Atomenergie & Energiepolitik (inkl. Umfrage "Atomstrom in Deutschland, Ja oder Nein?")

Atomstrom in Deutschland, Ja oder Nein?

  • Ja

    Stimmen: 84 51,2%
  • Nein

    Stimmen: 80 48,8%

  • Umfrageteilnehmer
    164
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
So ich hab mich noch mal schnell schlau gemacht in meinem Büchlein, also allgemein richtet sich die Entfernung und Errichtung nach den BauGB und dem BImSchG. Für Ortschaften gilt da der Richtwert von 35 dB und sofern dieser Wert nicht überschritten wird, darf auch unterhalb von 1.000 m an Ortschaften gebaut werden sofern der Schattenwurf (Discoeffekt) es zuläßt und die örtlichen Gegebenheiten es erfordern. Die Entscheidung liegt aber immer beim Bauamt der zuständigen Gemeinde. ;)
 
Hängt von der Größe der Anlage ab.
Außerdem ist es albern mit den 1000 Metern, ich kenne genug Windkrafträder, die deutlich näher an Häusern stehen.

Ich hab mal ne Woche in <400m Entfernung zu einem Windpark Urlaub gemacht und nichts gehört. Die Schnellstraße (nichtmal Autobahn) hier in der Gegend höre ich dagegen nicht nur hinter der Lärmschutzwand, sondern auch noch fünf Reihen Bäume und zwei Reihen Häuser weiter klar und deutlich - und as ist in Bodennähe. Vor 4 Jahren habe ich auf der anderen Seite im 3.Stock gewohnt, auf Höhe eines Tunnels (d.h. ein Großteil war komplett abgeschottet) und habe sie trotz Lärmschutzwand und ca. 150 m Abstand und Zimmer auf der abgewandten Seite des Hauses deutlich gehört.
Wär das hier nicht Kiel, wo es nach 23 Uhr nur noch selten was zu hören gibt, wäre das direkt störend.
 
So ich hab mich noch mal schnell schlau gemacht in meinem Büchlein, also allgemein richtet sich die Entfernung und Errichtung nach den BauGB und dem BImSchG. Für Ortschaften gilt da der Richtwert von 35 dB und sofern dieser Wert nicht überschritten wird, darf auch unterhalb von 1.000 m an Ortschaften gebaut werden sofern der Schattenwurf (Discoeffekt) es zuläßt und die örtlichen Gegebenheiten es erfordern. Die Entscheidung liegt aber immer beim Bauamt der zuständigen Gemeinde. ;)

Das ist ja auch wie immer in Deutschland das Problem.
die Vorschriften sind so schwammig beschrieben, dass das örtliche Bauamt machen kann, was es will, entweder zulassen oder eben nicht.
Ich kenne das von einem Landwirt, der ein Windkraftwerk auf seinem Grundstück bauen wollte und keine Genehmigung bekam, in einem anderen Dorf steht aber so ein Kraftwerk bei einem Bauern im Garten, schon sehr komisch.

Ich hab mal ne Woche in <400m Entfernung zu einem Windpark Urlaub gemacht und nichts gehört. Die Schnellstraße (nichtmal Autobahn) hier in der Gegend höre ich dagegen nicht nur hinter der Lärmschutzwand, sondern auch noch fünf Reihen Bäume und zwei Reihen Häuser weiter klar und deutlich - und as ist in Bodennähe. Vor 4 Jahren habe ich auf der anderen Seite im 3.Stock gewohnt, auf Höhe eines Tunnels (d.h. ein Großteil war komplett abgeschottet) und habe sie trotz Lärmschutzwand und ca. 150 m Abstand und Zimmer auf der abgewandten Seite des Hauses deutlich gehört.
Wär das hier nicht Kiel, wo es nach 23 Uhr nur noch selten was zu hören gibt, wäre das direkt störend.

In einer nah gelegenen Pferdekoppel steht ein Windkraftwerk, man kann es sehr gut sehen, kein Baum ist im Weg, die Pferde können praktisch hinlaufen, zu hören ist es auch nicht.
Frag jetzt aber nicht, wie weit es weg ist, ich bin sehr selten da und kann das aus der Erinnerung nicht beurteilen, vielleicht 300 Meter.
 
AW: Atomstrom in Deutschland, Ja oder Nein?

[x] Nein, allerdings ist das Problem, dass wenn wir die AKW's abschalten, z.B. die Franzosen gleich ein paar neue an die deutsche Grenze stellen um unseren Stromverbrauch zu decken und daran zu verdienen. Bei überwiegend Westwind kommts aufs Gleiche raus.
 
Warum sollten die welche bauen, Deutschland ist Stromexporteur und selbst mit 7 AKW's weniger stehen wir immer noch gut da in Sachen Energie. ;)
 
Ihr wisst schon, dass Deutschland so weit über seinen Eigenbedarf hinaus Strom produziert, dass wir es uns sogar leisten können, ihn an andere Länder zu verkaufen. Wer glaubt, Deutschland sei vom Atomstrom abhängig, der glaubt auch Wahlversprechen.

