Fachkräfte Mängel und Akademiker Arbeitslosigkeit, was läuft schief?

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Das finde ich nicht, ganz im Gegenteil wieso sollte das nicht der Fall sein? Schließlich kostet das Studium auch Geld, Zeit usw. und wieso soll man das auf sich nehmen, wenn man ohne Studium mehr Geld verdient? (Ich setz mal voraus, das man nicht irgendwelche Vollpfosten einstellt, die trotz Studiums keine Ahnung von der Materie haben. Was leider auch viel zu häufig vorkommt.)

Ich glaube du hast das Entlohnungssystem nicht verstanden. Du wirst nach deiner Leistung und nach dem was du deinem Arbeitgeber bringst bezahlt, nicht nach dem Aufwand den du hattest um dorthin zu gelangen! Das ist ein großer Unterschied!

Gedeckelt nicht, aber die Relation sollte doch auch stimmen. Aufstiegschancen sind immer das eine, aber ich sag mal so, wer garantiert dir, dass du die Chancen nach 3-5 Jahren auch hast? Der Firma kann es in der Zeit durchaus auch schlecht gehn und schwupps sind alle Aufstiegschancen dahin! Von daher sollte das Einstiegsgehalt durchaus angemessen sein (Region,Branche usw. natürlich mit einbezogen). Ansonsten hast du sprichwörtlich 3-5 Jahre gehungert nur die fetten Jahre bleiben aus.
Von daher würde ich persönlich es nicht von den "Aufstiegschancen" abhängig machen, da so viele Faktoren mit einfliesen auf die man oftmals keinen Einfluss hat.

Es sind aber genau die Aufstiegschancen mit denen du nach einiger Zeit dein Geld verdienst. Das dir das niemand garantieren kann ist auch klar, aber man sitzt eben auch nicht in einem automatischen Karriereaufzug. Es hängt aber in sehr großem Maße von dir und in kleinerem Maße von deinem Arbeitgeber und natürlich auch ein wenig vom Glück ab. Dazu kommen dann auch noch gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen, denen aber alle unterliegen.

Mehr Geld muss man sich erarbeiten und man muss vor allem erst mal beweisen, dass man tatsächlich für eine Firma Geld und ggf. auch mehr Geld wert ist. Man sollte da nicht auf andere sehen, sondern seine eigene Leistung immer kritisch hinterfragen. Ansonsten kommt man ganz schnell in eine Neiddebatte. Wenn jemand anders, der ggf auch nicht studiert hat mehr verdient wie ich, dann ist das erst mal schön für ihn und kein Grund das System in Frage zu stellen.

Um mal ne konkrete Zahl zu nennen, bei uns fängt ein Ingenieur - wenn ich mich nicht allzusehr täusche mit rd. 3,5k€ an. Das sollte dann nach der Probezeit um 10-15% mehr werden und dannach muss man dann eben sehen... nagelt mich aber nicht drauf fest, dass ist auch immer Verhandlungssache.
 
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Da bist du leider definitiv falsch informiert! Auf dem Lande ist es sicherlich am extremsten, aber auch in den Städten gibt es zu wenig Hausärtzte(!!). An den Kliniken sieht es auch düster aus. Viele Ärtzte sind schon älter und gehen auch in Rente. Junge deutsche(!!!) Ärtzte gibt es wenige, die da sind, leider :(
Wobei ich natürlich nur in 3 Krankenhäuser wirklich einblick habe. Das kann woanders auch anders aussehen.

Ein Überangebot gibt es eigentlich nur bei Zahnärtzten und Kieferorthopäden und ein paar anderen...

Hmm - hab ich, wie gesagt, noch nie was von gehört. Und zumindest für Frankfurt und Kiel (und in Teilen auch Berlin) weiß ich aus erster Hand oder Bekanntschaft, dass man einen Hausarzt ohne Probleme findet, aber einen Zahnarzttermin besser 3 Monate im vorraus anfragt...


Das stimmt allerdings Branche, Lage etc. spielt alles zusammen. Wobei ich dem ODLG das nicht so recht abnehme, das ist irgendwie das gleiche wie in jedem Forum, wenn es ums Geld verdienen geht Kollege xy verdient das Kollege ymca das :D Recht unglaubwirklich das Ganze.

