Vergessene technische Inovationen

Warum der Däniken glaubt, daß das nur mit Hilfe von Aliens möglich war.
Ja. Man könnte sagen, dass man nicht nachvollziehen kann, wie etwas gemacht worden ist - dabei hält man sich zurück. Aber zu behaupten, die damaligen Menschen seien keinesfalls in der Lage gewesen, den Mechanismus von Antikythera herzustellen, sie müssen also externe bzw. außerirdische Hilfe erhalten haben, ist eine andere Erzählung.

Ich würde eher danach fragen, ob sich das Phänomen, wie es sich uns darstellt, in die historischen Begebenheiten einbettet. Falls das Puzzleteil passt, kann ich die Däniken-Deutung mit Ockhams Rasiermesser zur Seite legen. :-)
 
Warum der Däniken glaubt, daß das nur mit Hilfe von Aliens möglich war.
Weil das der Herr Präaustronaut nun mal immer glaubt. Er hielt offensichtlich nicht voll von der Spezies der er selber angehörte. Das betrifft aber ja nicht nur das wissen der Astronomie der Römer sondern auch der die diese davor als auch danach hatten. Das dieses Wissen in unserem Kulturkreis mehr oder weniger unterging machte solche Entdeckungen nicht nur für Heern D um so unglaublicher.
Für mich ist nicht das Wissen als solches sondern der Automat das beeindruckende. Das ein Jahrhundert vor Chr. . Nun überlegen wir mal wie viel Herz das Gerät hätte wenn es nicht vergessen sondern dieser Computer von den Vorfahren der Intel Gründer entwickelt worden wäre. Bei Bronze kann man ja durchaus mal die Brechstange ansetzen.
Kennst Du die mechanischen Gezeiten Rechner? Bin mir nicht sicher wann das Wissen zur Herstellung solcher Maschinen verloren geht. Aber so in ein paar Hundert Jahren wird so ein Ding auf dem Schrott gefunden und ein Ururenkel von Hernn D. auch Außerirdische an der deutschen Nordseeküste im 20 Jahrhundert vermutet. Woher sollte das wissen und insbesondere das Wissen das in eine solch komplexe Maschine zu zaubern. Also entweder Magic oder Außerirdische. Gezeiten sind für Menschen welche das Watt für eine Leistungsbezeichnung halten für genau sowas gehalten werden kann.
Ja. Man könnte sagen, dass man nicht nachvollziehen kann, wie etwas gemacht worden ist - dabei hält man sich zurück. Aber zu behaupten, die damaligen Menschen seien keinesfalls in der Lage gewesen, den Mechanismus von Antikythera herzustellen, sie müssen also externe bzw. außerirdische Hilfe erhalten haben, ist eine andere Erzählung.

Ich würde eher danach fragen, ob sich das Phänomen, wie es sich uns darstellt, in die historischen Begebenheiten einbettet. Falls das Puzzleteil passt, kann ich die Däniken-Deutung mit Ockhams Rasiermesser zur Seite legen. :-)
Ja ich werde künftig Herrn D. nicht mehr erwähnen. Das scheint ja wichtiger als das eigentliche Artefakt.
 
Ja, und noch besser, nur zum Zeitpunkt der Messung, davor ist es gleichzeitig beides und nix.
Ich denke, es hat beide Eigenschaften gleichzeitig, aber das ist nur meine Meinung.

Edit:
Compton-Effekt, muss man mal geshen haben.
Unser Wuselssurfer wird das locker verstehen als Physiker (ohne Ironie), man muss aber an der eine Stelle kurz "um die Ecke denken".
Ja, gehört habe ich es in der Atomphysik-Vorlesung.
Kapiert?
Vielleicht viel später.

Ich denke, ein Elektron ist zusammengeknüllte Energie, denn so kann man es herstellen (Paarerzeugung).
Und bei der Paarvernichtung wird die zusammegequetschte Energie wieder als Strahlung frei.

