Atomenergie & Energiepolitik (inkl. Umfrage "Atomstrom in Deutschland, Ja oder Nein?")

Atomstrom in Deutschland, Ja oder Nein?

  • Ja

    Stimmen: 84 51,2%
  • Nein

    Stimmen: 80 48,8%

  • Umfrageteilnehmer
    164
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Aber Stabilität durch Unterdrückung ist besser als ein Bürgerkrieg.

Stabilität ist immer besser, ja, die Chinesen bessern sich allmählich, aber noch ist das nicht das wahre.

Ich habe mehrfach erwähnt, das dass gesamte Szenario völlig unrealistisch ist, daher ist das auch kein Argument. Wenn du mit dem für den Absschuss nötigen Panzer vor dem AKW rumfahren würdest,würde das wahrscheinlich auch etwas auffallen.

Kommt drauf an: wenn in der Nähe ein Manövergelände ist, eher nicht.

Ein Abschuss ist gegen die Menschenwürde. Es ist nicht gegen die Verfassung nichts zu tun, wenn man um etwas sinnvolles zu tun, die Verfassung verletzen müsste.

Hm, so gesehen ja, aber steht da nicht auch, das das Wohl der Allgemeinheit über dem Wohl des Einzelnen liegt?
 
PS: Aber das du gerade mich rauspickst um mich zu belehren find ich schmeichelhaft. ;)
Ich habe einfach gerade deinen Post gelesen und das hat mich schon die ganze Zeit gestört. Ich kann das gerne auch noch jeder anderen Person schreiben die in meinen Augen ledeidigend war, aber dafür gibt es ja, wie du angemerkt hast, die Moderation. Ich wollte dich auch nicht belehren, es hat mich nur einfach gestört.

Kann mir bitte jemand sagen ob tatsächlich solche "nullahnung" Typen in einem Kontrollraum eines AKV`s das Sagen haben, oder ist das eine makabre Parodie. ORF TVthek: Weltjournal - 30.03.2011 22:30 Uhr
Leider kann ich das Video nicht abspielen, könnte daran liegen das ich meinen PC gestern neu aufgesetzt habe. Flash und Silverlight sind aber installiert, was für ein Addon braucht man denn? Firefox leitet mich nur auf die Microsoft Seite zur Personalisierung der Windows Media Players weiter.

Post 2:
Stabilität ist immer besser, ja, die Chinesen bessern sich allmählich, aber noch ist das nicht das wahre.
Ich wundere mich immer über die Leute die Demokratie in einem instabilen Entwicklungsland einführen wollen. China hat viele große Fortschritte gemacht und der aktuelle, militärisch zurückhaltende Kurs ihrer Regierung, schadet auch uns nicht.

Kommt drauf an: wenn in der Nähe ein Manövergelände ist, eher nicht.
Die Rakete funktioniert aber nur mit einem Panzer, der nicht an Deutschland oder andere Länder die Truppen in Deutschland haben, verkauft wurde.

Hm, so gesehen ja, aber steht da nicht auch, das das Wohl der Allgemeinheit über dem Wohl des Einzelnen liegt?
Dann gilt immer noch das, was ich bereits gesagt habe. Außerdem kann man nicht Menschenleben gegen Menschenleben aufwiegen. Dieser Teil der Verfassung ist eher darauf bezogen, das ein Einzelner die Allgemeinheit nicht durch nichtige Angelegenheiten aufhalten sollte, was in Deutschland vor allem beim Bau großer Infrastrukturprojekte leider sehr oft passiert. Er sagt nicht, das dass Leben von einer Million Menschen mehr Wert ist als das einer einzelnen Person.




EDIT: 2 Doppelposts nacheinander, sorry. Werde diese noch zusammenfügen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, denn das wäre ein Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz, die Menschenwürde hat damit nichts zu tun! :D

Nicht nur das es nach aktueller Rechtslage gar nicht erst erlaubt ist eine entführte Passagiermaschine abzuschiesen, in den meisten Fällen könnte man gar nicht schnell genug reagieren. Die Fluglinien führen einfach zu nah an unseren AKWs entlang.




Wer immer noch glaubt unsere ach so sicheren AKWs halten einer AT-14 Spriggan stand sollte sich das hier reinziehen:

Die Waffe kann bis zu 1 m Stahl oder bis zu 3 m Stahlbeton durchschlagen.
Die Betonhülle unserer älteren AKWs ist 0,6 bis 1 m dick. Bei den neueren AKWs ist die Aussenwand bis zu 1,8 m dick.

Quelle
Freie Allgemeine: Mit der Panzerfaust gegen deutsche Atomkraftwerke?
 
Wer immer noch glaubt unsere ach so sicheren AKWs halten einer AT-14 Spriggan stand sollte sich das hier reinziehen:

Die Waffe kann bis zu 1 m Stahl oder bis zu 3 m Stahlbeton durchschlagen.
Die Betonhülle unserer älteren AKWs ist 0,6 bis 1 m dick. Bei den neueren AKWs ist die Aussenwand bis zu 1,8 m dick.

Es ist doch ein reines Ablenkungsmanöver ob und wie welche Waffe das Reaktorgebäude durchschlagen kann. Die Achillesferse ist die Kühlung, welche sinnigerweise in der Regel deutlich leichter zu beschädigen ist. Und wie "sympathisch" sich ein AKW verhällt wenn es ohen Kühlung läuft das haben wir ja kürzlich gesehen (also vor 25 Jahren in Tschernobyl).
 
Es ist doch ein reines Ablenkungsmanöver ob und wie welche Waffe das Reaktorgebäude durchschlagen kann. Die Achillesferse ist die Kühlung, welche sinnigerweise in der Regel deutlich leichter zu beschädigen ist. Und wie "sympathisch" sich ein AKW verhällt wenn es ohen Kühlung läuft das haben wir ja kürzlich gesehen (also vor 25 Jahren in Tschernobyl).

