Bilderthread Der DI-Amateur-Thread [Alle Bilder, Kritik & Beratung]

Hab nur ein wenig gespielt...
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Geschossen mit einem sigma 17-70 2.8-4 plus 2x TK und krisselt wegen ISO102...k.
 
Der Fotograf und Youtuber Stefan Wiesner hat vor einiger Zeit eine Aktion gestartet, die "52-Wiesner-Wochen". Dort stellt er seinen Zuschauern Aufgaben, die ich gerne als Anregungen zum Üben nehme. Ich bin als "ernsthafter" Hobbyfotograf noch ziemlich grün hinter den Ohren und kann solche Anregungen gut gebrauchen. Aktuell stellt Stefan Wiesner in loser Folge neue Aufgaben, die alten sind auf seinem Kanal noch abrufbar. Ich gehe bearbeite die Aufgaben nach und nach in loser Folge, wann ich mal Zeit und Lust dazu habe. Zum Teil machen die Aufgaben richtig Arbeit, wenn man erst einmal rausfinden muss, wie das geht. Wiesner gibt immer auch Anleitungen, ich versuche es immer ohne.

Makro von leuchtenden Pilzen. Fokusstack aus acht Bildern. (Sony Alpha 6400, Sigma Art 60mm f2.8, Blende 5, mit Distanzring. Ja ist eine komische Objektivwahl, aber ich habe und will kein Makroobjektiv kaufen und das Sigma 60mm hat eine relativ kurze Naheinstellgrenze.)
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Fotografiere einen wiedererkennbaren Ort deiner Stadt. (Sony Alpha 6400, Canon 24-105mm f4.0 mit Speedbooster. War leider ein trüber Tag, daher viel digitale Nachbearbeitung.)
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Fotografiere ein Getränk (Sony Alpha 6400, Sigma Art 18-35mm f1.8, Blende 1.8)
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Fotografiere scharfe Schatten (Sony Alpha 7 III, Sigma Art 35mm f1.4, Blende 13)
Anhang anzeigen A7304447-Bearbeitet.jpg

Smarties in Wassertropfen (Sony Alpha 7 III, Sigma Art 35mm f1.4, Blende 5.6)
A7304671-Bearbeitet.jpg

Produktfoto (zum Fokusstacking war ich zu faul, ging aber auch so halbwegs brauchbar. Sony Alpha 7 III, Sony 85mm f1.8, Blende 13)
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    A6400402 (1).jpg
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Ich habe zum Geburtstag das Canon 50 mm, f/1.8 Objektiv geschenkt bekommen und war neulich mal unterwegs und habe ein bisschen rumprobiert (bin absoluter Neuling bei Portraits, habe vorher nur 1-2 mal Portraits geknipst).
Die Ergebnisse finde ich ganz okay soweit.

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Du solltest versuchen die harte Mittagssonne zu vermeiden. Starkes Licht von oben sorgt dafür, dass die Augenhöhlen und Augen im Schatten liegen. Auch unter dem Kinn ist dan alles im Schatten. Das sieht dann nicht gut aus. Wenn es unbedingt zur Mittagszeit sein muss, dann am besten im Schatten oder das harte Licjt mit einem Diffusor weicher machen. Am besten eignet sich aber das Licht der aufgehenden / untergehenden Sonne und noch ein Teil der blauen Stunde. Das Model kann sich dann einfach zur Sonne drehen, so dass das Gesicht angestrahlt wird. Bist du geübter, kannst du auch gegen die Sonne fotografieren. Dadurch werden Haare etc. schön von hinten beleuchtet. Dann musst du das Model aber in der Nachbearbeitung aufhellen oder du musst mit Blitz arbeiten.

Dann gibt es noch Regeln, wie du das Bild aufbauen kannst, damit es interessanter wirkt (Drittel Regel, Goldener Schnitt etc.)

Es gibt noch viel mehr Regeln (Platz über dem Kopf, Anschneiden von Körperteilen, welche Teile vom Körper man wie positioniert etc.), aber das würde hier den Rahmen sprengen :D
Es gibt aber gute Bücher.
 
