Der Militärthread

Zeigt der Ukraine Krieg für euch eigentlich auch, dass es fast unmöglich ist ein Land dessen Zivilbevölkerung bis zum äußersten geht zu halten?
Hmmm...
Seit der Etablierung der Nationalstaaten, wie wir sie heute eben kennen, "glückte" so was ähnliches seit den letzten 100 Jahren eigentlich nur mit der "Westverschiebung" Polens.
Mir fällt spontan kein Land seit 1900 ein, dass teilweise oder gänzlich von einem Nachbarn geschluckt wurde - unterschiedliche Volksgruppen/Nationalitäten vorausgesetzt.
In Abschwächung das Elsass, dessen Streitbeginn eigentlich schon bei der fränkischen Teilung begann.
 
Besetzte Gebiete halten, mit genügend Schwung kommt man ansonsten immer ziemlich weit ;)
Die Umstände müssen "stimmen" und es muss Aussicht oder Möglichkeiten der Hilfe geben.

Exkurs:
Gerd Krumeich hatte mal bei Knopp eine Auseinandersetzung mit einem anderen Historiker wegen dem Versailler Vertrag.
"Er hätte den auch nicht unterschrieben", hätte die Entente doch versuchen sollen Deutschland zu besetzen, er glaubt an eine entschlossene deutsche Zivilbevölkerung und wenig motivierte Soldaten der Entente.
Hier habe ich allerdings auch so meine Zweifel, 2 Hungerwinter hinter der Bevölkerung, und wer sollte denn eventuell Hilfe bringen?!

Ich glaube es kommt sehr viel auf die Umstände und Situation an, auch sehr entschlossene Menschen treffen irgendwann eine Abwägung, wobei bei meinem Beispiel ja eher politische Motive und so etwas wie "nationale Ehre" eine Rolle gespielt hätten, die Soldaten der Entente waren ja jetzt nicht für Gräueltaten oder Massaker verschrien.
All das spielt eine Rolle und hier bei der Ukraine natürlich auch die Hilfe aus dem Westen, das darf man nicht unterschätzen, auch das fließt in die Abwägung der Menschen mit ein.
Hmmm...
Seit der Etablierung der Nationalstaaten, wie wir sie heute eben kennen, "glückte" so was ähnliches seit den letzten 100 Jahren eigentlich nur mit der "Westverschiebung" Polens.
Mir fällt spontan kein Land seit 1900 ein, dass teilweise oder gänzlich von einem Nachbarn geschluckt wurde - unterschiedliche Volksgruppen/Nationalitäten vorausgesetzt.
In Abschwächung das Elsass, dessen Streitbeginn eigentlich schon bei der fränkischen Teilung begann.
Südtirol, der Vertrag von Trianon, gibt schon ein paar Beispiele.
 
Die Umstände müssen "stimmen" und es muss Aussicht oder Möglichkeiten der Hilfe geben.
Die Aussicht auf diese Hilfe stimmt halt mehr Menschen ein alles zu opfern, aber stell dir mal vor
ein Land zu halten in dem ein massiver Anteil der Bevölkerung so kämpft wie die Taliban.
 
Südtirol, der Vertrag von Trianon, gibt schon ein paar Beispiele.
Jain, ohne jetzt einen Beispieldisput auslösen zu wollen.
Südtirol wäre evtl. mit dem Teilgebiet Donbass zu vergleichen.
Ungarn war vorher ein Vielvölkerstaat, der zu Gunsten der Tschechoslowakei, Polens Rumäniens und Jugoslawien aufgelöst wurde.

Ich hatte die Frage so verstanden, dass ein Land A (z. B. Frankreich) ein Land B (z. B. Spanien) militärisch angreift und komplett assimiliert.
Grenzgebiete mit einem Völkergemisch aus zwei oder mehreren Nationalitäten entstanden ja primär aus viel früheren Konflikten.
 
Die Aussicht auf diese Hilfe stimmt halt mehr Menschen ein alles zu opfern, aber stell dir mal vor
ein Land zu halten in dem ein massiver Anteil der Bevölkerung so kämpft wie die Taliban.
Ja,
aber das kann man sehr schlecht mit Europa, der westlichen Welt oder anderen sagen wir mal weniger religiös motivierten Gegenden vergleichen.
Wie gesagt die Umstände sollten stimmen und es sollte am Horizont eine Möglichkeite der "Hilfe" geben, ich denke doch das die Mehrheit der Menschen die keine Fanatiker sind, eine eher rationale Abwägung treffen.

Ich finde deinen Punkt auch sehr interessant, weil zum Beispiel Herr Precht, bis die Tage noch, den Ukrainern diese Rationalität abgesprochen hat und gefordert hat, die sollen sich (aus Vernunftsgründen) sofort ergeben, wie er seit diesem Wochenende darüber denkt weiß ich nicht.
Ungarn war vorher ein Vielvölkerstaat, der zu Gunsten der Tschechoslowakei, Polens Rumäniens und Jugoslawien aufgelöst wurde.
Ungarn wurde nicht aufgelöst, sondern die KuK Monarchie und viele ungarische Minderheiten, leben nun in der Ukraine, Rumänien etc..
Aber ansonsten bin ich bei dir.

edit.
die Frage wäre bezogen auf eine Invasion der japanischen Hauptinseln durch die USA im WWII auch interessant, dem ist man ja bewusst aus dem Wege gegangen, durch die Atombomben und der kulturellen Vergangenheit der Japaner bezogen auf ihren Samurei "Ethos".
 
Zuletzt bearbeitet:
Fehlt nur ein Punkt, braucht man das System aktuell nur für künftige eigene Entwicklungen und nicht als Sparringspartner ins Kalkül zu ziehen.

