Die gegenwärtige Flüchtlings- und Asylproblematik

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AW: 400 Flüchtlinge vor Europas Küste ertrunken - Kaum bis keine Reaktion in den Medien - 400 von ca. 23.000 seit dem Jahr 2000

Armut sollte immer in dem Land bekämpft werden in welchem sie existiert.

Da kann die Eu ja mal voranschreiten und aufhören, die subventionierten Landwirtschaftsprodukte und Auswüchse der Lebensmittelindustrie nach Afrika zu verschiffen, die die dort heimische Industrie durch die Billigpreise kaputt macht.
Dann sollten sie mal aufhören, mit ihren Fischereischiffen die Küsten von Afrika leer zu fischen und den heimischen Fischern die Existenz zu rauben.
Ebenso sollten sie mal aufhören, den ganzen Elektroschrott, der in Europa so anfällt, nach Afrika zu verschiffen, der dort die Flüsse und Meeresbuchten verseucht.
 
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Da kann die Eu ja mal voranschreiten und aufhören, die subventionierten Landwirtschaftsprodukte und Auswüchse der Lebensmittelindustrie nach Afrika zu verschiffen, die die dort heimische Industrie durch die Billigpreise kaputt macht.
Dann sollten sie mal aufhören, mit ihren Fischereischiffen die Küsten von Afrika leer zu fischen und den heimischen Fischern die Existenz zu rauben.
Ebenso sollten sie mal aufhören, den ganzen Elektroschrott, der in Europa so anfällt, nach Afrika zu verschiffen, der dort die Flüsse und Meeresbuchten verseucht.

Tja dann sollten die Bürger der EU vieleicht mal deutlich machen das man so eine Politik nicht will und unterstützt.
 
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Dagegen spricht ja nichts. Und ich würde das alles sofort unterschreiben.
Aber das würde hier bisher eher selten gefordert. Es wurde immer nur gesagt das wir die Flüchtlinge aufnehmen müssen. Und das ist halt sehr kurzsichtig
 
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Dagegen spricht ja nichts. Und ich würde das alles sofort unterschreiben.
Aber das würde hier bisher eher selten gefordert. Es wurde immer nur gesagt das wir die Flüchtlinge aufnehmen müssen. Und das ist halt sehr kurzsichtig

Nicht weniger kurzsichtig als das Konsumverhalten der Europäer das ein Teil des Problems ist. ;)
Solange in allen Bereichen nur Kurzsichtigkeit herrscht wird sich nichts ändern und es werden kurzsichtige Entscheidungen und Lösungen gefällt, sowie nicht über Konsequenzen nachgedacht.
Sowohl die Bürger, als auch Politik müssten für weiterreichende Änderungen mal ihr Verhalten überdenken, ansonsten gibt es nur wie aktuell 2 Lösungen:

1) Leute verrecken lassen
2) Leute aufnehmen und sich selbst langfristig vor neue Probleme stellen
 
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Tja dann sollten die Bürger der EU vieleicht mal deutlich machen das man so eine Politik nicht will und unterstützt.

Bleibt da nur die Frage, welche Partei soll ich z.b. als Deutscher wählen, die sich aktiv gegen die EU ausspricht? Von den Parteien aus dem Bundestag tut das ja keine (höchstens vllt noch die Linke).

Die Parteien die sich gegen die EU aussprechen, sind hingegen aus anderen Gründen für mich nicht wählbar.

Nicht weniger kurzsichtig als das Konsumverhalten der Europäer das ein Teil des Problems ist. ;)
Solange in allen Bereichen nur Kurzsichtigkeit herrscht wird sich nichts ändern und es werden kurzsichtige Entscheidungen und Lösungen gefällt, sowie nicht über Konsequenzen nachgedacht.
Sowohl die Bürger, als auch Politik müssten für weiterreichende Änderungen mal ihr Verhalten überdenken, ansonsten gibt es nur wie aktuell 2 Lösungen:

1) Leute verrecken lassen
2) Leute aufnehmen und sich selbst langfristig vor neue Probleme stellen

Oder Nr. 3) Die Leute aufnehmen die Asyl glaubhaft machen können oder ein Visum bekommen und die anderen abweisen bzw. abschieben. Ich verstehe nachwievor nicht, was an dieser Lösung schlecht sein soll.
 
