Der Militärthread

Na wenn man sieht das Russland trotz des Rückzuges nach Osten und Verlagerung der Industrie nach Osten, im Laufe des Krieges alleine 50000 T34, T-34-85 baute, sollte man die Hilfe des Westen als Willkommen, aber nicht entscheidend sehen. Sie überbrückt eine Phase.
Die Frage stellt sich auch, welche Panzer sie erhielten und wie groß die Kampfkraft war.
Bei den Flugzeugen entschieden nicht westliche Modelle den Kampf, sondern IL-2 und Jaks.
Nicht zu vergessen, das durch die Ostfront, die Wehrmacht keine Reserven für den
weiteren Luftkrieg gegen England hatte und die Kriegsführung in Afrika für die Engländer wesentlich erleichtert wurde.
Sicher wäre auch eine Landung in der Normandie, ohne den Druck der roten Armee im Osten, zum Scheitern verurteilt gewesen.
Der Luftkrieg über Deutschland hätte auch einen anderen Verlauf genommen.
Ja, man hat Russland am Anfang sicher geholfen, aber die kämpften im Prinzip gegen " Westeuropa", da fast die gesamte Industrie durch die Nazis genutzt und gegen die SU mobilisiert wurde.


Bevor übrigens massive Hilfe 1941 eintrudeln,, verlor die Wehrmacht die " Schlacht von Moskau", ab Oktober 1941.



"über „die völlige Verausgabung der Truppe und die Notwendigkeit von Ablösungen“. Generalstabschef Franz Halder notierte: „Die Truppe ist hier am Ende.“ Regimenter, normalerweise bis zu 3000 Mann unter dem Kommando eines Obersten, bestünden nur noch aus 400 Gewehren, geführt von einem Oberleutnant."


"Als die Front schließlich im Februar 1942 in einem winterbedingten Stellungskrieg erstarrte, zählte die Wehrmacht rund eine Million Gefallene, Verwundete, Kranke und Vermisste. Als Ersatz standen einschließlich der Genesenen gerade einmal 500.000 Mann bereit. Auch die Verluste an Fahrzeugen und weiterem Material waren kaum zu ersetzen"
 
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Na wenn man sieht das Russland trotz des Rückzuges nach Osten und Verlagerung der Industrie nach Osten, im Laufe des Krieges alleine 50000 T34, T-34-85 baute, sollte man die Hilfe des Westen als Willkommen, aber nicht entscheidend sehen. Sie überbrückt eine Phase.
Die Frage stellt sich auch, welche Panzer sie erhielten und wie groß die Kampfkraft war.
Bei den Flugzeugen entschieden nicht westliche Modelle den Kampf, sondern IL-2 und Jaks.
Nicht zu vergessen, das durch die Ostfront, die Wehrmacht keine Reserven für den
weiteren Luftkrieg gegen England hatte und die Kriegsführung in Afrika für die Engländer wesentlich erleichtert wurde.
Sicher wäre auch eine Landung in der Normandie, ohne den Druck der roten Armee im Osten, zum Scheitern verurteilt gewesen.
Der Luftkrieg über Deutschland hätte auch einen anderen Verlauf genommen.
Ja, man hat Russland am Anfang sicher geholfen, aber die kämpften im Prinzip gegen " Westeuropa", da fast die gesamte Industrie durch die Nazis genutzt und gegen die SU mobilisiert wurde.
Wo soll man bei so viel geballten Unsinn anfangen?

Auch 100000 Panzer sind ein Haufen Metallschrott bei Tiefen Operationen ohne motorisierte Infantrie zur Deckung!
Ohne die LKW der USA keine Opertionen der Roten Armee und keine Nahrung für Industriearbeiter und Soldaten
Das mit den IL-2 und Jaks ist der ultimative Scherz, das erste mal, dass die VVS einigermaßen känpfen konnte, und nur Dank der Führungsmittel und technischen Upgrades aus den USA war bei Kursk, nur das da schon 80% der LW nach Westen verlegt war, durch den Bomberkrieg der Westalliierten.
Entschieden haben den Luftkrieg in ganz Europa Spitfire und Thunderbolt plus Lancaster und B-17 und nichts anderes.
Du hast so wirklich gar keine Ahnung von Militär, Operationen, Verbundenen Waffen und Operationen, von Luftwaffe schon gleich gar nicht.
 
Krass! Wieder was dazu gelernt. Das Russland damals soviel Kriegsmaterial von den USA bekommen hatte wusste ich gar nicht.:wow:
 
Krass! Wieder was dazu gelernt. Das Russland damals soviel Kriegsmaterial von den USA bekommen hatte wusste ich gar nicht.:wow:
Kann man bei Wiki nachlesen, nur es hat nicht den Krieg entschieden. Man muß auch die Menge auf 4 Jahre verteilen und dann relativiert dich vieles.
Wirtschaftlich gesehen ist es schon verrückt, das Russland alleine 50000 T-34 Typen gebaut hat. Das bedeutet eben auch Motoren , Munition, Stahl, Kohle usw, unter diesen Bedingungen.
 
Ohne diese Lieferungen hätten die Reserven für Opertion Uranus
Was mich bei deinen Posts darüber wundert ist, dass du nie darauf eingehst wie sehr die sowjetische Industrie auch
vor dem Krieg durch US Personal aufgebaut wurde.
Auch vermisse ich sowas wie Flugzeugbenzin bei dir, ich hab da Zahlen im Kopf in denen die Sowjets den Treibstoff für ihre modernen Maschinen nur zu weniger als 10 Prozent selbst produzieren konnten.
Krass! Wieder was dazu gelernt. Das Russland damals soviel Kriegsmaterial von den USA bekommen hatte wusste ich gar nicht.:wow:
Ja man unterschätzt das manchmal...
 
