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Gast1675120202
Guest
Poroschenko?^^Poroschenko hat vor seinen Generälen am 3 März die Angriffsziele der russischen Armee in der Ukraine ausführlich erörtert, die da wären:
Poroschenko?^^Poroschenko hat vor seinen Generälen am 3 März die Angriffsziele der russischen Armee in der Ukraine ausführlich erörtert, die da wären:
die komplette unabhängige Fachwelt
Weißrusslands Präsident Lukaschenko war gemeint.Poroschenko?^^
2011 entscheidet der damalige Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) in der Finanznot: Ersatzteile kaufen wir erst, wenn wir sie brauchen.
Nochmals Danke Thomas, tolle Leistung! KTzG hat den Kauf von Ersatzteilen kurzfristig ausgesetzt & damit z.b. die Panzertruppe quasi lahmgelegt, TdM hat das auf die Spitze getrieben, was zum Jahrelangen Ausfall eines unserer Uboote geführt hat.
Politische. Entscheidungen.
Du bist lustig... Mal was von Befehl & Gehorsam gehört?
Oder den Prozess wie das mit Führung in der BW funktioniert?
Was sollen Soldaten denn machen, etwa streiken? Oh ne, dürfen Sie leider nicht.
Fakt ist: Dass es bei der BW knirscht ist seit Jahrzehnten bekannt - es kümmert nur niemanden.
Hat sich irgendjemand gekümmert obwohl die Wehrbeauftragten immer und immer wieder dasselbe berichtet haben?
Nur der politische Wille kann hier entscheiden, z.b. stärkeres Controlling im Bereich Rüstung, Änderungen in den Verträgen, Durchsetzen von Vertragsstrafen. Aber dann kommt H&K, KmW & Co, heulen rum sie müssten Leute entlassen, das gefällt dem Landesfürsten nicht und wenn dessen Partei grad an der Regierung ist, nunja...
Wenn der politische Wille fehlt, dann macht die Bundeswehr da GARNIX dran.
Würde ich nicht sagen, der Ex Präsident Poroschenko kämpft grad gegen die Russen um seine Heimat zu verteidigen.Sorry, am Ende alles die selbe geistige Sippschaft, da vertauscht man sie schon mal unbeabsichtigt...
Unklar, gab keinen Untersuchungsausschuss, aber ich würde mal tippen, externe Berater. Just in Time Logistics, Lean Management, das sind klassische Big4 Buzzwords.Auf Grundlage wessen Empfehlungen und Beurteilungen?
Ähm, ja...War es eine Vorgabe über den Kopf der gesamten Bundeswehr hinweg?
Sorry, wenn du das mit nicht mitbekommst, dann ist das nicht meine Schuld. Ich saß bei Kdo H in diversen Sitzungen, da gabs mehr als genug Widerstand gegen diese Pläne. Funktioniert halt am Ende nicht, wenn der IBUK sagt, machen wir trotzdem. Frust in der Truppe darüber gabs seit mindestens 2009, aber das geht die Befehlskette nach oben und nicht quer zur Bildzeitung. Und TDM hat die alleinige Schuld an der Entscheidung Ersatzteile JIT zu beschaffen, siehe das U-35 Debakel.Ich stelle nur fest, dass die Bundeswehr 2012 weder auf den Barrikaden war noch zu 90% außer Betrieb. Irgendwie müssen größere Teile also doch halbwegs einverstanden und halbwegs mit Ersatzteilen versorgt gewesen sein. Auch die beiden nachfolgenden Ministerinnen haben keine Kritik an dem geäußert, was sie vorgefunden haben, und was deiner eigenen Aussage nach schon vor Maiziere begonnen wurde, obwohl die alleinige Schuld auf seine Entscheidung gepackt wird.
Da geb ich Dir teilweise Recht, Fakt ist aber, KTzG & TdM haben deutlich, deutlichst den aktuellen Zustand der BW mit zu verantworten, auch weil diese beiden den Sparkurs der Bundesregierung umsetzen mussten. Politische. Vorgaben. TdM ist aber einfach nur ne komplette Flachpfeiffe als IBUK gewesen, die Ersatzteilgeschichte ist aber die für die heutige Situation relevante Entscheidung.Ich hätte niemals gedacht, dass ich eine CDU-Verteidigungsminister verteidige, aber: Das klingt verdammt strange. Wenn ein Fehlzustand in einer Organisation sich über 10 Jahre hinweg aufbaut und in dieser Zeit vier verschiedene Führungspersonen vorne stehen, dann kann man jeden einzelnen dafür verantwortlich machen, dass sie nichts dagegen getan, sondern ihre Unterschrift druntergesetzt haben.
