AW: Die gegenwärtige Flüchtlings- und Asylproblematik
Aepfel und Birnen.
Die Einen sind angeblich froh ueberhaupt noch zu leben, die anderen fallen so auch uebereinander her.
Nönö so nicht. Verfeindete Gruppierungen, Klans, Familien und so fort zusammenbringen ist nix anderes als Radikale aus dem linken und rechten Lager zusammenzubringen.
Alle diese Leute hassen das jeweilige Gegenstück und finden immer wieder Gründe sich gegenseitig die Gesichter neu zu modelieren.
Das kann man leider nicht aus den Köpfen rausprügeln, deswegen wird schon lange in jedem zivilisierten Land darauf geachtet, wer mit wem zusammenkommt. Das beste Beispiel dafür sind die Gefängnisse in den USA. Da wird schon sehr sehr lange darauf geachtet, wer mit wem zusammenkommt und wie. Und ja die geben Unsummen dafür aus, diese Leute da nicht verrotten zu lassen - obwohl sie teils sehr sehr schlimme Sachen getan haben.
Wir haben keinen Ausnahmezustand, die Zahlen der Flüchtlinge waren schon lange bekannt und jeder hätte sich darauf vorbereiten können. Unsere Politik ist sehr sehr zäh, bis da was vernüftiges rauskommt - dauert lange. Selbst wenn es kracht, dauert es sehr lange bis was vernünftiges getan wird um das Problem wenigstens zu mildern. Nicht alles in den USA ist gut, aber einige Sachen kann man von denen auch mal lernen.
Die haben schon lange Methoden entwickelt um Leute zu trennen die absolut nicht kooperieren wollen, mit Flüchtlingen ist das eigentlich nicht so schwierig...
Und wir haben mehr als genug Beamte dafür. Wenn diese nicht umverteilt werden, kommt natürlich nix gutes raus.
Selbst die Griechen habens verstanden und setzen die Flüchtlinge selbst z.B. als Übersetzer ein.
Gerade die traumatisierten Flüchtlinge sollten nicht so behandelt werden als ob die keine Probleme haben. Flüchtlinge aus verfeindeten Gebieten kommen zusammen - und natürlich kracht das hier. Die haben immerhin gegeneinander gekämpft oder sind wenigstens voreinander geflohen, da kann man sie nicht Tür an Tür reinstopfen und erwarten das alles in Butter ist.
So blöd es klingt, da muss mehr Personal aufgeboten werden. Ja, kostet Geld. Aber Polizeieinsätze, Rettungskräfte und allgemeine Schäden nach solchen Zusammenstößen kosten nicht weniger + sie behindern andere Abteilungen und sorgen für mehr Streß allgemein. Vorsorgen ist besser als nachsorgen.