Atomenergie & Energiepolitik (inkl. Umfrage "Atomstrom in Deutschland, Ja oder Nein?")

Atomstrom in Deutschland, Ja oder Nein?

  • Ja

    Stimmen: 84 51,2%
  • Nein

    Stimmen: 80 48,8%

  • Umfrageteilnehmer
    164
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Ein Problem hat die Windenergie aber.
Sie nimmt dem Wind die Energie, daher ist die Anzahl der Windkrafträder weltweit begrenzt, denn die Energie des Windes wird ja auf die Windräder übertragen, baut man also eine bestimmte Menge Windräder auf, dann wird die gesamte Windenergie der Erde übertragen und es weht kein laues Lüftchen mehr.

Du kannst mit Windrädern nur die Energie in der untersten Athmosphärenschicht nutzen. Der von einigen herraufbeschworene Windstillstand ist vollkommener Blödsinn.
Wo du recht hast: Die insgesamt installierbare Energie ist nicht unbegrenzt. Aber das gilt für ausnahmslose alle Kraftwerkstypen. Im Falle von Windkraft ließe sich auf den bislang in Deutschland freigegebenen Flächen (afaik <2% der Gesamtfläche inkl. Offshore) mit der bislang verfügbaren Technik bereits mehr als die doppelte Leistung der bestenden Atomkraftwerke erzeugen. Die Grenze liegt also hoch.

Der Energiebedarf der Menschheit wird weiter steigen, er wird immer größer werden.
Du kannst den technischen Fortschritt einer Zivilisation daran ausmachen, wie viel Energie sie verbraucht.
Angeblich gibt es oder soll es möglich sein, dass es sie gibt, Zivilisationen, die so viel Energie im Jahr verbrauchen, wie ein durchschnittlicher Fixstern in einem Jahr produzieren kann.

Irgendwann müssen wir das Wachstum des Energiebedarfs auf 0 einbremsen. Sonst ist es vollkommen egal, welche Form der Energieerzeugung wir nehmen, irgendwann wird der Planet allein durch die Abwärme gegrillt.
Hab mal ne Hochrechnung gesehen, derzufolge wir, wenn das derzeitige exponentielle Wachstum anhalten würde, im Jahre 2150 mehr Energie verbräuchten, als der ganze Planet von der Sonne erhält.

Die große Frage ist doch:
Wenn man irgendwann einen Schlussstrichen ziehen muss - welche objektiven Gründe sprechen dagegen, es gerade jetzt zu tun?

Die technische Entwicklung sicherlich nicht, denn wir warten jetzt schon ettliche Jahrzehnte daraus, dass technische Weiterentwicklungen den Verbrauch senken und genau das Gegenteil trat wiederholt ein.


Auch wenn es oben recht polemisch formuliert wurde, so hilft dir vielleicht folgender Link weiter.

Von ConNervos' berechtigten Einwänden selbst zu deinen Links mal ganz abgesehen:
Eine Übertreibung um den Faktor 10 ist keine Polemik mehr, das ist eine Märchengeschichte und bodenlose Frechheit gegenüber Diskussionspartnern. (wer anderer Meinung ist, dem kann ich in Zukunft gerne bei jeder Gelegenheit mit einem um den Faktor 10 unterschätzen IQ ansprechen)
 
Vielleicht eine dumme Frage, aber wird die Erde dann nicht theoretisch langsamer?

Richtig, die Energie wird ja übertragen, daher wird sich die Erde immer langsamer drehen, bis sie irgendwann still stehen wird.
Aber das macht sie Sonne ja auch schon und auch der Mond bremst die Erde ab, ohne Mond würde sich die Erde schneller drehen.

Du kannst mit Windrädern nur die Energie in der untersten Athmosphärenschicht nutzen. Der von einigen herraufbeschworene Windstillstand ist vollkommener Blödsinn.
Wo du recht hast: Die insgesamt installierbare Energie ist nicht unbegrenzt. Aber das gilt für ausnahmslose alle Kraftwerkstypen. Im Falle von Windkraft ließe sich auf den bislang in Deutschland freigegebenen Flächen (afaik <2% der Gesamtfläche inkl. Offshore) mit der bislang verfügbaren Technik bereits mehr als die doppelte Leistung der bestenden Atomkraftwerke erzeugen. Die Grenze liegt also hoch.

Dadurch, dass du die Energie der unteren Schichten abnimmst, kommt es aber zu einer "Umverteilung" der Energie, denn die Sonne heizt ja weiterhin das Wasser auf und bringt so wieder Energie in den Umlauf, doch dann ist die Energie nur noch dort, wo keine Windkrafträder stehen. Man stelle sich vor, in der karibischen See würden viele tausende Windkrafträder stehen. Kein Hurrikan hätte mehr eine Chance sich zu bilden.
Das gleiche könnte man in der Nähe des Äquators machen, also nicht nur da.
Das ist wie mit Solaranlagen, da gehst du auch da hin, wo die Sonne gut scheint. Bei
Wind musst du da hingehen, wo es windig ist.

Irgendwann müssen wir das Wachstum des Energiebedarfs auf 0 einbremsen. Sonst ist es vollkommen egal, welche Form der Energieerzeugung wir nehmen, irgendwann wird der Planet allein durch die Abwärme gegrillt.
Hab mal ne Hochrechnung gesehen, derzufolge wir, wenn das derzeitige exponentielle Wachstum anhalten würde, im Jahre 2150 mehr Energie verbräuchten, als der ganze Planet von der Sonne erhält.

