Bundesnetzagentur bemängelt schlechte reale Bandbreite

Weil man im Forum immer noch eine Meinung äußern kann ohne jemanden zu beleidigen und in irgendwelche Extremen abzudriften.

Und meine Meinung ist hier im Forum bekannt. Wer gutes Internet haben will der sorgt dafür auch. Menschen sind nicht festgenagelt (naja gut jetzt durch Corona und die hirnrissigen Regeln und Grenzschließungen schon, versuch mal umzuziehen wenn jeder Panik schiebt als ob der ne Wagenladung Pilze gefressen hat!).
Und ich folge da einer einfachen Strategie, wenn der Berg nicht zum Mohammed kommt, dann geht eben Mohammed zum Berg. So ist es bei mir auch mit dem Internet, der Lebensort richtet sich danach und die Zivilisation einer Großstadt ist ebenfalls Pflicht. Es gibt gute Gründe warum Städte überall in der Welt boomen und immer mehr Leute in die Städte kommen - weil wir das Land als Erholungsgebiet brauchen, wir sollen die Natur dort respektieren, sauber halten und nicht vermüllen, abfackeln oder vergiften. Damit man selbst und auch nachfolgende Generationen eine schöne Natur erleben können - mit nem Mountainbike, zu Fuß oder wie sie halt mögen.

Die "scheiss Stadt" wie du sie hier genannt hast, ist ein Zuhause für über 600.000 Menschen und bislang sind etwa 6000 pro Jahr dazugekommen. Sie genießen das Leben hier, die Infrastruktur und das fast alles vor Ort ist. Kannst also schimpfen bis du grün wirst. Wenn dein Wohnort aktuell ist, steckste eh zwischen 2 Großstädten und pendelst vll noch in eine davon.

Und an welcher Stelle hast du Egoismus gesehen, bei der Ansage das die Leute gefälligst selbst für die Infrastruktur auch mal was tun sollen und das wir hier als ein Industrieland, als eine starke Gemeinschaft uns mit der passenden Technologie beschäftigen sollten die a) halbwegs zukunftssicher ist b) weit weniger Nachteile bietet und c) auch noch deutlich höhere Leistung bereits JETZT bietet und mit sehr viel Luft nach oben?
Der Kunde muss das fordern und fördern. Nicht Papa Staat, nicht der ISP und auch nicht der Papst.


Ich hab auch Glasfaser vorm Fenster, aber nicht im Haus. Weil die Telekomiker denken das VDSL reicht. Da denke ich auch das es mir reicht und sie bekommen keinen Cent dafür, selbst meine Ersatzleitung habe ich auf einem unlimitierten LTE-Tarif für den einen Tag im Jahr wo sie mal gebraucht wird.

*zensiert*

Das ich keine Ahnung von nichts habe, lasse ich mir nicht von irgendwelchen Dorfbewohnern erzählen die mich noch nie gesehen haben :ugly:

Baust du dir in Madeira die Straßen und dein Internet dann auch selbst bis zum Haus?? Schließlich willst du ja die Infrastruktur mitten auf einer Insel haben.
Da brauchst du dann sogar noch eine Glasfaserleitung bis zum Festland.


Die Leitung zum Haus mussu schon bezahlen wenn du jetzt was neues baust. Wenn das Objekt bereits angeschlossen ist dann nicht.
Hier tun die Leute so als ob denen Papa Staat alles schuldet nur weil sie abseits von den Regionen leben wollen wo sich der Ausbau allein aus Kundenverträgen finanzieren lässt und sie entsprechend nix bekommen.

Wenn du auf Madeira irgendwo in der Pampa ein Haus bauen willst, kannst du das gerne machen, auch sehr sehr günstig, aber wie du die Leitung dahin bekommst und wie teuer das wird - das kannste dir denken.

Ich kann dir aber sagen das Glasfaser verlegt bekommen dauert dort einige Werktage. Selbst wenn das Objekt nicht angeschlossen ist.
Service regelt nun mal und hier hat man keinen Service bei den Anbietern, hier herrscht Servicewüste. Telekom braucht oft länger als nen Monat um nen VDSL-Tarif von nem anderen Anbieter zu übernehmen und zu schalten an einem neuen Wohnort ink. Rufnummermitnahme. Etwas, was maximal 1-2 Tage dauern sollte. Für so nen Service müsste der Anbieter dem Kunden eigentlich ne Entschädigung zahlen, statt Geld zu verlangen!


INU-Edit: Bitte mal auf die Ausdrucksweise/Wortwahl achten!
 
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Ich verstecke mich gar net, komm mich in Leipzig besuchen, 1 Person außerhalb vom eigenen Haushalt ist hier erlaubt, kannst mich von 1,5m+ Distanz anguggen :)
Im Gegensatz zu vielen Menschen hier habe ich in mehreren Ländern lange Zeit gelebt und habe Kunden weltweit und sehe wie was in anderen Ländern funktioniert.
Japan ist z.B. ein Technologieland aber Internet ist da mies, Südkorea macht das wesentlich besser. Klar, "sample size" von 3-4 Kunden mit denen ich arbeite reicht nicht aber das zeigt schon mal die Richtung.

P.S. ich gehöre selbst zu denen die 1Gbit/s NICHT gebucht haben. Einfach weil die Steigerung von 500/50 auf 1000/50 im Tarif es nicht wirklich wert ist. Der höhere Download ist egal wenn der Upload nicht steigt. Genau deswegen FTTH fordern und fördern.
 
Warum auch den ausbauen mit FTTX ? Bezahlen wollen es die wenigsten, und brauchen noch weniger ;)
Ich find den schritt mit VDSL richtig.
 
