AW: Die gegenwärtige Flüchtlings- und Asylproblematik
Das kann man so auf Anhieb nicht sagen. "Linke Nachrichten" sind weniger extrem formuliert und somit anschaulicher.
Dann machst du aber schon den Fehler das du "linke" Nachrichten mit "rechtsextremen" vergleichst, was nicht richtig ist. Du vergleichst ja auch nicht den Geschmack einer Tomate mit dem einer Salami und sagst dann die Tomate schmeckt nicht so gut wie die Salami.
Wen dann musst du schon linksextreme Nachrichten mit denen von rechtsextremen vergleichen und je nach Thema nehmen die sich manchmal nicht viel. Da beide ihre Feindbilder haben.
Darüber hinaus könnte man natürlich dann noch "linke" Nachrichten mit den "rechten / konservativen" vergleichen. Die haben zwar oft auch unterschiedliche Betrachtungswinkel, sind aber beide meist nicht als "extrem" anzusehen. Viel perspektivisch unabhängige Wahrheit haben aber weder linke noch rechte Nachrichten, da beide auf bestimmte Perspektiven der Sichtweise abzielen, schließlich haben beide Einstellungen unterschiedliche Klientel die sich ansprechen wollen.
Im "Idealfall" die rechts konservativen ehr die nationale bürgerliche Mittel und Oberschicht eines Landes, die linken sozialistischen ehr die Arbeiter und sozial Benachteiligten.

Die Realität sieht aber so aus das wir heute kaum noch in Deutschland den Idealfall haben das Nachrichten das eine oder andere bedienen wollen.
Lass es mich mit einem Beispiel erklären:
Rechte News: 100 radikale Moslems töten friedlichen Deutschen
Linke News: 100 Mörder töten Deutschen
Hmm, find ich unglücklich das Beispiel, weil es so nicht richtig scheint.
Ich sehe das ehr so:
rechtsextreme News: 4 dreckige Moslems töten deutschen Landsmann
rechte News: 4 Moslems töten deutschen Bürger
linke News: 4 Deutsche, oder 4 Männer, töten deutschen Bürger
linksextreme News: 4 Unbekannte töten 1 Mann
Ich finde Nachrichten aus erster Hand einfach besser. Ich weiß ja nicht, was die BILD-Zeitung wieder für Informationen hinzufügt, auch wenn sie dazu verpflichtet sind, korrekt zu berichten.
Dann frage ich lieber meine Kontakte, die mir erzählen, wo denn der Islamische Staat wieder zugeschlagen hat und ich erfahre es auf Anfrage und nicht erst am nächsten Tag.
Prinzipiell sind Nachrichten / Informationen aus erster Hand natürlich immer "besser" als jene die schon über 8 Kanäle gelaufen sind und erst Stunden und Tage später gesendet werden, trotzdem heißt auch eine Quelle aus erster Hand nicht das die Information am Ende mehr der Wahrheit entspricht und glaubwürdiger ist als die die man später aus Nachrichten und Zeitungen bekommt.
Genau aus diesem Grund gilt auch das mehr Quellen immer besser sind und man alle Quellen immer möglichst vergleichen sollte, auf ihren Inhalt. Schreiben mehrere von einander unabhängige Quellen inhaltlich ehnliches ist die Wahrscheinlichkeit größer das es sich dabei um der Wahrheit nähere Informationen handelt.
Allerdings gibt nicht einmal das eine 100%ige Sicherheit über die Korrektheit der Information, da die mehreren Quellen auch einfach nur das erlebte aus einem bestimmten Winkel gesehen haben können aus denen ihnen nicht alle Informationen für eine korrekte Beurteilung einsehbar waren, so das sie am Ende alle zu einem falschen Bild von der Sache kommen.
Genau das macht auch die Beurteilung von richtigen und falschen Informationen, sowie von dem was Wahrheit ist und was Lüge, so schwierig. Und genau darum sollte man sich nie zu sicher sein das man das 100%ig richtige Bild einer Situation kennt, nicht mal wen man seine Informationen von jemanden hat der direkt vor Ort sitzt.
Wir Deutschen leben halt nach dem Motto: "Sehen wir es nicht, stört es uns nicht."
Uns stören keine ertrunkenen Flüchtlinge, solange sie nicht an irgendeinen Strand gespült werden, wo wir schwimmen gehen wollen?
"12 tote in Syrien? Ach, da können wir nichts für. 12 tote in Paris? Wir müssen diese Moslems sofort abschieben! Die werden uns noch alle umbringen!"
