Die gegenwärtige Flüchtlings- und Asylproblematik

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
AW: 400 Flüchtlinge vor Europas Küste ertrunken - Kaum bis keine Reaktion in den Medien - 400 von ca. 23.000 seit dem Jahr 2000

Nee, das Problem liegt ja eher darin, dass es dort unten meistens gar keine funktionierende Staatsverwaltung gibt. ;)

Ohne Bildung, ohne Gesundheitswesen wie soll es denn da weitergehen?
Wenn ich sehe, dass die UNO ein Bevölkerungswachstum bis 2050
um weitere 1,5 Mrd. Menschen alleine in Afrika annimmt.

Dann sind die Flüchtlingsströme momentan noch sehr gering. :ugly:

Die Frage ist jetzt, braucht Europa in Zukunft vlt. 400-500 Mio. Erntehelfer. :ugly:
 
AW: 400 Flüchtlinge vor Europas Küste ertrunken - Kaum bis keine Reaktion in den Medien - 400 von ca. 23.000 seit dem Jahr 2000

Könnte auch der Beginn einer Völkerwanderung werden, gabs ja bereit häufig in der humanen geschichte.
 
AW: 400 Flüchtlinge vor Europas Küste ertrunken - Kaum bis keine Reaktion in den Medien - 400 von ca. 23.000 seit dem Jahr 2000

Könnte auch der Beginn einer Völkerwanderung werden, gabs ja bereit häufig in der humanen geschichte.

Ja, so wird es kommen, deswegen schottet sich Europa doch ab. ;)
 
AW: 400 Flüchtlinge vor Europas Küste ertrunken - Kaum bis keine Reaktion in den Medien - 400 von ca. 23.000 seit dem Jahr 2000

Nein der einzige Weg ist allen Wirtschaftsflüchtlingen gleich ein Rückflugticket zu verpassen.

Denn sollte die EU nicht mehr jeden aufnehmen spricht sich sogar auch bei den Afrikanern rum. Und schon will keiner mehr in die EU und nimmt echten Flüchtlingen die um Leib und Leben fürchten müssen einen Platz weg

Du hast aber schon mitbekommen das Lybien in einem Bürgerkrieg versinkt ? Das gerade in Afrika die Not in vielen Teilen des Kontinents so groß ist, das es dabei nicht um einfache Wirtschaftsflucht ala "lass mal nach Europa gehen damit wir unseren Lebenstandart aufbessern können" sondern die Menschen dort Tag für Tag ums überleben kämpfen ?


Zum Thema:
Ich bin bei dem Thema insgesammt sehr zwiegespalten, einerseits versuche ich auch die Leute zu verstehen, die sich schwer mit den Asylanten tun und soziale Spannungen dadurch kann man nicht einfach immer mit der Nazi Keule beantworten. Dazu kommt auch noch mMn. das die Antwort nicht lauten kann "lasst einfach alle Menschen in der Not aufnehmen" sondern lieber zu schauen wo wir diese Not mitversursachen und dafür antworten zu finden. Mal ehrlich - die Asylanten hier werden eben nicht wie Könige behandelt, sondern sind hier in den Augen von vielen einfach Dreck und kriegen das tagtäglich zu spüren - wer tut sich das schon freiwillig an, wenn er sonst von der Not nicht dazu getrieben wird ? Und ich glaube auch das Afrikaner wie alle anderen Menschen auf der Welt an ihrer Heimat hängen - wär da eben das Chaos nicht so übertrieben.
Und generell wärs schön wenn manche Leute sich überlegen würden, das sie einfach Glück hatten hier geboren zu sein - das hat nichts mit verdienst oder leistung zu tun. Oder sich auch mal in die Lage der Leute zu versetzen, was wäre z.B. wenn hier das totale Chaos ausbricht, wärt ihr dann nicht auch froh Asyl in einem anderen Land zu erhalten ? Und wärs dann nicht noch ganz klasse wenn ihr dort nicht wie Faule Untermenschen behandelt werden würdet, weil die Bevölkerung dort nichtmal hintergründe der Asylpolitik kennt die z.B. dafür sorgt das ihr nichtmal eine Arbeitserlaubnis erhaltet ?
 