Oha, diese Berechnungen würde ich glatt mal sehen wollen, ich denke, die kann ich einfach so zerpflücken. ;)
Schon mal was von der allgemeinen Verdunklung gehört?
Außerdem kannst du derzeit nur einen Teil der Sonnenstrahlung "verwerten", andere Teile nicht.
Aber unabhängig davon wird die Menschheit immer mehr Energie brauchen. guck dir doch mal das Leben der Industrienationen an. Früher hatten sie nur Licht im Haus, dann kamen Kühlschrank, Waschmaschine und Geschirrspüler dazu, danach Mikrowelle, Fernseher, Computer. Heute läuft praktisch nichts ohne Strom (selbst das Telefon nicht mehr, weil man ja jetzt einen Router braucht). Der Strombedarf eines normalen Haushaltes liegt heute deutlich höher als noch vor 80 Jahren. Diese Entwicklung zur totalen Stromversorgung wollen aber alle Menschen machen, bzw. haben (das kann man ihnen ja auch nicht verdenken). Wie also die 1,3 Milliarden Chinesen mit Energie versorgen, wie die 1 Milliarde Inder, sie die 1,2 Milliarden Afrikaner?
Dazu kommt noch der Anteil an Energie, mit denen die Autos angetrieben werden (fossile Kraftstoffe, also echt mal, Technik ausm letzten Jahrtausend, wie rückständig... :schief:) wollen und auch die ganzen Produktionsstätten für den täglichen Bedarf. Inzwischen finden es die Chinesen auch "sexy" jede Tag Fleisch essen zu können. Das wollen andere auch. Wie viel Energie braucht es noch mal um ein Kilo Fleisch zu erzeugen?

Du kannst es niemanden ankreiden, wenn er gerne so leben möchte, wie wir in den Industriestaaten. Wir können aber nicht einfach alles abschalten und dann in die Steinzeit zurück kehren, wir müssen uns was Gutes überlegen, wie wir das gemeinsam hin bekommen können (wir brauchen eine gemeinsame Lösung.. :haha:) und das geht nur dann, wenn die Menschen zusammen arbeiten. Solarkraftwerke in der Sahara, mit denen nicht nur Europa mit Strom versorgt wird, sondern auch Afrika. Windkraftanlagen in der Karibik, mit denen nicht nur Amerika mit Strom versorgt wird, sondern auch alle anderen Länder im Einflussbereich. Dazu Wasserkraftwerke in den Bergregionen, bzw. Pumpspeicherkraftwerke für die Speicherung von Energie. Ich baue lieber noch 200 Windkrafträder hin als Agrarfläche für Treibstoff zu verschwenden.

Die große Frage ist doch:
Wenn man irgendwann einen Schlussstrichen ziehen muss - welche objektiven Gründe sprechen dagegen, es gerade jetzt zu tun?

Welchen Schlussstrich wodrunter?
Unter der Nutzung der Atomenergie?
Keine Frage, der Strich ist gezogen, doch wie immer will man den Oligarchen noch ein paar Milliarden in den Arsch blasen anstatt sie dazu zu zwingen in neue Technologien zu investieren.

Die technische Entwicklung sicherlich nicht, denn wir warten jetzt schon ettliche Jahrzehnte daraus, dass technische Weiterentwicklungen den Verbrauch senken und genau das Gegenteil trat wiederholt ein.

Der Verbrauch einzelner Dinge wurde ja auch gesenkt, doch leider ist die Masse an Verbrauchern stark gestiegen.
Was nützt es, wenn das Auto von heute trotz besserer Technik 3 Liter auf 100km weniger verbraucht als früher, wenns im Gegenzug heute 50 Millionen statt 10 Millionen Autos gibt?
 
Richtig, die Energie wird ja übertragen, daher wird sich die Erde immer langsamer drehen, bis sie irgendwann still stehen wird.
Aber das macht sie Sonne ja auch schon und auch der Mond bremst die Erde ab, ohne Mond würde sich die Erde schneller drehen.

[Pro]30h-Tag

Dadurch, dass du die Energie der unteren Schichten abnimmst, kommt es aber zu einer "Umverteilung" der Energie, denn die Sonne heizt ja weiterhin das Wasser auf und bringt so wieder Energie in den Umlauf, doch dann ist die Energie nur noch dort, wo keine Windkrafträder stehen. Man stelle sich vor, in der karibischen See würden viele tausende Windkrafträder stehen. Kein Hurrikan hätte mehr eine Chance sich zu bilden.

Und genau das ist Blödsinn.
Wenn du die unteren Schichten abbremst, aber weiterhin das Druckpotential vorhanden ist, dass zu einer Bewegung führte, dann wirkt es sich schlichtweg weiter oben aus. Platz gibt es mehr als genug.
Würde deine Aussage stimmen, dann könnte man einen 3 m tiefen Fluss mit einem 3 m hohen (ab Flußbett gemessen) Damm aufstauen und es würde nie wieder ein Tropfen Wasser abfließen. Oder, um aktueller zu bleiben: Ein 10 m hoher Tsunami würde an einer 3 m hohen Mauer, die 7 m über dem Meeresspiegel steht, unweigerlich scheitern.