Der Armata ist einfach eine neue Stufe im Panzerbau und wegweisend. Es gibt auch keine Druck ihn unbedingt in den Dienst zu pressen. Er wird ausgiebig getestet und dazu gehört die Aufstellung einer begrenzten Einheit, um ihn in der Praxis zu testen und Grundlagen für eine Truppeneinführung zu schaffen.
Dazu gibt es Versuche ihn als Drohne zu nutzen, oder mit einer 152mm Kanone auszurüsten.

genauso wie die Produktion der gesammten Armata Plattform, ich frage mich nur mit was, wenn man noch nicht mal mehr in der Lage ist, die alten T-72 auf T90 Standard zu bringen.
Dann sollen sie in der LAge sein eine SU-57 in Stückzahlen zu produzieren, wer es glaubt.

Die Plattform mit unterschiedlichen Fahrzeugen existiert doch schon? Was ist daran fraglich ? Effiziente Produktion von unterschiedlichen Fahrzeugen. Am Ende sitzen auch Buk und Co auf dem gleichen Fahrgestell. Man fängt mit der Entwicklung nicht an wenn man sie benötigt, sondern lange vorher.

Mit dem Glauben ist so eine Sache.
Die Modifikationen des T-72 B3 usw, erfüllen den Standard des T-90, sind aber preiswerter. Wobei auch der T-90 älteren Datums ist und modernisiert wurde.

Besetzte Gebiete halten, mit genügend Schwung kommt man ansonsten immer ziemlich weit ;)

Warum unbedingt Gebiete halten, wenn es nicht aus taktischer Sicht wichtig ist ?
Kiew ist da so ein Beispiel aus der neueren Zeit.
Genauso ist die Frage ob man überall angreifen muß, statt einfach eine Region abzusichern und den Gegner über freies Feld kommen zu lassen ?
Zuerst müssen gegnerische Truppen von der Versorgung abgeschnitten, in isolierte Gruppen aufgespalten und danach außer Gefecht gesetzt werden.
Gebiete fallen einem danach zu.

Mit genügend Schwung, musst du aber auch den Nachschub organisieren, Flanken sichern und die besetzten Gebiete kontrollieren. Dazu benötigst du eine Menge an Truppen.
Ich hatte die Frage so verstanden, dass ein Land A (z. B. Frankreich) ein Land B (z. B. Spanien) militärisch angreift und komplett assimiliert.
Grenzgebiete mit einem Völkergemisch aus zwei oder mehreren Nationalitäten entstanden ja primär aus viel früheren Konflikten.
Auf die Idee kommt auch keiner, aber heutzutage geht es ja darum bestimmte politische und wirtschaftliche Interessen umzusetzten.
ZB Jugoslawien, Irak, Afghanistan, oder Libyen, wo man bestimmte Ziele erreichen und sich danach wieder zurückziehen wollte, bzw freundliche Regierungen einsetzt.Klappt oft nicht, gehört aber nach Clausewitz zum Repertoire und Ziel von Kriegen.
Erobern ist meiner Meinung nach einfach zu teuer.
Die Aussicht auf diese Hilfe stimmt halt mehr Menschen ein alles zu opfern, aber stell dir mal vor
ein Land zu halten in dem ein massiver Anteil der Bevölkerung so kämpft wie die Taliban.
Woher bekamen Taliban Waffen und Ausrüstung und ihr religiöses Rüstzeug ?

Heute ist die Beeinflussung der Menschen durch die Medien einer der wichtigsten Punkte in der gesamten Kriegsführung .
Ohne diesen Faktor, wären viele sicher nicht bereit ihr Leben zu riskieren, dazu ist das Leben viel zu wertvoll.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wollte mal etwas zu den DDR BMPs finden und ob die Schweden sie umgerüstet haben, aber leider nichts gefunden. Dafür eine schöne Seite, mit Bildern unterschiedlicher Entwicklungsvarianten.
Typisch russisch und könnte etwas die Entwicklung vom Armata verständlich machen.

 
Die Drohne sieht ein wenig wie eine stark verkleinerte Version des B-2 Bombers der USA aus.
Die Drohne kann in dieser Geometrie gar nicht als "KI-Wingman" funktionieren, da Nurflügler nicht an die Manövrierfähigkeit und vor allem Geschwindigkeit von Kampfflugzeugen herankommen.

BAE strebt mit einer ähnlichen Geometrie > Mach 1 an, das ist mit Konzept Nurflügler durchaus drin. Nur wenn man deutlich über 2 hinaus will, kommt man einem Lifting Body halt immer näher und das sind ganz offensichtlich nicht die von den Russen gewählten Proportionen. Ein Waffenträger muss aber ohnehin nur die Marsch- nicht die Höchstgeschwindigkeit des Jägers mitmachen bzw. maximal dessen Topspeed im Tiefflug, wobei man selbst da Abkürzungen nehmen kann, wenn man keinen fragilen Menschen mitschleppt.

Beweglichkeit für Nahkampf oder komplexe Ausweichmanöver hat dagegen bislang kein einziges der KI-Konzepte proklamiert. Das wäre steuerungstechnisch auch viel zu riskant für das bemannte Flugzeug (wenn man so präzise und schnell lenken könnte, dann würde man mit der Technik unausweichbare Raketen bauen) und es ist in den meisten Luftkampfsituationen nur eine von zwei Optionen, wenn man keinen Menschen an Bord hat. Die zweite: Sei dank fehlender Manövrierfähigkeit soviel billiger, dass du leicht ersetz werden kannst.

Zumal ja auch eindeutig beschrieben wird, dass das Teil keinen Nachbrenner hat...
Deshalb sieht die QA-28 ja auch so aus, wie sie aussieht.

