News RAM-Preise steigen weiter: Speicherkrise gerät außer Kontrolle

Die Browser-Tab-Fanatiker haben bei mir schon für so manchen Support-Anruf gesorgt. Spiel laggt, PC reagiert langsam, Bluescreens.

Die Lösung war immer ein Neustart und der eindringliche Hinweis auch mal ohne 1000 offene Tabs zu arbeiten. Das war dann nicht nur eine Sache des RAM. Das ganze System inkl. CPU und Thread-Zuweisung hat dadurch verrückt gespielt.

Man nennt es auch System-Vermüllung 2.0
Das ist lustig genau das selbe bei den "Smartphone Techies" die größte klappe mit 12GB RAM und meiner selbst hat das Gerät 2GB aber dann fragen warum ihrer Handy mit 12GB RAM so ranzig läuft, ja schließ doch mal dein 300 Tabs dann reichen auch die 12GB wieder :lol:

Ich arbeite mit einem Huawei Y5P, kleinste Smartphone ohne Google Services (ohne ADB oder Root) ;)

Hierzu muss man auch mal sagen die Google Services sind absoluter Dreck,
Palystore + Playervices belgen auf einem 2GB Gerät auch gerne mal 400MB RAM für genau nichts außer Daten sammeln.:devil:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Also wenn die Preise so explodieren, wird das mit Sicherheit auch bald Auswirkungen auf die Spielentwicklung haben. Wenn die Systemanforderungen so hoch sind, dass es sich kaum noch Leute leisten können, dann wird die Zielgruppe massiv eingeschränkt.
Also ich für meinen Teil bin nicht bereit, Preissteigerungen von 300-400% mitzumachen. Eigentlich wollte ich im Frühjahr einen neuen Rechner zusammen stellen, aber nicht bei dem Preisniveau.
Meine letzte "richtige" Gamer-Maschine war vor ca 12 Jahren, basierend auf einem 4790k.
Ich hatte nun viele Jahre nur mit Notebook und einem Mini PC verbracht. Für Spiele wie Satisfactory und Co hat es ganz gut gereicht, solange man nicht im very late Game mit extremen Gigafactorys gespielt hat.
Ich hab mir aber auch schon das eine oder andere Spiel Aufgrund der Systemanforderungen erst gar nicht geholt.

Wenn ich mich so im Bekannten- und Familienkreis umsehe, in der Firma, bei den Kindern und deren Freundeskreis, da sehe ich eigentlich auch immer weniger PCs. Und Gamer-PCs erst recht nicht. Vereinzelt sehe ich Mini-Pcs oder PCs älteren Datums. Ansonsten eigentlich nur noch Laptops, Tablets und Spielkonsolen. Gaming so wie zu meiner Zeit wird eigentlich immer weniger oder ist nur noch was für echte "Freaks".

Die extremen Preise schwächen auf jeden Fall die PC und Gaming Branche. Die Entwickler müssen wieder mehr Arbeit in die Optimierung stecken, und nicht mehr davon ausgehen, dass die nächste GPU/CPU Generation und massenweise RAM es schon richten wird. Außerdem müssen sie wieder viel mehr in Content investieren da bei der Grafik erst mal 2 oder 3 Schritte zurück gegangen werden muss, wenn es nicht ein Spiel für einen sehr kleinen Kundenkreis werden soll.

Mobile Games, Konsolen und generell einfachere Spiele werden wahrscheinlich von der Situation profitieren.

Ich persönlich hoffe jedenfalls, dass Valve mit der Steam Machine so richtig erfolgreich wird und damit mehr oder weniger einen neuen Standard setzt, an dem sich die Entwickler dann orientieren (müssen). Dann läuft es auch auf den RDNA3 basierten Systemen mit z.B. 780M GPU.
Bei Satisfactory z.B. kam auf jeden Fall die Tatsache zu Gute, dass der Entwickler eine Steam Deck und Konsolen Kompatibilität angestrebt hat.
 
