Kernphysik&Schwarze Löcher

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Ja es gibt anscheinend noch sehr viele ungeklärte Fragen im Bereich der Elementarteilchen. Ich könnte mir vorstellen, dass es noch hunderte unentdeckte Teilchen gibt.
Was auch noch Interessant ist, ist die Vakuumenergie, die zwischen 10^−9 J/m³ bis 10^−11 J/m³ betragen soll. Demnach würde ein Kubickparsec leerer Raum ohne Teilchen und Felder eine Energie von 2,938*10^38 bis 2,938*10^40 J enthalten, was immerhin 3,26*10^23kg Energie wären. Da frage ich mich wo die Energie herkommt, da das Universum ständig und immer schneller expandiert und so neuer Raum geschaffen wird. Kommt die Energie aus der Rotverschiebung? Wenn ja müsste das ja bedeuten, dass die Expansion des Raumes proportional mit der Anzahl der Photonen im Univserum ansteigt? Die Existenz von dunkler Energie überzeugt mich nicht wirklich, ich könnte mir eher vorstellen, dass die Erhaltungssätze auf solche Vorgänge nicht zutreffen.

Das ist ja der Gag der Quantenphysik. Die Vakuumenergie entsteht aus dem Nichts, einfach aus der Wahrscheinlichkeit heraus, dass es auch im Vakuum Energie geben muss, auch wenn sie eigentlich, nach der klassischen Physik, nicht vorhanden sein darf.
Damit verletzt die Quantenphysik den ersten Hauptsatz der Thermodynamik, der ja sagt, dass Energie nicht aus den nichts entstehen kann, sondern immer nur umgewandelt wird.

Afaik ist mitlerweile ein Projekt (für Neutrinos) am laufen, das kurzerhand einen antarktischen See nimmt. Da hat man dann auch noch Protonen außerhalb des eigentlichen Beckens ;)
Nützt imho aber wenig, wenn man nur wenige Sensoren verwendet und Grund zu der Annahme hat, dass die Reichweite der entstehenenden Strahlung begrenzt ist.

Hmm, weiß nicht, hast du da eine Quelle (hehehe, See und Quelle :D)?
Normaler Weise musst du einen Detektor sehr abschirmen, wenn du Neutrinos entdecken willst, damit eben nicht etwas anderes mit der Materie reagiert. Und ein See ist an der Oberfläche, da reagiert ja alles mit.
Oder ist das ein See, der unterirdisch ist?
Anhand von Neutrinos weiß man ja überhaupt, dass die Sonne noch fleißig Wasserstoff fusioniert, denn Neutrinos entstehen durch Fusion und sie verlassen die Sonne sofort, sie verweilen nicht Millionen Jahre, wie Photon, in der Sonne.

Kann man bei diesen Zeitverhältnissen überhaupt noch von einer allgemeinen Wahrscheinlichkeit reden?
Es ist afaik so, dass die Teilchen komplett nicht willkürlich zerfallen, aber dass die Vorgänge, die zum Zerfall füllen, in einem gemischten Kilo XYZ so oft auftreten, dass man eine schöne Normalverteilung erhält.
Aber wenn jetzt z.B. zeitlimitierte Prozesse im Spiel sein könnten (z.B. Absorption von Energie einer bestimmten Art/Herkunft) und man keine zufällige Altersverteilung hat (weil eben der komplette "alte" Schwanz aufgrund des zu jungen Universums fehlt), dann kann man auch keine Hochrechnungen mehr durchführen.

Wenn du Elemente hast, die eine sehr lange Halbwertszeit hast, dann misst du nicht den Zerfall an sich (würde auch viel zu lange dauern), sondern die Zerfallskonstante.
Dafür gibt es ein mathematisches Modell, inklusive netter Gleichungen (inklusive Quantenphysik), sehr kompliziert. :ugly:

Kann man den Character einer Zerfallsstrahlung vorhersagen, wenn man nicht einmal weiß, zu was etwas zerfällt?