Vermute eher, dass sie so aussieht, weil die F-35 (ihrerseits kein Rekordsprinter) bis auf Flügel und Leitwerk so aussieht und Copy&Paste billiger ist als von 0 neu zu entwickeln.

Der Checkmate Fighter erscheint optisch (etwas?) kleiner als die F-35 zu sein.

Größere Spannweite, rein optisch im Verhältnis dazu längerer und breiter Rumpf. Das ist kein kleiner Vogel, wenn auch scheinbar ein flacher.

Er wird wohl Stealth können, aber nur wenig Kampmittelzuladung als Stealth-Flugzeug mit sich tragen können.

Er ist auf alle Fälle recht breit im Vergleich zur Höhe, aber nur mit einem Triebwerk ausgestattet, dass maximal gleich groß ist. Zudem sitzt kein Pilot drin. Die größere Reichweite wird auch etwas Platz für Tanks kosten (das schlankere Profil, die kleineren Trag- und Leitflächen sowie möglicherweise höhere Effizienz bei Optimierung auf niedrige Geschwindigkeiten und Gewichtseinsparungen durch Verzicht auf hohe G-Festigkeit bringen aber auch viel), aber da wird auch einiges an zusätzlichen, internem Waffenvolumen eingeplant sein.


Was mich echt wundert ist, dass der Typ nicht in der Ukraine zum Einsatz kommt - und wenn auch nur zu Testzwecken.

Was sollen sie da testen? Wie gut er eine Javelin von unbemerkten Bodentruppen aushält?

Bei den bislang minimalen Stückzahlen wäre ein Einsatz schon wegen der mangelnden Ersatzteilversorgung und Wartungsqualifikation fragwürdig, zudem können selbst erfahrene Kommandeure eine so kleine Zahl nur schwer effektiv einsetzen. Und dann stellt sich noch die Frage: Gegen was?
In der Ukraine tobt kein Krieg Panzer gegen Panzer, die T-72 stehen all zu oft als fahrbare Wachbunker in der Landschaft herum.
 
Zudem sitzt kein Pilot drin

Checkmate wird als leichter einstrahliger Jäger konzipiert, als Ergänzung zur Su-57 und für den Export.
Zweisitzer und Drohne sind damit auch geplant.

Was sollen sie da testen?

Die Su-57 war schon in Syrien

Guter Artikel. Hatten hier schon das Thema Stealth und es wird hier gut erklärt.

In der Ukraine tobt kein Krieg Panzer gegen Panzer, die T-72 stehen all zu oft als fahrbare Wachbunker in der Landschaft herum.

Bei Brahzkovka gab es heute eine " Panzerschlacht" zwischen einer russischen und ukrainischen Kolonne.
Dazu kann man den Einsatz in Mariupol sehen. Schnelles vorrasen, feuern und wieder zurück.
Soll ganz gut gegen Javelins helfen, bzw etwas hinter den Bodentruppen bleiben.
In den Videos die zu sehen sind, nehmen sie sehr aktiv an den Kämpfen teil und nach anfänglichen Problemen, haben sie die Situation wohl mit Jav und Co ganz gut im Griff.
 
BAE strebt mit einer ähnlichen Geometrie > Mach 1 an, das ist mit Konzept Nurflügler durchaus drin. Nur wenn man deutlich über 2 hinaus will, kommt man einem Lifting Body halt immer näher und das sind ganz offensichtlich nicht die von den Russen gewählten Proportionen. Ein Waffenträger muss aber ohnehin nur die Marsch- nicht die Höchstgeschwindigkeit des Jägers mitmachen bzw. maximal dessen Topspeed im Tiefflug, wobei man selbst da Abkürzungen nehmen kann, wenn man keinen fragilen Menschen mitschleppt.
Na ja, so aus der Hüfte sind die Vorteile eines Nurflüglers primär bei einer höheren Effizienz der Triebwerksleistung (der von dir genannte "liftingbody + die strömungsgünstige Geometrie sorgen dafür) und militärisch natürlich bei reinen Nurflüglern ohne Leitwerke die geringere Radarerkennbarkeit.
Die Zelle kann m.W. sehr leicht gebaut werden und kann daher intern mehr mitschleppen bei gleicher Triebwerksleistung.
Die Zellen können nicht auf hohe G-Belastung ausgelegt werden, sonst überholt dich die Flügelspitze :D
Bei Überschall nicken alle Flugzeuge, ohne Leitwerk würde ein reiner Nurflügler ohne Leitwerke sich schlichtweg zu Tode nicken bzw. über die Flügelachse anfangen zu rotieren.
Als Begleitjäger ist diese Flugzeugform alleine deswegen schon keine gute Wahl.

Beweglichkeit für Nahkampf oder komplexe Ausweichmanöver hat dagegen bislang kein einziges der KI-Konzepte proklamiert.
Doch, sowohl MQ-28 als auch FCAS
sind genau solche Konzepte, allerdings im ersten step natürlich noch (weit) vom finalen Ergebnis entfernt.
Militärisch macht ein echter wingman nur dann Sinn, wenn er den Rücken auch tatsächlich freihält.

Man muss nun zwischen zwei Szenarios unterscheiden.
Trifft eine militärisch überlegene Technologie auf eine militärisch unterlegene Technologie, also z. B. durchaus Ukraine mit ukrainischen Mig-29 auf russische SU-27/35 haben die Russen theoretisch immense Vorteile auf Grund der Abstandswaffen.
Bei ungefähr gleicher Technologie kommt es in der Regel unvermeidlich in den Nahkampf bis zum Dogfight.
die Aufgabenteilung ist selbsterklärend.
Während der Lead versucht, in günstige Schussposition mit IR-Raketen oder BK zu kommen, muss der Wingman coverarbeit leisten und den Rücken freihalten.
Im Prinzip bietet er gegenangreifenden Jägern seinen hintern zum Abschuss an und sorgt mit Ausbruchs-/Stör und Gegenangriffsmanövern dafür, dass der Lead seinen Treffer landen kann.
Der Wingman ist praktisch IMMER der erfahrene Pilot.