Da hast du nicht unrecht. Eine defekte Kühlung kann man aber unter Umständen noch rechtzeitig reparieren. Wenn das Innere des Reaktorgebäudes in Trümmern liegt halte ich das für ziemlich unmöglich. Letztendlich läuft beides auf das selbe hinaus.
 
und ihr glaubt das die reaktoren net bewacht werden....d.h. um so eine RPG auf den reaktor ab zu schießen müsste man nah (realativ gesehen) ran und dann sehen einen die sicherheitsbeamten und knallen einen ab (da halte ich es für wahrscheinlicher das ein flugzeug rein fliegt, weil man es ja immer noch net geschaft hat a) ein gesetz zu schaffen das den abschuss erlaubt und b) man reaktoren nicht in der beziehung schützt (wenn es nach mir ginge würde bei jedem reaktor ne Patriot-Stellung stehen um flugzeuge und auch raketen aller art (cruise missile, scud-raketen etc.) ab zu fangen und zusätzlich c) währen die wände dicker und flugzeuge müssten eine sperrzone einhalten (wird diese "durchbrochen" gäbe es EINE warnung und dann abschuss!))

mfg LAX
ps: schon komisch das hier im forum prozentual mehr leute PRO-AKW sind als in der bevölkerung (aber diese - sorry, was folgt ist eine MEINUNG und daher subjektiv - schafe lassen sich ja von den grünen und der linken etc. (auch von radikalen aktivisten (mag radikale egal welcher art nicht!) wie "greenpeace" (haben peace im namen gehen aber oft mit gewalt vor bzw. stellen sich über das gesetz, das ist schon funny!)) an der nase rumführen das es nimmer schön ist....da lobe ich mir das ich eigentlich keine der zur zeit großen parteien etc. mag :)
 
Nicht nur das es nach aktueller Rechtslage gar nicht erst erlaubt ist eine entführte Passagiermaschine abzuschiesen, in den meisten Fällen könnte man gar nicht schnell genug reagieren. Die Fluglinien führen einfach zu nah an unseren AKWs entlang.

Trotzdem ist ein Anflug recht offensichtlich, bei über 400kn würde eine Passasiermaschine im Sturzflug vermutlich auseinanderbrechen, dann kommen die Turbulenzen durch die Kühltürme und dann willst du auch noch den Reaktor treffen?

Wer immer noch glaubt unsere ach so sicheren AKWs halten einer AT-14 Spriggan stand sollte sich das hier reinziehen:

Die Waffe kann bis zu 1 m Stahl oder bis zu 3 m Stahlbeton durchschlagen.
Die Betonhülle unserer älteren AKWs ist 0,6 bis 1 m dick. Bei den neueren AKWs ist die Aussenwand bis zu 1,8 m dick.

Quelle
Freie Allgemeine: Mit der Panzerfaust gegen deutsche Atomkraftwerke?

Wie wäre es denn mit einem unabhängigem Gutachten oder von 2 Instituten, die man gleichsetzen könnte.
Wie gesagt, Greenpeace pickt sich gerne die Körner heraus, die schmackhaft sind.

BTW, sind 100 gegenüber 1000100 wirklich nicht egeneinander aufzurechnen. Mann muss sie irgendwann aufrechnen, und die im Flieger sterben sowieso und ich glaube, eine Explosion ist deutlich angenehmer als von Tonnen Material zerquetscht zu werden.
Von daher muss man das Ding im zweifelsfall einfach abschießen.
Oder man wird zur Rechenschaft gezogen.
 
und ihr glaubt das die reaktoren net bewacht werden....d.h. um so eine RPG auf den reaktor ab zu schießen müsste man nah (realativ gesehen) ran und dann sehen einen die sicherheitsbeamten und knallen einen ab (da halte ich es für wahrscheinlicher das ein flugzeug rein fliegt, weil man es ja immer noch net geschaft hat a) ein gesetz zu schaffen das den abschuss erlaubt und b) man reaktoren nicht in der beziehung schützt (wenn es nach mir ginge würde bei jedem reaktor ne Patriot-Stellung stehen um flugzeuge und auch raketen aller art (cruise missile, scud-raketen etc.) ab zu fangen und zusätzlich c) währen die wände dicker und flugzeuge müssten eine sperrzone einhalten (wird diese "durchbrochen" gäbe es EINE warnung und dann abschuss!))

Wachdienste kosten Geld. AKWs sollen Geld einbringen und keines kosten. Die paar tatsächlich vorhandenen Wachleute würde ich nicht gerade als unüberwindbares Hinderniss ansehen.

mfg LAX
ps: schon komisch das hier im forum prozentual mehr leute PRO-AKW sind als in der bevölkerung (aber diese - sorry, was folgt ist eine MEINUNG und daher subjektiv - schafe lassen sich ja von den grünen und der linken etc. (auch von radikalen aktivisten (mag radikale egal welcher art nicht!) wie "greenpeace" (haben peace im namen gehen aber oft mit gewalt vor bzw. stellen sich über das gesetz, das ist schon funny!)) an der nase rumführen das es nimmer schön ist....da lobe ich mir das ich eigentlich keine der zur zeit großen parteien etc. mag :)

Ein interessante politische Einstellung hast du da. Hast du schon mal so weit gedacht das diejenigen die sich seit Jahren von schwarz-gelb anlügen lassen und immer noch schwarz- gelb wählen die eigentlichen Schafe sind?
Und was bitte willst du mit den Linken? Die Partei ist so oder so unwählbar, aber das Problem hat sich ja glücklicherweise auf biologische Weise erledigt.




Trotzdem ist ein Anflug recht offensichtlich, bei über 400kn würde eine Passasiermaschine im Sturzflug vermutlich auseinanderbrechen, dann kommen die Turbulenzen durch die Kühltürme und dann willst du auch noch den Reaktor treffen?

Tag täglich schaffen es tausende Passagiermaschienen im Sinkflug ziemlich genau den gleichen Punkt einer Landebahn zu treffen.