AW: 400 Flüchtlinge vor Europas Küste ertrunken - Kaum bis keine Reaktion in den Medien - 400 von ca. 23.000 seit dem Jahr 2000

Ja, so wird es kommen, deswegen schottet sich Europa doch ab. ;)

Europa würde auch keine Völkerwanderung verkraften. Momentan mag es hier noch so sein das genug für alle die hier sind und viele die her kommen wollen da ist, aber was wenn die Zustände in Afrika durch Klimaveränderung und Kriege sich bis 2050 noch weiter zuspitzen würde und es nicht mehr nur ein paar Millionen wären die Richtung Europa aufbrechen sondern plötzlich dann 200, oder 300 Millionen, oder noch mehr, nach Europa wollen um was vom Kuchen ab zu bekommen?
Sind die die jetzt schreien, ja ja ja, mehr Flüchtlinge dann auch noch bereit jeden wilkommen zu heißen der hier ein besseres Leben sucht?
Ich bezweifle es, weil dann wird es auch hier kritisch, wenn die Bevölkerung innerhalb kurzer Zeit um 1/4 bis 1/3 zunehmen würde, von sozialen Problemen in diesem Zusammenhang mal ganz abgesehen.

Es wäre daher im Interesse Europas eine Lösung zu finden und die kann nicht daraus bestehen mehr Geld für Entwicklungshilfe nach Afrika zu geben, das hat die letzten 40-50 Jahre schon keinen längerfristigen Erfolg gebracht, oder mehr Flüchtlinge nach Europa zu lassen.
Das bringt alles nichts, das lindert nur die Symptome, hilft aber nicht zur Heilung der Krankheit und verhindert nicht das selbige am Ende schlimmer wird.

Auch auf die Gefahr hin mich zu wiederholen, Europa muss endlich seine Probleme hier vor Ort lösen, es endlich schaffen sich gegen die amerikanische Politik zu stellen die Europa nur Probleme verschaft und ausschließlich zum Vorteil der wirtschaftlichen und politischen Interessen der USA gereicht. Außerdem muss Europa die soziale Schieflage angehen die dafür sorgt das die großen Unternehmen und die Menschen die Vermögen besitzen sich auf Kosten anderer Länder in Afrika und anderswo, bereichern können, indem sie die Arbeitskraft und Ressourcen dort unten ausbeuten und die damit verursachten Probleme auf die Allgemeinheit in den europäischen Ländern und deren Steuergelder, sowie Spendenbereitschaft, abwältzen.
Zu guter letzt muss die ganze Menschheit es endlich schaffen weg von diesem pervertierten System, das sich Kapitalismus schimpft, zu kommen!

Wir brauchen endlich etwas das der wirtschaftlichen und ökonomischen Entwicklung des 21 Jhr. Gerecht wird, das allen Menschen ein würdiges Leben gestattet, ohne sich sorgen machen zu müssen ob sie morgen noch etwas zu essen, sowie sauberes Wasser, haben, ihren Strom noch bezahlen können, oder das Geld haben am Leben in der Gesellschaft teil zu nehmen.
Wir brauchen etwas das denn der wirtschaftlichen Entwicklung gerecht wird, das wir eben nicht wie vor 120 Jahren immer mehr Arbeitskräfte brauchen die in Fabriken arbeiten, sondern dank Automatisierung und effizienterer Maschinen immer weniger und das eben nicht für jeden Menschen eine Arbeit vorhanden ist von der er menschenwürdig leben kann und Geld für ein ordentliches Leben zu verdienen im Stande ist.
Diese Dinge würden auch armen Ländern in Afrika wirklich helfen indem sie auch dort die Bedingungen und Vorraussetzungen für die Menschen wieder besser machen! Nicht aber indem wir mehr Flüchtlinge zu uns lassen, was nichts an denn Zuständen in Afrika ändert, oder dort mehr Geld reinpumpen was auf halben Weg von korrupten Politikern und Stämmen sowieso zum großen Teil verschwindet und in Form von Luxus für weniger oder Waffen vom Schwarzmarkt für den nästen Bürgerkrieg wieder auftaucht!