Die Ergebnisse finde ich ganz okay soweit.
Finde ich auch. Für den Anfang ist das durchaus gelungen, der Rest kommt mit der Übung.:daumen: Wie mein Vorredner schon schrieb, solltest du darauf achten, pralles Sonnenlicht um die Mittagsstunde zu vermeiden. Bei einigen deiner Fotos hast du das auch getan. Der Vergleich mit dem ersten und dem zweiten Foto zeigt das sehr deutlich. Auf dem ersten Foto steht sie in der Sonne, die direkt von oben kommt: schwarze Schatten unter den Augen - nicht schön. Auf dem zweiten Foto liegt sie im Schatten. Dadurch bekommt sie diffuses Licht ins Gesicht, die Wirkung ist wie bei einer riesigen Softbox: super weiches Licht, keine tiefen Schatten, vor allem unter den Augen - die Wirkung schmeichelt dem Model. Nicht, dass diese hübsche, junge Frau Schmeichelei nötig hätte. ;) Die Regel, dass Fotografen um die Mittagszeit nicht fotografieren sollten, ist also nicht richtig. Die Regel sollte lauten: In der Mittagszeit sollte man bei Porträts direktes Sonnenlicht meiden. Es sei denn, man WILL die harten Kontraste haben. Keine Regel ohne Ausnahme.

Was soll das Gerede, ich poste auch mal was (beide Fotos mit Sony Alpha 7III, Sony 85mm f1.8:
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Die Bildaufteilung weicht vom goldenen Schnitt ab, ich habe das Model bewusst in die Mitte gesetzt. Mir gefiel das in diesem Fall besser so. Aber beim Licht haben wir den obigen Tipp angewandt. Es war ca. 14 Uhr, das direkte Licht noch viel zu hart, also gingen wir in den Schatten. Die Wirkung des weichen Lichts spricht für sich.

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Gleiche Uhrzeit, wieder im Schatten, aber dieses Mal ganz am Rand des Schattens, damit sie direktes Sonnenlicht von hinten bekommt. Daher kommt das schöne Haarlicht. Es ist oben auf dem Kopf etwas zu großflächig, sieht ausgebrannt aus (ist es aber nicht), aber das fand ich nicht so schlimm, dass ich dieses Bild weggeworfen hätte.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Also bei deinem ersten Bild hätte ich den angeschnittenen Brückenpfeiler weggelassen und hätte etwas weiter nach rechts geschwenkt, dass der aus dem Bild ist (außer rechts wäre auch wieder einer gewesen).
Man hätte auch eine andere Brennweite nehmen können (100 oder vielleicht sogar 135mm) oder hätte, wenn möglich, etwas näher rangehen können , dann hätte das Model etwas mehr Platz vom Bild eingenommen. Außerdem finde ich ihre Haltung etwas angespannt / verkrampft, vermutlich weil sie sich unter den obersten Teil des Geländers beugen musste und weil sie das Geländer dann im Nacken hatte.

Beim zweiten finde ich, dass der Baumstamm zu viel vom Bild einnimmt. Etwas mehr als die Hälfte des Bildes nimmt der uninteressante Baumstamm ein. Hier hätte ich auch etwas mehr nach rechts gehalten, dass der Baumstamm vielleicht ein Drittel des Bildes einnimmt und das Model dafür mehr.
 
Noch zwei Bilder. Das erste ist ein schnell erstelltes Panorama an einem See mit Industriegebiet. Alle Bilder sind ca. 15km südlich von Leipzig entstanden. Keine guten Voraussetzungen, aber besser als Innenstadt.
Das zweite Bild ist eine Aufnahme mit sensorbasierter Nachführung. Dabei dreht bzw. verschiebt sich der Kamerasensor um die Himmelsbewegung auszugleichen. Deswegen sieht man den Boden als Bewegungsunschärfe. Das Bild wurde 76sek belichtet / 50mm Brennweite / Iso 800. Leider ist der "interessante Bildbereich sehr horizontnah über einem sehr hellen Industriegebiet. Sonst könnte man deutlich mehr von der Milchstraße erkennen.
 

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Pentax! (und es ist auch fast egal welche, aber bei den meisten braucht man noch das "O-GPS" dazu. Die K1 von Taitan hat GPS aber integriert)

@Taitan
Gigantische lichtverschmutzung über dem industriegebiet...:(
 
Na wenn Du auch eine Nachführung suchst, dann check mal den Omegon Minitrack LX2 oder LX3 aus. Der ist super günstig und liefert sehr gute Ergebnisse, wenn man sich so in einschlägigen Gruppen umhört.
 
Na wenn Du auch eine Nachführung suchst, dann check mal den Omegon Minitrack LX2 oder LX3 aus. Der ist super günstig und liefert sehr gute Ergebnisse, wenn man sich so in einschlägigen Gruppen umhört.

Wow, echt günstig! Das schaue ich mir mal genauer an, sowas wollte ich schon immer haben aber der Preis hatte mich bis jetzt abgeschreckt. :daumen:
 
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