Cyclone beziehen ihre Antriebskraft übrigens aus vertikalen Luftbewegungen im Zentrum. Wenn du die ganze Karibik mit horizontalen Rotoren überdachst, könnte dein Plan aufgehen :ugly:

Oha, diese Berechnungen würde ich glatt mal sehen wollen, ich denke, die kann ich einfach so zerpflücken. ;)

Einfache exponential Rechnung. Verbrauch heute, Verbrauchsanstieg und Anstieg des Verbrauchsanstieges der 90er Jahre. Die Grundlagen kann man in vielerlei Hinsicht anzweifeln, aber die Mathematik ist Niveau ~10. Klasse.

Schon mal was von der allgemeinen Verdunklung gehört?

Das letzte mal im Zusammenhang mit London in den 40ern.

Aber unabhängig davon wird die Menschheit immer mehr Energie brauchen.

"brauchen": Vielleicht/steht zu befürchten. "verbrauchen" definitiv nicht.
Es liegt an ihr, wann und wie sie die mit der Diskrepanz zwischen beidem umgeht.

Du kannst es niemanden ankreiden, wenn er gerne so leben möchte, wie wir in den Industriestaaten.

Deswegen kreide ich bevorzugt die Lebensweise in den Industriestaaten an, während ich dem Rest der Welt höchstens die laschen Umweltauflagen (und in zynischen Stunden die Bevölkerungsentwicklung) vorwerfe.

Wir können aber nicht einfach alles abschalten und dann in die Steinzeit zurück kehren,

Zwischen der Steinzeit und der fortgeschrittenen Industrialisierung gab es gerüchten zu folge noch Zwischenschritte.

wir müssen uns was Gutes überlegen, wie wir das gemeinsam hin bekommen können

Na dann überleg fang an.
Die vergangenen Jahrzehnte hat sich die Menschheit offensichtlich wesentlich mehr Gedanken darüber gemacht, wie sie ihren Energieverbrauch noch weiter steigern kann und nur sehr wenige über dieses Problem.

Welchen Schlussstrich wodrunter?
Unter der Nutzung der Atomenergie?

Unter die weitere Steigerung des Energieverbrauches :rollen:

Und unter dem Atomenergie ist er mitnichten gezogen. Global betrachtet gibt es eher einen Anstieg. (u.a. dank deutscher Finanzbeihilfen :klatsch: )

Der Verbrauch einzelner Dinge wurde ja auch gesenkt, doch leider ist die Masse an Verbrauchern stark gestiegen.

Ich wiederhole: Gibt es irgend einen Grund zur Annahme, dass sich dieses Prinzip in Zukunft umkehrt, ohne dass sich etwas grundlegendes in unserem Umgang mit Energie ändert?
 

Wird noch etwas dauern, bis der Mond die Erde dahingehend abgebremst hat.

Cyclone beziehen ihre Antriebskraft übrigens aus vertikalen Luftbewegungen im Zentrum. Wenn du die ganze Karibik mit horizontalen Rotoren überdachst, könnte dein Plan aufgehen :ugly:

Das weiß ich, aber der Cyclon muss erst mal dahin kommen, dass er die vertikale Luftbewegung anzapfen kann und dafür braucht er die Rotationsbewegung.

Einfache exponential Rechnung. Verbrauch heute, Verbrauchsanstieg und Anstieg des Verbrauchsanstieges der 90er Jahre. Die Grundlagen kann man in vielerlei Hinsicht anzweifeln, aber die Mathematik ist Niveau ~10. Klasse.

Und ich meine eben, dass das nicht reicht, denn die Menschen allgemein wollen ja mehr haben und dafür ist Energie notwendig.

Das letzte mal im Zusammenhang mit London in den 40ern.

Öhm.. ja genau... :D ;)

"brauchen": Vielleicht/steht zu befürchten. "verbrauchen" definitiv nicht.
Es liegt an ihr, wann und wie sie die mit der Diskrepanz zwischen beidem umgeht.

Verbrauchen im Bezug zu umwandeln, wenn dein Kühlschrank läuft, wandelt er die Energie natürlich in Kälte um, was gut ist, aber gleichzeitig erzeugt er auch Wärme (als Abfallprodukt). Mess mal vom Weltraum aus die Temperaturen im Winter über Deutschland, ich rechne fest damit, dass die Großstädte allgemein wärmer sind als ländliche Gebiete.

Deswegen kreide ich bevorzugt die Lebensweise in den Industriestaaten an, während ich dem Rest der Welt höchstens die laschen Umweltauflagen (und in zynischen Stunden die Bevölkerungsentwicklung) vorwerfe.

Was denn genau, dass niemand mehr auf seine tägliche Dusche verzichten will oder auf die warme Wohnung, den Computer oder das elektrische Licht?
Was benutzt du denn davon?
Oder anders gesagt, kannst du auf diese vier Dinge verzichten?

Zwischen der Steinzeit und der fortgeschrittenen Industrialisierung gab es gerüchten zu folge noch Zwischenschritte.

Kamen darin Geschirrspüler und Waschmaschinen vor?

Na dann überleg fang an.
Die vergangenen Jahrzehnte hat sich die Menschheit offensichtlich wesentlich mehr Gedanken darüber gemacht, wie sie ihren Energieverbrauch noch weiter steigern kann und nur sehr wenige über dieses Problem.

Gedanken nicht, die technische Entwicklung ging Hand in Hand mit dem Energieverbrauch, daher sage ich ja auch, dass du die technische Entwicklung einer Zivisation daran ausmachen kannst, wie viel Energie sie verbraucht/benötigt.
Natürlich kannst du den Energiebedarf wieder verringern, aber mit welchem Ergebnis?