Die Erwartungshaltung an einen KI-gesteuerten Wingman wird also in der Zukunft tatsächlich die Rückendeckung BESSER als ein menschlicher Pilot sein.

Die USA (aber auch Chinesen !!!)sind da verdammt weit in der Entwicklung...
Bekannte/beobachtete Kenndaten:
MQ-28 kann > 20-25 g (!!!) schlucken
Kampfkurvenradius ca. auf Augenhöhe eines Doppeldeckers bei 500 kn (!!!)
Beschleunigungswerte bei ca. 1,75 einer F-22
völlig Unbekannt:
Fähigkeit der installierten KI

Das wäre steuerungstechnisch auch viel zu riskant für das bemannte Flugzeug (wenn man so präzise und schnell lenken könnte, dann würde man mit der Technik unausweichbare Raketen bauen) und es ist in den meisten Luftkampfsituationen nur eine von zwei Optionen, wenn man keinen Menschen an Bord hat. Die zweite: Sei dank fehlender Manövrierfähigkeit soviel billiger, dass du leicht ersetz werden kannst.
JEDER Rakete kann man ausweichen.
Es ist eine Frage des Erkennens und der Geschwindigkeit einer Rakete.
Raketen haben den immensen Nachteil, dass sie auf Grund geringer Steuerflächen nur bedingt einem ausweichenden Ziel folgen können.
Alle Entwicklung geht derzeit in Richtung Geschwindigkeitsvorteil einer Rakete.
Will man den Bewegungsvorteil, sind sie maximal gleich schnell als ein Flugzeug = geringere Trefferwahrscheinlichkeit.
Physik lässt sich somit nicht überlisten, entweder sehr hohe Geschwindigkeit oder sehr hohe Beweglichkeit
Vermute eher, dass sie so aussieht, weil die F-35 (ihrerseits kein Rekordsprinter) bis auf Flügel und Leitwerk so aussieht und Copy&Paste billiger ist als von 0 neu zu entwickeln.
Sehe ich anders.
Die checkmate hat keine Höhenleitwerke am Heck, macht also die Bewegung über die Achsen mit den Querrudern der Hauptflügel und den schräg gestellten Seitenleitwerken.
Da Canards (Rafale/Eurofighter) fehlen ist das Flugzeug ganz offensichtlich weniger auf Manövrierfähigkeit als auf relativ hohe Vmax ausgelegt. Am ehesten mit einer Mirage 2000 vergleichbar.
Ironischer Weise wurde dem checkmate in den ersten "Mutmaßzeichnungen" Canards hinzugefügt und die Fachwelt ist nun etwas erstaunt (und lacht sogar darüber), dass keine mehr am Flugzeug dran sind.
Das aerodynamische Konzept vom Checkmateüberzeugt mich nicht wirklich.
Der sehr scharfe Lufteinlass unterhalb des Cockpits passt zu einem Hochgeschwindigkeitsjäger, aber nicht zu einem Stealth-Jäger.
Irgendwie wurden da zwei unterschiedliche Konzepte in einer Zelle vermixt, so das kein klarer Vorteil von
a) Jäger oder b) Stealth auf den ersten Blick erkennbar wär.

JaBo Eigenschaften dürften auf Grund der Steurungsproblematik ähnlich bescheiden sein, wie bei einer Mirage III oder 2000.

Da kommt mutmaßlich am Ende ein recht schneller, aber nicht allzu wendiger Jäger mit eher bescheidenen Stealtheigenschaften raus.
ICH vermute ja eher, dass da ein kostengünstiger Ersatz für die MIG-29 oder gar MIG-21 bei den einschlägigen Kunden der Russen kreiert wurde.
Kann von allem ein wenig aber nichts speziell herausragendes.

Die chinesische Jengdu J-20 überzeugt mich da deutlich mehr, zumal sie schon im Einsatz ist...

Zudem sitzt kein Pilot drin.
Der ceckmate ist ganz klar auf noch menschliche Besatzung in der Mainstreamvariante ausgelegt.
Eine fortschrittlicheres Konzept für eine nur KI benötigt kein Cockpit.

Edit:
Diese russische Drohne, die wie ein B-2 Bomber aussieht, sieht verdammt einer seit Jahren im Einsatz befindlichen Chinesischen Drohne ähnlich.
Schätze, da wurde von den Russen schlichtweg was nachgebaut.
 
Bei dem getesteten System, dem „Hypersonic Air-breathing Weapon Concept“ (HAWC), handelt es sich um ein Projekt für einen neuen Langstrecken-Luft-Boden-Lenkflugkörper, der von der Rüstungsforschungsbehörde des amerikanischen Verteidigungsministeriums und der US-Luftwaffe entwickelt wird. Laut Angaben des Pentagon-Vertreters wurde der Flugkörper von einem vor der Pazifikküste fliegenden amerikanischen Langstreckenbomber des Typs B-52 aus gestartet. Mit Hilfe seines Scramjet-Triebwerks habe der HAWC-Flugkörper anschließend auf mehr als die fünffache Geschwindigkeit beschleunigt. Er sei in rund 20.000 Meter Flughöhe und 500 Kilometer weit geflogen. Es handele sich um den ersten erfolgreichen Test des HAWC in der Version des Rüstungsherstellers Lockheed Martin. Das Wettbewerberkonsortium von Raytheon und Northrop Grumman hatte bereits im September vergangenen Jahres einen eigenen HAWC-Flugkörper erfolgreich getestet.

