Liberalisierung weicher Drogen

Mal im Ernst: In Hustensaft ist Pseudoephedrin. Pseudoephedrin wird zur Methherstellung verwendet, was für mich bedeutet, dass auch straffere Drogen schon in den Alltag eingezogen sind. Zwar in geringen Mengen, aber legal beschaffbar und ebenso missbrauch bar. Aber gerade stärkere Drogen können mit kontrollierter Herstellung, was für eine richtige Reinheit sorgt, helfen.
Das Problem ist einfach die Suchtprävention, die gezeigt wird. Man sollte nicht immer gegen etwas werben, sondern mit dem "Produkt", damit es auch großteilig nachvollziehbar ist, um was es sich eigentlich handelt.

Und dieses allgemeine verurteilen von Abhängigen ist auch eine Sache, weshalb das Thema nie auf eine gesunde Bahn kommt. Manche Sucht kommt auch nicht beabsichtigt.
Zwei kleine Beispiele: Eine mir nahstehende Person hat seit Jahren eine schwere Erkrankung, weshalb sie starke Opiate nehmen muss. Das Ganze geht jetzt seit vier Jahren so. Bis sie aber endlich mehr oder weniger hilfreiche Medikamente bekommen hat, hat sie sich selber helfen müssen, bedeutet sie hat regelmäßig starke Schmerzpräparate aus der Apotheke konsumiert um arbeiten gehen zu können. Das hat nach einiger Zeit zu einer Abhängigkeit geführt. Dies war aber gar nicht beabsichtigt. Verurteilen werde ich diese Person trotzdem nicht, da sie im Endeffekt nichts dafür kann, sie wollte einfach nur weiter am gesellschaftlichen Leben teilhaben.
Eine weitere mir nahestehende Person ist im Jugendalter durch gesellschaftliche Umstände an harte Drogen geraten und hat sich dadurch viel verbaut in seinem Leben. Nachdem er jetzt im Entzug ist, versucht er sich wieder sozial zu integrieren, was ihm aber äußerst schwer fällt. Die meisten "normalen" Menschen geben den Leuten gar keine Chance, wieder ins gesellschaftliche Leben einzusteigen.

Daraus schließe ich ganz einfach, dass es auch mit einer Liberalisierung nicht besser wird. Das Problem sind nicht die Suchtmittel, sondern die Gesellschaft.
 
Drogen sind eben nicht so Gesellschaftsfähig wie Alk und Rauchkraut

Welche auch Drogen sind und sogar zu den schlimmsten zählen ;) aber halt akzeptiert sind die Mortler würde jetzt noch sagen der Alk gehört zur Kultur :lol:

@Pseudoephedrin
Bis etwas in der Gesellschaft ankommt dauert es noch viel Länger das stimmt wohl, allerdings hilft die Liberalisierung in dem Sinne zwar nicht weil der gesellschaftliche Wandel noch einmal ne gefühlte Ewigkeit dauert.
Dennoch ist es an anderer stelle schon ein Problemlöser/minderer für die Problemfällen außerdem sollten Problemfälle früher erkannt und behandelt werden können im Moment kriegst du die Leute meist erst wenn es schon zu spät ist :(
 
Ich glaube bei den Turianern aus Mass Effect sind Drogen doch generell erlaubt, solange man nicht mit dem Konsum andere schädigt oder es die eigene Produktivität beeinträchtigt.:ugly:
 
Drogen sind eben nicht so Gesellschaftsfähig wie Alk und Rauchkraut
Diese beiden Dorgen sind aber Förderer.

Und ich muss erhlich zugeben, mir ist ein Methkosument in der Disko lieber, als eine 16-Jähriger Tankstelle, die dann noch sinnloser Weise stress sucht.
Welche auch Drogen sind und sogar zu den schlimmsten zählen ;) aber halt akzeptiert sind die Mortler würde jetzt noch sagen der Alk gehört zur Kultur :lol:

@Pseudoephedrin
Bis etwas in der Gesellschaft ankommt dauert es noch viel Länger das stimmt wohl, allerdings hilft die Liberalisierung in dem Sinne zwar nicht weil der gesellschaftliche Wandel noch einmal ne gefühlte Ewigkeit dauert.
Dennoch ist es an anderer stelle schon ein Problemlöser/minderer für die Problemfällen außerdem sollten Problemfälle früher erkannt und behandelt werden können im Moment kriegst du die Leute meist erst wenn es schon zu spät ist :(
Genau das finde ich das Schlimme daran. Aber daran kann man leider nichts ändern.

