Kernphysik&Schwarze Löcher

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Wie du einfach ignorierst, das ich das schon lange gesagt hatte :(

Ist mir nicht aufgefallen, sorry. :klatsch:

Zu der Sache mit masselose Teilchen und Lichtgeschwindigkeit muss ich jetzt nochmals drüber nachdenken. Irgendwie ist mir das jetzt grad auf Anhieb nicht so klar, das jedes masseloses Teilchen sich mit c bewegen muss. Andersrum ist es trivial, da ja ansonsten die Energie des Teilchens unendlich groß wäre.

Das ist ja die Feststellung der Relativitätstheorie, ein Teilchen mit der Ruhemasse "null" muss sich mit c fortbewegen, denn sonst hätte es eine Masse (Trägheit der Masse, man muss Energie einsetzen um Richtung und Geschwindigkeit zu ändern). Man kann ein Photon nicht einfach auf 0,5c einbremsen, wie auch soll das gehen. Das ist eine fundamentale Geschwindigkeit, die nicht überschritten werden kann, vom Photon aber auch nicht unterschritten werden kann.
 
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Dass du das Photon nicht auf 0,5c abbremsen kannst ist klar, es gilt ja die Dispersionsrealation E=hv

Aber das wirklich für jedes masselose Teilchen v=c gilt, kann ich jetzt grad nicht auf Anhieb beweisen. Ich hab da auch so was im Kopf, würde aber einfach den Beweis nochmals gern sehen, dass das auch wirklich so ist. Hab atm aber grad keine Zeit für Stift und Papier :ugly:
 
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Ok habs mir nochmal durch den Kopf gehen lassen. Der Beweis ist eigentlich recht einfach. Es gilt ja v=dE/dp was sich auch leicht nachvollziehen lässt.

E=1/2*mv² z.B. und hier ist p=m*v

-> E=p²/2*m
-> durch ableitung nach p
->dE/dp=p/m=m*v/m=v
also dE/dp=v

so nach dieser kleinen Fingerübung dann mal zurück zu unserer Formel ;)

E²=(mc²)²+(pc)²
Es sei m=0
-> E²=(pc)²
-> E=pc
dE/dp=v
->v=dE/dp=d(pc)/dp=c
->v=c

Also stimmt Quanti, ist wirklich für alle masselosen Teilchen so :daumen:

Ich wusste es auch noch, dass das so ist, aber wenn man den Grund nicht mehr kennt, wird man als Physiker manchmal komisch :schief:

Einfach so was übernehmen ist nicht bei solch einfachen Sachen, aber manchmal sieht man auf Anhieb den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr :D
 
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Dass du das Photon nicht auf 0,5c abbremsen kannst ist klar, es gilt ja die Dispersionsrealation E=hv

Ich weiß das, aber erklär das mal den Leuten, die die Photonen als Welle darstellen. :ugly:
Denn in einem Medium kann sich Licht nicht als Teilchen fortbewegen, hier muss man das Licht als Welle sehen und zwar unabhängig von der elektrischen Feldstärke oder der Polarisation der Atome. Koppelt man nun das elektrischen Feld an die Atome, bewegt sich die Lichtwelle im Medium langsamer als im Vakuum und man kann diese neue Welle, genauso wie eine freie Lichtwelle zu langsameren Photonen quantisieren.
Die Frage ist jetzt, sind die quantisierten Photonen mit denen identisch, die wir vom Vakuum kennen?

Dazu hab ich mal eine Sache. Kennst du das Zwei Photon Paradoxon?
Du hast eine Lichtquelle, die in der Lage ist gleichzeitig in verschiedenen Richtungen, also eine nach vorne in Sichtweite und eine nach hinten, abzufeuern. Die Photonen entfernen sich als jeweils mit c von dir, doch entfernen sich die Photonen untereinander mit 2x c voneinander? ;)
Oder hätte das eine Photon im Bezug zum anderen nur eine Rotverschiebung, die der Lichtgeschwindigkeit entspricht?