Warum auch den ausbauen mit FTTX ? Bezahlen wollen es die wenigsten, und brauchen noch weniger ;)
Ich find den schritt mit VDSL richtig.

Nicht FTTX sondern wirklich FTTH - damit alles passiv bleibt auf der Strecke und die einzige aktive Hardware (die Stromversorgung braucht) beim Kunden in der Wohnung ist aka Modem/Router.
Das ist die beste Lösung von allem bislang.
FTTC oder FTTB brauchen zusätzliche Hardware Im Kasten draußen oder halt im Haus selbst.

Das die Leute es nicht brauchen - sag das nicht, die Leute merken gerade jetzt mit massivem Einsatz vom Home Office, Homeschooling und weiß der Geier noch was das es doch durchaus brauchbar ist, so ne schnelle Leitung. Und bezahlen wollen - als ob das teuer wäre. 50-60€ für 1Gbit/s? Gut lass es 70€ sein. Wir sollten nicht so tun als ob dies unbezahlbar wäre. Viele Leute zahlen ähnliche Preise für Mobilfunk mit einem höheren Tarif und dickem Smartphone auf Pump, also warum nicht das?
Ich sehe öfters Leute mit aktuellen iPhones oder dicken Samsung-Telefonen und ich weiß das sie nicht nur 1-2GB Tarife haben. Da kennt man die Preise dafür. Gut, mit einer Glasfaserleitung kann man schlechter angeben, die sieht keiner, das ist aber auch kein Problem.

Die Bevölkerung muss dafür erzogen werden das sie die Digitalisierung begrüßt und entsprechend Geld dafür ausgibt. Südkorea hat das vor Ewigkeiten schon gemacht, dort wurde den Leuten beigebracht das schnelles Internet für sie und ihre Kinder wichtig ist aus diversen Gründen und was ist passiert? Die Leute haben mitgemacht. Aktuell ist das Land an der Spitze was die Internetgeschwindigkeiten angeht.

Ich finde den VDSL-Schritt falsch. Die Technologie ist am Ende, viel mehr als 250 wird man nicht rausquetschen können. Es gibt keine Zukunft, es ist ein Notnagel für die Übergangszeit, der aber trotzdem neue Hardware erfordert die auch betreut werden muss von den Technikern (was z.B. beim FTTH komplett entfällt weil die Komponenten im Kasten draußen gar nicht existieren, das einzige aktive Teil ist das Modem was beim Kunden hängt). Geld in VDSL zu stecken war falsch und ist immer noch falsch.
Coaxial sieht anders aus, denn da ist noch nicht Feierabend und es kann mit DOCSIS 3.1 massive Bandbreiten erreichen die erstmal für die nächsten 10-15 Jahre ausreichend sein werden (bis hin zu 10Gbit/s schafft das Coaxialkabel, was wir hier als TV-Kabel kennen).
Erkläre mir bitte einer was daran so geil ist auf einer alten Technologie rumzureiten die schon am Limit ist? Wenn wir schon länger einen funktionierenden Ersatz dafür haben der besser ist, stabiler, einfacher in der Installation (weniger Hardware dazwischen etc.) und oben drauf auch noch massive Reserven hat?

P.S. es geht nicht immer um das brauchen. Es geht einfach auch um Zeit. Wenn ich etwas in einem Viertel der Zeit runterladen kann (verglichen mit früher), dann sollte mir das doch 20-30€ mehr im Monat wert sein?
Das ist aktuell etwa der Unterschied zwischen dem 250er Tarif und dem 1000er Tarif als Bestandskunde, für Neukunden sind die Konditionen noch besser.
 
Torsten hatte Mal versucht das Dilemma in einer Umfrage aufzuzeigen:
Internet: Bucht ihr die maximal verfügbare Geschwindigkeit?
Selbst bei unserer hier nunmal alles Andere als repräsentativen Gruppe buchen nur etwas mehr als die Hälfte überhaupt die höchste verfügbare Leistung.
Wozu auch? Mein Mediathek-Download tröpfelt gerade mit 600 KByte/s dahin, live schauen ist nicht, da der Server immer wieder für viele Sekunden auf 20-40 KByte/s zusammen bricht.

Was will ich da mit 250/40 oder 1000/40 anstatt 100/40? Richtig, garnichts, ich lade keine TB an Spielen jeden Monat, für ISO-Images kann ich auch mal einige Minuten warten, wenn ich überhaupt einne Server finde, der die ISOs wenigstens mit 13 MByte/s liefert. Und das oft langsame PCGHX-Forum würde damit auch nicht schneller.

Mit einem vernünftigen Upload sähe das anders aus. Der würde mir viele neue Möglichkeiten eröffnen, bis hin zur Abschaffung meines Backup-NAS. Sowas kann man aber in Deutschland noch nicht einmal mit FTTH-Anschluss garantiert buchen.

Zum Speed-Test Ergebnis: Ich gehe davon aus das die größten Abweichungen durch Tests mit WLAN-Geräten kommen, nicht durch mangelnde Erfüllung am Anschluss selbst.
Das kommt für mich immer noch vor allem davon, dass überwiegend Leute testen, die Probleme haben. Siehe z.B. IICARUS mit seinem Vodafone VDSL Anschluss. Um VF dies nachzuweisen, musste er dort mehrmals testen. Da es ja einigermaßen anonym laufen muss, können sie die Tests nicht alle auf einen Anschluss mappen. Also gibt es dort jetzt viele Tests, bei denen die versprochene Leistung weit verfehlt wird und potentiell dutzende Nachbarn, die niemals testen (weil sie keinne Gurd dazu haben). So kann man statistiken auch verfälschen.