Schaffen wir das aber nicht wird Europa, genau wie Afrika momentan, früher oder später an diesen Zuständen, die durch den momentanen Kurs entstehen kaputt gehen und Zustände wie zu Zeiten der Völkerwanderung ins weströmische Reich noch das "angenehmste" sein was uns hier blühen wird und genau wie selbiges werden wir daran zu Grunde gehen!
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: 400 Flüchtlinge vor Europas Küste ertrunken - Kaum bis keine Reaktion in den Medien - 400 von ca. 23.000 seit dem Jahr 2000

Du hast aber schon mitbekommen das Lybien in einem Bürgerkrieg versinkt ? Das gerade in Afrika die Not in vielen Teilen des Kontinents so groß ist, das es dabei nicht um einfache Wirtschaftsflucht ala "lass mal nach Europa gehen damit wir unseren Lebenstandart aufbessern können" sondern die Menschen dort Tag für Tag ums überleben kämpfen ?

Du hast aber auch schon mitbekommen, dass in Deutschland der Großteil der Asylanträge abgelehnt werden.
 
AW: 400 Flüchtlinge vor Europas Küste ertrunken - Kaum bis keine Reaktion in den Medien - 400 von ca. 23.000 seit dem Jahr 2000

Du hast aber auch schon mitbekommen, dass in Deutschland der Großteil der Asylanträge abgelehnt werden.

Naja der Großteil der Antragssteller kommt ja nicht über das Mittelmeer.
• Hauptherkunftsländer von Asylbewerbern 2015 | Statistik

Knapp die Hälfte z.B.: kommen aus dem Kosovo.....das liegt unter anderem daran, dass dort unten z.T. im Fernsehen Werbung gemacht wird, Asyl in Dt zu beantragen.:wall:
 
AW: 400 Flüchtlinge vor Europas Küste ertrunken - Kaum bis keine Reaktion in den Medien - 400 von ca. 23.000 seit dem Jahr 2000

Du hast aber auch schon mitbekommen, dass in Deutschland der Großteil der Asylanträge abgelehnt werden.
Und wieviele werden von den abgelehnten Asylbewerbern auch wirklich abgeschoben? Der Innenminister von NRW hat sich letzt noch damit gerühmt dass man doch knapp 2300 abgeschoben hat als die Städte gesagt haben es wird knapp. Bei den gut 50000 abgelehnten Asylbewerbern die wir hier in NRW haben ist 2300 schon die riesen Menge. Bleiben ja nur 47700 die immer noch versorgt werden ohne dafür auch nur irgendetwas zu leisten.
 
AW: 400 Flüchtlinge vor Europas Küste ertrunken - Kaum bis keine Reaktion in den Medien - 400 von ca. 23.000 seit dem Jahr 2000

Und wieviele werden von den abgelehnten Asylbewerbern auch wirklich abgeschoben? Der Innenminister von NRW hat sich letzt noch damit gerühmt dass man doch knapp 2300 abgeschoben hat als die Städte gesagt haben es wird knapp. Bei den gut 50000 abgelehnten Asylbewerbern die wir hier in NRW haben ist 2300 schon die riesen Menge. Bleiben ja nur 47700 die immer noch versorgt werden ohne dafür auch nur irgendetwas zu leisten.

....leisten zu dürfen.:schief:
 
AW: 400 Flüchtlinge vor Europas Küste ertrunken - Kaum bis keine Reaktion in den Medien - 400 von ca. 23.000 seit dem Jahr 2000

Ja, ich weiss auch dass die nicht arbeiten dürfen aber trotzdem bekommen die den Hartz Satz.
 
