Die gegenwärtige Flüchtlings- und Asylproblematik

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AW: 400 Flüchtlinge vor Europas Küste ertrunken - Kaum bis keine Reaktion in den Medien - 400 von ca. 23.000 seit dem Jahr 2000

Ach ja? Wie bitte schön reichst du denn von Nigeria aus deinen Asylantrag persönlich in einer deutschen Amtsstube ein, wenn du mangels Visum nicht legal nach Deutschland einreisen kannst?

:klatsch:

Reist er ohne Visum nach Deutschland ein, kann er sich doch bei der nächsten Behörde melden, zwecks Asylprüfung.

Erst wenn die seinen Antrag ablehnt, muss er zurück. Kommt er dabei über Land, dass zu Dublin II gehört, muss er in dieses Land zurück.

Problem gelöst.

Natürlich wäre es unangemessen die geiste Anstrengung zu erwarten, auch den zweiten Link anzuklicken, auf den inhaltlich sogar verwiesen wird
BAMF - Bundesamt für Migration und Flüchtlinge - subsidiärer Schutz

"... wird als subsidiär Schutzberechtigter anerkannt, wenn er stichhaltige Gründe für die Annahme vorgebracht hat, dass ihm in seinem Herkunftsland ein ernsthafter Schaden droht.

Als ernsthafter Schaden gilt:
...
- eine ernsthafte individuelle Bedrohung des Lebens oder der Unversehrtheit einer Zivilperson infolge willkürlicher Gewalt im Rahmen eines internationalen oder innerstaatlichen bewaffneten Konflikts."

Hunger und Armut fallen also auch hier flach.
 
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Ein Zeitpunkt, der mit dem vorrangegangen zwei Dinge gemeinsam hat
1. Teile Afrikas zählten zu Deutschland
2. Die damalige Rechtssprechung und die damalige Einstellung gegenüber Bewohnern anderer Kontinente unterscheiden sich grundsätzlich von der heutigen. Und jeder, der ernsthaft der Meinung wäre, dass ein Verweis auf diese Zeiten ein pauschal sinnvolles Argument in einer Dikussion über das hier und jetzt ist, braucht sich nun echt zu wundern, wenn er im nächsten Schritt mit weiteren Zeitgenossen 20 Jahre später assoziiert wird, die zufällig auch seine Ansichten vertreten haben...

Ich bringe da garnichts als Argument an, ich wollte nur darauf hinweisen das die Inschrift "Dem Deutschen Volke" halt erst später hinzu gefügt wurde und nicht von Anfang an auf dem Reichstagsgebäude prangerte, was man im Ursprungspost so hätte auffassen können. ;)
Das Rechtssprechnung und Empfinden der Menschen damals nicht mit heute vergleichbar sind ist mir auch bewust, das trifft aber fast immer zu sobald man Geschichtsabschnitte diesbezüglich vergleichen will die 50-100 Jahre auseinander liegen.
 
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Der war ganz flach, aber zeigt mal wieder das man gleich immer mit der Nazikeule geschlagen wird, wenn ma pro Deutschland und nicht mehr pro ich muss Reue für etwas Zeigen was vor 97 Jahren ihren Anfang genommen hat

Ah ja und wie meintest du dann dieses?
Nimm einfach das Reich davor

Das Problem als solches ist doch das es auf dem hiesigen Kontinent kein Auffanglager / Flüchtlingslager gibt wo man seine möglichen Ansprüche geltend machen könnte
 
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Nimm einfach das Reich davor

Und was war am deutschen Kaiserreich verkehrt? Das war nicht besser oder schlechter als die übrigen Länder in Europa zu der Zeit.

Das Problem als solches ist doch das es auf dem hiesigen Kontinent kein Auffanglager / Flüchtlingslager gibt wo man seine möglichen Ansprüche geltend machen könnte

Wozu auch Lager? Wenn man nur die 2% reinlässt die einen Anspruch nach § 16a GG haben, braucht man keine Lager. Dann sind es nämlich keinen Massen mehr, die zu uns kommen.
 