Also stimmt Quanti, ist wirklich für alle masselosen Teilchen so :daumen:

Jup, war mir so, ist doch noch was von dem Kram bei mir hängen geblieben, auch wenn ich manchmal nicht weiß, was ich weiß, wenn ich was weiß, was ich wissen müsste, weil ich es weiß. :D:ugly:

Ich wusste es auch noch, dass das so ist, aber wenn man den Grund nicht mehr kennt, wird man als Physiker manchmal komisch :schief:

Einfach so was übernehmen ist nicht bei solch einfachen Sachen, aber manchmal sieht man auf Anhieb den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr :D

Danke für die nette Darstellung, sieht gut aus. :daumen:

Ich frage mich sowieso, wieso es keine Tapeten mit Formeln und Gleichungen gibt, das würde alles einfacher machen. :)
"Moment, Schatz, ich gehe man eben in die Ecke, da hab ich was von Schrödinger gesehen". :D
 
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hehe ja das wäre eine coole Sache :D sowas habe ich mir auch schon öfters gewünscht, zumal die mathematische Darstellung von solchen Sachen einfach eine ganz eigene Schönheit und Eleganz hat. Um sowas zu sehen/verstehen muss man aber glaub ich echt bischen Mathe an der Uni gehört haben :ugly:

Irgendwie komm ich mir in solchen Momenten bischen wie ein Freak vor :lol:

Ähm das eine Photon "weiß" von dem anderen nichts, und wird auch NIE etwas von diesem wissen können. Lichtkegel und so :ugly:
 
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hehe ja das wäre eine coole Sache :D sowas habe ich mir auch schon öfters gewünscht, zumal die mathematische Darstellung von solchen Sachen einfach eine ganz eigene Schönheit und Eleganz hat. Um sowas zu sehen/verstehen muss man aber glaub ich echt bischen Mathe an der Uni gehört haben :ugly:

Mathematik ist doch völlig überbewertet. :D
Denk an deine Rechnung von 25€, wo jeder mit einem 10er bezahlt hat, einen wieder bekam und am Ende trotzdem einer verschwunden war. :ugly:

Irgendwie komm ich mir in solchen Momenten bischen wie ein Freak vor :lol:

Mach doch eine WG auf, ich weiß aber nicht ob auch eine hübsche Blondine gegenüber einzieht. :D

Ähm das eine Photon "weiß" von dem anderen nichts, und wird auch NIE etwas von diesem wissen können. Lichtkegel und so :ugly:

Aber du weißt etwas und daher nimmst du als Beobachter Einfluss auf das Experiment, denn seit Schrödingers Katze wissen wir (lebt die denn eigentlich immer noch, ist ja schon eine Weile her? :D Ich würde da eher auf Verwesungsgeruch setzen, dann spar ich mir das Nachgucken :ugly:), dass der Beobachter das Experiment beeinflusst.
 
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Mit einem Eimer Wasser kommt man auch nicht weit wenn man die Zerfallsdauer von einem Proton besitmmen möchte. Da müsst man schon riesige Mengen Wasser oder Wasserstoff gleichzeig beobachten und dann gibt es immer noch die Möglichkeit, dass die Strahlung in der normalen Hintergrundstrahlung verloren geht oder einfach an dem Messgerät vorbei, da es schwer ist eine so große Anzahl an Atomen/Protonen zuverlässig zu beobachten.

Das mit dem ewigen Materienzyklus kann ich auch nicht unterschreiben. Es ist praktisch unmöglich alle Photonen im Universum immer wieder einzufangen und aus deren Energie neue entstehen zu lassen, also folgt zwangsläufig dass es immer weniger Materie und immer mehr Photonen gibt.

Die Lichtgeschwindigkeit ist auch materialabhängig. Aus dem Sonnenkern zur Sonnenoberfläche sollen Photonen angeblich ca. 1Mio Jahre brauchen. Also ist es auf jedenfall möglich Photonen auf unter c0 (Vakuumlichtgeschwindigkeit) zu bringen.
 
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:klarsch:

Nein ist es nicht, die brauchen nur so "lange" umgangssprachlich. Es werden ständig neue Photonen erzeugt und vernichtet. Bis du aber ein theoretisches Energiepäckchen (Photon) von ganz innen nach ganz außen transportiert hast, soll es eben sehr lange dauern, weil du ja quasi einen random walk hast, bei dem das Photon ständig emmetiert und wieder absorbiert wird....

Photonen sind nur Energie, und wos das Problem, gehts halt in die Hintergrundstrahlung über who cares.
 