Man kann mathematische Modelle entwickeln (siehe oben). Leider gibts aber kein solches Modell. Es gibt auch keine Strahlung im All, die man nicht zuordnen kann. Würde man eine Strahlung entdecken, die man nicht zuordnen kann, hätte man zumindest einen Hinweis.
Die Frage ist aber, in was ein Proton zerfallen soll?
Es kann ja eigentlich nur in Quarks zerfallen (und je nach Energiegehalt in weitere Teilchen), doch es gibt keine freien Quarks, selbst in Teilchenbeschleunigern hat man noch kein freies Quark gesehen.
Das ist eins der großen Rätsel der Eichtheorie (ein Bereich der Quantenchromodynamik). Denn ein Quark hätte keine "glatte" Ladungszahl und keinen "glatten" Spin, daher geht man davon aus, dass es Quarks nicht frei geben kann, daher kann demzufolge ein Proton auch nicht in seine Bestandteile zerfallen, denn dann müsste es freie Quarks geben und "ungerade" Ladungszahlen.

Wenn du dazu eine nachvollziehbare, mathematisch belegbare und experimentell gesicherte Theorie entwickeln kannst, dann halte dir den 10. Dezember frei, wenn die Nobelpreise verliehen werden. :D
 
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Nein können wir nicht, und wurde auch schon mehr als ausreichend ausdiskutiert...
 
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Mit dem CERN können wir unser erstes und letztes eigenes schwarzes Loch bauen:D

Nö, geht nicht, denn ein mit Energie erzeugtes schwarzes Loch verhält sich deutlich anders als ein aus Materie entstandenes schwarzes Loch.
Ein solches schwarzes Loch im LHC ist alles andere als stabil, es zerstrahlt schneller als es entstand ist, sofern es überhaupt entstehen kann, den dafür muss ja erst mal genügend Energie vorhanden sein, die eben nicht dazu genutzt wird um andere Teilchen entstehen zu lassen.
 
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Die Materie enstand aus dem nichts, denn sonst wären wir nicht hier!

Nochwas zu Energie und Materie

Albert Einstein hat sich überlegt, dass man Experimente in einem ruhenden und einem beschleunigten System durchführen kann, und man in jedem Fall zum gleichen Ergebnis kommen muss. Als Beispiel dachte er an ein Labor auf der Erde und eins in einem Raumschiff. In beiden ist an der Decke eine (supergenaue) Federwaage aufgehängt, an denen ein Körper von jeweils genau gleicher Masse befestigt ist. Nun wird dieser Körper mit je einem Photon beschossen, welches von ihm absorbiert wird. Die Rakete wird ja in Richtung Boden- Decke mit g beschleunigt, so dass die Waage eine Kraft mg (Masse mal Beschleunigung) anzeigt.
Das Photon mit der Energie ΔE wird nun absorbiert, so dass die Raumschiffwaage eine Zunahme der trägen Masse um den Betrag ΔE/c2 registriert, die angezeigte Kraft ist dann (m + ΔE/c2)g.
Die Physiker im Erdlabor lesen an ihrer Waage genau dieselbe Kraft (m + ΔE/c2)g ab, nur dass hier nicht die träge Masse, sondern das Gewicht des Körpers um den Betrag ΔE/c2 zugenommen hat.

Was soll uns dieses Gedankenexperiment zeigen? Ganz einfach, wie schon eingangs angedeutet, dass schwere und träge Masse und auch Energie ein und dasselbe sind! Die Energie wird oben ja als Photon symbolisiert, durch deren Absorption der Körper tatsächlich an Masse zunimmt. Das führt letztendlich zu der Aussage, dass Energie und Materie dasselbe sind, was Einstein in seiner wohl weltberühmtesten Formel E = mc2 ausgedrückt hat.
 
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ich denke nicht, dass irgendwas aus dem Nichts entstehen kann, wieso würden dann nicht dauernd neue Universen entstehen, die durch ihre Explosion unsere ins Chaos stürzen? :ugly: Quantenfluktuation erscheinen mir nicht besonders logisch, sondern lassen vermuten, dass die Wissenschaft noch viel Forschung vor sich hat.
 
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Die Materie enstand aus dem nichts, denn sonst wären wir nicht hier!

Niemand hat eine plausible Theorie über den Urknall und wieso dieser entstand und woher die Energie kam, anhand eines schwarzen Loches weiß man aber, dann man Materie auf einen Punkt verdichten kann und dabei speilt es nicht mal eine Rolle, wie groß diese Materie früher war. Ein schwarzes Loch ist ja nur ein Punkt in der Raumzeit, also nur eine Dimension.

