Atomenergie & Energiepolitik (inkl. Umfrage "Atomstrom in Deutschland, Ja oder Nein?")

Atomstrom in Deutschland, Ja oder Nein?

  • Ja

    Stimmen: 84 51,2%
  • Nein

    Stimmen: 80 48,8%

  • Umfrageteilnehmer
    164
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Ein Wolkenkratzer bietet ein besseres Ziel von weitem, du kannst es also besser anvisieren als eine kleine Kuppe, die inmitten von ein paar Bäumen/Wäldern/Häusern steht.
Auch das Pentagon ist recht groß, kein Vergleich mit dem Teil des AKWs, wo der Reaktor drin steht.
Die Kühltürme treffen wird nicht reichen. ;)

Im 2. Weltkrieg wurden mit Sprengstoff vollgeladene Bomber per Fernsteuerung von einem anderen Flugzeug aus auf kleine Ziele wie Brücken gestürzt. Ein Pilot aus Fleisch und Blut schafft das schon lange so ein frei stehendes Ziel zu treffen.
 
objektiven Grund, nicht jetzt den Energieverbrauch zu senken
Den gibt es nicht

Eben. Und damit wird der ganze Rest nicht mehr zu einer objektiven Diskussion, sondern zu einer egoistischen Debatte:

, denn auch wenn du sagst, dass das, was du derzeit hast, dir reicht, reicht er anderen nicht und noch wieder andere haben gar nichts, die wollen mehr, bzw. alles. Du kannst es also keinem Recht machen und das ist das Problem bei der Sache, daher auch meine Einschätzung: Das System wird zusammenbrechen, erst dann "fällt" den Menschen auf, dass es so nicht weiter gehen kann.

"Ich will, ICH will, ICH WILL" - und künftigen Generationen wird ihr Verbrauch dann eben "gesenkt werden", Naturgesetze setzen sich selbst durch.
Diese Entwicklung kann man fatalistisch hinnehmen, man kann sie akzeptieren und den Egoismus ganz egoistisch befürworten - aber man kann sie nicht generell gutheißen und man kann sie auch nicht als prinzipiell/technisch unausweislich bezeichnen. Wenn "wir wollen", dann kommt es anders und wenn wir die Grundwerte teilen würden, die wir demonstrativ in Grundgesetze, internationale Vereinbarungen, etc. schreiben und bei jeder sich bietenden Gelgenheit runterbeten, dann müssen wir "wollen".

Richtig, durch den Einsatz von regenerativen Energien kannst du dafür Sorgen, dass der Planet weniger "beschädigt" wird, gerade wenn man sich den Tiefbau anschaut, was da für "Wunden" hinterlassen werden.
Aber trotzdem wird der Energiebedarf steigen, nicht nur für den einzelnen, der immer mehr Dinge besitzt/benutzt, die mit Energie versorgt werden müssen, sondern auch für die Produktion von Gütern, für die auch Energie benötigt wird und für die Förderung von Rohstoffen, auch da muss immer mehr Energie aufgewendet werden, das gleiche gilt für Recycling.
Das Dilemma ist nun, wie erklärst du der restlichen Welt, dass nachhaltig gelebt werden muss.

Genauso, wie ich es dir gerade erklärt habe: Es gibt nur die Möglichkeiten "was tun", "oh *******: Katastrophe" und "Katastrophe? mir doch egal :P". Das mitlere wird niemand als "Möglichkeit" akzeptieren, wenn du ihn fragst. Zu letzteren hat sich bislang noch niemand bedeutendes bekannt. Also nimmt man die Leute beim ihrem Wort und stellt sie vor die Wahl.
Sicherlich wird man dabei viele verlogener Arschlöcher finden. Aber wenigsten kann man sie dann offen so nennen (anstatt Wirtschaftsabkommen mit ihnen zu schließen) und weiß, wie die Verhältnisse sind (anstatt pauschal alle als zu schlecht einzustufen)

Die westliche Welt sollte als Vorbild dienen, doch das bedeutet ja nicht, dass andere es ihr gleich tun werden und solange die Industrie mit dem Bau von Kohlekraftwerken und Atomkraftwerken immer noch eine Menge Geld verdienen können, wird sich das auch nicht ändern.

Wenn die Industrie über unseren Grundwerten steht, dann ist das eben die Situation "Arschloch und stolz drauf".
Solange Artikel 1 GG aber noch nicht "der Profit ist unantastbar" lautet und "Latinum" ein Bildungszeugniss ist, werd ich meckern.

Die Kosten für die Endlagerung (AKW) und die Kosten für den Klimawandel (CO²) müssten schon im Preis der beiden Kraftwerkstypen stecken, damit sie niemand mehr baut, damit jedem klar ist, dass das sowohl ein ökonomischen als auch ökologisches Desaster wird.

Wenn "wir das wollen" eine Leichtigkeit. Ich bin aus der aktuellen Situation heraus auch dafür, marktwirtschaftliche Methoden zur Durchsetzung zu verwenden. Aber das muss man dann eben auch machen - oder sich klar dagegen bekennen. Hinstellen und "die ... hält für richtig, dass ..."-sagen, aber nichts tun, dass kann ich nicht ab.

Das klappt deswegen so gut, weil sie ein Instrumenten Landesystem haben.
Beim Atomkraftwerk gibts das nicht, das musst du so treffen, und das ist nicht einfach. Versuch mal mit dem Jetski eine kleine Boje zu treffen, schwerer als man denkt und ein Jetski ist nicht schnell, ein Flugzeug schon.

Dafür begegnen einem mit einem Jetski mehr Wellen ;)
Ich weiß nicht, wie die installierten Techniken aussehen (sinnvoll wäre es nur als Redundanz. Und Redundanz verursacht auch in der Luftfahrt vermeidbare Kosten) - aber ein ILS ließe sich auch komplett über GPS regeln und dann könnte man jedes beliebige Ziel eingeben.
 
Dafür begegnen einem mit einem Jetski mehr Wellen ;)
Ich weiß nicht, wie die installierten Techniken aussehen (sinnvoll wäre es nur als Redundanz. Und Redundanz verursacht auch in der Luftfahrt vermeidbare Kosten) - aber ein ILS ließe sich auch komplett über GPS regeln und dann könnte man jedes beliebige Ziel eingeben.