Nach dem Motto leben alle Menschen überall auf der Welt, das ist absolut nichts was nur uns Deutschen, oder Europäern gemein wäre. Frag doch mal einen chinesischen Menschen, der recht gut in der chinesischen Mittelschicht lebt ob es ihn groß tangiert ob im Mittelmeer einer absäuft, oder den südamerikanischen Plantagenarbeiter ob es ihn besonders trifft das im Mittelmeer Menschen auf der Flucht ertrinken, oder frag doch mal einen sibirischen Bergarbeiter in Russland wie weit ihm das wichtig ist was mit den Flüchtlingen in Syrien passiert.
Jeder von denen wird dir sagen hey, klar, schlimm das Ganze, aber nur wenige von diesen Menschen werden sich darüber mehr Gedanken machen als das es schlimm ist.
Und das ist nicht nur bei Flüchtlingen so, das geht schon bei "kleineren" Problemen im eigenen Land los, Obdachlose erfrieren jedes Jahr in Europa, im Winter? Schrecklich aber tja so ist das halt, betrifft mich nicht, soll sich ein anderer darum kümmern! Arme Kinder in Europa haben in der Gesellschaft schlechte Perspektiven und Aufstiegschancen? Traurig aber mich betrifft es nicht soll sich wer anders darum kümmern!
Menschen hungern in den USA weil sie sich das Essen nicht mehr leisten können? Traurig aber mich betrifft es nicht!
Menschen sterben weil sie sich in den USA eine Behandlung nicht leisten können? So ist das halt, nicht mein Bier!
Merkst du was?
Es ist ein grundlegend menschliches Problem das wir immer erst dann auf schreckliche Dinge reagieren und uns für deren Lösung stark machen wen wir selbst davon betroffen werden, solange das nicht der Fall ist interessiert es die Menschen maximal am Rand etwas, aber kaum einer fühlt sich dazu genötigt sich für die Lösung dieser Probleme stark zu machen, weil es ihn nicht betrifft und sich schon irgend eine andere Person darum kümmern wird, oder das nur tragische "Einzelfälle" sind.
Bei manchen merkt man sofort, dass sie rechts denken und um jeden Preis Contra-Asyl sind.
Du bist weder links noch rechts, hast jedoch eine Meinung.
Ja und? Jeder hat irgend eine Meinung, oder hängt irgendwo einer bestimmten nicht neutralen Ansicht hinterher. Der eine hat bei den Flüchtlingen eine rechte Meinung, oder eine Linke, der nässte Mag nur, völlig unneutral, Nvidia, oder AMD-Grafikkarten, ein dritter findet Metal-Musik Mist und steht ehr auf Country, wieder ein anderer hasst den Frühling und liebt den Winter und noch ein anderer kann singende Vögel am Morgen nicht leiden, oder hohe Temperaturen.
Noch einer findet es nicht schlimm wen die Bearbeitung seiner Angelegenheit gegen eine "kleine Gebühr" schneller geht, der nässte findet es nicht so schlimm wen er für die "Sicherheit" überwacht wird.
Wollte man mit jedem nicht diskutieren nur weil er eine bestimmte Meinung zu seinen Themen hat, die nicht Neutral sind, wir würden mit niemanden mehr diskutieren weil es zwecklos wäre, das Gegenüber könnte ja eine wenig neutrale Meinung zu irgend etwas haben über das man diskutiert und wird sie auch mit Sicherheit haben.

Nicht mal ich habe zu allem eine absolut "neutrale" Meinung, ich hasse zum Beispiel den Sommer, liebe aber den Winter, ich könnte mir nichts schöneres vorstellen als 12 Monate im Jahr Winter zu haben, völlig unneutral, weil wir den Sommer, Frühling und Herbst ja brauchen.
Ich kann auch keine Netzteile von LC-Power leiden und würde dir nie eines empfehlen und das obwohl sie durchaus welche haben die akzeptabel sind, auch nicht neutral.
Und so weiter.
Jemand will, oder kann ein Thema nicht neutral behandeln, oder ansehen? Nun damit muss man wohl leben können, aber das schlimmste was man machen kann ist ihn einfach mit geringerer Wertschätzung zu strafen indem man seine Posts ignoriert, den ich denke mal auch du willst nicht das jemand nicht mit dir zu einem Thema diskutierst und dich einfach ignoriert, wo du keine "neutrale" Einstellung zu hast?
Oder fühlst du dich in solchen Fällen nicht irgendwo in dir drin leicht übergangen oder ignoriert?
Bist du so abgehärtet das es dir nichts ausmachen würde das man deine Meinungen und Aussagen einfach geflistentlich übergeht?