Naja - unglaubwürdig muss man das nicht immer gleich nennen. Es gibt immer irgendwo irgendwen der irgendwie irgendwas mehr rausgehandelt hat und ganz ordentlich verdient. Ich kenne Automechaniker, die bei deutlich über 3k brutto liegen - und iirc 6 Wochen Urlaub im Jahr haben. Wenn du dann ein deutschlandweites Forum hast, finden sich halt immer 2-3 Leute, die so jemanden kennen.

Aber ich versteh irgendwie nicht, wieso du mit deiner Qualifikation nicht auch einen Job findest der nichts mit Biologie zu tun hat. Mein Betreuer auf der Arbeit ist beispielsweise Doktor der Physik und mit Physik hat er nichts mehr am hut... Ich denke du hast durchaus gute Chancen Arbeit zu finden:):daumen:

Naja - nen Job hab ich ja jetzt. Nur nicht gerade nen dollen :(

Das finde ich nicht, ganz im Gegenteil wieso sollte das nicht der Fall sein? Schließlich kostet das Studium auch Geld, Zeit usw. und wieso soll man das auf sich nehmen, wenn man ohne Studium mehr Geld verdient?

Ich persönlich habe das in Hoffnung auf einen interessanten Job durchgezogen. Das Gehalt ist mir ehrlich gesagt ziemlich schnurz, solange die Grundversorgung gesichert ist. Solange ich nicht noch jemanden anderes davon durchfüttern muss, würde mir z.B. das typische deutsche Doktorrandengehalt (halbe Stelle T13) vollkommen ausreichen, auch weiter über ne Promotion hinaus.


Ich glaube du hast das Entlohnungssystem nicht verstanden. Du wirst nach deiner Leistung und nach dem was du deinem Arbeitgeber bringst bezahlt, nicht nach dem Aufwand den du hattest um dorthin zu gelangen! Das ist ein großer Unterschied!

In der Praxis wird man leider, leider nach dem Aufwand bezahlt, den es machen würde, einen zu ersetzen (und sei es durch niemanden/Mehrarbeit der Kollegen) und nicht nach dem, was man die eigene Leistung für einen Wert für den AG hat, geschweige denn nach dem, was man de facto leistet.
 
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Hmm - hab ich, wie gesagt, noch nie was von gehört. Und zumindest für Frankfurt und Kiel (und in Teilen auch Berlin) weiß ich aus erster Hand oder Bekanntschaft, dass man einen Hausarzt ohne Probleme findet, aber einen Zahnarzttermin besser 3 Monate im vorraus anfragt...


Es ist natürlich möglich, dass es da ein Ost-West Gefälle gibt. Du sprichst von Westdeutschland, ich von Ostdeutschland^^
 
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In der Praxis wird man leider, leider nach dem Aufwand bezahlt, den es machen würde, einen zu ersetzen (und sei es durch niemanden/Mehrarbeit der Kollegen) und nicht nach dem, was man die eigene Leistung für einen Wert für den AG hat, geschweige denn nach dem, was man de facto leistet.

Hab ich noch nie erlebt, aber Gehälter orientieren sich am Marktwert. Was ich aber meinte ist, dass sich Gehälter nie am Aufwand der Ausbildung messen. Das wäre für die Firmen ja auch unsinnig.
 
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Du meinst also, dass ein Absolvent automatisch mehr verdienen muss als ein "normaler" Arbeitnehmer? Ziemlich naiv!

Jemand, der nicht studiert hat, aber bereits 10 Jahre Berufserfahrung auf dem Buckel hat, der soll dann im Gehalt gedeckelt werden oder wie stellst du dir das vor? Abgesehen davon ist das Anfangsgehalt eben nur das Anfangsgehalt, wie es 3-5 Jahre später aussieht, dass muss man dann eben sehen.

Wenn einer nur wegen des Geldes studiert, dann bin ich mir nicht sicher ob der als Mitarbeiter wirklich zu gebrauchen ist. Der ist ja dann auch schnell weg, wenn woanders etwas mehr gezahlt wird.

Die Sache relativiert sich schnell wenn man Bandarbeit als Beispiel nimmt. Da kannst du 1 Woche Berufserfahrung haben und schraubst die Schrauben dann genauso schnell rein wie dein Kollege neben dir der das seit 10 Jahren macht, in handwerklichen Berufen mag das natürlich in vielen Fällen anders aussehen, aber die Berufserfahrung darf man bei dem Beispiel nicht als Maß nehmen. Die Berufserfahrung hat ein Studierter in dem Sinne genauso und noch viel intensiver, nur fehlt dann halt oft die Praxis, aber Theorie und Praxis vereinen sich in den diesen meisten Fällen schnell genug.