Turbulenzen hast du beim Fliegen auch, hab schon so manchen Gleitflieger abstürzen sehen. :D

Und GPS ist ja schön, aber eben nicht 100% genau (im Gegensatz zu ILS), was nützt es dir also, wenn du dich daran hälst, den Flieger darauf programmierst und der Jet dann 10 Meter neben dem Reaktorgebäude in den Boden schlägt?

Einfacher ist es doch, Düngemittel und Diesel zu besorgen (also die alte Schule :ugly:), alles in einen Kleintransporter zu packen, den du vielleicht beim örtlichen Malerbetrieb geklaut hast und damit dann zum AKW zu fahren. Mag sein, dass du beobachtet wirst und dass das Sicherheitspersonal am Eingang nicht genau weiß, was das werden soll, aber ehe sie etwas schnallen, kannst du den Wagen durch das Tor fahren und ihn vor dem Reaktorgebäude stellen und die 1000kg Düngemittel/Diesel Bombe zünden.
Würde mich mal interessieren, welcher Reaktorblock das aushalten kann.
 
Nur mal so als Hinweis die USA hat einen Test gemacht, um die Kuppeln eines AKW's zu testen und ist da mit einem Kampfjet der 800 km/h auf dem Tacho hatte draufgeflogen! ;) So schwer sollte das also nicht sein, oder meint ihr der flog an einem Seil entlang um die Richtung zu halten? :D
 
Modellabhängig +-400 km/h. Das ist schneller als eine Passagiermaschiene im Landeanflug.

Höchstgeschwindigkeit?
Ich denke mal, die Piloten sind so langsam wie möglich geflogen, damit sie auch treffen und die haben ja nicht nur eine Bombe abgeworfen.

Nur mal so als Hinweis die USA hat einen Test gemacht, um die Kuppeln eines AKW's zu testen und ist da mit einem Kampfjet der 800 km/h auf dem Tacho hatte draufgeflogen! ;) So schwer sollte das also nicht sein, oder meint ihr der flog an einem Seil entlang um die Richtung zu halten? :D

Hmm, ein Kampfjet ist kein großes, träges Passagierflugzeug. Die Piloten in den Jets sind perfekt ausgebildet, ein Terrorist in einem trägen Airbus/Boeing eher nicht.
Tests haben ja gezeigt, dass ein ungeübter Pilot das Pentagon treffen kann (zumindest mit einer Wahrscheinlichkeit von 50%). Perfekt getroffen wurde das Pentagon ja auch nicht (auch das WTC wurde nicht perfekt getroffen, wenn man sich die Videos anschaut), aber ein Reaktorgebäude ist sehr viel kleiner und das macht es eben schwieriger, ein Passagierflugzeug ist verdammt träge, wenn es voll getankt ist.
 
50% klingt für mich, aber nicht ziemlich schwierig. ;) Ist genauso wie die Chance eine Frau am ersten Tag der Bekanntschaft ins Bett zu bekommen und da behaupten so Einige es ist einfach. :D
 
Das war in einer Doku zu den 9/11 Anschlägen, als man die Verschwörungstheorien widerlegte, die ja besagen, dass eine Rakete das Pentagon getroffen hat und kein Flugzeug, weil man mit einem Flugzeug das Pentagon nicht treffen kann und dafür haben sie in einem Flugsimulator Piloten getestet, von den ausgebildeten Piloten haben 75% das Pentagon beim ersten Anflug getroffen. Von den Hobbypiloten (die natürlich einen Pilotenschein haben) 50%, allerdings keiner beim ersten Anflug, die 50% brauchen zwei Anflüge. Mehr als zwei Versuche hatte niemand (man kann davon ausgehen, dass man keine dritte Chance bekommen wird). Wer es also beim ersten Mal schaffen will und eben kein Profipilot ist, der muss schon gut sein, bzw. auch etwas Glück haben.
 
Höchstgeschwindigkeit?
Ich denke mal, die Piloten sind so langsam wie möglich geflogen, damit sie auch treffen und die haben ja nicht nur eine Bombe abgeworfen.

Naja, Angriffsgeschwindigkeit eben.
Die Amerikaner haben solche "Flugbomben" gegen Ziele eingesetzt gegen die normale Bomben zu schwach waren, z.B. gegen V2 Abschussbunker oder U-Bootbunker. Die Deutschen haben sie eingesetzt, wenn ein herkömmlicher Bombenangriff gegen schwer verteidigte Ziele wie z.B. wichtige Brücken einem Selbstmordkommando gleich kam.

Oder schau dir dieses Geschoss an. Die Piloten schafften es mit über 900 km/h ein Schiff zu treffen:

Yokosuka Ohka - Oka - japanisches Fluggert fr Kamikaze
 
Wenn jemand die genauen Werte kennen muss dann ja wohl der Hersteller. Es ist ja nicht so das die Waffe erst für 2015 angekündigt wurde, nein sie wird schon jahrelang in mehreren Ländern produziert. Meinst du nicht es wäre jemandem aufgefallen wenn die Durchschlagskraft nicht stimmen würde?
Ich denke, das die Käuferländer, diese Waffen nicht erwerben um ein AKW anzugreifen und das daher auch nicht testen.

Ich wohne in Rheinlandpfalz. Noch Fragen? ;)
Ich auch.

Sorry, aber dann sterben anstatt der 400 Leute in der Maschine 2 Millionen Menschen, 80 Millionen sind akut betrpffen und weitere 100 Millionen ebenfalls. Das ist keine Frage des rechtes, das ist die Frage, ob das Individuum wichtiger ist als die Masse.
Ich denke indirekt schon, denn wenn man dem Induviduum die Grundrechte entzieht ist es nur noch ein kleiner Schritt auch der Masse die Grundrechte zu entziehen. Ich halte unsere Grundrechte für extrem wichtig und denke nicht, das wir sie wegen irgendetwas umstoßen sollten.

@ Diskussion ob unsere Energiereserven endlich sind
Ich finde diese Diskussion sehr pessimistisch, bis wir tatsächlich unseren Planeten soweit haben, das er kaputt ist, im Sinne von unbewohnbar, werden wir schon längst auf anderen Planeten leben. Wir haben unendlich viel Platz zum Leben, ich verstehe diese Diskussion nicht. Das das amerikansiche Stromnetz zusammenbrechen wird ist absehbar, aber entsprechende Projekte sind, sofern es sie denn gibt, sehr umstritten.