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Natuerlich ist nur der Kolonialismus an Vielem Schuld.
Haben nicht alle Menschen irgendwann mal auf der gleichen Stufe angefangen?
Einige haben sich anders entwickelt als Andere. Es wurden doch auch Gruppen von Menschen gefunden die auf einem Entwicklungsstand stehen geblieben sind.
Aber natuerlich ist fuer das Alles der Europaer schuld.
In Falle von Afrika ist Europa und Amerika großteils an den Problemen schuld, die dort unten herrschen. Das ist nunmal so.
Indianer im Amazons leben ohne Probleme, sofern sie in Ruhe gelassen werden. Ist das nun schlimm?
Oder legitimierst du auf diese Weise Unterdrückung und Ausbeutung, was ich nicht hoffe.

Ich finde es hier auch schrecklich, wenn jemand anderer Meinung ist, das sofort die Schuld und im schlimmsten Fall Nazikeule geschwungen wird.
Es gibt einfach keine "ist total richtig" oder "ist total falsch" Meinung hier.
Es gibt viel zu viele Faktoren die beruecksichtigt werden muessen und jeder hat eher einen anderen Fokus.
In unserer achsotoleranten Zeit sollte man auch Meinungen haben duerfen, die nicht unbedingt dem allgemeinen Trend folgen, ohne gleich als schlechter Mensch abgestempelt zu werden.
Seltsamerweise wird immer Toleranz gefordert, aber das oft nur in eine Richtung.
Wer schwingt denn wieder die böse Nazikeule?
Toleranz bedeutet nicht, das man jede noch so intolerante Meinung akzeptieren muss. Der Nazi fordert Toleranz für seine rassistische und fremdenfeindliche Meinung, ja, das wäre richtig toll.
Das ist jetzt ein ganz allgemeines Statement, nicht auf jemanden hier bezogen. Du verstehst hoffentlich was ich meine.

Ja wir haben Glueck gehabt hier in diesen Regionen geboren zu sein. Haette auch anders kommen koennen, ist es nicht.
Was ist daran so schlimm eher bevorzugt auf sich selbst und sein Umfeld zu schauen? Ist man dadurch gleich ein Nazi oder was kommt hier jetzt?
Fehlende Empathie oder Menschlichkeit? Gefaehrliches Pflaster solche Aussagen.
Es ist dann schlimm wenn man den Geburtsort als ausschlaggebendes Merkmal für Hilfe oder Unterstützung festmacht. Jemandem zu helfen weil er weiß (oder "europäisch" ist) und jemandem nicht zu helfen weil er das nicht ist, ist rassistisch.
Es schaut jeder zuerst auf sein eigenes Umfeld, das ist logisch und verständlich. Nur solche Sprüche wie "Österreicher zuerst" (Wahlspruch einer gewissen Partei bei uns) sind eben rassistisch, denn das implizierst das Österreicher wichtiger sind, was einfach nur Unfug ist.

Wir werden ja gerade jetzt von Indianerflüchtlingen und Aborignieflüchtlingen die politisch und religioes in ihrer Heimat verfolgt werden ueberflutet.
Aber schoen das du etwas zum Kolonialismus beigetragen hast.
Was willst du mit der stumpfen Polemik erreichen? Das man dich nicht ernst nehmen kann?

Genausowenig die Kolonialzeit. Oder das finstere Mittelalter, gepraegt von der Kirche.
Hat uns alle beeinflusst, aber heutzutage irrelevant.
Trotzdem werden hier einzelne Sachen rausgepickt und irgendwelche Argumente konstruiert.
Tatsächlich? Ob die afrikanischen Ländern, bzw die Geschicke der Länder nun von Staaten oder Organisationen wie dem IWF oder der Weltbank oder großen, global agierenden Firmen gelenkt werden ist doch völlig egal, es kommt auf dasselbe raus.
Ach ja, das Mittelalter war nicht finster, aber egal ;)
Und es ist heutzutage immer noch nicht irrelevant weil gewisse Regeln der Kirche ihren Ursprung in dieser Zeit haben, ergo betrifft uns das Geschehen von vor ein paar Jahrhunderten immer noch.
 
