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Wahrscheinlich nehmen sie es schon aus Kulanz zurück. Ein Recht darauf hast du allerdings nicht. Einfach versuchen und wie nfsgame schon sagte, nächste mal vorher fragen ob man es testen kann
Hallo zusammen,
mein letzter Urlaubstag ist angebrochen.
Da muste ich mal Ausprobieren,was mir mein A.-Kolege gezeigt hat^^.
Einen Wassertropfen ablichten.
Er hatte einen Coolen Dunklen Hintergrund und Stimmiges Licht.
Ich hab ein wenig Improvisiert^^.
Hoher Isowert 1600
f5.6
1/500 sek
44 mm Brennweite
Bulb-Modus, Blende 16, ISO etwa 200 (hier ein wenig ausprobieren…)
Um Bewegungsunschärfen zu vermeiden, darf der Blitz nicht in voller Leistung abgebrannt werden! Ich regle meine Blitze auf 1/32
oder auch auf 1/64 runter.
Hab den Blitz auf 1/3 gestellt ,wie empfohlen alle Automatiken am Objektiv ausgestellt und Fernauslöser(hab ja jetzt einen)benutzt.
An der Stelle wo der Tropfen auftrifft hab ich ne Schraube gestellt und Manuell Scharfgestellt(wie empfohlen).
Das ist der schönste,Ok mein Hintergrund ist nicht der Beste.....
Witzig fand ich die nächsten beiden Bilder (vorsicht Orginalgröße)
Im Nächsten sieht man in den Wassertropfen eingeschlossene Luft(mein ich zumindest).
Mein Kolege hat den schöneren Hintergrund ,ich aber die schöneren Tropfen.(Er hatte nähmlich keine^^)
Ich habe zum ersten Mal ausprobiert einen Wassertropfen zu Fotografieren.
Das wollte ich hier mal Präsentieren .Desweiteren Hoffte ich weitere Tips zu bekommen wie man die Fotos besser hinbekommt.
Da das auch nicht der Profi DI -Thread ist darf man alle Bilder Posten,auch nicht gelungene.
Ich habe dann meine Erfahrungen geschildert,da ich von einem falschen Ansatz ausgegangen bin.(Kurze Belichtungszeit)
Auch gibt es DSLR Noobys ,so wie ich,die sich über Motiv-Ideen freuen.
indirekt blitzen die scharfen Kanten stören enorm, genau wie die Reflexionen,
die Blende viel weiter öffnen (Der Hintergrund ist viel zu scharf!),
schöneres Gefäß wählen,
Wasser anfärben,
vielleich etwas mehr von oben drauf halten und das Gefäß nicht so abschneiden!...
Ja werde ich machen.
Würde es funktionieren ,wenn ich vor den Internen Blitz ein weißes Kopierpapierblatt halten würde?
Wäre der Blitz dann Indirekt genug ?
Mit der Beleuchtung im Allgemeinen würde ich mal experimentieren.
Wenn du irgendeine Lampe von schräg hinten auf den Wassertropfen richtest (also die Lichtquelle soll dann nicht im Bild zu sehen sein) dann gibt es bestimmt eine interessante Lichtbrechung etc. Ich würde es wie taks geschrieben hat einfach viel besser ausleuchten, zumindest die Blende weiter aufmachen. Natürlich wird es dann so extrem schwierig den Wassertropfen im Fokus zu haben, aber falls es klappt sieht das Ergebnis bestimmt noch eindrucksvoller aus. Vor allem werden die Kanten im Hintergrund weicher.
Das Problem ist ja das er unscharf wird ,hatte ihn auf 1/500 sek. geschossen. Erstes Bild.
Mit dem Blitz und Bulb "fängt" man den Tropfen scharf ein.
Vorher die Stelle ,wo der er hintropft,Manuell scharfstellen.(Schraube oder so )
Er wird nur für die Zeit des Blitzes belichtet,(deswegen Blitz)das macht ihn schlierenfrei.
So, ich habe auch mal meinen "ersten Wassertropfen" fotografiert.
Da ich keinen externen Blitz habe, bin ich auf die Wohnzimmerlampe umgestiegen und habe mir mit Alufolie mehrere Reflektoren gebaut (vorher zerknickt, damit das Licht gebrochen wird).
Zudem habe ich den internen Blitz meiner Alpha 58 benutzt.
Links neben den jeweiligen Bildern ist die unbearbeitete Version zu sehen, rechts die bearbeitete. Leider habe ich keine Farbfilter, dann hätte ich GIMP nicht gebraucht.
AW: Der DI-Amateur-Thread [Alle Bilder, Kritik & Beratung]
Die Einstellungen
ISO 200
Ca. F22 (variiert je Bild leicht)
1/160
Weißabgleich Blitz
JPG
EDIT:
Viele werden in hier nicht kennen, wenn man aber in Hannover und Umgebung wohnt, wird man diesen Namen schon einmal gehört haben: Ulrich zur Nieden
Er war ein toller Mensch und (Sport)fotograf! Leider hat er uns am Freitagabend verlassen...
Mach die Blende auf. Bei F22 schmeißt du nur Licht und Abbildungsleistung weg. Die meisten Objektive haben ihre maximale Auflösung ein- bis zweimal abgeblendet.
ebastler hat es ja bereits gesagt. Abblenden bedeutet, dass man die Blende schließt. Also von der kleineren Zahl auf eine größere wechselt. Je weiter die Blende geschlossen wird, umso weniger Licht fällt durch und umso länger werden die Belichtungszeiten. Gleichzeitig erhöht sich die Schärfentiefe. Es gibt, aber einen weiteren Nachteil und zwar die Beugung. Je weiter eine Blende geschlossen ist, umso mehr werden die Lichtstrahlen gekrümmt und umso mehr streuen sie. Das bewirkt, dass das Bild auf dem Sensor unschärfer wird. Alles vereinfacht ausgedrückt. Deswegen blendet man selten auf so hohe Werte ab.
Die meisten Linsen haben ihre höchste Auflösung, wenn man sie 2x abblendet. Beispiel: Dein Objektiv startet bei F2.8, zwei mal abgeblendet bedeutet: F2.8 -> F4 -> F5.6. Natürlich gilt das nicht für alle Objektive, jede Rechnung ist anderst und ein paar Linsen sind auch auf maximale Offenblendleistung getrimmt. Das bedeutet nun, aber nicht, dass man immer auf die ideale Blende eines Objektivs geht. Die Blende sollte man so wählen, dass sie die Bildaussage unterstützt.