Was soll uns dieses Gedankenexperiment zeigen? Ganz einfach, wie schon eingangs angedeutet, dass schwere und träge Masse und auch Energie ein und dasselbe sind! Die Energie wird oben ja als Photon symbolisiert, durch deren Absorption der Körper tatsächlich an Masse zunimmt. Das führt letztendlich zu der Aussage, dass Energie und Materie dasselbe sind, was Einstein in seiner wohl weltberühmtesten Formel E = mc2 ausgedrückt hat.

Genauso kannst du sagen, dass eine gespannte Feder schwerer ist als eine entspannte Feder.
(ich rede nicht von Vogelfedern ;))

ich denke nicht, dass irgendwas aus dem Nichts entstehen kann, wieso würden dann nicht dauernd neue Universen entstehen, die durch ihre Explosion unsere ins Chaos stürzen? :ugly: Quantenfluktuation erscheinen mir nicht besonders logisch, sondern lassen vermuten, dass die Wissenschaft noch viel Forschung vor sich hat.

Laut der Quantenphysik kann es das, da es eben eine Wahrscheinlichkeit dafür gibt.
Genauso wie die Kernfusion in der Sonne. Eigentlich ist die Dichte im Inneren der Sonne dafür zu gering. Da es aber den Tunneleffekt gibt, also für die Überschreitung einer Potentialbarrerie, obwohl die Energie dafür normalere Weise nicht ausreicht, können vereinzelt Protonen so dicht zusammenkommen, dass sie fusionieren (die Menge an Protonen ist halt sehr groß).
Daher muss man auch davon ausgehen, dass es eine Energie gibt, wo sie es eigentlich nicht geben darf.
Der Casimir Effekt zeigt ja in der Quantenfeldtheorie, dass es auch im Vakuum eine Energie gibt.
 
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Jup, der Casimir-Effekt ist der perfekte Beweis dafür, das es die Quantenfluktuation gibt.

Hängt halt mit der Unschärferelation zusammen. Ist halt so, und da muss man auch nicht groß rum machen, das es doch eigentlich nicht sein kein. Ist so Punkt.

Wenn jemanden die Erklärung interessiert, einfach mal bischen Quantenmechanik hören, das erklären ist jetzt nicht so sonderlich trivial.
 
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nur weil es eine Vakuumenergie gibt heißt es nicht, dass sie aus dem Nichts gekommen sein muss. Es gibt halt viele Sachen über die die Wissenschaft nur Theorien aufstellen kann :schief:
 
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Hmm, weiß nicht, hast du da eine Quelle (hehehe, See und Quelle :D)?
Normaler Weise musst du einen Detektor sehr abschirmen, wenn du Neutrinos entdecken willst, damit eben nicht etwas anderes mit der Materie reagiert. Und ein See ist an der Oberfläche, da reagiert ja alles mit.
Oder ist das ein See, der unterirdisch ist?

Ich sprach von der Antarktis. Bei -40°C ist ein See aus flüssigem Wasser nicht "an der Oberfläche" ;)
Details weiß ich aber nicht mehr - mich interessieren die Inlandsgeschichten da nur am Rande (Wortspieltag!) oder wenn es ausnahmsweise mal um was biologisches geht.

Wenn du Elemente hast, die eine sehr lange Halbwertszeit hast, dann misst du nicht den Zerfall an sich (würde auch viel zu lange dauern), sondern die Zerfallskonstante.
Dafür gibt es ein mathematisches Modell, inklusive netter Gleichungen (inklusive Quantenphysik), sehr kompliziert. :ugly:

Fang mit der Messgröße an, wie man dann weiterrechnet will ich gar nicht verstehen ;)
Aber bislang dachte ich, die Zerfallskonstande wäre eine abstrakte Zahl und die ihr zu Grund liegenden Mechanismen nicht messbar (wie misst man auf Quark-Ebene in einem bislang stabilen Atom?), im Gegensatz zu Zerfällen. (Wenn die denn nicht soooo selten wären, das man selbst auf einen einzelnen warten kann, bis man aufgibt)

Man kann mathematische Modelle entwickeln (siehe oben). Leider gibts aber kein solches Modell. Es gibt auch keine Strahlung im All, die man nicht zuordnen kann. Würde man eine Strahlung entdecken, die man nicht zuordnen kann, hätte man zumindest einen Hinweis.

