quantenslipstream
Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
AW: Kernphysik&Schwarze Löcher
Das ist ja der Gag der Quantenphysik. Die Vakuumenergie entsteht aus dem Nichts, einfach aus der Wahrscheinlichkeit heraus, dass es auch im Vakuum Energie geben muss, auch wenn sie eigentlich, nach der klassischen Physik, nicht vorhanden sein darf.
Damit verletzt die Quantenphysik den ersten Hauptsatz der Thermodynamik, der ja sagt, dass Energie nicht aus den nichts entstehen kann, sondern immer nur umgewandelt wird.
Hmm, weiß nicht, hast du da eine Quelle (hehehe, See und Quelle
)?
Normaler Weise musst du einen Detektor sehr abschirmen, wenn du Neutrinos entdecken willst, damit eben nicht etwas anderes mit der Materie reagiert. Und ein See ist an der Oberfläche, da reagiert ja alles mit.
Oder ist das ein See, der unterirdisch ist?
Anhand von Neutrinos weiß man ja überhaupt, dass die Sonne noch fleißig Wasserstoff fusioniert, denn Neutrinos entstehen durch Fusion und sie verlassen die Sonne sofort, sie verweilen nicht Millionen Jahre, wie Photon, in der Sonne.
Wenn du Elemente hast, die eine sehr lange Halbwertszeit hast, dann misst du nicht den Zerfall an sich (würde auch viel zu lange dauern), sondern die Zerfallskonstante.
Dafür gibt es ein mathematisches Modell, inklusive netter Gleichungen (inklusive Quantenphysik), sehr kompliziert.
Man kann mathematische Modelle entwickeln (siehe oben). Leider gibts aber kein solches Modell. Es gibt auch keine Strahlung im All, die man nicht zuordnen kann. Würde man eine Strahlung entdecken, die man nicht zuordnen kann, hätte man zumindest einen Hinweis.
Die Frage ist aber, in was ein Proton zerfallen soll?
Es kann ja eigentlich nur in Quarks zerfallen (und je nach Energiegehalt in weitere Teilchen), doch es gibt keine freien Quarks, selbst in Teilchenbeschleunigern hat man noch kein freies Quark gesehen.
Das ist eins der großen Rätsel der Eichtheorie (ein Bereich der Quantenchromodynamik). Denn ein Quark hätte keine "glatte" Ladungszahl und keinen "glatten" Spin, daher geht man davon aus, dass es Quarks nicht frei geben kann, daher kann demzufolge ein Proton auch nicht in seine Bestandteile zerfallen, denn dann müsste es freie Quarks geben und "ungerade" Ladungszahlen.
Wenn du dazu eine nachvollziehbare, mathematisch belegbare und experimentell gesicherte Theorie entwickeln kannst, dann halte dir den 10. Dezember frei, wenn die Nobelpreise verliehen werden.
Ja es gibt anscheinend noch sehr viele ungeklärte Fragen im Bereich der Elementarteilchen. Ich könnte mir vorstellen, dass es noch hunderte unentdeckte Teilchen gibt.
Was auch noch Interessant ist, ist die Vakuumenergie, die zwischen 10^−9 J/m³ bis 10^−11 J/m³ betragen soll. Demnach würde ein Kubickparsec leerer Raum ohne Teilchen und Felder eine Energie von 2,938*10^38 bis 2,938*10^40 J enthalten, was immerhin 3,26*10^23kg Energie wären. Da frage ich mich wo die Energie herkommt, da das Universum ständig und immer schneller expandiert und so neuer Raum geschaffen wird. Kommt die Energie aus der Rotverschiebung? Wenn ja müsste das ja bedeuten, dass die Expansion des Raumes proportional mit der Anzahl der Photonen im Univserum ansteigt? Die Existenz von dunkler Energie überzeugt mich nicht wirklich, ich könnte mir eher vorstellen, dass die Erhaltungssätze auf solche Vorgänge nicht zutreffen.
Das ist ja der Gag der Quantenphysik. Die Vakuumenergie entsteht aus dem Nichts, einfach aus der Wahrscheinlichkeit heraus, dass es auch im Vakuum Energie geben muss, auch wenn sie eigentlich, nach der klassischen Physik, nicht vorhanden sein darf.