Die Rede war auch überhaupt nicht von gedeckelt, keine Ahnung wo du das her hast.

Ich habe auf die Entlohnung eines Absolventen geschielt und meinte das er, wenn er natürlich auch die geforderte Leistung bringt, doch bitte für seinen Fleiß entlohnt wird, ist das so verkehrt? Mal abgesehen von den Kosten die während eines Studiums entstehen. Der Aspekt das er nach jahrelangem Stress und Druck nochmals die selbe Zeit aufwenden muss um annähernd an den Lohn und überhaupt an dieses Hab und Gut eines jemanden zu kommen der einfach "nur" gearbeitet hat, ist doch total unfair. Ich meine die meisten Leute in meinem Umfeld wollen irgendwann auch Frau und Kinder haben, sie wollen ausreichend verdienen damit sie ihrer Familie alles bieten können, was ist falsch an dieser Ansicht? Liebe allein sättigt keinen hungrigen Magen!

Und von daher ist jemand der des Geldes wegen studiert bestimmt nicht nutzlos und unfähig, er ist Realist und er kümmert sich um eine gesicherte Zukunft. Zumal die Leistung eines jemanden doch bitte nicht an seiner Einstellung gegenüber einigen privaten Dingen festgemacht werden soll. Leute die in solchen Positionen die geforderte Leistung nicht erbringen, sind sowieso schneller weg vom Fenster als sie A sagen können, so ist das System.

Also können sie bei erbrachter Leistung auch dementsprechend entlohnt werden, das wäre mehr als fair.
 
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Die Sache relativiert sich schnell wenn man Bandarbeit als Beispiel nimmt. Da kannst du 1 Woche Berufserfahrung haben und schraubst die Schrauben dann genauso schnell rein wie dein Kollege neben dir der das seit 10 Jahren macht, in handwerklichen Berufen mag das natürlich in vielen Fällen anders aussehen, aber die Berufserfahrung darf man bei dem Beispiel nicht als Maß nehmen. Die Berufserfahrung hat ein Studierter in dem Sinne genauso und noch viel intensiver, nur fehlt dann halt oft die Praxis, aber Theorie und Praxis vereinen sich in den diesen meisten Fällen schnell genug.

Ein Uniabsolvent (oder einer anderen Bildungseinrichtung) hat im Prinzip Null Berufserfahrung. Wer etwas anderes behauptet ist weltfremd. Das Studium bereitet einen nicht wirklich auf die tatsächlich zu machende Arbeit vor! Das mag in dualen Studiengängen ein wenig anders sein, aber im Prinzip ist es genau so. Es ist täglich erlebte Erfahrung, nicht nur aus meiner eigenen Anfangszeit, sondern auch beim Einarbeiten neuer Mitarbeiter. Bis so einer selber laufen kann vergehen je nach Aufgabe 6 Monate bis 3 Jahre.

Ich habe auf die Entlohnung eines Absolventen geschielt und meinte das er, wenn er natürlich auch die geforderte Leistung bringt, doch bitte für seinen Fleiß entlohnt wird, ist das so verkehrt? Mal abgesehen von den Kosten die während eines Studiums entstehen. Der Aspekt das er nach jahrelangem Stress und Druck nochmals die selbe Zeit aufwenden muss um annähernd an den Lohn und überhaupt an dieses Hab und Gut eines jemanden zu kommen der einfach "nur" gearbeitet hat, ist doch total unfair.

Das Leben ist kein Schlotzer und fair ist es auch nicht. Warum sollte eine Firma den Fleiß entlohnen den du gebracht hast bevor du bei der Firma angefangen hat? Warum ist der Fleiß mehr wert als der Fleiß, den ein unstudierter Angestellter im Dienste der Firma 10 Jahre lang gebracht hat? Eine Firma zahlt dir ein Gehalt, weil sie etwas an dir verdienen möchte, nicht weil du so brav auf der Uni gelernt hast.

Wenn du mit so einer Einstellung bei ner Firma anfängst, dann wäre ich gerne dabei wenn dir das erste Mal ein Meister aus der Fertigung den Rost runtermacht...

Ich meine die meisten Leute in meinem Umfeld wollen irgendwann auch Frau und Kinder haben, sie wollen ausreichend verdienen damit sie ihrer Familie alles bieten können, was ist falsch an dieser Ansicht? Liebe allein sättigt keinen hungrigen Magen!

