Die gegenwärtige Flüchtlings- und Asylproblematik

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AW: 400 Flüchtlinge vor Europas Küste ertrunken - Kaum bis keine Reaktion in den Medien - 400 von ca. 23.000 seit dem Jahr 2000

Leob12,
widerlege doch mal bitte die beiden Aussagen von mir, die du zitiert hast.

Warst du schon dort? Beispielsweise in Somalia, Nigeria, Äthiopien, Mali, im Sudan, Lybien, oder Algerien? Warst du schon einmal in Syrien, dem Iran, oder Irak? Nein??? Ich schon!
Ich habe dort mit Menschen geredet und Nachrichten geschaut. Was ich von mir gebe mögen zwar nur eigene Beobachtungen sein, also teils Subjektiv, aber dennoch wahr. Wenn man in einer Kaffeehalle sitzt mit hundert einheimischen, es kommen Nachrichten von Krieg und Tod und die einzigen Reaktionen sind Dinge wie: schade dass es nur so wenig erwischt hat! oder Treffer! dann regt sich keiner auf. Hier würden die Leute schon bei den Bildern den Kopf schütteln und meinen, dass das total unsinniges Blutvergießen ist. Dort aber nicht. Es gab Leute die auf diese Aussagen zugestimmt haben, aber sonst keine Reaktionen, also erst recht kein kein dagegen. Das war mitten in der Stadt, also ein Gemisch aus der durchschnittlichen Bevölkerung. Daraus darf ich mir durchaus meine Meinung bilden.
Wenn hier beispielsweise Wahlen sind, dann gehen die Leute wählen und gut is. Dort geht man auf die Straße und wenn man offen bekundet dass man zur anderen Partei steht, dann gibt's gern mal Prügel, oder der Verkäufer im Geschäft handelt nicht mehr mit dir, oder dergleichen. Die Menschen dort sind einfach anders drauf als wir.
Wenn man also nur wegen der Stimmabgabe zur falschen Partei gleich Straßenkämpfe oder Hass im allgemeinen zu erwarten hat, was ist dann falsch an meiner Aussage, dass dort Dinge viel schneller eskalieren/heftige Formen annehmen. Wenn solche Dinge akzeptiert werden (und vor den kämpfen schon wurden), dann liegt das ganz klar viel an den Leuten dort und ihrer Einstellung, nicht nur an aktuellen Geschehnissen. Diese wären mit einer anderen Grundeinstellung vielleicht ganz anders gekommen...

Was das Thema HIV angeht...
Ich habe das bewusst so krass formuliert, weil man das dort unten tatsächlich so empfinden kann. Ich gehe einfach mal davon aus, dass du dich bisher nicht damit infiziert hast (will ich auch nicht wissen und geht mich nichts an). Warum? Weil du keinen Doktor in Medizin hast? (einfach geschätzt) Nö! Sondern weil du irgendwann mal gehört hast, dass man beim Sex vorsichtig sein soll. Fertig. Das hat gereicht. Dort unten wird aber sehr viel Aufklärung betrieben. Noch viel aktiver als hier. Es gibt wahnsinnig viele Infektionen und die Menschen kommen damit in Kontakt. Trotzdem lehnen es unwahrscheinlich viele Männer ab, sich zu kümmern. Da kommen antworten wie dass es das Problem der Frau sei. Sie müsse aufpassen. Er wäre noch nie davon krank geworden. Auf meine Frage ob denn einer von ihnen wüsste ob er krank sei kamen nur Nein. Auf die Frage warum sie das nicht an einer der Stationen überprüfen lassen haben gab's dann: "warum?", "Ist doch egal", "ich hab keine Angst", oder "bin ich eine Frau?". Das waren alles Männer, die wussten was Aids ist.
Denkst du wirklich hier würde es die gleichen antworten geben? Das liegt nicht an unserer Bildung. Das liegt an unserer Umwelt. An der Art wie wir erzogen werden und dass wir Angst haben unser gutes Leben zu riskieren. Die Menschen dort haben das aber oft nicht. Mit ungewollten Schwangerschaften verhält es sich fast gleich. Das ist und bleibt einfach eine andere Denkweise und hat nichts mit Stammtisch zu tun, sondern ist einfach Fakt!

Ich frage also nochmal: Warst du schon in entsprechenden Gebieten? Hast du dir selbst ein Bild, unbeeinflusst von den Medien gemacht? Warst du in Auffanglagern, Stationen der WHO, oder dergleichen?

Hier mal ein Beispiel dafür:
Missbrauch in Südafrika: Alle zehn Minuten eine Vergewaltigung - SPIEGEL ONLINE
oder auch:
www.freiheit.org - Aktuelle Berichte

Klar, es ist der Spiegel. Trotzdem sind die Zahlen offiziell und wir alle wissen, wie es sich mit den Dunkelziffern verhält.
Pretoria, oder Kapstadt sind alles andere als Hinterland. Das sind vermeintlich zivilisierte Ballungszentren. Trotzdem ist derartiges dort akzeptiert. Die Menschen haben Zugang zu Internet und wissen, zu internationalen Sendern. Trotzdem! Das meine ich wenn ich sage, dass die Menschen in Afrika einfach viel härter drauf sind, beziehungsweise einfach anders als wir.
Natürlich haben sie dann auch andere Hemmschwellen und reagieren auf Nachrichten anders. So etwas meine ich mit Aids ignorieren und lustig weiter schwängern. Willst du das wieder einfach nur als Stammtischgelaber abhandeln und so tun als stimmt davon nichts?

Dich stört wenn User hier über "die Afrikaner" reden? Dann stör dich meinetwegen daran, sie es als Verallgemeinerung, aber eins tue bitte nicht... Ignoriere nicht, dass wir über ein komplett anderes Volk sprechen. Dort ist bis auf die Touristengegenden einfach nichts mit Europa vergleichbar, oder mit den Menschen hier und deren Einstellung. Du willst gern so tun als seien diese Menschen exakt wie wir und alle anderen Äußerungen seien Stammtisch, rechtsextrem, oder populistisch? Dann mach das für dich, aber sprich diesen Menschen nicht einfach etwas zu, das nicht den Tatsachen entspricht. Afrika und seine Bevölkerung sind ganz anders als Europa, oder Asien. Sind im letztgenannten auch alle Menschen für dich gleich? Beispielsweise Russen und Japaner, und Tibeter?
Wenn man objektiv sein will, darf man nicht einfach Dinge weglassen, nur weil sie vielleicht wie ein Vorurteil klingen, oder einem nicht in den kram passen.

