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Wie viele junge FDP Wähler wohl zu den Piraten gegangen sind?![]()
Vielleicht ein paar, aber kaum eine signifikante Zahl.
Wie viele junge FDP Wähler wohl zu den Piraten gegangen sind?![]()

Was hat das Eine nun mit dem Anderen zu tun?
Genau. gar nichts.
Ich habe eine einfache Frage gestellt: Wo sind die FDP Wähler hin? Nicht zur Wahl gegangen, weil sie mit der Politik der Bundes FDP nicht mehr zufrieden sind?
(Denn die Landes FDP hat in Berlin ja eh nichts gemacht)
Findest du einen bis zur Unkenntlichkeit gegelten Plagiator und eine "arbeitsscheue" Plagiatorin, die mit Nacktfotos wirbt weniger peinlich, als einen Schwulen in Latzhose?

Guck dir den Unsinn mit den Wahlplakaten an, brennende Autos, damit hat sich die FDP keine Freunde gemacht.
Willst du etwas hier mit Diskriminierung kommen?
Guck dir den Unsinn mit den Wahlplakaten an, brennende Autos, damit hat sich die FDP keine Freunde gemacht.
Die Piraten haben ihre Meinung zum Nacktscanner und das ist eben Protest, was ich nachvollziehen kann, das kann jeder, der schon mal durch den Nacktscanner gegangen ist.

1.) Die Autobrandstiftungen in Berlin sind in der Tat ein sehr, sehr großes Problem, das dringendst richtig angepackt werden muß.
2.) CDU und FDP haben beide mit diesem Thema plakatiert. Die CDU hat Sitze hinzugewonnen. Das kann also keine Erklärung sein.
Und Nacktscanner sind thematisch nun wirklich von vorvorgestern...
Sorry, ich glaube ich habe dich vorhin falsch verstanden. Wenn du mit der "Partei" die FDP meinst und nicht die Piraten, dann ignoriere einfach meinen Post.![]()

1. Richtig, aber erreicht man das, in dem man das auf billige Wiese ausschlachten will? Konzepte dagegen hat die FDP nicht.
2. Die CDU hat viele Wähler von der FDP bekommen, das darfst du nicht vergessen.
ad 1.) Das Konzept wäre wohl - wie auch bei der CDU - eine größere Polizeipräsenz. Das würde schon viel nützen. Möglicherweise würde auch das Ausloben von Kopfgeldern helfen.
ad 2.) Wer sagt das? Ich habe noch keine Analyse zur Wählerwanderung gesehen.
Das stimmt in der Form eigentlich auch nicht wirklich. Jeder kann im Rahmen seiner Steuererklärung Ausgaben geltend machen, die dann über die Steuer erstattet werden. Sowas geht ganz hervorragend mit denkmalgeschützten Immobilien oder Solaranlagen.
Das Problem bei der Sache ist, daß man nur von der Steuer absetzen kann, was man auch ausgegeben hat (normalerweise zumindest). Das heißt, alles, was ich absetze, habe ich ja trotzdem nicht. Bzw. habe ich das Geld nicht mehr.
Wenn man Bus und Bahn gratis nutzen kann, gibts logischer Weise auch keine Schwarzfahrer mehr.
Aber das musst du halt gegenfinanzieren.
(und -vielleicht sogar wichtiger- man steigert den Durchsatz des Bussystems z.T. erheblich, wenn nicht mehr auf 3 Minuten Fahrt 2 Minuten Stehen&Fahrkartenverkauf kommen)Hat mit Gerechtigkeit nicht das Geringste zu tun. Was ist gerecht daran, wenn einem jemand ins ohnehin schon versteuerte Vermögen greift? Das ist (genauso wie Erbschaftssteuer) einfach blanke Enteignung.
Das Problem ist vor allem, dass man nur Sachen von Steuern absetzen kann, die man zahlen konnte. Genaugenommen wird hier die Steuerprogression ad absurdum geführt, denn wer sich einen gehobenen Lebensstandard mit entsprechenden "Sonder"ausgaben leisten kan, kann seine reale Steuerquote wieder entsprechend senken, in dem er sich Teile zurückzahlen lässt. Wer nur ein kleines/mittleres Einkommen hat, das größtenteils für den normalen Alltagsbedarf draufgeht (der nicht absetzbar ist), der nicht.
Es gibt Leute, die von zuhause aus arbeiten. Alle anderen fahren billiger, wenn sie kein Arbeitszimmer haben, sondern einfach nur eine kleinere Wohnung nehmen. Was steuerlich geltend machen zu können ist schön, aber noch schöner ist es, gar nicht erst eine Ausgabe tätigen zu müssen. Da hat man unter dem Strich immer mehr.Die Lenkungswirkung ist dabei imho auch hochgradig fragwürdig. Denn die Regeln, was absetzbar ist und was nicht, sind z.T. recht speziell ausgerabeitet, werden aber (im Gegensatz zu z.B. direkten Fördermaßnahmen) kaum aktualisiert und haben oftmals wenig mit dem Allgemeinwohl zu tun. (warum sollte man Leute z.B. dazu lenken, sich ein ""Arbeits""zimmer einzurichten?)
Du verkennst, daß das, was da versteuert werden soll, schon längst versteuert wurde. Sonst könnte es ja nie in das Eigentum der Familie gelangt sein. Wieso greift der Staat hier also nochmal zu? Die einzig valide Antwort scheint gleichzeitig einen der widerwärtigsten Charakterzüge so vieler Menschen zu offenbaren: pure Mißgunst!Sowas nennt man soziale Gerechtigkeit, in einer allgemeinen Marktwirtschaft einschließlich Chancengerechtigkeit. Aber das du "Gerechtigkeit" ausschließlich als sogenannte Leistungsgerechtigkeit kennst und "Leistung" dabei auch noch selektiv von denen bewerten lässt, die von der fehlenden sozialen Gerechtigkeit profitieren, ist allgemein bekannt.
Den privaten Spaß kann niemand von der Steuer absetzen. Wenn jemand was absetzen kann, ist das auch irgendwie im Rahmen seiner wirtschaftlichen Tätigkeit ausgegeben worden.