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Armut sollte immer in dem Land bekämpft werden in welchem sie existiert.

Die Lösung ist und wird nie sein, alle armen nach Europa zu karren.

Dies kann unsere Volkswirtschaft garnicht stemmen.
Wie gesagt entweder Legal her kommen (die berühmten Fachkräfte bekommen sehr einfach eine Greencard) oder weg bleiben.

Tja, und wer ist an der Armut schuld die dort herrscht?
Auf Afrika bezogen einerseits die Kolonialzeit, und nun sind es eben westliche Konzerne.

Keiner redet davon alle nach Europa zu holen, wieso kommt ihr immer mit diesem populistischen Unsinn?

Dagegen spricht ja nichts. Und ich würde das alles sofort unterschreiben.
Aber das würde hier bisher eher selten gefordert. Es wurde immer nur gesagt das wir die Flüchtlinge aufnehmen müssen. Und das ist halt sehr kurzsichtig
Flüchtlinge, welche um Leib und Leben fürchten müssen, muss man leider aufnehmen.
Wirtschaftsflüchtlinge muss man eh nicht aufnehmen, das sage ich auch nicht, allerdings mangelt es hier einigen an Menschlichkeit und Empathie.
Der eine redet so toll, ja, dann sollen sie halt legal einreisen. Die haben sicher immer ihren Pass dabei, deswegen ist es auch völlig egal wenn mal eben deren Dorf von irgendwelchen religiösen Fanatikern abgebrannt und zerstört wurde und man nur mit dem was man am Leib trägt davongekommen ist.
Nein, wieso sollen die flüchten und in der Hoffnung auf ein besseres Leben? Völlig unverständlich.

Wir haben klare Gesetze, wer Asyl bekommt und wer nicht. Das hindert mich aber nicht daran Verständnis für diese Menschen zu haben, mich zu fragen, warum sie denn nun nach Europa kommen und ihre Gründe sind sehr wohl nachvollziehbar, zumindest wenn man einen Funken Menschlichkeit besitzt. Wenn ich hier schon etwas lese von wegen "dem deutschen Volke", definier mir das deutsche Volk einmal. Wer zählt dazu? Leute die in Deutschland geboren wurden? Leute mit deutsche oder Doppelstaatsbürgerschaft? Leute die ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland haben?
Die deutsche Politik macht genug für das "deutsche Volk", dir wird kein Cent weggenommen wenn man Flüchtlinge aufnimmt.

Solange europäische Firmen in Afrika ihre Fabriken (welcher Art auch immer haben) und den Menschen vor Ort ihre Lebensgrundlage entziehen, solange braucht sich hier eigentlich keiner über die bösen Wirtschaftsflüchtlinge beschweren, denn jeder trägt seinen Teil, und sei er noch so klein, dazu bei. Das ist nunmal so, das kann man von heute auf morgen auch nicht ändern, aber sich einerseits über billige Produkte aus Afrika freuen und im Gegenzug sagen "nein bleibt in Afrika", das ist in meinen Augen traurig.
 
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Oder Nr. 3) Die Leute aufnehmen die Asyl glaubhaft machen können oder ein Visum bekommen und die anderen abweisen bzw. abschieben. Ich verstehe nachwievor nicht, was an dieser Lösung schlecht sein soll.

Das wäre im wesentlichen mit Punkt 1 abgedeckt, wer seinen Anspruch glaubhaft machen kann muss nicht umkommen, alle anderen haben halt Pech gehabt.
 
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Bleibt da nur die Frage, welche Partei soll ich z.b. als Deutscher wählen, die sich aktiv gegen die EU ausspricht? Von den Parteien aus dem Bundestag tut das ja keine (höchstens vllt noch die Linke).