Was mich bei deinen Posts darüber wundert ist, dass du nie darauf eingehst wie sehr die sowjetische Industrie auch
vor dem Krieg durch US Personal aufgebaut wurde.
Auch vermisse ich sowas wie Flugzeugbenzin bei dir, ich hab da Zahlen im Kopf in denen die Sowjets den Treibstoff für ihre modernen Maschinen nur zu weniger als 10 Prozent selbst produzieren konnten.
Das ist mir z.B. beides relativ neu und wusste ich so nicht und ich kann auch nicht alles wissen, auch ich kann nicht 24/7/365 nur Bücher konsumieren.
Aber Danke für die Hinweise, habe ich wieder etwas dazu gelernt.
Dass das Flugzeugbenzin der Amis mit 130 und dann vor allen dingen 150 Oktan ziemlich entscheidend war, das wusste ich. Die Engländer hatten ja schon vor der Luftschlacht um England schon hochoktanierten Sprit bei den USA eingekauft und konnt so ihre Merlin Motoren mit höherer Verdichtung (ergo mehr PS) fliegen.
Die LW hatte bis auf einzelne Geschwader mit bestimmten Flugzeugen die auf C3 liefen (120-130 Oktan) den ganzen Krieg über ihre Flugzeuge mit B4 (95 Oktan) am laufen, insoweit konnten die deutschen Motoren alleine schon nie mit der Verdichtung alliierter Motoren laufen, was ergo weniger Leistung bedeutete.

So als Vergleich der Merlin Motor hatte nur 28 Liter Hubraum, der DB 605 35 Liter allerdings konnte der Merlin dank dem wesentlich höher oktanierten Sprit auch mit wesentlich höherer Verdichtung laufen und generierte dann ab 1943 auch deutlich mehr Leistung plus seinen 2 Stufenlader.
Ich dachte halt, das die VVS meistens mit B4 geflogen ist über den Krieg.
 
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Wo soll man bei so viel geballten Unsinn anfangen?

Auch 100000 Panzer sind ein Haufen Metallschrott bei Tiefen Operationen ohne motorisierte Infantrie zur Deckung!
Ohne die LKW der USA keine Opertionen der Roten Armee und keine Nahrung für Industriearbeiter und Soldaten
Das mit den IL-2 und Jaks ist der ultimative Scherz, das erste mal, dass die VVS einigermaßen känpfen konnte, und nur Dank der Führungsmittel und technischen Upgrades aus den USA war bei Kursk, nur das da schon 80% der LW nach Westen verlegt war, durch den Bomberkrieg der Westalliierten.
Entschieden haben den Luftkrieg in ganz Europa Spitfire und Thunderbolt plus Lancaster und B-17 und nichts anderes.
Du hast so wirklich gar keine Ahnung von Militär, Operationen, Verbundenen Waffen und Operationen, von Luftwaffe schon gleich gar nicht.

Ich denke nicht das du russische Militärliteratur gelesen hast ?
Nur mal zu den Luftstreitkräften der SU und ihrem Nachschub

"Bereits vom Juli bis zum September 1941 lieferten die Werke der Flugzeugindustrie an die Front 4517 Kampfflugzeuge. (3) Insgesamt wurden in der zweiten Jahreshälfte 1941 8444 Kampfflugzeuge, einschließlich 5229 Jagdflugzeuge (2211 MiG-3, 2141 LaGG-3, 877 Jak-1) produziert. In den Klammern merken wir an, daß Deutschland, für welches ganz Europa arbeitete", in beiden Jahreshälften des Jahres 1941 nur 2850 Jagdflugzeuge produzierte."
Bereits vom Juli bis zum September 1941 lieferten die Werke der Flugzeugindustrie an die Front 4517 Kampfflugzeuge. (3) Insgesamt wurden in der zweiten Jahreshälfte 1941 8444 Kampfflugzeuge, einschließlich 5229 Jagdflugzeuge (2211 MiG-3, 2141 LaGG-3, 877 Jak-1) produziert. In den Klammern merken wir an, daß Deutschland, für welches ganz Europa arbeitete", in beiden Jahreshälften des Jahres 1941 nur 2850 Jagdflugzeuge produzierte."


Das im ersten halben Jahr.

Zum Vergleich produzierten die USA rund 200000 Flugzeuge im 2.WK, Russland zwischen 110-120000 Flugzeuge
Panzer USA rund 95000 und Russland über 105000.
Wenn man nur diese Produktionszahlen sieht und ihren Einsatz auf einen Kriegsschauplatz, ist es falsch zu behaupten, das Russland ohne die Lieferung, meist zweitrangigen Kriegsmaterials, untergegangen wäre.
Kriege werden durch Wirtschaft gewonnen.

Klar war die Hilfe wichtig, aber sie begann erst ab 1943 richtig und da waren viele große Schlachten geschlagen und die russische Rüstungsindustrie lief auf vollen Touren.
 
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Das ist mir z.B. beides relativ neu und wusste ich so nicht und ich kann auch nicht alles wissen, auch ich kann nicht 24/7/365 nur Bücher konsumieren.
Na ich hab gedacht, dass wenn ich das mitbekommen hab, dass du das erst recht mitbekommen hast :D
Nur mal zu den Luftstreitkräften der SU und ihrem Nachschub
Ja schön.
Und?
Treibstoff? Einzelteile der Flugzeuge? Logistik für den Betrieb?

Denk doch mal an GB letztens, oh Tankstellen bekommen kaum noch Benzin. Woran lag es?
Lastwagenfahrer fehlten. Ein Teil der Kette hat alles ausgebremst.
Außerdem ist der Zeitpunkt der Ausfälle grade im Krieg sehr wichtig.
 