Ich habe ein passenderes Beispiel. Am 11.09. war die Trefferquote recht gut, dafür das es so schwierig sein soll ein Flugzeug in ein Ziel zu steuern.
Ein Wolkenkratzer ist aber einfacher zu treffen als ein Kernkraftwerk.

"unendlich teuer" kann nicht billiger sein, als irgendetwas anderes.
Aber Kernkraft ist nicht unendlich teuer. Ein zu schneller Ausstieg ist teuer.

moooooment.
Du bist der Meinung, das deutsche AKWs relativ sicher wären, weil soviele Leute den AKW-Betreibern genau auf die Finger gucken und die sich deswegen keine Fehler erlauben können und wollen. Wenn diese Argumentation richtig ist (ich bin anderer Meinung), dann sollte sie wohl erst recht bei einer umstrittenen, mit reichen Lobby verfeindeten und von Spendenen lebenden Organsiation anwendbar sein, oder?
Ähm, nein. Den Ergebnisse dieser Organisation werden größtenteils kritiklos von der Öffentlichkeit bejubelt. Wenn ihr ein Fehler unterläuft wird das von der Öffentlichkeit bei weitem nicht so stark kritisiert, wie wenn dieser einem AKW-Betreiber passiert.

Mach ich auch. Ich besitze sogar ein unauffälliges Fahrrad und eine Tasche (unauffällig? Wurde jedenfalls noch nie deswegen angehalten :ugly: ), in die mit etwas Glück ne Javelin oder AT13, ganz sicher aber was vom Format Armbrust passen würde. (und große Zielsysteme bräuchte man sicherlich nicht)
Eine AT-13 wird ganz sicher nicht reichen, auch wenn Greenpeace das behaupet. Eine Javelin wird es aber wahrscheinlich noch nicht auf dem Schwarzmarkt geben und ihre Reichweite beträgt nur 2000 Meter.

Wenn man bis zum Reaktor durchdringt, dann hätte man ähnlich massive Probleme, wie in Japan. Deutsche AKWs sind nicht für ein Szenario ausgelegt, bei dem RDB und Containment zeitgleich durchbohrt werden.
Wenn, das ist unglaublich unwahrscheinlich. Ich bin bereit dieses Risiko einzugehen bis wir die Energiewende vollzogen haben. Das heißt aber nicht, das wir in der Zeit nicht die Sicherheit unserer AKWs verbessern sollten.

Wieso überhaupt Rakete? Wenn es -für gewöhnlich nicht sehr unauffällige- Greenpeace-Aktivisten schaffen, gänzlich ohne Gewalt eine Reaktorkuppel bei Tageslicht zu erklettern, dann sollte es einer Terroristengruppe mit paramilitärischer Ausbildung bei Nacht wohl erst recht gelingen. D.h. bei Angriffen auf den Reaktor selbst reden wir realistischerweise von Panzerminen oder speziell angefertigen Sprengsätzen bis zu einem Gewicht von 5x 20-30kg. Die gleichen Dinger, die in Afghanistan & Co gern mal ganze Panzer von der Straße werfen - nur das sie hier exakt platziert werden und das man für eine so brisante Aktion nicht den billigsten, selbstgemischten Sprengstoff nimmt.
Sowas wird eine "etwas" andere Wirkung erzeugen, als so ein mikriger 5 kg Gefechtskopf einer einzelnen Infanteriewaffe.
Bewaffneten Terroristen würde es wahrscheinlich nicht gelingen, was nichts daran ändert das wir die Sicherheitsdienste um die AKWs verstärken sollten.

So what?
Es ist nicht möglich, jetzt weiterzumachen, ohne dass das unglaublich teuer wäre.
Das ist falsch.


Andere legen sie in die Landschaft.
Darum geht diese Diskussion, diese Bemerkung hat sie nicht weiter gebracht.

Und was passiert, wenn "sowas auffällt"?
Waffensysteme, die mehrere Stunden Vorbereitung brauchen, sind ein bißchen "out". Wer auch immer sowas bemerkt, hat 2-3 Minuten, bis er die Handelnden, ausgerüstet mit Schutzwesten und Feuerdeckung durch Kollegen, getötet haben muss - sonst geht der Schuss los.
Wie gesagt würde auch ein Schuss wahrscheinlich nicht zu einem GAU führen, unabhängig davon glaube ich nicht, das die erstmal anfangen die Streifenpolizei anzurufen. Ich kenne (zum Glück) nicht die genauen Abwehrpläne, aber ein guter Scharfschütze schafft das deutlich schneller als in 2-3 Minuten.

Mal so als kleine Anmerkung: Die RPG wurden und werden als Panzerabwehrwaffe entwickelt und eingesetzt - und die neueren sind afaik auch alle mit Raketenantrieb ausgestattet.
Eine RPG zu verwenden ist schon auf Grund der Reichweite vollkommen sinnlos.

Technische Anmerkung: Wir haben (leider, leider :( ) keine Funktion zum automatischen zusammenfügen und es wurden auf dein Post auch keine Moderationswerkzeuge angewendet. (Bugs haben wir dagegen einige ;) )
:huh: Das verstehe ich nicht, wenn ist es ja kein schlechter Bug.

Jetzt mal zum Vergleich: knapp 10 Jahre nach dem letzten terroristischen Angriff mit einem Passagierflugzeug ist die volle Funktion des Zielgebietes noch nicht wiederhergestellt. "Einen Tag" nach den Geschehnissen hatte man sich noch nicht einmal ein Bild von der Lage gemacht.
Vom 11. September lassen sich keine Rückschlüsse auf die Situation in einem Kernkraftwerk nach einem Anschlag mit einem Flugzeug ziehen.

Das Ziel ist trotzdem eher klein, das stimmt - aber nicht kleiner als z.b. ein ein paar dutzend Meter breites Hochhaus und da liegt die Trefferquote aktuell bei 100%.
Um ein Hochaus zu treffen muss man sich aber nicht praktisch in den freien Fall begeben.
 
Aber sie werfen eben Bomben ab, sie versuchen nicht mit ihrem Flugzeug was zu treffen, das ist der große Unterschied.

Welche Bomben? Ich spreche von bemannten oder auch unbemannten Kamikazefliegern.

Google-Ergebnis für http://www.jagdgeschwader4.de/Flugzeuge/Mistel/Mistel-wird-geschleppt.jpg

Yokosuka Ohka - Oka - japanisches Fluggert fr Kamikaze

Wenn so ein umständliches Tandemgespann oder eine bemannte Flugbombe mit 900 km/h ein kleines Ziel wie ein Schiff oder eine Brücke treffen kann sollte man auch davon ausgehen können das eine Passagiermaschiene ein unverteidigtes AKW treffen kann.
 
