Bundestagswahlen 2025 // aktuelle politische Lage und Wahlkampf

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Für mich als Mitglied der Linkspartei wäre das ein Alptraum, wenn die Dunkelheit wieder so stark wird....:(
Ihr solltet mal mehr auf euch als auf andere schauen. ;-)

Grundsätzlich, so denke ich, wäre es ratsam, wenn man mehr wieder die eigenen Themen hervorstellt statt, wie z.B cdu/csu, die AFD nachzuahmen oder sie, allgemein, ständig zum Wahlkampfthema zu machen, denn ich vermute mal, dass das einen Teil dazu beiträgt, dass sie kontinuierlich erstarkt. Daher würde ich es begrüßen, wenn jeder wieder mehr Fokus auf eigene Themen legt, das würde mir als Wähler auch sehr dabei helfen die richtige Entscheidung zu treffen, denn nur hell oder dunkel wählen reicht in der komplizierten aktuellen Situation leider nicht aus.

MfG
 
Ich denke sie werden die immer unterhalb der Prognosen liegen bei Bundestagswahlen. 20% scheinen realistisch.
Da bin ich vorsichtig geworden. Das zeigten die Wahlen im Ausland in letzter Zeit, dass Meinungsumfragen bei populistischen Wahlentscheidungen oft nicht richtig liegen und am Ende mehr Leute so wählen, ohne das vorher bei den Umfragen zu sagen.
 
Kleinerparteien landen doch sowieso bei sonstige Parteien, also im Mülleimer. Ich selbst wähle erst wieder seit der letzten Landtagswahl in Brandenburg, wo ich Linkspartei gewählt habe.

Und natürlich ist meine Stimme wieder im Mülleimer gelandet, wie schon seit 25 Jahren, und ist nicht vertreten im Landtag.

Also selbst wenn Kleinerparteien keine Stimmen mehr sammeln müssten.

Ändert das etwas am Ergebnis?
Oder ist das nur ein Feigenblatt für Euch? ^^
Was ist denn mit der BSW beispielsweise, ist die denn in sämtlichen Bundesländern aufgestellt und wählbar? Ich meine dass es gerade dort zeitlich sehr schwierig ist, dass in dieser Zeitspanne alles organisiert zu bekommen, inklusive der notwendigen Mitglieder.

MfG
Da bin ich vorsichtig geworden. Das zeigten die Wahlen im Ausland in letzter Zeit, dass Meinungsumfragen bei populistischen Wahlentscheidungen oft nicht richtig liegen und am Ende mehr Leute so wählen, ohne das vorher bei den Umfragen zu sagen.
Das stimmt aber war es die letzten Jahre nicht so, dass Sie immer stets unterhalb der Prognosen lagen und am Ende doch etwas weniger AFD gewählt haben als angenommen?

MfG
 
Ihr solltet mal mehr auf euch als auf andere schauen. ;-)
Wenn unsere merkwürdige Silberlockenstrategie nicht funktioniert, werden auch wir aus dem Bundestag verschwinden, für immer.

Abgesehen davon, haben wir uns viel zu lange auf uns selbst konzentriert.

Deshalb lehne ich ihren Vorschlag auch ab, noch mehr auf uns selbst zu sehen.

Nach dem Untergang meiner Partei, werde ich auch wieder Nichtwähler werden.

Die Probleme der westlichen Demokratien werden sich aber verschärfen.

Für mich ist das dann nur noch Unterhaltungsprogramm bis zum Ende der Systeme. ^^

Was ist denn mit der BSW beispielsweise, ist die denn in sämtlichen Bundesländern aufgestellt und wählbar?
Ich hasse das BSW, die undemokratischste Partei in Deutschland, wo Unterstützer Null Mitspracherecht haben, man gar nicht Mitglied werden kann, und alle Mitglieder von der Königin Wagenknecht persönlich ausgewählt werden.