Eben weil Deutschland nicht vom Atomstrom abhängig ist, und Kernspaltung im marktwirtschaftlichen Maßstab unverantwortlich ist (Endlagerfrage, Tschernobyl, Fukushima, Assel, etc. ), hab' ich mit [X] NEIN abgestimmt.

Alternativen zu Deutschlands fehlgeleiteter Energiepolitik
 
Ihr wisst schon, dass Deutschland so weit über seinen Eigenbedarf hinaus Strom produziert, dass wir es uns sogar leisten können, ihn an andere Länder zu verkaufen. Wer glaubt, Deutschland sei vom Atomstrom abhängig, der glaubt auch Wahlversprechen.

Die Stromkonzerne sind davon abhängig, denn dadurch steigen ihre Gewinne. Schaltest du sie ab, sinken die Gewinne der Unternehmen und plötzlich wird wieder die Arbeitsplatzkeule geschwungen, weniger Gewinn bedeutet automatisch, dass man Leute entlassen muss und dann kommt die FDP wieder, dass Arbeitsplätze gesichert werden müssen, denn das ist ja sozial. :ugly:
 
Auch wenn mein Ironiedetektor ausschlägt, möchte ich aber noch dazu sagen, dass neue Arbeitsplätze im Bereich Erneuerbare Energien sowie bei den Stadtwerken und örtlichen Kraftwerken geschaffen werden würden. ;)
 
Auch wenn mein Ironiedetektor ausschlägt, möchte ich aber noch dazu sagen, dass neue Arbeitsplätze im Bereich Erneuerbare Energien sowie bei den Stadtwerken und örtlichen Kraftwerken geschaffen werden würden. ;)

Das denke ich auch, ebenso schafft man Arbeitsplätze, wenn man neue Treibstoffe entwickeln will und andere Autos plant, aber sowas dauert halt immer seine Zeit und die Parteien denken ja nur noch bis zu nächsten Wahl.
 
Eure erneuerbaren Energien sind Müll !!!

Ein Windrad muss ertmal 20jahre Laufen um die Eigenkosten (herstellung + aufbau + wartung) zu decken , hat aber gleichzeitig nur eine Lebensdauer von 20 Jahren ... der Staat (meine steuern) Pummt on Mass Geld dazu um die Kosten zu Decken !!!
Also ist diese Art der Energie gewinnung absolut Gehirnverbrannt , dazu Kommt das sie mit extrem scharfen chemie mitteln Hergestellt werden (also NIX mit Umweltfreundlich) .
Atom Energie ist sicherlich nicht das Gelbe vom Ei , aber bevor es nichts gibt was Besser ist , sollten sie Bleiben ... wenn den Grünen das nicht gefällt dann sollen sie Nach Afrika in den Busch ziehen !!!
 
@ITpassion-de:Ich glaube, ein modernes AKW hatte insgesamt einen Wirkungsgrad von rund 30%, also auch Anreicherung des Brennstabmaterials und so weiter.

Das Problem mit dem "Sich-Rechnen" besteht ja auch bei Photovoltaik-Anlagen. Wir haben eine und es hieß, nach 20 Jahren macht man dann doch Gewinn.
Dachte ich auch, bis ich das mal mit dem Chemie-Lehrer durchgerechnet hatte, nach 20 Jahren sind die Dinger nämlich so abgenutzt, dass der Gewinn minimal ausfällt, wenn es denn dann noch einen gibt, d.h., mann könnte sich gleich die nächste Anlage auf das Dach setzen.

Was mich interessieren würde, ist, wieso man kein Uran in Isotopenbatterien verwendet, Plutonium aber sehr wohl.
Wenn das mit Uran auch klappt, könnte man doch im Prinzip die bRennstäbe in die Isotopenbatterien einbauen und als Stromgeneratoren für Krankenhäuser, Banken usw. verwenden.
 
Eure erneuerbaren Energien sind Müll !!!

Deine Behauptung ist MÜLL! :lol:


Ein Windrad muss ertmal 20jahre Laufen um die Eigenkosten (herstellung + aufbau + wartung) zu decken

Die Energie die bei Herstellung+Aufbau in die WKA reingesteckt wurde ist in wenigen Monaten wieder eingefahren. Bedenke die Produktion einer WKA neueren Datums beträgt 2,5 - 7,5 MW bei voller Auslastung in der Stunde!

Scheinbar hast du auch keinen Plan was bei einer Wartung einer WKA alles so gemacht wird, nun ich schon (mein Beruf!) ... die Einzigen "energiefressenden" technischen Geräte die da verwendet werden sind, hydraulische Drehmomentsschrauber (z.B. hytorc), diese werden durch Kompressoren angetrieben die einen Stromverbrauch von 1000 - 1500 W haben! Die anderen stromverbrauchenden Geräte sind Staubsauger, Akkubohrer, Taschenlampe, Kabellampe, Laptop und ein Radio zur Stimmungsverbesserung … achja und die Turmbeleuchtung bestehend aus 36 W Neonröhren! Also nichts was so eine Anlage innerhalb von 10 min Betrieb wieder reinholen könnte. :D



hat aber gleichzeitig nur eine Lebensdauer von 20 Jahren

Man geht von einer Betriebszeit von 20 Jahren aus nicht von einer Lebensdauer! :schief:

PS: Ich kenne sogar Anlagen die stehen schon 25 Jahre, hm können wohl doch länger "leben"! :lol:


... der Staat (meine steuern) Pummt on Mass Geld dazu um die Kosten zu Decken !!!