Na ich hab gedacht, dass wenn ich das mitbekommen hab, dass du das erst recht mitbekommen hast :D

Ja schön.
Und?
Treibstoff? Einzelteile der Flugzeuge? Logistik für den Betrieb?

Denk doch mal an GB letztens, oh Tankstellen bekommen kaum noch Benzin. Woran lag es?
Lastwagenfahrer fehlten. Ein Teil der Kette hat alles ausgebremst.
Außerdem ist der Zeitpunkt der Ausfälle grade im Krieg sehr wichtig.

Ich denke zB das alleine 1941 nach dem Angriff, fast 8500 Flugzeuge an die Front geliefert wurden und die Russen kein Problem hatten die Dinger in die Luft zu bringen.
Trotz riesiger Verluste, konnten sie diese während des ganzen Krieges ausgleichen und ihre Streitkräfte ausbauen.
Dazu benötigt man Flugzeuge, Treibstoff und Fluglehrer, um neue Piloten auszubilden.
Wie geschrieben, due Hilfe war wichtig, aber hat den Krieg an der Ostfront nicht entschieden.

Übrigens haben die Russen vor dem Krieg sehr stark kooperiert.
ZB Junkers und andere Firmen und Produkte. Auch im militärischen nutzte Deutschland die SU für Forschung und Entwicklung.


Da schon einmal ein Beitrag des Österreichischen Heeres im Thread verlinkt wurde, passt das ganz gut.

Hier eine interessante Analyse der militärischen Situation in der Ukraine.
Schön zu erkennen die drohende " Einkreisung", die viele, trotzt deutlicher Signale, nicht erkennen konnten.

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Kann man dann ja auch wenigstens mal verlinken... :nene:

Ich habe nur den Tip gegeben bei Wiki nachzusehen, wenn er erstaunt ist. Er antwortete auch auf Dons Text.
Bin mir also keiner Schuld bewusst.
Wobei Don natürlich einen Link hätte anführen können...., aber eigentlich sollte ja jeder bei Interesse mal googlen, ist hier ja keine Doktorarbeit?
 
Es ging hier konkret um das postulierte Einsatzprofil der Ochotnik Drohne, die @Tschetan verlinkt hatte.
Natürlich kann man, bar jeglicher Vernunft, ein für Langstreckeneinsatz bei hoher Unterschallgeschwindigkeit ausgelegtes Flugzeugprofil, derart verbiegen, dass es evtl. auch in den Überschall kommt.
Das ist aber nicht die Frage gewesen.
Die Frage ist, ob ein solches Flugzeugprofil als autonomer Begleitjäger ala Wingman funktioniert = Nein, weil Nurflügler prima gerade aus fliegen aber echt beschissen im Kurvenkampf sind.

Ich komme nicht mehr ganz mit:
Reden wir jetzt von einem konkreten Einsatz"profil", dass entweder hochbeweglich im Unterschall bis transsonischen Bereich sein kann ODER gut für höhere Überschallgeschwindigkeiten, aber unabhängig von der Bauform selten für beides? Oder reden wird davon, was prinzipiell mit Nurflüglern möglich und welche aerodynamischen Profile und Proportionen sie dafür bräuchten?

Technologisch geht es aber in die richtige Richtung.

Das zweifelt niemand an. So wie nahezu jede militärische Entwicklung, die man in Deutschland die letzten Jahrzehnte angestoßen hat. Die großen Defizite gibt es am anderen Ende: Man muss nicht nur in die richtige Richtung losspazieren, sondern man muss auch bei einem konkreten, homogenen, zu den tatsächlichen Anforderungen passenden Endprodukt ankommen. Und das geht mit schöner Regelmäßigkeit in die Hose, weil die Konzerne darauf aus sind, für möglichst viel Steuergeld möglichst viel Know-How aufzubauen, dass sie dann auf dem freien Markt teuer verkaufen können. Aber nicht darauf, der Bundeswehr das nötige Equipment zu liefern. (Im Gegenteil, je größer die Lücken, desto lukrativer die Nachrüstung.)
Und die Bundeswehrverwaltung lässt das halt in der Regel mit sich machen und steigt nicht den Abzockern aufs Dach, sondern dem Parlament, dass noch mehr Kohle rüberschieben soll. Genau nach so einem Szenario ließt sich für mich auch das neue Projekt: Bereits in die offizielle Broschüre dreht sich zu >>80% nicht, darum, was am Ergebnis toll für die Bundeswehr wäre, sondern was an seiner Entwicklung toll für die Unternehmen ist (und dank abfallender Brotkrumen in weit geringerem Maße auch für deren Wahlkreise winkwink). Der BDLI verspricht nicht einmal, dass sie ein tolles Produkt bauen werden, sondern nur, dass seine Mitglieder danach wissen, wie man ein tolles Produkt bauen sollte.
Falls mal ein kritischer Kunde vorbeikommt, der auf sein Budget achtet.

Ein 3D-360° Angriffsszenario ist heute Standard und der Wingman wichtiger den je.

Damit wird aber dessen Fähigkeit zu schneller Neuausrichtung irrelevant, insbesondere wenn man nicht einen, sondern ein halbes Dutzen haben. Wieso sollte ein Kugelschwarm möglichst schnell um irgend eine Achse rotieren können?

Die Problematik ist bei all diesen Systemen, dass sie auf Grund ihres Gewichts und Abschussenergien nur in größeren Flugzeugen untergebracht werden können udn das Abschießen der Munition zu erheblichen Gewichtsverlagerungen führt.