Wie wäre es denn mit einem unabhängigem Gutachten oder von 2 Instituten, die man gleichsetzen könnte.
Wie gesagt, Greenpeace pickt sich gerne die Körner heraus, die schmackhaft sind.
Greenpeace ist nicht so dumm und fälscht Zahlen die jeder in Wikipedia oder sonstwo überprüfen kann.

BTW, sind 100 gegenüber 1000100 wirklich nicht egeneinander aufzurechnen. Mann muss sie irgendwann aufrechnen, und die im Flieger sterben sowieso und ich glaube, eine Explosion ist deutlich angenehmer als von Tonnen Material zerquetscht zu werden.
Von daher muss man das Ding im zweifelsfall einfach abschießen.
Oder man wird zur Rechenschaft gezogen.
Aktuell würde man zur Rechenschafft gezogen werden wenn man abschiesen lassen würde.
 
Nein, denn das wäre ein Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz, die Menschenwürde hat damit nichts zu tun! :D
Ich zitiere das Bundesverfassungsgericht:
Die Ermächtigung der Streitkräfte, gemäß § 14 Abs. 3 des Luftsicherheitsgesetzes durch unmittelbare Einwirkung mit Waffengewalt ein Luftfahrzeug abzuschießen, das gegen das Leben von Menschen eingesetzt werden soll, ist mit dem Recht auf Leben nach Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG in Verbindung mit der Menschenwürdegarantie des Art. 1 Abs. 1 GG nicht vereinbar, soweit davon tatunbeteiligte Menschen an Bord des Luftfahrzeugs betroffen werden.
Zitat von Artikel 1 des Grundgesetzes:
Artikel 1

(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.

(3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.
Daher würde das durchaus gegen die Verfassung bzw. sogar die Grundrechte verstoßen.

Wer immer noch glaubt unsere ach so sicheren AKWs halten einer AT-14 Spriggan stand sollte sich das hier reinziehen:

Die Waffe kann bis zu 1 m Stahl oder bis zu 3 m Stahlbeton durchschlagen.
Die Betonhülle unserer älteren AKWs ist 0,6 bis 1 m dick. Bei den neueren AKWs ist die Aussenwand bis zu 1,8 m dick.

Quelle
Freie Allgemeine: Mit der Panzerfaust gegen deutsche Atomkraftwerke?
Das ist schon wieder eine Greenpeace Studie,ich nenne doch hier auch nicht dauernd Studien des AKW Betreiber. Selbst die von mir genannten Werte sind, wie bereits geschrieben, sehr, sehr, sehr optimistisch. Diese Studie grenzt aber an unmöglich.

Die Achillesferse ist die Kühlung,
Die Stromversorgung ist sicherlich eines der größten Probleme, aber auch eines der am einfachsten zu lösenden. Einfach mehr Sicherheitsleute abstellen und fertig.

Es geht nicht um eine RPG, sondern um eine Panzerabwehrrakete. Der Waffentyp ist ein anderer.

a) ein gesetz zu schaffen das den abschuss erlaubt
Und hoffentlich auch nie schafft.

b) man reaktoren nicht in der beziehung schützt (wenn es nach mir ginge würde bei jedem reaktor ne Patriot-Stellung stehen um flugzeuge und auch raketen aller art (cruise missile, scud-raketen etc.) ab zu fangen und zusätzlich
Und wenn es nach mir ginge würden wir ganz sicher nicht ein mit Zivilisten bemanntes Flugzeug abschiessen. Eine Patriot Stellung dahinzustellen um Raketen abzuschiessen wäre aber durchaus eine Überlegung, hundertprozentigen Schutz vor Raketen bietet aber auch sie nicht.


c) währen die wände dicker und flugzeuge müssten eine sperrzone einhalten (wird diese "durchbrochen" gäbe es EINE warnung und dann abschuss!))
Sperrzone größer machen wäre keine schlechte Idee, aber Wände dicker machen könnte bei manchen AKWs kompliziert werden.
Meine Meinung zum Abschuss solltest du mittlerweile kennen.

da lobe ich mir das ich eigentlich keine der zur zeit großen parteien etc. mag :)
Blockade ist noch schlechter als eine mittelmäßige Regierung.

Trotzdem ist ein Anflug recht offensichtlich, bei über 400kn würde eine Passasiermaschine im Sturzflug vermutlich auseinanderbrechen, dann kommen die Turbulenzen durch die Kühltürme und dann willst du auch noch den Reaktor treffen?
Alle Szenarien sind sehr unrealistisch, das heißt aber nicht das sie nicht eintreten können. Wir müssen uns gegen diese so gut es ohne zu große finanzielle Belastung wappnen bis uns durch die erneuerbaren Energien die entsprechende Strommenge zur Verfügung steht.

Wie wäre es denn mit einem unabhängigem Gutachten oder von 2 Instituten, die man gleichsetzen könnte.
Wie gesagt, Greenpeace pickt sich gerne die Körner heraus, die schmackhaft sind.
Dito.

BTW, sind 100 gegenüber 1000100 wirklich nicht egeneinander aufzurechnen. Mann muss sie irgendwann aufrechnen, und die im Flieger sterben sowieso und ich glaube, eine Explosion ist deutlich angenehmer als von Tonnen Material zerquetscht zu werden.
Von daher muss man das Ding im zweifelsfall einfach abschießen.
Oder man wird zur Rechenschaft gezogen.
Man sollte zur Rechenschaft gezogen werden, wenn man es abschießt. Wieso gibt es hierso viel Zustimmung für etwas, was klar gegen unsere Verfassung steht.:what:

Wachdienste kosten Geld. AKWs sollen Geld einbringen und keines kosten. Die paar tatsächlich vorhandenen Wachleute würde ich nicht gerade als unüberwindbares Hinderniss ansehen.
Ich denke die zusätzlichen Kosten für Wachdienste wären bezahlbar, das müsste aber die Politik durchsetzen. Und das die AKW Betreiber Geld verdienen wollen, kannst du ihnen nicht vorwerfen.