Quelle: USA testen Hyperschallwaffensystem
 
Dazu kann man den Einsatz in Mariupol sehen. Schnelles vorrasen, feuern und wieder zurück.

Mit einem Panzer auf schon halb zerschossen Bauten zufahren, feuern und zurückfahren kann man auch auf Übungsplätzen. Zugegebenermaßen spritzt da nicht so schön das Zivilistenblut, aber vielleicht kann man ja russische Wehrpflichtige als alternatives Ziel nehmen, anstatt sie in der Ukraine zu verheizen? Kommt aufs gleiche raus.

Auf alle Fälle muss man für sowas keine Vorserienmodelle/Prototypen in Gefahr bringen.



Na ja, so aus der Hüfte sind die Vorteile eines Nurflüglers primär bei einer höheren Effizienz der Triebwerksleistung (der von dir genannte "liftingbody + die strömungsgünstige Geometrie sorgen dafür) und militärisch natürlich bei reinen Nurflüglern ohne Leitwerke die geringere Radarerkennbarkeit.
Die Zelle kann m.W. sehr leicht gebaut werden und kann daher intern mehr mitschleppen bei gleicher Triebwerksleistung.
Die Zellen können nicht auf hohe G-Belastung ausgelegt werden, sonst überholt dich die Flügelspitze :D
Bei Überschall nicken alle Flugzeuge, ohne Leitwerk würde ein reiner Nurflügler ohne Leitwerke sich schlichtweg zu Tode nicken bzw. über die Flügelachse anfangen zu rotieren.

Das ist alles keine Frage der Trennung zwischen Flügel und Rumpf, sondern der Streckung des ganzen Systems. Man kann auch einen Nurflügel Hoch-G-tauglich bauen und man kann ihn lang genug machen, dass er auch bei hohen Geschwindigkeiten stabil bleibt. Das größte Problem ist die Flügeldicke, denn Nurflügler nutzen normalerweise schon schlankere Profile, um bei gleicher Spannweite (=> Querstabilität, aerodynamische Effizienz <Mach 1) weiterhin die richtige Menge Auftrieb zu haben, und man muss ziemlich groß bauen (YB-49), damit überhaupt Menschen in den Flügel reinpassen. Ausgehend von schlanken Überschallprofilen ergäbe das ein Flugzeug von enormen Abmessungen.

Somit kommen solche Konstruktionen erst in Frage, wenn man den Piloten weglässt.

(Sehr zu dessen Freude vermutlich, denn so ein extrem langgestrecktes Design könnte auch nur bedingt Landeklappen einsetzen ohne die Nase in den Boden zu bohren, hätte also vermutlich ziemlich extreme Anforderungen bei der Landung.)

Doch, sowohl MQ-28 als auch FCAS
sind genau solche Konzepte, allerdings im ersten step natürlich noch (weit) vom finalen Ergebnis entfernt.
Militärisch macht ein echter wingman nur dann Sinn, wenn er den Rücken auch tatsächlich freihält.

Zitat aus deinem eigenen Link:
"Remote CARRIER: .. Aufklärung, elektronische Kampfführung, ... Force Multiplier"
Nix mit Luftkampfmanövern. Aller bislang gezeigten (Designer-)Bilder schreiben der selbststeuernden Komponente auch eine komplett andere, für enge Manöver denkbar ungeeignete Aerodynamik zu.

Zum Abstand zwischen Konzept und Wirklichkeit sagt das PDF eigentlich auch alles.

"Ki", "Schwarmtechnologie" und "Laser" passen bei so einem Projekt ja zufällig tatsächlich, modern eingestreutes Denglisch in einer deutschen Übersicht schon weniger, aber "Cloud ... Weltraum ... Cyber ... Quantentechnologie ... klimaneutral"? Die haben bei ihrem Bullshit-Bingo noch "Fusion", "Nano" und vor allem "Blockchain" vergessen. Und natürlich "Hyperschall". Ganz konkret dagegen "bis zu" 30000 Arbeitsplätze und Steuereinnahmen versprechen...

Toll aber, dass es "auch nach 2040 flexibel ... angepasst" werden kann. Bei einem Waffenprojekt, dass mit der typischen Entwicklungsgeschwindigkeit nicht vor 2050 in nenneswerter Zahl bei der Truppe stehen kann und das laut dem Paper selbst bis 2090 laufen wird, klingt es doch mal richtig geil, dass man nicht nur Feinde aus den 2030ern bekämpfen kann. Klares "shut up and take my money"-Specialfeature, mehr geht einfach nicht!
[/Ironie]

Genau solche Phrasendreschprojekte sind es, die eine fähige Bundeswehrverwaltung den Konzernen meiner Meinung links und rechts so über die Ohren ziehen sollte, dass die freiwillig in die Grundausbildung wechseln. Wenn die Industrie "europäische Lieferketten aufbauen", "Cloud-Lösungen und ... Netzwerke" entwickeln, "Technologieentwicklung für ... zivile Anwendungsfelder" betreiben, "Urban Air Mobility" voranbringen und "innovative Flugzeugantriebe", "neue Materialien und Verfahren" in ihr Angebot aufnehmen möchte, dann soll sie das mal bitte schön selbst finanzieren.
Die Bundeswehr braucht einsatztaugliches Material, dass solches Know-How integriert, aber sie ist nicht dafür da, privatwirtschaftliche Risikoforschung mit ungewissem Ausgang und Gesamtbudget zu finanzieren. Wahrscheinlich endet das wieder wie Eurohawk...

die Aufgabenteilung ist selbsterklärend.
Während der Lead versucht, in günstige Schussposition mit IR-Raketen oder BK zu kommen, muss der Wingman coverarbeit leisten und den Rücken freihalten.