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Und was war am deutschen Kaiserreich verkehrt?
Zu viel Macht in einer Hand
Wozu auch Lager? ... Dann sind es nämlich keinen Massen mehr, die zu uns kommen.
Es würde dann vielleicht nix versickern und man hätte einen Punkt gehabt von wo man den Zugang in geordnete Bahnen regeln können
 
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Zu viel Macht in einer Hand

Nicht mehr als in anderen Länder zu der Zeit.

Es würde dann vielleicht nix versickern und man hätte einen Punkt gehabt von wo man den Zugang in geordnete Bahnen regeln können

Würde man nur diese 2% reinlassen, geben es Zugang in geordneten Bahnen. Es sind die hundertausenden die keinen Anspruch haben, die die Zuwandernung chaotisch machen.
 
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Reist er ohne Visum nach Deutschland ein, kann er sich doch bei der nächsten Behörde melden, zwecks Asylprüfung.

Wenn er ohne Visum, d.h. illegal, einreist, wird er nach deiner Logik direkt wieder zurückgeschickt und kann rein gar nichts machen.
 
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Asylprüfung findet doch vor Ort statt. Erst wenn er nach einer abgewiesenn oder erfolglosen Asylprüfung noch in Deutschland ist, hält er sich illegal auf. Oder wenn er sich gar nicht erst der Asylprüfung stellt.
 
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Ich weiß das kommt jetzt komisch. In dem Kindergarten in den meine Kinder gehen, wurde aber gerade viel wegen Nepal gemacht und wird auch schon des öfteren über Afrika geredet.
Dazu wurde auch diese extrem simple Zusammenfassung herangezogen. Diese spricht zwar nur die gröbsten Denkansätze an, trifft es aber dennoch:

Der Kinderspiegel: Warum sind viele Menschen in Afrika so arm? - Wirtschaft - Tagesspiegel Mobil

Aus meiner persönlichen Erfahrung dort und mit Menschen und Organisationen die dort tätig sind/waren kann ich sagen, dass das größte Problem tatsächlich die dortigen Staatsaparate sind.
Hier wird gern gegen die europäischen Konzerne geschimpft, das ist auch nicht so falsch. Tatsache ist aber, dass die Regierungen und Machthaber das so wollen. Ohne deren mitspielen, ginge so etwas doch überhaupt nicht.

Zusätzlich sage ich es noch einmal...
Unterschätzt nicht die Menschen selbst dort. Mit unserer Denkweise ist deren nicht zu vergleichen. Sehr viele Menschen dort kümmert es einen Dreck wie es den Nachbarvölkern geht und akzeptieren das gegenseitige abschlachten und sehen auch nicht was falsch daran ist, sich an diesen Umständen zu bereichern.

Im Norden sieht das aber alles wieder ganz anders aus als im Süden. Wenn man einfach über Afrikaner spricht, ist das als würde man auch US Bürger mit Norweger, Italiener, Romänen (sagt man das so?) und Chinesen gleichsetzen. Man muss da deutlich unterscheiden. Die Menschen im Norden beispielsweise die jetzt von Krieg bedroht sind, haben sich vieles selbst so ausgesucht und sind von der Kolonialisierung schon weit entfernt. In der Mitte, oder dem Süden sieht's anders aus. Da gibt's noch echte Buschvölker die leicht zu manipulieren sind. Sie glauben an Götter und nicht an Krankheiten.
Dich ihren Glauben und ihre Erziehung ist der Norden eh sehr hart drauf. Der Weg zum Krieg ist da kein weiter. Bei den wirklich armen Nationen sieht's anders aus, aber auch hier hat man viel selbst zu tragen. Hier wird Aids einfach ignoriert, fröhlich weiter geschwängert (leider viel durch Vergewaltigung) und so ist es natürlich schwer, auf die Beine zu kommen. Ich führe das deshalb an, weil ein sehr großer Teil des Hungers und der Armut daher rührt. Da hilft auch keine Entwicklungshilfe.