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In Formelsammlungen steht trotzdem Lichtgeschwindigkeit. Für Diamant steht in meiner Formelsammlung zum Beispiel 1,22*10^8 m/s, was weniger als 0,5c0 ist. Aber mit dem ständigen absorbieren und emittieren hast du natürlich Recht.

Zu den Protonen: Es ist eben nicht egal ob die Strahlung von Protonen in der Hintergrundstrahlung verloren geht, denn dann kann man keine Halbwertszeit bestimmen.
 
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Mit einem Eimer Wasser kommt man auch nicht weit wenn man die Zerfallsdauer von einem Proton besitmmen möchte.

Der Eimer Wasser war ja auch nur überspritzt beschrieben. ;)

Da müsst man schon riesige Mengen Wasser oder Wasserstoff gleichzeig beobachten und dann gibt es immer noch die Möglichkeit, dass die Strahlung in der normalen Hintergrundstrahlung verloren geht oder einfach an dem Messgerät vorbei, da es schwer ist eine so große Anzahl an Atomen/Protonen zuverlässig zu beobachten.

Man eine Protium/Deuterium Mischung, die beobachtet wird und ja, man ist tief in einem Bergwerk drin, ich glaube um 1500m. Leider kann man Neutrinos nicht abschirmen und die können auch für die eine oder andere Reaktion verantwortlich sein.

Das mit dem ewigen Materienzyklus kann ich auch nicht unterschreiben. Es ist praktisch unmöglich alle Photonen im Universum immer wieder einzufangen und aus deren Energie neue entstehen zu lassen, also folgt zwangsläufig dass es immer weniger Materie und immer mehr Photonen gibt.

Masse und Energie ist aber äquivalent, hast du genug Energie an einem Ort, kann daraus Masse entstehen.

Die Lichtgeschwindigkeit ist auch materialabhängig. Aus dem Sonnen
kern zur Sonnenoberfläche sollen Photonen angeblich ca. 1Mio Jahre brauchen. Also ist es auf jedenfall möglich Photonen auf unter c0 (Vakuumlichtgeschwindigkeit) zu bringen.

Sogar noch länger. Die Energie, die heute von der Sonne auf die Erde trifft, wurde vor rund 10 Millionen Jahren "produziert". Die Sonne könnte also theoretisch schon lange aufgehört haben Wasserstoff zu fusionieren und wir würde es nicht merken. :ugly:
Aber man weiß, dass die Sonne immer noch fusioniert, da man aus der Menge der Neutrinos darauf schließen kann. Der "Beweis" für die Proton-Proton Fusion in der Sonne sind die Neutrinos.
Und nein, das Photon im Inneren der Sonne kann gar nicht einfach so abgestrahlt werden, im Gegensatz zu Neutrinos, die ungehindert die Sonne verlassen können, interagiert das Photon mit der Materie, da die Dichte sehr hoch ist, es wird ständig absorbiert und wieder abgestrahlt. Dabei verliert es an Energie und erreicht und später als Infrarotstrahlung, bzw. als sichtbare Strahlung. Würden die Photon direkt die Sonne verlassen, wären sie alle Gammaquanten mit einer so hohen Energie, dass sie alles im Sonnensystem zerstören würden.

In Formelsammlungen steht trotzdem Lichtgeschwindigkeit. Für Diamant steht in meiner Formelsammlung zum Beispiel 1,22*10^8 m/s, was weniger als 0,5c0 ist. Aber mit dem ständigen absorbieren und emittieren hast du natürlich Recht.

In fester Materie kann man schlecht mit einem Photon als Teilchen rechnen, daher geht man von einer Aussendungswelle aus, diese verhält sich anders als ein Teilchen und daher ist das nicht so einfach zu übertragen.
Du kannst z.B. mit einem Rubinkristall, der auf knapp über dem absoluten Nullpunkt abgekühlt ist, das Licht praktisch zum Stillstand bringen, denn bei 0,1 Kelvin befindet sich der Kristall in einem Quantenzustand, er muss eine bestimmte Menge an Quantenenergie aufnehmen, bevor er sie wieder abstrahlen kann. Photonen werden also absorbiert, ohne sie sofort zu emittieren, erst wenn diese Quantenenergie erreicht ist, wird die gesamte Energie, die inzwischen aufgenommen wurde, als ein Quant wieder abgestrahlt.