Also existiert das Universum nur wenn es beobachtet wird? Oder nur dort wo Beobachter anwesend sind? :D
Kannst Du ganz einfach testen: stell Dich vor den Türrahmen, schließe die Augen und hau mit dem Kopf drauf.
Wenn das Universum nur bei Beobachtung existiert, kann ja nichts passieren.
 
Kannst Du ganz einfach testen: stell Dich vor den Türrahmen, schließe die Augen und hau mit dem Kopf drauf.
Wenn das Universum nur bei Beobachtung existiert, kann ja nichts passieren.
Beobachtung mit sehen gleichzusetzen ist nicht zielführend. Auch durch andere Sinne ist das ja durchaus möglich. Auch kann das Ergebnis der Beobachtung durch eine Beule am Kopf nachgewiesen werden.
 
Na Du kannst auch mit anderen Sinnen beobachten.
Nein.
Beobachten heißt für mich: sehen, eventuell noch hören oder tasten.
So geht das in der Physik und nicht in der Phantasie.
Man nimmt ein Meßinstrument und sieht die angezeigten Werte.
Die schreibt man auf oder läßt schreiben und zieht seine Schlüsse daraus.

Alles andere ist wohl Gedankenübertragung.

Und der Antykera-Mechanismus ist kein Computer.
Wer so etwas behauptet, hat den Begriff Computer nicht verstanden.

P.S.: kauf Dir mal eine Tüte Kommas und Großbuchstaben.
 
Meine Rechtschreibschwäche ist hier sicher nicht Thema.
Dafür gibt es Korrekturprogramme, sogar im Editorfenster.

Und wenn das nächste Raumschiff kommt, dann hoffen wir mal, das so etwas drauf steht:

Thor_2.jpg
.

Korrektur, so muß das aussehen:

Thor_2_antikerisch.jpg
.

Ich war in der falschen Epoche (antikerisch).
Es muß ja asgardianisch geschrieben werden.

Das erste Raumschiff wurde ja von den Replikatoren verfrühstückt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist in dieser Sache egal, ob eine Beobachtung andere Sinne mit einschließt oder nicht. Relevant ist, dass die Ebene des Beobachtens und die Ebene des Seienden zweierlei sind. Wenn ein Baum umfällt (Ontologie - das Seiende), es aber niemand wahrnimmt (Epistemologie - Wissen vom Seienden), ist er dennoch umgefallen. Etwas anderes zu behaupten ist metaphysisch schwer zu halten, es sei denn, man vertritt obskure idealistische Positionen. Da bin ganz bei @RyzA, Stichwort BuR.

Ja ich werde künftig Herrn D. nicht mehr erwähnen. Das scheint ja wichtiger als das eigentliche Artefakt.
Ja, bitte. Das lenkt uns nur ab. :-D

Der Antikythera-Mechanismus ist - auch wenn es von manchen Wissenschaftlern als Computer beschrieben worden ist - eine analoge Konstruktion, denn es werden ja nicht unterschiedliche Größen miteinander verrechnet. Dennoch ist das Gerät beeindruckend! Das hierfür notwendige Wissen über die Bewegungen der Himmelskörper und besonders die für die Produktion nötige technische Fertigkeit würde manch einer antiken Kulturen kaum zutrauen. Ich meine mich zu erinner, dass es mit Archimedes in Verbindung gebracht wird, aber er wird das Dingen sicherlich nicht alleine gebastelt haben. Die 'intellektuellen' Griechen haben sich ja in sog. Schulen (Pythagoräer etc.) zusammengefunden, aus denen viele tolle Sachen hervorgegangen sind. :-)
 
Es gibt auch rein analoge Computer.
(Antkythera zählt aber afaik nicht dazu, da keinerlei Verrechnungen, Speicherungen oder ähnliches stattfinden, soweit man die Funktion bislang entschlüsselt hat. Der bessere Vergleich ist eine sehr komplexe astronomische Uhr, wie sie auch späteren Jahrhunderten gebaut wurden. Nur dass die Griechen halt noch keinen exakt arbeitenden Antrieb hatten, sodass man selbst von einem beliebigen zu einem beliebigen Zeitpunkt kurbeln musste. De facto also eher die Extremform eines Rechenschiebers.)