Worauf ich eigentlich hinaus wollte:
Über welche Flüchtlinge reden wir denn nun? Eher die Syrer, denen ihre selbst gemachte Politik nun die aktuelle Situation beschert hat und die jetzt vor dem Krieg fliehen, den sie sich (quasi) ausgesucht haben, oder reden wir von Hungerleidenden Dörfern, fernab der Zivilisation?
Die Menschen im Norden sind genauso weit entwickelt wie wir hier in Europa, haben sich aber mit unmenschlichen Strafen und religiösen Regeln angefreundet. Jetzt haben sie Probleme die genau daher rühren und es lag nicht an mangelnder Bildung.
 
Zuletzt bearbeitet:
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...Worauf ich eigentlich hinaus wollte:
Über welche Flüchtlinge reden wir denn nun? Eher die Syrer, denen ihre selbst gemachte Politik nun die aktuelle Situation beschert hat und die jetzt vor dem Krieg fliehen, den sie sich (quasi) ausgesucht haben, oder reden wir von Hungerleidenden Dörfern, fernab der Zivilisation?
Die Menschen im Norden sind genauso weit entwickelt wie wir hier in Europa, haben sich aber mit unmenschlichen Strafen und religiösen Regeln angefreundet. Jetzt haben sie Probleme die genau daher rühren und es lag nicht an mangelnder Bildung.

Ursprünglich gings mal um diejenigen die es bis zu uns geschafft haben und die sind eher selten aus Dörfern fernab der Zivilisation. Worum es jetzt geht bin ich mir nicht sicher. :ugly:
 
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Ich weiß das kommt jetzt komisch. In dem Kindergarten in den meine Kinder gehen, wurde aber gerade viel wegen Nepal gemacht und wird auch schon des öfteren über Afrika geredet.
Dazu wurde auch diese extrem simple Zusammenfassung herangezogen. Diese spricht zwar nur die gröbsten Denkansätze an, trifft es aber dennoch:

Der Kinderspiegel: Warum sind viele Menschen in Afrika so arm? - Wirtschaft - Tagesspiegel Mobil
So eine komplizierte und vielschichtige Thematik ist wirklich schwer auf das Nötigste herunterzubrechen, vor allem für den Kindergarten. Die Kinder sind in dem Fall gar nicht reif für solche Dinge, und die Wörter in dem Spiegel-Artikel sind auch teilweise unbekannt.
Was bringt es mit kleinen Kindern über so etwas auf Basis eines solchen textes zu lesen und zu sprechen? Mir ist schon klar das die Betreuerinnen keinen Doktor in Geschichte und Politische Bildung haben, aber in dem Artikel wird sehr viel verallgemeinert, und das ist in meinen Augen relativ schlecht.
Einerseits ist es zu einfach, die Schuld auf die momentan herrschenden Personen (sind teilweise keine Politiker) zu schieben. Oft sind jene, welche durch Waffengewalt an die Macht gekommen sind, und das sind viele, natürlich weniger am Wohl der Bevölkerung interessiert als jemand der demokratisch gewählt wurde. Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel.
Hier wird Europa als "Bösewicht" dargestellt, als alleiniger (neben den Politikern), von den USA fehlt jede Spur. Sehr komisch, und meines Erachtens ganz einfach falsch. Die Kindern können sich unter "Amerika" gleich viel vorstellen wie unter "Europa", warum nicht beide erwähnen?

So, nun zum eigentlichen Post, bei dem ich viele Dinge einfach nicht so stehen lassen kann.

