AW: 400 Flüchtlinge vor Europas Küste ertrunken - Kaum bis keine Reaktion in den Medien - 400 von ca. 23.000 seit dem Jahr 2000
Mal 2 Seiten aufarbeiten:
Zum Thema:
Ich bin bei dem Thema insgesammt sehr zwiegespalten, einerseits versuche ich auch die Leute zu verstehen, die sich schwer mit den Asylanten tun und soziale Spannungen dadurch kann man nicht einfach immer mit der Nazi Keule beantworten.
Da ich eher auf der Seite stehe, weniger Leute aufzunehmen, kann man sicherlich wunderbar austauschen.
Da trifft der Gedanke "Wir müssen allen Menschen helfen; niemand hat in Not und Elend zu leben" auf "Wir sollten etwas tun; aber wir müssen auch daran denken, dass wir auch selbst Probleme haben. Geld ist nicht unendlich da." - mit dem Fokus auf "Geld ist nicht unendlich da". Theoretisch könnten wir hier wunderbare Flüchtlingsheime und flotte Asylerledigungen haben, wenn man genug Geld umleitet. Was viele dieser Gutmenschen dann aber nicht sehen: Deutschland ist zufällig verschuldet. Fast jedes Land in Europa hat Schulden. Wir haben so viele Dinge zu verwalten und bezahlen, da muss man überall einen Deckel setzen. Wir nehmen auf, aber Asyl muss berechtigt sein. Das wird auch sorgfältig geprüft. Probleme machen da eher die Flüchtlinge, die wir nicht wieder ausweisen können, weil man sie nicht in irgendwelche Krisengebiete schicken kann. (Wohlgemerkt: Asyl ist für politisch Verfolgte, nicht für Leute, die aus Minen ausbrechen, in der Hoffnung ein besseres Leben zu bekommen)
Du hast aber auch schon mitbekommen, dass in Deutschland der Großteil der Asylanträge abgelehnt werden.
Entsprechend passiert das, weil anscheinend so einige Menschen Asyl missverstehen.
Du hast aber schon mitbekommen das Lybien in einem Bürgerkrieg versinkt ? Das gerade in Afrika die Not in vielen Teilen des Kontinents so groß ist, das es dabei nicht um einfache Wirtschaftsflucht ala "lass mal nach Europa gehen damit wir unseren Lebenstandart aufbessern können" sondern die Menschen dort Tag für Tag ums überleben kämpfen ?
Das beantworte ich einfach mal mit einem Zitat.
Allgemeine Notsituationen wie Armut, Bürgerkriege, Naturkatastrophen oder Perspektivlosigkeit sind damit als Gründe für eine Asylgewährung grundsätzlich ausgeschlossen. Hier kommt unter Umständen die Gewährung von subsidiärem Schutz in Betracht.
Quelle:
BAMF - Bundesamt für Migration und Flüchtlinge
Momentan ist die Politik darauf aus, auch die wirklich Asylberechtigten möglichst nicht reinzulassen.
Und nur deshalb sind alle auf Seelenverkäufer angewiesen, nur deshalb gibts die aktuellen Probleme.
Eigentlich macht die Politik auf weltoffen. Was man auch immer vorspielt, entweder sind da doch kleine Rassisten am Werk oder es gibt wirklich ein Problem, dass wir einfach nicht genug Mittel zur Verfügung stellen können/wollen, noch mehr Asylbewerber bzw. Flüchtlinge zu beherbergen. Flüchtlinge sind hauptsächlich das Problem, nicht die Asylanten.
Der Anfang des Threads war auch sehr interessant. Wird gleich von Auslaednerfeindlichkeit und Co geredet, haarscharf an der Nazikeule vorbei.
Ich frag mich echt, was sind das fuer Leute? Auf dem einen Auge blind, wenns um eigene Bevoelkerung geht, aber mit dem Finger auf Leute zeigen die nicht so begeistert sind von viel Zuwanderung.
Es ist auch absurd hier permanent Quellen zu fordern. Man muss nur bisschen aufmerksam die Medien, egal welcher Art, verfolgen.
Es geht eigentlich um mindestens 3 Sachen: Zuwanderung, Asyl und Flüchtlinge.
Zuwanderung sind Menschen, die ohne Not in ein anderes Land ziehen. So gesehen kann man den eigenen Umzug in eine andere Stadt auch als Zuwanderung sehen. Hier geht es einfach um das legale, problemlose Umziehen in ein anderes Land.
Asyl bekommen Leute, die politisch verfolgt werden. Vereinfacht gesagt: Jeder Jude hätte zu NS-Zeiten Asyl bekommen.
Flüchtlinge sind die, die aus Not, Elend usw. versuchen ein besseres Leben zu finden. Diese werden in aller Regel wieder abgeschoben, sofern man sie nicht gerade in einen Bürgerkrieg o.Ä. schickt. Dann dürfen sie bleiben und werden quasi inhaftiert, damit sie nicht untertauchen.
Der ganze Griechenlandschutzschirm war eine reine Bankenrettung, die Zeit geschaffen hat, damit die dort ihren Einsatz abziehen konnten. Bei der ersten aufkommenden Kriese durfte Griechenland auf keinen Fall Pleite gehen weil wegen blablabla, und jetzt? Was ist jetzt anders? Genau....