Ein interessante politische Einstellung hast du da. Hast du schon mal so weit gedacht das diejenigen die sich seit Jahren von schwarz-gelb anlügen lassen und immer noch schwarz- gelb wählen die eigentlichen Schafe sind?
Und was bitte willst du mit den Linken? Die Partei ist so oder so unwählbar, aber das Problem hat sich ja glücklicherweise auf biologische Weise erledigt.
Willst du dann die Grünen wählen? Hast du schonmal ihr Programm gelesen und die Äußerungen der Parteiführung mitbekommen? Von denen möchte ich nicht regiert werden.
 
Das ist schon wieder eine Greenpeace Studie,ich nenne doch hier auch nicht dauernd Studien des AKW Betreiber. Selbst die von mir genannten Werte sind, wie bereits geschrieben, sehr, sehr, sehr optimistisch. Diese Studie grenzt aber an unmöglich.

Es ist doch völlig egal von wem die Studie kommt. Die Durschlagskraft der Waffe (siehe dein eigener Wikipedia Link) und die Baustärken der Reaktorgebäude sind korrekt. Da brauche ich keinen Experten der mir verkaufen will das die Rakete nicht durchkommt.


Willst du dann die Grünen wählen? Hast du schonmal ihr Programm gelesen und die Äußerungen der Parteiführung mitbekommen? Von denen möchte ich nicht regiert werden.
Mich haben sie jetzt soweit das ich grün wähle. Wenn schwarz-gelb keinen aufs Dach bekommt laufen unsere AKWs noch bis sie von alleine auseinanderfallen.
Und ja ich habe die Äusserungen der Parteiführung mitbekommen, genauso wie den Müll den Merkel und Co verzapft.
 
Es ist doch völlig egal von wem die Studie kommt. Die Durschlagskraft der Waffe (siehe dein eigener Wikipedia Link) und die Baustärken der Reaktorgebäude sind korrekt. Da brauche ich keinen Experten der mir verkaufen will das die Rakete nicht durchkommt.
Mein Link war nur dafür da, Personen die nicht wussten um welche Waffe es geht zu informieren. Ich habe nicht behauptet das die Werte stimmen, sondern habe sie noch angezweifelt. Das sind Herstellerwerte und so wie nvidia schreibt unsere neue Karte ist 250% schneller als die alte. Es kommt auf die Umstände an, und Greenpeace hat diese Werte natürlich gerne übernommen.

Mich haben sie jetzt soweit das ich grün wähle. Wenn schwarz-gelb keinen aufs Dach bekommt laufen unsere AKWs noch bis sie von alleine auseinanderfallen.
Und ja ich habe die Äusserungen der Parteiführung mitbekommen, genauso wie den Müll den Merkel und Co verzapft.
Und was ist mit der SPD? Ich bin auch kein Anhänger, aber sie bieten ziemlich oft vernünftige Lösungen, zumindest wenn man sie mit den anderen Parteien vergleicht.

Kann mir bitte jemand sagen ob tatsächlich solche "nullahnung" Typen in einem Kontrollraum eines AKV`s das Sagen haben, oder ist das eine makabre Parodie. ORF TVthek: Weltjournal - 30.03.2011 22:30 Uhr
Ich habe den verlinkten Beitrag nun komplett angesehen und muss ersteinmal einige Fehler bzw. Ungereimtheiten anmerken:

Ab etwa 3:40:
Dieser Experte suggeriert dadurch, das er sagt man sei zum gleichem Ergebnis gekommen, es würden die gleichen Standarts haben. Außerdem ist es nicht so, das weil jetzt etwas passiert ist, das die Berechnung falsch ist.

Ab etwa 4:15
Es gab insgesamt 74 meldepflichtige Störungen in deutschen Atomkraftwerken, keine 6000.

Ab etwa 9:35
Das ist das was du wahrscheinlich meinst, hier liegt zu erst einmal gar kein Störfall vor, denn es gab nur 3 Störfalle in der gesamten deutschen Geschichte. Da die Doku anscheinend sehr meinungsmachend ist, was man alleine schon an den von mir geannten Punkten sehen kann, könnte ich mir durchaus vorstellen dass sie die Szenen aus dem Kontext gerißen haben. Zuverlässige Angaben zum Verhalten der Mitarbeiter gibt es bis jetzt nicht, bisher haben sie aber meist relativ souverän agiert.

Ab etwa 11:50
Es wird nicht gesagt wie lange diese Person noch Kernkraftwerk Ingeneur war, er ist aber ganz sicher nicht auf dem aktuellen Wissensstand. Seit Tschernobyl hat sich sehr viel getan.

Ab etwa 22.40
Das stimmt nicht. Es bezieht sich nur auf einzelne Kernkraftwerke und es gibt z.B. auch im Umkreis von Fernsehsendern eine deutlich erhöhte Leukämierate.
 
Mein Link war nur dafür da, Personen die nicht wussten um welche Waffe es geht zu informieren. Ich habe nicht behauptet das die Werte stimmen, sondern habe sie noch angezweifelt. Das sind Herstellerwerte und so wie nvidia schreibt unsere neue Karte ist 250% schneller als die alte. Es kommt auf die Umstände an, und Greenpeace hat diese Werte natürlich gerne übernommen.

Wenn jemand die genauen Werte kennen muss dann ja wohl der Hersteller. Es ist ja nicht so das die Waffe erst für 2015 angekündigt wurde, nein sie wird schon jahrelang in mehreren Ländern produziert. Meinst du nicht es wäre jemandem aufgefallen wenn die Durchschlagskraft nicht stimmen würde?

Und was ist mit der SPD? Ich bin auch kein Anhänger, aber sie bieten ziemlich oft vernünftige Lösungen, zumindest wenn man sie mit den anderen Parteien vergleicht.