Wenn es diese "Partei" nicht in den Bundestag schafft, ist dass aus meiner Sicht ein Fortschritt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das stimmt aber war es die letzten Jahre nicht so, dass Sie immer stets unterhalb der Prognosen lagen und am Ende doch etwas weniger AFD gewählt haben als angenommen?

MfG
Ich werde es mit Interesse beobachten. Es gibt zwar kein gutes Szenario wenn so eine Partei auch nur 1% holt, aber es ist besser wenn sie in den Umfragen besser liegen als am Wahlabend, als wenn es umgekehrt ist. Im ersten Falle hat man halt die Hardcore-AfDler, im Falle 2 wären sie aber in der Breite der Bevölkerung angekommen und würden Stimmen von Leuten bekommen, die wissen, dass man diese Partei eigentlich nicht wählen darf und die ihre eigene Entscheidung verbergen. Das ist noch schlechter.
 
Nein, zwei Hände voll Milliardäre die Gewinner der Digitalisierung sind, kann man doch nicht ins Verhältnis setzen zu Milliarden Menschen, und vielen davon die in großer Armut leben.
Ich würde es jetzt nicht erst als sozialen Aufstieg betrachten, Milliardär zu werden. Aber ein Jahreseinkommen von 100k (oder selbst 60k) für einen gut bezahlten IT-Job ist doch auch schon nicht verkehrt und da sind ein paar durch die Digitalisierung dazugekommen. In Deutschland vielleicht weniger als anderswo.
Die eigentliche Frage ist aber schafft die AfD 25%, ich denke ja.
Nö, ich würde sagen, 50:50, dass sie am Ende wirklich die 20% knackt.
 
Entweder das oder wenn die anderen Parteien so weitermachen wie bisher. Ob es für ein Verbot reicht? Ich bezweifle es.

MfG

Es wurde schon ein Verbotsantrag gestellt. Der muss wohl noch abgestimmt werden.
Dann müssen sorgfältig Beweise gesammelt werden.
Wenn es wirklich zum Verbotsverfahren kommen sollte.
 

Es wurde schon ein Verbotsantrag gestellt. Der muss wohl noch abgestimmt werden.
Dann müssen sorgfältig Beweise gesammelt werden.
Wenn es wirklich zum Verbotsverfahren kommen sollte.
Schaue mal aufs Datum. ;-)

MfG
 
Hauptsache keine absolute Mehrheit!

Die wird jetzt noch nicht kommen. Aber vielleicht in 4 oder 8 Jahren.
Glaubst du das wirklich? Die AfD dümpelt bei 20% rum, war letztes Jahr zeitweise näher an 15 als an 20. Wie soll die ihre Wählerschaft in 4 (oder auch 8) Jahren mehr als verdoppeln?
Ich denke, mehr als 30% wird sie nie bekommen.
Wenn diese Partei nicht endlich verboten wird!
Sinnlos. Die AfD ist ein Symptom der gesellschaftlichen Probleme. Sie zu verbieten wird in 2 Jahren die nächste rechte Partei mit >10% hervorgebracht haben*. Das wäre, als würde man die Grünen verbieten. Dann würde vermutlich Volt durchstarten und 10% kassieren.
Es ist absurd (und fragwürdig), eine gesellschaftliche Bewegung zu verbieten, hinter der jeder 5. Wähler steht.

*Außerdem würde ein deutlich größerer Teil der politischen Rechten die Demokratie dann ablehnen. Ich denke, die Mehrheit zieht die Demokratie durchaus jeder anderen Herrschaftsform vor, ist nur sehr verstimmt, weil ihre Probleme missachtet und lächerlich gemacht werden; ja teilweise genau das Gegenteil von dem gemacht wird, was sie wollen.
Nimmt man ihnen die Möglichkeit der demokratischen Teilhabe und so die Chance, ihre Wünsche zu erreichen, werden diese Leute sehr viel versuchter sein, es auf anderem Wege zu erreichen. Don't play a game you can't win.
Selbiges gilt übrigens für sämtliche politischen Bewegungen, nur die Ausprägungen fallen unterschiedlich aus. Die Variablen bleiben gleich.