Es ist ja daher auch bekannt, dass nur Ingenieure, Ärzte und Architekten sich eine Familie leisten können. Alle anderen müssen leider elendig und einsam auf der Straße leben... Unter 5k€ netto ist das nunmal nicht drin! :ugly:

Jetzt lass mal die Kirche im Dorf, die Einstiegsgehälter sind allemal hoch genug um sich eine Familie und ein nettes Leben leisten zu können. Und wie gesagt es sind Einstiegsgehälter!

Also können sie bei erbrachter Leistung auch dementsprechend entlohnt werden, das wäre mehr als fair.

Das bestreitet ja niemand, aber erstens ist das Leben nicht fair und zweitens musst du erst mal eine Leistung erbringen! Das Studium für sich ist erst mal nur die Eintrittskarte um die Leistung erbringen zu können, keine Leistung von der eine Firma etwas hat. Genau deswegen steigt ja ein Anfangsgehalt auch recht oft recht schnell.
 
AW: Fachkräfte Mängel und Akademiker Arbeitslosigkeit, was läuft schief?

Ich glaube du hast das Entlohnungssystem nicht verstanden. Du wirst nach deiner Leistung und nach dem was du deinem Arbeitgeber bringst bezahlt, nicht nach dem Aufwand den du hattest um dorthin zu gelangen! Das ist ein großer Unterschied!

Ich glaube du hast meinen Satz den ich eingeklammert habe einfach ignoriert:wow: Der sagt meiner Meinung nämlich klar aus, dass es derjenige der eingestellt wurde auch drauf hat ;) Ergo spricht auch nichts gegen eine angemessene Bezahlung, was in der Realität oft nicht vorkommt.


Es sind aber genau die Aufstiegschancen mit denen du nach einiger Zeit dein Geld verdienst. Das dir das niemand garantieren kann ist auch klar, aber man sitzt eben auch nicht in einem automatischen Karriereaufzug. Es hängt aber in sehr großem Maße von dir und in kleinerem Maße von deinem Arbeitgeber und natürlich auch ein wenig vom Glück ab. Dazu kommen dann auch noch gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen, denen aber alle unterliegen.

Aufstiegschancen sind immer relativ, die Leute können einem immer wunderwas versprechen, was es theoretisch für Aufstiegschancen in der Firma gibt. Mir wäre persönlich ein höheres Einstiegsgehalt lieber, aber das bleibt ja jedem selbst überlassen. ;)

Mehr Geld muss man sich erarbeiten und man muss vor allem erst mal beweisen, dass man tatsächlich für eine Firma Geld und ggf. auch mehr Geld wert ist. Man sollte da nicht auf andere sehen, sondern seine eigene Leistung immer kritisch hinterfragen. Ansonsten kommt man ganz schnell in eine Neiddebatte. Wenn jemand anders, der ggf auch nicht studiert hat mehr verdient wie ich, dann ist das erst mal schön für ihn und kein Grund das System in Frage zu stellen.
Um mal ne konkrete Zahl zu nennen, bei uns fängt ein Ingenieur - wenn ich mich nicht allzusehr täusche mit rd. 3,5k€ an. Das sollte dann nach der Probezeit um 10-15% mehr werden und dannach muss man dann eben sehen... nagelt mich aber nicht drauf fest, dass ist auch immer Verhandlungssache.

Es geht mir eig. um das Einstiegsgehalt, welches bei einem Studium höher sein sollte als bei einem nicht Studium. Ansonsten sind wir uns denke ich einig, kann man sich ein Studium auch sparen. Was man danach drauß macht bleibt jedem selbst überlassen und das Kollegen die 30 Jahre schon in der Firma sind mehr verdienen ist ja normal :)


Naja - unglaubwürdig muss man das nicht immer gleich nennen. Es gibt immer irgendwo irgendwen der irgendwie irgendwas mehr rausgehandelt hat und ganz ordentlich verdient. Ich kenne Automechaniker, die bei deutlich über 3k brutto liegen - und iirc 6 Wochen Urlaub im Jahr haben. Wenn du dann ein deutschlandweites Forum hast, finden sich halt immer 2-3 Leute, die so jemanden kennen.