Bleib also fair gegenüber anderen Meinungen hier im Forum und überlege dir warum der anderen so etwas postet, statt einfach nur darauf zu schimpfen.
 
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Ja genau! Nehmen wir ganz Afrika hier auf! Wir haben es doch! Sind doch nur ungefähr 1,5 Milliarden Menschen! Wo ist denn das Problem?!

Mensch mach die Augen auf! Anstatt sich in Schlauchbotte zu setzen und übers Mittelmeer zu fahren sollte man diesen Leuten Anreize setzen an der Situation in ihren Heimatländern etwas zu ändern. Diese Anreize setzt man aber nicht indem man sie einsammelt und Scharenweise nach hier hin karrt sondern indem man sie in ihre heimatländer zurück schickt! Sammel ich heute 1000 im Mittelmeer ein und schaffe sie nach Europa setzen sich morgen wieder 1000 ins Boot!
 
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Ja genau! Nehmen wir ganz Afrika hier auf! Wir haben es doch! Sind doch nur ungefähr 1,5 Milliarden Menschen! Wo ist denn das Problem?!

Mensch mach die Augen auf! Anstatt sich in Schlauchbotte zu setzen und übers Mittelmeer zu fahren sollte man diesen Leuten Anreize setzen an der Situation in ihren Heimatländern etwas zu ändern. Diese Anreize setzt man aber nicht indem man sie einsammelt und Scharenweise nach hier hin karrt sondern indem man sie in ihre heimatländer zurück schickt! Sammel ich heute 1000 im Mittelmeer ein und schaffe sie nach Europa setzen sich morgen wieder 1000 ins Boot!

Und wie willst du diese Anreitze setzen? Hilfsgelder versickern in dubiosen / korupten Kanälen und kommen nur zu einem Bruchteil an, baut man ihnen Schulen, Krankenhäuser, Straßen, Bahnlinien, Brunen, Bewässerungsanlagen und Häuser zum wohnen kannst du auf den nässten Buschdiktator warten der das Land wieder in einen Bürgerkrieg führt weil er Wahlergebnisse nicht anerkennen will und sich als Sieger fühlt.
Und dann haben wir da noch die oft völlig ineffizienten afrikanischen Staatsaperate die in Sachen Bestechlichkeit und Ineffizienz Länder wie Griechenland und Russland weit in den Schatten stellen, die arbeiten oft überhaupt nur wen sie sich da selbst dran bereichern kännen.

Wie willst du in Ländern die so desaströs dastehen irgendwelche Anreitze für eine Entwicklung schaffen wen bestimmte Klientell dort alles sofort wieder im Keim ersticken?
Solange die Völker in Afrika diese Probleme in ihren Ländern nicht selbst in den Griff bekommen, solange wird man dort unten auch nie eine Chance haben seine eigenen Lebensbedingungen zu verbessern.

Wobei das erste was dort unten passieren müsste sowieso wäre das man die Bevölkerung in Afrika entwaffnen müsste, was dort privat an Waffen rumgeistert und wie lasch man mit der Selbstjustiz umgeht, ist es oft kein Wunder das Stämme und politische Fraktionen dort sich gegenseitig an die Gurgel gehen.
 
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Ja genau! Nehmen wir ganz Afrika hier auf! Wir haben es doch! Sind doch nur ungefähr 1,5 Milliarden Menschen! Wo ist denn das Problem?!
Diese Art der Übertreibung bringt nichts. Es geht nicht um ganz Afrika, es geht um relativ wenige Menschen, wenn ich mir dagegen die Flüchtlingslager in Pakistan, dem Libanon oder der Türkei anschaue. Es darf Deiner Meinung nach niemandem humanitäre Hilfe gegeben werden, weil es nur Anreize dazu gibt, dass mehr Menschen kommen? Willst Du dass sagen? Glaubst Du auch, alle Griechen kommen jetzt nach Nordeuropa und darum müssen die Griechenland aus dem Schengen Abkommen ausgeschlossen werden?

Das ist ungefähr das Niveau eines Günther Öttingers, der sich als Verkehrsminister von Baden Württemberg gegen ein Einsatz von Leitplankenprotektoren zum Schutz von Motorradfahrern aussprach, weil diese nur zum Rasen verleiten würden. :wall:

Es lohnt nicht, mit Extremen zu argumentieren. Damit kann man reale Politik nicht begründen. Es geht auch nicht darum, jedem Flüchtling gleich einen Hartz IV-Satz zu geben. Es muss das richtige Maß gefunden werden, aber dazu hilft es nicht Stimmung gegen Menschen zu machen, weil sie vermeintlich anders sind. Wenn wir unser humanistischen Grundsätze aufgeben, ist die einzige Frage, gegen wen richtigen sich dann nicht nächsten Einschränkungen? Wir müssen untergehende Menschen retten. Das ist unsere Pflicht. Boote zu beschießen ist keine Lösung.

... Afrika und seine Bevölkerung sind ganz anders als Europa, oder Asien. Sind im letztgenannten auch alle Menschen für dich gleich? Beispielsweise Russen und Japaner, und Tibeter?
Wenn man objektiv sein will, darf man nicht einfach Dinge weglassen, nur weil sie vielleicht wie ein Vorurteil klingen, oder einem nicht in den kram passen....
Aber es sind alles Menschen und die Menschenrechte gelten für alle. Die Grundbedürfnisse sind auch bei allen Menschen gleich, aber schon danach sollte man sehr genau auf kulturelle Eigenheiten eingehen. Und genau das hat die Entwicklungshilfepolitik der letzten Jahrzehnte nicht gemacht. Es wurden unsere Bedürfnisse und unsere Ansprüche auf andere gestülpt. Das geht meistens in die Hose. Zuerst muss man verstehen, was die Menschen im Land möchten und dann kann man ihnen Anleitungen und Möglichkeiten geben, dahin zu kommen.
 
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Aber es sind alles Menschen und die Menschenrechte gelten für alle. Die Grundbedürfnisse sind auch bei allen Menschen gleich, aber schon danach sollte man sehr genau auf kulturelle Eigenheiten eingehen. Und genau das hat die Entwicklungshilfepolitik der letzten Jahrzehnte nicht gemacht. Es wurden unsere Bedürfnisse und unsere Ansprüche auf andere gestülpt. Das geht meistens in die Hose. Zuerst muss man verstehen, was die Menschen im Land möchten und dann kann man ihnen Anleitungen und Möglichkeiten geben, dahin zu kommen.