AW: 400 Flüchtlinge vor Europas Küste ertrunken - Kaum bis keine Reaktion in den Medien - 400 von ca. 23.000 seit dem Jahr 2000

Heutzutage wird nur ueber Fluechtlinge geredet. Ueberall. Zeitungen, Nachrichten, Talkshows, Inet.

Schoen das es so viele hilfsbereite Menschen zu solchen Zeiten gibt.


Was ich mich frage: sind diese Menschen erst vor kurzem so hilfsbereit geworden? Oder waren die es immer schon?
Wir haben in Deutschland selbst unglaublich viele Hilfsbeduerftige. Wieviel waren das aktuell ohne Dach ueberm Kopf? 100 000? 250 000? mehr?
Wieviele gibt es in Deutschland die zwar eine Wohnung haben aber keinen Strom?

War nicht die Aussage hier das wir in Deutschland genug Geld haben?
Genug Geld wofuer?
Anscheinend nicht fuer die eigene Bevoelkerung bzw die Personen die jetzt schon aktuell in Deutschland leben.
Oder sind diese Leute selbst Schuld an ihrem Schicksal?

Wieso sind Diese weniger beachtenswert als Fluechtlinge aus Afrika?

Haltet mich fuer einen Nazi (ich hatte im Pegidathread schon mal nach einer vernuenftigen Definition eines Nazi gefragt, kam eine Antwort die mich dann doch nicht so wirklich entsetzte). Ich finde das das eigene Volk auf jeden Fall vorgehen sollte.
Ich kann nicht auf der einen Seite auf die einen Spucken und mit Fuessen treten bzw total ignorieren und auf der anderen Seite mit beiden Armen Beduerftige ins Land holen. Weil es aktuell angesagt ist.
Egal ob sie wirklich beduerftig sind oder eher weniger. Selbst das wird nicht wirklich geprueft bzw kann nicht geprueft werden.
Im Zweifel heißt es doch immer: die Wirtschaftsfluechtlinge sind ja die Ausnahme.
Ist das wirklich so?
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: 400 Flüchtlinge vor Europas Küste ertrunken - Kaum bis keine Reaktion in den Medien - 400 von ca. 23.000 seit dem Jahr 2000

Wird halt auch unter den Teppich gekehrt das die Armut hier dramatisch anwächst, dazu noch die Prekär Beschäftigten usw. - Und klar hätten alle gemeinsam genug wenn die Deutsche Bevölkerung auch nur ansatzweise fair an ihrer Produktivität beteiligt werden würde. Wir rühmen uns ja hier immer als Exportweltmeister (glaub dieses jahr vize "Meister") - Wir hätten die besten Vorrausetzungen für positive Soziale und Gesellschaftliche Entwicklungen, aber das genaue Gegenteil ist der Fall - wenn ich vergleiche wie Deutschland war als ich ein Kiddy war und jetzt - da sind meilen dazwischen und ich kratz gerade mal an den 30ern. Gleichzeitig ist die Produktivität ins maßlose gestiegen, wir haben ein Lohnniveau das einerseits Millionen und Milliardengehälter ermöglicht, gleichzeitig einen Billiglohnsektor der versucht mit klassischen Billiglohnländern zu konkurrieren (was kompletter schwachsinn ist und einzig dem Profit dient) Dazu das Gesellschaftliche Auseinanderdriften, jeder gegen jeden aber keiner weiß so richtig warum überhaupt, aber mitgemacht wird trotzdem - ich glaube einfach wirklich das wir im Endstadium des Kapitalismus sind, neue Gesellschaftliche umwürfe brauchen und uns in der Retrospektive fragen werden was genau mit uns allen los war, so einen scheiss zu treiben (unter der vorraussetzung wir nehmen eine Positive richtung, was ja auch alles andere als gewiss ist) -
Machen sich eigentlich manche von euch auch Gedanken darüber, das die Generation unserer Urenkel oder Ururenkel vielleicht schon auf einem kaputten Planeten ums überleben kämpfen werden müssen, weil wir so einen exzess betrieben haben ? Das ist ein Zeitrahmen von 60-100 Jahren, das ist nichtmal ein Blinzeln für die Zeitgeschichte - gleichzeitig so dramatische veränderungen in jeglicher Hinsicht für den Planten wie nichts davor. Ich finde schon das wir dem mal als Gesellschaft rechnung tragen sollten, statt einfach nur darauf zu hoffen das die selben Menschen die das alles in Gang gesetzt haben uns mit tollen Slogans und pseudoveränderung in die Zukunft bringen werden.
Im übrigen die selben Leute die alle gerufen haben das Gadaffi, Hussein usw. zu verschwinden haben, das die Armen Menschen dort nicht unter diesen Despoten leiden dürfen - aber sehr gut wussten das die Lage dadurch in diesen Ländern erst wirklich zur Hölle auf Erden werden würde (die Lage in allen Orten in denen diese "Hitler Reinkarnationen" gestürzt wurden, sind dramatisch schlimmer geworden man harkt sie dann einfach als "Fail States" ab usw.)
 