Das hat ja erst mal nichts mit der EU zu tun, alle Staaten der EU befürworten das. weil die Neo liberalen ihnen das so diktieren.
Da werden Abkommen mit Afrikanischen Staaten ausgehandelt, um auf deren Hoheitsgewässern fischen zu dürfen, da werden Handelsverträge abgeschlossen, um denen das billig produzierte fleisch der EU Staaten aufs Auge zu drücken.
Und wenn sie den Handelsverträgen nicht nachgeben, droht man ihnen mit Strafzöllen.

Das machen alle EU Staaten und vor allem Deutschland profitiert davon enorm.

Ist ja auch ganz logisch. Wenn ein Staat ein Handelsüberschuss hat, muss ein anderer Staat einen Handelsdefizit haben.+
Ergo hat er Schulden, Schulden bei dem Land, das sowieso schon reicher ist und Forderungen stellen kann.
 
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Flüchtlinge, welche um Leib und Leben fürchten müssen, muss man leider aufnehmen.

Wenn sie einen Anspruch nach § 16 a GG glaubhaft machen können, ja. Sonst nicht.

Wirtschaftsflüchtlinge muss man eh nicht aufnehmen, das sage ich auch nicht, allerdings mangelt es hier einigen an Menschlichkeit und Empathie.

Perspektivlosigkeit, Armut, Naturkatastrophen und Bürgerkriege sind nunmal keine Gründe die einen Asylanspruch bedingen.

Der eine redet so toll, ja, dann sollen sie halt legal einreisen. Die haben sicher immer ihren Pass dabei, deswegen ist es auch völlig egal wenn mal eben deren Dorf von irgendwelchen religiösen Fanatikern abgebrannt und zerstört wurde und man nur mit dem was man am Leib trägt davongekommen ist.

Dann ist das Land schuld, dass seine Bürger nicht schützen kann. Ist es der Staat selbst, de diese Situation schafft (sprich staatliche Verfolgung) ist doch ein Punkt gegeben um einen Asylanspruch zu bedingen. Ich sehe immer noch kein Problem.

Nein, wieso sollen die flüchten und in der Hoffnung auf ein besseres Leben? Völlig unverständlich.

Richtig.

Wir haben klare Gesetze, wer Asyl bekommt und wer nicht. Das hindert mich aber nicht daran Verständnis für diese Menschen zu haben, mich zu fragen, warum sie denn nun nach Europa kommen und ihre Gründe sind sehr wohl nachvollziehbar, zumindest wenn man einen Funken Menschlichkeit besitzt.

Ich habe keine Verständnis für illegale Einwanderung. Jeder Mensch der legal in dieses Land einwandert ist mir willkommen. Jeder illegale nicht.

Wenn ich hier schon etwas lese von wegen "dem deutschen Volke", definier mir das deutsche Volk einmal. Wer zählt dazu? Leute die in Deutschland geboren wurden? Leute mit deutsche oder Doppelstaatsbürgerschaft? Leute die ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland haben?

GG - Einzelnorm
StAG - Einzelnorm

Die deutsche Politik macht genug für das "deutsche Volk", dir wird kein Cent weggenommen wenn man Flüchtlinge aufnimmt.

Solange es in Deutschland Deutsche gibt, die auf Hartz IV angewiesen sind, insbesondere Kinder, nein solange macht die Politik nicht genug fürs deutsche Volk. Und außerdem, die Politiker eines Landes können nie "genug" für das eigenen Volk machen.

Solange europäische Firmen in Afrika ihre Fabriken (welcher Art auch immer haben) und den Menschen vor Ort ihre Lebensgrundlage entziehen, solange braucht sich hier eigentlich keiner über die bösen Wirtschaftsflüchtlinge beschweren, denn jeder trägt seinen Teil, und sei er noch so klein, dazu bei. Das ist nunmal so, das kann man von heute auf morgen auch nicht ändern, aber sich einerseits über billige Produkte aus Afrika freuen und im Gegenzug sagen "nein bleibt in Afrika", das ist in meinen Augen traurig.