Die Minister geben die großen Linien vor. Schau dir VdLs Staatssekretärin an, die Suder. Kommt aus der Beratung. Was haben wir während VdLs Regentschaft? Die Berateraffäre. https://www.handelsblatt.com/politi...ss-ich-kann-mich-nicht-erinnern/25494470.htmlAber wo immer ich auch sonst von solchen Fällen gehört habe, lag der eigentliche Fehler im Mittelbau, der die gesamte Zeit über personell weitestgehend konstant blieb und einem fachlich inkompetenten Chef nach dem anderen die Argumente und Statistiken vorgesetzt hat, die zu seiner Meinung passen. Und machen wir uns nicht vor - Minister sind immer fachlich inkompetent. Deren Job ist es auch auch nicht, den Fachbereich "Bundeswehr" zu leiten, sondern ein Ministerium und dessen Unterbau, in dem Fall die Bundeswehr, liefert die Fachkompetenz an. (Oder eben nicht)
Soldatenrecht und so...?Ja. Mal was von Bürger in Uniform und von Kadavergehorsam gehört?
Ähm, seit das GG §65a besitzt?Seitwann steht der Verteidigungsminister in der Befehlskette ganz oben, noch über dem Kanzler?
Erst im Verteidigungsfall geht die Kompetenz nach §115b auf den Kanzler über.§15 Soldatengesetz.Wo steht im Grundgesetzt, dass Generäle neben dem Minister freundlich in die Kamera lächeln müssen?
Politische Vorgabe. Mit Ende der Wehrpflicht musste man auf dem Arbeitsmarkt ganz normal konkurrieren. Hätte man wissen können weil die Amis ihren Übergang wissenschaftlich aufbereitet haben, hat man nicht, seis drum, daher kommt der ganze Blödsinn.Wozu hat die Bundeswehr eine eigene Medienabteilung und Selbstdarstellung? (Einschließlich, wie ich gerade feststellen muss, einer Webseite, die zwar ewige Ladezeiten, miserable Performance und voll modernes Großkacheldesign hat, aber nicht einmal ein Mitteilungsarchiv das länger als 3-4 Jahre zurückreicht. Hat wohl wieder ein Minister im Alleingang befohlen, dass das Geld auf Optik verschwendet wird.)
Ne, das ist gar nicht schwer zu verstehen, denn schließlich schiebt der Wähler damit auch seine eigene Verantwortung mit dieser Bewertung ab. Nenn mir EINE Bundestagswahl der letzten 20 Jahre bei der Sicherheits- und Verteidigungspolitik eine vorrangige Rolle gespielt hat. Nur eine.Fakt ist auch: Das einzige, was seit Jahrzehnten in der Ursachenkette konstant ist, ist die Bundeswehr. Wenn Bundeswehr + Grüne, Bundeswehr + SPD, Bundeswehr + CDU, Bundeswehr + CSU und Bundeswehr + FDP jedes Mal nur zu enormen Ausgaben und wenig Funktion führt, ist es dann so schwer zu verstehen, warum viele Leute das Problem nicht allein in der Politik sehen?
Soviele Fehlentscheidungen müssen die Minister bzw, die BReg gar nicht treffen. Schau Dir an, welche Auswirkungen die jeweils letzte Reform auf die Truppe hatte. Zudem, eine Verwaltung bewältigt Verwaltungsaufgaben. Nach Vorgaben der Politik. Da werden 15 Milliarden ausgegeben, damit ich Überstunden einreichen konnte, oder Trennungsgeld, oder Dienstreiseanträge.Bei der Menge an Fehlentscheidungen, für die die Minister im Alleingang verantwortlich sein sollen, frage ich mich langsam, wofür die Bundeswehr überhaupt eine Verwaltung hat? Scheinbar werden da ~15 Milliarden (Überschlagsrechnung aus Sachmitteln + Anteil am Gesamtpersonal umgelegt auf die Gesamtpersonalausgaben) für etwas ausgegeben, dass am Ende keinerlei Wirkung hat.
Ich hab den Absatz mal gekürzt. Was du nicht vergessen darfst, die Entscheidung keine Ersatzteile mehr zu kaufen sondern JIT zu bestellen macht ja nicht von heute auf morgen alles kaputt. Es gibt nicht ohne Grund seit 2014 den Bericht zur Einsatzbereitschaft der BW, aber der ist mittlerweile Geheim.Das einzige, was die Wehrbeaufragten seit Jahrzehnten konstand jammern ist "wir wollen mehr Geld". [...] Welcher Politiker wohl deren Lastenheft im Alleingang schreibt?)