Zu den Protonen: Es ist eben nicht egal ob die Strahlung von Protonen in der Hintergrundstrahlung verloren geht, denn dann kann man keine Halbwertszeit bestimmen.

Niemand hat gesagt, dass das einfach wird, den Protonenzerfall zu beobachten und noch hat es niemand beobachtet. Trotzdem kann man nicht sagen, dass es ihn nicht gibt, man muss halt länger forschen.
 
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Man eine Protium/Deuterium Mischung, die beobachtet wird und ja, man ist tief in einem Bergwerk drin, ich glaube um 1500m. Leider kann man Neutrinos nicht abschirmen und die können auch für die eine oder andere Reaktion verantwortlich sein.

Masse und Energie ist aber äquivalent, hast du genug Energie an einem Ort, kann daraus Masse entstehen.

Niemand hat gesagt, dass das einfach wird, den Protonenzerfall zu beobachten und noch hat es niemand beobachtet. Trotzdem kann man nicht sagen, dass es ihn nicht gibt, man muss halt länger forschen.

Leider gibt es in 1500m auch nicht nur Neutrinos sondern auch eine nicht vernachlässigbare Menge an Uran und anderer radioaktive Isotope. Ich habe auch schon von Experimenten tief unter der Erde mit riesigen Wassertanks (5000m³ oder etwas in der Richtung) gehört, nur leider weiß ich nicht was das bringen soll. Die Chance, dass die Strahlung eines zerfallenen Protons direkt wieder absorbiert wird ist recht groß, besonders wenn man von der großen Halbwertszeit bedenkt, werden pro Jahr nur sehr wenige Protonen in einem solchen Tank zerfallen. Dann muss man noch Glück haben, dass die entstehende Strahlung auch von einem Detektor aufgenommen und identifiziert werden kann. Außerdem wird das Wasser wohl nicht 100% rein sein und spuren radioaktiver Isotope aufweisen, genauso wie der Tank selbst.
Hoffentlich wird es da in Zukunft noch bessere Experimente geben, da das Schicksal von Protonen, Elektronen und anderen Elementarteilchen nicht unwesentlich für die Entwicklung des Universums ist. Klar kann aus genügend Energie an einem Punkt wieder Masse entstehen, jedoch "verdünnt" sich die Energie mit der dritten Potenz zur Entfernung wenn ich mich richtig erinnere und da helfen auch die vermutlich über 200 Milliarden schwarze Löcher wenig :schief:.
 
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... besonders wenn man von der großen Halbwertszeit bedenkt, werden pro Jahr nur sehr wenige Protonen in einem solchen Tank zerfallen.

die Halbwertszeit ist eigentlich Banane. Die Quantenphysik rechnet ja mit Wahrscheinlichkeiten und wenn die Halbwertszeit bei 10 hoch 32 liegt, dann musst du nur 10 hoch 32 Protonen überwachen, denn davon sollte ja eins innerhalb der nächsten Zeit zerfallen.

Dann muss man noch Glück haben, dass die entstehende Strahlung auch von einem Detektor aufgenommen und identifiziert werden kann. Außerdem wird das Wasser wohl nicht 100% rein sein und spuren radioaktiver Isotope aufweisen, genauso wie der Tank selbst.

Hier geht man eigentlich nach dem Ausschließungsprinzip vor. Sofern man die Strahlung zuordnen kann, die nichts mit Protonenzerefall zu tun hat, ist alles klar, findet man aber eine Strahlung, die nicht zugeordnet werden kann, wirds interessant, dann muss das beobachtet werden.

Hoffentlich wird es da in Zukunft noch bessere Experimente geben, da das Schicksal von Protonen, Elektronen und anderen Elementarteilchen nicht unwesentlich für die Entwicklung des Universums ist. Klar kann aus genügend Energie an einem Punkt wieder Masse entstehen, jedoch "verdünnt" sich die Energie mit der dritten Potenz zur Entfernung wenn ich mich richtig erinnere und da helfen auch die vermutlich über 200 Milliarden schwarze Löcher wenig :schief:.

Wie gesagt, der Protonenzerfall ist eine Vorhersage der großen Vereinheitlichungstheorie. Gibts den Protonenzerfall, könnte was dran sein, findet man keinen, dann haben Protonen auch keine Halbwertszeit und die Theorie ist falsch.
Die Wissenschaft hat schon eine Menge postuliert, aber gestimmt hat nicht alles, bzw. man hat es irgendwann widerlegt.
 