Unter die weitere Steigerung des Energieverbrauches :rollen:

Jep, der wird zunehmen, das wirst du nicht verhindern können, das ist die Entwicklung, die die Menschheit gerade durchmacht und der ständige Anstieg an Individuen macht da eine Menge aus, die Globalisierung auch, jeder weiß inzwischen, was der andere hat und das will er auch.

Und unter dem Atomenergie ist er mitnichten gezogen. Global betrachtet gibt es eher einen Anstieg. (u.a. dank deutscher Finanzbeihilfen :klatsch: )

Viele Länder planen den Bau von Atomkraftwerken, auch die USA damals mit Bush und wie viele Kraftwerke sind seit Bush in den USA gebaut worden?
Ach ja, kein einziges.

Ich wiederhole: Gibt es irgend einen Grund zur Annahme, dass sich dieses Prinzip in Zukunft umkehrt, ohne dass sich etwas grundlegendes in unserem Umgang mit Energie ändert?

Nein, und wieso sollte auch, immer mehr Menschen wollen in Häusern leben, die elektrisches Licht haben, einen Fernseher bestizen, mit Waschmaschinen und Geschirrspülern ausgestattet sind und zusätzliche Geräte wie eine Zentralheizung, Mikrowellen und Computer haben.
An den Zielen ändert sich nichts und dafür brauchst du Energie, einmal um sie zu betreiben und auch um sie zu produzieren.
Stell dir vor alle Menschen würden Kühlschränke, Gefriertruhen und Herde besitzen, wie stark würde die Abwärme ansteigen?
 
Eine Frage an die Experten hier, die auch etwas mit dem Thema zu tun hat. Ich wollte deswegen keinen extra Thread aufmachen:

Ich bin bei meinen Gedanken um zukünftige Energieversorgungsmöglichkeiten und vorallem der Speicherung von Energie immer wieder am Wasserstoff hängen geblieben. Das Modell: Aus überschüssigem Strom, der aus regenerativen Energien umgewandelt wird, wird Wasserstoff durch Elektrolyse von Wasser gewonnen. Diesen kann man bei Bedarf jederzeit wieder in Strom umwandeln. Probleme beim Wasserstoff sind die Lagerung und der Transport, welche zwar schwierig und teuer ist, aber nicht unmöglich und ganz sicher weniger problematisch ist, als die (End)Lagerung von Atommüll.

Meine Frage jetzt: Wo liegt mein Denkfehler? Stelle ich mir das zu einfach vor? Weshalb wird nicht auf solch eine (oder möglicherweise eine ähnliche Art der Energiespeicherung) zunehmend gesetzt?
 
Kann man machen, ist das umgekehrte Prinzip einer Brennstoffzelle. Um die Energie wieder zu gewinnen, kannst du dann die Brennstoffzelle "anwerfen".
Aber ein Pumpspeicherkraftwerke halte ich für sinnvoller, zumindest dort, wo man es umsetzen kann.
Auch ein Druckspeicherkraftwerk ist möglich, dort wird Druckluft erzeugt, mit der du dann einen Generator antreiben kannst, wenn du die Energie wieder brauchst.
 
Das weiß ich, aber der Cyclon muss erst mal dahin kommen, dass er die vertikale Luftbewegung anzapfen kann und dafür braucht er die Rotationsbewegung.

Nö. Die entsteht aus der horizontalen Komponente einer vertikalen Umwälzzelle automatisch durch die Coriolis"kraft".

Und ich meine eben, dass das nicht reicht, denn die Menschen allgemein wollen ja mehr haben und dafür ist Energie notwendig.

Du meinst, dass es noch schneller gehen wird?

Öhm.. ja genau... :D ;)

Wenn du was anderes meinst, dann sag es.

Verbrauchen im Bezug zu umwandeln, wenn dein Kühlschrank läuft, wandelt er die Energie natürlich in Kälte um, was gut ist, aber gleichzeitig erzeugt er auch Wärme (als Abfallprodukt). Mess mal vom Weltraum aus die Temperaturen im Winter über Deutschland, ich rechne fest damit, dass die Großstädte allgemein wärmer sind als ländliche Gebiete.

Was ich meinte ist "mehr (ver)brauchen". Es mag sein, dass die Menschheit immer mehr elektrische (und mechanische) Energie brauchen wird, aber sie wird irgendwann an einem Punkt ankommen, an dem sie nicht mehr mehr davon verbrauchen kann, weil schlichtweg nicht mehr da ist.

Was denn genau, dass niemand mehr auf seine tägliche Dusche verzichten will oder auf die warme Wohnung, den Computer oder das elektrische Licht?
Was benutzt du denn davon?
Oder anders gesagt, kannst du auf diese vier Dinge verzichten?

Ich dusche in der Regel nur jeden zweiten Tag, Wohnungen lassen sich ohne Energieaufwand warm halten, das Ausmaß der elektrischen Beleuchtung drastisch reduzieren (guck dir eine Stadt bei nacht an -bevorzugt eine Luftaufnahme- und überleg dir mal, ein wie großer Teil dieses Lichtes von niemanden gesehen, d.h. genutzt wird) und die Verbrauchsentwicklung bei Unterhaltungselektronik ist einfach abnormal. (und ja: Ich nutze einen Dualcore mit einer Mittelklassegrafikkarte)

Was ich aber wesentlich häufiger kritisiere, ist der Mobilitätswahn und der Wegwerf-Konsum.