Solange sich nichts am politischen Willen diese Probleme ernsthaft anzugehen nichts ändert bringt auch mehr Geld absolut gar nichts.Und das muss sich ändern. Wenn die Leute, die Ahnung von den militärischen Bedürfnissen haben, nicht ständig Ausschreibungen durchgehen lassen würden, die an den Bedürfnissen vorbeigehen, aber ganz spezifisch die Nutzung international bewährten Materials unmöglich machen, dann würde man vieleicht auch mal bewährtes Material innerhalb der stattlichen Budgets bekommen. Aber stattdessen wird 1A Standortpolitik bis in den letzten Absatz betrieben. Dieses Problem muss die Bundeswehr lösen, dann kann man auch über mehr Geld reden (nur muss man das dann nicht mehr), aber du scheinst ja offensichtlich selbst der Meinung zu sein, dass man Verteidigungsminstern keinen einzigen Euro anvertrauen kann.
Hab ich aufgehört zu lesen, denn wer mit soviel Bias da reingeht wird mir sicher keine neutrale Bewertung liefern. Nice try, such doch mal bitte jemanden der nicht in der Right Wing Troll Bubble steckt...In short, Russia has a professional military and is not saddled with social justice warrior baggage. Promotions in the Russian military are not dependent on being transgender friendly.
Das kann ich inhaltlich unterschreiben.Fakt ist: Niemand, absolut niemand außerhalb der BW schert sich einen Dreck um die Bundeswehr.
Ich hab den Absatz mal gekürzt. Was du nicht vergessen darfst, die Entscheidung keine Ersatzteile mehr zu kaufen sondern JIT zu bestellen macht ja nicht von heute auf morgen alles kaputt. Es gibt nicht ohne Grund seit 2014 den Bericht zur Einsatzbereitschaft der BW, aber der ist mittlerweile Geheim.
Für 2014 kann ich, als damaliger Angehöriger einer G3 Abteilung, sagen - die Einsatzbereitschaft von Großgerät war deutlich beeinträchtigt, Ursache dafür war fast ausschließlich der Mangel an Ersatzteilen und damit unfassbar lange Instandsetzungszeiträume.
Hab ich aufgehört zu lesen, denn wer mit soviel Bias da reingeht wird mir sicher keine neutrale Bewertung liefern. Nice try, such doch mal bitte jemanden der nicht in der Right Wing Troll Bubble steckt...
Wir werden sehen.
In 3 Wochen sollten die Fronten klar sein.
Ja und bis dahin kannst du uns bitte ersparen irgendwelche VT Idioten hier zu präsentieren. Sonar21 ist nichts anderes als ein elendes Right-Wing Meinungsmache Portal dass wunderbar pro russische Propaganda einstreut.
Danke.
Anderes Beispiel: Teilweise komplette Vernachlässigung sämtlicher taktischen Grundsätze, wie die Landung bei Hostomel am ersten Kriegstag gezeigt hat. Klar kann man Luftlandetruppen in der Tiefe des Raumes anlanden lassen, das ist kein Thema. Das in unmittelbarer Nähe zu einer Millionenstadt & einem Verteidigungsschwerpunkt der Ukrainer zu tun, ohne auch nur den Hauch einer Chance diese Truppe irgendwann zeitnah zu entsetzen ist...
kreativ? Dabei muss beachtet werden, die Kämpfe bei Tschernobyl wurden NACH der Landung gemeldet. D.h. die Truppe die am ehesten geeignet war, die Luftlande zu entsetzen war 130km entfernt in Kämpfe um eine Engstelle verwickelt. Warum man auch über den Prypjat angreifen will erschließt sich mir nicht. Marschengebiet, nur zwei Übergange über den Fluss, kaum Möglichkeiten Brücken zu schlagen, ein Atomkraftwerk in der Nähe... Wenn Tschernobyl das Zwischenziel des Angriffs war, ok. Aber dann klappt halt keine Raum-Zeit Berechnung für die Luftlandung in Hostomel.
@Tschetan
Die Wiener verwenden schonmal ne ganz andere Karte. Vllt fällt Dir auf, dass Sonar deutlich größere Gebiete als russsich kontrolliert markiert, aber eher nicht weil Bias und so.