Kann man den Fehlzuordnungen ausschließen?
Ich meine: Die Zahl grundverschiedener Strahlungen ist begrenzt und die auf lange Entfernungen messbare liegt bei eins, d.h. eigentlich geht es um unterschiedliche elektromagnetische Spektren. Wenn man aber eine Vielzahl von sich überlagernden Strahlungsquellen hat, wie kann man (insbesondere mit unserer Messgenauigkeit und auf Suche nach einer womöglich sehr schwachen Strahlung) unterscheiden, ob ein Peak durch die Überlagerung von zwei anderen Spektren entsteht oder durch eine dritte Quelle?
"ABC" kann durch Quelle AB und Quelle C, A und BC oder durch A, B und C zustande kommen. Wenn man weiß, dass B eigentlich B(d) ist, dann kann mans gegenfalls durch eine Messung bei D rausrechnen - aber wenn man nicht mal sicher ist, dass es Quelle B überhaupt gibt, und eine eigenständige Quelle D bereits bekannt ist?
Intuitiv würde ich mal befürchten, dass besonders einfache Stoffe bei Zerfall kein besonders komplexes Spektrum produzieren, das durch eine Vielzahl von Unstimmigkeiten im Frequenzband auffallen würde.

Die Frage ist aber, in was ein Proton zerfallen soll?
Es kann ja eigentlich nur in Quarks zerfallen (und je nach Energiegehalt in weitere Teilchen), doch es gibt keine freien Quarks, selbst in Teilchenbeschleunigern hat man noch kein freies Quark gesehen.
Das ist eins der großen Rätsel der Eichtheorie (ein Bereich der Quantenchromodynamik). Denn ein Quark hätte keine "glatte" Ladungszahl und keinen "glatten" Spin, daher geht man davon aus, dass es Quarks nicht frei geben kann, daher kann demzufolge ein Proton auch nicht in seine Bestandteile zerfallen, denn dann müsste es freie Quarks geben und "ungerade" Ladungszahlen.

Was ist mit temporären Zuständen? Es kann ja z.B. in der klassischen Chemie auch keinen 5 bindigen Kohlenstoff geben, aber erklär mal eine Substitution ohne ihn. Wenn ein Proton zwar zerfallen könnte, die entstehenden Teilchen sich aber schon bei minimalster Energieeinwirkung (und Energie, die irgendwie doch da ist, gibts ja genug - s.o. :ugly: ) wieder zu einem komplexeren Kernteilchen formieren, weil sie eben alleine nicht existieren können?

Wenn du dazu eine nachvollziehbare, mathematisch belegbare und experimentell gesicherte Theorie entwickeln kannst, dann halte dir den 10. Dezember frei, wenn die Nobelpreise verliehen werden. :D

Gäbs "mathematisch belegbar" nicht, hätten die den Physik-Nobelpreis längst einstampfen und statt dessen mal einen für Biologie einführen können. So wünsche ich euch weiterhin viel Spaß im stillen Kämmerlei :)


Niemand hat eine plausible Theorie über den Urknall und wieso dieser entstand und woher die Energie kam, anhand eines schwarzen Loches weiß man aber, dann man Materie auf einen Punkt verdichten kann und dabei speilt es nicht mal eine Rolle, wie groß diese Materie früher war. Ein schwarzes Loch ist ja nur ein Punkt in der Raumzeit, also nur eine Dimension.

Irr ich mich, oder hat ein Punkt nicht 0 Dimensionen? Eine wäre schon ein Stab/eine Linie (String? :ugly: )

Genauso kannst du sagen, dass eine gespannte Feder schwerer ist als eine entspannte Feder.
(ich rede nicht von Vogelfedern ;))

Wieso sollte das für die nicht gelten? ;)
Davon abgesehen gibt es keine gespannte Feder ohne eine Spannvorrichtung - und was ist mit der?
 
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Naja eigentlich entstand alles aus dem was wir als bis jetzt als "Nichts" definieren, (Weil unser Horizont vielleicht zu begrenzt ist:D) oder wie die Dummies denken von Gott erschaffen weil sie einfach nicht die Gabe haben irgendwas zu hinterfragen.