Ich finds halt immer etwas komisch ich könnte jetzt auch sagen, was man hier als Einstiegsgehalt bekommen würde, aber das darf ich glaube ich nicht :D Nur diese Kollege kennt Geschichte ist halt immer so ne Sache, weil wie du weißt ändert sich der Wert bei jeder Erzählung ;)

Naja - nen Job hab ich ja jetzt. Nur nicht gerade nen dollen :(

Darf man fragen was du machst?

Ich persönlich habe das in Hoffnung auf einen interessanten Job durchgezogen. Das Gehalt ist mir ehrlich gesagt ziemlich schnurz, solange die Grundversorgung gesichert ist. Solange ich nicht noch jemanden anderes davon durchfüttern muss, würde mir z.B. das typische deutsche Doktorrandengehalt (halbe Stelle T13) vollkommen ausreichen, auch weiter über ne Promotion hinaus.

Ich finde interessante Jobs gibt es ansich viele, es kommt immer sehr stark auf die Kollegen an, hätte vor meinem Studium beispielweise nicht gedacht das mir Mobilfunk und dergleichen Spaß macht, aber da ich nur tolle Kollegen hatte, hat man sich morgens schon auf dem Weg immer auf die Arbeit gefreut :)
Ansich hast du recht man sollte vernünftig davon Leben können und sich auch das ein oder andere leisten.:)

mfg

Bärenmarke
 
AW: Fachkräfte Mängel und Akademiker Arbeitslosigkeit, was läuft schief?

Ich glaube du hast meinen Satz den ich eingeklammert habe einfach ignoriert:wow: Der sagt meiner Meinung nämlich klar aus, dass es derjenige der eingestellt wurde auch drauf hat ;) Ergo spricht auch nichts gegen eine angemessene Bezahlung, was in der Realität oft nicht vorkommt.

Woher soll denn eine einstellende Firma wissen, ob der Bewerber es drauf hat? Er hat doch im normalfall noch keinerlei Nachweis, dass er etwas taugt. Auf Verdacht ein überzogenes Gehalt zu zahlen wäre ja wirtschaftlich fahrlässig. Deswegen wird eben dieses Gehalt auch mehr oder weniger steigen, sobald der Mitarbeiter seinen Wert bewiesen oder zumindest angedeutet hat.

Aufstiegschancen sind immer relativ, die Leute können einem immer wunderwas versprechen, was es theoretisch für Aufstiegschancen in der Firma gibt. Mir wäre persönlich ein höheres Einstiegsgehalt lieber, aber das bleibt ja jedem selbst überlassen. ;)

(Finanzielle) Aufstiegschancen sind - jetzt mal die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen aussen vor gelassen - bezogen auf ein Einstiegsgehalt immer da. Egal ob einem etwas versprochen wird und nicht gehalten oder nicht. Wenn dein Arbeitgeber sie dir nicht bietet, dann kannst du nach 1-2 Jahren mit etwas Berufserfahrung zu einem anderen Arbeitgeber wechseln und dort dein Glück versuchen.

Es geht mir eig. um das Einstiegsgehalt, welches bei einem Studium höher sein sollte als bei einem nicht Studium. Ansonsten sind wir uns denke ich einig, kann man sich ein Studium auch sparen. Was man danach drauß macht bleibt jedem selbst überlassen und das Kollegen die 30 Jahre schon in der Firma sind mehr verdienen ist ja normal :)

Das Einstiegsgehalt eines "normalen" Arbeitgeber ohne Berufserfahrung liegt sicherlich auch nicht in den Bereichen von denen hier die Rede ist. Aber du vergleichst dich ja nicht mit einem frisch ausgelernten 18 jährigen, sondern mit einem Mitt-/ Endzwanziger im Alter eines Uniabsolventen - und da siehts halt anders aus. Der hat dann nämlich schon die dem Uniabsolventen fehlende Berufserfahrung und ist im Normalfall auch produktiver als ein Neuling.

Ob man sich ein Studium sparen kann bleibt jedem selbst überlassen. Theoretisch kann man sehr viele Dinge auch ohne erreichen (auch finanziell), aber es ist einfach schwerer oder gar unmöglich bestimmte Jobs zu bekommen. Ich denke jedenfalls, dass ich mit meinen mittlerweile 14 Jahren Berufserfahrung 95% aller nicht studierten finanziell abgehängt habe - aber eigentlich ist mir das egal, weil ich mit meinem Geld gut auskomme und es keine Rolle für mich spielt was andere bekommen.
 