Lustig wie das Video exakt DAS erklärt was ICH hier geschrieben habe. Bei Minute 2, Landung Hostomel, nicht funktioniert.
Das Video der Ösis ist vom 18.03. Mein Beitrag vom 16.03. Just Saying.
Zudem solltest du das Video mal schauen. Hier wird ganz klar herausgearbeitet wie der initiale Angriff NICHT funktioniert hat und zu zeitlichen Verzögerungen & Verlusten geführt hat. Also exakt das, was Konsens ist, der russische Plan hat zunächst nicht funktioniert. Das war, ist und bleibt Konsens.
Jetzt nach der Umgruppierung & Änderung der Taktik hat man Erfolge erzielen können, aber auch diese sind weit weg von den zu erreichenden Zielen.
Ähm, ja...
Soldaten wollen volle MunBunker, einen Ozean an Sprit, Lagerhallen voll Ersatzteile und soviel Panzerband wie auf dem Planeten nur aufzutreiben ist. Bitte bedenke den Kontext! Die BReg hat nach 2008 das Sparen angefangen, das hat sich auch auf die BW ausgewirkt, mit solchen kuriosen Entscheidungen.
Ich saß bei Kdo H in diversen Sitzungen, da gabs mehr als genug Widerstand gegen diese Pläne.
Und again, Widerstand von wo? Gegen was? Im GG steht ganz klar, Art & Umfang der Streitkräfte ergeben sich durch den Haushalt. Das ist kein Hollywood wo irgendjemand sagt "Das unterschreibe ich nicht."
Die Minister geben die großen Linien vor.
)Ähm, seit das GG §65a besitzt?Erst im Verteidigungsfall geht die Kompetenz nach §115b auf den Kanzler über.
§15 Soldatengesetz.
Soviele Fehlentscheidungen müssen die Minister bzw, die BReg gar nicht treffen. Schau Dir an, welche Auswirkungen die jeweils letzte Reform auf die Truppe hatte. Zudem, eine Verwaltung bewältigt Verwaltungsaufgaben. Nach Vorgaben der Politik. Da werden 15 Milliarden ausgegeben, damit ich Überstunden einreichen konnte, oder Trennungsgeld, oder Dienstreiseanträge.
? Und wie kommt es, dass dieser Overhead bei der Bundeswehr mindestens 10 mal größer ist, als in jeder anderen Organisation, obwohl schon die Struktur der Tätigkeit unterdurchschnittlich viel Möglichkeiten für Einzelfallregelungen lässt? Ich hab den Absatz mal gekürzt. Was du nicht vergessen darfst, die Entscheidung keine Ersatzteile mehr zu kaufen sondern JIT zu bestellen macht ja nicht von heute auf morgen alles kaputt.
Solange sich nichts am politischen Willen diese Probleme ernsthaft anzugehen nichts ändert bringt auch mehr Geld absolut gar nichts.
Bleiben wir bei Ersatzteilen. Es bringt GARNICHTS jetzt einfach nur Ersatzteile zu kaufen. Wir haben die Lagerstätten und deren Verwaltung aufgelöst, wir müssten die Depots wieder mit mehr Dienstposten versehen, logistische Ketten dafür einführen, Prozesse auf allen Ebenen etc. Das ist nicht einfach "hier haste Geld, kauf Dir halt nen neuen Vergaser".
Und das mit einer SPD die vor Monaten das Thema Nukleare Teilhabe noch sehr kritisch gesehen hat.
) kritisch gesehen, oder?Das eine bedingt bei der BW das andere...Du schmeißt schon wieder "sparen allgemein" und "sparen am falschen Ende durcheinander...
Was für Alternativen bitte. Die BW hat Auftrag, der soll erfüllt werden. Wenns jetzt Vorgaben gibt, die dem im Weg stehen dann gibts keine Alternativen. Man kann Ersatzteile JIT bestellen, oder es lassen, welche andere Möglichkeit solls denn noch geben?Ich frag noch ein letztes Mal, diesmal auf einen Satz konzentriert:
Wo wurden Alternativvorschläge angemahnt?
Sagt dir Weißbuch der Bundeswehr irgendwas? Nein?Da steht nicht von "Art". Da "Grundzüge der Organisation". Welche Bordwaffen eins von wenigsten drei Dutzend Großgeräten erhält ist garantiert kein "Grundzug" der Armee. Die größe eines Ersatzteilpuffers für Fahrzeug X auch nicht oder die Marke der orthopädischen Schuheinlagen ebensowenig. Und der Bundestag hat als "Grundzug" auch nie "Einsatzuntauglich" beschlossen, sondern stimmt nur über wenige Beschaffungspakete und über Haushaltsentwürfe ab. Pakete und Entwürfe, die formell von der Verwaltung der Bundeswehr ausgearbeitet werden.