Und GPS ist ja schön, aber eben nicht 100% genau (im Gegensatz zu ILS), was nützt es dir also, wenn du dich daran hälst, den Flieger darauf programmierst und der Jet dann 10 Meter neben dem Reaktorgebäude in den Boden schlägt?

GPS mit mehreren Empfängern ist durchaus in der Lage, Positionsbestimmungen von einer Genauigkeit von 1 m (bei der Geschwindigkeit vielleicht nur 5 m) zu erreichen. Auf Forschungsschiffen nutzt man es, um die Lage des Schiffes zu messen, weil das genauer ist, als Beschleunigungs-/Lagesensoren...
Davon abgesehen sind 10m mehr als genau genug, um eine 30-60 m Kuppel oder ein 50-100 m Gebäude zu treffen.

Einfacher ist es doch, Düngemittel und Diesel zu besorgen (also die alte Schule :ugly:), alles in einen Kleintransporter zu packen, den du vielleicht beim örtlichen Malerbetrieb geklaut hast und damit dann zum AKW zu fahren. Mag sein, dass du beobachtet wirst und dass das Sicherheitspersonal am Eingang nicht genau weiß, was das werden soll, aber ehe sie etwas schnallen, kannst du den Wagen durch das Tor fahren und ihn vor dem Reaktorgebäude stellen und die 1000kg Düngemittel/Diesel Bombe zünden.
Würde mich mal interessieren, welcher Reaktorblock das aushalten kann.

Jeder. Guck dir den ersten WTC-Anschlag an - eine ungerichtete Sprengladung auf offener Fläche mit einem gewissen Abstand zum Ziel richtet wenig aus. Bei einem DWR hast du ja schon locker 20m Abstand zwischen Kuppelaußenwand und dem eigentlichen Reaktor.
Abgesehen davon haben die meisten Reaktoren afaik zumindest Betonbarrieren im Einfahrtsbereich - Sicherheit ist ja nur zu nah an 0, aber nicht =0.


Nur mal so als Hinweis die USA hat einen Test gemacht, um die Kuppeln eines AKW's zu testen und ist da mit einem Kampfjet der 800 km/h auf dem Tacho hatte draufgeflogen! ;) So schwer sollte das also nicht sein, oder meint ihr der flog an einem Seil entlang um die Richtung zu halten? :D

Kenn nur ein Bild eines US-Kampfflugzeuges gegen Beton und das war eine Phantom auf einer Schiene.


Höchstgeschwindigkeit?
Ich denke mal, die Piloten sind so langsam wie möglich geflogen, damit sie auch treffen und die haben ja nicht nur eine Bombe abgeworfen.

Das Mistelsystem wurde afaik nur wenige Male und dann gegen relativ schwer bewaffnete Ziele eingesetzt, außerdem bietet eine hohe Geschwindigkeit mehr Auftriebsreserven und ein geringer Geschwindigkeitsunterschied zwischen Angriffs- und Steuerflugzeug erleichtert die Sache auch massiv. (und wie erwähnt: Es geht hier nicht um Bombenabwerfen. Da wurden für nicht-Flächenbombardements schon immer spezielle Maschienen eingesetzt - aber eher nicht so sehr zum Treffen, sondern um danach noch wegzukommen)

Hmm, ein Kampfjet ist kein großes, träges Passagierflugzeug. Die Piloten in den Jets sind perfekt ausgebildet, ein Terrorist in einem trägen Airbus/Boeing eher nicht.
Tests haben ja gezeigt, dass ein ungeübter Pilot das Pentagon treffen kann (zumindest mit einer Wahrscheinlichkeit von 50%). Perfekt getroffen wurde das Pentagon ja auch nicht (auch das WTC wurde nicht perfekt getroffen, wenn man sich die Videos anschaut), aber ein Reaktorgebäude ist sehr viel kleiner und das macht es eben schwieriger, ein Passagierflugzeug ist verdammt träge, wenn es voll getankt ist.

50% sind schon verdammt viel zu viel, wenn du mich fragst. Und ich wiederhole: Allein die Reaktorkuppeln eines deutschen DWR sind so breit, wie das WTC und höher, als das Pentagon.


@ Diskussion ob unsere Energiereserven endlich sind
Ich finde diese Diskussion sehr pessimistisch, bis wir tatsächlich unseren Planeten soweit haben, das er kaputt ist, im Sinne von unbewohnbar, werden wir schon längst auf anderen Planeten leben.

Auf welchem denn?
Wir haben bislang keinerlei Technik, die es uns ermöglichen würde, die nächstgelegenen Sonnensysteme zu erreichen und wir haben keinerlei Hinweise darauf, dass diese Planeten enthalten, die uns versorgen können. Die einzige Chance auf eine neue Heimat wäre Terraforming. Aber wie soll eine Spezies, die nicht einmal in der Lage ist, ein ziemlich robustes Ökosystem nicht-zu-zerstören, ein neues aus dem nichts erschaffen?
Und "längst"...
20-80 Jahre haben wir noch (nach einer Studie, die auf z.T. weiterhin auf geratenen Daten beruht, aber bereits im ersten Durchgang vor 40 Jahren beängstigend gut geraten war)

Aber Kernkraft ist nicht unendlich teuer. Ein zu schneller Ausstieg ist teuer.

Hast du dir ausgerechnet, was die Kosten für einen Castor+Abstellgebäude (d.h. die einzige uns bekannte sicher Lagermöglichkeit) pro Jahr ~kosten? (meinetwegen mit einer großzügigen Lebensspanne von 100 Jahren)? Hast du weiter gerechnet, wieviele man dafür braucht, um all unseren Müll zu lagern? Hast du dann hochgerechnet, wieviel sich da über die nächsten 5000 Jahre aufaddiert? Und hast du zu guter letzt die Inflation draufgerechnet und das ganze mal mit der weltweit in Umlauf befindlichen Geldmenge verglichen?
Ich gebe zu: Es gibt einen Unterschied zwischen dieser Summe und "unendlich viel". Er ist für unsere Begrifflichkeiten in etwa genauso groß, wie der zwischen allen Atomen dieses Planeten und allen Atomen dieses Planeten außer einem.