Kamen darin Geschirrspüler und Waschmaschinen vor?

Ja.

Gedanken nicht, die technische Entwicklung ging Hand in Hand mit dem Energieverbrauch, daher sage ich ja auch, dass du die technische Entwicklung einer Zivisation daran ausmachen kannst, wie viel Energie sie verbraucht/benötigt.
Natürlich kannst du den Energiebedarf wieder verringern, aber mit welchem Ergebnis?

Mit dem Ergebniss, dass du den Grad der Zivilisation, den du erreicht hast, nahezu unbegrenzt aufrechterhalten kannst, anstatt ihn schlagartig zu verlieren, wenn nach 1-2 Jahrhunderten ein paar wichtige Energieträger wegbrechen.

Jep, der wird zunehmen, das wirst du nicht verhindern können

Ich plane nicht, es im Alleingang zu verhindern. Ich weise nur daraufhin, dass es die Realität irgendwann schlagartig verhindern wird und sie geht dabei wesentlich inhumaner vor, als dies uns möglich wäre.

Viele Länder planen den Bau von Atomkraftwerken, auch die USA damals mit Bush und wie viele Kraftwerke sind seit Bush in den USA gebaut worden?
Ach ja, kein einziges.

Die Ursache dafür mögen die USA erklären. China hat der Jahrtausendwende 10 Reaktoren in Betrieb genommen, Indien 7, Südkorea 5, Japan 4, Pakistan, Rumänien, Tschechien, Ukraine und Brasilien kommen zusammen auf 7 und das Finnland und Iran nicht in der Liste auftauchen, liegt auch nicht unbedingt am dortigen politischen Willen. Wenn man die Bauzeit bedenkt und wiewenige nach Tschernobyl in den 90ern begonnen wurden, sind das gar nicht mal wenige (weniger, als sich derzeit in Bau befinden) - nö, die Sache mit der Kernenergie ist noch lange nicht ausgessen.

Nein, und wieso sollte auch

siehe oben :rollen:


Eine Frage an die Experten hier, die auch etwas mit dem Thema zu tun hat. Ich wollte deswegen keinen extra Thread aufmachen:

Ich bin bei meinen Gedanken um zukünftige Energieversorgungsmöglichkeiten und vorallem der Speicherung von Energie immer wieder am Wasserstoff hängen geblieben. Das Modell: Aus überschüssigem Strom, der aus regenerativen Energien umgewandelt wird, wird Wasserstoff durch Elektrolyse von Wasser gewonnen. Diesen kann man bei Bedarf jederzeit wieder in Strom umwandeln. Probleme beim Wasserstoff sind die Lagerung und der Transport, welche zwar schwierig und teuer ist, aber nicht unmöglich und ganz sicher weniger problematisch ist, als die (End)Lagerung von Atommüll.

Meine Frage jetzt: Wo liegt mein Denkfehler? Stelle ich mir das zu einfach vor? Weshalb wird nicht auf solch eine (oder möglicherweise eine ähnliche Art der Energiespeicherung) zunehmend gesetzt?

Die Technik ist (noch) vergleichsweise teuer, vor allem aber zu Ineffizient. Der aktuelle Speicherbedarf lässt sich noch ganz gut mit wesentlich billigeren (Pump)Speicherkraftwerken decken. Wasserstoff macht erst dann Sinn, wenn die Speicherform portabel sein muss (Fahrzeuge,...) - aber beim derzeitigen Energiemix haben wir noch sehr lange nichts für solche Zwecke übrig.

Auch ein Druckspeicherkraftwerk ist möglich, dort wird Druckluft erzeugt, mit der du dann einen Generator antreiben kannst, wenn du die Energie wieder brauchst.

Was aber bis auf weiteres sehr ineffizient ist, weil ein Großteil der Kompressionsenergie als Abwärme flöten geht.
 
Nö. Die entsteht aus der horizontalen Komponente einer vertikalen Umwälzzelle automatisch durch die Coriolis"kraft".

Geht aber erst, wenn der Temperaturunterschied groß genug ist. Hast du Windkraftanlagen in der Karibik, wird das Wasser nicht mehr so warm, da die Energie, die zum Aufheizen gebraucht wird, auch über Winde kommen., nimmst du dem Wind die Energie, können keine Hurrikans (wie ist noch mal die Mehrzahl?) entstehen.;)

Du meinst, dass es noch schneller gehen wird?

Schneller im Bezug darauf, dass die Menschen alles schneller und mehr haben wollen. Die Industrienationen wollen auf ihren Komfort nicht mehr verzichten, die Schwellenländer wollen aber nicht 100 Jahre warten, bis sie den Komfort der Industrieländer erreicht haben.

Wenn du was anderes meinst, dann sag es.

Globale Verdunkelung

Was ich meinte ist "mehr (ver)brauchen". Es mag sein, dass die Menschheit immer mehr elektrische (und mechanische) Energie brauchen wird, aber sie wird irgendwann an einem Punkt ankommen, an dem sie nicht mehr mehr davon verbrauchen kann, weil schlichtweg nicht mehr da ist.

Alleine die Sonne liefert der Erde eine große Menge Energie, trotz ihrer Entfernung. Man könnte diese Energie noch vergrößern. Dann hat die Erde selbst große Energien, in Form von flüssigem Magma, die Erde ist im Inneren immer noch verdammt heiß (was sehr ungewöhnlich ist, für das Alter).
Also, ich sehe da noch lange nicht das Ende der Fahnenstange, ist halt eine Frage des Aufwandes und der Kosten.