Edit: Wenn man die AfD schwächen will, sollte man sie regieren lassen. Wenn sie keine funktionierende Lösung für die Mehrheit der Deutschen hat, wird sie scheitern. Hat den Grünen schließlich auch das Genick gebrochen, inzwischen hasst das halbe Land sie, während sie vorher nur die nervige DuDuDu-Partei war. Das Risiko ist natürlich, dass die AfD doch eine Lösung hat, die dem Wähler gefällt...
 
Glaubst du das wirklich? Die AfD dümpelt bei 20% rum, war letztes Jahr zeitweise näher an 15 als an 20. Wie soll die ihre Wählerschaft in 4 (oder auch 8) Jahren mehr als verdoppeln?
Ich denke, mehr als 30% wird sie nie bekommen.
Wer weiß. Ich habe die Befürchtung das noch mehr möglich ist.
Sinnlos. Die AfD ist ein Symptom der gesellschaftlichen Probleme. Sie zu verbieten wird in 2 Jahren die nächste rechte Partei mit >10% hervorgebracht haben*. Das wäre, als würde man die Grünen verbieten. Dann würde vermutlich Volt durchstarten und 10% kassieren.
Es ist absurd (und fragwürdig), eine gesellschaftliche Bewegung zu verbieten, hinter der jeder 5. Wähler steht.
Nein, das wäre vernünftig.
*Außerdem würde ein deutlich größerer Teil der politischen Rechten die Demokratie dann ablehnen. Ich denke, die Mehrheit zieht die Demokratie durchaus jeder anderen Herrschaftsform vor, ist nur sehr verstimmt, weil ihre Probleme missachtet und lächerlich gemacht werden; ja teilweise genau das Gegenteil von dem gemacht wird, was sie wollen.
Nimmt man ihnen die Möglichkeit der demokratischen Teilhabe und so die Chance, ihre Wünsche zu erreichen, werden diese Leute sehr viel versuchter sein, es auf anderem Wege zu erreichen. Don't play a game you can't win.
Selbiges gilt übrigens für sämtliche politischen Bewegungen, nur die Ausprägungen fallen unterschiedlich aus. Die Variablen bleiben gleich.
Demokratisch eine Partei wählen welche am liebsten die Demokratie abschaffen würde? Guck dir doch mal andere Länder an wo Rechte regieren. Was da abgeht! Die bauen die Länder zu Diktaturen um.
Edit: Wenn man die AfD schwächen will, sollte man sie regieren lassen. Wenn sie keine funktionierende Lösung für die Mehrheit der Deutschen hat, wird sie scheitern. Hat den Grünen schließlich auch das Genick gebrochen, inzwischen hasst das halbe Land sie, während sie vorher nur die nervige DuDuDu-Partei war. Das Risiko ist natürlich, dass die AfD doch eine Lösung hat, die dem Wähler gefällt...
Die dürfen auf gar keinen Fall an die Macht kommen. Und "nur mal zum testen" ist brandgefährlich.
 
Demokratisch eine Partei wählen welche am liebsten die Demokratie abschaffen würde?
Wie gesagt, ich denke nicht, dass die Mehrheit der Rechten die Demokratie abschaffen will. Eher will man Dinge durchsetzen, die bei anderen Teilen des politischen Spektrums höchst unbeliebt sind. Nicht ohne Grund behaupten alle Seiten, dass die jeweilige Gegenseite die Demokratie abschaffen will.
Alles andere zu erklären würde jetzt wieder zu tief gehen, das endet nur in einem Grabenkampf, an dessen Ende der Thread wieder zu ist.
Die dürfen auf gar keinen Fall an die Macht kommen. Und "nur mal zum testen" ist brandgefährlich.
Was soll eine 20%-Partei groß ausrichten? Die hat gar nicht die Möglichkeiten, irgendwas umzusetzen.
Auf Landesebene hätte man letztes Jahr die Gelegenheit gehabt. Lass sie irgendwo mitregieren, meinetwegen auch als Seniorpartner. Größere Sachen kann sie nicht ändern und vielleicht entzaubert man sie so auf Bundesebene.
Ooooder aber es geht bei der Wahl der AfD gar nicht um die Partei als solches, sondern um ihre Ziele, und da ist es sinnlos, die Partei zu verbieten.
 