Auch das ist falsch, nur der Bau wird subventioniert, aber nur bis 2014 danach ist Schluß!


Also ist diese Art der Energie gewinnung absolut Gehirnverbrannt

Gehirnverbrannt ist dein Halbwissen, welches du hier verbreitest! :daumen2:
 
Eure erneuerbaren Energien sind Müll !!!

Ein Windrad muss ertmal 20jahre Laufen um die Eigenkosten (herstellung + aufbau + wartung) zu decken , hat aber gleichzeitig nur eine Lebensdauer von 20 Jahren ...

Für diese -ich nenne es mal höfflich "Behauptung"- hätte ich gerne eine Quelle.

der Staat (meine steuern) Pummt on Mass Geld dazu um die Kosten zu Decken !!!

Für die eigentlich auch, denn die Subventionen für Windkraft sind nun wirklich ziemlich weit unten. Da braucht man bei Atomkraft schon gar nicht mehr mit Lagerung argumentieren, da kosten die Polizeieinsätze zum Schutz der Atomenergie vor dem sogenannten Souverän dieser Nation vermutlich schon mehr.


Was mich interessieren würde, ist, wieso man kein Uran in Isotopenbatterien verwendet, Plutonium aber sehr wohl.
Wenn das mit Uran auch klappt, könnte man doch im Prinzip die bRennstäbe in die Isotopenbatterien einbauen und als Stromgeneratoren für Krankenhäuser, Banken usw. verwenden.

Ich Tippe auf Strahlung. Plutonium ist ein miserabler Gamma-Strahler, d.h. die abgestrahlte Energie lässt sich fast vollständig in einer einfachen Isotopenbatterie nutzen und es ist kaum zusätzliche Abschirmung nötig. Einen Uran basierten Isotopengenerator müsstest du in Blei packen, was nicht nur aufwendiger wäre, sondern auch Kühlungstechnische Probleme mit sich bringt.
Für den Einsatz als Stromgenerator in den genannten Beispielen sind die Dinger aber komplett ungeeignet. Eine Isotopenbatterie hat eine geringere Leistungsdichte, als ein einfacher Dieselgenerator und lässt sich außerdem nicht abschalten. Ein Notstromaggregat muss aber typischerweise hohe Energiemengen über kurze Zeiträume zur Verfügung stellen. Da wäre eine Bleibatterie vermutlich noch besser und würde weitaus weniger (Proliferations-)Risiko beinhalten, als radioaktive Materialien.
 
[x] Nein!
Klar Sache. Und das war auch schon vor den Unfällen in Japan so. Eine Energiequelle, die bei einem etwas größeren Fehler oder Unglück gleich Tausende oder gar hundertausende auf grauhafte Weise tötet und ganze Landstriche über tausende von Jahren unbewohnbar macht, die hochgifigen Müll erzeugt, der für "immer" sicher gelagert werden muss, kann nicht die Lösung unserer Energieprobleme sein! Auch nicht übergangsweise! Ich verstehe einfach nicht, wie man reinen Gewissens sich für die Atomenergie stark machen kann... es konnte mir noch keiner ein glaubhaftes Argument vorbringen, welches die genannten Nachteile auch nur ansatzweise "aufrechnen" konnte.
 
[x] Nein!
Klar Sache. Und das war auch schon vor den Unfällen in Japan so. Eine Energiequelle, die bei einem etwas größeren Fehler oder Unglück gleich Tausende oder gar hundertausende auf grauhafte Weise tötet und ganze Landstriche über tausende von Jahren unbewohnbar macht, die hochgifigen Müll erzeugt, der für "immer" sicher gelagert werden muss, kann nicht die Lösung unserer Energieprobleme sein! Auch nicht übergangsweise! Ich verstehe einfach nicht, wie man reinen Gewissens sich für die Atomenergie stark machen kann... es konnte mir noch keiner ein glaubhaftes Argument vorbringen, welches die genannten Nachteile auch nur ansatzweise "aufrechnen" konnte.
:daumen::daumen::daumen::daumen::daumen::daumen: Mehr kann und will ich nicht sagen...
 
@ruyven-macaran: Wenn du gerade keinen Strom benötigst, kappst du einfach die Leitung von der Batterie, sodass sie nur noch Wäremeenergie abgibt.
Und als Standgenerator für Leuchttürme oder Notstromgenerator dürfte es für Unternehmen insgesamt günstiger sein als Dieselgeneratoren, da man ja keinen Treibstoff zahlen muss.
 
[x] Ja. Aaaaber keine Kernspaltung sonder Kernfusion wie es die Natur vormacht halte ich für sinnvoll. Man benötigt lediglich ein paar Millionen Grad Celcius, Deuterium und Trithium und Materialien die das aushalten. ^^
Bis dahin sollten regenerative Energien en mass eingesetzt werden :)
 
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