Was ich aber wesentlich häufiger kritisiere, ist der Mobilitätswahn und der Wegwerf-Konsum.

Individualverkehr wird nun mal als eine der größten Errungenschaften des technischen Zeitalters angesehen, den kannst du nicht mehr abstellen.
Der Wegwerfkonsum ist in der Tat schon fast kriminell, dagegen muss was unternommen werden, aber Pfand auf Dosen ist der falsche Weg.

Mit dem Ergebniss, dass du den Grad der Zivilisation, den du erreicht hast, nahezu unbegrenzt aufrechterhalten kannst, anstatt ihn schlagartig zu verlieren, wenn nach 1-2 Jahrhunderten ein paar wichtige Energieträger wegbrechen.

Und das geht eben nicht, denn wenn du es jetzt stoppst, dann hast du genau das, was du jetzt hast, doch wie willst du 2 Milliarden Menschen erklären, dass sie niemals ein Auto fahren dürfen, niemals einen Fernseher haben dürfen, niemals eine Zentralheizung haben dürfen, niemals mit dem Heimcomputer etwas im Internet suchen dürfen?

Ich plane nicht, es im Alleingang zu verhindern. Ich weise nur daraufhin, dass es die Realität irgendwann schlagartig verhindern wird und sie geht dabei wesentlich inhumaner vor, als dies uns möglich wäre.

Dass die Menschen, was das angeht, nicht gerade sehr intelligent agieren, ist ja kein Geheimnis.
Erst wenns schon lange läuft macht man sich Gedanken und dann sind diese Gedanken auch nicht wirklich durchdacht, wie die Endlagergeschichte ja zeigt.
(ach ja, wäre aber mal witzig, wie du alleine vor dem Bundestag stehst und dein Schild hoch hältst :D)

Die Ursache dafür mögen die USA erklären. China hat der Jahrtausendwende 10 Reaktoren in Betrieb genommen, Indien 7, Südkorea 5, Japan 4, Pakistan, Rumänien, Tschechien, Ukraine und Brasilien kommen zusammen auf 7 und das Finnland und Iran nicht in der Liste auftauchen, liegt auch nicht unbedingt am dortigen politischen Willen. Wenn man die Bauzeit bedenkt und wiewenige nach Tschernobyl in den 90ern begonnen wurden, sind das gar nicht mal wenige (weniger, als sich derzeit in Bau befinden) - nö, die Sache mit der Kernenergie ist noch lange nicht ausgessen.

Die Kernenergie ist dann vom Tisch, wenn es Energieproduktionen gibt, die einfacher zu realisieren, sicherer und ökonomisch günstiger sind. Mit Ökologie kannst du nicht kommen, das bringt nichts, die Ökoblase platzt auch irgendwann, es geht rein um die Ökonomie und wenn kein Land daran forscht, dann werden wir irgendwann den Punkt erreichen, an dem wir einen Energieträger verlieren (oder zwei oder drei) und dann technisch keinen Ersatz anbieten können, weil wie nie geforscht haben.
Deswegen ja meine Meinung, man muss die Energiekonzerne zwingen, was Besseres als Atom- und Kohlekraft zu entwickeln, indem man den Kram abschaltet. Erst wenn sie damit kein Geld mehr verdienen können, werden sie sich was Neues ausdenken.
Mich kotzen auch immer diese blöden Sprüche an, dass ohne Atomkraft die Strompreise höher sind und Arbeitsplätze verloren gehen.
Neue Technologien bringen neue Arbeitsplätze, Die Entwicklung von neuen Energieträgern, die gerade eben keine Abfallprodukte erzeugen, sind deutlich effektiver und erhöhen die Gewinnmargen.
(ich kenne kein Windkraftwerk, das während der Stromproduktion Abfall produziert ;))

Was aber bis auf weiteres sehr ineffizient ist, weil ein Großteil der Kompressionsenergie als Abwärme flöten geht.

Niemand sagt, dass es perfekt ist, es geht nur darum. dass man Energie speichern kann und riesige Gebäude, die mit Akkus voll gestopft sind, sind noch ineffizienter.
 
Geht aber erst, wenn der Temperaturunterschied groß genug ist. Hast du Windkraftanlagen in der Karibik, wird das Wasser nicht mehr so warm, da die Energie, die zum Aufheizen gebraucht wird, auch über Winde kommen.

Im Gegensatz zur landläufigen Meinung, dass WKAs große Ventilatoren wären, dienen sie nicht zur Kühlung des umliegenden Landes (Norddeutschland hat von Natur aus keinen Sommer) und die Karibik heizt sich immer noch über Sonneneinstrahlung auf - aus diesen Temperaturunterschieden entstehen dann Winde. Nicht umgekehrt.

nimmst du dem Wind die Energie, können keine Hurrikans (wie ist noch mal die Mehrzahl?) entstehen.;)

Universell ausdgedrückt Cyclone, für den Rest must du Amerikaner fragen. Und ich wiederhole es zum letzten Mal: Solange du keine WKAs mit 10 km Rotordurchmesser hast, wirst du Winde nur eingeschränkt abbremsen können.

...
Also, ich sehe da noch lange nicht das Ende der Fahnenstange, ist halt eine Frage des Aufwandes und der Kosten.