Die extremen Preise schwächen auf jeden Fall die PC und Gaming Branche. Die Entwickler müssen wieder mehr Arbeit in die Optimierung stecken, und nicht mehr davon ausgehen, dass die nächste GPU/CPU Generation und massenweise RAM es schon richten wird. Außerdem müssen sie wieder viel mehr in Content investieren da bei der Grafik erst mal 2 oder 3 Schritte zurück gegangen werden muss, wenn es nicht ein Spiel für einen sehr kleinen Kundenkreis werden soll.
Ist nicht ganz so dramatisch. Die Preise vom GesamtPC steigen dann vll um 20-30% - unangenehm, nicht kritisch.

Viele Spiele wie das für November 2026 geplante GTA 6 werden richtig viele Spieler anlocken und die Ansprüche von dem Spiel werden definitiv nicht sparsam ausfallen.

Abgesehen davon dauert Spieleentwicklung etliche Jahre. Es wird sich also nichts ändern. Keiner wird ein Release verschieben, um das Spiel zu downgraden und so weit zu optimieren, dass dieses auf einer Office-Gurke laufen wird.
Auch Valve mit der Machine wird nicht viel bewegen - der Impact dürfte minimal sein. Vergiss nicht, das Teil wird nur über Steam vertrieben, direkt von Valve, an existierende PC-Spieler die meist schon ein deutlich schnelleres System besitzen als die Machine.

Selbst wenn die Entwickler beschließen, auf Office-Gurken zu optimieren, gibt es die Spiele dann erst in n paar Jahren - also wenn die Preise eh schon anders aussehen und neue Hardware da ist.

Was wir aktuell erwarten, ist einfach eine bessere Qualität der Spiele.
Solche Releases wie Borderlands 4 (geiles Spiel, recht magere Performance) werden weniger.
Einfach weil auch die Spieler mit dicker Hardware meckern und weniger kaufen.
Optimierung ist schwierig. Es wird trotzdem viele Releases geben die wie Stalker 2 oder Cyberpunk 2077 sind - geile Spiele die richtig hungrig sind bei Release (und dann langsam besser laufen). Also werden die PC-Spieler wie früher auch einkaufen gehen.
Davon abgesehen, brauchen wir wieder eine Art Crysis - Grafikkracher der wirklich alle vorhandenen PCs in die Knie zwingt. Dafür aber richtig gut aussieht, nicht wie Borderlands 4 - einfache Optik, aber viel Hunger.
 
Ich hab mir aber auch schon das eine oder andere Spiel Aufgrund der Systemanforderungen erst gar nicht geholt.
Ich kauf auch kein Spiel was Secureboot oder AVX2 braucht trotzdem hab ich alleine in Palworld mehr Stunden als die Fans die sich zu allen gängeln lassen mit 20 Spielen: 1814 alleine Palworld :devil: mit einem FX:P
 
Ist nicht ganz so dramatisch. Die Preise vom GesamtPC steigen dann vll um 20-30% - unangenehm, nicht kritisch.
 
Das ganze ist optional und ein OK Angebot für die wenigen Kunden, die DDR5 rumfliegen haben.
So müssen die nicht warten bis der PC-Bauer den RAM beschafft mit den aktuellen Preisen.
 
"Branchenkenner werten diese Formulierung jedoch auch als Indiz dafür, dass Systembuilder selbst Schwierigkeiten haben, profitabel an Speicher zu gelangen. Normalerweise generieren Integratoren durch den Einkauf großer Mengen und den Weiterverkauf verbauter Komponenten ihre Marge. Dass ein Anbieter freiwillig auf diesen Umsatzanteil verzichtet, unterstreicht den Ernst der Lage."
 
"Branchenkenner werten diese Formulierung jedoch auch als Indiz dafür, dass Systembuilder selbst Schwierigkeiten haben, profitabel an Speicher zu gelangen. Normalerweise generieren Integratoren durch den Einkauf großer Mengen und den Weiterverkauf verbauter Komponenten ihre Marge. Dass ein Anbieter freiwillig auf diesen Umsatzanteil verzichtet, unterstreicht den Ernst der Lage."
Es geht den SI's weniger um die Marge bei dieser speziellen Komponente (PC-Preis kann angepasst werden wenn nötig). Das größere Problem ist: die kriegen den Speicher nicht in den nötigen Mengen. Die wollen aber keine 50 Konfigurationen mit drölfzig verschiedenen RAM-Kits anbieten, sondern wenige Modelle mit wenigen Kits, am besten noch von einem Hersteller/Lieferanten wegen vereinfachter RMA & Lieferketten.