Ich wohne in Rheinlandpfalz. Noch Fragen? ;)
 
Tag täglich schaffen es tausende Passagiermaschienen im Sinkflug ziemlich genau den gleichen Punkt einer Landebahn zu treffen.

Mit einem auffälligem Landeanflug...

Greenpeace ist nicht so dumm und fälscht Zahlen die jeder in Wikipedia oder sonstwo überprüfen kann.

Ohne Worte...

Aktuell würde man zur Rechenschafft gezogen werden wenn man abschiesen lassen würde.

Ich zitiere das Bundesverfassungsgericht:
Zitat von Artikel 1 des Grundgesetzes:
Daher würde das durchaus gegen die Verfassung bzw. sogar die Grundrechte verstoßen.

Man sollte zur Rechenschaft gezogen werden, wenn man es abschießt. Wieso gibt es hierso viel Zustimmung für etwas, was klar gegen unsere Verfassung steht.:what:

Sorry, aber dann sterben anstatt der 400 Leute in der Maschine 2 Millionen Menschen, 80 Millionen sind akut betrpffen und weitere 100 Millionen ebenfalls. Das ist keine Frage des rechtes, das ist die Frage, ob das Individuum wichtiger ist als die Masse.
 
Ich will auf "richtigen Zeitpunkt" vs. Egoismus hinaus.

Achso...

Fakt ist: Der Energieverbrauch der Menschheit steigt seit ettlichen Jahrtausenden und das Verlangen nach Energie wird auch in Zukunft weitersteigen

Absolut richtig.

Fakt ist: Das abzubrechen führte, führt und wird führen zu einer Verlangsamung des Anstieg des Lebensstandards, je nach Dehnung des Abbruches sogar zu einem Stillstand oder einem gewissen Rückgang für einige

Das denke ich auch, zumindest für die meisten Menschen würde das bedeuten, dass sie weniger haben als jetzt.

Fakt ist aber auch: Die der Menschheit (auf diesem Planeten - aber wenn wir nicht mal den schonen können, können wir auch keinen neuen besiedeln) zur Verfügung stehende Energiemenge ist langfristig begrenzt.

Begrenzt ja, wann und in welchem Maß kannst du aber nicht seriös beantworten, da die Menschen ja noch nicht alles ausgeschöpft haben, bzw. noch nicht mal alle Energiegewinnmöglichkeiten angezapft haben.

Man mag viel darüber diskutieren können, wo das tollerierbare Limit - je nachdem, welche ökologischen Maßstäbe man einbezieht und welche Techniken man zu Grunde legt vor 100 Jahren (auf der Welt soll es noch was anderes als Menschen geben, real existierende Technologie) oder meinetwegen auch erst in 1000 Jahren (vollständige Umstrukturierung des Planeten in eine künstlichte, der Grundversorgung der Menschen dienende Konstruktion unter Verwendung von Techniken, die bislang reines Wunschdenken sind). Aber es gibt kein unbegrenztes Wachstum.

Richtig, ich kann mir auch einen komplett bebauten Planeten nicht vorstellen, auf dem 200 Milliarden Menschen leben.

Schlussfolgerung:
An irgend einem Punkt zwische "heute" und "in ein paar Jahrhunderten" wird die Menschheit den Zuwachs ihres Energieverbrauches stoppen müssen und das wird einen Verzicht auf Lebensstandard(zuwachs) bedeuten.

Das ist eben das Problem. Eine Zivilisation steigert ihren Energiebedarf immer weiter, so weit, dass sie daran zu Grunde gehen wird, das ist jedenfalls meine Meinung dazu.
Das siehst du doch heute auch schon. Schau dir Nordamerika an. Dort ist das Stromnetz nicht wirklich stabil, kleinere Ausfälle gibts immer mal, größere sieht man dann im Fernsehen, da der Energiebedarf der USA aber auch weiter steigen wird, ist ein Kollaps nicht nur möglich, sondern wahrscheinlich, man kennt das Datum nur noch nicht, aber jeder weiß, dass er kommen wird.
Komischer Weise, obwohl jeder weiß, dass es ihn geben wird, macht keiner was dagegen, entweder in Nachhaltigkeit und Energieeffizienz investieren oder eben in mehr Kraftwerke und Netzausbau investieren. Also wird das Stromnetz in Nordamerika irgendwann zusammenbrechen und dann ist alles dunkel.

Europa geht noch, da hier alles enger vernetzt ist, Schwankungen können schneller ausgeglichen werden.
Aber auch hier zeichnet sich schon langsam ab, dass das Stromnetz nicht so stabil ist, wie es sein müsste und durch Neubauten von Kraftwerken, insbesondere an der Küste, z.B. Windparks, brauchst du auch neue Leitungen, denn die bestehenden können das nicht verkraften.

Welchen objektiven, nicht egoistischen Grund gibt es, diesen Zeitpunkt nicht "jetzt" zu setzen?

Den gibt es nicht, denn auch wenn du sagst, dass das, was du derzeit hast, dir reicht, reicht er anderen nicht und noch wieder andere haben gar nichts, die wollen mehr, bzw. alles. Du kannst es also keinem Recht machen und das ist das Problem bei der Sache, daher auch meine Einschätzung: Das System wird zusammenbrechen, erst dann "fällt" den Menschen auf, dass es so nicht weiter gehen kann.

Imho ist der optimale Zeitpunkt in der westlichen Welt für eine Deckelung des Verbrauches schon vergangen, aber noch sind wir in einer Situation, in der wir uns regenerativ Versorgen könnten, ohne Abstriche machen zu müssen und wenn wir die Anstrengungen, die zur Zeit darauf gerichtet werden, in neuer Weise zusätzliche/mehr Energie zu verbrauchen, darauf konzentrieren, bei konstantem Lebensstandard den Energieverbrauch durch höhere Effizienz zu senken, dann könnten wir dem großen Zusammenbruch entrinnen.