Aus meiner persönlichen Erfahrung dort und mit Menschen und Organisationen die dort tätig sind/waren kann ich sagen, dass das größte Problem tatsächlich die dortigen Staatsaparate sind.
Hier wird gern gegen die europäischen Konzerne geschimpft, das ist auch nicht so falsch. Tatsache ist aber, dass die Regierungen und Machthaber das so wollen. Ohne deren mitspielen, ginge so etwas doch überhaupt nicht.
Das größte Problem sind nicht die Staatsapparate oder Politiker, sondern die Gier. Korruption gibt es nämlich überall, auch in wohlhabenden Ländern. Jedoch schauen die EU oder andere "fortschrittliche" Nationen dabei zu, wie diese Politiker von den Konzernen geschmiert werden. Ja, wäre die Politiker dort alles rechtschaffende und ehrbare Menschen, dann würde so etwas erschwert werden. Dasselbe gilt aber genauso für Lobbyisten und Manager/Berater von den Konzernen. Würden diese kein Geld für etwaige Vergünstigungen oder Erleichterungen "bieten", dann kämen die Politiker nicht in die Lage, überhaupt darüber nachzudenken. Ist ein kleines Henne/Ei-Problem, aber dazu gehören nunmal beide Seiten.
Ich weiß was du sagen willst, hab aber einige Dinge ergänzt.
Man kann schwerlich abstreiten, dass beide Seiten schuld daran sind.

Zusätzlich sage ich es noch einmal...
Unterschätzt nicht die Menschen selbst dort. Mit unserer Denkweise ist deren nicht zu vergleichen. Sehr viele Menschen dort kümmert es einen Dreck wie es den Nachbarvölkern geht und akzeptieren das gegenseitige abschlachten und sehen auch nicht was falsch daran ist, sich an diesen Umständen zu bereichern.
Interessant, du gehst hier etwas auf die andere Denkweise dieser Menschen ein, bitte merken, wird später noch wichtig.
Ja, die Menschen dort denken anders, das stimmt.
Aber in puncto "Nachbarschaftshilfe" sind wir doch nicht besser. Da hat man am Balkan doch auch zugesehen, oder in der Ukraine. Ich will hier bei Gott keine Diskussion über die Ukraine hier beginnen. Es soll einfach zeigen, dass die Unterschiede die du glaubst zu sehen doch nicht so groß sind. Natürlich muss man immer einen anderen Maßstab ansetzen.
Außerdem musst du auch aus einem anderen Blickwinkel auf die Situation blicken: Viele Menschen haben in Afrika sehr viel schlimmes mitgemacht und sind froh selbst den Tag zu überleben. Wenn man nichtmal genug Essen für die Familie hat sind Probleme im Nachbardorf/land verständlicherweise sehr weit weg. Wäre doch bei uns nicht anders. Fehlt es Familie Maier in Hintertupfing an Brot und Wasser ist es denen vermutlich egal wenn in Vordertupfing ein Massaker geschieht.

Im Norden sieht das aber alles wieder ganz anders aus als im Süden. Wenn man einfach über Afrikaner spricht, ist das als würde man auch US Bürger mit Norweger, Italiener, Romänen (sagt man das so?) und Chinesen gleichsetzen. Man muss da deutlich unterscheiden.
Ganz genau, so wie es nicht "den Europäer" gibt, gibt es auch nicht den "Afrikaner". Und in Afrika ist es noch stärker variierend, ich sag nur die hunderte Amtssprachen, welche es auf dem Kontinent gibt.
Die Menschen im Norden beispielsweise die jetzt von Krieg bedroht sind, haben sich vieles selbst so ausgesucht und sind von der Kolonialisierung schon weit entfernt.
Jetzt kommen wir zu fragwürdigen Teil. Die Menschen haben sich Krieg ausgesucht? Welche Mensche? Präzisiere da bitte, diese Verallgemeinerung besitzt Stammtischniveau.
Algerien als Beispiel ist schon lange aus der Kolonialzeit heraußen?
Unabhägig wurden sie 1962, nachdem Frankreich das Land ausgebeutet hat. Dann folgte ein Bürgerkrieg und die letzten Jahrzehnte hat man sich dann halbwegs stabilsiert.
Was haben sich diese Menschen in Nordafrika denn genau ausgesucht? Krieg? Bürgerkrieg? Das kann doch nicht dein Ernst sein. Wenn ich etwas missverstanden habe, dann wäre ich für eine Erklärung dankbar.

