dir keinen Gefallen, denn was die Einfachheit der Feindbilder betrifft, nimmst du hier im Forum für mich eigentlich eine herausragende Rolle ein, weswegen ich jedoch nicht unbedingt auf ein schlichtes Gemüt schliessen würde.
Aber das ist wahrscheinlich nur eine Nuance der recht unterschiedlichen Wahrnehmung der eigenen Gemütsverfassung. :devil:

Weiterhin ist auch die von dir geäußerte theoretische Vermutung:

Wo hast Du die Tarotkarten bestellt, aus denen Du liest wie die uebrigen 70,2 Prozent den Ist-Zustand beurteilen? Kann es nicht -rein theoretisch- sein, dass die einfach Newtons Massetraegheit folgend gerade deshalb zu Hause geblieben sind, weil sie Dein Gefuehl von Unzufriedenheit nicht teilen?

Ausdruck von Wunschdenken. Vorstellbar ist in dem Zusammenhang Vieles, allerdings bescheinigen regelmäßige Umfragen den Regierungsparteien (ebenso regelmäßig) eher schlechte Zeugnisse. Dass die geringe Wahlbeteiligung allgemeine Zufriedenheit mit der Regierungsarbeit der Parteien der letzten Jahrzehnte signalisieren soll, tendiert in seiner Wahrscheinlichkeit somit eher gen Null. Nicht umsonst erhalten Rand- und Splitterparteien in letzter Zeit immer mehr Zulauf. Auch erhält man, wenn man sein Ohr etwas an der Bevölkerung (und das betrifft durchaus eine durchwachsene Schichtung) hat, eher den niederschmetternden Eindruck, dass sich, allseits durch Resignation bedingt, die Wahlbeteiligung und demokratische Mitwirkungswilligkeit weiter senkt und auch der Run auf s.g. "Randparteien" weiterhin bestehen bleiben wird.
Da hat der Riot_deluxe, auch wenn ich sonst seine Ansichten allgemein nicht ganz teile, wohl eher den Daumen drauf.
;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Demos bringen so gut wie nichts.
Das hat man bereitz über die jahre gesehen.
Man geht auf der Strasse, man brüllt sich die sehle vom leibe einfach für die katz. Man riskiert ewentuell eine drüber gebraten zu bekommen.
Aus der Ex-DDR rübergeschwapte Montags Demo's sind einfach nur Lecherlich und eine wikungslose Lermbelästigung mitten in den stäten mit null wirkung.
Ich sehe das Hier in Duisburg.
Jeden Montag, Mitten inder Stadt steht ein Verstärker, 20 leute, einer brült was im Mikro, die Anderen Gaffen und das wars auch schon.
Nach 2 Stunden ist es vorbei und was haben die reicht?
NICHTS.
Reie Zeitverschwendung.

Die in der Regierung sherren sich ein dreck darüber ob da jemand unzufrieden ist oder nicht. Für denen gilt das alle glücklich und zufrieden sind so lange jeder kuscht und zahlt.

Nehmen wir mal ein Beispiel mit Volgendes Szenario:

Spritpreise werden Erhoben, eine weitere nicht nachvolzihbare ecosteuer kommt hinzu.

Was macht der autofahrer? Geht zur tanke, jammert, tankt u bezahlt.
FALSCH!
Stellt euch vor, Plötzlich nach Absprache TANKT KEINER MEHR, Bundesweit werden Tankstellen Blokiert und für Mindestens 48 Stunden Dreht sich kein Einziges Rad mehr egal ob Privat oder Gewerblich und es wird kein Tropfen Spritt Verkauft.

Rechnet mal Hoch was da auf Wirtschaftsebene Passieren wurde?
Was können die machen?
NICHTS weil die Können keinen Zwingen Spritt zu Kaufen.
Bei den Einbussen in diese Situation, wurden die in Berlin Wachgerüttelt und das ganz Häftig.
So wie der staat uns ans geld geht um uns zu bestrafen, so müsten wir auch machen, denen ans geld gehen und sie bestrafen für das was sie uns antun.
Nur so KÖNNTE man was erreichen.
Der rest.........WITZE!

Der beweis das es auch das einzige ist was einigermassen funktioniert sieht man bei den Streiks z.B. im Öfentlichen Dienst.
Wen die mehr Gehalt wollen, legen die alles Lahm und gehen an denen ihr geld bis sie einlenken.
Gehen an geld im Sinne von Einbussen / Verluste des entsprechenden Gestreikten Betrieb.
Wen z.B. die komplette Verkehr / Transport logistik Infrastruktur bundesweit Streikt und nichts mehr Leuft BIS SIE z.B.DIE SPRITPREISE mit 30% SENKEN, auf was weten das die in Berlin in der Klapse Landen und die Preise Senken oder z.B. die Ecosteuer abschaffen. :lol:
 
Man kann darüber diskutieren aber es bringt nichts sich darüber auf zu regen.