Ähm, nein. Den Ergebnisse dieser Organisation werden größtenteils kritiklos von der Öffentlichkeit bejubelt.

Wo haben die denn mal "Ergebnisse"?
95% von dem, was ich sehe, sind z.T. eher peinliche Publicitystunts, über die man bestenfalls beschämt lächelt, wenn man die dahinterliegenden Ziele gutheißt.

Bewaffneten Terroristen würde es wahrscheinlich nicht gelingen

Ein "wieso" ist offensichtlich unnötig... :rollen:



s.o.
s.nichtalzuweito.

Ich kenne (zum Glück) nicht die genauen Abwehrpläne, aber ein guter Scharfschütze schafft das deutlich schneller als in 2-3 Minuten.

Scharfschützen sind in Deutschland afaik kein erlaubter Bestandteil eines Sicherheitsdienstes. AKWs haben stinknormales Sicherheitspersonal, würde mich nichtmal wundern, wenn ihnen selbst vollautomatische Waffen fehlen oder sie zumindest nicht zur Standardausrüstung gehören. Dazu kommt das Problem der Zahl der Wachleute und der Entfernungen:
Wenn es Leuten gelingt, unbemerkt Zäune aufzuschneiden und mit dem Erklimmen der Kuppel zu beginnen, dann können die Wachgänge der "sichersten Atomkraftwerke der Welt" (ich weise daraufhin, dass ich die Glaubwürdigkeit jeden, der das Wort "sicher" in Zusammenhang mit diesen Anlagen verwendet, für dauerhaft unglaubwürdig halte - aber es scheint einigen wohl zu reichen) wohl nicht alzu dicht erfolgen.
Wie lange wird es also nach dem Niederschuss der ersten Leute dauern, bis das restliche Personal auch nur vor Ort ist, geschweige denn organisiert vorgeht?

Eine RPG zu verwenden ist schon auf Grund der Reichweite vollkommen sinnlos.

Ich weiß ja nicht, was du für Vorstellungen hast - aber die Sperrzone um ein deutsches AKW kann man eher in duzenden- denn hunderten Metern angeben, wenn überhaupt. Die Reichweite ist da garantiert kein Problem (Durchschlagskraft: s.o.)
Anmerkdung an dieser Stelle: Als Waffe mit Reichweite noch besser geeignet wären Mörser. Die könnten bei einigen AKW-Standorten vermutlich sogar von der anderen Flussseite eingesetzt werden und dann ggf. 10-20 Minuten feuern, bevor irgend jemand vor Ort ist und Gegenmaßnahmen einleiten kann.

Vom 11. September lassen sich keine Rückschlüsse auf die Situation in einem Kernkraftwerk nach einem Anschlag mit einem Flugzeug ziehen.

Wie man unschwer daran erkennen kann, dass ich es tue, sehe ich das anders. Wenn du Argumente dagegen vortragen möchtest: Gerne. Aber "Ist so punkt" Aussagen stehen jetzt langsam genug von dir im Raum.

Um ein Hochaus zu treffen muss man sich aber nicht praktisch in den freien Fall begeben.

Um eine hohe Kuppel zu treffen auch nicht.
 
schon komisch das leute über "rechte" daher reden, wenn die 100.000 leute in der nähe des AKW und die 80 millionen im ganzen land diese recht ebenfalls besitzen, und wenn ich die recht von 400 gegen die rechte von mehreren tausend bis millionen setze dann muss ich sagen:

scheiß auf das verfassungsgericht (diese "runzel-peter" in ihren gräßlichen roten roben haben die letzten jahre eh mehr murks entschieden als vernünftiges, IMHO sollte man die interpretation der verfassung net solchen "heinis" überlassen, sondern in verfassungsfragen (die uns ja alle angehen!) das volk befragen müssen!)

fazit: schießt so eine maschine bitte ab! (und ja: wenn ich in so ner maschine sitzen würde, dann würde ich lieber abgeschossen werden als sowieso beim aufprall zu sterben)

zu patriots: Auf jedenfall, und teuer währe des auch net, das macht einfach die bundeswehr - die gibt es schon und warum sollte die das net mit machen (ich meine botschaften und so schützen die ja auch)....dazu noch ein paar männer (die nicht die patriot bedienen d.h. extra soldaten) u.a. auch scharfschützen auf posten und des problem ist gelöst.

mfg LAX
ps: und ja ich meine ne panzer abwehrwaffe mit ner RPG (ich meine ne Javelin ist nur eine sehr gute (weil relativ neu) RPG :) - eine RPG-7 (alte russische anti-panzer-waffe - terroristen mögen die, weil die jeder zweitklassige waffenhändler zum spottpreis - IMHO - hat, genau wie die liebe AK-47) ist halt "nur" ein billiger/alter vorläufer davon :)
 
GPS mit mehreren Empfängern ist durchaus in der Lage, Positionsbestimmungen von einer Genauigkeit von 1 m (bei der Geschwindigkeit vielleicht nur 5 m) zu erreichen. Auf Forschungsschiffen nutzt man es, um die Lage des Schiffes zu messen, weil das genauer ist, als Beschleunigungs-/Lagesensoren...
Davon abgesehen sind 10m mehr als genau genug, um eine 30-60 m Kuppel oder ein 50-100 m Gebäude zu treffen.

Ich weiß nicht, ob das gelingen kann, ich habs nicht ausprobiert und wenn du so was machen willst, hast du in der Regel nur einen Versuch.

Jeder. Guck dir den ersten WTC-Anschlag an - eine ungerichtete Sprengladung auf offener Fläche mit einem gewissen Abstand zum Ziel richtet wenig aus. Bei einem DWR hast du ja schon locker 20m Abstand zwischen Kuppelaußenwand und dem eigentlichen Reaktor.
Abgesehen davon haben die meisten Reaktoren afaik zumindest Betonbarrieren im Einfahrtsbereich - Sicherheit ist ja nur zu nah an 0, aber nicht =0.