Wo das Ende der Fahnenstange liegt, ist irrelevant - es sei denn, du hast doch noch eine objektive Antwort auf meine obige Frage, warum man den Schlussstrich lieber morgen denn heute ziehen sollte.
 
Richtig, die Energie wird ja übertragen, daher wird sich die Erde immer langsamer drehen, bis sie irgendwann still stehen wird.
Aber das macht sie Sonne ja auch schon und auch der Mond bremst die Erde ab, ohne Mond würde sich die Erde schneller drehen.

Aber ist es dann eine gute Idee, da einzugreifen?

Ich dusche in der Regel nur jeden zweiten Tag, [...]

Uff. Torwart, Elfmeter...
 
Zum Thema Pumpspeicherkraftwerke: In Deutschland gibt es keine Möglichkeit mehr ohne massive Eingriffe in die Landschaft und Umwelt welche zu errichten. Ich bin im übrigen für neue, moderne AKWs in Deutschland.
Wir können unseren Strombedarf derzeit nicht ohne Atomstrom decken. Aber jeder Öko darf sich gerne ein Windrad in den Vorgarten stellen und bei Windstille im Dunkeln sitzen, aber ich bin nicht bereit wegen so ein paar Wahnsinnigen noch mehr für den Strom zu bezahlen, denn das passiert wenn wir den ausländischen (Atom) Strom importieren müssen.

Atomenergie hat langfristig keine Zukunft, aber bis wir Fusionsenergie haben wird es noch Jahrzehnte dauern.
 
Hm … ca. 80% der Energie wird in Deutschland aus "endlichen" Grundstoffen gewonnen (Erdöl, Erdgas, Kohle, rad. Elemente), DAS hat keine langfristige Zukunft! Sollte man sich mal vor Augen halten, bevor man sich nur um die Atomkraft kümmert. ;)
 
Wo das Ende der Fahnenstange liegt, ist irrelevant - es sei denn, du hast doch noch eine objektive Antwort auf meine obige Frage, warum man den Schlussstrich lieber morgen denn heute ziehen sollte.

Weil jeder Mensch so leben möchte, wie der Westen und das bedeutet, dass du Energie benötigst und daher wird der Energiebedarf steigen, du kannst aus diesem "Kreislauf" nur dann aussteigen, wenn der Westen komplett auf seinen Komfort verzichtet und so den Schwellenlernländern zeigt, dass Komfort nicht das Entscheidende ist.
Auf was du dann verzichten kannst, hab ich ja schon angesprochen.

Aber ist es dann eine gute Idee, da einzugreifen?

Ist wie bei der Erdwärme, die wird auch angezapft, trotzdem kühlt sich die Erde nicht plötzlich ab.
 
Zum Thema Pumpspeicherkraftwerke: In Deutschland gibt es keine Möglichkeit mehr ohne massive Eingriffe in die Landschaft und Umwelt welche zu errichten.

Es gibt ja auch noch andere Optionen.

Ich bin im übrigen für neue, moderne AKWs in Deutschland.

Na dann ab nach Fukushima, die können noch Leute gebrauchen.

Wir können unseren Strombedarf derzeit nicht ohne Atomstrom decken.

Natürlich können wir. Atomstrom macht gerade mal 22% unseres Stromverbrauchs aus. Davon fallen noch mal ca. ein Drittel weg, weil die Kraftwerke ohne das irgendwo ein Licht ausgegangen wäre abgeschaltet wurden. Das bischen könnte man warscheinlich alleine schon durch Stromsparmassnahmen einsparen.

Aber jeder Öko darf sich gerne ein Windrad in den Vorgarten stellen und bei Windstille im Dunkeln sitzen, aber ich bin nicht bereit wegen so ein paar Wahnsinnigen noch mehr für den Strom zu bezahlen, denn das passiert wenn wir den ausländischen (Atom) Strom importieren müssen.

Was glaubst du denn warum die Stromkonzerne machen was sie wollen und mittlerweile jedes Jahr neue Rekordgewinne einfahren? So was nennt sich Monopol. Neue AKWs wären natürlich eine super Möglichkeit die bestehenden Monopole zu brechen. :schief:
Wer sagt eigentlich das wir Atomstrom importieren müssen? Wir könnten längst billigen Strom aus Wasserkraft aus Norwegen importieren, wenn unsere Politik nicht blockieren würde. In ein paar Jahren kommt noch Strom aus Thermalkraftwerken aus Nordafrika dazu, wenn es nicht verhindert wird.

Atomenergie hat langfristig keine Zukunft, aber bis wir Fusionsenergie haben wird es noch Jahrzehnte dauern.

Das sind zukunftsspinnereien auf die man nicht zu warten braucht. Schlieslich ginge es ja schon jetzt ohne.
 
aber bis wir Fusionsenergie haben wird es noch Jahrzehnte dauern.