Ein immer größerer Teil der Raketen setzt auf Radar, vom Radar des Trägerflugzeugs kontrollierte Startphase oder hat zumindest schwenkbare IR-Sensoren mit Erfassungsbereichen >180 °. Ich würde nicht damit rechnen, dass FCAS oder irgend ein anderen Luftkampfsystem, dessen Entwicklung jetzt beginnt, sich 2050 noch damit herumschlagen muss, dass das gesamte Fluggerät auf den Feind ausgerichtet werden muss. Und statt Bordkanonen reden wir mittlerweile von autonmen Abwehrstationen mit 180° Schwenkbereich zumindest bei den größeren Jagdbombern (z.B. potentieller SU-34-Nachfolger). Die können sicherlich nicht nur auf anfliegende Raketen feuern.

Die Erwartungshaltung an einen KI-gesteuerten Wingman wird also in der Zukunft tatsächlich die Rückendeckung BESSER als ein menschlicher Pilot sein.

Das wäre die Anforderung, wenn er dein Einsatzprofil fliegen sollte, ja. Aber soweit ist die Technik noch lange nicht und das behauptet auch niemand.

Bekannte/beobachtete Kenndaten:
MQ-28 kann > 20-25 g (!!!) schlucken

:what:
Quelle?
Es spricht zwar technisch nichts dagegen, das Ding so stabil zu bauen (ökonomisch und strategisch schon eher), aber wie bitte soll es das mit den Stummelfügelchen für mehr als ruckartige Mini-Kurskorreturen im Tiefstflug nutzen? Da müsste das Ding ja in die 5-Tonnen-Klasse abgemagert werden, damit die Flächenlast in aerodynamisch tragbaren Bereichen bleibt. Sonst kommt es aus der ersten Kurve mit 0 Restenergie raus und muss schon fast nach der nächsten Thermik suchen :ugly: .


Kleine Entschuldigung an der Stelle: In meinem letzten Post habe ich zwar dein "Checkmate" gelesen, aber irgendwie trotzdem weiter die Drohne im Kopf gehabt. Diverse Antworten erübrigen sich damit.


Der sehr scharfe Lufteinlass unterhalb des Cockpits passt zu einem Hochgeschwindigkeitsjäger, aber nicht zu einem Stealth-Jäger.

Abwarten, wie hoch "Hochgeschwindigkeit" ist. Bis in den mittleren Mach 1,x-Bereich kommt man gut mit Kunststoffen aus, die so gut wie keinen Radarquerschnitt haben und kleine, leichte, günstige Maschinen sehen oft extrem schnittig aus, auch wenn sie vergleichsweise langsam fliegen.

Natürlich ist es, gerade bei russischen Studien die medialwirksam gezeigt werden, auch gut möglich, dass mal wieder ein paar geil aussehende, ausländische Ideen zusammgeklatscht wurden, nur damit es geil aussieht.
 
Natürlich ist es, gerade bei russischen Studien die medialwirksam gezeigt werden, auch gut möglich, dass mal wieder ein paar geil aussehende, ausländische Ideen zusammgeklatscht wurden, nur damit es geil aussieht.

Machen Sie ja seit vielen Jahrzehnten. Wenn man überlegt wie die Mig-21 die Phantom ausgetanzt hat und deutsche Mig-29 in den USA die Nato Piloten zur Verzweiflung trieben, haben sie ganz gut "geklatscht".
Anfang der 90er gab es in den USA mal einen Wettkampf von F-15 gegen Su-27, wo sie auch geschlagen wurden.
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Hyperschall haben sie ja auch geklaut...

Bei dem Panzer ging es um seine Einsatzspectrum und das man scheinbar nicht darauf verzichten kann.
 