Die Tu-95 hatte laut Wiki 200 Schuss zu je rund 250 g. Also maximal 50 kg, wenn man sie komplett leerschießt. Das ist auch bei deutlich kleineren Flugzeugen problemlos machbar; ein Eurofighter verbraucht bei maximalem Schub die gleiche Menge Sprit binnen 20 Sekunden. (Nichts desto trotz soll FCAS ja [insert Dr. Evil Zitat mit doppelten Anführungszeichen] bekommen)

Was dagegen ein Problem ist: Den kompletten Turm samt Druckkabine für den Schützen unterzubringen. Man braucht sich nur die Tu-14 anzugucken, um zu sehen, was der Waffenstand einer Tu-95 aus einem Flugzeug mit der halben Größe eine Su-34 macht. An der Tu-16 passte er schon etwas besser, stellt aber immer noch eine ordentliche Belastung der Zelle da, verhindert die Unterbringung eines vernünftigen rückwärtigen Radars, stört die Aerodynamik, etc.. All das gegen den praktisch nicht vorhandenen Nutzen einer handgeführten Kanone bei typischen Angreifern ab den 60ern haben zur Abschaffung der direkten Selbstverteidigung geführt.
Aber genau diese miese Bilanz verschiebt sich massiv, wenn man nur noch die reine Waffe in einem Mini-Turm unterbringt und ein hohe Zielgenauigkeit selbst gegen schnellste Objekte erreicht, in dem man moderne Steuerungstechnik nimmt. Blick über den Tellerrand zu Marine: Keine hat in den 60ern oder 70ern noch viel auf eine FLAK gehalten. Heute sind Phalanx, Kashtan, Goalkeeper, Meroka,... Standard. Und 2-3 Jahrzehnte später erreichen die Systeme Größen und Geschwindigkeiten, die sie auch wieder lufttauglich machen.

Glaube mir einfach an der Stelle, dass sowohl USA, als auch China, Russland weiss ich nicht, an Flugzeugzellen arbeiten, die für Dauerbelastungen im Minutenbereich > 50g ausgelegt werden.

Ich zweifel ja, wie gesagt, nicht daran, dass man sowas bauen kann. Ingenieure träumen schon seit Ewigkeiten davon, nur leider platzen die Wassersäcke im Cockpit so leicht. Aber die MQ-28 einfach nicht wie etwas aus, bei dem ich mir eine Umsetzung solcher Wünsche als sinnvoll vorgestellt hätte.

Es ist relativ einfach.
Man macht es ähnlich der SU-35 und dreht die komplette Maschine.
Bei ausreichend Triebwerkkraft kein Thema, Limit wie immer nur der Pilot.

Triebwerkskraft ist aber eben nicht unbegrenzt und die QM-28 hat trotz Außenabmessungen jenseits einer F-35 weiterhin nur ein Triebwerk, dass den Proportionen nach auch keinen größeren Durchmesser haben kann. (Masse konnte ich leider keine Angaben zu finden, deswegen die F-35 selbst als Beispiel im weiteren Verlauf)
Und die F-35 ist definitiv kein Muster, dass eine Minute bei 50 g oder auch nur 25 g fliegt, auch nicht ohne Piloten und mit noch so vielen Verstärkungen. Bei 25 g reden wir hier, wenn schon etwas Sprit raus ist, immer noch von 700 "Tonnen" = 7 MN, die in der Kurve nach außen drücken. Das übersteigt die Auftriebsfähigkeiten von 42 m² Tragfläche radikal. Da nützt es auch nichts, wenn du die Kiste mit Schubvektor auf 90° Anstellwinkel bringst, die kachelt erstmal in der bisherigen Richtung weiter und ehe du sie mit deinen mickrigen 0,2 MN Nachbrennerschub nenneswert in die neue Orientierung beschleunigt hast, vergehen sowieso Ewigkeiten. Um 25 g auch nur halbwegs aerodynamisch fliegen und den Schwung in eine neue Richtung mitnehmen zu können, würde ich ein Design in Richtung einer Draken zzgl. großzügigen Canards bei radikaler Abmagerungskur erwarten.

(50 g? Weit jenseits meines aerodynamischen Vorstellungsvermögens. Mal so als Überschlagsrechnung: Leitwerk und Rumpf einer F-35 haben maximal die doppelte Grundfläche der Tragflächen, also angenommene 136 m² Gesamtfläche die der Vogel in den Wind stellen kann. Nimmt man dafür den cW-Wert einer flachen Platte an - real ist sie auch in der Richtung noch deutlich windschlüpfriger - ergibt das bei @1080 km/h Bewegung in dieser Richtung und unter Vernachlässigung erster transsonischer Effekte nur 6,3 MN maximalem Luftwiderstand. Das heißt um das maximale Startgewicht überhaupt mit 25 g abzubremsen, müsste eine F-35 bereits mit Überschallgeschwindigkeit quer zur eigentlichen Flugrichtung unterwegs sein. Sonst kann sie schlicht rein aerodynamisch nicht den nötigen Widerstand aufbringen und driftet einfach auf einer balistischen Bahn mit geringerer Krafteinwirkung davon.)


Krass! Wieder was dazu gelernt. Das Russland damals soviel Kriegsmaterial von den USA bekommen hatte wusste ich gar nicht.:wow:

Das entscheidende war das nicht-Kriegsmaterial. Wie dargelegt wurde: Nur dank der Hilfslieferungen konnte sich die Sowjetunion auf den Krieg konzentrieren. Die eigentlichen Kampfhandlungen wurden dann überwiegend mit eigenem Militärgerät gewonnen. Aber ohne die Hilfe hätte Stalin mehr Menschen verhungern lassen, als real im Krieg gefallen sind.
 
Das entscheidende war das nicht-Kriegsmaterial. Wie dargelegt wurde: Nur dank der Hilfslieferungen konnte sich die Sowjetunion auf den Krieg konzentrieren. Die eigentlichen Kampfhandlungen wurden dann überwiegend mit eigenem Militärgerät gewonnen. Aber ohne die Hilfe hätte Stalin mehr Menschen verhungern lassen, als real im Krieg gefallen sind.