AW: 400 Flüchtlinge vor Europas Küste ertrunken - Kaum bis keine Reaktion in den Medien - 400 von ca. 23.000 seit dem Jahr 2000

Wer das Geld für den Schlepper bezahlen kann, ist kein Flüchtling sondern ein Wirtschaftsflüchtling.
 
AW: 400 Flüchtlinge vor Europas Küste ertrunken - Kaum bis keine Reaktion in den Medien - 400 von ca. 23.000 seit dem Jahr 2000

Schonmal daran gedacht das es im Speziellen Fall der Lybischen Flüchtlinge daran liegen kann das sie Rücklagen aus der Zeit haben als Lybien intakt war ? Mit einem Human Development Index von 0,755 war Libyen bis zum Beginn des Bürgerkriegs im Jahr 2011 laut den Vereinten Nationen der höchstentwickelte Staat des afrikanischen Kontinents.
 
AW: 400 Flüchtlinge vor Europas Küste ertrunken - Kaum bis keine Reaktion in den Medien - 400 von ca. 23.000 seit dem Jahr 2000

Schon mal daran gedacht wer 6000€ beiseite legen kann, kann auch erstmal für 500€ in einen Afrikanischen Staat mit samt Familie reisen und dort Asyl beantragen oder schauen ob er regulär in ein westliches Land kommt.
 
AW: 400 Flüchtlinge vor Europas Küste ertrunken - Kaum bis keine Reaktion in den Medien - 400 von ca. 23.000 seit dem Jahr 2000

In anderen afrikanischen Staaten bekommt man aber nicht 360€ pro Monat einfach so in den Hals gestopft. Was meinst du wieso die alle nach Deutschland wollen.
 
AW: 400 Flüchtlinge vor Europas Küste ertrunken - Kaum bis keine Reaktion in den Medien - 400 von ca. 23.000 seit dem Jahr 2000

Heutzutage wird nur ueber Fluechtlinge geredet. Ueberall. Zeitungen, Nachrichten, Talkshows, Inet.

Schoen das es so viele hilfsbereite Menschen gibt zu solchen Zeiten gibt.


Was ich mich frage: sind diese Menschen erst vor kurzem so hilfsbereit geworden? Oder waren die es immer schon?
Wir haben in Deutschland selbst unglaublich viele Hilfsbeduerftige. Wieviel waren das aktuell ohne Dach ueberm Kopf? 100 000? 250 000? mehr?
Wieviele gibt es in Deutschland die zwar eine Wohnung haben aber keinen Strom?

War nicht die Aussage hier das wir in Deutschland genug Geld haben?
Genug Geld wofuer?
Anscheinend nicht fuer die eigene Bevoelkerung bzw die Personen die jetzt schon aktuell in Deutschland leben.
Oder sind diese Leute selbst Schuld an ihrem Schicksal?

Wieso sind Diese weniger beachtenswert als Fluechtlinge aus Afrika?