Das ist alles keine Frage der Trennung zwischen Flügel und Rumpf, sondern der Streckung des ganzen Systems. Man kann auch einen Nurflügel Hoch-G-tauglich bauen und man kann ihn lang genug machen, dass er auch bei hohen Geschwindigkeiten stabil bleibt. Das größte Problem ist die Flügeldicke, denn Nurflügler nutzen normalerweise schon schlankere Profile, um bei gleicher Spannweite (=> Querstabilität, aerodynamische Effizienz <Mach 1) weiterhin die richtige Menge Auftrieb zu haben, und man muss ziemlich groß bauen (YB-49), damit überhaupt Menschen in den Flügel reinpassen. Ausgehend von schlanken Überschallprofilen ergäbe das ein Flugzeug von enormen Abmessungen.
Es ging hier konkret um das postulierte Einsatzprofil der Ochotnik Drohne, die @Tschetan verlinkt hatte.
Natürlich kann man, bar jeglicher Vernunft, ein für Langstreckeneinsatz bei hoher Unterschallgeschwindigkeit ausgelegtes Flugzeugprofil, derart verbiegen, dass es evtl. auch in den Überschall kommt.
Das ist aber nicht die Frage gewesen.
Die Frage ist, ob ein solches Flugzeugprofil als autonomer Begleitjäger ala Wingman funktioniert = Nein, weil Nurflügler prima gerade aus fliegen aber echt beschissen im Kurvenkampf sind.
Zum Abstand zwischen Konzept und Wirklichkeit sagt das PDF eigentlich auch alles.
Wahrscheinlich endet das wieder wie Eurohawk...
Kann sein, kann auch nicht sein.
Technologisch geht es aber in die richtige Richtung.
Ein immer größerer Teil der Raketen setzt auf Radar, vom Radar des Trägerflugzeugs kontrollierte Startphase oder hat zumindest schwenkbare IR-Sensoren mit Erfassungsbereichen >180 °. Ich würde nicht damit rechnen, dass FCAS oder irgend ein anderen Luftkampfsystem, dessen Entwicklung jetzt beginnt, sich 2050 noch damit herumschlagen muss, dass das gesamte Fluggerät auf den Feind ausgerichtet werden muss.
Das tun die Raketen schon heute nicht :D
Du kannst, sofern du eine elektronische Aufschaltung hast, sowohl eine AIM.-120 als auch ein AIM-9 nach vorne abschießen, und dennoch ein Flugzeug, das hinter dir fliegt treffen. Die Raketen fliegen simpel einen Bogen.
Die Russen haben das Konzept bei IR-Raketen, dass sie zumindest die Rüstmöglichkeit haben, diese rückwärtsschießend zu montieren.
Ein 3D-360° Angriffsszenario ist heute Standard und der Wingman wichtiger den je.
Und statt Bordkanonen reden wir mittlerweile von autonmen Abwehrstationen mit 180° Schwenkbereich zumindest bei den größeren Jagdbombern (z.B. potentieller SU-34-Nachfolger). Die können sicherlich nicht nur auf anfliegende Raketen feuern.
Nun, alles schon dagewesen. Auch die B-52 hatte ursprünglich 4x 12,7 mm BK bzw. 1x20 mm Vulkan im Heck. Auch die Tu-95 hatte was ähnliches.
Die Problematik ist bei all diesen Systemen, dass sie auf Grund ihres Gewichts und Abschussenergien nur in größeren Flugzeugen untergebracht werden können udn das Abschießen der Munition zu erheblichen Gewichtsverlagerungen führt.
Die Entwicklung geht eigentlich in eine andere Richtung, dass eben "smarte" Munition , welche in gewissem Umfang selbst steuernd ist, entwickelt wird.
BK werden auch in ferner Zukunft notwendig sein.
nicht umsonst erhalten selbst die F-22 oder counterparts immer noch eine Kanone, denn beyond-visual-range oder Mittelstreckenraketen (eben AIM-120) haben eine reale Trefferchance von unter 40%, eine AIM-9 ungefähr ähnlich.
Wie weiter oben beschrieben, hängt es sehr vom Technologieunterschied der Gegner ab. Bei ungefähr gleich entwickelten Flugzeugen kommt es bei 60-70% der Fälle in den tatsächlichen Dogfight.
Und somit bei einer angedachten KI-Wingmanunterstützung zu ähnlichen benötigten Flugleistungen.

Äh - der Sprung ist eigentlich von unter 20g auf über 20g das Bemerkenswerte.
Und die Dauer ist entscheidend :D
Ein Durchschnittsschleudersitz macht zw. 20 und 27,5 für wenige millisekunden.
Ein Bleistift, dass aus 1 m Höhe dir vom Schreibtisch auf denFfliesenboden fällt, hatte 1000 g^^

In der Regel werden die Flugzeugzellen so ausgelegt, dass der Faktor der maximalen Pilotenbelastung = 9g mal 1,5 genommen wird = 13,5 g
Ich kann jetzt hier kaum manuals öffentlich machen, wo noch ein gewisser Stempel drauf ist, OK?

Glaube mir einfach an der Stelle, dass sowohl USA, als auch China, Russland weiss ich nicht, an Flugzeugzellen arbeiten, die für Dauerbelastungen im Minutenbereich > 50g ausgelegt werden.

Das ist auch deswegen notwendig, weil bei einem normalen Pulldown Manöver recht schnell für Sekundenbruchteile 10-12 g erreicht werden, was natürlich ix mit der 9 g Belastung im Kurvenkampf zu tun hat (außer der Kraft auf die Zelle selbst).
Z. B. eine F-16 kann von der Zelle her knappe 13,5 g ertragen, ein Eurofighter sogar tatsächlich 14 g.
Die F-22 ist angeblich von der Zellenstabilität her bis zu 15,5 g ausgelegt, dafür gibts aber nix konkretes im Netz.
Nur Militärforenangaben von US F-22 Piloten.

Das Problem ist der Pilot.
Man löste das, in dem man ab den ca. 1980gern den Piloten um 20-35° geneigte (liegende Position) Schleudersitze gab und nicht nur eine Druckhose, sondern einen ganzen Druckanzug und natürlich den bekannten Joystick mit Armablage statt dem Steuerknüppel.
Dadurch konnte man operativ von 7 g auf derzeit ca. 9 g hochfahren.
interessantes Nebengimmick: die Mig-29 ist das mir bekannte einzig zugelassene Militärflugzeug, dass 10g fliegen kann und darf.
Es spricht zwar technisch nichts dagegen, das Ding so stabil zu bauen (ökonomisch und strategisch schon eher), aber wie bitte soll es das mit den Stummelfügelchen für mehr als ruckartige Mini-Kurskorreturen im Tiefstflug nutzen? Da müsste das Ding ja in die 5-Tonnen-Klasse abgemagert werden, damit die Flächenlast in aerodynamisch tragbaren Bereichen bleibt. Sonst kommt es aus der ersten Kurve mit 0 Restenergie raus und muss schon fast nach der nächsten Thermik suchen :ugly: .
Es ist relativ einfach.
Man macht es ähnlich der SU-35 und dreht die komplette Maschine.
Bei ausreichend Triebwerkkraft kein Thema, Limit wie immer nur der Pilot.
Abwarten, wie hoch "Hochgeschwindigkeit" ist.
Vom Design her, ob es tatsächlich mehr als 1,2 oder 1,6 Schall schafft, weiss ja keiner, ausschließlicher Kommentar zum Konstruktionselement.
 