Wer weiß. Ich habe die Befürchtung das noch mehr möglich ist.
Außerdem sollte mensch bedenken, dass es nicht unbedingt größerer Stimmenanteile bedarf, um eine Regierung bilden zu können.
Zur Erinnerung: November 1932 erhielt die NSDAP 33,1 % der Stimmen und Hitler wurde zum Reichskanzler ernannt. In der Wikipedia heißt es zu den Geschehnissen danach u.a. - beispielhaft ein Ausschnitt: "Die folgenden Wahlen vom 5. März 1933 fanden bereits im Schatten der beginnenden Diktatur statt ... Als entscheidende Schritte auf dem Weg zur Diktatur gelten die Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutz von Volk und Staat (Reichstagsbrandverordnung) vom 28. Februar 1933 und das Ermächtigungsgesetz vom 24. März 1933. Der Reichstag verlor damit praktisch jegliche Entscheidungskompetenz. Neben vielen anderen wurden nun auch Parlamentarier ohne Gerichtsverfahren in Konzentrationslagern eingesperrt und gefoltert."​
Mit einem Fokus auf die AFD können die anderen Parteien und deren Verhalten/Positionierung aus dem Blickfeld gelangen. Ein sogenannter Steigbügelhalter - ein naiver, opportunistischer, geschichtsvergessener, machtgeiler und/oder arroganter ... "Koalitionspartner" - reicht den Rechten. Siehe auch Querfront usw..
Zur Erinnerung:
 
Zuletzt bearbeitet:
... vorallem sollten die "demokratischen" Parteien nicht versuchen die Wählerschaft hinters Licht zu führen. Sie tun es derzeit nämlich so extrem, dass selbst der Präsident des Deutschen Institus für Wirtschaftsforschung nicht an sich halten kann: "Zwar seien unrealistische Wahlkampfversprechen auch in der Vergangenheit normal gewesen, aber ... "noch nie so extrem war wie jetzt.""

 
Wenn man die AfD schwächen will, sollte man sie regieren lassen.
Die wollen nicht regieren, die wollen die Demokratie abschaffen.
Selbst wenn die Union koalieren würde, würde die Afd der Union die Schuld geben, wenn die Koalition scheitern würde und die Wähler würden das glauben. Die Afd schwächt man, wenn man die Leute aufklärt.
Hat den Grünen schließlich auch das Genick gebrochen, inzwischen hasst das halbe Land sie, während sie vorher nur die nervige DuDuDu-Partei war.
Die Medien haben gegen die Grünen gestänkert. Die Grünen selbst haben einen guten Job gemacht.
Das Risiko ist natürlich, dass die AfD doch eine Lösung hat, die dem Wähler gefällt...
Die Afd ist das Problem und keine Lösung.
 
Die wollen nicht regieren, die wollen die Demokratie abschaffen.
Selbst wenn die Union koalieren würde, würde die Afd der Union die Schuld geben, wenn die Koalition scheitern würde und die Wähler würden das glauben. Die Afd schwächt man, wenn man die Leute aufklärt.
Die nahe Historie zeigt doch eindeutig auf, dass man mit dieser Methodik nicht weiter gekommen ist und diese sogar eher zum Gegenteil geführt hat. Sollte es jetzt nun nicht langsam Zeit sein die Methode zu ändern?
Die Medien haben gegen die Grünen gestänkert. Die Grünen selbst haben einen guten Job gemacht.
Die Parteivorsitzende kündigt. der Jugendvorstand tritt zurück, der Wirtschaftsminister hat sich für diverse Fehlentscheidungen entschuldigt und du findest sie haben eine gute Politik gemacht? Dem kann ich so überhaupt nicht zustimmen.

MfG
 
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