Das ist Kapitalismus.

Das wäre im wesentlichen mit Punkt 1 abgedeckt, wer seinen Anspruch glaubhaft machen kann muss nicht umkommen, alle anderen haben halt Pech gehabt.
Richtig. Also wo ist das Problem?

Das hat ja erst mal nichts mit der EU zu tun, alle Staaten der EU befürworten das. weil die Neo liberalen ihnen das so diktieren.
Da werden Abkommen mit Afrikanischen Staaten ausgehandelt, um auf deren Hoheitsgewässern fischen zu dürfen, da werden Handelsverträge abgeschlossen, um denen das billig produzierte fleisch der EU Staaten aufs Auge zu drücken.
Und wenn sie den Handelsverträgen nicht nachgeben, droht man ihnen mit Strafzöllen.

Das machen alle EU Staaten und vor allem Deutschland profitiert davon enorm.

Ist ja auch ganz logisch. Wenn ein Staat ein Handelsüberschuss hat, muss ein anderer Staat einen Handelsdefizit haben.+
Ergo hat er Schulden, Schulden bei dem Land, das sowieso schon reicher ist und Forderungen stellen kann.

Ist ja auch irgendwie die Schuld der afrikanischen Länder oder? Andere Länder können es ja auch.
 
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Ok, bei dir rede ich gegen eine Wand, eine Wand von Unverständnis und mangelnder Empathie.

Perspektivlosigkeit, Armut, Naturkatastrophen und Bürgerkriege sind nunmal keine Gründe die einen Asylanspruch bedingen.
Sind in deinen Augen auch sicher keine Gründe sich von seiner Heimat zu verabschieden.


Dann ist das Land schuld, dass seine Bürger nicht schützen kann. Ist es der Staat selbst, de diese Situation schafft (sprich staatliche Verfolgung) ist doch ein Punkt gegeben um einen Asylanspruch zu bedingen. Ich sehe immer noch kein Problem.
Genau, die Afrikaner sind alle selbst schuld das es ihnen nicht so gut geht. Der Westen trägt keine Schuld daran.
Nein, sie haben sich alle ihr Schicksal ausgesucht in Afrika geboren zu werden. Du wurdest irgendwo in Europa geboren, hattest Glück, ganz einfach. Bist du stolz auf dein Vaterland?

Das ist Kapitalismus.
Stimmt, und im Kapitalismus gibt es Wanderbewegungen dorthin, wo das Kapital vorhanden ist. Wo ist nun das Problem? =)

Ist ja auch irgendwie die Schuld der afrikanischen Länder oder? Andere Länder können es ja auch.
Hast du dich mal ganz kurz mit der Geschichte des Kontinents vertraut gemacht? Aufgrund jahrelanger Fremdbestimmung, Unterdrückung und der gewaltsamen EInführung des Kapitalismus geht es dem Großteil auf diesem Kontinent so schlecht. Daran sind sie nicht selbst schuld. Wahrscheinlich findest du auch da wieder einen Grund. Außerdem sind diese Gebilde, die du als Länder bezeichnest, irgendwelche willkürlich festgelegten Gebiete, die von den Kolonialisten so festgelegt wurden.
So gesehen kann man jedem "Staat" oder Menschen vorwerfen, selbst schuld an Armut, Krieg, Hungernot oder Obdachlosigkeit zu sein. Warum den Menschen in Syrien helfen, selbst schuld.
Warum irgendwelchen mitteleuropäischen Obdachlosen helfen? Sind selbst schuld, andere schaffen es ja auch. Warum irgendwelchen Müttern Kindergeld zahlen, andere brauchen es ja auch nicht.
Ob du es nun hören willst oder nicht, auf diese Weise kann man jede Ungerechtigkeit argumentieren.
Rassismus in den USA? Sind die Afroamerikaner selbst schuld, woanders geht es doch auch.
Ich kann weiter machen, will ich aber nicht weil das unter meinem Niveau ist. Eine derartige Argumentationsschiene ist widerlich, erfordert kein Nachdenken, keine Empathie.
 