Gerade bei uns im Osten ist das bekannteste Beispiel Meth. Seit über zehn Jahren wütet die Droge nun schon hier. Viele junge Leute haben sich daran schon verloren. In den Kliniken gibt es immer mehr "Mehtbabys". Diese werden ihr ganzes Leben lang mit Handycap leben müssen. Und wenn man dann sieht, wie die Exekutive vorgeht - da kann man nur mit dem Kopf schütteln. Der Staat behindert sich selber bei Problemlösung. :nene:
 
Was man jetzt als Förderer oder Auslöser für Drogen hält ist halt die Frage der Gesellschaft ( jetzt mal auf alle Nationen der Welt bezogen ). Auch ist eben das soziale Umfeld sowie auch die Erziehung da nicht unwichtig wie auch vielleicht das Suchtverhalten der familiären Genetik. Es ist und bleibt aber ein zweischneidiges Schwert da es immer welche gibt die etwas kriminaliseren und die andere Gruppe gern alles als legal sehen würden.
 
Zählt Doping eigentlich auch zum Drogenkonsum oder wird das gesondert gehandelt?:schief::ugly:

Da unter anderem Drogen zum Doping genutzt werden würde ich sagen ja, nur ist nicht jedes Doping Mittel eine Droge schließt aber nicht aus das auch Drogen dafür genutzt werden.
Merkt man aber auch wenn man sich mal zu einigen gängigen Drogen beließt bevor man darüber urteilt ;)

Was in meinen Augen auch einer der größten Vorteile einer Legalisierung wäre ist die Forschung so viele Drogen könnten andere Medikamente eventuell ersetzten und haben gleichzeitig weniger Nebenwirkungen usw. da geht viel zu viel Potential verloren um auch kranken Menschen zu Helfen.
In UK gibt es z.B. eine Therapie bei der Psilocybin der Wirkstoff von Zauberpilzen den Menschen hilft mit dem Rauchen aufzuhören(und nein das sind Später keine Drogenabhängigen :ugly:), Israel forscht schon seit längerem an Cannabis um Krebs zu heilen.
 
Geforscht wird auch an Waffen, die ebenfalls nicht frei für jeden erhältlich sind. Eine liberalisierung braucht es dazu nicht.

Ja, ich denke auch dass es schwache/naive Menschen gibt, die momentan auch deshalb zu Drogen greifen, weil es etwas verbotenes ist. Das ist aber einfach eine Frage der Erziehung. Von dieser Gruppe könnten einige wegfallen. An deren Stelle werden aber welche treten die vorher einen gewissen Respekt vor unseren Gesetzen hatten und nun ein Signal sehen, dass es ja total harmlos ist, warum sonst dürfte man es frei bekommen?!
Eine Liberalisierung bringt mMn überhaupt nichts! Wer meinte hier noch eben, dass über zehn Millionen Menschen zu viel saufen? Sollen sich noch zehn Millionen fixer, zehn Millionen starke Kiffer und zehn Millionen kokser die Situation etwa verbessern? Das kann doch wohl nicht euer ernst sein!

Der Gesellschaft einfach die Schuld zu geben ist einfach, aber auch Quatsch. Das würde nur funktionieren wenn jeder süchtig wäre, ist aber nicht so. Auch verurteilen mMn die Menschen nicht den süchtigen, sondern den Menschen davor. Die Einstellung die ihn dazu gemacht hat ist es, die bei den Menschen auf Ablehnung trifft.
 
Du hast gekonnt alles bisher geschriebene Ignoriert und schon widerlegte Dinge erneut aufgezählt :daumen:
Achso und ja wenn alle Trinker statt Trinken Kiffen würde gäbe es weniger Probleme denn das eine kann Menschen nicht Töten und hat auch viele andere Nachteile von Alk nicht ist aber als Argument für die Legalisierung völlig irrelevant ;)
 
Was bitte wurde denn widerlegt, oder habe ich ausgeblendet? Ich habe über jeden hier geschriebenen Satz sehr genau nachgedacht.
 