Ich weiß nicht, die Tiefgarage war schon schwer im Eimer und es waren nur 500kg gewesen, erhöhst du die Masse an Sprengstoff, steigt auch die Sprengleistung.
Düngemittel und Diesel ist eben einfacher zu besorgen als 1000kg C4, aber Terroristen haben eben ihre Möglichkeiten auch militärischen Sprengstoff zu bekommen.
Jedoch denke ich, dass eine Terrorgruppe, wie eben Al Quaida eher daran interessiert ist, eine möglichst große Anzahl von Menschen zu töten als darauf zu hoffen, dass es einen Strahlungsunfall gibt, daher werden sie eher Ziele angreifen, die man eben einfacher angreifen kann und bei der mehr potenzielle Opfer sind. Eine Sportmaschine wie eine Cessna, voll gepackt mit Sprengstoff, richtet sicher mehr Schaden an, wenn du es in ein voll besetztes Fußballstation fliegst als versuchst das Gebäude eines Reaktors zu treffen.

Kenn nur ein Bild eines US-Kampfflugzeuges gegen Beton und das war eine Phantom auf einer Schiene.

Das kenne ich auch und vom Flugzeug blieb nicht viel übrig, aber ein Passagierjet ist nun mal deutlich größer, da ist deutlich mehr Energie im Spiel, auch sind dessen Tanks größer.

50% sind schon verdammt viel zu viel, wenn du mich fragst. Und ich wiederhole: Allein die Reaktorkuppeln eines deutschen DWR sind so breit, wie das WTC und höher, als das Pentagon.

Das WTC war deswegen ein besseres Ziel, weil es hoch war, man konnte es von weitem gut sehen, ein Reaktorgebäude ist schlechter zu sehen, besonders wenn Bäume oder andere Gebäude im Weg sind, du kannst nur die Kühltürme als Anhaltspunkt nehmen, doch du musst eben schnell und gut fliegen können, denn die Kühltürme treffen bringt nichts.
Das Pentagon ist deutlich größer (280m Außenlänge) und es ist von der Fläche her deutlich größer als ein Reaktorgebäude, daher ebenfalls von weitem gut zu sehen, also kein Vergleich.

Scharfschützen sind in Deutschland afaik kein erlaubter Bestandteil eines Sicherheitsdienstes. AKWs haben stinknormales Sicherheitspersonal, würde mich nichtmal wundern, wenn ihnen selbst vollautomatische Waffen fehlen oder sie zumindest nicht zur Standardausrüstung gehören. Dazu kommt das Problem der Zahl der Wachleute und der Entfernungen:
Wenn es Leuten gelingt, unbemerkt Zäune aufzuschneiden und mit dem Erklimmen der Kuppel zu beginnen, dann können die Wachgänge der "sichersten Atomkraftwerke der Welt" (ich weise daraufhin, dass ich die Glaubwürdigkeit jeden, der das Wort "sicher" in Zusammenhang mit diesen Anlagen verwendet, für dauerhaft unglaubwürdig halte - aber es scheint einigen wohl zu reichen) wohl nicht alzu dicht erfolgen.
Wie lange wird es also nach dem Niederschuss der ersten Leute dauern, bis das restliche Personal auch nur vor Ort ist, geschweige denn organisiert vorgeht?

Sind die Wachleute überhaupt bewaffnet?
Und selbst wenn, dann nur mit Standardpistolen, Maschinenpistolen darfst du auch Polizist auch nicht einfach zu haben, dafür musst du ausgebildet sein.
Eine Terrorruppe kann natürlich in das Kraftwerk eindringen und es übernehmen, also das Personal ausschalten und sich darin verbarrikadieren (oder eben Geiseln nehmen). Dann könnten sie die Kühlanlage des Reaktors beschädigen und einfach auf den Supergau warten.
Natürlich kommen inzwischen Einsatzgruppen der Poilizei an, doch mit solchen Terroristen ist Verhandeln sinnlos, was also tun, das AKW mit Kampfjets angreifen und zerstören (dabei dann die möglichen Geiseln opfern) oder versuchen das Gebäude zurück zu erobern?
Wie soll das gelingen, sind die GSG 9 (ich nehmen mal an, die kommt dann zum Einsatz, wenns um Zurück erobern geht) in der Lage, gegen eine gut ausgebildete Terrorzelle vorzugehen?
Ich gehe mal davon aus, dass die Geiseln dann so oder so sterben werden.

schon komisch das leute über "rechte" daher reden, wenn die 100.000 leute in der nähe des AKW und die 80 millionen im ganzen land diese recht ebenfalls besitzen, und wenn ich die recht von 400 gegen die rechte von mehreren tausend bis millionen setze dann muss ich sagen:

scheiß auf das verfassungsgericht (diese "runzel-peter" in ihren gräßlichen roten roben haben die letzten jahre eh mehr murks entschieden als vernünftiges, IMHO sollte man die interpretation der verfassung net solchen "heinis" überlassen, sondern in verfassungsfragen (die uns ja alle angehen!) das volk befragen müssen!)

Das kannst du aber nicht, denn kein Menschenleben ist mehr/weniger wert als das eines anderen. Es ist was anderes, wenn sich Leute freiwillig in einen zerstörten Reaktor begeben und ihn zu stabilisieren versuchen und dabei verstrahlt werden als wenn du ein Jet abschießen lässt, in dem die Menschen sich eben nicht frei entscheiden können ob sie sterben wollen oder nicht, daher geht das nicht.
Nicht nur dass eine Regierung politisch erledigt wäre, wenn sie es täte, sie würde sich auch strafbar machen, dann in Deutschland ist nun mal das direkte Töten von Personen verboten, auch wenn du damit andere retten könntest (den finalen Rettungsschuss mal ausgenommen, aber der ist hier ja nicht anwendbar).
 
Das WTC war deswegen ein besseres Ziel, weil es hoch war, man konnte es von weitem gut sehen, ein Reaktorgebäude ist schlechter zu sehen, besonders wenn Bäume oder andere Gebäude im Weg sind, du kannst nur die Kühltürme als Anhaltspunkt nehmen, doch du musst eben schnell und gut fliegen können, denn die Kühltürme treffen bringt nichts.
Vermutlich würde es reichen die Kühltürme zu treffen, da der Sekundarkreislauf damit sehr schnell auf knapp unter Siedehitze erwärmt werden könnte und damit der Primärkreislauf nicht mehr ausreichen gekühlt werden könnte, die Menge an austretender Radioaktivität wär wohl nicht so hoch und würde vermutlich v.a. durch das Kühlwasser austreten, es würde aber vermutlich reichen um das Grundwasser in der Gegend zu verseuchen.