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Legal sollen sie ja hingehen einsieht wollen. Wenn wir in Europa einen Bedarf an deren Qualifikation haben, können sie gerne eine Greencard beantragen.

Haben wir hier in Europa keinen Bedarf, dann werde sie sehr wahrscheinlich auch keine Arbeit hier finden und liegen dem Staat auf der Tasche. Und das brauchen wir nicht ht
 
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Ok, bei dir rede ich gegen eine Wand, eine Wand von Unverständnis und mangelnder Empathie.

Wo ist der Zusammenhang von meiner Empathie und unseren Gesetzten, auf deren Einhaltung ich bestehe?

Sind in deinen Augen auch sicher keine Gründe sich von seiner Heimat zu verabschieden.

Klar sind das Gründe. Nur halt keine Asylgründe. Es gibt doch noch die Möglichkeit des Visums.

Genau, die Afrikaner sind alle selbst schuld das es ihnen nicht so gut geht. Der Westen trägt keine Schuld daran.

Die afrikanische Länder sind im Durchschnitt seit 50-70 Jahren Unabhängig. Andere Länder haben es in der Zeit auch zu etwas gebracht, z.b. Indien.

Ja, wenn sie nicht vorwärts kommen, sind sie selbst schuld.

Nein, sie haben sich alle ihr Schicksal ausgesucht in Afrika geboren zu werden.

Sie können ihr Land doch verlassen und legal in ein anderes einwandern.

Du wurdest irgendwo in Europa geboren, hattest Glück, ganz einfach.

So ist das im Leben, manche haben Glück, andere nicht.

Bist du stolz auf dein Vaterland?

Was hat meine Einstellung zu meinem Land, mit der Forderung nach der Einhaltung der Gesetze eben jenes Landes zu tun?

Stimmt, und im Kapitalismus gibt es Wanderbewegungen dorthin, wo das Kapital vorhanden ist. Wo ist nun das Problem? =)

Solange diese Bewegung im Einklang mit den Gesetzen der Ländern stattfindet, in die die Bewegung geht, gibt es kein Problem.

Hast du dich mal ganz kurz mit der Geschichte des Kontinents vertraut gemacht?

Ja habe ich.

Aufgrund jahrelanger Fremdbestimmung, Unterdrückung und der gewaltsamen EInführung des Kapitalismus geht es dem Großteil auf diesem Kontinent so schlecht.

Das ist (je nach Land) ca. 50-70 Jahre her.

Daran sind sie nicht selbst schuld.

Daran was passiert ist nicht, daran was seitdem passiert ist schon.

Außerdem sind diese Gebilde, die du als Länder bezeichnest, irgendwelche willkürlich festgelegten Gebiete, die von den Kolonialisten so festgelegt wurden.

Es steht den Ländern doch frei, bilaterale Abkommen über neue Grenzen zu vereinbaren.

So gesehen kann man jedem "Staat" oder Menschen vorwerfen, selbst schuld an Armut, Krieg, Hungernot oder Obdachlosigkeit zu sein.

Richtig, dass kann man.

Warum den Menschen in Syrien helfen, selbst schuld.

Gewissermaßen schon, ja.

Warum irgendwelchen mitteleuropäischen Obdachlosen helfen? Sind selbst schuld, andere schaffen es ja auch. Warum irgendwelchen Müttern Kindergeld zahlen, andere brauchen es ja auch nicht.

Sofern es keine deutschen Staatsangehörigen sind, ja sehe ich genauso. Sollen doch deren Ländern, dass bezahlen.

Ob du es nun hören willst oder nicht, auf diese Weise kann man jede Ungerechtigkeit argumentieren.

Richtig, kann man.

Rassismus in den USA? Sind die Afroamerikaner selbst schuld, woanders geht es doch auch.