Geforscht wird auch an Waffen, die ebenfalls nicht frei für jeden erhältlich sind. Eine liberalisierung braucht es dazu nicht.
Von frei erhältlich like Alk und Kippen an jeder ecke war nie die Rede das sollte anders geregelt werden, das ist auch jedem der für die Legalisierung ist klar und was Forschung angeht ist es hier wohl um einiges Komplexer geschweige denn überhaupt mit/an Menschen Forschen bin da aber auch nicht Komplett drin :ka:.

Ja, ich denke auch dass es schwache/naive Menschen gibt, die momentan auch deshalb zu Drogen greifen, weil es etwas verbotenes ist.
Weltweite Umfrage: Welche Drogen nehmen Sie? | ZEIT ONLINE
Gibt bestimmt noch mehr zu dem Thema ist aber schon einmal ein Anfang ;)

Auch ganz Interessant:
Intelligente Menschen haben mehr Sex, nehmen haufiger Drogen und bleiben langer wach

Das ist aber einfach eine Frage der Erziehung. Von dieser Gruppe könnten einige wegfallen. An deren Stelle werden aber welche treten die vorher einen gewissen Respekt vor unseren Gesetzen hatten und nun ein Signal sehen, dass es ja total harmlos ist, warum sonst dürfte man es frei bekommen?!
Mal nach Portugal geschaut?
Dort wurden Drogen Entkriminalisiert das ist schon einmal ein riesiger Fortschritt zu unserem jetzigen System und deine (nicht nur deine viel denken so) wurde nicht bestätigt der Drogenkonsum ist nur Minimal gestiegen zu der Zeit allerdings Global ist also nicht unbedingt auf die Entkriminalisierung zurückzuführen.

Eine Liberalisierung bringt mMn überhaupt nichts! Wer meinte hier noch eben, dass über zehn Millionen Menschen zu viel saufen? Sollen sich noch zehn Millionen fixer, zehn Millionen starke Kiffer und zehn Millionen kokser die Situation etwa verbessern? Das kann doch wohl nicht euer ernst sein!

Siehe die Quote eins weiter oben ist in Portugal nicht passiert was :ka:

Der Gesellschaft einfach die Schuld zu geben ist einfach, aber auch Quatsch. Das würde nur funktionieren wenn jeder süchtig wäre, ist aber nicht so. Auch verurteilen mMn die Menschen nicht den süchtigen, sondern den Menschen davor. Die Einstellung die ihn dazu gemacht hat ist es, die bei den Menschen auf Ablehnung trifft.

Kann ich nichts zu sagen, weil ich es nicht verstehe was du mir damit sagen willst sry aber ich bin auch gerade nicht voll da dank Schmerz und Müdigkeit :( vielleicht kannst du das noch einmal ausführlicher erläutern damit ich es kapiere :D.

Ich hoffe das reicht dir fürs erste ansonsten mal auf den Link zum Schildower Kreis klicken als Vorgeschmack:

Manifest Schildower Kreis schrieb:
Die Prohibition ist schädlich für die Gesellschaft

Sie schränkt Bürgerrechte ein und korrumpiert den Rechtsstaat.
Sie fördert die organisierte Kriminalität und den Schwarzmarkt.
Sie hat desaströse Auswirkungen auf Anbau- und Transitländer.
Sie behindert eine angemessene medizinische Versorgung.
 
Warst du eigentlich mal in Portugal? Die Menschen dort leben doch ganz anders als wir hier? Vergleichst du auch Russen und Norweger, nur weil sie nicht weit voneinander entfernt sind auf der Karte? In Portugal wird beispielsweise zu fast jeder Mahlzeit Wein getrunken. Viele Menschen dort haben ein ganz anderes Level was den Konsum von vielen kleinen Mengen angeht. Auch ist der Stress im Alltag wie z.B. der Druck auf Arbeit nirgends in Europa so hoch wie bei uns. Das sind doch völlig andere Lebensumstände. Jetzt mal überspitzt: der eine liegt ab 15 Uhr am Strand und trinkt ein Glas Rotwein zum Essen und raucht danach gemütlich was, der andere sitzt von 7-18 Uhr im Büro, quält sich durch den Feierabendverkehr und den Supermarkt in seine Vorstadtsiedlung und schmeißt sich schnell was ein um noch was für den nächsten Tag vorzubereiten und morgens wieder hoch zu kommen. Gibt's zwar grundsätzlich überall aber die Tendenz ist hier ganz klar größer. Siehe Studien zum Thema burnout. Das ist in meinen Augen was anderes und dich auf dieses Beispiel zu stürzen wirkt als wärst du nicht unbedingt daran interessiert die Sache von beiden Seiten zu betrachten.