In der Mitte, oder dem Süden sieht's anders aus. Da gibt's noch echte Buschvölker die leicht zu manipulieren sind. Sie glauben an Götter und nicht an Krankheiten.
Dich ihren Glauben und ihre Erziehung ist der Norden eh sehr hart drauf. Der Weg zum Krieg ist da kein weiter. Bei den wirklich armen Nationen sieht's anders aus, aber auch hier hat man viel selbst zu tragen. Hier wird Aids einfach ignoriert, fröhlich weiter geschwängert (leider viel durch Vergewaltigung) und so ist es natürlich schwer, auf die Beine zu kommen. Ich führe das deshalb an, weil ein sehr großer Teil des Hungers und der Armut daher rührt. Da hilft auch keine Entwicklungshilfe.
Bei dem Teil habe ich wirklich schlucken müssen.
Vor allem, wenn man sich nochmal kurz diesen Textteil durchliest:
Zusätzlich sage ich es noch einmal...
Unterschätzt nicht die Menschen selbst dort. Mit unserer Denkweise ist deren nicht zu vergleichen.
Diese Denkweise betrifft alle Lebensbereiche.
Inwiefern sind "echte Buschvölker" leicht zu manipulieren? Ohne Kontakt zur Außenwelt, zu den Medien und ohne die Sprache richtig zu können sind solche Gruppen eher schwerer zu manipulieren als der halbwegs gebildete Mitteleuropäer der alles glaubt was in der Zeitung steht.
Diese Menschen haben eine lange Tradition, Werte und Geschichten, die sich nicht einfach verdrängen lassen. So ein verdrängungsprozess kann natürlich trotzdem stattfinden, allerdings passiert das selten friedlich und ohne Opfer.
Den vierten Satz habe ich nicht verstanden.
Du echauffierst dich darüber, das man AIDS "ignoriert". Wie war das gerade eben mit der anderen Denkweise? Du kannst gerne einem Viehhirte oder Fischer aus dem tiefsten Kongo, der nie eine Schule besuchen konnte/durfte gerne erklären was AIDS genau ist. Er kann es dir einfach nicht glauben, warum sollte er auch? Sie haben eine andere Denkweise, was für uns ganz logisch und erklärbar ist, ist für diese Menschen anders, und das muss man bedenken. Das heißt nicht das diese Menschen dumm sind, aber bei uns wurden vor gar nicht allzu langer Zeit auch Menschen eingesperrt oder ausgelacht (es passiert heute noch) wenn man etwas erklären will, was irgendwelchen "Traditionen" oder teilweise kirchlichen Werten widerspricht.
Was dagegen hilft ist Bildung. In dieser Hinsicht wurde im letzten Jahrhundert einfach zu wenig getan.
Ist doch dasselbe wie die schriftlichen Anleitungen wie man ein Kondom benutzt. Wenn dort locker 60% Analphabeten sind hat sowas keinen Sinn. Daran sind aber nicht die Menschen schuld dievor Ort sind.
Es ist traurig wie du diese Leute runtermachst. "Da wir dfröhlich weiter geschwängert". Auch das ist Stammtischniveau. Du weißt schon das in weiten Teilen Afrika viele Kinder nötig sind, um die Familie zu ernähren bzw einem Familienmitglied den Bildungsaufstieg zu ermöglichen? Dazu kommt das Problem mit der fehlenden Verhütung. Deswegen sind die Menschen dort aber nicht dumm oder sonstwas.
Großfamilien waren auch in Europa bis vor kurzem noch sehr weit verbreitet. Da hat sich auch die Kirche gegen Dinge wie Verhütung gesträubt. So etwas ist wahrlich kein afrikanisches Phänomen.
Leute in unserem Breitengraden glauben auch an den Gott, der die Dinge lenkt. Ob nun Gott für Krankheiten oder für Katastrophen verantwortlich gemacht wird ist egal, läuft beides auf dasselbe hinaus.