Warum auch den ausbauen mit FTTX ? Bezahlen wollen es die wenigsten, und brauchen noch weniger
Es kann sich jeder Hausbesitzer selber überlegen, ob er dann die Wohnung richtig mit FTTH verkabelt, ob er einen Hybriden nutzt wie NetCologne in der Hausverkabelung oder was er sich einfallen lässt.

Weil es schlicht unmöglich gewesen wäre in einen recht überschaubaren Zeitraum soviele Menschen mit höheren Bandbreiten zu versorgen die jetzt teilweise bei 250/40 liegen. Mit FTTH gar nicht möglich in dem Zeitraum !
Bei passendem politischen Willen wäre das möglich gewesen. Aber dann hätte die Politik einsehen müssen, dass sie vor gut 30 Jahren eine Fehlentscheidung getroffen hat.

Anstatt mit FTTC und dem Umbau des DSLAMs aufzuhören, hätte man die letzten paar Meter auch noch mit LWL verkabeln können. Gehwege werden wegen allem Mist aufgerissen, Abwasserleitungen gibt es auch überall. Damit wäre man problemlos auf FTTB gekommen, den Rest muss dann der Hauseigentümer regeln.

refinanzieren. Der Großteil der Bevölkerung kommt mit dem 50/10 Anschluss klar
Das sehen wir ja gerade bei Familien, die mit Pech sogar mehr wie ein Schulpflichtiges Kind haben UND deren Schule nicht in der Steinzeit stecken geblieben ist. Klar, das sind für die meisten hier einige "UND" zuviel, bei meinen Kollegen sieht es eher anders aus.

Die Bevölkerung muss dafür erzogen werden das sie die Digitalisierung begrüßt und entsprechend Geld dafür ausgibt.[/quot]Bist Du jetzt schon im Umerziehungslager angekommen? Die Milliarden an Fördergeldern, die in den vergangenen 10-15 Jahren überwiegend der Privatwirtschaft geschenkt wurde, hätte man viel sinnvoller investieren können. In der Zeit hätte man auch genügend Bautrupps gehabt, um nicht max. FTTC sondern gleich FTTB zu verlegen, aber halt in staatlicher Hand und wettbewerbsmäßig gleichberechtgt an die Anbieter vermietet. Auf das aktuelle FTTH-Monopol könnte ich sehr gerne verzichten.

Parallel dazu kein Ausbau von VDSL und kein Ausbau von Coax zur Datenübertragung sondern das ganze Geld in einer einzige Technik bündeln.

Erkläre mir bitte einer was daran so geil ist auf einer alten Technologie rumzureiten die schon am Limit ist?
Weil es unter den gegebenen politischen Bedingungen leider das einzige ist, was für die breite Masse finanzierbar ist.

P.S. es geht nicht immer um das brauchen. Es geht einfach auch um Zeit. Wenn ich etwas in einem Viertel der Zeit runterladen kann (verglichen mit früher), dann sollte mir das doch 20-30€ mehr im Monat wert sein?
Die 240-360€ pro Jahr muss der Endkunde aber erst einmal haben. Dazu die Mieterhöhung wegen Modernisierung der Immobilie mit FTTH. Das wird mit Sicherheit nicht nur die Leute freuen, die wie Du anscheinend unbedingt in der Großstadt leben wollen, dort aber keine bezahlbare Wohnung finden.

Wie oben geschrieben verschwendet meine Kleinstadt gerade 10k € je Wohneinheit (plus 16k € Förderung) zum Erschließen von 87 Wohneinheiten mit FTTH. Offensichtlich hat nicht jede Kommune soviel Geld rumliegen sondern wartet lieber, bis ein Privatunternehmen mit 100% staatlicher Förderung ausbaut. Trotz dem schlechten Betreiber ist es mir dabei aktuel viel lieber, wenn die Gelder und die Infrastruktur in öffentlicher Hand bleiben.
 
Das mit den 360€ im Jahr haben oder nicht haben sollte gar nicht die Frage sein.
Erstmal ist das in der heutigen Welt nicht mehr so viel Geld. Wo Smartphones über 1000€ kosten und somit an die Preise rankommen die für Mobiltelefone ganz am Anfang ihrer Zeit verlangt wurden (und nur von Firmenchefs und ganz wichtigen Kerlen benutzt wurden), wo Kleinwagen schon bei 12.000€ anfangen wenn man keinen (Elektro)Schrott auf 4 Rädern will, wo Leute 2000€+ für Ebikes ausgeben statt mit einem 200€-Fixie rumzufahren, ist das kein Geld dem man nachweinen sollte. Leistung kostet Geld. Könnte billiger sein, gibt es aber nicht, was solls.

Hast ja gerade geschrieben das 26.000€ pro Wohneinheit der Ausbau bei dir kostet. Gut, lass das noch teurer sein, machen wir 40k für ein Haus. Ist das wirklich viel wenn Häuser gerade von ner halben Million bis zu mehreren Millionen kosten? Teuer? Ja. Unbezahlbar? Bestimmt nicht. Miete erhöhen und die Immobilienwertsteigerung mitnehmen, gerade wenn es ein Townhouse ist oder was ähnlich beliebtes.