Politische. Vorgaben. Ka wie oft ich das noch wiederholen muss.Das Weißbuch ist ein durch das Bundesministerium der Verteidigung erarbeitetes und durch die Bundesregierung verabschiedetes Grundlagendokument, das die sicherheitspolitische Lage der Bundesrepublik Deutschland und der Verbündeten für die kommenden Jahre aus Sicht der Regierung darstellt und als Leitfaden für sicherheitspolitische Entscheidungen und Handlungen in Deutschland dienen soll. Insbesondere werden Schlussfolgerungen für die Aufgaben der Bundeswehr und deren Personalstärke, Ausrüstung und Ausbildung gezogen und Anknüpfungspunkte für andere Ressorts der Bundesregierung geschaffen, damit diese ihre Instrumente mit sicherheitspolitischem Bezug weiterentwickeln können.
Der Minister muss aber eine Kultur implementieren, die solches Verhalten bestraft. Ich hab Dir doch zitiert, dass z.T. ausgehandelte Vertragsstrafen nicht eingefordert wurden. Sowas entscheidet kein A12 Beamter mal eben selbst. Kuck Dir die Staatssekretäre der letzten Jahre an und wunder dich warums nicht vorwärts ging.Eben. Und die Fehler dadurch stecken dann in jedem Detail. Minister sollte (bestenfalls) sagen: "Wir halten Ausrüstung für XY00 Panzergrenadiere vorrätig". Aber doch nicht "wir halten Schuhe für Y00 Panzergrendadiere, Unerhosen für X000 Panzergrenadiere, Gewehre für XYYY Panzergrenadiere und Handschuhe für 5 Panzergrenadiere". Genau das sind doch aber die Rückmeldungen, die aus der Truppe kommen - egal wo man hinguckt, 50-80% der für Einsatzbereitschaft nötigen Arten von Ressourcen sind in (mehr als) ausreichender Anzahl da, aber 15% sind knapp und 5% der Arten von Teilen, die man brauchen könnte, sind nicht einmal in ausreichender Zahl für die Hälfte der geplanten Einsatzstärke verfügbar. Und das glaube ich nicht, dass Minister höchstpersönlich für noch so kleine Ecken der Bundeswehr im Alleingang Beschaffungspläne vermurksen.
Das macht im Überbau die Bundeswehrverwaltung. Und hier liegt ein Denkfehler vor. Es gibt ganz klare Verschleißanalysen, Bedarfsrechnungen für jedes Waffensystem. Am KpZ kenn ich mich am besten aus, also verzeih wenn ich dabei bleibe. Bremsen, Kettenpolster, Zahnkränze, der bumms der im ganz normalen Betrieb verschleißt, dafür gibts seit Jahr und Tag Berechnungen was ein Bataillon pro Jahr etwa verbraucht. Ja, bei verstärktem Übungsbetrieb weicht das ab, aber das nicht weiter wild.Also: Wer VERplant diese Details? Wer bestimmt welche Komponenten beschafft und welche nicht beschafft werden? Wer schreibt in eine Ausschreibung rein, wie groß das Ersatzteilpaket je Einheit sein soll?
Warum nicht? Was hat das eine mit dem anderen zu tun?Es geht nicht um politische Meinungen. Wenn die Bundeswehr damit beschäftigt ist, Übungsmunition aus Zahnbürsten zu feilen, dann kann sie keine Publicity-Wirksamen Empfänge abhalten.
Weil sehr sehr viel verwaltet werden muss? Kuck doch alleine mal wieviele Liegenschaften die BW hat, es heißt auch nicht umsonst Standortverwaltung...Wozu Überstunden und Dienstreisen, wenn gar nichts da ist, womit man arbeiten kann und woanders auch nicht? Und wie kommt es, dass dieser Overhead bei der Bundeswehr mindestens 10 mal größer ist, als in jeder anderen Organisation, obwohl schon die Struktur der Tätigkeit unterdurchschnittlich viel Möglichkeiten für Einzelfallregelungen lässt?