Wäre Griechenland pleite gegangen oder aus dem Euro ausgetreten, hätte das eine gigantische Inflation für ganz Europa eingebracht. Dann würdest du für dein Snickers womöglich 2 Euro bezahlen und die R9 290X kostet nicht 400 Euro, sondern einfach mal 1200 Euro. Wir können nicht einfach ein Land abstürzen lassen. Verpflichtet wären wir auf keinen Fall zur Hilfe. Das wurde so festgelegt, dass kein EU Land für die Schulden eines anderen aufkommen muss.
Aber was will man machen, wenn man sich im Sog befindet?
Ich bin nicht der Meinung das Geld alleine die Probleme loest. Ich kann mir auch nicht vorstellen das alleine der Kolonialismus fuer die Entwicklung verantwortlich ist.
Der Kolonialismus hat Vor- und Nachteile für die Länder gehabt. Einerseits wurden sie unterdrückt, andererseits haben sie davon profitiert, dass man Technologien und Wissen überbracht hat. Wir könnten noch heute Sklaverei betreiben (in einer Form tun wir es auch, nur nicht mehr so nah am kleinen Bürger). Wir könnten auch heute noch einfach darauf scheißen, wie es den Menschen in Afrika geht. Da spielen aber so viele Faktoren und Abhängigkeiten eine Rolle, dass wir helfen müssen. Wir hätten den ganzen Kontinent einfach an Ebola sterben lassen können. Stattdessen investieren wir Millionen und Milliarden in Heilungsmethoden, Impfungen und Schutzausrüstung (und erfahren teilweise sogar, wie man unsere Leute angreift). Aber was sollen wir auch machen? Irgendwie würde sich die Krankheit weiter ausbreiten. Wäre Afrika komplett ausgestorben. Ok. Dann wandert es über Asien bis hin nach Europa und über Reisende auch nach Amerika. Gratulation. Ebola hat gewonnen!
Das wäre ein Grund. Egoistisch und zugleich altruistisch. Der andere ist wieder egoistisch. Wir beziehen Öl und Rohstoffe aus der Gegend. Die brauchen wir. Das würde auch wieder uns Schaden, wenn wir die Bevölkerung und damit die Arbeitskräfte sterben lassen.
Vielleicht waere ein Anfang die ganzen radikalen religioesen Fanatiker auszumerzen. Nicht machbar und nur ein utopischer Traum.
Die werden wohl bestimmt noch mal zu einem größeren Problem. Aber das könnte sich auch wieder legen. Die Christen sind doch inzwischen wieder ganz ruhig nachdem man mal ein bisschen Krieg gegen die Heiden geführt hat.
Da spielen mehr Faktoren mit eine Rolle, u.A. massiv die Mentalitaet in den afrikanischen Laendern.
Eine vernuenftige Loesung habe ich auch nicht parat.
[...]
Aber die fluechtende Bevoelkerung kaempft ja auch nicht wirklich gegen an. Nicht das die Mittel dafuer nicht machbar waeren. Der "einfache" Weg ist es nach Europa.
Die andere Seite, auf der wir kämpfen könnten, wären die Ausmerzung des Kapitalismus und der ganzen Lobby, die zufällig neben dem Fortschritt auch am Elend Schuld mittragen. Machen wir aber auch nicht. Uns schränkt es doch kaum ein.
Ja wer soll denn fuer deren Land kaempfen? Die Amis? Die bringen doch nur Demokratie, wenn die n Nutzen davon haben.
Seltsam das Afghanistan so interessant zu demokratisieren ist, aber einige afrikanische Laender, wo seit Jahren tagtaeglich Menschen ermordet werden, werden einfach ignoriert.
Öl und Kapitalismus. Wer weiß, was die noch motiviert einen "Krieg gegen den Terror" auszurufen.
Ich sage mal so... Die Flüchtlinge ziehen nicht aus dem Schutzgedanken heraus mehrere Tausend Kilometer UND über das Meer von ihrem Ursprungsort entfernt nach Europa, Amerika, China und Co.
Wenn es ihnen rein um Schutz gehen würde, würden sie nach Algerien, Ägypten, Marokko, Senegal, Tunesien und Co. wandern, anstatt mehrere Tausend Kilometer zu Fuß und Wasser auf sich zu nehmen, um in ein Land zu kommen in dem sie nicht mal die Sprache können... In Afrika gibt es sehr viele französisch sprachige Länder, aber anstatt in eines dieser Länder zu fliehen, wird völlig unlogisch der doppelte bis fünffache Weg nach Frankreich genommen. Da denkt aber irgendwie niemand drüber nach. Stattdessen wandern sie extra nach Melilla und Co., um von dort aus über das Meer illegal die Grenzen zu überqueren, zerstören dabei Staatseigentum etc. Ich will nicht sagen, dass 100% aller Flüchtlinge ******* sind, denn manche haben auch einfach nur Familie in Europa, aber das ist nur ein Bruchteil von dem Ganzen und der Großteil ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht an der Sicherheit, sondern an der Knete und den Frauen bzw. einheiraten interessiert.
Schön radikal verfasst, aber unter anderem kann man davon ausgehen, dass das der Gedanke so mancher Flüchtlinge ist. Und damit sind es Flüchtlinge und keine Asylanten, die Papa Staat mit Geld versorgt. Höchstens ein Ticket in die Heimat bekommen sie. Ansonsten ein gratis Hotelaufhalt hinter Gittern und Zäunen.