Richtig, durch den Einsatz von regenerativen Energien kannst du dafür Sorgen, dass der Planet weniger "beschädigt" wird, gerade wenn man sich den Tiefbau anschaut, was da für "Wunden" hinterlassen werden.
Aber trotzdem wird der Energiebedarf steigen, nicht nur für den einzelnen, der immer mehr Dinge besitzt/benutzt, die mit Energie versorgt werden müssen, sondern auch für die Produktion von Gütern, für die auch Energie benötigt wird und für die Förderung von Rohstoffen, auch da muss immer mehr Energie aufgewendet werden, das gleiche gilt für Recycling.
Das Dilemma ist nun, wie erklärst du der restlichen Welt, dass nachhaltig gelebt werden muss. Die westliche Welt sollte als Vorbild dienen, doch das bedeutet ja nicht, dass andere es ihr gleich tun werden und solange die Industrie mit dem Bau von Kohlekraftwerken und Atomkraftwerken immer noch eine Menge Geld verdienen können, wird sich das auch nicht ändern.
Die Kosten für die Endlagerung (AKW) und die Kosten für den Klimawandel (CO²) müssten schon im Preis der beiden Kraftwerkstypen stecken, damit sie niemand mehr baut, damit jedem klar ist, dass das sowohl ein ökonomischen als auch ökologisches Desaster wird.

D.h. wer sich täglich körperlich betätigt und deswegen nicht einen Tag mit nur waschen auskommt, der könnte weiterhin duschen - aber bitte in einem perfekt isolierten Bad, durch geothermie vor- und mittels Solarthermie aufgeheiztem Wasser.

Mein Haus wird inzwischen komplett von den Solarzellen betrieben, die auf meinem Dach sind, ich produziere so viel Strom, dass ich im Sommer auch das Haus meiner Schwiegereltern mit anschließen werde.
Die Kosten für die Produktion von Solarzellen mögen hoch sein und wie umweltfreundlich sie genau sind, kann ich nicht beurteilen, aber wenn jeder sein Dach mit Solaranlagen vollknallt, dann ist das immerhin schon etwas und wir könnten die Kohlekraftwerke zusammen mit den AKWs abschalten.
Ach ja, ich dusche täglich, nur dann fühle ich mich wohl und darauf verzichte ich nicht. :D

Wer elektronische Unterhaltungsmedien braucht: Bitte. Aber mal ehrlich - gibts nicht genug Spiele von vor 5 Jahren, die heute genauso (oder mehr) Spaß machen würden, als aktuelle Titel und die man auf einem 30 W statt 300 W Rechner spielen könnte?

Willst du darauf wirklich eine Antwort haben? ;)

Wäre es ein so großer Nachteil, ein funktionierendes ÖPNV System zu nutzen?

Das ist das Dilemma, sie funktionieren eben nicht, zumindest nie dort, wo man sie gebrauchen kann.

das die aktuellen oft nichts taugen, ist mir klar - ÖPNV steht nunmal vor dem Henne-Ei--Kapitalismus-Problem, demnach neue Linien nur eingerichtet werden, wenn sie sich lohnen, was sie aber nicht können, solange niemand ÖPNV nutzen kann/will, weil er damit nicht ans Ziel kommt

Ich bin auch dafür, dass das System ausgebaut wird, wenn der Staat schon was subventionieren muss, dann doch bitte das und nicht irgendwelche Unternehmen, die man durch Steuererleichterungen anlockt.

Tag täglich schaffen es tausende Passagiermaschienen im Sinkflug ziemlich genau den gleichen Punkt einer Landebahn zu treffen.

Das klappt deswegen so gut, weil sie ein Instrumenten Landesystem haben.
Beim Atomkraftwerk gibts das nicht, das musst du so treffen, und das ist nicht einfach. Versuch mal mit dem Jetski eine kleine Boje zu treffen, schwerer als man denkt und ein Jetski ist nicht schnell, ein Flugzeug schon.
 
Mit einem auffälligem Landeanflug...

Und wenn die Flugzeugentführer Merkel persönlich über Funk ihre Absichten mitteilen würden. Bis sich alle in der Befehlskette durchringen können die Verantwortung zu übernehmen gegen geltendes Recht ein Passagierflugzeug abzuschiesen ist das Flugzeug schon 3 mal im Ziel.



Machs mal mit Worten.



Sorry, aber dann sterben anstatt der 400 Leute in der Maschine 2 Millionen Menschen, 80 Millionen sind akut betrpffen und weitere 100 Millionen ebenfalls. Das ist keine Frage des rechtes, das ist die Frage, ob das Individuum wichtiger ist als die Masse.

Das ist deine Meinung. Du kannst es aber drehen und wenden wie du willst, nach aktuellem Recht dürfen wir keine Passagiermaschiene abschiesen.

Das klappt deswegen so gut, weil sie ein Instrumenten Landesystem haben.
Beim Atomkraftwerk gibts das nicht, das musst du so treffen, und das ist nicht einfach. Versuch mal mit dem Jetski eine kleine Boje zu treffen, schwerer als man denkt und ein Jetski ist nicht schnell, ein Flugzeug schon.

Ich habe ein passenderes Beispiel. Am 11.09. war die Trefferquote recht gut, dafür das es so schwierig sein soll ein Flugzeug in ein Ziel zu steuern.
 
Ich habe ein passenderes Beispiel. Am 11.09. war die Trefferquote recht gut, dafür das es so schwierig sein soll ein Flugzeug in ein Ziel zu steuern.

Ein Wolkenkratzer bietet ein besseres Ziel von weitem, du kannst es also besser anvisieren als eine kleine Kuppe, die inmitten von ein paar Bäumen/Wäldern/Häusern steht.
Auch das Pentagon ist recht groß, kein Vergleich mit dem Teil des AKWs, wo der Reaktor drin steht.
Die Kühltürme treffen wird nicht reichen. ;)
 
Solange unser Nachbarland Frankreich 59 Reaktoren in Betrieb hat, davon mehrere an der Grenze zu Deutschland, halte ich einen schnellen Ausstieg in Deutschland für wenig sinnvoll.