Ja. Man könnte sagen, dass man nicht nachvollziehen kann, wie etwas gemacht worden ist - dabei hält man sich zurück. Aber zu behaupten, die damaligen Menschen seien keinesfalls in der Lage gewesen, den Mechanismus von Antikythera herzustellen, sie müssen also externe bzw. außerirdische Hilfe erhalten haben, ist eine andere Erzählung.

Ich würde eher danach fragen, ob sich das Phänomen, wie es sich uns darstellt, in die historischen Begebenheiten einbettet. Falls das Puzzleteil passt, kann ich die Däniken-Deutung mit Ockhams Rasiermesser zur Seite legen. :-)

So, wie ich EvD in Erinnerung habe, war er eher ein Beispiel für Crabtree's. Sein Ausgangspunkt waren Beschreibungen im alten Testtament, die er als Schilderung Außerirdischer und Ufos interpretiert hat. Der Umgang mit historischen Quellen war dann einzig und allein darauf ausgerichtet, alles in dieser Hinsicht umzudeuten oder auszublenden/zu unterschlagen. => alles, was der geneigte Leser nicht mal eben so im Keller zusammenschustern kann (Antikythera, Pyramiden, etc.) wurde zu einem Objekt erklärt, dass Menschen überhaupt nicht hervorbringen könnten und das somit die Existenz Außerirdischer belegt. Nicht einmal der letzte Schluss ist aus logischer Sicht akzeptabel, aber das interessiert die Jünger entsprechender Kreise nicht.
 
Immer bitte Quellen, Fakten und Belege darlegen.

Danke.

Allgemein und vom Prinzip her sollte wie immer gelten:

Mit Vermutungen, Theorien oder wilden Spekulationen kann man nichts anfangen.

Bei all dieser Thematik ist es einzig und allein richtig, sich auf knallharte "unleugbare und bewiesene" Fakten zu konzentrieren.
 
Bei all dieser Thematik ist es einzig und allein richtig, sich auf knallharte "unleugbare und bewiesene" Fakten zu konzentrieren.
Erich von Däniken sind unleugbare, knallharte und durch ihm selbst unwiederlegbare Beweise, Fakten auf welche man sich konzentrieren kann.
(Antkythera zählt aber afaik nicht dazu, da keinerlei Verrechnungen, Speicherungen oder ähnliches stattfinden, soweit man die Funktion bislang entschlüsselt hat. Der bessere Vergleich ist eine sehr komplexe astronomische Uhr, wie sie auch späteren Jahrhunderten gebaut wurden. Nur dass die Griechen halt noch keinen exakt arbeitenden Antrieb hatten, sodass man selbst von einem beliebigen zu einem beliebigen Zeitpunkt kurbeln musste. De facto also eher die Extremform eines Rechenschiebers.)
Ja auch der Rechenschieber gilt als analoger Rechner. Antkythera wird in diversen Publikationen auch als solcher bezeichnet. Aber egal. Dennoch sehr bemerkenswert wenn man einfach einen Monat die Planteten vorkurbel konnte. Etwas was ja erst im 14/15 Jahrhundert wieder erreicht wurde.

Ich suche ja noch die Antike Dampfmaschine welche Tempeltüren geöffnet hat. Damit wäre der Beweis erbracht, das außerirdische uns die Dampfkraft gebracht haben. Wer sich erinnern kann auch in Raumschiffen wie zum Beispiel der Enterpreis gehen die Türen ja automatisch auf. So wie in dem griechischen Tempel. Ich finde das noch.


Trennung


Auch in der Antike wurde gelost und zwar mit einem Losmaschine. Wie ich finde durchaus erwähnenswert da Losmaschinen ja auch nicht wirklich etwas anderes als Zufallsmaschinen sind.
Das Kleroterion!


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Da es keine Abhandlung von Herrn D. zu dieser spektakulären Maschine gibt ist es natürlich hoch spekulativ was sowohl auf Wiki steht als auch die Aussagen aus der Universität in dem Youtube Film.
 