Und Infrastruktur in staatliche Hand? Vielleicht. Aber nicht bei unserem Staat. Wir haben mehr als genug Beweise das alles was Papa Staat anfasst rund um Infrastruktur - alles geht den Bach runter oder dauert mindestens das dreifache. Willste den gleichen Zustand wie beim BER für die Internetinfrastruktur hier haben? Ich bestimmt nicht, je weniger sich Papa Staat einmischt desto besser sollte der Service eigentlich weniger.
Es ist auch extrem selten in der Welt das die Glasfasernetze dem Staat gehören. Privat ist eher die Regel und das machen alle nicht einfach so, sondern weil das besser ist - so haben die Anbieter die Anreize diese Netze auch zu unterhalten, wenn sie damit Geld verdienen können. Generell ist es besser wenn empfindliche Sachen wie Glasfaser bei denen bleiben die eigentlich genug Ahnung davon haben und ein hohes Interesse das da nichts passiert.
 
Nicht FTTX sondern wirklich FTTH - damit alles passiv bleibt auf der Strecke und die einzige aktive Hardware (die Stromversorgung braucht) beim Kunden in der Wohnung ist aka Modem/Router.
Das ist die beste Lösung von allem bislang.
FTTC oder FTTB brauchen zusätzliche Hardware Im Kasten draußen oder halt im Haus selbst.

Das die Leute es nicht brauchen - sag das nicht, die Leute merken gerade jetzt mit massivem Einsatz vom Home Office, Homeschooling und weiß der Geier noch was das es doch durchaus brauchbar ist, so ne schnelle Leitung. Und bezahlen wollen - als ob das teuer wäre. 50-60€ für 1Gbit/s? Gut lass es 70€ sein. Wir sollten nicht so tun als ob dies unbezahlbar wäre. Viele Leute zahlen ähnliche Preise für Mobilfunk mit einem höheren Tarif und dickem Smartphone auf Pump, also warum nicht das?
Ich sehe öfters Leute mit aktuellen iPhones oder dicken Samsung-Telefonen und ich weiß das sie nicht nur 1-2GB Tarife haben. Da kennt man die Preise dafür. Gut, mit einer Glasfaserleitung kann man schlechter angeben, die sieht keiner, das ist aber auch kein Problem.

Die Bevölkerung muss dafür erzogen werden das sie die Digitalisierung begrüßt und entsprechend Geld dafür ausgibt. Südkorea hat das vor Ewigkeiten schon gemacht, dort wurde den Leuten beigebracht das schnelles Internet für sie und ihre Kinder wichtig ist aus diversen Gründen und was ist passiert? Die Leute haben mitgemacht. Aktuell ist das Land an der Spitze was die Internetgeschwindigkeiten angeht.

Ich finde den VDSL-Schritt falsch. Die Technologie ist am Ende, viel mehr als 250 wird man nicht rausquetschen können. Es gibt keine Zukunft, es ist ein Notnagel für die Übergangszeit, der aber trotzdem neue Hardware erfordert die auch betreut werden muss von den Technikern (was z.B. beim FTTH komplett entfällt weil die Komponenten im Kasten draußen gar nicht existieren, das einzige aktive Teil ist das Modem was beim Kunden hängt). Geld in VDSL zu stecken war falsch und ist immer noch falsch.
Coaxial sieht anders aus, denn da ist noch nicht Feierabend und es kann mit DOCSIS 3.1 massive Bandbreiten erreichen die erstmal für die nächsten 10-15 Jahre ausreichend sein werden (bis hin zu 10Gbit/s schafft das Coaxialkabel, was wir hier als TV-Kabel kennen).
Erkläre mir bitte einer was daran so geil ist auf einer alten Technologie rumzureiten die schon am Limit ist? Wenn wir schon länger einen funktionierenden Ersatz dafür haben der besser ist, stabiler, einfacher in der Installation (weniger Hardware dazwischen etc.) und oben drauf auch noch massive Reserven hat?

P.S. es geht nicht immer um das brauchen. Es geht einfach auch um Zeit. Wenn ich etwas in einem Viertel der Zeit runterladen kann (verglichen mit früher), dann sollte mir das doch 20-30€ mehr im Monat wert sein?
Das ist aktuell etwa der Unterschied zwischen dem 250er Tarif und dem 1000er Tarif als Bestandskunde, für Neukunden sind die Konditionen noch besser.

Überhaupt ne Ahnung wie FTTH funktioniert ? Wie kommst Du darauf mit Deinem passiv, das da nichts zwischen wäre ? Kennst überhaupt den Aufbau ? Anscheinend nicht !

VDSL AGS oder BNG ( jenachdem was der Betreiber nutzt ) über LWL zum DSLAM oder MSAN über Kupfer zum Kunden mit Abschlussgerät wie zb Fritzbox

FTTH AGS oder BNG über LWL zum OLT ( aktive Technik wie DSLAM oder MSAN ) über LWL über Koppler ( Passiv ) zum Kunden aufs Netzabschlussgerät

FTTB AGS oder BNG über LWL zum MiniMSAN über Kupfer im Haus zum Kunden aufs Netzabschlussgerät

Wie Du siehst hast Du generell nie eine rein passive Leitung , lediglich OLT, DSLAM/MSAN, MiniMSAN verschieben sich.
Zu dem hast Du doch die Möglichkeit bei dem Telekom Programm „mehr Breitband für mich“ Dir auf deine Kosten Glas legen zu lassen, bist doch hier so unterwegs das der Kunde selber dafür sorgen muss ! Ist dann doch zu teuer?
Hab’s Dir mal rausgesucht, ist ja kein Thema für Dich. ;)

https://www.telekom.de/is-bin/INTER...I-PK/-/downloads/mehr-breitband-fuer-mich.pdf


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Zuletzt bearbeitet:
Weil man im Forum immer noch eine Meinung äußern kann ohne jemanden zu beleidigen und in irgendwelche Extremen abzudriften.
Du äußerst aber eine sehr abwertende "Meinung" anderen gegenüber.