Stimmt, die können in den USA ja nicht mal Präsident werden.

Ich kann weiter machen, will ich aber nicht weil das unter meinem Niveau ist.

Dann lass es, niemand zwingt dich dazu. Am aller wenigsten ich.

Eine derartige Argumentationsschiene ist widerlich, erfordert kein Nachdenken, keine Empathie.

Ich verweise auf meinen Starttext.
 
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Ist ja auch irgendwie die Schuld der afrikanischen Länder oder? Andere Länder können es ja auch.

Was bleibt denn übrig, wenn man von Europäern kolonialisiert, ausgebeutet, unterdrückt, getötet und dann willkürlich zusammengeworfen wird?
Heiteres Leben?
 
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Natuerlich ist nur der Kolonialismus an Vielem Schuld.
Haben nicht alle Menschen irgendwann mal auf der gleichen Stufe angefangen?
Einige haben sich anders entwickelt als Andere. Es wurden doch auch Gruppen von Menschen gefunden die auf einem Entwicklungsstand stehen geblieben sind.
Aber natuerlich ist fuer das Alles der Europaer schuld.

Ich finde es hier auch schrecklich, wenn jemand anderer Meinung ist, das sofort die Schuld und im schlimmsten Fall Nazikeule geschwungen wird.
Es gibt einfach keine "ist total richtig" oder "ist total falsch" Meinung hier.
Es gibt viel zu viele Faktoren die beruecksichtigt werden muessen und jeder hat eher einen anderen Fokus.
In unserer achsotoleranten Zeit sollte man auch Meinungen haben duerfen, die nicht unbedingt dem allgemeinen Trend folgen, ohne gleich als schlechter Mensch abgestempelt zu werden.
Seltsamerweise wird immer Toleranz gefordert, aber das oft nur in eine Richtung.

Ja wir haben Glueck gehabt hier in diesen Regionen geboren zu sein. Haette auch anders kommen koennen, ist es nicht.
Was ist daran so schlimm eher bevorzugt auf sich selbst und sein Umfeld zu schauen? Ist man dadurch gleich ein Nazi oder was kommt hier jetzt?
Fehlende Empathie oder Menschlichkeit? Gefaehrliches Pflaster solche Aussagen.

Wieso erzaehlt eigentlich keiner was der Kolonialismus diesen Voelkern gebracht hat?
Bei diesen halben Argumentationsweisen muss ich immer an das denken:
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Wieso erzaehlt eigentlich keiner was der Kolonialismus diesen Voelkern gebracht hat?

Was hat denn der Kolonialismus den Ureinwohnern Amerikas oder Australiens gebracht?
Genau, den Tod.
Wieso müssen die Europäer eigentlich jedem ihr Idealbild einer Welt mit Gewalt aufdrücken?
 
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Was hat denn der Kolonialismus den Ureinwohnern Amerikas oder Australiens gebracht?
Genau, den Tod.
Wieso müssen die Europäer eigentlich jedem ihr Idealbild einer Welt mit Gewalt aufdrücken?

Wir werden ja gerade jetzt von Indianerflüchtlingen und Aborignieflüchtlingen die politisch und religioes in ihrer Heimat verfolgt werden ueberflutet.
Aber schoen das du etwas zum Kolonialismus beigetragen hast.
 
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Der war ganz flach, aber zeigt mal wieder das man gleich immer mit der Nazikeule geschlagen wird, wenn ma pro Deutschland und nicht mehr pro ich muss Reue für etwas Zeigen was vor 97 Jahren ihren Anfang genommen hat
Ich schlage nicht mit der Keule nur der Nachtrag zu der Inschrift machte es halt Rassistisch und ich habe ja nirgnds die NS Zeit erwähnt:D

Ich weiß nicht was trauriger ist. Die Tatsache, dass man solche (eigentlichen) Selbstverständlichkeiten erklären muss, wie, Politiker eines Landes, sollen Politik für das Volk eben jenes Land machen oder, dass manche Deutsche bei der Erklärung dieser Selbstverständlichkeit sofort in den Schuldkult verfallen müssen.