Sicher nicht ganz falsch, aber wenn man beachtet das die richtige Hilfe erst ab 1943 begann und da der " Zahn" bei der Wehrmacht dabei war gezogen zu werden, kann man behaupten, das die SU sicher auch alleine gewonnen hätte.

"Der größte Teil der Lieferungen erfolgte erst ab 1943, so dass während der Schlacht von Stalingrad erst 5 % der sowjetischen Militärfahrzeuge aus Importen bestanden.[16] Auf Grund logistischer Schwierigkeiten wurden im Herbst 1942 statt der geplanten 1.608.000 short tons nur 840.000 short tons von den USA verschifft.[17]"


Wenn man betrachtet das GB die dreifache an Unterstützung aus dem LLP erhalten hat, erkennt man die Leistungen der SU im wirtschaftlichen Bereich.
GB war immerhin noch eine riesige Kolonialmacht.
 
Das entscheidende war das nicht-Kriegsmaterial. Wie dargelegt wurde: Nur dank der Hilfslieferungen konnte sich die Sowjetunion auf den Krieg konzentrieren. Die eigentlichen Kampfhandlungen wurden dann überwiegend mit eigenem Militärgerät gewonnen. Aber ohne die Hilfe hätte Stalin mehr Menschen verhungern lassen, als real im Krieg gefallen sind.
Die LKW waren trotzdem entscheidend, weil du mit Panzern ohne motorisierte Infantrie zu der Zeit vielleicht 50km vorstößt, danach macht die Wehrmacht die Nachschubwege dicht und fängt an die Panzer in Ruhe zu zerstören.
Die US LKW waren mit die Basis für die Operationen der Roten Armee 1942, natürlich noch neben den Essensrationen und den Weizenlieferungen. Dazu kamen noch die ganzen Führungsmittel und Funkgeräte für die Armee und die VVS.
 
Aber ohne die Hilfe hätte Stalin mehr Menschen verhungern lassen, als real im Krieg gefallen sind.
Das wären aber viele gewesen. Im zweiten Weltkrieg sollen 60-80 Millionen Menschen gestorben sein.
Aber Stalin hatte geschätzte 3-7 Millionen seiner Landsleute (Bauern usw) verhungern lassen. Hatte ich gelesen.
 
Die LKW waren trotzdem entscheidend, weil du mit Panzern ohne motorisierte Infantrie zu der Zeit vielleicht 50km vorstößt, danach macht die Wehrmacht die Nachschubwege dicht und fängt an die Panzer in Ruhe zu zerstören.
Die US LKW waren mit die Basis für die Operationen der Roten Armee 1942, natürlich noch neben den Essensrationen und den Weizenlieferungen. Dazu kamen noch die ganzen Führungsmittel und Funkgeräte für die Armee und die VVS.

Hätten doch wie die Wehrmacht auf Pferde setzen können?
Abgesehen davon verstehe ich nicht wie 5% am Fahrzeugbestand insgesamt, 1942 entscheidend sein lönnen?
Das galt bis zur Schlacht von Stalingrad.
Erst Ende 1943 begann die große Hilfe.
 
Ich komme nicht mehr ganz mit:
Reden wir jetzt von einem konkreten Einsatz"profil", dass entweder hochbeweglich im Unterschall bis transsonischen Bereich sein kann ODER gut für höhere Überschallgeschwindigkeiten, aber unabhängig von der Bauform selten für beides? Oder reden wird davon, was prinzipiell mit Nurflüglern möglich und welche aerodynamischen Profile und Proportionen sie dafür bräuchten?
Aaaaalso,
ICH kritsierte, dass die vom @Tschetan verlinkte Drohne in der Beschreibung AUCH als Wingman-Begleitdrohne zum Einsatz kommen kann/soll. MEINE Begründung: Agilität, Manövierfähigkeit eines Nurflüglers ist einem Jagdflugzeugprofil unterlegen (sonst würde vermutlich die F-22 eher einer B-2 ähneln :D)
Darauf hin kam von DIR ein allgemeiner Abriss über Vorteile und theoretische Möglichkeiten eines Nurflüglers.
ICH war immer in der Gedankenwelt über die Sinnigkeit, einer zweifellos stealthfähigen Drohne als KI-Begleitjäger, die wie ein Nurflügler aussieht.
Das zweifelt niemand an. So wie nahezu jede militärische Entwicklung, die man in Deutschland die letzten Jahrzehnte angestoßen hat. Die großen Defizite gibt es am anderen Ende: Man muss nicht nur in die richtige Richtung losspazieren, sondern man muss auch bei einem konkreten, homogenen, zu den tatsächlichen Anforderungen passenden Endprodukt ankommen. Und das geht mit schöner Regelmäßigkeit in die Hose, weil die Konzerne darauf aus sind, für möglichst viel Steuergeld möglichst viel Know-How aufzubauen, dass sie dann auf dem freien Markt teuer verkaufen können. Aber nicht darauf, der Bundeswehr das nötige Equipment zu liefern. (Im Gegenteil, je größer die Lücken, desto lukrativer die Nachrüstung.)
Und die Bundeswehrverwaltung lässt das halt in der Regel mit sich machen und steigt nicht den Abzockern aufs Dach, sondern dem Parlament, dass noch mehr Kohle rüberschieben soll. Genau nach so einem Szenario ließt sich für mich auch das neue Projekt: Bereits in die offizielle Broschüre dreht sich zu >>80% nicht, darum, was am Ergebnis toll für die Bundeswehr wäre, sondern was an seiner Entwicklung toll für die Unternehmen ist (und dank abfallender Brotkrumen in weit geringerem Maße auch für deren Wahlkreise winkwink). Der BDLI verspricht nicht einmal, dass sie ein tolles Produkt bauen werden, sondern nur, dass seine Mitglieder danach wissen, wie man ein tolles Produkt bauen sollte.
Falls mal ein kritischer Kunde vorbeikommt, der auf sein Budget achtet.
Gut, dass theoretische Wunschvorstellungen, technische Umsetzung, Sinnigkeit der Anschaffung und Realität bei der BW Beschaffung verschiedene paar Stiefel sind, dem kann ich kaum widersprechen.
Die Entwicklungsingenieure bei z. B. Lookheed Martin oder Kraus-Maffei sind ja auch nicht ganz auf den Kopf gefallen, wenn sie ein Flugzeug oder Panzer entwickeln.
ICH bin immer ein Fan davon gewesen, lieber 100 Panzer von der Stange zu kaufen als nach 10 Jahren Lieferverzögerung mit nur 10 Panzern mit Carbon-Brillenablage angeben zu wollen...
Damit wird aber dessen Fähigkeit zu schneller Neuausrichtung irrelevant, insbesondere wenn man nicht einen, sondern ein halbes Dutzen haben. Wieso sollte ein Kugelschwarm möglichst schnell um irgend eine Achse rotieren können?
Es waren exemplarische Bilder des künftige Eurofighters...
DAMALS war tatsächlich vorgesehen, einen bemannten Jäger mit 3-4 Drohnen begleiten zu wollen.
die USA testeten bereits solche Konfigurationen mit dem Ergebnis:
Willste Chaos in der Luft haben, nimmste mehrere Drohnen, willste einen effektiven KI-Wingman, bleib bei einer.