Exakt das sage ich doch! Oder habe ich etwas gegenteiliges behauptet? Ich denke nicht. Was hilft es also jetzt viel Geld darin zu investieren, von Schleusern ausgebeutete Flüchtlinge hier unterzubringen und zu überprüfen? Es wäre besser angelegt, wenn man vor Ort erstmal mehr gegen die Schleuser tut und sich dann einem Problem nach dem anderen widmet.

Icedaft,
ich kenne das bereits, stehe der Sache aber noch skeptisch gegenüber. Frage wie wer verwaltet das Geld? Was passiert mit dem Geld solange es noch nicht eingesetzt wird? Was passiert wenn das Geld eingesetzt wurde? Wie werden danach laufende Kosten gedeckt? Wer entscheidet wann und wie das Geld genutzt wird? Sond staatliche Beteiligungen angedacht? Soll dafür eine eigene Bank gegründet werden, oder arbeiten sie bereits bei einer, oder halten Anteile?
Also mir fehlt ganz klar die Transparenz bei diesem Projekt. Einfach zu sagen mit einem viertel könnte man dies und das schaffen, ohne zu erklären wie der Weg aussieht... das reicht mir nicht! Momentan würde ich das als ein sehr windiges Projekt beschreiben.
 
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Exakt das sage ich doch! Oder habe ich etwas gegenteiliges behauptet? Ich denke nicht. Was hilft es also jetzt viel Geld darin zu investieren, von Schleusern ausgebeutete Flüchtlinge hier unterzubringen und zu überprüfen? Es wäre besser angelegt, wenn man vor Ort erstmal mehr gegen die Schleuser tut und sich dann einem Problem nach dem anderen widmet.
Das "Aber" von mir war falsch gesetzt, es sollte nur eine Ergänzung oder Erweiterung Deiner Ausführungen sein. Natürlich verhalten sich Menschen aus anderen Kulturen erheblich anders, haben andere Werte etc, aber solange wir Ghettos verhindern, passen sich die meisten sehr schnell an. Darum sollte man es nicht zu sehr überbewerten, dass z.B. ein Menschenleben in Afrika oder Asien erheblich weniger wert ist, als bei uns. Wer erst einmal hier ist und in einem aufgeklärten Umfeld verkehrt, wird sich sehr schnell integrieren. Zumindest habe ich das bei ausländischen Doktoranten immer so erlebt. Selbst aus Bayern haben wir Menschen geformt. :)
 
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Wer erst einmal hier ist und in einem aufgeklärten Umfeld verkehrt, wird sich sehr schnell integrieren. Zumindest habe ich das bei ausländischen Doktoranten immer so erlebt. Selbst aus Bayern haben wir Menschen geformt. :)

Was leider nicht auf die breite Masse zutreffen dürfte. Viele siedeln sich in der gleichen Ecke großer Städte an um sich möglichst wenig anpassen zu müssen. Das war mit den türkischen Gastarbeitern die hier nach Deutschland kamen damals so und ist jetzt mit vielen Schwarzafrikanern nicht anders.
Es ist eigentlich die Pflicht des Staates sowas zu verhindern, leider nur wird da zu wenig gegen gemacht und unterstützt das oft auch schon die Bevölkerung nicht, Integration ja, aber bitte nicht bei mir neben an.
So kommt es dann das wir Schulen mit 90% Ausländeranteil haben, oder Bezirke in Berlin wo man mehrere Zusammenhängende Straßenzüge findet in denen Ausländer aus der gleichen Gegend, dem gleichen Land leben, incl. passender Läden, Cafes. usw.
Auch wen diverse Leute das nicht hören wollen, oder kleinreden möchten, aber Deutschland "HAT" ein Integrationsproblem.
 
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Die asylsuchenden Schwarzafrikaner gehen (genauso wie die Syrer und Afghanen) zu den Orten, die ihnen zugewiesen wurden.;)
Das können Unterbringungen in der Stadt sein, sehr oft aber auch Asylheime auf dem Lande oder in Kleindstädten. Und da gibt es meist keine Ecken mit besonders vielen Leuten mit Migrationshintergrund die sich abschotten, da sind sie inmitten der "gewöhnlichen" deutschen Bürger.
1. Ist da nichts mit "raussuchen" und 2. selbst wenn es ginge, woher wollen die bitteschön wissen, wo genau in welcher Stadt und in welchen Stadteilen sie möglichst viele andere ihrer Herkunft finden? Zumal sie dazu gar nicht mal die Mittel haben dürften.:schief:

Du kannst Asylsuchende nicht einfach schalopp mit Einwanderen vergleichen.
 
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Was leider nicht auf die breite Masse zutreffen dürfte. Viele siedeln sich in der gleichen Ecke großer Städte an um sich möglichst wenig anpassen zu müssen. Das war mit den türkischen Gastarbeitern die hier nach Deutschland kamen damals so und ist jetzt mit vielen Schwarzafrikanern nicht anders.
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Komisch, bei allen anderen klappte es wunderbar, nur Türken, Afrikaner und das fahrende Volk werden von uns massiv ausgegrenzt, bekommen Unterkunft nur überteuerten aber verfallenen Gebäuden und wir wundern uns, warum es Probleme gibt. Unterschiede aber bitte Asylsuchende von Gastarbeitern.

Wenn ich an die sechziger Jahre zurückdenke, wurden Italiener extrem ausgegrenzt, aber irgendwie merkte man, dass es unnötig war. Seit dem haben wir so fürchterliche Dinge wie Restaurant mit Plätzen draußen. Von den Türken könnten hier einge wieder etwas Familiensinn erleben und von Afrikaner eine etwas weniger verbissene Sicht auf die Dinge. Wir müssen den Leuten nur Arbeit geben, und das ist einer der Ansätze. Sobald auch Menschen mit laufendem Asylverfahren arbeiten dürfen, könnte sich viel ändern.

Aber die Vorurteile sind so gewaltig, dass man den Leuten die Asylheime anzündet und ihre Boote beschießt. Das ist in meinen Augen der Untergang des Abendlandes, weil wir unsere eigenen Werte verkaufen.
 
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Aber die Vorurteile sind so gewaltig, dass man den Leuten die Asylheime anzündet und ihre Boote beschießt. Das ist in meinen Augen der Untergang des Abendlandes, weil wir unsere eigenen Werte verkaufen.