Nur mal zur Info, dass Reichstagsgebäude wurde 1894 fertiggestellt. Also 39 Jahre vor der Zeit auf die du anspielst.

Aber für manche hat Deutschland scheinbar nur von 1933 bis 1945 existiert.
Siehe oben und die Zeit der Burgen, Schutzwälle und Mauern ist eben nicht mehr existent.
 
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Ich schlage nicht mit der Keule nur der Nachtrag zu der Inschrift machte es halt Rassistisch und ich habe ja nirgnds die NS Zeit erwähnt:D

Ich nehme mal an du setzt eine Grundintelligenz der teilnehmenden Diskutanten voraus und verwendest so einen Seitenhieb, deutsche Butter extra in Anführungsstriche gesetzt gepaart mit "standesgemaeßem Gruß".
Und ploetzlich willst du nichts von einer Nazikeule wissen?

Willst du jetzt alle, an die es gerichtet war, kollektiv beleidigen?


Steh doch zu deiner Aussage.

Keine Sorge, ich akzeptiere viele verschiedene Meinungen ;)


Was ich nicht mag, sind Leute die sich verbiegen und politisch ueberkorrekt sind, egal obs angebracht ist oder nicht, egal ob es die eigene Meinung wiederspiegelt oder nicht.
Und Leute die auf Biegen und Brechen recht haben muessen. Dann werden halt irgendwelche Argumente hergenommen oder komplett aus dem Kontex gerissen.
Hauptsache man hat das letzte und vermeintlich richtige Wort.


Siehe oben und die Zeit der Burgen, Schutzwälle und Mauern ist eben nicht mehr existent.
Genausowenig die Kolonialzeit. Oder das finstere Mittelalter, gepraegt von der Kirche.
Hat uns alle beeinflusst, aber heutzutage irrelevant.
Trotzdem werden hier einzelne Sachen rausgepickt und irgendwelche Argumente konstruiert.
 
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Möglichkeit 2 setzt eben nicht Möglichkeit 1 voraus. Das sind zwei völlig unterschiedliche Vorgänge.

Ach ja? Wie bitte schön reichst du denn von Nigeria aus deinen Asylantrag persönlich in einer deutschen Amtsstube ein, wenn du mangels Visum nicht legal nach Deutschland einreisen kannst?

:klatsch:


Natürlich wäre es unangemessen die geiste Anstrengung zu erwarten, auch den zweiten Link anzuklicken, auf den inhaltlich sogar verwiesen wird
BAMF - Bundesamt für Migration und Flüchtlinge - subsidiärer Schutz

"... wird als subsidiär Schutzberechtigter anerkannt, wenn er stichhaltige Gründe für die Annahme vorgebracht hat, dass ihm in seinem Herkunftsland ein ernsthafter Schaden droht.

Als ernsthafter Schaden gilt:
...
- eine ernsthafte individuelle Bedrohung des Lebens oder der Unversehrtheit einer Zivilperson infolge willkürlicher Gewalt im Rahmen eines internationalen oder innerstaatlichen bewaffneten Konflikts."


Wobei die Inschrift erst seid 1916 am Reichstag zu finden ist. :)

Ein Zeitpunkt, der mit dem vorrangegangen zwei Dinge gemeinsam hat
1. Teile Afrikas zählten zu Deutschland
2. Die damalige Rechtssprechung und die damalige Einstellung gegenüber Bewohnern anderer Kontinente unterscheiden sich grundsätzlich von der heutigen. Und jeder, der ernsthaft der Meinung wäre, dass ein Verweis auf diese Zeiten ein pauschal sinnvolles Argument in einer Dikussion über das hier und jetzt ist, braucht sich nun echt zu wundern, wenn er im nächsten Schritt mit weiteren Zeitgenossen 20 Jahre später assoziiert wird, die zufällig auch seine Ansichten vertreten haben...
 
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