Ein hochverdichteter kleiner Punkt muss ja auch irgendwo herkommen? "Nichts" gibt es nicht, wir begreifen es nur nicht:ugly:

Vielleicht ist unser Ursprung ja ein Schwarzes Loch selbst:ugly:
 
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Zur Aufschlüsselung, woher eine Strahlung kommt, kann ich dir etwas sagen.

Du musst "einfach" nur die Beobachtungszeiträume kurz genug machen, dann kannst du diese trennen. Mehr steckt da nicht dahinter.

Alternativ kann man noch nach Koinzidenzen suchen, um nur diese zu nehmen, oder aber diese auszuschließen.
 
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Die Singularität vor dem Urknall (wenn es ihn denn gegeben hat) kann kein herkömmliches Schwarzes Loch sein, da es viel zu viel Masse hätte um zu zerfallen (oder gibt es dafür auch wieder eine von quantenslipstream geliebte Wahrscheinlichkeit?)

Allgemein gefällt mir diese ganze Sache mit den Wahrscheinlichkeiten überhaupt nicht. Wahrscheinlich gibt es da nur Variablen die der Mensch noch nicht kennt und weil er es nicht besser weiß macht er eine Wahrscheinlichkeitsverteilung raus.
 
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Die Singularität vor dem Urknall (wenn es ihn denn gegeben hat) kann kein herkömmliches Schwarzes Loch sein, da es viel zu viel Masse hätte um zu zerfallen (oder gibt es dafür auch wieder eine von quantenslipstream geliebte Wahrscheinlichkeit?)

Vielleicht, er ist auf jeden Fall online:D

Vielleicht läuft die Zeit in einer 8-Schlaufe :D
 
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Vor dem Urknall gibt es keine von Quantis Wahrscheinlichkeiten, genausowenig wie es vor dem Urknall irgend etwas anderes gibt, womit man arbeiten könnte - auch keine uns bekannten Naturgesetze, die z.B. Aussagen über die Masse schwarzer Löcher machen.
 
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... das erklären ist jetzt nicht so sonderlich trivial.

Und das dauert auch. Selbst Studenten für Naturwissenschaften die Quantentheorie zu erklären ist nicht einfach. :D
Ich weiß noch, als ich damals studiert habe, da wurde ich mit Gleichungen beworfen, die ich nicht mal im Ansatz verstanden habe, geschweige denn was ausrechnen können. :ugly:

nur weil es eine Vakuumenergie gibt heißt es nicht, dass sie aus dem Nichts gekommen sein muss. Es gibt halt viele Sachen über die die Wissenschaft nur Theorien aufstellen kann :schief:

Aber genau das heißt es ja eben, das ist ja der Witz an der Quantenphysik. :D
Energie kommt aus dem Nicht und daher ist auch ein schwarzes Loch endlich, irgendwann zerstrahlt es, egal wie massereich es auch ist.

Ich sprach von der Antarktis. Bei -40°C ist ein See aus flüssigem Wasser nicht "an der Oberfläche" ;)
Details weiß ich aber nicht mehr - mich interessieren die Inlandsgeschichten da nur am Rande (Wortspieltag!) oder wenn es ausnahmsweise mal um was biologisches geht.

Öhm, heiße Quellen? :D

Fang mit der Messgröße an, wie man dann weiterrechnet will ich gar nicht verstehen ;)
Aber bislang dachte ich, die Zerfallskonstande wäre eine abstrakte Zahl und die ihr zu Grund liegenden Mechanismen nicht messbar (wie misst man auf Quark-Ebene in einem bislang stabilen Atom?), im Gegensatz zu Zerfällen. (Wenn die denn nicht soooo selten wären, das man selbst auf einen einzelnen warten kann, bis man aufgibt)

Das ist alles nicht so einfach, denn auch hier greift mal wieder die Unschärferelation von Heisenberg. Eine Messgröße kannst du in der Quantenphysik eh nicht so wirklich festlegen, da sie wechselwirken.
Die Zerfallskonstante ist nur eine mathematische Wahrscheinlichkeit und keine feste Größe, die uneingeschränkt gilt. Du musst da die Zerfallsbreite und die Energie-Zeit-Unschärfe mit ins Spiel bringen.
Das Problem ist ja, dass du kein Quarks hast, das frei ist und nur die Ruhemasse als Energie hat. Alle Quarks, die man bisher "gesehen" hat, haben sehr hohe Energien gehabt und sind sofort wieder zu Teilchen "zerschmolzen".
Im All müsste aber ein Proton zerfallen und ein freies Quark entstehen. Was dann aus diesem Quark wird, weiß niemand, es gibt noch nicht mal Theorien darüber.