Europa hatte überspitzt ausgedrück noch nie wirklich eigene Werte. Die Werte die es gab wurden immer von außen rangetragen, zuerst vom Christentum, dann von den Hunnen, dann von Teilen des Islam und jüngst dann die Amerikaner und das Kapital.
Das einzige was Europa in den letzten 2000 Jahren exportiert hat waren die Kreuzzüge und der Imperialismus. ;)
 
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Europa hatte überspitzt ausgedrück noch nie wirklich eigene Werte. Die Werte die es gab wurden immer von außen rangetragen, zuerst vom Christentum, dann von den Hunnen, dann von Teilen des Islam und jüngst dann die Amerikaner und das Kapital.
Das einzige was Europa in den letzten 2000 Jahren exportiert hat waren die Kreuzzüge und der Imperialismus. ;)
Die europäische Blütezeit der Philosophie sollten Sie nicht vergessen. Aufklärung und Humanismus haben ihren Ursprung in Europa, aber die heutigen Gartenzwerge treten diese Errungenschaften mit Füßen. Darum werden sie auch mit Überwachung belohnt und glauben in ihrer Dummheit, dass es sich gegen übeles Gesinde richtet. Dabei geht es nur gegen die Gartenzwerge selber. Aber es werden immer mehr. Es ist so traurig. Der Mensch lernt aus der Geschichte nicht, dass wollte ich immer nicht glauben, aber es ist eindeutig.
 
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Leob12,
widerlege doch mal bitte die beiden Aussagen von mir, die du zitiert hast.
Warst du schon dort? Beispielsweise in Somalia, Nigeria, Äthiopien, Mali, im Sudan, Lybien, oder Algerien? Warst du schon einmal in Syrien, dem Iran, oder Irak? Nein??? Ich schon!
Ich habe dort mit Menschen geredet und Nachrichten geschaut. Was ich von mir gebe mögen zwar nur eigene Beobachtungen sein, also teils Subjektiv, aber dennoch wahr. Wenn man in einer Kaffeehalle sitzt mit hundert einheimischen, es kommen Nachrichten von Krieg und Tod und die einzigen Reaktionen sind Dinge wie: schade dass es nur so wenig erwischt hat! oder Treffer! dann regt sich keiner auf. Hier würden die Leute schon bei den Bildern den Kopf schütteln und meinen, dass das total unsinniges Blutvergießen ist. Dort aber nicht. Es gab Leute die auf diese Aussagen zugestimmt haben, aber sonst keine Reaktionen, also erst recht kein kein dagegen. Das war mitten in der Stadt, also ein Gemisch aus der durchschnittlichen Bevölkerung. Daraus darf ich mir durchaus meine Meinung bilden.
Spreche ich dir deine Meinung ab?
Wieso vergleichst du diese Menschen ständig mit uns? Die Voraussetzungen sind doch gänzlich andere. Ein großer Teil der Bevölkerung ist dort mit Krieg, Mord und Blutvergießen schon in Kontakt gekommen oder ist gar seit der Geburt davon umgeben. Irgendwann stumpft man ab, vor allem wenn man selbst vermutlich auch Sorgen hat.
Was ist nun an "Kopf schütteln" so viel besser? Den meisten bei uns ist es doch auch egal wenn in der Ukraine Menschen sinnlos sterben, oder nicht? Da ist es mir dann egal ob es den Leuten egal ist oder ob sie sagen "völlig unsinniges Blutvergießen". Die meisten sagen bei uns doch auch nur "oh weh wie schlimm" wenn sie kurz ein Bild in den Nachrichten oder in der Zeitung sehen, vergessen es aber sobald es neue Nachrichten von irgendwelchen Promis gibt. Auch wir sind in dieser Hinsicht schon abgestumpft, da wird auch durch die Medien täglich damit konfrontiert werden.
Deine Beobachtungen falsifiziere ich doch nicht, wo liest du das heraus? Es waren aber nur deine Beobachtungen, nicht mehr, und nicht weniger. Davon kann man schon gewisse Schlüsse ziehen, aber ein umfassendes Bild liefert so etwas dann trotzdem nicht.

Wenn hier beispielsweise Wahlen sind, dann gehen die Leute wählen und gut is. Dort geht man auf die Straße und wenn man offen bekundet dass man zur anderen Partei steht, dann gibt's gern mal Prügel, oder der Verkäufer im Geschäft handelt nicht mehr mit dir, oder dergleichen. Die Menschen dort sind einfach anders drauf als wir.
Stimmt, sie sind anders, also hör auf ständig unsere Maßstäbe anzusetzen. Das ist unsinnig.

Wenn man also nur wegen der Stimmabgabe zur falschen Partei gleich Straßenkämpfe oder Hass im allgemeinen zu erwarten hat, was ist dann falsch an meiner Aussage, dass dort Dinge viel schneller eskalieren/heftige Formen annehmen. Wenn solche Dinge akzeptiert werden (und vor den kämpfen schon wurden), dann liegt das ganz klar viel an den Leuten dort und ihrer Einstellung, nicht nur an aktuellen Geschehnissen. Diese wären mit einer anderen Grundeinstellung vielleicht ganz anders gekommen...
Wann können solche Dinge schnell eskalieren? In einem sicheren Staat, in dem jeder zu essen und zu trinken bekommt und nicht fürchten muss, verfolgt zu werden. Oder in einem Staat, in dem es keine soziale Sicherheit, Bildung oder dergleichen gibt?
Unsere Vorfahren waren in der Hinsicht nicht viel anders, nur sind in Europa Dinge passiert, die in Afrika nicht passiert sind. Die Aufklärung, den Humanismus oder auch 2 Weltkriege. Ja, gut teilweise wurden diese auch in Afrika geführt, aber Europa wurde weitaus heftiger erschüttert.
Aber es ist auch in Zentraleuropa noch nicht lange her, als man als Angehöriger von gewissen Religionen oder "Rassen" (ich hasse den Ausdruck) keine Geschäfte führen durfte. So viel haben wir den Afrikanern also gar nicht voraus.

Was das Thema HIV angeht...
Ich habe das bewusst so krass formuliert, weil man das dort unten tatsächlich so empfinden kann. Ich gehe einfach mal davon aus, dass du dich bisher nicht damit infiziert hast (will ich auch nicht wissen und geht mich nichts an). Warum? Weil du keinen Doktor in Medizin hast? (einfach geschätzt) Nö! Sondern weil du irgendwann mal gehört hast, dass man beim Sex vorsichtig sein soll. Fertig. Das hat gereicht. Dort unten wird aber sehr viel Aufklärung betrieben. Noch viel aktiver als hier.
Ja, warum kann ich der Medizin glauben? Weil ich durch unser Bildungssystem gelaufen bin. Das fehlt in Afrika leider sehr vielen Leuten, deswegen hinkt auch dieser Vergleich.
Allerdings gibt es auch bei uns sehr viele Leute, welche sich mit HIV infizieren.

Es gibt wahnsinnig viele Infektionen und die Menschen kommen damit in Kontakt. Trotzdem lehnen es unwahrscheinlich viele Männer ab, sich zu kümmern. Da kommen antworten wie dass es das Problem der Frau sei. Sie müsse aufpassen. Er wäre noch nie davon krank geworden. Auf meine Frage ob denn einer von ihnen wüsste ob er krank sei kamen nur Nein. Auf die Frage warum sie das nicht an einer der Stationen überprüfen lassen haben gab's dann: "warum?", "Ist doch egal", "ich hab keine Angst", oder "bin ich eine Frau?". Das waren alles Männer, die wussten was Aids ist.
Warum kommen solche Antworten? Nicht weil es lustig ist, sondern weil diese Leute anders denken. Anders bedeutet in dieser Hinsicht jetzt nicht gleich schlecht, in dem Zusammenhang aber schon. Sowas kann man durch Bildung auch bekämpfen.

Denkst du wirklich hier würde es die gleichen antworten geben? Das liegt nicht an unserer Bildung. Das liegt an unserer Umwelt. An der Art wie wir erzogen werden und dass wir Angst haben unser gutes Leben zu riskieren. Die Menschen dort haben das aber oft nicht. Mit ungewollten Schwangerschaften verhält es sich fast gleich. Das ist und bleibt einfach eine andere Denkweise und hat nichts mit Stammtisch zu tun, sondern ist einfach Fakt!
Und durch was wird unsere Erziehung geprägt? Durch Leute, die unser Bildungssystem durchlaufen haben, durch gewisse Dinge, die uns von älteren Personen beigebracht wurden.
Klar ist es eine andere Denkweise, du sollst trotzdem aufhören ständig unsere Maßstäbe und Blickwinkel auf diese Dinge anzuwenden, das führt nämlich zu nichts (oder im schlimmsten Fall zu Rassismus).
Klar haben die oft keine Angst um ihr gutes Leben, wie denn auch? Führen sie so ein tolles Leben? Vielen geht es dort unten um Welten dreckiger als uns, die meisten sind in bitterer Armut aufgewachsen, geprägt durch Gewalt, Drogen und Krankheiten. Die Leute sehen gewisse Dinge einfach ganz anders.

Ich frage also nochmal: Warst du schon in entsprechenden Gebieten? Hast du dir selbst ein Bild, unbeeinflusst von den Medien gemacht? Warst du in Auffanglagern, Stationen der WHO, oder dergleichen?
Hier mal ein Beispiel dafür:
Missbrauch in Südafrika: Alle zehn Minuten eine Vergewaltigung - SPIEGEL ONLINE
oder auch:
www.freiheit.org - Aktuelle Berichte
Nein ich war nicht vor Ort. Darf ich trotzdem noch mitreden?
Und wer wurde denn bitte nicht von den Medien beeinflusst?

Wofür soll das jetzt genau ein Beispiel sein?

Klar, es ist der Spiegel. Trotzdem sind die Zahlen offiziell und wir alle wissen, wie es sich mit den Dunkelziffern verhält.
Pretoria, oder Kapstadt sind alles andere als Hinterland. Das sind vermeintlich zivilisierte Ballungszentren. Trotzdem ist derartiges dort akzeptiert. Die Menschen haben Zugang zu Internet und wissen, zu internationalen Sendern. Trotzdem! Das meine ich wenn ich sage, dass die Menschen in Afrika einfach viel härter drauf sind, beziehungsweise einfach anders als wir.
Natürlich haben sie dann auch andere Hemmschwellen und reagieren auf Nachrichten anders. So etwas meine ich mit Aids ignorieren und lustig weiter schwängern. Willst du das wieder einfach nur als Stammtischgelaber abhandeln und so tun als stimmt davon nichts?
Wer sagt dass Pretoria oder Kapstadt zivilisierte Ballungszentren sind? Ich habe dergleiche nie behauptet. Ähnlich verhält es sich doch in vielen größeren Städten auf der Südhalbkugel.
Es steht dort auch, dass sich das Problem nur durch einen gesamtgesellschaftlichen Ansatz lösen lässt, nicht durch Internet oder internationale TV-Sender. Bei uns gibts auch rechtradikale Idioten oder irgendwelche religiösen Fanatiker, trotz Internet und allem.
In Österreich wählen die Leute auch lustig eine rechtspopulistische Partei die keine Lösungskompetenz besitzt, sondern uns im Gegenteil nette 19 Mrd Haftungen für eine marode Bank besorgt haben. Trotz Bildung, trotz allem hören die Menschen auf den der am lautesten schreit.
Ja, viele ignorieren AIDS, das stimmt, aber wer weiß denn dort überhaupt ob er nun schon infiziert ist?
Außerdem merkt man davon ja gar nichts, bis es ernst wird. Ist doch dasselbe bei uns. Wieviele gehen denn wirklich zu Vorsorgeuntersuchungen wegen Krebs? Auch die wenigsten, obwohl die allermeisten vermutlich jemanden kennen, der schon Opfer dieser Krankheit wurde. Und trotzdem rauchen die Menschen munter weiter oder liegen stundenlang in der Sonne.
Von dieser Ignoranz ist die gesamte Welt betroffen, nicht nur Afrika. Wieso verlangst du ständig von den Menschen in Afrika dass sie sich ja um ihre Gesundheit kümmern sollen wenn es die wenigsten in Europa machen?

Dich stört wenn User hier über "die Afrikaner" reden? Dann stör dich meinetwegen daran, sie es als Verallgemeinerung, aber eins tue bitte nicht... Ignoriere nicht, dass wir über ein komplett anderes Volk sprechen.
Mich stört nicht "die Afrikaner", sondern wenn danach irgendeine unnötige Verallgemeinerung kommt. Genauso ist der Begriff "die Europäer" doch auch nicht zu verwenden wenn es in Italien Probleme mit der Mafia gibt. Dann sagt man doch auch nicht "ach, so sind sie, die Europäer", und wenn doch, dann wird das ein Franzose, Deutscher oder Engländer auch nicht einfach abnicken. Darum geht es mir.

Dort ist bis auf die Touristengegenden einfach nichts mit Europa vergleichbar, oder mit den Menschen hier und deren Einstellung. Du willst gern so tun als seien diese Menschen exakt wie wir und alle anderen Äußerungen seien Stammtisch, rechtsextrem, oder populistisch? Dann mach das für dich, aber sprich diesen Menschen nicht einfach etwas zu, das nicht den Tatsachen entspricht. Afrika und seine Bevölkerung sind ganz anders als Europa, oder Asien. Sind im letztgenannten auch alle Menschen für dich gleich? Beispielsweise Russen und Japaner, und Tibeter?
Wo bitte setze ich diese Menschen mit uns gleich? Oder messe mit unseren Maßstäben? Das machst du doch die ganze Zeit, obwohl du selbst sagst, das es gigantische Unterschiede gibt.
Ich hab auch jetzt in diesem Post mehrmals darauf aufmerksam gemacht, dass man eben nicht hergehen kann und alles mit unseren Maßstäben sehen kann.
Wenn nicht, zeig mir bitte die Teile meines Posts, in denen ich einen Südafrikaner oder einen armen Viehhirten aus dem Tschad mit einem Mitteleuropäer vergleiche.

Hier ein paar Auszüge aus meinen letzten Posts:
#492
Interessant, du gehst hier etwas auf die andere Denkweise dieser Menschen ein, bitte merken, wird später noch wichtig.
Ja, die Menschen dort denken anders, das stimmt.
Aber in puncto "Nachbarschaftshilfe" sind wir doch nicht besser. Da hat man am Balkan doch auch zugesehen, oder in der Ukraine. Ich will hier bei Gott keine Diskussion über die Ukraine hier beginnen. Es soll einfach zeigen, dass die Unterschiede die du glaubst zu sehen doch nicht so groß sind. Natürlich muss man immer einen anderen Maßstab ansetzen.
Vielleicht beziehst du dich darauf. Wenn ja: Dieses Beispiel hat nur dazu gedient, dass irgendwelche "schlechten afrikanischen Eigenschaften" sehr wohl auch auf uns in Europa zutreffen und zutreffen können. Deswegen setze ich beide Bevölkerungen nicht gleich. Die Probleme können trotzdem dieselben sein.
Außerdem musst du auch aus einem anderen Blickwinkel auf die Situation blicken: Viele Menschen haben in Afrika sehr viel schlimmes mitgemacht und sind froh selbst den Tag zu überleben.
Hier mal zwei Beispiele. Vielleicht findest du ja mehr, ich gehe sicher nicht meine Posts durchsuchen ob ich irgendwas finde was dir vielleicht nicht passen könnte. Genau dafür gibt es die Zitierfunktion.

Wenn man objektiv sein will, darf man nicht einfach Dinge weglassen, nur weil sie vielleicht wie ein Vorurteil klingen, oder einem nicht in den kram passen.
Bleib also fair gegenüber anderen Meinungen hier im Forum und überlege dir warum der anderen so etwas postet, statt einfach nur darauf zu schimpfen.
Dann schreib es doch nicht so, sodass es wie ein Vorurteil klingt?
Erläutere doch vielleicht mit einem Satz, warum diese Leute AIDS "ignorieren". Vielleicht weil es an der Bildung in dieser Hinsicht fehlt?
Nein, stattdessen schreibt man lieber "und die schwängern munter weiter". Ist einfacher, ja, gebe ich zu, nur unterscheidet sich sowas eben vom Stammtisch, durch Argumente, durch Hintergrundwissen.
Du warst anscheinend schon vor Ort, nur dann erwarte ich mir auch einen etwas neutraleren und reflektierten Zugang. Eben weil du die Probleme vor Ort kennst musst du doch auch irgendwie beurteilen können, warum es dazu kommt. Dann schreib das doch halbwegs neutral und keiner muss sich angegriffen fühlen.

Nochmal, nein, ich war nicht vor Ort, aber bevor ich mir ein Urteil bilde, ziehe ich die Vergangenheit der Menschen bzw des Landes in Betracht. Wenn man das tut, wird auf einmal einiges erklärbar was zunächst aus unserem Blickwinkel vielleicht völlig unverständlich wirkt.
 
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Lernen ja aber nicht das was man sich erhofft. Nach der Geschichte ist vor der Geschichte, oder umgekehrt
 
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Das mit HIV hat auch mehrere Gründe, auch welche, die sich viele gar nicht ausmalen können.
Dort gibt es z.B. Frauen, die keine Kinder kriegen können (eben wie bei uns auch), Strukturen, durch die man Kinder adoptieren könnte oder sowas wie künstliche Befruchtung gibt es da unten nicht, weswegen solche Frauen oft mit möglichst vielen Männern ins Bett steigen, um die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden zu erhöhen - und erhöhen damit gleichzeitig auch das Risiko, an AIDS zu erkranken.:schief:

Man kann sich aber auch auf das Niveau von Gloria von Thurn und Taxis herablassen und argumentieren, dass das alles mit dem "Kleidungsstil" und damit, dass "der ***** gerne schnackselt" zu tun hat.;)

EDIT: Interessant, "N'eger" wird zensiert, das nenne ich mal vorbildlich.:daumen:
 
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Leob12,
erstmal danke für deine mühen, aber ehrlich...
Ich mach das alles mit dem Handy und hab echt keinen nerv dazu dir besagte Punkte herauszufinden. Da verliere ich direkt den Überblick und es geht nur nach hinten los.
Scheinbar sind unsere Meinungen ja doch nicht so unterschiedlich. Wenn du aber von mangelnder Bildung sprichst, liegst du falsch. Es sind ja erschreckender Weise eher genau die Gegenden wo Hilfe geleistet wird und wo Bildung besteht.

Zum Thema vertrauen in die Medizin...
Also mir musste man nur einmal sagen, dass es da eine Krankheit gibt die durch ungeschützten Sex übertragen werden kann. Mehr brauchte es nicht. Dort unten haben die Menschen das Problem aber vor der Nase. Sie sehen es und entscheiden trotzdem extrem oft, dass es sich nicht lohnt sich testen zu lassen, oder gar zu verhüten. Wie du schon zugestanden hast, die sind einfach damit aufgewachsen und finden das nicht so schlimm wie wir. Da hilft mehr Bildung auch nicht. Was muss man denn auch wissen, außer dass man ein verdammtes Gummi nutzen sollte. Fertig.

Ehrlich gesagt bin ich mir gerade auch gar nicht mehr so sicher, worüber wir hier überhaupt diskutieren. Vielleicht sollten wir an dieser Stelle einfach einen Punkt machen. (?)

Ich denke fast man müsste wenigstens was die kriege dort angeht, entweder mit den Ländern verhandeln und eingreifen, was definitiv nicht sinnvoll wäre, oder aber alles einfach geschehen und sie aus ihren Fehlern lernen lassen.
Hier sind wir dann aber wieder bei der Frage mit den Flüchtlingen, auf die wir bisher keine allgemeingültige Antwort finden konnten...

Allein den miesen Geschäften der Schleuser sollte mMn unbedingt das Handwerk gelegt werden.
 
AW: 400 Flüchtlinge vor Europas Küste ertrunken - Kaum bis keine Reaktion in den Medien - 400 von ca. 23.000 seit dem Jahr 2000

Leob12,
erstmal danke für deine mühen, aber ehrlich...
Ich mach das alles mit dem Handy und hab echt keinen nerv dazu dir besagte Punkte herauszufinden. Da verliere ich direkt den Überblick und es geht nur nach hinten los.
Scheinbar sind unsere Meinungen ja doch nicht so unterschiedlich. Wenn du aber von mangelnder Bildung sprichst, liegst du falsch. Es sind ja erschreckender Weise eher genau die Gegenden wo Hilfe geleistet wird und wo Bildung besteht.
Ich versteh' echt nicht, wie du auf auf diesen Schwachsinn kommst.:schief:
In den Gegenden, in denen Hilfe geleistet wird, ist die Lage natürlich am schlimmsten, warum wird denn dort Hilfe geleistet, hmm? Sehr tolle Logik, das ist ungefär so, als würde man behaupten, dass es verwunderlich wäre, dass dort, wo der Wald brennt und versucht wird zu löschen schlimmer ist als dort, wo nicht gelöscht wird und der Wald nicht brennt.:ugly:
Schau dich mal in Südafrika um. Dort wo die Bildungschancen die größten sind und der Kontinent am weitesten enwickelt ist und nicht überall Warlords den Ton angeben. Dort haben die Leute Bildung, können auf Universitäten gehen und haben Chancen auf ein besseres Leben.
Der Norden leidet stattdessen immernoch unter den Auswirkungen der Kolonialisierung, der Kongo, welcher bis in die 1960er Jahre von den Franzosen ausgebeutet wurde z.B. und die Länder, welche führungs- und verantwortungslos von europäischen Kolonialmächten zurückgelassen und sich selbst überlassen wurden, nachdem man sie schön ausgebeutet und deren Bevölkerung als Sklaven angebunden hat.:schief:

Zum Thema vertrauen in die Medizin...
Also mir musste man nur einmal sagen, dass es da eine Krankheit gibt die durch ungeschützten Sex übertragen werden kann. Mehr brauchte es nicht. Dort unten haben die Menschen das Problem aber vor der Nase. Sie sehen es und entscheiden trotzdem extrem oft, dass es sich nicht lohnt sich testen zu lassen, oder gar zu verhüten. Wie du schon zugestanden hast, die sind einfach damit aufgewachsen und finden das nicht so schlimm wie wir. Da hilft mehr Bildung auch nicht. Was muss man denn auch wissen, außer dass man ein verdammtes Gummi nutzen sollte. Fertig.
Öhm, und im Westen weiß das keiner? Stimmt, hier steckt sich ja überhaupt keiner mit AIDS an, na klar, hier weiß ja schließlich keiner, dass sich sowas durch Geschlechtsverkehr übertragen lässt, hier ist das ganz anders als in Afrika oder sonstwo.:lol:

Ich denke fast man müsste wenigstens was die kriege dort angeht, entweder mit den Ländern verhandeln und eingreifen, was definitiv nicht sinnvoll wäre, oder aber alles einfach geschehen und sie aus ihren Fehlern lernen lassen.
Hier sind wir dann aber wieder bei der Frage mit den Flüchtlingen, auf die wir bisher keine allgemeingültige Antwort finden konnten...
Es steht in der Verfassung, dass im Sinne der Außenpolitik schwachen und armen Ländern, welche in der Krise stecken oder zumindest in dieses Raster fallen, geholfen werden sollte. Genau das tuhen zumindest Institutionen, wie das Rote Kreuz, welche Nahrungsmittel verteilen und Personal abstellen, welche über das Nötige Wissen verfügen, z.B. um Krankheiten zu behandeln, Bildung zu vermitteln oder beim Bau von Schulen zu helfen, auch mit Erfolg. Also das ganze einfach einstellen, damit verhungernde Kinder "von ihren eigenen Fehlern lernen"?:what:
Aber es ist ja völlig in Ordnung, schaffen wir weiter unseren subventionierten Agrar-Überschuss und unseren giftigen Elektronikmüll nach da unten, stellen aber gleichzeitig jegliche Hilfe ein, wir sind ja schließlich an rein gar nichts schuld, was da unten vorgeht.:schief:
 
AW: 400 Flüchtlinge vor Europas Küste ertrunken - Kaum bis keine Reaktion in den Medien - 400 von ca. 23.000 seit dem Jahr 2000

Genau das tuhen zumindest Institutionen, wie das Rote Kreuz, welche Nahrungsmittel verteilen und Personal abstellen, welche über das Nötige Wissen verfügen, z.B. um Krankheiten zu behandeln, Bildung zu vermitteln oder beim Bau von Schulen zu helfen, auch mit Erfolg. Also das ganze einfach einstellen, damit verhungernde Kinder "von ihren eigenen Fehlern lernen"?:what:
Bleibt aber trotzdem der Nachteil der teils langen Wege. Bildung entbehrt auch einer helfenden Hand und Arzt und Medizin bedarf es auch Vertrauen sowie muss es erreichbar sein. Aber nur reinpumpen ist auf Dauer auch keine Lösung
 
AW: 400 Flüchtlinge vor Europas Küste ertrunken - Kaum bis keine Reaktion in den Medien - 400 von ca. 23.000 seit dem Jahr 2000