Das Pentagon ist deutlich größer (280m Außenlänge) und es ist von der Fläche her deutlich größer als ein Reaktorgebäude, daher ebenfalls von weitem gut zu sehen, also kein Vergleich.
Abgesehen davon, dass ich die Geschichte mit dem Pentagon nicht glaube (obwohl ich kein Verschwörungstheoretiker bin, aber das gehört ja eh nicht hier her) würde ich sagen, dass die meisten AKWs ähnlich gut sichtbar sind, schließlich liegen sie meist an Flüssen und ein gutes Stück von Ortschaften entfernt. Außerdem ist die grobe Peilung durch den Wasserdampf sehr einfach.

Natürlich kommen inzwischen Einsatzgruppen der Poilizei an, doch mit solchen Terroristen ist Verhandeln sinnlos, was also tun, das AKW mit Kampfjets angreifen und zerstören (dabei dann die möglichen Geiseln opfern) oder versuchen das Gebäude zurück zu erobern?
Die Zerstörung wär ja schon der schlimmste Fall, also um den Versuch einer Rückeroberung würde man nicht herum kommen.

Wie soll das gelingen, sind die GSG 9 (ich nehmen mal an, die kommt dann zum Einsatz, wenns um Zurück erobern geht) in der Lage, gegen eine gut ausgebildete Terrorzelle vorzugehen?
Die GSG 9 sind dafür ausgebildet, die Frage ist, ob die Zeit reicht (ein recht kleiner Sprengsatz im inneren der Kuppel und das Zerstören der Pumpen sollte sehr schnell gehen).

Das kannst du aber nicht, denn kein Menschenleben ist mehr/weniger wert als das eines anderen. Es ist was anderes, wenn sich Leute freiwillig in einen zerstörten Reaktor begeben und ihn zu stabilisieren versuchen und dabei verstrahlt werden als wenn du ein Jet abschießen lässt, in dem die Menschen sich eben nicht frei entscheiden können ob sie sterben wollen oder nicht, daher geht das nicht.
Nicht nur dass eine Regierung politisch erledigt wäre, wenn sie es täte, sie würde sich auch strafbar machen, dann in Deutschland ist nun mal das direkte Töten von Personen verboten, auch wenn du damit andere retten könntest (den finalen Rettungsschuss mal ausgenommen, aber der ist hier ja nicht anwendbar).
In Deutschland darf man im Fall eines Falles nur die Täter töten und das ist auch gut so.

@ DarthLAX:
Das Verfassungsgericht macht meist einen guten Job und ich bezweifel, dass annähernd die Mehrheit der Deutschen sich mit den Gesetzen annähernd so gut auskennen, dass sie deren Schwachstellen und Folgen abschätzen können.
Der Einsatz der Bundeswehr im Inneren ist auch nicht grundlos verboten.
 
In Reli hab ich neulich gelernt dass es zwei Argumentierweisen gibt: die Utilitaristische und die Deontologische.

Die Utilitaristische beachtet nur die Handlung. Wenn die Handlung gegen Normen bzw. Werte (nicht töten, nicht lügen, Gerechtigkeit, ...) verstößt, dann ist sie nicht gerechtfertigt und muss unterlassen werden.

Die deontologische Argumentierweise sieht nur die Folgen der Handlung, also was für die Menschheit besser ist. Die Handlung steht dabei eher im Hintergrund.

In Bezug auf einen Anschlag auf ein AKW bin ich und die Meisten hier anscheinend auch dieser Meinung.
In Deutschland gilt aber die utilitaristische Meinung (laut Gesetz zumindest :schief: ) .
Und das ist FALSCH. Bis ein entführtes Passagierflugzeug abgeschossen werden darf, vergehen Tage. :(
 
Vermutlich würde es reichen die Kühltürme zu treffen, da der Sekundarkreislauf damit sehr schnell auf knapp unter Siedehitze erwärmt werden könnte und damit der Primärkreislauf nicht mehr ausreichen gekühlt werden könnte, die Menge an austretender Radioaktivität wär wohl nicht so hoch und würde vermutlich v.a. durch das Kühlwasser austreten, es würde aber vermutlich reichen um das Grundwasser in der Gegend zu verseuchen.

Das ist aber für Terroristen zu wenig, denn sie fangen nicht an mit Wahrscheinlichkeiten zu rechnen, die wollen ein Ergebnis haben, möglichst sofort, wie ja die Anschläge immer gezeigt haben, sonst hätten sie schon lange AKWs angegriffen.
Und ich denke mal, dass die Kühltürme nur unwesentlichen Schaden auslösen würden, denn immerhin ist es nur ein Sekundärkreislauf.

Abgesehen davon, dass ich die Geschichte mit dem Pentagon nicht glaube (obwohl ich kein Verschwörungstheoretiker bin, aber das gehört ja eh nicht hier her) würde ich sagen, dass die meisten AKWs ähnlich gut sichtbar sind, schließlich liegen sie meist an Flüssen und ein gutes Stück von Ortschaften entfernt. Außerdem ist die grobe Peilung durch den Wasserdampf sehr einfach.

Öhm, wenn du das nicht glaubst, bist du Verschwörungstheoretiker, denn dann musst du eine andere Erklärung bieten, ist doch klar. ;)

Ich war ja schon mal in Washington und weiß aus erster Hand, dass in der Tat ein Flugzeug in das Pentagon gerauscht ist. Das Pentagon ist nun mal anders gebaut als das WTC, ist vergleichbar mit der Betonwand, wo ein Kampfjet zerschellt, Nur der Rumpf des Flugzeuges ist in das Gebäude eingedrungen, die Tragflächen sind zerborsten.
Hast du mal ein AKW aus der Luft gesehen?
Wenn ich im Linienflieger sitze und mit dem Teil übers Land fliege, dann kann ich ungefähr die Kühltürme ausmachen (die sind aber angesichts der Geschwindigkeit schnell vorbei), vom AKW siehst du absolut gar nichts, denn wenn du als Pilot in einem Flugzeug nach unten gucken willst, dann muss du es entsprechend im Winkel anstellen um was zu sehen (deswegen wurde das Pentagon auch im Tiefflug angegriffen anstatt im Sturzflug). Das ist aber schwieriger als die meisten wohl denken.

Ich denke mal, bevor wir uns da wirkliche Beurteilungen erlauben können, müsste man mal mit einem Experten (Piloten) reden, wie der das sieht.

Die Zerstörung wär ja schon der schlimmste Fall, also um den Versuch einer Rückeroberung würde man nicht herum kommen.