Wer gutes Internet haben will der sorgt dafür auch.
Wieder mal Unsinn.
Die meisten Menschen können das nicht beeinflussen, das haben wir Dir schon tausend mal erklärt, aber in Deinen kopf gehen Argumente anscheinend gar nicht rein.

Du Quatschst immer nur den gleichen, abartig realitätsfernen Müll.

wenn der Berg nicht zum Mohammed kommt, dann geht eben Mohammed zum Berg.
Jetzt geht es religiös weiter?

Es gibt gute Gründe warum Städte überall in der Welt boomen und immer mehr Leute in die Städte kommen
In einen solchen Coronahaufen kriegen mich keine 10 Pferde.
New York, als absolute Spitzenstadt, hat 3 mal mehr Tote, als Deutschland insgesamt.
eine schöne Natur erleben können - mit nem Mountainbike, zu Fuß oder wie sie halt mögen.
Die Moutainbiker zerfahren die ganzen Waldwege.
Sie genießen das Leben hier, die Infrastruktur und das fast alles vor Ort ist.
Nur eben keine Erholung, Wasser, Rohstoffe, Essen, Strom und alles was man noch so für ein Leben braucht.
Das kommt alles von woanders.
Wenn dein Wohnort aktuell ist, steckste eh zwischen 2 Großstädten und pendelst vll noch in eine davon.
Wenn Du Deine herablassende Art nicht änderst, gibt es eine Klatsche, versprochen.
Der Kunde muss das fordern und fördern. Nicht Papa Staat, nicht der ISP und auch nicht der Papst.
Wie gesagt, laß das mit der Psychologie.
Ich hab auch Glasfaser vorm Fenster, aber nicht im Haus.
Ich meinte ein Fliegengiztter, Du Nichtsmerker. :D
 
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@ wuselsurfer ich denke er meinte mich [emoji3] mir aber auch egal. Wüsste nicht wo ich die Stadt verteufle nur weil so ne hirntote Meinung nicht teile. Ist wohl auch ein Kandidat der sagt wenn die Leute aufm Land verhungern selber Schuld , sollen sie doch in die Städte kommen . Weil Wohnraum gibt es grad in den Städten ja noch genug [emoji3]


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@cryon1c
Versuche mal FTTH in einem Mehrfamilienhaus zu bekommen.
Entweder der Vermieter oder die Eigentümerversammlung wird dir da einen Strich durch die Rechnung machen

Bei einem eigenen Haus mag das noch machbar sein, aber in der Stadt, wo man im Wohnungen lebt, in den seltesten Fällen.

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*zensiert*

Und was die Beratungsresistenz angeht - ich lasse mich nicht beraten, ich finde die Informationen die ich brauche selbst und wenn ich doch etwas lernen will - dann suche ich mir auch eine passende Person die mir das beibringen kann. Und nicht unbekannte in irgendwelchen Foren oder gar Sozialen Netzwerken.

Und die Realität - schon mal aus dem Fenster geschaut und mal andere Orte besucht? Ich weiß, ist aktuell schwierig, aber wenn du kannst - fahr mal rum, sieh dich um, sie nach wie Leute arbeiten die auf das Internet angewiesen sind - Videoeditor, Youtuber, Livestreamer etc. Und wie Firmen agieren die ohne gutes Internet komplett am Arsch sind weil sie rein digital arbeiten und nicht einfach mal mit nem USB-Stick in die benachbarte Abteilung rennen können.
Wenn der Rest der Bevölkerung hier die entsprechenden Ansprüche hätte (genau so wie die Bevölkerung hier Ansprüche bei ihren Smartphones hat, bei ihren Autos usw.) und keinen Schrott bezahlen würde, hätten wir längst das beste Netz weltweit. Wir haben die Kapazitäten, die Technologie, das Personal dafür und wir haben irre viel Geld (bei der Bevölkerung) als eins der reichsten Länder der Welt. Das einzige was fehlt sind willige Kunden die sagen - so, veräppeln könnt ihr euch selbst, ich will eine vernünftige Leitung die auch noch in 10-15 Jahren vernünftig ist. Und sobald das steht, stehen auch die Leitungen.

@cryon1c
Versuche mal FTTH in einem Mehrfamilienhaus zu bekommen.
Entweder der Vermieter oder die Eigentümerversammlung wird dir da einen Strich durch die Rechnung machen

Bei einem eigenen Haus mag das noch machbar sein, aber in der Stadt, wo man im Wohnungen lebt, in den seltesten Fällen.

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Wenn du einen Privatvermieter hast, dann lässt sich da vll was regeln.
Bei einem Großkonzern wie Deutsche Wohnen? Kannste knicken.

Was man generell braucht ist eine gemeinsame Anfrage ALLER Bewohner die sagen - OK, ich beteilige mich an den Kosten zu X% (Gesamtkosten aufgeteilt durch Wohneinheiten) und dann würde die Sache schon anders aussehen. Aber aktuell sieht man ja wozu die Nachbarn alle fähig sind - anschwärzen und denunzieren statt gemeinsam stark sein! Das wird nie klappen :D


INU-Edit: ...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
*zensiert*

Den selben Schiss hast schon vor Jahren abgesondert , zumindest stehst zu Deiner sehr bedenklichen dummen Ansicht.