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So einfach ist das nicht, 10^34 Protonen alleine wiegen 16,7Mt (Da ist ein 5000m³ Wassertank nichts gegen), da will ich sehen wie du die alle beobachten würdest. Außerdem ist es nicht nur interessant den Beweis für den Zerfall zu finden, sondern auch eine genauere Bestimmung der Halbwertszeit. Das Bismut-209 nicht stabil ist sondern eine Halbwertszeit von 1,9x10^19 Jahren hat wurde auch erst recht spät gefunden und das ist ja noch eine vergleichsweise kurze Halbwertszeit.
 
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Das sind ja alles nur Wahrscheinlichkeiten. Uran 238 hat auch eine sehr lange Halbwertszeit, aber beobachten kann man das nicht.

Wie kommst du eigentlich auf 16,7 MT?
Ein Proton "wiegt" 1,6x10 hoch -27, bei einer Menge von 10 hoch 32 Protonen komme ich auf 16.000kg, sind also 16 Tonnen.
 
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1,67262158x10^-27kg * 10^34=16726215,8kg

Uran kann man recht gut ohne Wahrscheinlichkeit testen glaube ich. 1 Mol (6x10^23) Uranatome wiegen ja nicht sehr viel.
 
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Ich rede von 10 hoch 32 Protonen. ;)

Es geht nicht ums Testen, es geht darum, wie man überhaupt auf eine Halbwertszeit kommt, denn feststellen kann man es nicht, du kannst ja kein kg Uran in eine Box packen und dann nach 4,4 Milliarden Jahren nachgucken, ob die Hälfte zerfallen ist.
Außerdem wiegt ja 1m³ Wasser schon eine Tonne.

Ach ja, 16 Millionen kg sind aber nicht 16 Megatonnen ;)
Außerdem, wenn ich daran denke, wie viel Wasser die Erde pro Tag verliert, sind das nicht wirklich viel. :D
 
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und ich rede von 10^34 da die Halbwertszeit mindestens 10^33 beträgt ;)
Das mit dem Mega tut mir leid, habe die Werte nur schnell in den Taschenrechner eingetippt und dann versäumt die Ziffern richtig zu zählen. 5000m³ wären ja 5Kt, aber da stellt sich mir die Frage wie man da überhaupt Zerfälle messen will. Die Strahlung würde doch sicherlich auf dem Weg zum Detektor vorher wieder absorbiert :what:

Klar ist Wahrscheinlichkeit mit im Spiel, aber wenn du ein Präparat hast, von dem du die Zusammensetzung kennst, kannst du mit einem Detektor feststellen, wie lange es für sagen wir 10^6 Zerfälle benötigt. Dann schätzt man noch ab wie viel % der Zerfälle vom Detektor nicht erfasst werden. Danach kann man das Ergebnis auf die Halbwertszeit hochrechnen und man kommt sicherlich zu einem Wert der die Halbwertszeit gut wiederspiegelt. Natürlich wird dies nicht klappen wenn man schon Tagen/Wochen/Monate/Jahre auf nur einen Zerfall warten muss, aber 10^9 Jahren wie bei Uran-238 sollte es eine gute Näherung geben. Die Halbwertszeit auf atto Sekunden genau zu bestimmen ist auch gar nicht nötig.

Das mit dem Wasserverlust kann ich nicht sagen. In Physik habe ich immer gelernt, dass sich der Verlust und Zutrag in etwa ausgleichen, da die Gravitation wieder Teilchen aus der Erdumlaufbahn anzieht und der Sonnenwind auch einiges mit sich bringt.