Richtig, und die Wahrscheinlichkeit, dass man nicht eine Geisel retten kann, ist dann offensichtlich, denn wenn sich Leute mit einem AKW in die Luft sprengen wollen, sind Verhandlungen völlig sinnlos. Wahrscheinlich nutzen die das eher um Zeit zu schinden, damit ein möglicher Gau nicht mehr aufgehalten werden kann.
Allerdings weiß ich nicht, wie lange die Terroristen "durchhalten" müssten, damit ein Gau in der Tat eintritt und nicht verhindert werden kann.

Die GSG 9 sind dafür ausgebildet, die Frage ist, ob die Zeit reicht (ein recht kleiner Sprengsatz im inneren der Kuppel und das Zerstören der Pumpen sollte sehr schnell gehen).

Trotzdem hast du eben nicht sofort einen Gau, sowas dauert eine Zeit und die Frage ist ja, können die Terroristen ihre Position so lange halten?
Die GSG 9 weiß, dass die Geiseln nicht zu retten sind, greifen sie also mit allen an, was sie haben, egal was passiert oder versucht man den diplomatischen Weg? (der eher den Terroristen in die Hände spielt)

In Deutschland darf man im Fall eines Falles nur die Täter töten und das ist auch gut so.

Sehe ich auch so, alles andere wäre einfach nicht vertretbar, egal ob man mit 400 Toten Passagieren 10.000 retten könnte, man weiß es eben nicht, ob das wirklich eintreten wird, wenn das Flugzeug zuvor abgeschossen wird.

Der Einsatz der Bundeswehr im Inneren ist auch nicht grundlos verboten.

Öhm, verboten ist er nicht, die Bundeswehr kann schon im Inneren eingesetzt werden, sah man ja 2002 an der Oderflut.
Militärisch eingesetzt werden kann sie jedoch nur im Verteidigungsfall, aber eben den bestimmt das Parlament.
 
Das ist aber für Terroristen zu wenig, denn sie fangen nicht an mit Wahrscheinlichkeiten zu rechnen, die wollen ein Ergebnis haben, möglichst sofort, wie ja die Anschläge immer gezeigt haben, sonst hätten sie schon lange AKWs angegriffen.
Und ich denke mal, dass die Kühltürme nur unwesentlichen Schaden auslösen würden, denn immerhin ist es nur ein Sekundärkreislauf.
Für Terroristen gibt es 2 Möglichkeiten:
1. möglichst viel Schaden anrichten
2. ein Zeichen setzen

Leider wird aktuell meist die 1. Version bevorzugt. Am 11. Sep. wär es z.B. ein m.M.n. deutlich größeres Zeichen gewesen die Freiheitsstatue anzufliegen (bei richtigem Timeing und anderen Flugzeugen hätte man so auch fast komplett auf Opfer verzichten können).
Die Fähigkeit Radioaktivität austreten zu lassen wär zwar nicht so schlimm wie der GAU, aber ein deutliches Zeichen wär es.

Öhm, wenn du das nicht glaubst, bist du Verschwörungstheoretiker, denn dann musst du eine andere Erklärung bieten, ist doch klar. ;)
Ich war ja schon mal in Washington und weiß aus erster Hand, dass in der Tat ein Flugzeug in das Pentagon gerauscht ist. Das Pentagon ist nun mal anders gebaut als das WTC, ist vergleichbar mit der Betonwand, wo ein Kampfjet zerschellt, Nur der Rumpf des Flugzeuges ist in das Gebäude eingedrungen, die Tragflächen sind zerborsten.
Um es abzukürzen: Die Triebwerke, die an den Tragflächen angebracht sind hätten andere Spuren verursachen müssen, da sie im Vergleich zu den Flügeln sehr massiv sind.

Hast du mal ein AKW aus der Luft gesehen?
Wenn ich im Linienflieger sitze und mit dem Teil übers Land fliege, dann kann ich ungefähr die Kühltürme ausmachen (die sind aber angesichts der Geschwindigkeit schnell vorbei), vom AKW siehst du absolut gar nichts, denn wenn du als Pilot in einem Flugzeug nach unten gucken willst, dann muss du es entsprechend im Winkel anstellen um was zu sehen (deswegen wurde das Pentagon auch im Tiefflug angegriffen anstatt im Sturzflug). Das ist aber schwieriger als die meisten wohl denken.
Der Pilot würde wohl auch schon früher das Flugzeug absenken und gegebenfalls auch im Tiefflug angreifen.

Ich denke mal, bevor wir uns da wirkliche Beurteilungen erlauben können, müsste man mal mit einem Experten (Piloten) reden, wie der das sieht.
Wäre sinnvoll. Ist hier einer? :huh:

Richtig, und die Wahrscheinlichkeit, dass man nicht eine Geisel retten kann, ist dann offensichtlich, denn wenn sich Leute mit einem AKW in die Luft sprengen wollen, sind Verhandlungen völlig sinnlos. Wahrscheinlich nutzen die das eher um Zeit zu schinden, damit ein möglicher Gau nicht mehr aufgehalten werden kann.
Allerdings weiß ich nicht, wie lange die Terroristen "durchhalten" müssten, damit ein Gau in der Tat eintritt und nicht verhindert werden kann.
Ich würde vermuten, dass das nicht lange dauern würde. Es würde ja reichen die Pumpen und Kontrollgeräte zu zerstören.

Trotzdem hast du eben nicht sofort einen Gau, sowas dauert eine Zeit und die Frage ist ja, können die Terroristen ihre Position so lange halten?
Die GSG 9 weiß, dass die Geiseln nicht zu retten sind, greifen sie also mit allen an, was sie haben, egal was passiert oder versucht man den diplomatischen Weg? (der eher den Terroristen in die Hände spielt)
Bis zum GAU müssen die Terroristen nicht durchhalten, es reicht, wenn er nicht mehr zu verhindern ist.
Die Geiseln sind wohl oder übel zu vernachlässigen (wenn die Angestellten nicht eh schon getötet wurden).

Öhm, verboten ist er nicht, die Bundeswehr kann schon im Inneren eingesetzt werden, sah man ja 2002 an der Oderflut.
Militärisch eingesetzt werden kann sie jedoch nur im Verteidigungsfall, aber eben den bestimmt das Parlament.
Hilfsmaßnahmen sehe ich mal nicht als (Kampf-)Einsatz, wie sie im AKW nötig wären (man müsste ja auch für den Ernstfall einen Schussbefehl erteilen).
 
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