In den Städten gibt es gar nicht den Platz das alle in die Städte ziehen können . Zu dem ist es nicht für jeden finanzierbar in einer Stadt zu wohnen. Und den Leuten dann zu sagen , Joah ihr habt kein Geld für die Stadt also kein Recht für halbwegs vernünftiges Internet . Das sind deine kranken Kernaussagen . Mit welchem Recht wertest Du die ländliche Bevölkerung ab? Die haben die selben Rechte wie Du sie hast, auch wenn Sie ggf. weniger Geld verdienen. Und auch dort arbeiten die Leute so wie Du und ich und zur Zeit auch im HomeOffice. Also super für diese Menschen das sie 50, 100 oder 250 er Leitungen nutzen können wenn nichts anderes vorhanden ist.
Problem ist das Du Dir anmaßt zu sagen wo die Menschen zu leben haben und wo nicht wenn sie Leistung X haben möchten.
Diesen Zustand jetzt wäre mit Ausbau FTTH nicht machbar gewesen in der Fläche!

Firmen die solche Leitungen brauchen lassen sich diese auch bereitstellen, dies mal zur Info! Gibt genug Möglichkeiten . Aktuell sind es DCIP Leitungen die über LWL vom Kunden direkt auf den BNG auflaufen für Internetverkehr usw. für Punkt zu Punkt Verbindungen werden diese über Ethernet LWL oder SDH bereitgestellt. Dies mietet der Kunde sich an und die Telekom baut es. Wo ist das Problem? Ich sehe keins. Wenn Firma X nichts bucht wird natürlich auch nichts gebaut. Normal oder was daran so schwer zu verstehen?


INU-Edit: Auch du solltest deine Wortwahl mal überdenken...
 
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Was man generell braucht ist eine gemeinsame Anfrage ALLER Bewohner die sagen - OK, ich beteilige mich an den Kosten zu X% (Gesamtkosten aufgeteilt durch Wohneinheiten) und dann würde die Sache schon anders aussehen. Aber aktuell sieht man ja wozu die Nachbarn alle fähig sind - anschwärzen und denunzieren statt gemeinsam stark sein! Das wird nie klappen :D
Das muss schon der Vermieter voll aufbringen, denn die Mieter können auch mal ausziehen und weshalb sollten sie dann was mit finanzieren?!

Solche Angelegenheiten werden ehe dann mit auf die Miete oder Nebenkosten mit angerechnet.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Niemand wertet sie hier ab.

Landbbevölkerung hat viele Vorteile - Ruhe, Frischluft, schöne Natur und günstige Preise für Immobilien (egal ob kaufen oder mieten). Dafür hat sie halt auch Nachteile - weniger Waren und Dienstleistungen vor Ort, schlechter ÖPNV, schlechtes Internet.
Die Leute entscheiden selbst was sie wollen und welcher Lebensstil denen zusagt und sie kommen damit klar.
Wo ist denn das Problem?
Jeder entscheidet sich wo er lebt wenn er XYZ haben will. Das ist in jedem Land der Welt so.

Leute die in der Pampa leben (egal wo auf der Welt) haben sich halt dafür entschieden und sie genießen genau das - oft ein entschleunigtes Leben auf dem Land wo halt nicht dieser massiver Wahnsinn einer 24/7-Großstadt los ist.

Glaub mir ich hätte auch nichts dagegen wenn meine Mountainbiker-Trails nicht sonstwo weit weg wären, ich will dafür aber das Stadtleben nicht aufgeben, weil mein Leben sich nicht um das Mountainbike dreht und auch nicht um das chillen in der Natur.

Und dieses "super das sie 50, 100 oder 250er VDSL nutzen können" führt geradewegs dazu das mehr Geld in VDSL und weniger in FTTH investiert wird. Und dort wo VDSL anliegt, wird kaum jemand noch FTTH verlegen - also haben wir das Problem von jetzt auf einige Jahre später verlegt, genial! Dann muss dort wieder investiert werden anstatt es gleich richtig zu machen!

Firmen lassen sich Leitungen legen, es gibt aber auch Firmen die umziehen und zwar dahin wo Glasfaser bereits verlegt ist. Für viele Firmen ist ein Umzug billiger. Nicht jede Firma die gute Leitungen braucht hat ein massives Bürogebäude oder Lagerhalle etc. für sich - oft sind das kleine Firmen die einfach ein Office brauchen.
Ist bei mir nicht anders, nur das meine Firma in Tel Aviv ihr HQ hat und ein zweites Office in LA. Sie haben sich nichts legen lassen, sie sind dahin gegangen wo alles steht.

Russland ist z.B. nen anderen Weg gegangen, sie nutzen GPON mit Ethernet, meist als FTTB-Variante, bei Einfamilienhäusern auch als FTTC wo halt der Verteiler am Mast hängt.

USA hat auch massive Probleme mit der Internet-Infrastruktur.
Was denkste warum sehr viele Livestreamer sich in Austin, Texas angesiedelt haben? Kollaboration zählt nicht weil bei denen eh alles online passiert. Sie sind wegen Glasfaser dort, Austin hat eine sehr gute Infrastruktur inklusive Google Fiber, das ist einer der Hauptgründe. Wer etwas will und es vor Ort nicht bekommt, der bewegt sich. Niemand ist deswegen mehr oder weniger wert für die Gesellschaft.

Und es ist nicht schlimm wenn FTTH NICHT überall ist, es soll dort sein wo es sich lohnt und wo es produktiv eingesetzt wird - von allen, von Privatkunden, Gewerbekunden und entsprechend dem Anbieter selbst.