Andere Hardware bekommen die aktuell ohne Probleme, RAM nicht, deswegen das Angebot für Kunden die den Speicher eh rumfliegen haben (und DDR5 ist lange genug auf dem Markt damit viele es schon besitzen und verpflanzen können).
 
Brauchst dir hier keinen abbrechen um die ganze chose schönzureden. wer jetzt neue hardware benötigt ist am arsch.
angenehme nachtruhe.
Wer jetzt neue Hardware braucht, zahlt für den ganzen PC vll 20% mehr als vor 6 Monaten.
Unangenehm, mehr nicht. Wer das nicht bezahlen kann, für den ist PC-Gaming eh keine Priorität, es soll ein Hobby sein welches sich problemlos aus vorhandenem Geld finanzieren lässt.
400€ für 32GB RAM sind jetzt kein Weltuntergang für Menschen, die alle 2 Jahre 1500€ für ein Smartphone ausgeben, welches sie zu 20% ausnutzen.
 
Andere Hardware bekommen die aktuell ohne Probleme
3. Januar 2026
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Jemand hat vermutet das es von Alternate kommt darauf schrieb Gb2753 der den Post abgesetzt hat : It is their business reseller department yes :)
 
Zuletzt bearbeitet:
3. Januar 2026
Auch das ist kein Problem, nur weil ein Distributor nicht genug liefern kann.
Da wir in der EU sind, stehen uns alle Shops in der gesamten EU offen, die Hardware lässt sich finden.
Preise werden auch hier steigen, weil der Bedarf an GPUs entsprechend steigt.

Somit gute Nacht.
 
Mein 64 GB Corsair vengeance DDR5 6000 RAM kostet nun offiziell neu bei alternate oder Mindfactory 4 stellig, gezahlt habe ich 229. Jeder, der jetzt neue Hardware braucht, egal ob für neuen PC oder weil kaputt geht, darf neben fast verdoppelten Preis für m.2 geneigt sein sich lieber ne PS5 zu holen
 
Ich verstehe jetzt den vieler Orts gemachten Vergleich nicht "was man den aktuell für tolle teuere Hardware im PC hat"
Was soll das bringen? Entweder man hat es und unter umständen viel geld investiert.
Oder man hat es nicht und wenn man ein neues System aufbauen will kostet es viel.
Auf etwas zu warten war bei Hardware kauf noch nie sinnvoll. Zum einen weil die aktuelle Hardware unter umständen inerhalb eines 1/2 Jahres eh wieder "veraltet" war oder kurz nachdem man kaufte die Preise gefallen sind.

Ich warte jetzt mal und schau den Wahnsinn ab, meine Hardware ist noch für 2-3 Jahre gut. Vielleicht nicht für die top aktuellen Games aber ich habe genau wie viele andere auf Steam oder anderen Plattformen so viele Games die noch gezockt werden sollten und für diese älteren Games, locker ausreicht.

Die großen Firmen/Player die nun auf KI zum abkotzen setzten, angeblich die Top-multifunktions-Anwendung gefunden haben wollen reden der Welt nur eine umfassende sinnvolle benutzbarkeit von KI ein. Denke es wird nicht mehr lange dauern und die ersten werden das Handtuch werfen, nachdem sie Unsummen verzockt haben.
Was am Ende beid en 1-2 Großen dann an "sinnvollen" anwendungen nutzbar sein wird muß sich erst noch beweisen.
Mal schauen ob nicht sogar ein Jen-Hsun Huang zu seinen Gamern zurück gekrochen kommt wenn sein Geschäftsmodell nicht mehr greift oder er sich halt verkalkuliert hat.
In der Weltgeschichte gab es schon immer ein Auf und Ab, in jedem Bereich. Meist war nach einem extremen Auf eine desaströses Ab, was dann sehr viel Geld vernichtet und Arbeitsplätze gekostet hat.

Schönsetes Beispiel akutell in "good old Germany" ist die Automobilbranche die sich zu tode geweigert hat die Elektromobilität ernst zu nehmen. Ist halt blöd wen alle anderen Länder um einen herum auf die neue Technik setzen und man dann irgentwann, wenns zu spät ist, fetsstellt das der Zug ohne einem abgefahrenb ist.
 
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