Ich versteh' echt nicht, wie du auf auf diesen Schwachsinn kommst.:schief:
In den Gegenden, in denen Hilfe geleistet wird, ist die Lage natürlich am schlimmsten, warum wird denn dort Hilfe geleistet, hmm? Sehr tolle Logik, das ist ungefär so, als würde man behaupten, dass es verwunderlich wäre, dass dort, wo der Wald brennt und versucht wird zu löschen schlimmer ist als dort, wo nicht gelöscht wird und der Wald nicht brennt.:ugly:
Schau dich mal in Südafrika um. Dort wo die Bildungschancen die größten sind und der Kontinent am weitesten enwickelt ist und nicht überall Warlords den Ton angeben. Dort haben die Leute Bildung, können auf Universitäten gehen und haben Chancen auf ein besseres Leben.
Der Norden leidet stattdessen immernoch unter den Auswirkungen der Kolonialisierung, der Kongo, welcher bis in die 1960er Jahre von den Franzosen ausgebeutet wurde z.B. und die Länder, welche führungs- und verantwortungslos von europäischen Kolonialmächten zurückgelassen und sich selbst überlassen wurden, nachdem man sie schön ausgebeutet und deren Bevölkerung als Sklaven angebunden hat.:schief:


Öhm, und im Westen weiß das keiner? Stimmt, hier steckt sich ja überhaupt keiner mit AIDS an, na klar, hier weiß ja schließlich keiner, dass sich sowas durch Geschlechtsverkehr übertragen lässt, hier ist das ganz anders als in Afrika oder sonstwo.[emoji38]


Es steht in der Verfassung, dass im Sinne der Außenpolitik schwachen und armen Ländern, welche in der Krise stecken oder zumindest in dieses Raster fallen, geholfen werden sollte. Genau das tuhen zumindest Institutionen, wie das Rote Kreuz, welche Nahrungsmittel verteilen und Personal abstellen, welche über das Nötige Wissen verfügen, z.B. um Krankheiten zu behandeln, Bildung zu vermitteln oder beim Bau von Schulen zu helfen, auch mit Erfolg. Also das ganze einfach einstellen, damit verhungernde Kinder "von ihren eigenen Fehlern lernen"?:what:
Aber es ist ja völlig in Ordnung, schaffen wir weiter unseren subventionierten Agrar-Überschuss und unseren giftigen Elektronikmüll nach da unten, stellen aber gleichzeitig jegliche Hilfe ein, wir sind ja schließlich an rein gar nichts schuld, was da unten vorgeht.:schief:

Südafrika ist ein gutes Beispiel dafür. Dort gibt es eben diese Möglichkeiten und trotzdem gibt es immer mehr Infektionen.

Natürlich weiß ich dass dort geholfen wird, wo die Lage schlimm ist. Ändert aber nichts daran, dass sich die Lage quasi nicht verbessert. Die Bevölkerung steigt und die Infektionen ebenso.

Entweder willst du mir was andichten, oder du hast nicht verstanden was ich geschrieben habe. Wo behaupte ich denn, dass sich hier niemand anstecken würde, oder keiner was von Aids weiß?

Was das letzte angeht...
Ich kaufe jeden Tag frisch bei Bauern meines Vertrauens. Läden wie Netto, Aldi, Lidl, REWE, Edeka usw. meide ich schon, seit ich mein eigenes Geld verdiene.
Das mit dem Elektromüll kann ich leider nicht beeinflussen, aber es gibt ebenso studien die belegen, dass eben diese Methoden auch für Arbeit und Aufschwung dort sorgen. Wer denkst du macht sich denn abhängig von den ausgebeuteten? Richtig! Die erste Welt. Genau das wird dafür sorgen, dass sie bessere Löhne bekommen und am Handel verdienen.
Schau dir China an. Vor zwanzig Jahren noch belächelt und nun?
 
AW: 400 Flüchtlinge vor Europas Küste ertrunken - Kaum bis keine Reaktion in den Medien - 400 von ca. 23.000 seit dem Jahr 2000

Europa hatte überspitzt ausgedrück noch nie wirklich eigene Werte. Die Werte die es gab wurden immer von außen rangetragen, zuerst vom Christentum, dann von den Hunnen, dann von Teilen des Islam und jüngst dann die Amerikaner und das Kapital.
Das einzige was Europa in den letzten 2000 Jahren exportiert hat waren die Kreuzzüge und der Imperialismus. ;)

Sag das doch nicht!
Wir haben doch christliche Werte, Abendland in Christenhand usw.

Ganz recht kann ich dir trotzdem nicht geben. Aufklärung, Humanismus, leider vergisst man diese Dinge allzu schnell wieder.

Bleibt aber trotzdem der Nachteil der teils langen Wege. Bildung entbehrt auch einer helfenden Hand und Arzt und Medizin bedarf es auch Vertrauen sowie muss es erreichbar sein. Aber nur reinpumpen ist auf Dauer auch keine Lösung
Natürlich nicht, aber irgendwann oder irgendwie muss eine Grundlage geschaffen werden.
Stur Geld reinpumpen bringt natürlich auch nichts, aber es dauert eben so eine Grundlage zu schaffen.

Das mit dem Elektromüll kann ich leider nicht beeinflussen, aber es gibt ebenso studien die belegen, dass eben diese Methoden auch für Arbeit und Aufschwung dort sorgen. Wer denkst du macht sich denn abhängig von den ausgebeuteten? Richtig! Die erste Welt. Genau das wird dafür sorgen, dass sie bessere Löhne bekommen und am Handel verdienen.
Schau dir China an. Vor zwanzig Jahren noch belächelt und nun?
Genau, die Arbeiter in den Coltanminen sind uns sicher sehr dankbar.
Wir machen uns nicht wirklich abhängig von diesen Nationen, die werden doch quasi von IWF/Weltbank und großen Firmen kontrolliert. China ist ein ganz anderes Kaliber. Außerdem leiden wir nicht unter höheren Preisen und der Lohn in China ist immer noch sehr sehr niedrig, mal ganz von den Umweltbedingungen zu schweigen.
Wie sollen denn die Afrikaner dafür sorgen, dass sie höhere Löhne bekommen? Die meisten sind froh, überhaupt Arbeit zu finden. Dazu gibt es dort kaum Gewerkschaften, und wenn haben sie nichts zu sagen und können wenig beeinflussen. Solange die Länder dort unter einer weiteren Phase des Kolonialismus leiden, solange wird es ihnen auch nicht besser gehen.
 
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