hier war der Test mit einer F-35 und 5 oder 6 Drohnen:

Was dann in 10 oder 20 Jahren als Serienmodell tatsächlich bei der Truppe eingeführt wird = keine Ahnung :ka:

In der Tat wäre beim Einsatz von mehreren Drohnen die notwendige Beweglichkeit deutlich geringer, volle Zustimmung.
Setzt sich aber das "§klassische" KI-Wingman Thema durch, muss m. A. nach die Flugleistung und Beweglichkeit einer solchen Drohne mind. der des eigentlichen Jägers entsprechen, im Idealfalls sogar noch deutlich darüber liegen. Ein KI-Wingman macht ja auch nur dann Sinn, wen es messbare Vorteile gegenüber einem normalen Begleiter gibt, oder?

Die Tu-95 hatte laut Wiki 200 Schuss zu je rund 250 g. Also maximal 50 kg, wenn man sie komplett leerschießt. Das ist auch bei deutlich kleineren Flugzeugen problemlos machbar; ein Eurofighter verbraucht bei maximalem Schub die gleiche Menge Sprit binnen 20 Sekunden. (Nichts desto trotz soll FCAS ja [insert Dr. Evil Zitat mit doppelten Anführungszeichen] bekommen)

Was dagegen ein Problem ist: Den kompletten Turm samt Druckkabine für den Schützen unterzubringen. Man braucht sich nur die Tu-14 anzugucken, um zu sehen, was der Waffenstand einer Tu-95 aus einem Flugzeug mit der halben Größe eine Su-34 macht. An der Tu-16 passte er schon etwas besser, stellt aber immer noch eine ordentliche Belastung der Zelle da, verhindert die Unterbringung eines vernünftigen rückwärtigen Radars, stört die Aerodynamik, etc.. All das gegen den praktisch nicht vorhandenen Nutzen einer handgeführten Kanone bei typischen Angreifern ab den 60ern haben zur Abschaffung der direkten Selbstverteidigung geführt.
Aber genau diese miese Bilanz verschiebt sich massiv, wenn man nur noch die reine Waffe in einem Mini-Turm unterbringt und ein hohe Zielgenauigkeit selbst gegen schnellste Objekte erreicht, in dem man moderne Steuerungstechnik nimmt. Blick über den Tellerrand zu Marine: Keine hat in den 60ern oder 70ern noch viel auf eine FLAK gehalten. Heute sind Phalanx, Kashtan, Goalkeeper, Meroka,... Standard. Und 2-3 Jahrzehnte später erreichen die Systeme Größen und Geschwindigkeiten, die sie auch wieder lufttauglich machen.
Nein, ja, ja.
Mir ging es bei Abwehrbewaffnung NICHT um das Gewicht von den paar hundert mitgeführten Schuss Munition, sondern
a) (wie von Dir ausgeführt) um das Einbaugewicht/Größe der Waffe.
und vor allem
b) um die strukturelle Zellenbelastung eine Flugzeuges bei Schuss und die enormen Rückstosskräfte eienr großkalibrigen Waffe
Solltest du jemals z, B. eine echte Schrotflinte abgeschossen haben, erinnern dich die Schmerzen an der Schulter noch ein paar Tage später an die Rückstossenergie.

Kurzum:
Bei großen Mehrzweckkampfflugzeugen /Bombern könnte eine rückwärtige Rohrbewaffnung durchaus immer noch eine Option sein. ich persönlich se da aber eher Systeme, die eine nur sehr geringe/keine Rohrausrichtungsmöglichkeit haben, sondern eher auf smarte Munition setzen.

Das größte potential sehe ICH aber bei künftigen Laser-Abwehrwaffen in Jets:
Aber die MQ-28 einfach nicht wie etwas aus, bei dem ich mir eine Umsetzung solcher Wünsche als sinnvoll vorgestellt hätte.
Es ist ein Versuchsträger für die Strukturoptimierung, KI-Tests usw., KEIN Serienmodell.
Auch war der MQ-28 exemplarisch für die Entwicklung gedacht.
in den USA werden derzeit grob 6 oder 8 verschiedene Testmuster ausprobiert.

daraus:
Die unbemannten Luftfahrzeuge sollen hierbei einen breiten Aufgabenbereich abdecken, indem sie selbständig Luftkämpfe durchführen, Luftnahunterstützung liefern, Begleitschutzaufgaben übernehmen, für Aufgaben in der elektronischen Kampfführung, der Zielmarkierung und zur Wahrnehmung von ISTAR-Aufgaben (Intelligence, Surveillance, Target Aquisition and Reconnaissance) eingesetzt werden können.