Haltet mich fuer einen Nazi (ich hatte im Pegidathread schon mal nach einer vernuenftigen Definition eines Nazi gefragt, kam eine Antwort die mich dann doch nicht so wirklich entsetzte). Ich finde das das eigene Volk auf jeden Fall vorgehen sollte.
Ich kann nicht auf der einen Seite auf die einen Spucken und mit Fuessen treten bzw total ignorieren und auf der anderen Seite mit beiden Armen Beduerftige ins Land holen. Weil es aktuell angesagt ist.
Egal ob sie wirklich beduerftig sind oder eher weniger. Selbst das wird nicht wirklich geprueft bzw kann nicht geprueft werden.
Im Zweifel heißt es doch immer: die Wirtschaftsfluechtlinge sind ja die Ausnahme.
Ist das wirklich so?

Nun, es gibt ein Wort für dieses Phänomen: Aktionismus!

Jetzt wird wieder viel erzählt, was man doch tun könne und müsse um diesen armen Flüchtlingen zu helfen, es wird mit Zahlen um sich geworfen, verschiedenste Politiker labern über ihre Ideen, usw. und nach zwei Wochen ist wieder alles vergessen.
 
AW: 400 Flüchtlinge vor Europas Küste ertrunken - Kaum bis keine Reaktion in den Medien - 400 von ca. 23.000 seit dem Jahr 2000

@Amon Mir ist das bewusst. Aber anscheinend hier nicht allen.
 
AW: 400 Flüchtlinge vor Europas Küste ertrunken - Kaum bis keine Reaktion in den Medien - 400 von ca. 23.000 seit dem Jahr 2000

Wer das Geld für den Schlepper bezahlen kann, ist kein Flüchtling sondern ein Wirtschaftsflüchtling.


Achso, natürlich. Was bringt dir Geld, wenn es nichts zu essen gibt, was du dir damit kaufen könntest, in deinem Land Krieg herrscht oder die IS droht, dich zu köpfen, wenn du nicht in einem islamistischen Staat leben willst? Eher wenig, oder?
Manche Leute...

Ansonsten sind unsere innenpolitischen Probleme und die Leiden der Flüchtlinge doch zwei paar Schuhe. Das, was zwischen den Ländern stattfindet, findet auch innerhalb der Gesellschaft statt, nur eben auf einer anderen Ebene. Denen, die eh schon zu viel haben, wird alles in den Rachen geschoben, und denen, die nichts haben, nimmt man auch den letzten Rest. Wenn jedes Jahr die Boni steigen, "Spitzenkräfte" Millionen verdienen und gleichzeitig anscheinend keiner bereit ist, für Arbeit noch was zu zahlen und deswegen überall versucht wird, den ohnehin niedrige Mindestlohn zu umgehen, dann kann mir keiner erzählen, dass wir kein Geld haben, um Arbeitskräfte vernünftig zu bezahlen. Und wenn man bereit ist, allein in Deutschland 646 Milliarden für Banken zu bezahlen, die sich verzockt haben, und damit das Konzept des Kapitalismus komplett ad absurdum führt, kann mir auch keiner erzählen, dass ein paar hundert Millionen zu viel sind, um Menschenleben zu retten.
Wahrscheinlich könnte man für eine Bank ganz Afrika komplett sanieren, wenn man zeitgleich die richtigen Maßnahmen trifft. Schutzzölle für Agrarerzeugnisse, keine einzige Waffe mehr in Krisengebiete, den Ländern die Bodenschätze wiedergeben usw.... dazu ein paar Milliarden, um überall für frisches Wasser, Möglichkeiten, an Bildung zu kommen und eine Grundausstattung an Landwirtschaftsmaschinen zu sorgen. Aber die Ursache will niemand bekämpfen, stattdessen wirtschaften wir den Kontinent weiter runter, um unsere Profite zu erhöhen. Genau wie hier in Deutschland für Hungelöhne gearbeitet wird, um Millionenlöhne für einige wenige zu ermöglichen.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück