Der Militärthread

Da bahnt sich doch glatt der nächste Skandal um unsere Verteidigungsminsterin an.

Leider hinter Paywall.
Aber ja, man erwartet inzwischen eigentlich auch schon gar nichts anderes mehr aus dem Dilettantenstadel dort.
Manchmal denke ich schon fast, es wäre besser den ganzen Laden, von Verteidigungsministerium, zu entlassen und von Grund auf neu aufzustellen.

Was da seit Jahren vor sich geht und veranstaltet wird, ist einfach nur noch Blamabel, für die Außenwahrnehmung der Deutschen Armee & teilweise auch Rüstungsindustrie.
 
Zuletzt bearbeitet:
Leider hinter Paywall.
Aber ja, man erwartet inzwischen eigentlich auch schon gar nichts anderes mehr aus dem Dilettantenstadel dort.
Manchmal denke ich schon fast, es wäre besser den ganzen Laden von Verteidigungsministerium zu entlassen und von Grund auf neu aufzustellen.
Ja so kann man oder muss es sogar sehen.

Kurze Inghaltsangabe:

80% des Schäden sind Bagatellschäden, einige der Panzer waren über dem routinemäßigen Wartungsintervall (wahrscheinlich zu wenig Ersatzteile vor Ort oder geordert), einige Ausfälle/Fehler sind nach Industrie klar auf unsachgemäße Behandlung und Wartung der BW zurückzuführen (Bildschirmausfall durch klaren Fussabdruck auf selbigen, kaputter Turmzahnkranz etc.), laut Industrie. Auch wird der Vorwurf erhoben, die Panzer wurden für die Industrie gesperrt und erst nach den Pressemitteilungen frei gegeben obwohl Industriepersonal vor Ort war.
Die Industrie sagt zu alle Pumas vor dem 01.01.2023 zu reparieren und instand zu setzen.
 
Kurze Inghaltsangabe:

80% des Schäden sind Bagatellschäden, einige der Panzer waren über dem routinemäßigen Wartungsintervall (wahrscheinlich zu wenig Ersatzteile vor Ort oder geordert), einige Ausfälle/Fehler sind nach Industrie klar auf unsachgemäße Behandlung und Wartung der BW zurückzuführen (Bildschirmausfall durch klaren Fussabdruck auf selbigen, kaputter Turmzahnkranz etc.), laut Industrie.
Danke.

Auch wird der Vorwurf erhoben, die Panzer wurden für die Industrie gesperrt und erst nach den Pressemitteilungen frei gegeben obwohl Industriepersonal vor Ort war.
Die Industrie sagt zu alle Pumas vor dem 01.01.2023 zu reparieren und instand zu setzen.
Klingt für mich als würde man da mal wieder versuchen seinen eigenen Kopf retten zu wollen, indem man eigenes Versagen einfach auf die Rüstungsindustrie abwälzt, wie auch schon (mehr oder weniger) beim G36.
 
Klingt für mich als würde man da mal wieder versuchen seinen eigenen Kopf retten zu wollen, indem man eigenes Versagen einfach auf die Rüstungsindustrie abwälzt, wie auch schon (mehr oder weniger) beim G36.
Ganz genau das ist die Aussage des Artikels.
Und dem Verteidigungsministerium hätte klar sein müssen das die FAZ da drann ist, das konnte man schon die ganze Woche und davor sehen.
Und es war klar das die Industrie nicht einfach den Schwarzen Peter hinnimmt und Rheinmetall und KMW sind eben wesentlich stärker als Heckler und Koch und haben auch ein anderes "Standing".
 
Bildschirmausfall durch klaren Fussabdruck auf selbigen, kaputter Turmzahnkranz etc.), laut Industrie.
Da da keiner aus Spaß gegen getreten haben wird ist das schon mies einen Bildschirm so zu konturieren, dass das beim auf und absitzen kaputt gehen kann.

Aber jetzt mal Real Talk, wenn das nicht durch die Inst auf Btl Ebene geregelt werden kann ist es Scheiße.
 
Nicht um ganze Großverbände im Gefecht zu ersetzen.

Dafür wurde doch die ganze Logistik privatisiert ? Kraftfahrer, Bewachung und Transport, hätten sonst einiges an Ressourcen gebunden und offizielle Opfer verursacht.
Man darf nicht vergessen, daß es für " Söldner" und private Dienstleister keine offiziellen Verlustzahlen gibt.

Nur mal ein Beispiel über die Größenordnungen

"In Zahlen ausgedrückt: In der Hochphase der Konflikte im Irak und in Afghanistan beschäftigen die Amerikaner dort bis zu 260.000 Zivilisten und private Sicherheitskräfte. In seinem 2017 erschienenen Buch „Learning from a long War“ schildert Collins die Abhängigkeit der Armee von Firmen wie Blackwater."


Gleichzeitig gibt es noch diverse Ressourcen für Einsätze unter Geheimhaltung



Die SS frönte mehr rassistischen Idealen. Das du sie versuchst als " Kämpfer gegen den Kommunismus" und " Widerstandskämpfer" zu definieren, finde ich falsch, nur scheinbar ist das heutzutage in manchen Regionen nicht ungewöhnlich.

Im Osten gründete Himmler neben SS Einheiten, auch sogenannte Schutzstaffeln, mit genau diesen Menschen.
Hier eine jüdische Seite mit haufenweise Beispiele zu Ihrer " Motivation ".


"Ternopil – Eine Büste des völkermörderischen Yaroslav Stetsko (1912–1986), der 1941 die mit den Nazis kollaborierende Regierung der Ukraine leitete, die die Deutschen willkommen hieß und Hitler die Treue erklärte. Stetsko , ein fanatischer Antisemit, hatte geschrieben : „Ich bestehe auf der Vernichtung der Juden und der Notwendigkeit, die deutschen Methoden zur Vernichtung der Juden in der Ukraine anzupassen.“ Fünf Tage vor der Nazi-Invasion versicherte Stetsko dem OUN-B-Führer Stepan Bandera: „Wir werden eine ukrainische Miliz organisieren, die uns helfen wird, die Juden zu entfernen.“"

1986 drückte ihm Bush Senior die Hand...

Nee, die SS war eine Verbrecherbande, welche sich rassistischen überlegen fühlten und weniger gegen Kommunisten kämpften, sondern gegen
" slawischen Untermenschen ".
Es gab nur ein überfallenes Land das kommunistisch war
Ich finde es schlimm, das es da immer noch solche relativierenden Ansichten gibt.
 
[...]

Die SS frönte mehr rassistischen Idealen. Das du sie versuchst als " Kämpfer gegen den Kommunismus" und " Widerstandskämpfer" zu definieren, finde ich falsch, nur scheinbar ist das heutzutage in manchen Regionen nicht ungewöhnlich.

Im Osten gründete Himmler neben SS Einheiten, auch sogenannte Schutzstaffeln, mit genau diesen Menschen.
Hier eine jüdische Seite mit haufenweise Beispiele zu Ihrer " Motivation ".

[...]

Abgesehen davon, dass "SS" einfach nur für "Schutzstaffel" steht...
Wo in diesem Thread wurde die (Waffen-)SS als "Kämpfer gegen den Kommunismus" oder gar "Widerstandskämpfer" dargestellt? Bitte mit konkreten Belegen.
 
Abgesehen davon, dass "SS" einfach nur für "Schutzstaffel" steht...
Wo in diesem Thread wurde die (Waffen-)SS als "Kämpfer gegen den Kommunismus" oder gar "Widerstandskämpfer" dargestellt? Bitte mit konkreten Belegen.
Erst mit der 5. SS Division kamen Niederländer, Belgier und Elsas-Lothringer die sich freiwillig zum Kammpf gegen den "Kommunismus" gemeldet haben, in die Waffen SS.
Die Waffen SS war wesentlich eher eine Weltanschauungstruppe, als eine Söldner Truppe und wurde vor dem Begin Barnarossa dann dazu benutzt im besetzten und auch unbesetzten Europa Freiwillige gegen den Kampf "des Bolschewismus" zu rekrutieren.


Sry, ich weiß ja das man hier alles Haarklein belegen muß.
 
Sry, ich weiß ja das man hier alles Haarklein belegen muß.

Es geht dabei um ganz bestimmte Teilaspekte der Waffen-SS, die Don ganz explizit im Rahmen der "Söldner vs. Armee"-Diskussion herausgearbeitet hat. Nämlich um ausländische Freiwillige bei der Waffen-SS und deren Motivation bzw. wie man versucht hat, sie zu rekrutieren. Er hat sogar die vermeintlichen Schlagworte in Anführungsstriche gesetzt, womit er impliziert, dass es nicht tatsächlich darum ging.

Hast du das tatsächlich nicht verstanden oder willst du das nicht verstehen?
 
@ Tschetan

1. Was stimmt an diesen Aussagen nicht, damit hat die SS im besetzten Europa geworben, um Freiwillige zu rekrutieren
2. Wo habe ich jemals das Wort "Widerstandskämpfer" benutzt oder dem Sinn nach geschrieben?
3. Wo habe ich jemals bestritten, das die Waffen SS eine Verbrecherische-Organisation war, ich habe ausdrücklich von weltanschaulicher Durchformung gesprochen
4. Hat der NS Staat und explizit Hitler immer Bolschewismus und Judentum in Zusammenhang genannt oder als Synonym benutzt
5. Auch wenn du das drehen und wenden willst wie du willst, der Reallife in den 1930er und 1940er Jahren waren Weltanschauliche Auseinandersetzungen, Hauptsächlich Faschismus versus Kommunismus!
6. Solltest du dich mal wirklich belesen und die Waffen SS nicht unbedingt mit SD Einheiten in einen Topf schmeißen, das ist Historisch falsch, auch wenn die Waffen SS eine Vebrecher Organisation war, war der Hauptbestandteil ihrer Aufgabe als Frontdivisionen zu kämpfen, die SD Einheiten haben hinter der Front die Judenerschießungen durchgeführt nicht die Waffen SS.
7. Ja natürlich haben die Ukrainer am Anfang mit den Nazis kolaboriert, sie sahen sie als Befreier. Der Feind meines Feindes ist mein Freund. Die gleiche gilt übrigens für das Baltikum und andere Gebiete, die von Stalin unterdrückt und mit Hunger und Tod überzogen wurden. Allerdings haben sie auch alle schnell mitbekommen das sie vom Regen in die Traufe kamen.
8. Dein Geschichtswissen ist entweder unterirdisch oder du verbreitest hier wieder bewusst Propaganda.
 
Sry, ich weiß ja das man hier alles Haarklein belegen muß.

Vor allem sollte man hier zwischen einem Zitat und einer "Definition" unterscheiden können. Don-71 hat die Begriffe, die damals von den Nazis benutzt wurden, ausdrücklich als ersteres markiert und keine eigene Beurteilung vorgenommen.

Wenn du natürlich Nazis für deren Definitionen kritisieren willst ...
... bist du hier falsch und brauchst auch keinen Threadteilnehmer mit "du" anzureden. Hitler ist tot, die größte zeitgenössische Annäherung findest du in Moskau. (Aber nicht einmal der hat die SS als "anti kommunistisch" definiert. Um gegen sowas mit jemandem zu diskutieren, musst du dir also eine Zeitmaschine basteln.)
 
Ja so kann man oder muss es sogar sehen.

Kurze Inghaltsangabe:

80% des Schäden sind Bagatellschäden, einige der Panzer waren über dem routinemäßigen Wartungsintervall (wahrscheinlich zu wenig Ersatzteile vor Ort oder geordert), einige Ausfälle/Fehler sind nach Industrie klar auf unsachgemäße Behandlung und Wartung der BW zurückzuführen (Bildschirmausfall durch klaren Fussabdruck auf selbigen, kaputter Turmzahnkranz etc.), laut Industrie. Auch wird der Vorwurf erhoben, die Panzer wurden für die Industrie gesperrt und erst nach den Pressemitteilungen frei gegeben obwohl Industriepersonal vor Ort war.
Die Industrie sagt zu alle Pumas vor dem 01.01.2023 zu reparieren und instand zu setzen.
Hier ist noch ein Artikel zum Thema. Zumindest aktuell ohne Paywall. Auch interessant, die Pumas wurden zwar bei dieser Übung selbst nicht stark beansprucht, vorher allerdings schon. Nämlich mehrfach von Übung zu Übung von Einheit zu Einheit herum gereicht. Beste Bedingungen für optimale Wartung. Ja das war Sarkasmus.

 
Also sollte nicht die Bundeswehr den Kauf weiterer Pumas von der Industrie verweigern, weil sie nicht gut genug für die Bundeswehr sind, sondern die Industrie sollte den Verkauf weiterer Pumas an die Bundeswehr verweigern, weil die Bundeswehr nicht gut genug für sie ist?

Riecht irgendwie nach Blame Game. Wenn ein Gerät, von dem man sich unter Kriegsbedingungen eine Verfügbarkeit von >80% erhofft, unter Friedensbedingungen angeblich nur 20% Kampfbereitschaft meldet und dann in einer Stichprobe von 25% der "kampfbereiten" Exemplare 100% nicht kampfbereit sind, dann macht sich in meinen Augen jeder lächerlich, der auf einen Fehler zeigt und sagt "die sind schuld!". In solchen Fällen liegt normalerweise Versagen bei einer Vielzahl von Aspekten vor und auch wenn juristisch am Ende irgendwann zu klären wäre, wer gemäß seiner gemachten oder eben nicht gemachten Zusagen die Rechnung dafür bekommt, muss sich vieles für eine Lösung ändern.
 
Hier ist noch ein Artikel zum Thema. Zumindest aktuell ohne Paywall. Auch interessant, die Pumas wurden zwar bei dieser Übung selbst nicht stark beansprucht, vorher allerdings schon. Nämlich mehrfach von Übung zu Übung von Einheit zu Einheit herum gereicht. Beste Bedingungen für optimale Wartung. Ja das war Sarkasmus.

Diese Probleme existieren seit mindestens 2003. Kann ich so schreiben, denn da bin ich in die BW eingetreten und wir haben das damals schon genauso gemacht mit Großgerät. Hat sich während meiner Dienstzeit auch nicht geändert, wundert mich also überhaupt nicht, dass diese Verhaltensweisen weiterhin existieren.


Last but not least muss aber auch ein Umdenken in der Truppe erfolgen. Es muss Schluss sein mit dem Herumreichen von Material, egal ob Schützenpanzer oder Nachtsichtgerät. Materialverantwortung gehört in die Hände einzelner Soldaten, die auch dementsprechend in Verantwortung genommen werden können, wenn kein pfleglicher Umgang damit geschieht. Und wenn Panzer ausfallen oder im logistischen System auf Wartung beziehungsweise Reparatur warten, dann muss auch der Zugführer, Kompaniechef oder Kommandeur das Kreuz haben, die Truppe für den entsprechenden Zeitraum abzumelden. Anders wird sich keine Besserung einstellen, egal ob das Waffensystem Puma, Marder oder einen anderen Namen hat.
Hier muss ich dem Artikel scharf widersprechen.
Nicht in der Truppe muss umgedacht werden, sondern in der Führung! Dieses Herumreichen entsteht nicht weil die Truppe das möchte, sondern weil ambitionierte Übungspläne oder Zusagen für Bündnisverpflichtungen eingegangen werden ohne den Sachstand auf der Schlammebene zu beachten. Wenn innerhalb eines Btl Systeme rumgereicht werden, dann sehr sehr oft um einer anderen Einheit / Teileinheit Ausbildungsinhalte zu ermöglichen. Hat eine Kompanie von den 14 Systemen nur 8 die vollständig einsatzbereit sind, muss aber auf den Übungsplatz, dann wird eben aus den anderen Kompanien geliehen. Daran ist erstmal nichts verwerflich, denn das Ziel ist ja, den Ausbildungsstand der Soldaten zu erreichen.

Wenn ich als Kommandeur eines Bataillons, einer Brigade oder einer Division halt alles abnicke, nach oben nie gelb oder rot melde und mich auf meine eigene Beurteilung fokussiere (was grade bei Btl Kdr sehr wichtig ist, was oft dazu führt, dass man Probleme zwar erkennt, aber so lange aufschiebt bis der Nachfolger da ist), tja, dann geht das eine zeitlang gut und irgendwann fallen die Systeme dann halt aus.
Und dann aus Verpflichtungen wie VJTF, NRF oder EUBG rauszukommen ist... quasi unmöglich.

Hat sich mit Zunahme internationaler Übungsbeteiligungen ab etwa 2014 noch deutlich verschärft das Problem.
Das Heer könnte hier hausintern einiges tun um diesen Umstand zu entschärfen, u.a. die ILÜ auf den Prüfstand stellen. Will man das? Neeee. Also Sinn ergibts vllt schon, aber nur wenn man das nicht selbst entscheiden muss. Weil will man bei der nächsten Beförderungsrunde derjenige sein der das Prestigeobjekt des Heeres begraben hat?...
 
Fängt doch viel früher an. Im Kalten Krieg hatte ein Bataillon so viele Ersatzteile, dass es ein anderes mitversorgen konnte, da man davon ausging, dass die Einheiten funktionsfähig bleiben sollen, selbst wenn ein Depot ausfällt.

Heute werden Ersatzteile "just in time" angeschafft und man orientiert sich an gewerblichen Anwendungen. Da hat man dann eben ein Ersatzteil für 5 Panzer, das die Mbtf sagt, dass das reicht.
 
Wusste das Jemand?

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Ich bin komplett vom Stuhl gefallen, man kann mittlerweile sagen, das die deutsche Politik im neuen Jahrtausend, bzgl der Sicherheit und (strategischen) Sicherheitsinteressen dieses Landes komplett verstrahlt war (nicht mehr alle Tassen im Schranki hatte). Es ist mittlerweile mehr als ein Skandal!
 
Zuletzt bearbeitet:
Falls es jemand interessiert.
Habe übers WE ein Video aus meiner Ausbildungszeit ca. 1990 Auf der Sheppard AFB im Netz gefunden:

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