Der Versuchsträger von Boing sieht z. b. völlig anders aus...

Der von Kratos sieht so aus:

Mit der MQ-25 wird z. B. ein unbemanntes Tankflugzeug getestet.

Mit der der X47 wurde schon 2011 an dem Thema gearbeitet (Träger-Drohne):


Triebwerkskraft ist aber eben nicht unbegrenzt und die QM-28 hat trotz Außenabmessungen jenseits einer F-35 weiterhin nur ein Triebwerk, dass den Proportionen nach auch keinen größeren Durchmesser haben kann. (Masse konnte ich leider keine Angaben zu finden, deswegen die F-35 selbst als Beispiel im weiteren Verlauf)
Und die F-35 ist definitiv kein Muster, dass eine Minute bei 50 g oder auch nur 25 g fliegt, auch nicht ohne Piloten und mit noch so vielen Verstärkungen. Bei 25 g reden wir hier, wenn schon etwas Sprit raus ist, immer noch von 700 "Tonnen" = 7 MN, die in der Kurve nach außen drücken. Das übersteigt die Auftriebsfähigkeiten von 42 m² Tragfläche radikal. Da nützt es auch nichts, wenn du die Kiste mit Schubvektor auf 90° Anstellwinkel bringst, die kachelt erstmal in der bisherigen Richtung weiter und ehe du sie mit deinen mickrigen 0,2 MN Nachbrennerschub nenneswert in die neue Orientierung beschleunigt hast, vergehen sowieso Ewigkeiten.
Da es sich augenscheinlich um einen Versuchsträger mit nur einem Triebwerk handelt und das Pratt & Whitney aus der F-35 eines der modernsten und stärksten Triebwerke mit 125 kN dry und 190 kN AB, gehe ich schwer davon aus, dass es sich genau um dieses Triebwerk auch handelt.
Die F-35 wird strukturell die 13,5 evtl. 15 g schaffen.
Navy Flugzeuge sind grundsätzlich auf ca. 15 g ausgelegt, um langfristige Strukturschäden bei Starts (3-6 g je nach Katapulttyp) und Landungen 4-8 g auszuschließen.
Um 25 g auch nur halbwegs aerodynamisch fliegen und den Schwung in eine neue Richtung mitnehmen zu können, würde ich ein Design in Richtung einer Draken zzgl. großzügigen Canards bei radikaler Abmagerungskur erwarten.
Aerodynamisch, ja.
Deltaflügler mit Canards sind was Kräfteverschub angeht, derzeit die beste mir bekannte Geometrie.
(50 g? Weit jenseits meines aerodynamischen Vorstellungsvermögens. Mal so als Überschlagsrechnung: Leitwerk und Rumpf einer F-35 haben maximal die doppelte Grundfläche der Tragflächen, also angenommene 136 m² Gesamtfläche die der Vogel in den Wind stellen kann. Nimmt man dafür den cW-Wert einer flachen Platte an - real ist sie auch in der Richtung noch deutlich windschlüpfriger - ergibt das bei @1080 km/h Bewegung in dieser Richtung und unter Vernachlässigung erster transsonischer Effekte nur 6,3 MN maximalem Luftwiderstand. Das heißt um das maximale Startgewicht überhaupt mit 25 g abzubremsen, müsste eine F-35 bereits mit Überschallgeschwindigkeit quer zur eigentlichen Flugrichtung unterwegs sein. Sonst kann sie schlicht rein aerodynamisch nicht den nötigen Widerstand aufbringen und driftet einfach auf einer balistischen Bahn mit geringerer Krafteinwirkung davon.)
Du denkst zu kompliziert.
Ich kann dir mit einer normalen Sportmaschine bis zum Strukturbruch vielfache g´s geben.
Einfaches Dippmanöver genügt (und mit ein Grund, warum so mancher Fluganfänger die ersten 200 h nicht überlebt):
dip.png
 
Ein KI-Wingman macht ja auch nur dann Sinn, wen es messbare Vorteile gegenüber einem normalen Begleiter gibt, oder?

Ich habe so einen " Wingman" eher als Ergänzung verstanden?
Es reicht doch Drohnen zu haben, die meine eigene Aufklärungsreichweite erhöht, damit den Piloten mit seinem Flugzeug von der Gefahr fernhält und für bestimmte Aufgaben die Menge an Waffen erhöht?
Auf der einen Seite wird erklärt das die F-35 so unheimlich schwer zu entdecken ist und Einschränkungen in der Flugleistung daher locker wegsteckt, auf der anderen Seite sollen Drohnen um alles Kreise fliegen?
Vielleicht ist das der Grund warum wir nix auf die Reihe bekommen?
 
Ich habe so einen " Wingman" eher als Ergänzung verstanden?
Es reicht doch Drohnen zu haben, die meine eigene Aufklärungsreichweite erhöht, damit den Piloten mit seinem Flugzeug von der Gefahr fernhält und für bestimmte Aufgaben die Menge an Waffen erhöht?
Auf der einen Seite wird erklärt das die F-35 so unheimlich schwer zu entdecken ist und Einschränkungen in der Flugleistung daher locker wegsteckt, auf der anderen Seite sollen Drohnen um alles Kreise fliegen?
Vielleicht ist das der Grund warum wir nix auf die Reihe bekommen?
Nein, falsch verstanden.
In der Regel werden Kampfflugzeuge immer als "Rotte" in den Einsatz geschickt.