Auch in der Antike wurde gelost und zwar mit einem Losmaschine. Wie ich finde durchaus erwähnenswert da Losmaschinen ja auch nicht wirklich etwas anderes als Zufallsmaschinen sind.
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Da es keine Abhandlung von Herrn D. zu dieser spektakulären Maschine gibt ist es natürlich hoch spekulativ was sowohl auf Wiki steht als auch die Aussagen aus der Universität in dem Youtube Film.
Ich würde mir ja gerne das Video angucken. Aber das ist mir zu lang! :fresse:

Nein Spaß bei Seite!:lol: Erstaunlich was die damals schon drauf hatten.:daumen:

Und ich hatte mal eine Doku über den Pyramidenbau gesehen vor ein paar Jahren. Da hatten Forscher versucht eine kleine Pyramide mit den Werkzeugen und Hilfsmitteln von damals zu bauen. Der Anfang klappte gut aber dann sind sie relativ schnell aus dem Winkel gekommen. Und wenn man mal überlegt was die für große Steine in Ägypten bewegt hatten und wie hoch die Pyramiden teilweise sind, da kann man schon ins Staunen kommen.

Aber ich glaube nicht das sie göttliche oder Außerirdische Hilfe dabei hatten.

In Mittelamerika und Südamerika die damaligen Hochkulturen hatten ähnlich Pyramiden gebaut.
Obwohl sie keinen Kontakt zu den Ägyptern hatten. Das ist aber keine Magie sondern eigentlich einfach zu erklären: die Naturgesetze sind überall gleich und die selbe intelligente Spezies war am Werk.
 
Da hatten Forscher versucht eine kleine Pyramide mit den Werkzeugen und Hilfsmitteln von damals zu bauen.
Werkzeuge, von denen man meint, dass nur sie damals, vor 5.000 Jahren, bekannt und in Verwendung waren.

Gerade diese enorme Zeitspanne lässt systembedingt viel Raum für Spekulationen. Das führt dann dazu, dass Menschen die Wissenslücken mit "aber könnte doch sein" auffüllen. Damit das "Könnte" schlüssig wird, erschafft man eine über die Jahre immer feinere Argumentationskette, um ein vielleicht möglich so richtig plausibel aussehen zu lassen. Dabei wäre der ehrlichere Umgang damit zu sagen: Ich weiß es schlicht nicht.

Einer meiner Lehrer meinte "Mut zur Lücke" zu uns. Damit meinte er, dass es manchmal eben auch korrekt sei zu wissen, dass man nichts weiß. ;)
 
Ich hatte neulich ein Gespräch mit einem über dieses angebliche Hezekiel Raumschiff. Ich kannte da gar nicht. Dann las ich das Alte Testament und kam zu dem Schluss: Es ist wahrscheinlicher, dass ein religiöser Mensch auf einem krassen Pilztrip war, als dass er ein Raumschiff gesehen hat.

Wobei man sagen muss, dass dieser Text bzw. die Geschichte dazu ca. 2.600 Jahre alt zu sein scheint. Wer will da glaubhaft behaupten, der Inhalt von damals sei auch nur noch ansatzweise korrekt wiedergegeben?
 
Wer will da glaubhaft behaupten, der Inhalt von damals sei auch nur noch ansatzweise korrekt wiedergegeben?
Oh da gibt es einige die das für glaubhaft halten. Einige sogar Wort für Wort.
Ich finde die Texte des AT durchaus sehr interessant da sich hier ziemlich genaue Angaben finden wie etwas ausgesehen und welche Masse es hatte. Vgl dazu mal den Tempel bzw die Arche. Nicht umsonst hat man ja so eine ganaue Vorstellung wie das ausgesehen haben könnte. Mit ein wenig Phantasie kann man bei diesen Feuerrädern schon auf Außerirdische kommen. Insbesondere da ja die erste schriftlich festgehaltene Entführung durch Aliens dokumentiert wurde.
 
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