AW: CPUs-Benchmarks von Resident Evil 5: Core i7 führt, Phenoms trotzdem stark
Mehr Reserven, ergo die viel zitierte Zukunftssicherheit - wenn man an diese glaubt. Oder einfach den Längsten - soll ja Leute geben, die brauchen das. Ich nutze ihn, weil ich keinerlei Abstriche bei der Leistung machen will und zudem ein Fps-Junkie bin. Lieber zuviel als zu wenig Fps
Amen!
Ich hasse es auch, wenn ich bei Games zwischen guten FPS und Anti Aliasing wählen muss, oder massiv runterschrauben muss, um sauber spielen zu können. Bei meinem letzten System habe ich am CPU gespart (X2 5200 anstatt E6600 für 50€ mehr) und habe es von Anfang an bereut, weil der AMD NULL zu OCen war (Maximale 2730 Mhz) und mit dem Intel wären 3,2 Ghz ein Kinderspiel gewesen - Damit hätte ich viel viel mehr Leistung gehabt.
Gerade die CPU-Leistung ist wichtiger, als man denkt - Insbesondere bei einer schwächelnden CPU ist diese eigentlich immer der Grund für extrem niedrigere LowFPS. Ich hatte so viele scheiß Spiele die nicht sauber gelaufen sind und alle mit dem E6600 viel besser gegangen wären, z.B.
- WAR (Bei Massenschlachten immer CPU auf 90-100% und <30FPS)
- Mirrors Edge (Immer wieder derbe schwache MinFPS)
- BIOSHOCK (Teilweise 15FPS! bei maximalen Settings trotz 8800GTX)
Mirrors Edge und Bioshock liefen nach dem Upgrade von dem X2 5200 auf den 3,5Ghz i7 trotz gleicher Grafikkarte unvergleichbar. Die Durchschnitts-FPS bei Bioshock haben sich locker verdoppelt, die Min-FPS sind von 15 auf etwa 60 gestiegen. Mirrors Edge ist vorher immer wieder an einigen Stellen gekratzt, wo ich kurzzeitig vielleicht 20FPS hatte - Seit dem i7 gab es NIE mehr CPU-Limitierte Stellen, lediglich PhysX machte bei massivem Gebrauch Probleme. Der "gefühlte" (und imho wichtigste) Performanceboost war noch größer, als man ihn in FPS ausdrücken könnte. Die allermeisten Spiele liefen vorher einfach "Ein bisschen ruckelig". Nach diesem Upgrade gibt es momentan kaum Spiele, die nicht super flüssig laufen würden. Selbst GTA4 läuft bei 1920x1200 mit maximalen Details und 50% Sichtweite mit 45-85 FPS (Aber: Schatten deaktiviert, da enorm hässlich ohne AA)
Ich hab mir geschworen nie wieder bei der Plattform und CPU
unnötig zu sparen. Eine Grafikkarte ist innerhalb von wenigen Minuten getauscht und in der Regel preiswert zu bekommen, wenn aber der CPU blockiert braucht man meistens neues Board, RAM und CPU, dann noch einen guten CPU-Kühler und noch unzählige Stunden um das OC zu optimieren und das OS zu installieren. Um unnötig kurz zu erklären: Wenn der Aufpreis zu einer guten Architektur nur gering ist und das Endergebnis mit OC viel besser ausfällt, dann wird die bessere Variante genommen. Höher taktende Modelle mit 200 Mhz mehr sind bei dem üblichen Aufpreis imho völlig uninteressant.
Und die Leistung des i7 hab ich schon so oft richtig gespürt, z.B. bei The Witcher oder WAR oder AION oder GTA4 oder Prototype - Und das für einen Gesamtaufpreis von lediglich etwa 150€ im Vergleich zu ner Phenom 955 Konfiguration (CPU 50€ teurer, Board um 100€). Für diese 150€ hab ich nun unvergleichbare Performance sowie ein SLI- und CF-Fähiges Board mit enormer Ausstattung, regelmäßigen Treiber/BIOS-Updates, 4 Jahren Garantie aufs Board, usw...
Vor allem wird ja die Plattform bestimmt noch mit 2 neuen Grafikkarten ausgestattet, also wohl GTX-360/HD5850 und danach vielleicht noch GTX-460/HD6850.... Ich will mich nie wieder wegen massiver CPU-Limitierung aufregen müssen...
@Carsten: Das mit der Taktfrequenz sehe ich bei Intel genauso, bei AMD dagegen kommen viele ältere CPUs nicht auf die Taktfrequenz des TopModells. Ich würd aber z.B. bei Intel nie mehr als 10€ Aufpreis für 100Mhz mehr Takt bezahlen... Es ist momentan auch ziemlich blöd den Q9650 oder i7 950 anstatt den leicht taktschwächeren Modellen für wesentlich weniger zu kaufen. Zum Thema Stromverbrauch: Ich sehe das jetzt nicht so extrem eng, wie einige andere hier - Wenn die Plattform schon 600€ kostet, dann ist der Stromverbrauch im Betrieb nur zweitrangig. Ich bin der Meinung, man sollte die CPU nur mit so viel Spannung versorgen, wie Standardmäßig vorgesehen ist und dabei einen "guten" Takt ermitteln. Starkes Untervolten find ich jetzt wieder ähnlich sinnlos wie starkes Übervolten. Man verschenkt viel Leistung für immer kleinere Einsparungen am Stromverbrauch (starkes Untervolten), bzw. verbrät unverhältnismäßig viel Strom für immer kleinere Leistungsgewinne (starkes Übervolten). Imho sollte die obere Spannungsgrenze bei nem i7 im Betrieb rund 1,25v sein...
Nuja, sorry für den OT-Ausflug, aber ich habe mich schon so oft über die damals schwache CPU ärgern müssen, dass ich hier jetzt meinem Frust luft gemacht habe. Von wegen CPU sei unwichtig...