Kann man den Fehlzuordnungen ausschließen?
Ich meine: Die Zahl grundverschiedener Strahlungen ist begrenzt und die auf lange Entfernungen messbare liegt bei eins, d.h. eigentlich geht es um unterschiedliche elektromagnetische Spektren. Wenn man aber eine Vielzahl von sich überlagernden Strahlungsquellen hat, wie kann man (insbesondere mit unserer Messgenauigkeit und auf Suche nach einer womöglich sehr schwachen Strahlung) unterscheiden, ob ein Peak durch die Überlagerung von zwei anderen Spektren entsteht oder durch eine dritte Quelle?
"ABC" kann durch Quelle AB und Quelle C, A und BC oder durch A, B und C zustande kommen. Wenn man weiß, dass B eigentlich B(d) ist, dann kann mans gegenfalls durch eine Messung bei D rausrechnen - aber wenn man nicht mal sicher ist, dass es Quelle B überhaupt gibt, und eine eigenständige Quelle D bereits bekannt ist?
Intuitiv würde ich mal befürchten, dass besonders einfache Stoffe bei Zerfall kein besonders komplexes Spektrum produzieren, das durch eine Vielzahl von Unstimmigkeiten im Frequenzband auffallen würde.

Du schaust dir die Strahlung an und stellst fest, zu welchem Phänomen sie gehört. In der Regel kann man jede Strahlung im All einem Prozess zuordnen, daher hat man auch noch nichts entdeckt, die den Protonenzerfall im All bestätigt, denn anhand der Menge an Protonen muss der Zerfall ja "ständig" ablaufen.
Der Protonenzerfall ist halt eine vorhersagte der großen Vereinheitlichungstheorie. Es gibt noch andere Dinge, die zutreffen müssten, aber die können wir noch viel schwerer ermitteln als der Protonenzerfall. Den kann man mehr oder weniger relativ leicht feststellen, nur stellen wir keinen fest.

Was ist mit temporären Zuständen? Es kann ja z.B. in der klassischen Chemie auch keinen 5 bindigen Kohlenstoff geben, aber erklär mal eine Substitution ohne ihn. Wenn ein Proton zwar zerfallen könnte, die entstehenden Teilchen sich aber schon bei minimalster Energieeinwirkung (und Energie, die irgendwie doch da ist, gibts ja genug - s.o. :ugly: ) wieder zu einem komplexeren Kernteilchen formieren, weil sie eben alleine nicht existieren können?

Wenn du da eine Theorie hast, immer raus damit. :D

Gäbs "mathematisch belegbar" nicht, hätten die den Physik-Nobelpreis längst einstampfen und statt dessen mal einen für Biologie einführen können. So wünsche ich euch weiterhin viel Spaß im stillen Kämmerlei :)

Hätte Nobel Frau ihn nicht mit einem Mathematiker betrügt, gäbe es jetzt auch einen Nobelpreis für Mathematik. :D

Irr ich mich, oder hat ein Punkt nicht 0 Dimensionen? Eine wäre schon ein Stab/eine Linie (String? :ugly: )

Ein Punkt ist dann Dimension Null, wenn er keine Ausdehnung hat. Das ist aber nur mathematisch, physikalisch ist das unbestimmt, da man einen Punkt ja nicht beobachten kann.
Ein Punkt kann also auch nur eine Dimension sein oder zwei Dimensionen, sogar ein vier dimensionalere Punkt ist möglich.
(frag aber nicht wie so ein Punkt aussieht)

Wieso sollte das für die nicht gelten? ;)
Davon abgesehen gibt es keine gespannte Feder ohne eine Spannvorrichtung - und was ist mit der?