Endern kann man eh nichts und was politiker betrifft............"früher waren es die merchen erzähler, heute haben wir die politiker".

Man sagt immer "Geht wählen weil nur so kann man was endern".

QUATSCH.
Es kommt nur ein anderer dummschwätzer am zug ansonsten endert sich nichts.
Das einzige woraus die es abgesehen haben sind Fette Dieten + Anschliessend fette rente.
Ist das Geschehen werden die MEMOARS Geschrieben (Wie Verarsche ich am besten eine Komplette Nation um mir ein Schönes leben zu machen) anschliesend wird unter getaucht und man geniest die sonnenseite des lebens auf kosten der steuerzahler.
Dafür Versprechen die das Blaue vom himmel.
Das ist Überall so. Nicht nur hier.
 
Wie gesagt - nichts anderes war als "Argument" zu erwarten. Zieh Dir eine Nummer und stell Dich zu den "die hatte so einen kurzen Rock an, die wollte das doch" faselnden Vergewaltigern in die Schlange.

Schon wieder so ein relativierender Vergleich. Senator Körting hat diesen Vergleich auch gebracht und wurde dafür selbst von seiner/deiner Mitte scharf kritisiert. Ein Bereitschaftspolizist ist ja nicht ein wehr- und hilfloser Mensch der Nachts alleine durch den Park muss. Ein Bereitschaftspolizist, ist ein Mensch der mit tausenden Kollegen vollgepanzert, behelmt, mit Schlagstock, Pfefferspray, Schußwaffe, Tränengasgranaten, Wasserwerfern und Räumpanzern nach Kreuzberg kommt.

Ich habe auch schon Bereitschaftspolizisten in ihrer Freizeit angetroffen und muss sagen, die waren ohne Vollpanzerung ziemliche Angsthasen. Denen wurde dann freundlich gesagt, dass man ihre Anwesenheit in der Bar als störend empfindet, dass haben sie dann auch verstanden und sind gegangen.



Was fehlte den 479 Beamten denn dann? Da Du ja au jeden Topf ein Deckelchen weisst, hast Du gewiss auch darauf eine (beleg- und nachpruefbare) Antwort?

Überwiegend Hematome, gefolgt von Prellungen und ein paar Verstauchungen. Außerdem erlitt eine Gruppe Polizisten Reizungen durch eine britische Tränengasgranate (Die haben sozusagen ihre eigene Medizin kosten dürfen). Im Übrigen halte ich die Angabe von 479 Verletzten für absolute Stimmungsmache, wer einen kleinen blauen Fleck am Arm hatte kam in diese Statistik.

Auf jeden Fall ein Witz, wenn man die Verletzungen mit denen der Gegenseite vergleicht. Dort gab es mehrere Knochenbrüche, Platzwunden, Gehirnerschütterungen und Schnittwunden.

Und noch einmal verweise ich dich auf die verlinkten Videos. Du gehst nicht auf meine Argumentation ein, dass die Gewalt genauso von der Polizei ausgeht.



Etwas ganz aehnliches haben die "Fuehrer befiehl, wir folgen Dir" schreienden Idioten damals wohl auch gedacht, als sie "ihr" Deutschland ausgemistet haben.

Und noch einmal, der Vergleich ist abartig und unangebracht, wir ermorden keine Menschen. Wenn man einem Bonzen 9 von seinen 10 Millionen wegnehmen würde, ist das nicht zu vergleichen mit der Ermordung von Menschen. Außerdem konnten die jüdischen Menschen damals nichts für das was sie nun einmal unabdingbar sind. Ein Bonze kann sehr wohl etwas für seine Geldanhäufung, trotzdem gibt so etwas niemanden das Recht ihn dafür physisch anzugreifen. Für ein ein legitimes und Notwendiges Mittel halte ich es aber, ihm 9 von seinen 10 Millionen wegzunehmen.



Der naechste Allgemeinplatz. Was ist "gerecht"? Wer definiert das? Wer verteilt?

Der gesunde Menschenverstand definiert das, wenn einige mehrere Milliarden haben während andere Hunger leiden, dann ist das nicht gerecht! Die Gesellschaft würde verteilen, vertreten durch ein basisdemokratisches Parlament.



Noe. Nur ein Entgegenkommen meinerseits an Dein nach einfachen Feindbildern duerstendes schlichtes Gemuet.

Bitte was? Du bist hier derjenige welcher die einfachen Feindbilder/Denkmuster hat. Rechts/Links schlecht, Mitte alles gut. Polizei gut, Schwarzer Block schlecht. Du bist derjenige welcher keine differenzierte Betrachtungsweise hat.