Den privaten Spaß kann niemand von der Steuer absetzen. Wenn jemand was absetzen kann, ist das auch irgendwie im Rahmen seiner wirtschaftlichen Tätigkeit ausgegeben worden.
Es gibt Leute, die von zuhause aus arbeiten. Alle anderen fahren billiger, wenn sie kein Arbeitszimmer haben, sondern einfach nur eine kleinere Wohnung nehmen. Was steuerlich geltend machen zu können ist schön, aber noch schöner ist es, gar nicht erst eine Ausgabe tätigen zu müssen. Da hat man unter dem Strich immer mehr.
Du verkennst, daß das, was da versteuert werden soll, schon längst versteuert wurde. Sonst könnte es ja nie in das Eigentum der Familie gelangt sein. Wieso greift der Staat hier also nochmal zu? Die einzig valide Antwort scheint gleichzeitig einen der widerwärtigsten Charakterzüge so vieler Menschen zu offenbaren: pure Mißgunst!
(Dazu kommt übrigens noch, daß sich Einnahmen aus der Erbschaftssteuer und die Kosten ihrer Eintreibung seit vielen Jahren ziemlich exakt die Waage halten. Davon hat also wirklich niemand was.)
Gibt es eigentlich eine unsoziale Gerechtigkeit? Das wäre mal interessant zu erfahren.
Ich hätte da noch eins, ebenfalls aus deinem privaten Umwelt. Da hat der Unternehmer seine privaten Autos über die Firma laufen, sein Porsche 911, den Benz seiner Frau und das Audi Cabrio seiner Tochter, obwohl die absolut nichts mit der Firma zu tun hat und noch zur Schule geht.
Die Autos werden alle über die Firma abgeschrieben, ebenso den Wintergarten, den er sich bauen lies und er hat auch keine Probleme das zu erzählen, sein Steuerberater macht das schon klar, dass das alles abgesetzt werden kann.
Das System wird eben von denen ausgenutzt, die dazu in der Lage sind es ausnutzen zu können, der normale Arbeitnehmer hat gar nicht die Möglichkeit dazu.
Oder er versteuert die Autos von Frau und Tochter über die 1%-Regelung, was im Endeffekt aber ziemlich teuer kommen dürfte. Naja. Darf ja jeder machen, wie er will... Da muß man halt mal mit wirklich spitzem Bleistift rechnen.