Was gibt es an dem Absatz denn nicht zu verstehen? Ich habe den doch ganz simpel gefasst. Versuch wenigstens mal andere Meinungen zu verstehen.

Der letzte Teil liest sich wie ein Wahlplakat von Parteien wie der afd. Einfach mal was raushauen das nach was klingt, ohne Beispiele.

Warum beispielsweise bist du in diesem Thread hier aktiv, aber hast keinen eröffnet in dem es darum geht, vor Schulen unbegrenzt schnell fahren zu dürfen? Tempolimits schränken uns viel deutlicher ein. Warum änderst du nicht erst einmal das?
Warum ich so ein albernes Beispiel nehme, dürfte dir einleuchten, oder? Weil etwas das einschränkt nicht automatisch auch schlecht ist!

Es fördert organisierte Kriminalität? Aha! Was macht denn die freie Marktwirtschaft? Schau dir die Zustände in Textilfabriken in Asien, oder in Minen und auf Mülldeponien in Afrika an. Das ist freie Marktwirtschaft. Das ist organisierte Kriminalität im ganz großen Stil! Keines von beidem ist zu wünschen. Das greift auch gleich beim nächsten Punkt, den Zuständen in den Anbauländern. Was soll dieser Punkt? Ist es etwa schlimm, dass die geheimen Plantagen mitten in irgendwelchen Dschungeln nicht alle Annehmlichkeiten bieten, wie Arbeitsplätze in D? Oder soll es mir Leid tun dass Kolumbien Steuern beim Export ihrer Drogen durch die Lappen gehen? Tut es nicht!

Warum behindert das Verbot von Heroin die Behandlung meiner Kopfschmerzen, Rückenleiden usw.?
Wenn du jetzt antworten möchtest, dass es um die Behandlung von Sucht geht... wer ist noch gleich dafür verantwortlich dass er behandelt werden muss?
 
Wie gesagt ist nur ein Vorgeschmack einfach mal beim Schildower Kreis lesen da gibt es ne ganze Menge weiterführende Links auch International ;)

So wie es aussieht willst du auch einfach nicht verstehen :ka: ich hab alles gesagt was ich sagen wollte du kannst dich auch gerne selbst dazu weiter belesen ich kaue dir nicht alles vor Google kannst du nutzen und da ist auch alles zu finden :)

Wenn du jetzt antworten möchtest, dass es um die Behandlung von Sucht geht... wer ist noch gleich dafür verantwortlich dass er behandelt werden muss?

Den Teil wiederum finde ich einfach Abstoßend :kotz: klar lassen wir doch die Süchtigen an die wir nicht herankommen einfach verrecken Problem gelöst.
 
Und wieder nur Phrasen! Beantworte doch erst einmal die Frage. Danach kannst du die Ursache immer noch ausblenden und anderen die Schuld geben.
Wenn du zudem schon behauptest dass jemand stirbt nur weil bestimmte Drogen nicht legal sind bei uns, dann belege es auch! Ich habe noch nie gelesen dass z.B. ein fixer gestorben ist, weil er sein Zeug nicht im Supermarkt um die Ecke bekommt.
Ja ich weiß, du sagtest nichts von frei verfügbar. Was aber wäre die Konsequenz einer Liberalisierung? Selbst wenn es weiterhin nicht überall verkauft werden dürfte, es dürfte überall und zu jeder Zeit konsumiert werden? Also mitten vorm Eingang vom Supermarkt, oder so wie manche mit Buer im Bus sitzen, setzt man sich dann im Schulbus zwischen die ganzen 6-16 jährigen und schiebt sich die Spritze in den Arm. Ach und so wie überall die Kronkorken und dergleichen rum fliegen, Sind es dann die Nadeln, oder was? Das ist für mich bei weitem nicht vergleichbar!

