Zappaesk
Volt-Modder(in)
AW: Fachkräfte Mängel und Akademiker Arbeitslosigkeit, was läuft schief?
Ich glaube du hast das Entlohnungssystem nicht verstanden. Du wirst nach deiner Leistung und nach dem was du deinem Arbeitgeber bringst bezahlt, nicht nach dem Aufwand den du hattest um dorthin zu gelangen! Das ist ein großer Unterschied!
Es sind aber genau die Aufstiegschancen mit denen du nach einiger Zeit dein Geld verdienst. Das dir das niemand garantieren kann ist auch klar, aber man sitzt eben auch nicht in einem automatischen Karriereaufzug. Es hängt aber in sehr großem Maße von dir und in kleinerem Maße von deinem Arbeitgeber und natürlich auch ein wenig vom Glück ab. Dazu kommen dann auch noch gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen, denen aber alle unterliegen.
Mehr Geld muss man sich erarbeiten und man muss vor allem erst mal beweisen, dass man tatsächlich für eine Firma Geld und ggf. auch mehr Geld wert ist. Man sollte da nicht auf andere sehen, sondern seine eigene Leistung immer kritisch hinterfragen. Ansonsten kommt man ganz schnell in eine Neiddebatte. Wenn jemand anders, der ggf auch nicht studiert hat mehr verdient wie ich, dann ist das erst mal schön für ihn und kein Grund das System in Frage zu stellen.
Um mal ne konkrete Zahl zu nennen, bei uns fängt ein Ingenieur - wenn ich mich nicht allzusehr täusche mit rd. 3,5k€ an. Das sollte dann nach der Probezeit um 10-15% mehr werden und dannach muss man dann eben sehen... nagelt mich aber nicht drauf fest, dass ist auch immer Verhandlungssache.
Das finde ich nicht, ganz im Gegenteil wieso sollte das nicht der Fall sein? Schließlich kostet das Studium auch Geld, Zeit usw. und wieso soll man das auf sich nehmen, wenn man ohne Studium mehr Geld verdient? (Ich setz mal voraus, das man nicht irgendwelche Vollpfosten einstellt, die trotz Studiums keine Ahnung von der Materie haben. Was leider auch viel zu häufig vorkommt.)
Ich glaube du hast das Entlohnungssystem nicht verstanden. Du wirst nach deiner Leistung und nach dem was du deinem Arbeitgeber bringst bezahlt, nicht nach dem Aufwand den du hattest um dorthin zu gelangen! Das ist ein großer Unterschied!
Gedeckelt nicht, aber die Relation sollte doch auch stimmen. Aufstiegschancen sind immer das eine, aber ich sag mal so, wer garantiert dir, dass du die Chancen nach 3-5 Jahren auch hast? Der Firma kann es in der Zeit durchaus auch schlecht gehn und schwupps sind alle Aufstiegschancen dahin! Von daher sollte das Einstiegsgehalt durchaus angemessen sein (Region,Branche usw. natürlich mit einbezogen). Ansonsten hast du sprichwörtlich 3-5 Jahre gehungert nur die fetten Jahre bleiben aus.
Von daher würde ich persönlich es nicht von den "Aufstiegschancen" abhängig machen, da so viele Faktoren mit einfliesen auf die man oftmals keinen Einfluss hat.
Es sind aber genau die Aufstiegschancen mit denen du nach einiger Zeit dein Geld verdienst. Das dir das niemand garantieren kann ist auch klar, aber man sitzt eben auch nicht in einem automatischen Karriereaufzug. Es hängt aber in sehr großem Maße von dir und in kleinerem Maße von deinem Arbeitgeber und natürlich auch ein wenig vom Glück ab. Dazu kommen dann auch noch gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen, denen aber alle unterliegen.
Mehr Geld muss man sich erarbeiten und man muss vor allem erst mal beweisen, dass man tatsächlich für eine Firma Geld und ggf. auch mehr Geld wert ist. Man sollte da nicht auf andere sehen, sondern seine eigene Leistung immer kritisch hinterfragen. Ansonsten kommt man ganz schnell in eine Neiddebatte. Wenn jemand anders, der ggf auch nicht studiert hat mehr verdient wie ich, dann ist das erst mal schön für ihn und kein Grund das System in Frage zu stellen.
Um mal ne konkrete Zahl zu nennen, bei uns fängt ein Ingenieur - wenn ich mich nicht allzusehr täusche mit rd. 3,5k€ an. Das sollte dann nach der Probezeit um 10-15% mehr werden und dannach muss man dann eben sehen... nagelt mich aber nicht drauf fest, dass ist auch immer Verhandlungssache.
Zuletzt bearbeitet:

Recht unglaubwirklich das Ganze.


Der sagt meiner Meinung nämlich klar aus, dass es derjenige der eingestellt wurde auch drauf hat
Ergo spricht auch nichts gegen eine angemessene Bezahlung, was in der Realität oft nicht vorkommt.