Du musst doch gar nicht soweit gehen.
Erst hat
Tschetan die Angriffe auf Kiew, Tschernihiw, Charkiw und Sumi als großes bestens
gelungenes Ablenkungsmanöver bezeichnet, damit man die ukrainischen Truppen im Don Bass einkesseln kann und seit März, April (mir wurden sogar PMs dazu geschickt), trägt es das Mantra vor sich her, das die die ukrainischen Truppen im Don Bass alle verloren und eingekesselt sind.
Faktisch haben es die Russen mit einem ernormen Aufwand an Ari und Munition geschafft, die ukrainischen Truppen im Don Bass ein paar Kiliometer (hauptsächlich in der Oblast Luhansk) vor sich her zu schieben und bei den Ukrainern für nennenswerte Verluste gesorgt.
Seit den HIMARS Werfen ist genau damit Schluss, es gibt im Don Bass überhaupt keinen Angriffsschwung mehr und elemtare russische Truppenteile musten in die Regien Cherson verlegt werden, damit die Ukrainer da nicht einfach durchmaschieren.
Es hat ausser in Mariopol bis jetzt nicht ein einziges gelungenes taktisches oder strategisches Manöver/Durchbruch der Russischen Armee auf dem Schlachfeld in der Ukraine gegeben, alles wurde mit enormen Aufwand an Material, Ari, Menschen und Munition erkauft, und den Munitionsnachschub können die HIMARS eben jetzt nachhaltig unterbinden.
Dann widerlege mich?
Meinst du wirklich das 30k Fallschirmjäger ausreichen um eine Stadt wie Kiew einzunehmen?
Wie viele Einheiten hingen bei Odessa herum, in Erwartung einer Seelandung, während die Russen von der Krim bis Cherson vorrückten? Das war eine Landenge, gut zu verteidigen.
Welche Gruppierungen wurden bei Sumi und Charkow gebunden, während Milizen Mariupol einkreisten und von jeder Hilfe abschnitten?
Was ist der Donbass?
Im Prinzip ein fortwährender Stadtkampf, Befestigungen auf freiem flachen Feld, Betonstellungen und Gräben, tief ausgebaut. Teilweise " uneinnehmbar" wie Popasnaya und Pisky.
Dafür benötigt man Zeit.
Das Ergebnis?
Grausam und erschreckend.
Cherson?
Was ist da in einer Monatelangen Offensive der Ukraine erreicht worden?
Nichts.
Man feuert Wochenlang Himars auf eine Brücke die nicht zusammenfällt, während die Gegner schon einige Pontonbrücken aufgebaut haben, um den Nachschub zu organisieren.
Der Grund dafür, weshalb man die Brücke beschießt, wurde als Täuschungsmanöver definiert.
Mitte Juli kündigte Kiew eine große Offensive in Cherson im Süden der Ukraine an. Von der ist bisher wenig zu sehen. Was steckt dahinter? Eine Analyse.
www.tagesspiegel.de
Wie sollen 20 Himars strategischen Einfluß nehmen, wenn das Verhältnis von 1: 20 bei Arti und 4k: 50k Artigeschosse betrögt?
Dazu Transportwege zer und gestört. Munitionslager, Reparaturpunkte, Treibstofflager, Unterkünfte, die ständig zerstört werden?
Technik muss zur Reparatur ins Ausland transportiert werden.
www.dbwv.de
100 Schuß am Tag sind zu viel.
Das hat den kompletten initialen Angriffsschwung der Invasoren im Südosten der Ukraine massiv abgebremst.
Warum? Die dort stationierten Einheiten, gehörten zur Creme de la Creme der ukrainischen Streitkräfte .
So ein richtiger Angriffsschwung, kann da nicht so aufkommen, wenn man die ukrainischen Stellungen und Festungen sieht, die in 8 Jahren gebaut wurden.
Könnte man vielleicht mit Kursk vergleichen.
Gaius Julius Cäsar "De Bello Gallico" und das Kapitel über die Einkesselung Alesias.
Sicher ähnlich, da die russische Seite, auch personell, wesentlich schwächer ist.
Wenn man bedenkt das die USA mit Hilfstruppen, für Rakka und Mossul wesentlich länger benötigten, ist Mariupol schon sehr schnell gefallen.
Ich war sehr überrascht.