Nur weil unser Land hier nicht so riesig ist wie Russland oder Kanada, müssen wir trotzdem nicht jeden Quadratkilometer verkabeln, lass die Natur in Ruhe und lass die Leute die dort leben wollen auch in Ruhe leben. Top Infrastruktur gehört in die Städte, das war schon immer so (selbst am Anfang der Geschichte wo Aquädukte gebaut wurden - sie wurden für die Orte gebraucht wo sehr viele Menschen gelebt haben - in den Städten!), das ist immer noch so und das wird auch so bleiben. Und die Leute die kein Bock mehr auf den Wahnsinn der Großstadt haben, können in der Natur entspannt leben - davon haben wir hier sowieso nicht all zu viel.

Das muss schon der Vermieter voll aufbringen, denn die Mieter können auch mal ausziehen und weshalb sollten sie dann was mit finanzieren?!

Solche Angelegenheiten werden ehe dann mit auf die Miete oder Nebenkosten mit angerechnet.


Naja wenn die Mieter da bleiben wollen (und die meisten wollen es, wenn das Haus nicht vollgestopft mit StudentenWGs ist), dann können sie schon mal etwas investieren. Man kann das auf Miete oder Nebenkosten umlegen, das muss dann aber auch der Vermieter bezahlen und organisieren. Und die meisten Vermieter hier juckt das nicht wirklich (die, die es juckt - die haben das schon).
 
Wenn du einen Privatvermieter hast, dann lässt sich da vll was regeln.
Bei einem Großkonzern wie Deutsche Wohnen? Kannste knicken.

Und was denkst du, bei welchen Vermietern der Großteil seine Wohnung mietet?

Selbst wenn du in einem Haus wohnst, wo die Wohnung mehreren verschiedenen Eigentümern gehören, hast du keine Chance.

Es muss die Eigentümerversammlung EINSTIMMIG entscheiden, dass bei ALLEN FTTH gelegt werden soll. Nur eine Wohnung zu versorgen ist zu 99% nicht machbar.
Auch weil dafür Baumaßnahmen am Haus erforderlich sind, die wieder ALLE entscheiden müssen.
Und die Eigentümer werden den Teufel tun, Geld zu investieren. Das sind für die meisten Kapitalanlagen und nichts anderes.

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Und da ist Dein Denkansatz doch schon falsch ! Ja viele möchten auf dem Land leben aus diversen Gründen, aber auch viele können sich ein Leben in der Stadt schlicht nicht leisten! Und diesen Menschen muss man genauso wie in der Stadt ein Produkt bereitstellen. Kann man ja nicht hingehen und sagen „ hey willkommen aufm Land und 2M , genießt die Luft „
Das ist doch totaler Quatsch! Die Leute dort müssen auch Möglichkeiten haben zu arbeiten.
Ich habe nie gesagt da FTTC eine Super Endlösung ist und ich bin ganz bei Dir das FTTH natürlich zukunftsweisend her muss . Aber für den Übergang in einem recht kurzen Zeitfenster der Bauzeit ist FTTC eine adäquate Lösung auch den ländlichen Raum/Bereich zu erreichen. Hätte Telekom und alle anderen Anbieter auf FTTH gesetzt , wären der Großteil der Bevölkerung noch heute in der Steinzeit weil es garnicht machbar gewesen wäre ! Auch viele Städte hätten kein FTTH. Auch ein Unternehmen muss das Geld erstmal erwirtschaften um zu investieren. Dazu kommt das die Ressourcen nicht vorhanden sind für solch einen Flächendeckenden Ausbau. Heißt tiefbaufirmen usw. der Aufwand FTTH ist wesentlich höher und da fehlen Firmen um das mittelfristig mal grad zu wuppen.


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Naja wenn die Mieter da bleiben wollen (und die meisten wollen es, wenn das Haus nicht vollgestopft mit StudentenWGs ist), dann können sie schon mal etwas investieren. Man kann das auf Miete oder Nebenkosten umlegen, das muss dann aber auch der Vermieter bezahlen und organisieren. Und die meisten Vermieter hier juckt das nicht wirklich (die, die es juckt - die haben das schon).
Es kommt immer mal vor das jemand ein und wieder auszieht und mit solch ein Anschluss wird auch eine Wohnung aufgewertet, daher gehört es auch zum Vermieter und nicht zum Mieter. Wie das ganze am ende abgerechnet wird ist aber Sache des Vermieters. Bei uns ist es direkt mit dem Neubau der Wohnhäuser vom Vermieter direkt dazu gekommen. So das wir seit Erstbezug direkt das Kabelfernsehen bereits mit dabei haben. Durch den Umstand das Kabelfernsehen vorhanden ist verbietet unser Vermieter sogar ein anbringen einer Satellitenschüssel.

Gut wir haben dennoch eine Satellitenschüssel, weil wir hierzu die Schüssel in unserem Balkon auf ein Betonnfuß stehen haben und es unsere Angelegenheit ist was wir im Balkon herum stehen haben.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Und da ist Dein Denkansatz doch schon falsch ! Ja viele möchten auf dem Land leben aus diversen Gründen, aber auch viele können sich ein Leben in der Stadt schlicht nicht leisten! Und diesen Menschen muss man genauso wie in der Stadt ein Produkt bereitstellen. Kann man ja nicht hingehen und sagen „ hey willkommen aufm Land und 2M , genießt die Luft „
Das ist doch totaler Quatsch! Die Leute dort müssen auch Möglichkeiten haben zu arbeiten.
Ich habe nie gesagt da FTTC eine Super Endlösung ist und ich bin ganz bei Dir das FTTH natürlich zukunftsweisend her muss . Aber für den Übergang in einem recht kurzen Zeitfenster der Bauzeit ist FTTC eine adäquate Lösung auch den ländlichen Raum/Bereich zu erreichen. Hätte Telekom und alle anderen Anbieter auf FTTH gesetzt , wären der Großteil der Bevölkerung noch heute in der Steinzeit weil es garnicht machbar gewesen wäre ! Auch viele Städte hätten kein FTTH. Auch ein Unternehmen muss das Geld erstmal erwirtschaften um zu investieren. Dazu kommt das die Ressourcen nicht vorhanden sind für solch einen Flächendeckenden Ausbau. Heißt tiefbaufirmen usw. der Aufwand FTTH ist wesentlich höher und da fehlen Firmen um das mittelfristig mal grad zu wuppen.