Definiere "schnell".


ITpassion-de

Moderne (!) Atomkraftwerke haben aber immense Sicherheitsvorkehrungen (anders als das in Tschernobyl oder Fukushima).

Tschernobyl verfügte über alle Sicherheitsschaltungen, die zur Verhinderung eines Reaktorunglückes, wie es geschehen ist, im Normalbetrieb zu verhindern. Die einzige zusätzliche Sicherheitsvorkehrung gegen ein Unglück wie in Fukushima, über die deutsche Reaktoren verfügen, ist ihr Standort. Der Standort in Fukushima galt bis vor wenigen Wochen als vollkommen sicher.
Diese Liste lässt sich auch mit Harrisburg und vermutlich den meisten Kat4 Störfällen fortsetzen: Kein einziger davon ist passiert, weil man dieses Risiko bewusst eingegangen ist. Alle konnten passieren, weil man sich geirrt hat oder weil das "undenkbar" geschehen ist.
Über welche Sicherheitsvorkehrungen gegen Fehlplanungen und Undenkbare Ereignisse verfügen deutsche AKWs?


Es ist billiger Atomstrom bis zur Abschaltung des letzten AKWs zu subventionieren und denn Anteil der Betreiber an den Kosten noch hochzuschrauben, als jetzt auszusteigen.

"unendlich teuer" kann nicht billiger sein, als irgendetwas anderes.

Ich würde Greenpeace nicht als unabhängig bezeichnen,

moooooment.
Du bist der Meinung, das deutsche AKWs relativ sicher wären, weil soviele Leute den AKW-Betreibern genau auf die Finger gucken und die sich deswegen keine Fehler erlauben können und wollen. Wenn diese Argumentation richtig ist (ich bin anderer Meinung), dann sollte sie wohl erst recht bei einer umstrittenen, mit reichen Lobby verfeindeten und von Spendenen lebenden Organsiation anwendbar sein, oder?


Du besitzt ein unauffälliges Auto, indem du eine Panzerabwehrrakete transportieren kannst?

Mach ich auch. Ich besitze sogar ein unauffälliges Fahrrad und eine Tasche (unauffällig? Wurde jedenfalls noch nie deswegen angehalten :ugly: ), in die mit etwas Glück ne Javelin oder AT13, ganz sicher aber was vom Format Armbrust passen würde. (und große Zielsysteme bräuchte man sicherlich nicht)

Eine Panzerabwehrrakete durchschlägt zwar tatsächlich mehrere Meter Beton, aber es gibt noch genügend andere Schutzschichten und selbst bei deren Zerstörung würde ein GAU nicht zwangsläufig eintreten.

Wenn man bis zum Reaktor durchdringt, dann hätte man ähnlich massive Probleme, wie in Japan. Deutsche AKWs sind nicht für ein Szenario ausgelegt, bei dem RDB und Containment zeitgleich durchbohrt werden.

Wenn was problematisch ist, dann das Durchdringen als solches. 1-2 m Stahlbeton sind zwar durchaus möglich, aber was viele Vergessen: Dahinter liegt dann erstmal ein halbes Gebäude mit Inhalt. Nahezu Worst-Case für HEAT.

Aber:
Wieso überhaupt Rakete? Wenn es -für gewöhnlich nicht sehr unauffällige- Greenpeace-Aktivisten schaffen, gänzlich ohne Gewalt eine Reaktorkuppel bei Tageslicht zu erklettern, dann sollte es einer Terroristengruppe mit paramilitärischer Ausbildung bei Nacht wohl erst recht gelingen. D.h. bei Angriffen auf den Reaktor selbst reden wir realistischerweise von Panzerminen oder speziell angefertigen Sprengsätzen bis zu einem Gewicht von 5x 20-30kg. Die gleichen Dinger, die in Afghanistan & Co gern mal ganze Panzer von der Straße werfen - nur das sie hier exakt platziert werden und das man für eine so brisante Aktion nicht den billigsten, selbstgemischten Sprengstoff nimmt.
Sowas wird eine "etwas" andere Wirkung erzeugen, als so ein mikriger 5 kg Gefechtskopf einer einzelnen Infanteriewaffe.

(im übrigen: s.u. "Wieso eigentlich Reaktor?")

Es ist nicht möglich jetzt auszusteigen, ohne dass das unglaublich teuer wäre.

So what?
Es ist nicht möglich, jetzt weiterzumachen, ohne dass das unglaublich teuer wäre.


Werden wir sehn ... wenn ich 150€ an Strom bezahlen darf(jetzt 40€) ... dann kicke ich den ersten öko Futzi vom Fahrad den ich sehe... (sowar ich hir schreibe):nene:

Wenn ich hier weitere Androhungen physischer Gewalt sehe, dann kicke ich das erste Arschloch ausm Forum, dass ich sehe... (so war ich hier Mod bin) :nene:


Ich komme aus Magdeburg , bei uns werden diese Windräder gebaut ... und Windparks stehen hir zu hauf rum , wir haben hir einen sehr grossen "öko" strom anteil ... ich bezahle 30cent die Kw/h ... was ja noch vom Staat gestützt ist ...

Wenn du nicht in der Lage bist, dir einen vernünftigen Stromanbieter zu suchen :ka:
Ich zahl 22 Cent bei 0% Atom, 0% Kohle und 0% Gas und ohne staatliche Stütze, aber mit 0,5 Cent Investition in neue EE-Anlagen.


Nein, Greenpeace legt immer die schlimmsten Möglichkeiten auf den Tisch.

Andere legen sie in die Landschaft.

Das man das Teil vllt. noch aufbauen muss und im Gegensatz zu dir glaube ich durchaus das so etwas in der Umgebung eines Kernkraftwerks auffallen würde.