Verwechsel bitte nicht Gewinnorientierte Unternehmen mit einer staatlichen Institution. Die Lufthansa hat ein gaaanz anderes Interesse daran seine Maschinen einsatzbereit zu halten als der Staat. Erneut, das ist politisch bedingt. Macht die LH Verluste weil die Maschinen kaputt sind geht die Pleite. Kümmert sich der Wähler nicht um den Zustand der Bundeswehr und lässt das den Politikern damit durchgehen, dann haben die, ohne Bedrohung von außen, wenig Interesse das zu ändern, v.a. wenn man dabei noch sparen kann. Und genau DAS ist 2008-2014 passiert.Und wohlgemerkt: Bei anderen Organisationen kümmert sich die Verwaltung in dieser viel kürzeren Zeit auch noch darum, dass das Material da ist. (Mit wechslendem Erfolg, aber immer weit über Bundeswehrdurchschnitt)
Das wars eben NICHT.De Maiziere hat die Ausgaben für Lagerhaltung jedenfalls nur gekürzt, aber nicht auf Null gesenkt. Das klingt für mich nicht wie "wir bestellen Ersatzteile erst, wenn die gesamte Einheit stillsteht", sondern das klingt wie stink normales Wirtschaften: "Wir halten nur so viele Ersatzteile vorrätig, wie wir für einen überschaubaren Zeitraum benötigen".
Again, das ist gegen jede militärische Realität. Eine Einsatzbereite BW gem. Weißbuch, mit Schwerpunkt Landesverteidigung muss Kriegsfähig sein, d.h. die Lagerhaltung von Ersatzteilen ist zwingende Notwendigkeit für diesen Status.Wenn man mit übervollen Lagern anfängt, deren Unterhalt selbst schon eine Belastung darstellt, bedeutet das EINE ZEIT LANG gar nichts mehr zu bestellen und das einige Teile des Bundeswehr noch >> ein halbes Jahrzehnt gar keine Mangel hatten und es in vielen Teilen nur an einzelnen Komponenten gebricht, aber keineswegs alle fehlen, belegt eigentlich, dass Überkapazitäten da waren.
Welcher Puffer... Versteh doch bitte einfach, dass es in manchen Bereichen nie einen Puffer gab.Die Frage ist: Auf welche Größe wurde der Puffer festgelegt und wer hat nicht sofort nachbestellt, als diese Grenze unterschritten wurde, sondern solange weiter aus dem Lager genommen, bis ein Teil ganz aus war?
Plan haben ist das eine, Plan umsetzen das andere. Ka wie du Dir das vorstellst, aber die BW hat nicht mal im Ansatz genug Geld bekommen um das was sie hat aufrecht zu erhalten. Da bringen Dir auch keine tollen Pläne was. Es war und ist nach wie vor Mangelverwaltung, die genialen Planer machen es irgendwie möglich, dass die Aufträge grade so erfüllt werden. Schau Dir doch an was Scholz als Finanzminister gemacht hat, wenigstens hat AKK als IBUK endlich mal dagegen gehalten und Klartext geredet.Und genau da vermisse ich schon wieder Hinweise auf Kompetenzen aus der Bundeswehr. (Überspitzt) Problem:
"Wir haben keine Lager für Ersatzteile, wir haben kein Lagerpersonal"
rationale Lösung:
"Man braucht Lager und Personal"
Forderung Bundeswehr:
"GELD GELD GELD"
Sorry, aber wo sind denn die intelligenten Planer, die von den letzten drei Verteidigungsministern unterdrückt wurden? Warum zieht keiner von denen einen Plan aus der Tasche und sagt "die Bundeswehr könnte echt geil sein, wenn wir jetzt das, das, das und das machen!"
Ka, das ist so kurzfristig beschlossen worden, ich gehe aber davon aus, dass unter Vdl / AKK eine Studie zu F-18 / F-35 / Eurofighter gemacht wurde und danach wie Optionen bewertet wurden. Der Gedanke US Modelle für diesen Zweck zu kaufen ist ja nicht neu.Gibt es eigentlich Kritik an der Wahl der F-35 aus der Truppe? Unter AKK wurde die noch ausgeschlossen mit dem Hinweis, dass die Bundeswehr prinzipiell keine einstrahligen Maschinen will.
Neben der erwähnten Zweistrahligkeit (die aus der Zeit vom Starfighter herrührt) war es lange Zeit "Doktrin",Gibt es eigentlich Kritik an der Wahl der F-35 aus der Truppe? Unter AKK wurde die noch ausgeschlossen mit dem Hinweis, dass die Bundeswehr prinzipiell keine einstrahligen Maschinen will.