Schlimmer als die 3,5Mt Massenverlust der Sonne durch Kernfusion plus 1,5Mt durch Sonnenwind pro Sekunde wird es wohl nicht sein :schief:
 
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und ich rede von 10^34 da die Halbwertszeit mindestens 10^33 beträgt ;)
Das mit dem Mega tut mir leid, habe die Werte nur schnell in den Taschenrechner eingetippt und dann versäumt die Ziffern richtig zu zählen. 5000m³ wären ja 5Kt, aber da stellt sich mir die Frage wie man da überhaupt Zerfälle messen will. Die Strahlung würde doch sicherlich auf dem Weg zum Detektor vorher wieder absorbiert :what:

Ich weiß nicht genau, wie viel Wasser man im Bergwerk hat, aber sind sicher bedeutend mehr als 5000m³
So ein Würfel wäre ja gerade mal 17 Meter groß, was 5 Millionen Liter Wasser entspricht. Ich hab mal was von 1 Milliarden Liter Wasser gelesen, die irgendwo als Detektor dienen (war glaube ich bei Neutrinos). Da hast du locker deine 10 hoch 34 Protonen.

Wie man das genau misst, kann ich dir nicht sagen, aber ich hab ja schon gesagt, dass es eher nach dem Prinzip des Ausschließen geht. Ist wie bei Sherlock Holmes. Wenn eine Möglichkeit übrig bleib, so unwahrscheinlich sie auch sein mag, muss sie zutreffen.
Da man bisher aber noch keinen Protonenzerfall festgestellt hat, wurden wohl bisher alle Strahlungen, die aufgetreten sind, anderen Ursachen zugesprochen.

Klar ist Wahrscheinlichkeit mit im Spiel, aber wenn du ein Präparat hast, von dem du die Zusammensetzung kennst, kannst du mit einem Detektor feststellen, wie lange es für sagen wir 10^6 Zerfälle benötigt. Dann schätzt man noch ab wie viel % der Zerfälle vom Detektor nicht erfasst werden. Danach kann man das Ergebnis auf die Halbwertszeit hochrechnen und man kommt sicherlich zu einem Wert der die Halbwertszeit gut wiederspiegelt. Natürlich wird dies nicht klappen wenn man schon Tagen/Wochen/Monate/Jahre auf nur einen Zerfall warten muss, aber 10^9 Jahren wie bei Uran-238 sollte es eine gute Näherung geben. Die Halbwertszeit auf atto Sekunden genau zu bestimmen ist auch gar nicht nötig.

Richtig, aber du bist eben immer bei Wahrscheinlichkeiten, denn du weißt ja nicht, was das alles beeinflusst. Uran kann auch durch Höhenstrahlung beeinflusst werden, da ist die Halbwertszeit anders als bei Uran, das tief in der Erde steckt. Man muss da ein Mittelwert finden.
Beim Proton reden wir aber nicht von 10 hoch 6 oder 10 hoch 9 Jahren, sondern von 10 hoch 34 Jahren (so wie du :D) und das ist deutlich länger als das Universum überhaupt alt ist.
Alleine die Theorie aufzustellen ist schon gewagt. Denn normaler Weise ist beim Zerfall Schluss, wenn das Baryon erreicht ist. Es stellt sich also die Frage in was ein Proton überhaupt zerfallen soll, denn man hat noch kein freies Quark entdeckt. Gibt es aber Protonenzerfall, muss es logischer Weise auch freie Quarks geben, denn alleine bei der Menge an Protonen im Universum muss dann ein Proton schon zerfallen sein, aber wo sind dann die Beweise dafür? Wo sind die freien Quarks? Oder ist ein Quark doch kein Elementarteilchen und besteht wiederum aus anderen Teilchen (die wir noch nicht kennen)?
Kann das demnach die Dunkle Materie sein, die wir suchen?
Also verfallene Protonen, die Quarks hinterlassen haben und diese Quarks haben sich dann zu einer Art "Suppe" zusammengeschoben, und bilden eine Masse, die wir nicht detektieren können?
Das Problem ist dabei noch, dass ein Proton ja aus zwei Up und einem Down Quark besteht.
Zerfällt aber das Proton, müsste es ständig im Universum zerfallen und Strahlung dabei entstehen. Doch diese Strahlung wird nicht entdeckt, es gibt keine Strahlung eines Protonenzerfalls im Universum, ist auch so ein Problem.

Das mit dem Wasserverlust kann ich nicht sagen. In Physik habe ich immer gelernt, dass sich der Verlust und Zutrag in etwa ausgleichen, da die Gravitation wieder Teilchen aus der Erdumlaufbahn anzieht und der Sonnenwind auch einiges mit sich bringt.