Die Spannvorrichtung gibt ja die Energie an die Feder ab und neun, ich kenne keine gespannte Feder, die so rumliegt. :D

Die Singularität vor dem Urknall (wenn es ihn denn gegeben hat) kann kein herkömmliches Schwarzes Loch sein, da es viel zu viel Masse hätte um zu zerfallen (oder gibt es dafür auch wieder eine von quantenslipstream geliebte Wahrscheinlichkeit?)

Vor dem Urknall gab es nicht, keine Zeit, kein Raum, nichts.


Allgemein gefällt mir diese ganze Sache mit den Wahrscheinlichkeiten überhaupt nicht. Wahrscheinlich gibt es da nur Variablen die der Mensch noch nicht kennt und weil er es nicht besser weiß macht er eine Wahrscheinlichkeitsverteilung raus.

Mir ist das auch suspekt, aber was willst du machen.

Vor dem Urknall gibt es keine von Quantis Wahrscheinlichkeiten, genausowenig wie es vor dem Urknall irgend etwas anderes gibt, womit man arbeiten könnte - auch keine uns bekannten Naturgesetze, die z.B. Aussagen über die Masse schwarzer Löcher machen.

Vor dem Urknall versagen unsere Modelle und näher als die Planck Zeit kommen wir auch nicht ran, ebenso weiß keiner, was hinter einem Ereignishorizont abläuft, denn dort versagen unsere Theorie und die physikalischen Gesetzmäßigkeiten.
 
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Und das dauert auch. Selbst Studenten für Naturwissenschaften die Quantentheorie zu erklären ist nicht einfach. :D
Ich weiß noch, als ich damals studiert habe, da wurde ich mit Gleichungen beworfen, die ich nicht mal im Ansatz verstanden habe, geschweige denn was ausrechnen können. :ugly:
Oh ja da haste Recht :D

Am Anfang hab ich da auch NUR Bahnhof verstanden :ugly: Voll scheise wenn man halt gleich irgendwas ausrechnen muss :ugly: Bücher gewälzt und halt versucht das immer so zu machen wie es in der Vorlesung gemacht wurde. So wirklich RICHTIG verstanden hab ich es aber erst, als ich die Vorlesung nochmals gehört habe. Da ist dann gleich am Anfang bei verdammt vielen Sachen alles wie Schuppen von den Augen gefallen :daumen: Verstanden hatte ichs schon beim ersten mal am Ende wirklich, aber ich musste ja mal wieder krank werden kurz vor der Klausur :wall: Naja, es hat sich dennoch gelohnt, beim zweiten mal versteht man es wirklich besser!

Aber es ist schon so ne Sache, bis man selbst was ausrechnen kann, muss man halt wirklich das System verstanden haben, und auch verstanden haben, wie man die Lösungen "findet" für die aufgestellten Differenzialgleichungen. Ich sag nur lösen durch "genaues hinsehen" :lol:

Ist einer meiner Lieblingssätze in der höheren Mathematik :D Naja und halt o.B.d.A. trivial :lol: genau wie "wie man leicht sieht"/"was wir dem geneigten Leser zur Übung überlassen wollen" (PS: grad beim letzten Verbergen sich dahinter oft Rechenschlachten die sich über Seiten hinziehen und keineswegs sooo offensichtlich sind, wie man meinen könnte. Klar "schwer" ist es eigentlich nicht, aber man verliert schnell den Überblick und dreht sich 10 mal Kreis, bevor man dann plötzlich die Lösung dastehen hast :ugly:)

Sodele jetzt noch was zu dem Experiment in der Antarktis. Meines Wissens nach war das in Sibirien eigentlich :ka: Ist aber auch egal. Da hat man tausende von Detektoren halt unterm Eis versenkt, um Lichtblitze zu messen, die eben auch WW hindeuten, wenn ich es recht im Kopf habe. Ist ganz interessant, aber da muss man sich halt dann doch gleich wieder tiefer einlesen, wenn man verstehen will was die da jetzt genau machen und warum.

Das mit Nobel ist auch schon sehr lustig :lol: Ich finds lustig das es keinen Nobelpreis für Mathematik gibt. Ist ja auch keine echte Naturwissenschaft :D Diese Geisteswissenschaftler sollen sich mal lieber mit den Philosophen zusammensetzen :lol:

Sorry, musste gerade sein :lol:


Btw. Quanti was haste eigentlich studiert, und was machst du jetzt eigentlich?