Damit verletzt die Quantenphysik den ersten Hauptsatz der Thermodynamik, der ja sagt, dass Energie nicht aus den nichts entstehen kann, sondern immer nur umgewandelt wird.
Afaik ist mitlerweile ein Projekt (für Neutrinos) am laufen, das kurzerhand einen antarktischen See nimmt. Da hat man dann auch noch Protonen außerhalb des eigentlichen Beckens
Nützt imho aber wenig, wenn man nur wenige Sensoren verwendet und Grund zu der Annahme hat, dass die Reichweite der entstehenenden Strahlung begrenzt ist.
Hmm, weiß nicht, hast du da eine Quelle (hehehe, See und Quelle
)?Normaler Weise musst du einen Detektor sehr abschirmen, wenn du Neutrinos entdecken willst, damit eben nicht etwas anderes mit der Materie reagiert. Und ein See ist an der Oberfläche, da reagiert ja alles mit.
Oder ist das ein See, der unterirdisch ist?
Anhand von Neutrinos weiß man ja überhaupt, dass die Sonne noch fleißig Wasserstoff fusioniert, denn Neutrinos entstehen durch Fusion und sie verlassen die Sonne sofort, sie verweilen nicht Millionen Jahre, wie Photon, in der Sonne.
Kann man bei diesen Zeitverhältnissen überhaupt noch von einer allgemeinen Wahrscheinlichkeit reden?
Es ist afaik so, dass die Teilchen komplett nicht willkürlich zerfallen, aber dass die Vorgänge, die zum Zerfall füllen, in einem gemischten Kilo XYZ so oft auftreten, dass man eine schöne Normalverteilung erhält.
Aber wenn jetzt z.B. zeitlimitierte Prozesse im Spiel sein könnten (z.B. Absorption von Energie einer bestimmten Art/Herkunft) und man keine zufällige Altersverteilung hat (weil eben der komplette "alte" Schwanz aufgrund des zu jungen Universums fehlt), dann kann man auch keine Hochrechnungen mehr durchführen.
Wenn du Elemente hast, die eine sehr lange Halbwertszeit hast, dann misst du nicht den Zerfall an sich (würde auch viel zu lange dauern), sondern die Zerfallskonstante.
Dafür gibt es ein mathematisches Modell, inklusive netter Gleichungen (inklusive Quantenphysik), sehr kompliziert.

Kann man den Character einer Zerfallsstrahlung vorhersagen, wenn man nicht einmal weiß, zu was etwas zerfällt?
Man kann mathematische Modelle entwickeln (siehe oben). Leider gibts aber kein solches Modell. Es gibt auch keine Strahlung im All, die man nicht zuordnen kann. Würde man eine Strahlung entdecken, die man nicht zuordnen kann, hätte man zumindest einen Hinweis.
Die Frage ist aber, in was ein Proton zerfallen soll?
Es kann ja eigentlich nur in Quarks zerfallen (und je nach Energiegehalt in weitere Teilchen), doch es gibt keine freien Quarks, selbst in Teilchenbeschleunigern hat man noch kein freies Quark gesehen.
Das ist eins der großen Rätsel der Eichtheorie (ein Bereich der Quantenchromodynamik). Denn ein Quark hätte keine "glatte" Ladungszahl und keinen "glatten" Spin, daher geht man davon aus, dass es Quarks nicht frei geben kann, daher kann demzufolge ein Proton auch nicht in seine Bestandteile zerfallen, denn dann müsste es freie Quarks geben und "ungerade" Ladungszahlen.
Wenn du dazu eine nachvollziehbare, mathematisch belegbare und experimentell gesicherte Theorie entwickeln kannst, dann halte dir den 10. Dezember frei, wenn die Nobelpreise verliehen werden.




Verstanden hatte ichs schon beim ersten mal am Ende wirklich, aber ich musste ja mal wieder krank werden kurz vor der Klausur
Naja, es hat sich dennoch gelohnt, beim zweiten mal versteht man es wirklich besser!
Ist aber auch egal. Da hat man tausende von Detektoren halt unterm Eis versenkt, um Lichtblitze zu messen, die eben auch WW hindeuten, wenn ich es recht im Kopf habe. Ist ganz interessant, aber da muss man sich halt dann doch gleich wieder tiefer einlesen, wenn man verstehen will was die da jetzt genau machen und warum.