Wasserdampf geht verloren, auch andere Gase, sie "entweichen" aus der Atmosphäre ins All. Aber natürlich kriegt die Erde auch eine Menge Material aus dem All zurück, in Form von Meteoriten, usw.

Schlimmer als die 3,5Mt Massenverlust der Sonne durch Kernfusion plus 1,5Mt durch Sonnenwind pro Sekunde wird es wohl nicht sein :schief:

Ist schon faszinierend, wenn man bedeckt wie viel Masse in der Sekunde in Energie umgewandelt wird und trotzdem hat die Sonne noch genug Masse für die nächsten 5 Milliarden Jahre und auch weiterhin hat sie 99% der Masse des Sonnensystems. :wow:
 
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Ja es gibt anscheinend noch sehr viele ungeklärte Fragen im Bereich der Elementarteilchen. Ich könnte mir vorstellen, dass es noch hunderte unentdeckte Teilchen gibt.
Was auch noch Interessant ist, ist die Vakuumenergie, die zwischen 10^−9 J/m³ bis 10^−11 J/m³ betragen soll. Demnach würde ein Kubickparsec leerer Raum ohne Teilchen und Felder eine Energie von 2,938*10^38 bis 2,938*10^40 J enthalten, was immerhin 3,26*10^23kg Energie wären. Da frage ich mich wo die Energie herkommt, da das Universum ständig und immer schneller expandiert und so neuer Raum geschaffen wird. Kommt die Energie aus der Rotverschiebung? Wenn ja müsste das ja bedeuten, dass die Expansion des Raumes proportional mit der Anzahl der Photonen im Univserum ansteigt? Die Existenz von dunkler Energie überzeugt mich nicht wirklich, ich könnte mir eher vorstellen, dass die Erhaltungssätze auf solche Vorgänge nicht zutreffen.
 
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Ich weiß nicht genau, wie viel Wasser man im Bergwerk hat, aber sind sicher bedeutend mehr als 5000m³
So ein Würfel wäre ja gerade mal 17 Meter groß, was 5 Millionen Liter Wasser entspricht. Ich hab mal was von 1 Milliarden Liter Wasser gelesen, die irgendwo als Detektor dienen (war glaube ich bei Neutrinos). Da hast du locker deine 10 hoch 34 Protonen.

Afaik ist mitlerweile ein Projekt (für Neutrinos) am laufen, das kurzerhand einen antarktischen See nimmt. Da hat man dann auch noch Protonen außerhalb des eigentlichen Beckens ;)
Nützt imho aber wenig, wenn man nur wenige Sensoren verwendet und Grund zu der Annahme hat, dass die Reichweite der entstehenenden Strahlung begrenzt ist.

Richtig, aber du bist eben immer bei Wahrscheinlichkeiten, denn du weißt ja nicht, was das alles beeinflusst. Uran kann auch durch Höhenstrahlung beeinflusst werden, da ist die Halbwertszeit anders als bei Uran, das tief in der Erde steckt. Man muss da ein Mittelwert finden.
Beim Proton reden wir aber nicht von 10 hoch 6 oder 10 hoch 9 Jahren, sondern von 10 hoch 34 Jahren (so wie du :D) und das ist deutlich länger als das Universum überhaupt alt ist.

Kann man bei diesen Zeitverhältnissen überhaupt noch von einer allgemeinen Wahrscheinlichkeit reden?
Es ist afaik so, dass die Teilchen komplett nicht willkürlich zerfallen, aber dass die Vorgänge, die zum Zerfall füllen, in einem gemischten Kilo XYZ so oft auftreten, dass man eine schöne Normalverteilung erhält.
Aber wenn jetzt z.B. zeitlimitierte Prozesse im Spiel sein könnten (z.B. Absorption von Energie einer bestimmten Art/Herkunft) und man keine zufällige Altersverteilung hat (weil eben der komplette "alte" Schwanz aufgrund des zu jungen Universums fehlt), dann kann man auch keine Hochrechnungen mehr durchführen.

Zerfällt aber das Proton, müsste es ständig im Universum zerfallen und Strahlung dabei entstehen. Doch diese Strahlung wird nicht entdeckt, es gibt keine Strahlung eines Protonenzerfalls im Universum, ist auch so ein Problem.

Kann man den Character einer Zerfallsstrahlung vorhersagen, wenn man nicht einmal weiß, zu was etwas zerfällt?
 
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