Und noch besser, wie alt bist du eigentlich ?
 
AW: Kernphysik&Schwarze Löcher

Aber es ist schon so ne Sache, bis man selbst was ausrechnen kann, muss man halt wirklich das System verstanden haben, und auch verstanden haben, wie man die Lösungen "findet" für die aufgestellten Differenzialgleichungen. Ich sag nur lösen durch "genaues hinsehen" :lol:

Genau, du musst die Frage erst mal richtig verstehen können, ehe du auch nur an die Lösung denken kannst. :D

Ist einer meiner Lieblingssätze in der höheren Mathematik :D Naja und halt o.B.d.A. trivial :lol: genau wie "wie man leicht sieht"/"was wir dem geneigten Leser zur Übung überlassen wollen" (PS: grad beim letzten Verbergen sich dahinter oft Rechenschlachten die sich über Seiten hinziehen und keineswegs sooo offensichtlich sind, wie man meinen könnte. Klar "schwer" ist es eigentlich nicht, aber man verliert schnell den Überblick und dreht sich 10 mal Kreis, bevor man dann plötzlich die Lösung dastehen hast :ugly:)

Ich finde die Leute klasse, die eine abstrakte Gleichung einfach im Handumdrehen lösen.
Damals hatte ich einen Studienkollegen, der konnte das, er war so schlau, dass es schon weh tun müsste. :D
Ich hab ihn aber leider aus den Augen verloren, keine Ahnung, was er macht.

Das mit Nobel ist auch schon sehr lustig :lol: Ich finds lustig das es keinen Nobelpreis für Mathematik gibt. Ist ja auch keine echte Naturwissenschaft :D Diese Geisteswissenschaftler sollen sich mal lieber mit den Philosophen zusammensetzen :lol:

Wieso gibts dann einen Nobelpreis in Literatur? :D

Btw. Quanti was haste eigentlich studiert, und was machst du jetzt eigentlich?

Und noch besser, wie alt bist du eigentlich ?

Ich hab Maschinenbau und Physik studiert, Maschinenbau an der TUHH und Physik an der Uni Hamburg.
(und frag nicht, wie viel Freizeit ich dabei hatte :D)
Eigentlich wollte ich Forscher werden, das war mein Ding, vor gigantischen Gleichungen hocken und die Welt verstehen. :daumen:
Aber ich hab festgestellt, dass man damit nicht wirklich viel Geld verdienen kann (habs an meinem Bruder gesehen, der Biologe ist und nach seinem Studium erst mal Praktika bis zum Abwinken gemacht hat, für wenig Geld versteht sich). Das wollte ich nicht, denn Knete war schon wichtig, man will ja überall hinfahren wollen, also die Welt auch sehen und nicht nur verstehen.
Daher hab ich Physik abgebrochen (könnte aber noch nachlegen und ein Diplom machen) und mich auf Maschinenbau festgesetzt, Richtung Maschinenentwicklung Recycling und allgemein Anlagenentwicklung.

Heute entwickle ich Konzepte für Anlangen aller Art, in der Regel aber Recycling. Ich kann aber auch einen Fusionsreaktor entwerfen. :D
Ich bin Jahrgang 83, also in die beste Zeit der Popmusik geboren. :D
Und meine beiden Vornamen verdanke ich einem erfolgreichen italienischen Fußballspieler, der im Endspiel gegen Deutschland ein Tor geschossen hat und einer Figur aus der Bücher von Enid Blyton (ich sage nur "The Famous Five").
 
AW: Kernphysik&Schwarze Löcher

Das mit den Wahrscheinlichkeiten sind doch nur eine Ausrede, weil uns die Mittel fehlen, die genauen Zusammenhänge zu erfassen, welche wir als Zufall ansehen. Die Menschheit weiß schon recht viel, aber vom Gesamtwissen welches das Universum darstellt recht wenig. Das nehme ich nicht mal meinen Professoren ab, wenn sie mir was von Wahrscheinlichkeiten erzählen :daumen:
 
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Na toll, dann bist du ja aus dem gleichen Jahrgang wie ich Quanto :ugly:

Und ich häng noch voll im Studium für mindestens 2 Jahre :wall:
 
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