Auch gut finde ich deine Reaktion an sich. Nur weil es eventuell auch positive Aspekte mit sich bringen könnte, verachtest du Leute die die negativen ankreiden. Was ist denn mit den Schnuckis? Die meisten Menschen die am hellichten Tag jemanden harten all trinken sehen, schütteln den Kopf, Genau aus dem Grund dass es eben lange nicht so akzeptiert wird wie Verfechter anderer Drogen gern behaupten. Wenn die Menschen ihrer Sucht also frei in der Öffentlichkeit nachgehen würden, dann würden auch noch viel mehr andere Menschen den Kopf schütteln. Zu behaupten dass das die Akzeptanz steigern würde, halte ich für Quatsch.
 
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Egal wie man es dreht man wird niemanden für die dunkle Seite gewinnen da jeder seinen Standpunkt hat und auch seine Begründungen. Europa ist und bleibt Europa und Deutschland eben Deutschland. man kann sich nicht aus jedem Land der EU die Rosinen raus picken da ist es doch besser den eigenen Mikrokosmos zu behalten
 
Ich kann beide Seiten irgendwo verstehen.
Ich persönlich wäre für eine Legalisierung von Cannabis, quasi ab Volljährigkeit frei verfügbar in allen Läden die es anbieten wollen.
Das liegt einfach darin begründet dass ich mit Cannabis keine negativen Erfahrungen gemacht habe, mein Freundeskreis ebenso wenig.
Mir persönlich geht es halt einfach nur noch auf den Senkel, dass wenn man mal was dabei hat und bei einer Kontrolle durchsucht wird, eine Anzeige gemacht wird, die ganze Sache zur Sta geht usw.
Außerdem geht mir schon der Kauf auf den Nerv, ich selber gehe zu keinen ominösen Dealern mehr, aber "der" von dem man es bekommt muss sich halt mit den Dealern auseinandersetzen.....
Um es ein bisschen zu verdeutlichen, ich rauche im Schnitt vielleicht 1-2 Tüten im Monat (wenn überhaupt), und ich mache das nicht aus Sucht und Abhängigkeit....sondern weil ich einfach mal Bock drauf habe, wie jemand anderes vielleicht am Abend einfach mal Bock auf 2-3 Bier hat.
Und um das auch noch klar zu stellen --> nein ich fahre auch nicht "benebelt" Auto, meistens paffe ich Samstags, Sonntag wird nicht gefahren......Montag fahre ich wieder "nüchtern" obwohl ich immer weiß dass es bei einer Kontrolle noch nachweisbar wäre.

Auf der anderen Seite verstehe ich auch Kritiker, Alk + Kippe gehört seit Jahrhunderten zu unserem Kulturkreis, wird den Jugendlichen ab der Jugendweihe quasi sogar eingeflöst.
Jeder kennt die Wirkung von Alkohol.........auf z.B.: Cannabis angesprochen gibt es viele die Fragen:"Kann man davon nicht sterben? Werde ich davon nicht sofort abhängig?"
Klar, die Menge macht das Gift, ist bei fast food auch nicht anders....."totkiffen" ist in meinen Augen zwar nicht möglich, aber das Leute geistig irgendwo drauf hängen bleiben und es übertreiben ist nunmal so.
Argumentativ ist das auch immer schwierig, es gibt nunmal keinen gesetzlichen Anspruch auf Rausch, damit fällt das berühmte "Ja! aber Alkohol ist doch auch erlaubt!" eh weg.
Anders herum muss man froh sein, dass überhaupt für den Bürger schädliche Rauschmittel legal sind, der Allgemeinheit kommt das nicht zu gute, nur der Staatskasse und dem Gefühl: "Bier gehört zur Deutschen Kultur!"

Was wollte ich jetzt überhaupt schreiben........ach was weiß ich, wenn es legalisiert wird --> fände ich es für MICH toll, für andere kann ich nicht sprechen.......wenn es weiter verboten bleibt, finde ich es irgendwo auch verständlich.
 
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