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Woher soll denn eine einstellende Firma wissen, ob der Bewerber es drauf hat? Er hat doch im normalfall noch keinerlei Nachweis, dass er etwas taugt. Auf Verdacht ein überzogenes Gehalt zu zahlen wäre ja wirtschaftlich fahrlässig. Deswegen wird eben dieses Gehalt auch mehr oder weniger steigen, sobald der Mitarbeiter seinen Wert bewiesen oder zumindest angedeutet hat.

Liegt zwar zeitlich schon etwas zurück, aber das sollte ja nichts machen :D

Naja, ein fähiger HRler sollte eig. in der Lage sein, dass in einem Gespräch herauszufinden. Spricht ja nichts dagegen sich etwas tiefgründiger in manchen Kernbereichen zu unterhalten, anstatts immernur die abgedroschenen Standardfragen zu stellen, welche 0% Aussagekraft haben. Wenn man das vernünftig macht, kann man es relativ gut einschätzen ob der Gegenüber wirklich Ahnung hat oder halt nur gerne erzählt...


(Finanzielle) Aufstiegschancen sind - jetzt mal die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen aussen vor gelassen - bezogen auf ein Einstiegsgehalt immer da. Egal ob einem etwas versprochen wird und nicht gehalten oder nicht. Wenn dein Arbeitgeber sie dir nicht bietet, dann kannst du nach 1-2 Jahren mit etwas Berufserfahrung zu einem anderen Arbeitgeber wechseln und dort dein Glück versuchen.

Ist halt die Frage wie angemessen diese ausfallen... Es sind dann eher 1-2 Jahre vergeudet in denen man von seinem Arbeitgeber ausgebeutet wurde. Von daher sollte man sich lieber gleich was anständiges suchen mit einem vernünftigen Einstiegsgehalt!


Das Einstiegsgehalt eines "normalen" Arbeitgeber ohne Berufserfahrung liegt sicherlich auch nicht in den Bereichen von denen hier die Rede ist. Aber du vergleichst dich ja nicht mit einem frisch ausgelernten 18 jährigen, sondern mit einem Mitt-/ Endzwanziger im Alter eines Uniabsolventen - und da siehts halt anders aus. Der hat dann nämlich schon die dem Uniabsolventen fehlende Berufserfahrung und ist im Normalfall auch produktiver als ein Neuling.

Da ich kein normaler Uniabsolvent bin, sondern ein Duales Studium gemacht habe, wüsste ich nicht wo jemand mit einer normalen Ausbildung im gleichen Alter mehr Berufserfahrung vorzuweisen haben sollte? Deine Argumentation ist schon etwas starr... oder meinst du wir kochen den ganzen Tag Kaffee und spielen Pokemon in der Uni :ugly:

Aber ist ok, man möchte sich selbst ja gerne besser darstellen ;)

mfg

Bärenmarke
 
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ich weiß ja nciht wie du den kapitalismus siehst....aber jeder arbeitnehmer wird von seinem chef ausgebeutet, weil die arbeit die der arbeitnehmer verrichtet mehr wert ist als der gesamtlohn....ansonsten wärs ein weng sinnfrei

das mit der berufserfahrung sehe ich ähnlich wie du...aber nicht nur mit dualem studium geht das, amn kann sich immer nebenjobs suchen die fachverwandt sind und somit eine gute (grund)beruferfahrung erwerben
 
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Fachkräfte Mängel und Akademiker Arbeitslosigkeit, was läuft schief?

Zu geringes Einstiegsgehalt.

Bei uns wird gerade ein Filialleiter gesucht (1500€ Brutto).
Da meldet sich keine Sau :)

Du bist der erste der kommt und der letzte der geht.
Überstunden - Maximal Zeitausgleich den du jedoch nie nehmen werden kannst.
Dazu kommt noch eine zentrale Lage in einem Gebiet in dem Immos sehr viel kosten (Auch Miete).
Wenn du da keine Immo geerbt hast von der Oma brauchst du dich gar nicht erst bewerben unabhängig von deiner Qualifikation.

Soll ich mir jetzt Mühe geben um hier zu schreiben da smir VölLLiG eGAL wie ich hier schreibe

Ist keine Deutsch Arbeit hier^^

Suche eine Firma die mit Russland zu tun hat. Leute die viele Sprache sprechen werden immer wieder gesucht; vor allem internationale Unternehmen legen da großes Augenmerk drauf.
Englisch&Deutsch ist zu wenig - Das ist mittlerweile Grundschulniveau.
Mit so Grundskills verdient man nicht mehr oder hat bessere Chancen.
Wenn du aber wie schon gesagt auch russisch sprichst ist das viel Wert.