Das ist taktisch die kleinstmögliche Einheit und hat den
1. Vorteil:
dass sich eine Maschine auf das Primärziel (Flugziel/Bodenziel) konzentrieren kann und der seitliche wie rückwärtige Flugraum durch die 2. Maschine abgedeckt wird.
2. Vorteil:
dass genügend Waffenlast vorhanden ist, das Ziel nötigenfalls ein zweites Mal angreifen zu können oder noch genügend Waffenlast vorhanden ist, um ein oder mehrere Sekundärziel abzuarbeiten.

Auch Flugzeuge mit Stealtheigenschaften operieren so,
weil spätestens auf Sicht natürlich auch ein Stealthflugzeug erkannt werden kann.

Prinzipiell ist JEDES Stealthflugzeug auf dem Radar zu erkennen, der Operator muss eben entscheiden, ob der Fliegenschiss oder vermeidliche Vogelschwarm nicht doch ein Jet ist - thats all

Die romulanische/klingonische Tarnvorrichtung aus Star Treck gibt es nicht :D

Wie weiter oben ausgeführt, ist die Wahrscheinlichkeit eines Dogfights sehr hoch (darum immer noch Maschinenkanonen selbst bei der F-22 an Bord) und zu zweit kann man Gegner schlichtweg besser bekämpfen als auf sich alleine gestellt.

Um primär Personal zu sparen aber auch um die Vorteile einer KI zu nutzen wird nun eben eine Evolution angestrebt,
dass der "wingman", also die 2. Maschine einer Rotte durch ein oder mehrere drohnenartige Fluggeräte zu ersetzen.

Immer unter der Perspektive, dass die lebenserhaltenden Systeme (Druckkabine, Rundumverglasung, Schleudersitz, ggf. Panzerung usw.) aber auch human interface (Steuerungsanlagen, Displays , das komplette Cockpit usw.) bei einem modernen Kampfflugzeug zw. 30-40% der Gesamtherstellkoten beträgt.

Andersherum, für einen von Menschen bedienten Jabo kann man ca. zwei KI gesteuerte kaufen und hat keine Personalkosten...

Den letzten Satz verstehe ich nicht...
 
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Nein, falsch verstanden.
In der Regel werden Kampfflugzeuge immer als "Rotte" in den Einsatz geschickt.

Das ist taktisch die kleinstmögliche Einheit und hat den
1. Vorteil:
dass sich eine Maschine auf das Primärziel (Flugziel/Bodenziel) konzentrieren kann und der seitliche wie rückwärtige Flugraum durch die 2. Maschine abgedeckt wird.
2. Vorteil:
dass genügend Waffenlast vorhanden ist, das Ziel nötigenfalls ein zweites Mal angreifen zu können oder noch genügend Waffenlast vorhanden ist, um ein oder mehrere Sekundärziel abzuarbeiten.

Auch Flugzeuge mit Stealtheigenschaften operieren so,
weil spätestens auf Sicht natürlich auch ein Stealthflugzeug erkannt werden kann.

Prinzipiell ist JEDES Stealthflugzeug auf dem Radar zu erkennen, der Operator muss eben entscheiden, ob der Fliegenschiss oder vermeidliche Vogelschwarm nicht doch ein Jet ist - thats all

Die romulanische/klingonische Tarnvorrichtung aus Star Treck gibt es nicht :D

Wie weiter oben ausgeführt, ist die Wahrscheinlichkeit eines Dogfights sehr hoch (darum immer noch Maschinenkanonen selbst bei der F-22 an Bord) und zu zweit kann man Gegner schlichtweg besser bekämpfen als auf sich alleine gestellt.

Um primär Personal zu sparen aber auch um die Vorteile einer KI zu nutzen wird nun eben eine Evolution angestrebt,
dass der "wingman", also die 2. Maschine einer Rotte durch ein oder mehrere drohnenartige Fluggeräte zu ersetzen.

Immer unter der Perspektive, dass die lebenserhaltenden Systeme (Druckkabine, Rundumverglasung, Schleudersitz, ggf. Panzerung usw.) aber auch human interface (Steuerungsanlagen, Displays , das komplette Cockpit usw.) bei einem modernen Kampfflugzeug zw. 30-40% der Gesamtherstellkoten beträgt.

Andersherum, für einen von Menschen bedienten Jabo kann man ca. zwei KI gesteuerte kaufen und hat keine Personalkosten...

Den letzten Satz verstehe ich nicht...
Ich stelle mir Drohnen einfach als Ergänzung und weniger als kompletten "Wingman" vor. Teilweise wird ja von bis zu 4 solcher Begleiter gesprochen.
Zur Zeit ist es für Jets allgemein sehr schwer, gegen eine effektive Luftabwehr zu arbeiten. Also versucht man dies mit dem Einsatz von Abstandswaffen zu reduzieren, so das die Jets nicht in gefährdeten Bereiche eindringen müssen.
Begleitdrohnen, mit besseren Stealth Fähigkeiten, könnten diese Aufgabe übernehmen und durch den 2 Mann im Cockpit "kommandiert" werden. Gleichzeitig erkennen sie ankommende Gegner früher und können die Bekämpfung mit Raketen einleiten, passiv Ziele erkennen und markieren.
Bei Bodenmissionen wäre die Menge an Kampfmitteln wesentlich höher.

Ich glaube einfach das es sehr ambitioniert und teuer ist, die "Eierlegende Wollmilchsau" zu bauen und frage ob es wirklich sinnvoll ist.

Ich glaube, wenn überall nur noch Drohnen eingesetzt werden, wird es keinen Krieg mehr geben...
 
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