AW: Kernphysik&Schwarze Löcher
und ich rede von 10^34 da die Halbwertszeit mindestens 10^33 beträgt

Das mit dem Mega tut mir leid, habe die Werte nur schnell in den Taschenrechner eingetippt und dann versäumt die Ziffern richtig zu zählen. 5000m³ wären ja 5Kt, aber da stellt sich mir die Frage wie man da überhaupt Zerfälle messen will. Die Strahlung würde doch sicherlich auf dem Weg zum Detektor vorher wieder absorbiert
Ich weiß nicht genau, wie viel Wasser man im Bergwerk hat, aber sind sicher bedeutend mehr als 5000m³
So ein Würfel wäre ja gerade mal 17 Meter groß, was 5 Millionen Liter Wasser entspricht. Ich hab mal was von 1 Milliarden Liter Wasser gelesen, die irgendwo als Detektor dienen (war glaube ich bei Neutrinos). Da hast du locker deine 10 hoch 34 Protonen.
Wie man das genau misst, kann ich dir nicht sagen, aber ich hab ja schon gesagt, dass es eher nach dem Prinzip des Ausschließen geht. Ist wie bei Sherlock Holmes. Wenn eine Möglichkeit übrig bleib, so unwahrscheinlich sie auch sein mag, muss sie zutreffen.
Da man bisher aber noch keinen Protonenzerfall festgestellt hat, wurden wohl bisher alle Strahlungen, die aufgetreten sind, anderen Ursachen zugesprochen.
Klar ist Wahrscheinlichkeit mit im Spiel, aber wenn du ein Präparat hast, von dem du die Zusammensetzung kennst, kannst du mit einem Detektor feststellen, wie lange es für sagen wir 10^6 Zerfälle benötigt. Dann schätzt man noch ab wie viel % der Zerfälle vom Detektor nicht erfasst werden. Danach kann man das Ergebnis auf die Halbwertszeit hochrechnen und man kommt sicherlich zu einem Wert der die Halbwertszeit gut wiederspiegelt. Natürlich wird dies nicht klappen wenn man schon Tagen/Wochen/Monate/Jahre auf nur einen Zerfall warten muss, aber 10^9 Jahren wie bei Uran-238 sollte es eine gute Näherung geben. Die Halbwertszeit auf atto Sekunden genau zu bestimmen ist auch gar nicht nötig.
Richtig, aber du bist eben immer bei Wahrscheinlichkeiten, denn du weißt ja nicht, was das alles beeinflusst. Uran kann auch durch Höhenstrahlung beeinflusst werden, da ist die Halbwertszeit anders als bei Uran, das tief in der Erde steckt. Man muss da ein Mittelwert finden.
Beim Proton reden wir aber nicht von 10 hoch 6 oder 10 hoch 9 Jahren, sondern von 10 hoch 34 Jahren (so wie du

) und das ist deutlich länger als das Universum überhaupt alt ist.
Alleine die Theorie aufzustellen ist schon gewagt. Denn normaler Weise ist beim Zerfall Schluss, wenn das Baryon erreicht ist. Es stellt sich also die Frage in was ein Proton überhaupt zerfallen soll, denn man hat noch kein freies Quark entdeckt. Gibt es aber Protonenzerfall, muss es logischer Weise auch freie Quarks geben, denn alleine bei der Menge an Protonen im Universum muss dann ein Proton schon zerfallen sein, aber wo sind dann die Beweise dafür? Wo sind die freien Quarks? Oder ist ein Quark doch kein Elementarteilchen und besteht wiederum aus anderen Teilchen (die wir noch nicht kennen)?
Kann das demnach die Dunkle Materie sein, die wir suchen?
Also verfallene Protonen, die Quarks hinterlassen haben und diese Quarks haben sich dann zu einer Art "Suppe" zusammengeschoben, und bilden eine Masse, die wir nicht detektieren können?
Das Problem ist dabei noch, dass ein Proton ja aus zwei Up und einem Down Quark besteht.
Zerfällt aber das Proton, müsste es ständig im Universum zerfallen und Strahlung dabei entstehen. Doch diese Strahlung wird nicht entdeckt, es gibt keine Strahlung eines Protonenzerfalls im Universum, ist auch so ein Problem.
Das mit dem Wasserverlust kann ich nicht sagen. In Physik habe ich immer gelernt, dass sich der Verlust und Zutrag in etwa ausgleichen, da die Gravitation wieder Teilchen aus der Erdumlaufbahn anzieht und der Sonnenwind auch einiges mit sich bringt.
Wasserdampf geht verloren, auch andere Gase, sie "entweichen" aus der Atmosphäre ins All. Aber natürlich kriegt die Erde auch eine Menge Material aus dem All zurück, in Form von Meteoriten, usw.
Schlimmer als die 3,5Mt Massenverlust der Sonne durch Kernfusion plus 1,5Mt durch Sonnenwind pro Sekunde wird es wohl nicht sein
Ist schon faszinierend, wenn man bedeckt wie viel Masse in der Sekunde in Energie umgewandelt wird und trotzdem hat die Sonne noch genug Masse für die nächsten 5 Milliarden Jahre und auch weiterhin hat sie 99% der Masse des Sonnensystems.