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Ja die Frage ist halt WIE man FTTC macht.
Die Russen machen das mit GPON+Ethernet für die letzte Meile UND sie bieten symmetrische Tarife.
Gerade bei МГТС nachgesehen: kleinster Tarif ist 200Mbit/s, dann 350, 500 und 1000. Symmetrisch. Die haben natürlich lächerlich niedrige Preise, 1499RUB für 1000Mbit/s symmetrisch was aktuell unter 20€ ist, niemand verlangt hier vernünftiges Internet für Kleingeld, das kann hier ruhig auch nen Hunni kosten pro Monat - würde ich sofort buchen. Das ist meist FTTB wo der Kasten entsprechend im Dachgeschoss oder im Keller untergebracht ist - das zumindest in Moskau. Aufm Land ist das meist etwas teurer (weniger Konkurrenz) und oft entsprechend über FTTC mit den Strippen am Mast realisiert (wenns ganz dolle ländlich ist, in den Randgebieten der Städte haben die auch angefangen alles zu verbuddeln). Hier noch die Tarife: Тарифы на домашний интернет МГТС в Москве

Mir ist das z.B. wesentlich lieber als VDSL.
Erstmal ist GPON mit Ethernet auch in der Lage 10Gbit/s zu liefern solange Ethernet nicht zu lang ist. Zweitens sind die Tarife alle symmetrisch UND die Leute brauchen keinen Modem. Sie stellen sich nen Router ihrer Wahl hin (oder kriegen eins für 19,99€, was natürlich Rotz ist aber halt fast umsonst) und die Verbindung wird anhand der eingetragenen MAC-Adresse realisiert und feddisch.

Klar, andere Länder, andere Voraussetzungen, die hatten keine Telefonstrippen überall und auch KabelTV (Rückkanalfähig) war da selten, die haben in den 90ern angefangen LAN-Netze zu ziehen die dann als Cluster funktioniert haben, somit waren einige Stadtgebiete oder auch nur einige Häuser von nem Kleinstanbieter angeschlossen der dann halt den Zugang aus dem Netz ins Internet geregelt hat und der Rest hat sich ganz normal im LAN bewegt - sie hatten interne Shares für Musik, Software und Filme - man hat also damals gesehen was die Nachbarn so für Pornos aus dem LAN ziehen und was so die Vorlieben waren in der eigenen Gegend xD Natürlich ist das alles Geschichte, aber LAN als Grundlage ist geblieben, nur das die lokalen Netze alle weg sind und die LAN-Kabel als Hausverkabelung entsprechend für GPON benutzt werden.

Das ist z.B. für mich auch der Grund warum ich hier bei der Statistik auch auffalle weil ich mir 1Gbit/s (was anliegt und das schon lange) nicht geholt habe - weil ich halt von 500/50 auf 1000/50 umsteigen würde. Bringt mir nix. Da brauchen die Anbieter sich nicht wundern wenn nur wenige Leute umsteigen. Mit attraktiven symmetrischen Tarifen bei FTTH würde das mehr bringen. Wer die Wahl hat zwischen 100/40 VDSL oder 1000/1000 FTTH Tarif, der denkt da schon eher drüber nach. Wenn man aber nur popeligen Upload bekommt, dann sieht das eben so aus das die Leute nicht den Tarif wechseln etc. Wozu? Der Gewinn ist zu gering um das zu tun.

Es kommt immer mal vor das jemand ein und wieder auszieht und mit solch ein Anschluss wird auch eine Wohnung aufgewertet, daher gehört es auch zum Vermieter und nicht zum Mieter. Wie das ganze am ende abgerechnet wird ist aber Sache des Vermieters. Bei uns ist es direkt mit dem Neubau der Wohnhäuser vom Vermieter direkt dazu gekommen. So das wir seit Erstbezug direkt das Kabelfernsehen bereits mit dabei haben. Durch den Umstand das Kabelfernsehen vorhanden ist verbietet unser Vermieter sogar ein anbringen einer Satellitenschüssel.

Gut wir haben dennoch eine Satellitenschüssel, weil wir hierzu die Schüssel in unserem Balkon auf ein Betonnfuß stehen haben und es unsere Angelegenheit ist was wir im Balkon herum stehen haben.


Ja der Vermieter kann in seinem Haus recht viel machen.
Ich hab meine Sat-Schüssel durchgedrückt bekommen weil bei mir im Kabelnetz nicht die entsprechenden Kanäle in meiner Muttersprache vorhanden waren - also mit der Begründung hab ich das durchbekommen, dafür gibt es Regelungen. War aber auch ein Krampf.
KabelTV ist halt im Vertrag mit drin, muss bezahlt werden, hier hat der Kabelanbieter auch ein Monopol. Zwar kann man den Anbieter wechseln und ein anderer übernimmt dann das Kabelnetz, das muss aber der Vermieter tun.
 
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