Und was passiert, wenn "sowas auffällt"?
Waffensysteme, die mehrere Stunden Vorbereitung brauchen, sind ein bißchen "out". Wer auch immer sowas bemerkt, hat 2-3 Minuten, bis er die Handelnden, ausgerüstet mit Schutzwesten und Feuerdeckung durch Kollegen, getötet haben muss - sonst geht der Schuss los.

Das ist ein Problem, das aber auch damit zusammenhängt, das die Betreiber sich teilweise nicht trauen Aktivisten aufzuhalten wegen der negativen Schlagzeilen.

:rofl: :rofl:


@ruyven: Ist nicht Vattenfall hauptverantwortlich für Krümmel?

K.A. wie die das intern geregelt haben (Pressesprecher war jedenfalls Vattenfall), aber Eigentum ist 50% E.On. Möglich, dass die kein eigenes Personal beisteuern - aber unmöglich, dass sie dem handelnden Personal nicht zugestimmt haben. Was imho aufs gleiche rauskommt, wenn es um Verantwortung geht.


Es geht nicht um ein RPG, sondern um eine Panzerabwehrrakete. Das ist ein großer Unterschied.

Mal so als kleine Anmerkung: Die RPG wurden und werden als Panzerabwehrwaffe entwickelt und eingesetzt - und die neueren sind afaik auch alle mit Raketenantrieb ausgestattet.

Ich glaube kaum das eine Anweisung der Luftwaffe wichtiger ist als eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts.

Auf alle Fälle ist der deutsche Soldat (mit verdammt guten Grund) dazu verpflichtet, sich primär an letzteres zu halten.


Ein Windrad braucht auch 20 Jahre um die Produktionskosten einzuholen , mit dem Bitteren Beigeschmack das die Lebensdauer auch soviel beträgt (von Haufen Giftmüll bei der Produktion mal zu schweigen)

Diesen ****** hast du schon einmal behauptet und konntest ihn bis heute nicht belegen.
Letzte Warnung: Hier wird sachlich diskutiert, Märchenerzählen nicht geduldet.


EDIT: Das hier waren zwei Posts die anscheinend automatisch zusammengefügt wurden, weil sie sonst direkt hintereinander stehen würden. Bitte über eventuelle Layout Fehler hinwegsehen.

Technische Anmerkung: Wir haben (leider, leider :( ) keine Funktion zum automatischen zusammenfügen und es wurden auf dein Post auch keine Moderationswerkzeuge angewendet. (Bugs haben wir dagegen einige ;) )


Es ist doch ein reines Ablenkungsmanöver ob und wie welche Waffe das Reaktorgebäude durchschlagen kann. Die Achillesferse ist die Kühlung, welche sinnigerweise in der Regel deutlich leichter zu beschädigen ist. Und wie "sympathisch" sich ein AKW verhällt wenn es ohen Kühlung läuft das haben wir ja kürzlich gesehen

*vollste Zustimmung*

Die überlebenswichtigen Gebäude drum rum sind weder gegen militärische Angriffe noch gegen Flugzeugabstürze gesichert und für letztere ggf. auch noch leichter zu treffen (auf alle Fälle der Gesamtkomplex).


Da hast du nicht unrecht. Eine defekte Kühlung kann man aber unter Umständen noch rechtzeitig reparieren.

Wenn ich Fukushima als Maßstab nehme, dann hat man bei Zerstörung des äußersten Abfuhrsystems ca. einen Tag. Das wäre im Falle des deutschen Kraftwerkes der Kühlturm bzw. die Ansaugöffnung am Fluß, beide extrem leicht anzugreifen und schwer zu zerstören.
Bei einer Zerstörung der Pumpen des sekundären Kühlreislaufes dürften wohl nur wenige Stunden bleiben. Bei Schäden an Systemen des Primärkreislaufes (und seien es einfach nur die Stromleitungen, die in die Reaktorkuppel gehen), kann man wohl in Minuten rechnen, bis irreparable Schäden auftreten und < eine Stunde, bis eine Freisetzung von Radioaktivität verhindert werden kann.

Jetzt mal zum Vergleich: knapp 10 Jahre nach dem letzten terroristischen Angriff mit einem Passagierflugzeug ist die volle Funktion des Zielgebietes noch nicht wiederhergestellt. "Einen Tag" nach den Geschehnissen hatte man sich noch nicht einmal ein Bild von der Lage gemacht.


Trotzdem ist ein Anflug recht offensichtlich, bei über 400kn würde eine Passasiermaschine im Sturzflug vermutlich auseinanderbrechen, dann kommen die Turbulenzen durch die Kühltürme und dann willst du auch noch den Reaktor treffen?

- "offensichtlich": Klar. Aber was nützt einem das, außer dass man Kameras drauf hält? Selbst wenn es der Luftwaffe erlaubt wäre, willkürlich die Tötung hunderter Zivilisten anzuordnen, hätten wir immer noch genug AKWs, die näher am nächsten Flugkorridor dran sind, als an der nächsten Luftwaffenbasis. (von der Zeit für Entscheidung&Start mal ganz abgesehen. Oder von den Kosten einer 24/7 Bereitschaft, die noch einmal wer zahlen würde? Ach ja, der Steuerzahler... AKWs bringen ja schließlich Gewinne ein)
- "auseinanderbrechen": Ohne enge Manöver definitiv nicht
- Turbulenzen: Nur in Windrichtung bzw. direkt darüber. Bleiben 340° frei.
Das Ziel ist trotzdem eher klein, das stimmt - aber nicht kleiner als z.b. ein ein paar dutzend Meter breites Hochhaus und da liegt die Trefferquote aktuell bei 100%. Wie hoch dürfte sie bei lebenswichtigen Anlagen eines AKWs sein, um von "tragbarem Restrisiko" zu sprechen? 0,01%? 0,000001%?
 
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