Ich weiß nicht ob die Zahlen alle im Video stimmen aber gut gemacht finde ich

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Nicht nur LKWs:
Von den USA wurden über 400.000 Jeeps und LKW, 13.000 Lokomotiven und Güterwagen, 90 Frachtschiffe, 4000 Bomber, 10.000 Jagdflugzeuge und über 7000 Panzer an ihre sowjetischen Alliierten geliefert. Die Briten und Kanadier lieferten weitere 5000 Panzer und 7000 Flugzeuge.
Aus:

Oder andersherum, ohne die USA würden wir jetzt in "Großgermania" leben...^^
 
Nicht nur LKWs:
Von den USA wurden über 400.000 Jeeps und LKW, 13.000 Lokomotiven und Güterwagen, 90 Frachtschiffe, 4000 Bomber, 10.000 Jagdflugzeuge und über 7000 Panzer an ihre sowjetischen Alliierten geliefert. Die Briten und Kanadier lieferten weitere 5000 Panzer und 7000 Flugzeuge.
Aus:

Oder andersherum, ohne die USA würden wir jetzt in "Großgermania" leben...^^
Das ist durchaus richtig, entscheidend für den Krieg waren abe die Lieferungen des

Das 1. Moskauer Protokoll wurde am 1.10.1941 in höchst bedrängter Lage für die Rote Armee unterzeichnet. Der deutsche Vormarsch auf Moskau wurde wieder aufgenommen, Anfang Oktober führten die Kesselschlachten von Wjasma und Brjansk eine der größten militärischen Katastrophen für die Rote Armee herbei.

Die Zusagen des Protokolls für den Zeitraum Okt41 bis Juni 1942, also für 9 Monate (bis zum erforderlichen Anschlußprotokoll):

1,5 Mio. Tonnen Weizen (Weizen-Bruttoernte UdSSR 1942 12,5 Mio Tonnen)

sowie Waren für 1 Milliarde $, darunter:
1.800 Flugzeuge (Gesamtbestand der Roten Armee 1.1.42: etwa 12.000 Kampfflugzeeuge)
2.250 Panzer (Gesamtbestand der Roten Armee 1.1.42: 7.700)
1.000 Flugabwehrgeschütze, darunter 152 90mm und 756 37mm ((Gesamtbestand der Roten Armee 1.1.42: : 7.900)
5.000 Jeeps
85.000 Lastkraftwagen (die Gesamtproduktion der SU 1941-45 betrug 205.000 LKW, davon 150.000 für das Militär) (Gesamtbestand der Roten Armee an Fahrzeugen aller Art 1.1.42: 318.000)
108.000 Feldtelefone
562.000 Meilen Feld-Telefonkabel
9.000 Tonnen Panzerplatten (Gegenwert etwa 300 T-34)
30.000 Tonnen Sprengstoff Toluol und TNT
15.000 Tonnen Chemikalien
max. mögliche Anzahl Werkzeugmaschinen (industrielle Dreh-, Fräs-, Bohr- Pressmaschinen etc.), geliefert: 3.253 Stück
1.6 Mio. Paar Militärstiefel (für die Mobilisierung und den Neuaufbau der Roten Armee)
1 Mio. yards. Militärstoff
dazu kamen noch unvereinbart:
624 PSW,
rd. 100.000 MPi, (Gesamtbestand der Roten Armee 1.1.42: 173.000)
rd. 1000 Traktoren,
45.000 Tonnen Stacheldraht etc.

Die vereinbarten Waren wurden in den 9 Monaten fast sämtlich geliefert, abzüglich einiger Kriegsverluste auf dem Transport.

Die UdSSR verlor 1941/1942 fast 50% ihrer Nahrungs Anbaufläche und war ab Ende 1941 von einem LKW Engpass betroffen, der auch nicht produktionstechnisch die nächsten 2 Jahre hätte aufgefangen werden können. (1941 Umwandlung vieler Produktionstädten zur Panzerproduktion)
Die verbliebenen Anbauflächen waren logistisch wesentlich "schlechter", da weit verstreut.
Dadurch das die USA seit Dezember 1941 im großen Maßstab Weizen und Essensrationen lieferte, die direkt zentral über das Eisenbahnetz verteilt werden konnten (Armee und Produktionsstädten), sowie bis September 1942 80000 LKW lieferten, machten sie die Rote Armee überhaupt operationfähig!
Diese beiden Faktoren bedingen sich untereinander, da ohne den Weizen und Essenrationen, hätte die UdSSR große Mengen LKW von der Roten Armee abziehen müssen, um die Ernte einzubringen und vor allen dingen an die Bahnhöfe zu transportieren , um sie dann zu verteilen.
Der Weizen, die Essenrationen und LKW Lieferungen waren 1942 absolut entscheidend, darüber hinaus bestand 80-90% der Führungsmittel der Roten Armee und VVS (Rote Luftwaffe) 1942 aus USA Funkgeräten und Feldtelefonen.

Ohne diese Lieferungen hätten die Reserven für Opertion Uranus (Einschließung Stalingrad) und Operation Mars (Gegenangriff bei Reschew) gar nicht gebildet werden können
Dazu kommt die zwangsweise Umschichtung der Militärausgaben, Forschung und Produktion des 3. Reiches mit Schwerpunkt auf Luftwaffe und U-Boote, durch die Westalliierten. Bereits 1942 wanderten 70-75% aller Rüstungsausgaben in Luftwaffe und U-Boote, das Heer und die Panzerproduktion konnte sich da nur stumm hintenanstellen.
Mit der Niederlage bei Stalingrad war die Operative Niederlge perfekt und alle weiteren Lieferungen, beschleunigten die Niederlage des 3. Reiches.

Quellen. Verschiedene aber hauptsächlich David Glantz und US War Department, "Quantities of Lend-Lease Shipments World War II"
 
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