Worauf ich eigentlich hinaus wollte:
Über welche Flüchtlinge reden wir denn nun? Eher die Syrer, denen ihre selbst gemachte Politik nun die aktuelle Situation beschert hat und die jetzt vor dem Krieg fliehen, den sie sich (quasi) ausgesucht haben, oder reden wir von Hungerleidenden Dörfern, fernab der Zivilisation?
Die Menschen im Norden sind genauso weit entwickelt wie wir hier in Europa, haben sich aber mit unmenschlichen Strafen und religiösen Regeln angefreundet. Jetzt haben sie Probleme die genau daher rühren und es lag nicht an mangelnder Bildung.
Sehr traurig so etwas zu lesen. Die Syrer sind also selbst schuld an der Situation? Du bist dir der Zusammenhänge zwischen Bürgerkrieg, Rebellen, IS, Irak, USA (Westen) usw bewusst? Anscheinend nicht, sonst würdest du nicht so einen Quatsch schreiben.
Die Kinder und Familien die unter dem Krieg leiden sind selbst schuld? Die haben es sich nicht ausgesucht, dass die USA im Irak zugesehen hat wie die Sunniten konsequent aus dem öffentlichen Leben und Arbeitsmarkt ausgeschlossen wurden. Sie haben es sich nicht ausgesucht, dass die Türkei alle (auch Extremisten und Fanatiker) durchgelassen, medizinisch versorgt und teilweise auch ausgebildet hat, um Assad zu stürzen? Diese Menschen haben es sich nicht ausgesucht dass ihre Häuser zerbombt und Familienmitglieder von beiden Seiten, nämlich Armee und Rebellen gefangen genommen oder getötet wurden.
Der stinknormale Syrer, der jeden Tag zur Arbeit geht und froh ist sein Leben leben zu dürfen hat mit der Situation wirklich wenig am Hut, wieso urteilst du hier so undifferenziert und oberflächlich?

So, habe fertig.
 
AW: 400 Flüchtlinge vor Europas Küste ertrunken - Kaum bis keine Reaktion in den Medien - 400 von ca. 23.000 seit dem Jahr 2000

Sicherlich mögen Krankheiten ein Grund sein aber im gewissen Rahmen sorgen Sex Touris auch für Verbreitung. Ich gehe aber mal auch nicht davon aus du mit jedem Flüchtling sofort in die Furzmolle hüpfst.

Ich würde da aber eher dann nur eine medizinische Untersuchung sehen bei dem Zuzug
 
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In die Furzmolle? :ugly:
Den Begriff kannte ich noch nicht. [emoji38]
 
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Sicherlich mögen Krankheiten ein Grund sein aber im gewissen Rahmen sorgen Sex Touris auch für Verbreitung. Ich gehe aber mal auch nicht davon aus du mit jedem Flüchtling sofort in die Furzmolle hüpfst.

Ich würde da aber eher dann nur eine medizinische Untersuchung sehen bei dem Zuzug

Natürlich tue ich das nicht. Aber ein postitive Befund auf gewissen Krankheiten sollte auch zur Ablehnung führen.
 
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Die Stadt Dortmund hat heute einen Aufnahmestopp für diese sogenannten Flüchtlinge angeordnet weil die dortige Aufnahmestelle völlig überfüllt ist und es sollen noch mehr kommen! Wo soll das noch enden? Irgendwann werden wir dazu verpflichtet solche bei uns zu Hause aufzunehmen und dann will ich mal sehen was die machen die jetzt sagen wir müssen noch mehr von denen in unser Land lassen und auf unsere Kosten versorgen!
 
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Natürlich tue ich das nicht. Aber ein postitive Befund auf gewissen Krankheiten sollte auch zur Ablehnung führen.

Generell nennt man so etwas Diskriminierung
 
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Die Stadt Dortmund hat heute einen Aufnahmestopp für diese sogenannten Flüchtlinge angeordnet weil die dortige Aufnahmestelle völlig überfüllt ist und es sollen noch mehr kommen! Wo soll das noch enden? Irgendwann werden wir dazu verpflichtet solche bei uns zu Hause aufzunehmen und dann will ich mal sehen was die machen die jetzt sagen wir müssen noch mehr von denen in unser Land lassen und auf unsere Kosten versorgen!

Ja, mach schonmal ein Zimmer frei =)
Die Syrer kommen und werden dich holen, deine Frau entführen und sie zum Essen einladen.

Wieder sinnloser Populismus, warum kann man nicht sachlich darüber diskutieren? Muss es immer Stammtischniveau sein?
 
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