Und hier noch einmal zwei Videos und ein Bericht über deine tollen und ach so lieben Berliner Polizisten:

YouTube - Polizeigewalt bei Freiheit statt Angst Demo

YouTube - Panorama: Schläger in Uniform - Polizeigewalt wird kaum verfolgt

B.Z. - Polizei-Schläger verurteilt

Kannst gerne noch mehr haben?
 
Zuletzt bearbeitet:
Zum "Streß gewisser Arbeiten" kann ich mangels Genauigkeit wenig sagen, aber beim studieren ist die Sache ganz einfach: Um einer interessanten Tätigkeit nachzugehen - so wie das heute bereits viele machen.
Na endlich, ich dachte schon du schaust hier nie vorbei.:D
Das mit dem Streß bezog sich auf Berufe die sich einer erheblichen Gefahr aussetzen und behaupte bitte nicht, dass kein Student wegen einem gut bezahlten Job studieren geht.
Merkwürdigerweise hat bislang niemand irgend einen Vorschlag gehabt, der auf Dauer und mit dieser Menschheit funktionieren könnte, aber alle sind der Meinung, dass daran ausschließlich die Politiker schuld sind (die wohl auch jede ihrer Stimmen von Hand gefälscht haben müssen, um überhaupt erstmal an was Schuld sein zu können...)
Nö, Schuld sind wir selber, weil wir alle immer mehr und mehr haben wollen.
Vielleicht sollten manche mal in andere Länder schauen, die träumen von den Sachen die wir haben und da meine ich jetzt nicht mal die Oberschicht.

Ich habe nur behauptet, dass sich die Politiker des Problems bewusst sind, aber sicher nichts in nächster Zeit unternehmen werden.
Da muß erst der Staat fast pleite gehen, damit sich alle zusammen setzen und ein funktionierendes System ausarbeiten.
Hat man ja bei Schweden gesehen.
Ein Bonze kann sehr wohl etwas für seine Geldanhäufung, trotzdem gibt so etwas niemanden das Recht ihn dafür physisch anzugreifen. Für ein ein legitimes und Notwendiges Mittel halte ich es aber, ihm 9 von seinen 10 Millionen wegzunehmen.
Sorry, aber solche Sprüche hören sich immer nach Neid an.
Vielleicht denkst du auch mal bitte daran, dass sich viele Reiche ihr Geld auch erarbeiten haben müssen und nicht jeder durch Korruption dazu gekommen ist.

Unser Wirtschaftssystem würde auch ohne Reiche und deren großen Investments nicht mehr funktionieren, also wäre deine "gerechte" Verteilung fast schon ein Todestoß für die Wirtschaft, aber das ist ein paar speziellen Leuten, die vielleicht auch noch mit bunten Haaren am Straßenrand sitzen, wohl ziemlich egal, was?

Irgendwer wird schon die Kohle abdrücken, nur dass danach keiner mehr da ist wollen wohl einige nicht begreifen.
 
Platzwunde? Gibt es nicht, die haben ja alle Helme auf! Brennende Autos? Die wollen damit zum Ausdruck bringen, dass sie keine Yuppies in "unseren" Kiezen wollen.
Also wenn ich das lese geht mir der Hut hoch...^^
Das ist so selten dämlich und kontraproduktiv irgendwelche Autos anzuzünden, dass es nichts weiter bewirkt als das Sympatien verloren gehen und evtl. noch die STudie belegt wird, in welcher dargestellt wird das nur Jugendliche zwischen 16 und 28 an solchen taten beteiligt sind und man demnach davon ausgehen kann, dass Grenzen austesten und machthaberisch, aufbäumende Beweggründe vordergründiger sind, als poltische Hintergedanken. Wenn Letztere nämlich tatbegründent wären, dann sollte man sich darüber im Klaren sein, dass man damit eigentlich nur das Gegenteil erreicht. Ich komme auch aus Berlin und wohne in euren sogenannten Kiezen. Was ihr nicht begreift ist, dass es NICHT EURE KIEZE SIND!, sondern unser aller die dort wohnen und ich finde es lächerlich das ichr euch rausnehmt für alle zu reden obwohl ihr nur einen kleinen Teil darstellt. Ich sag nur eins, wehe dem der mir meinen hart erarbeiteten Auto zu nahe kommt..., ich glaub da würde ich mich vergessen.
Die ganzen Inverstoren/Yuppies bauen/ziehen in "unsere" Stadtteile, weil sie die dort von uns geschaffene alternative Kultur und Partyszene so toll finden. Bauen dort Luxuswohnungen, Lofts usw., wodurch die Mieten horrend Steigen und die sozial-schwachen Menschen gezwungen sind aus den Stadteilen wegzuziehen. Gentrifizierung nennt sich das.
1.) Warum nehmt ihr euch das Recht heraus zu sagen es wären eure Kieze?
2.) Ist das mit der Gentrifizierung reichlich übertrieben, denn es gibt einen Mieterschutz, der so hoch ist wie in fast keinem anderen Land. Der Mietspiegel kann sich nicht erhöhen, wenn neben einem ein gehobenes Mietobjekt errichtet wird, da gibt es gesetzliche Bestimmungen. Und selbst das Renovieren von Bestandsimmobilien geht nicht automatisch mit einer Mieterhöhung einher, da stets vom Bauherren der Bestandsschutz und da fallen nunmal die Mietpreise und etliche weitere soziale Komponenten mit rein, beachtet werden muss. Anstatt irgendwelche Autos anzuzünden oder Gewerkschaftsscheiben einzuschmeissen, solltet ihr euch mal lieber üebr geltenes Recht informieren.^^
Um die Stadtteile für die Yuppis/Investoren unattraktiv zu machen, zünden sie deren Kisten an. Wenn du dich in Berlin auskennst, weißt du ja, dass Autos nur in den linken Stadtteilen brennen. Die Kisten in anderen Stadtteilen werden in Ruhe gelassen.
Was spielt das für eine Rolle, niemand hat das Recht irgendwelchen fremden Besitztum anzuzünden, dass ist eine Frechheit! Kannst du mir das politische Ziel und deren Wirksamkeit solcher Anschläge erleutern?

MfG
 
....
Ich habe auch schon Bereitschaftspolizisten in ihrer Freizeit angetroffen und muss sagen, die waren ohne Vollpanzerung ziemliche Angsthasen. Denen wurde dann freundlich gesagt, dass man ihre Anwesenheit in der Bar als störend empfindet, dass haben sie dann auch verstanden und sind gegangen.
........

Wusste gar nicht, dass die Polizei die Szenekneipen auch in ihrer Freizeit heimsucht? Noch dazu erkennbar als Bereitschaftshoschi, oder habt ihr nur auf bloßen Verdacht einen auf dicke Hose gemacht und vllt. nen Unbeteiligten mal so richtig Angst eingejagt?
Was´n das für Kinderkacke?
:what:

Genau gleicher Sachverhalt andersherum: Da traut sich doch nicht etwa so´n weichgespülter Schnittlauch in ein Szenelokal der örtlichen Skinbruderschaft. Boah hat der sich in die Hose gemacht!

Du lieferst ja die Totschlagargumente bezgl. der Rechts-Links-Narrenkappe frei Haus. Kein Wunder, dass andere dann auch den Totschläger benutzen.
:daumen2:

....Im Übrigen halte ich die Angabe von 479 Verletzten für absolute Stimmungsmache, wer einen kleinen blauen Fleck am Arm hatte kam in diese Statistik. ........
Ich kann mit der Zahl zwar nix anfangen, aber die sind verpflichtet, auch Abschürfungen und blaue Flecke zu melden. Soweit ist deine Aussage korrekt. Allerdings haben die Kerle tatsächlich mein Verständnis, da man nunmal auch von einem winzigen Hämatom einen Hirnschlag bekommen kann und die nicht möchten, dass die Angehörigen über jahrelange Prozesse erst ein ordentliches Begräbnis finanziert bekommen. Denn auch wenn die landläufige Meinung etwas anderes aussagt, ist gerade bei den Fußtruppen das Salär nicht wirklich atemberaubend. Das bekommen die Idioten, die solche Entscheidungen treffen, wie mehrere Hundertschaften Polizei jährlich bei Straßenkämpfen zu "bespaßen" ... :ugly:

....Und noch einmal verweise ich dich auf die verlinkten Videos. Du gehst nicht auf meine Argumentation ein, dass die Gewalt genauso von der Polizei ausgeht.....
Wenn ich einen Polizisten ohne psychologische Fehlentwicklung kennenlerne, der sich gern am 1. Mai in Kreuzberg rumdrückt, sag ich dir Bescheid. MMn machen die dort ihren Job und sind darüber nicht begeistert, sondern eben auch eher gefrustet, weil die sich sicherlich auch lieber abends ´ne Molle mit dem Kumpel in den Hals kippen würden, als das Risiko einzugehen, statt ´nem Auge plötzlich ´ne 20´er Mutter aus dem Kopf gucken zu haben.

....Und noch einmal, der Vergleich ist abartig und unangebracht, wir ermorden keine Menschen. ....

Aber ihr nehmt ihren Tod oder eine schwerwiegende Beeinträchtigung ihrer Gesundheit ebenso wie ihren gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ruin billigend in Kauf.
Das macht die Sache nicht besser.

....Wenn man einem Bonzen 9 von seinen 10 Millionen wegnehmen würde, ist das nicht zu vergleichen mit der Ermordung von Menschen. Außerdem konnten die jüdischen Menschen damals nichts für das was sie nun einmal unabdingbar sind. Ein Bonze kann sehr wohl etwas für seine Geldanhäufung, trotzdem gibt so etwas niemanden das Recht ihn dafür physisch anzugreifen. Für ein ein legitimes und Notwendiges Mittel halte ich es aber, ihm 9 von seinen 10 Millionen wegzunehmen. ....

Das ist Blödsinn und der Nichtvergleich ebenso gefährlich, wie der zuvor falsch gezogene Vergleich von JePe. Solange die Gesetzmäßigkeiten, die von der Mehrzahl der Menschen getragen werden, Zwangsmaßnahmen zum Wohl der Gesellschaft auf Kosten einzelner Individuen nicht zulassen, muss man andere Wege gehen. Es gibt durchaus legitime Mittel, bspw. über eine herzustellende Steuergerechtigkeit (die legitimste Art des Staates, für "Gerechtigkeit" zu sorgen), eine moderate Angleichung über längeren Zeitraum herbeizuführen, nur müssen eben dazu wieder Mehrheiten vorhanden sein.

.... Der gesunde Menschenverstand definiert das, wenn einige mehrere Milliarden haben während andere Hunger leiden, dann ist das nicht gerecht! Die Gesellschaft würde verteilen, vertreten durch ein basisdemokratisches Parlament....

Das ist zwar (bis auf den letzten Satz) ansich richtig, allerdings glaube ich nicht, dass ihr mit euren Aktionen daran etwas ändert. Wir leben in der Gesellschaft, nicht außerhalb. Und ändern kann man nur etwas durch absolute Mehrheiten. Deshalb ist es Unfug, sich wie die Maschinenstürmer in den Anfangstagen der proletarischen Bewegung oder einfach wie durchgedrehte Teenager zu benehmen, um Akzeptanz für die eigenen Ideale bei der breiten Masse zu verdienen.
Man muss den Menschen klar machen, und das funktioniert nunmal nur durch Information, Aufklärung und Bildung (und damit meine ich nicht die Mehrheit der gleichgeschalteten, systemabhängigen Medien), wer sich tatsächlich außerhalb der selbst auferlegten Grenzen der Gesellschaft bewegt. Und solche Menschen gibt es in allen Schichten, allen ideologischen und gesellschaftlichen Bereichen:
- angefangen vom HartzIV-Empfänger, der an der Steuer vorbei malochen geht,
- den Arbeitgeber, der sich das subventionieren lässt,
- über den Beamten oder Angestellten, der die Hand aufhält,
- den Selbstständigen, der etwas in eben diese Hand legt,
- den Fliesenleger, der nebenbei schurwerkt,
- den Politiker, der für Stimmvieh seine Schwiegermutter verkauft,
- den Milliardär, der sich dem Sozialgefüge entzieht,
- und auch den Chaoten und Randalierer, der sich an fremden Leib und Eigentum zu schaffen macht,
- den Polizisten, der seine Machtposition ausnutzt,
- ebenso den Bundeswehrsoldaten, der auf seinen Eid pfeift und sich für etwas mehr Sold (ok, ist eigentlich ne Menge) zum willenlosen Befehlsempfänger ohne menschliches Bewußtsein degradiert oder einfach so abstumpft, dass er komplett verpeilt, was er im Ausland für Blödsinn verzapft.

Dann, aber nur dann, wenn der absoluten Mehrheit der Menschen der moralische Anspruch über dem Eigennutz steht, wird "die Gesellschaft" eigenständig für die Änderung der Systemzwänge sorgen.
Dazu brauchen wir jedoch Unabhängigkeiten. Vor allem prlamentarische und basisdemokratische Unabhängigkeiten von Kapital, Wirtschaft und auch Abstand von Ideologie.

....Bitte was? Du bist hier derjenige welcher die einfachen Feindbilder/Denkmuster hat. Rechts/Links schlecht, Mitte alles gut. Polizei gut, Schwarzer Block schlecht. Du bist derjenige welcher keine differenzierte Betrachtungsweise hat.

Ehrlich gesagt, nehmt ihr euch nicht viel. Leider. Und das sollte dir für dein Studium zu denken geben. :(
 
Sorry, aber solche Sprüche hören sich immer nach Neid an.

So ein Blödsinn! Was hat es mit Neid zu tun, dass ich anprangere wenn millionen Menschen auf der Welt hungern und/oder am Existenzminimum leben, während wenige tausend so viel Geld anhäufen, dass sie es nie im Leben nie ausgeben können? Von meinem Schnitt her hätte ich auch Jura oder BWL studieren können, wenn ich auf Reichtum aus wäre. Das mache ich aber nicht, ich studiere Sozialpädagogik weil ich anderen Menschen helfen möchte.

Vielleicht denkst du auch mal bitte daran, dass sich viele Reiche ihr Geld auch erarbeiten haben müssen und nicht jeder durch Korruption dazu gekommen ist.

Mache ich doch, ich habe nichts gegen einen mittelständischen Unternehmer oder Handwerksmeister der seinen Betrieb durch harte Arbeit aufgebaut hat und dadurch ein Privatvermögen von einer Millionen erwirtschaftet hat, sofern sie ihre Beschäftigten nicht ausbeuten. Ich habe etwas was gegen Großindustrielle und Banken, die durch ihr Wirtschaften Menschen ausbeuten und sich dadurch bereichern.

Unser Wirtschaftssystem würde auch ohne Reiche und deren großen Investments nicht mehr funktionieren, also wäre deine "gerechte" Verteilung fast schon ein Todestoß für die Wirtschaft, aber das ist ein paar speziellen Leuten, die vielleicht auch noch mit bunten Haaren am Straßenrand sitzen, wohl ziemlich egal, was?

Also mit dieser Aussage offenbarst du dein Bildungsdefizit im Bereich Politik- Und Wirtschaftswissenschaften! Kapital, Produktionsmittel und Rohstoffe sind so oder so vorhanden, unabhängig davon, ob es Reiche (Geldanhäufer) gibt. Es geht um die Verteilung. Es geht um ein System welches den Kapitalisten nicht freie Hand lässt, es geht um ein System, dass die Verteilung gerechter gestaltet indem sie die Rechte der ArbeiterInnen stärkt...

So, ich gebe mich geschlagen, es nimmt einfach zu viel Zeit in Anspruch allen Menschen hier zu antworten. Vor allem auf Grund dessen, dass ich mit meinen Ansichten hier alleine da stehe.

Machts gut! Ich bin raus...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
So, ich gebe mich geschlagen, es nimmt einfach zu viel Zeit in Anspruch allen Menschen hier zu antworten. Vor allem auf Grund dessen, dass ich mit meinen Ansichten hier alleine da stehe.

Machts gut! Ich bin raus...
Na toll, du machst ein Thread auf und verkrümelst dich wenn es thematisch zur Sache geht. :daumen2:
Ganz großes Kino.^^
Verstehst du das unter "mehr zu machen als..."???

MfG
 
Also meine letzte Antwort:

Wenn ich nun weiter schreiben würde, dann müsste ich mittlerweile argumentativ auf die Beiträge von 5 Menschen eingehen. Das wären pro Tag mindestens 1-2 Std. Da ich aber jeden Tag zu FH, 400€ Job, Training und politischen Aktivitäten muss, fehlt mir die Zeit dafür. Tut mir Leid, ist aber so.

Da ich ein basisdemokratisch-denkender Mensch bin akzeptiere ich die Ansichten der Menschen hier natürlich, ich habe andere und damit wäre das Thema für mich erledigt. Wenn du die letzten Seiten noch mal durchschaust, wirst du fest stellen, dass die Diskussion anfängt sich im Kreis zu drehen. Jeder behaart auf seinen Standpunkten. Deshalb finde ich es sinnlos andere Dinge in meinem Leben dafür zu vernachlässigen...

P.S.: Mein Hauptproblem ist aber, dass ich mit dem Lernen hinterher hänge und mich immer wieder dazu hinreißen lasse hier mit zu schreiben...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe auch schon Bereitschaftspolizisten in ihrer Freizeit angetroffen und muss sagen, die waren ohne Vollpanzerung ziemliche Angsthasen. Denen wurde dann freundlich gesagt, dass man ihre Anwesenheit in der Bar als störend empfindet, dass haben sie dann auch verstanden und sind gegangen.

Vielleicht mal auf die Idee gekommen, dass Polizisten auch nur Menschen sind?
Die sind selbst in Vollpanzerung in der Regel keine überaggressiven Sadisten, sondern eine Gruppe von Leuten, deren &%/=%((/=)/$-Arbeitgeber sie an einem Sonntag vor eine 10 bis 100mal größere Übermacht stellt, von denen eine unbekannte (bis gegenteilige Beweise vorliegen: vermutlich große) Zahl an Leuten (hochgradig) gewaltbereit ist und eine unbekannte (aus Sicht des Polizisten: gefühlt nicht ausreichend kleinere) Zahl an Personen auch keinerlei Probleme hätte, wenn sie einen umbringen. Im Gegensatz zum landläufigen Medienbild zieht die Polizei nicht in erster Linie übermaskuline Kämpfertypen an, sondern Leute, die einen soliden, sicheren Job wollen. Der durchschnittliche Familienvater empfindet es naturgemäß aber nicht als toll, wenn er sich nicht sicher sein kann, diesen Arbeitstag zu überleben.

Die emotionale Anspannung kann man übrigens auch auf Demos sehr deutlich erkennen, wenn man sich mal nicht steinewerfend vor die Polizei stellt, sondern locker durch die Gegend schlendert bis man (in meinem Fall zufällig) durch einen Häuserblock auf die Rückseite der Polizeikette gelangt. Selbst der staatliche "schwarze Block" aus Hamburg offenbahrt auf einmal überaus menschliche Züge (Verwirrung, Unsicherheit, Versuch das ganze erstmal zu ignorieren), wenn auf einmal zwei Demonstranten hinter ihm stehen, wo eigentlich demonstrantenfreie Zone ist. (besonders witzig war in dem Fall, dass es ein langhariger Studentyp und eine weibliche Person mit 5mm Frisur und Bomberjacke war, was an einem Tag mit Nazi- und Anti-Nazi-Demo die Zuordnung eher schwer machte)
Wir haben die Jungs dann erlöst und freundlich gefragt, ob wir mal durchkönnen, aber die Blicke davor (und auch bei der Frage) waren Gold wert :D



Überwiegend Hematome, gefolgt von Prellungen und ein paar Verstauchungen. Außerdem erlitt eine Gruppe Polizisten Reizungen durch eine britische Tränengasgranate (Die haben sozusagen ihre eigene Medizin kosten dürfen). Im Übrigen halte ich die Angabe von 479 Verletzten für absolute Stimmungsmache, wer einen kleinen blauen Fleck am Arm hatte kam in diese Statistik.

Auf jeden Fall ein Witz, wenn man die Verletzungen mit denen der Gegenseite vergleicht. Dort gab es mehrere Knochenbrüche, Platzwunden, Gehirnerschütterungen und Schnittwunden.

Über die Statistiken mag man streiten, aber im Fall "1.Mai-Krawalle" hast du auf der einen Seite Leute, die gezwungen werden mitzumachen und auf der anderen Seite Leute, die in Erwartung eben solcher Ereignisse freiwillig hingehen. Wenn letztere sich dann ungenüngend schützen und schwerere Verletzungen davon tragen, kann man das nicht wirklich zu deren Gunsten interpretieren.

Der gesunde Menschenverstand definiert das, wenn einige mehrere Milliarden haben während andere Hunger leiden, dann ist das nicht gerecht! Die Gesellschaft würde verteilen, vertreten durch ein basisdemokratisches Parlament.

In Anbetracht dessen, was du so erzählst, wundert es mich irgendwie sehr, dass du noch an Dinge wie "gesunder Menschenverstand" und "Basisdemokratie" glaubst. Haben die letzten Jahrzehnte (-hunderte, -tausende) nicht genug Beispiele geliefert, das ersterer eine Seltenheit und letztere somit kaum praktikabel ist? Erst recht nicht, wenn es um Verteilungsfragen geht?



Na endlich, ich dachte schon du schaust hier nie vorbei.:D

Da lass ich mir mal 8 Stunden Zeit...

Das mit dem Streß bezog sich auf Berufe die sich einer erheblichen Gefahr aussetzen und behaupte bitte nicht, dass kein Student wegen einem gut bezahlten Job studieren geht.

Ich hab jetzt keinen Überblick über Berufe mit "erheblicher" Gefahr, aber die, die mir spontan einfallen, scheinen bevorzugt Überzeugungstäter anzuziehen.
Und bei den Studenten hab ich nicht gesagt, dass es keiner ohne Rücksicht auf den Job macht, sondern dass es einige machen.
Natürlich hab ich genug Vorurteile über BWLer, VWLer, Juristen, Wirtschaftsinformatiker,... um sofort zuzustimmen, wenn jemand behauptet, dass es Studenten gäbe, die ihr Studium tatsächlich als Investition in eine (imho arg langweilige) Zukunft betrachten ;)

Nö, Schuld sind wir selber, weil wir alle immer mehr und mehr haben wollen.
Vielleicht sollten manche mal in andere Länder schauen, die träumen von den Sachen die wir haben und da meine ich jetzt nicht mal die Oberschicht.

Glaubst du, die Leute da wollen nicht immer mehr und mehr haben?
Die fangen nur weiter unten an, aber sobald sich ein gewisser Standart etabliert hat, geht es auch bei denen eine Stufe höher weiter. In seiner gesamten Geschichte hat die Menschheit nicht einmal ein Beispiel dafür geliefert, dass man mit dem, was eine Gesellschaft hat, auch zufrieden sein kann. Die Devise war immer und überall mehr, mehr, mehr, mehr. Selbst wenn deutlich wird, dass "mehr" auf absehbare Zeit zu weniger führen wird, sind die meisten Menschen nicht in der Lage, umzudenken. (sehe sämtliche Probleme im Umfeld Umwelt&Ressourcen. Also eigentlich alle Probleme, die nicht ausschließlich auf mangelhafte zwischenmenschenliche Interaktion und Machtbedürfnisse zurückzuführen sind)

Und aus diesem Grund nützt es auch wenig, wenn sich Politiker eines Problems bewusst sind. Zumindest in einer Demokratie muss sich die Bevölkerung des Problems und seiner Lösung bewusst sein.

Unser Wirtschaftssystem würde auch ohne Reiche und deren großen Investments nicht mehr funktionieren, also wäre deine "gerechte" Verteilung fast schon ein Todestoß für die Wirtschaft, aber das ist ein paar speziellen Leuten, die vielleicht auch noch mit bunten Haaren am Straßenrand sitzen, wohl ziemlich egal, was?

Eben noch Systemkritik, jetzt Kritik nach den Maßstäben des Systems :ugly:


Also meine letzte Antwort:

Wenn ich nun weiter schreiben würde, dann müsste ich mittlerweile argumentativ auf die Beiträge von 5 Menschen eingehen. Das wären pro Tag mindestens 1-2 Std. Da ich aber jeden Tag zu FH, 400€ Job, Training und politischen Aktivitäten muss, fehlt mir die Zeit dafür. Tut mir Leid, ist aber so.

Du kannst auch einfach nur einmal die Woche antworten. Das hier ist ein Forum, kein Chat.
 
aber ne, ich reg mich nur auf. genau genommen reg ich mich nichtmals mehr auf, bringt eh nix.

seh ich genau so. als einzelner ist in der politik sowieso nichts zu machen, zumal ich mich keiner partei zuordnen kann.
die piraten haben ja gute ansätze, aber nur den bundestrojaner zu verbieten, hält keinen staat am leben.

die anderen "großen" (und bald nicht mehr so großen) parteien kotzen mich einfach nur an; die verwirklichen fast nichts von dem, was sie immer so arrogant und selbstbewusst ankündigen, vor allem keine wahlversprechen.
 
Wenn es um Politik geht regen sich hier einige Menschen immer auf. Das passt auch zu der Mentalität der Bevölkerung in diesem (nicht nur in diesem) Land. Nur durch "Aufregen" alleine ändert man nichts...

Dazu ist zu sagen, wenn du das politische Grundprinzip verstanden hättest, dass die Politiker wenn sie beruflich agieren, keinerlei Macht besitzen.
Wir sind eine parlamentarische Demokratie und Macht haben danach nur die Bürger selber und das Volk wählt eine Partei, wo sie sich sicher fühlen und die, die persönlichen Interessen vertritt.
Die Parteien wiederum wählen Abgeordnete.

Wenn die Politiker, demnach etwas tun, was das Volk nicht gesagt oder entschieden hat, tun die Politiker es eigentlich aus Selbstinteresse.

Dagegen, wird man als einziger Bürger nicht viel machen können und der Beitritt einer Partei, wird das auch nicht ändern, weil es ganz einfach nicht nach dem Wohl des Volkes geht sondern großenteils um das eigen Interesse der Politiker.

Außerdem denke ich, dass wenn ich Beispielsweise ein Geschäftsführer einer großen Firma bin, dass ich mit Geld die ich der Partei oder sogar dem einzelnen Politiker extra gebe, alles erreichen kann.
Demnach hat der Otto-Normal Verbrauch hier überhaupt keine Chance irgendetwas zu drehen.

Nur, wenn ganz Deutschland an einem Strang zieht, können die Politker nicht mehr agieren oder reagieren. Da die Deutschen allerdings extrem faul sind und sie nie eine so große Demonstration machen würden, denke ich wird sie hier die nächsten 20 Jahre nichts ändern.

Zu deinen Fragen,...
ich bin kein Mitglied einer Partei, weil ich erst 16 bin :D
MfG, Tom
 
die anderen "großen" (und bald nicht mehr so großen) parteien kotzen mich einfach nur an; die verwirklichen fast nichts von dem, was sie immer so arrogant und selbstbewusst ankündigen, vor allem keine wahlversprechen.

Also die FDP hat bereits einige ihrer Ankündigungen umgesetzt. (z.B. Abschaffung von Ausgleichsflächen für Bauprojekte, Zerstörung des Marktes für deutsche Solarprodukte, eine Reform der Kategorien für verbilligte Mehrwertssteuer war afaik auch angekündigt, Kürzungen bei den Sozialsystemen sind derzeit in Arbeit,...)
 
Hat schon einer von euch an auswandern gedacht ?
In ein land wo er als Otto-Normal verbraucher sein ding drehen kann?
 
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