Deine Sprachen in Wort und Schrift solltest du daher in deiner Bewerbung FETT hervorheben.
 
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Fachkräfte Mängel und Akademiker Arbeitslosigkeit, was läuft schief?
Ganz einfach, die deutschen brauchen keine einheimischen Fachleute mehr, die werden eingeflogen.
Das sind Fachleute der Kategorie:
Wie zocke ich den Staat ab. Die haben Harzt4 Abzockerstudium mit bravour abgeschlossen. Dafür gibt es vom Budespräsidenten die Urkunde demnächst, persönlich überreicht.! Danke dummes Deutschland und Bürger. Flugzeuge werden ja schon gestellt um die Fachkräfte abzuholen. Denkt dran Steuerzahler, dass ist euer Geld!
 
AW: Fachkräfte Mängel und Akademiker Arbeitslosigkeit, was läuft schief?

Also bei uns verdienen die Akademiker deutlich mehr als Fachkräfte
 
Also ich bin ganz zufrieden als Maurer in Dortmund (NRW) mir fehlt nix :D

Ich kenn viele Studenten die nicht Grade viel
Verdienen mir ihrem "Studium"

Es kommt halt immer auf die Richtung an. Ein Wirtschaftsprüfer verdient mit Sicherheit wesentlich mehr als ein Handwerker (der nebenbei noch seinen Körper Verschleißt. Ich denke man versteht was ich meine)
Aber zB Erzieher verdienen mit Sicherheit schon weniger. Vllt sogar weniger als ein ausgelernter Maurer.

Was eine falsche Auffassung ist die viele haben: Akademiker=höchst bezahlt.
Das mag teilweise zutreffen, vllt. Sogar in einem "unfairen" maß (im Hinblick auf z.b viele Wirtschaftsgeschichten), allerdings trifft es auf weit nicht alle zu. Weiter können z.b. handwerker sehr schnell genauso viel verdienen.

Der große unterschied ist aber in der Regel: man macht sich nicht kaputt und begibt sich nicht jeden Tag in Gefahr. Natürlich gibt es auch Ausnahmen auf beiden Seiten.


Was meiner Meinung nach aber tatsächlich auch ein Problem bei einigen Firmen ist, ist die Zahlungsmoral. Wenn ein Betrieb tatsächlich Probleme mit Fachkräften hat. Warum nicht die fehlenden Arbeitsplätze attraktiver gestalten? Sei es Urlaub, Zulagen oder sonst was für Zuwendungen.

Zumindest Akademiker Fachkräfte Mangel halte ich für ein Gerücht bzw. Ein selbst erzeugtes Defizit seitens der Wirtschaft.
 
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Fachkräfte Mängel und Akademiker Arbeitslosigkeit, was läuft schief?
Ganz einfach, die deutschen brauchen keine einheimischen Fachleute mehr, die werden eingeflogen.
Das sind Fachleute der Kategorie:
Wie zocke ich den Staat ab. Die haben Harzt4 Abzockerstudium mit bravour abgeschlossen. Dafür gibt es vom Budespräsidenten die Urkunde demnächst, persönlich überreicht.! Danke dummes Deutschland und Bürger. Flugzeuge werden ja schon gestellt um die Fachkräfte abzuholen. Denkt dran Steuerzahler, dass ist euer Geld!

Meine Güte, was für ein sinnfreier Betrag! Da spricht der reine Neid (auf was auch immer) in Verbindung mit soliden aber unsinnigen Stammtischparolen und einer massiven Schreibschwäche...

Also bei uns verdienen die Akademiker deutlich mehr als Fachkräfte

Akademiker sind demnach keine Fachkräfte?

Zumindest Akademiker Fachkräfte Mangel halte ich für ein Gerücht bzw. Ein selbst erzeugtes Defizit seitens der Wirtschaft.

Der Mangel ist kein Gerücht, sondern Realität. Er mag nicht in allen Branchen gleich ausgeprägt sein aber z.B. Ingenieure gibt es viel zu wenig. Das dumme dabei ist, dass jeder nicht besetzte Platz über kurz oder lang im Ausland landet mitsamt den zusätzlichen Arbeitsplätzen die dadurch entstehen.
 
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