Wenn das überhaupt was wird, ich zweifel ja dran.
Ein Fusionskraftwerk lässt noch viele Fragen offen, auch die der Entlagerung radioaktiver Materialen, die halt anfallen, oder gibts jemanden, der glaubt, dass in einem Fusionskraftwerk kein radioaktiver Abfall anfällt?
 
ja, hat es nicht, aber lieber das (mit guter verbrennung und guter technik, als 10millionen windräder die 50% der zeit still stehen (je nach region mal mehr mal weniger) und gute, fossile kraftwerke die auf reserve laufen (und damit nen schlechteren wirkungsgrad haben und eine schlechtere verbrennung d.h. mehr schadstoffe aus bei guter auslastung))

sicher, zukunft hat das so nicht, aber bis - zuverlässige - alternativen gefunden sind (ich will nicht das mir z.B. mittem im spielen/arbeiten etc. der rechner aus geht, weil das windrad sich nimmer dreht oder die sonne weg ist.....) will ich nix mit verkorksten mist ideen (windräder, solar energie (ich meine geothermi bzw. normale wasserkraftwerke und pumspeicher, als schnell hochfahrbare kraftwerke auch gerne (mittags sind die z.B. sicher gut, wenn alle ihr futter brutzeln und man viel energie braucht) aber nix vom rest (wie schon geschrieben: windräder und so....mag auch den krach von denen net (wohne eh schon nur paar KM von ner autobahn weg - und ich höre die auch hier noch (die meisten sagen: hört man net....lauter leute mit gehörschaden!) und dann noch mehr krach? - NUR ÜBER MEINE LEICHE!)

mfg LAX
ps: immer noch lieber deutsche AKW (sicherer als die der tschechen, polen, weisrussen etc. sind die IMMER!) als noch ein "ICH EXPLODIER BALD"-LIN (alias TEMELIN)
pps: FAZIT: ich werde solange über "erneuerbare energiequellen" und deren befürworter lachen, bis sie etwas entwickeln das - genau wie was wir jetzt haben (fossile kraftwerke und AKWs, mit wasserkraft und pumpspeicher zum abfangen von spitzenlasten) - zu 100% zuverlässig ist und auch finanzierbar ist
ANMERKUNG: das heißt nicht das ich gegen erneuerbare energien bin (far from it!), aber nur wenn das ergebnis stimmt aka eben zuverlässigkeit und verfügbarkeit :)
ppps: nein, es fällt auch hier strahlender mist an, der aber a) weniger lang strahlt und b) sicher deshalb auch leichter zu verwahren ist und zu: ob das je was wird, ich sage nur ITER (auch wenn das projekt meiner meinung nach für einen zu langen zeitraum angesetzt ist (die wollen 20 jahre brauchen bis sie erste verwertbare ergebnisse haben.....versteh ich net, die hätten bei mir 5 jahre, maximal (wenn das ding erst mal steht))
 
Zuletzt bearbeitet:
Hm … ca. 80% der Energie wird in Deutschland aus "endlichen" Grundstoffen gewonnen (Erdöl, Erdgas, Kohle, rad. Elemente), DAS hat keine langfristige Zukunft! Sollte man sich mal vor Augen halten, bevor man sich nur um die Atomkraft kümmert. ;)

Uran ist ebenfalls endlich und ein Konzept für einen sicheren schnellen Brüter hat niemand in der Tasche.


Weil jeder Mensch so leben möchte, wie der Westen und das bedeutet, dass du Energie benötigst und daher wird der Energiebedarf steigen, du kannst aus diesem "Kreislauf" nur dann aussteigen, wenn der Westen komplett auf seinen Komfort verzichtet und so den Schwellenlernländern zeigt, dass Komfort nicht das Entscheidende ist.
Auf was du dann verzichten kannst, hab ich ja schon angesprochen.

Das du meine Frage nicht beantwortest, sondern nur deine Ausweichmanöver wiederholst, ist dir klar?
 
ja, hat es nicht, aber lieber das (mit guter verbrennung und guter technik, als 10millionen windräder die 50% der zeit still stehen (je nach region mal mehr mal weniger) und gute, fossile kraftwerke die auf reserve laufen (und damit nen schlechteren wirkungsgrad haben und eine schlechtere verbrennung d.h. mehr schadstoffe aus bei guter auslastung))

sicher, zukunft hat das so nicht, aber bis - zuverlässige - alternativen gefunden sind (ich will nicht das mir z.B. mittem im spielen/arbeiten etc. der rechner aus geht, weil das windrad sich nimmer dreht oder die sonne weg ist.....) will ich nix mit verkorksten mist ideen (windräder, solar energie (ich meine geothermi bzw. normale wasserkraftwerke und pumspeicher, als schnell hochfahrbare kraftwerke auch gerne (mittags sind die z.B. sicher gut, wenn alle ihr futter brutzeln und man viel energie braucht) aber nix vom rest (wie schon geschrieben: windräder und so....mag auch den krach von denen net (wohne eh schon nur paar KM von ner autobahn weg - und ich höre die auch hier noch (die meisten sagen: hört man net....lauter leute mit gehörschaden!) und dann noch mehr krach? - NUR ÜBER MEINE LEICHE!)

mfg LAX
ps: immer noch lieber deutsche AKW (sicherer als die der tschechen, polen, weisrussen etc. sind die IMMER!) als noch ein "ICH EXPLODIER BALD"-LIN (alias TEMELIN)
pps: FAZIT: ich werde solange über "erneuerbare energiequellen" und deren befürworter lachen, bis sie etwas entwickeln das - genau wie was wir jetzt haben (fossile kraftwerke und AKWs, mit wasserkraft und pumpspeicher zum abfangen von spitzenlasten) - zu 100% zuverlässig ist und auch finanzierbar ist
ANMERKUNG: das heißt nicht das ich gegen erneuerbare energien bin (far from it!), aber nur wenn das ergebnis stimmt aka eben zuverlässigkeit und verfügbarkeit :)
ppps: nein, es fällt auch hier strahlender mist an, der aber a) weniger lang strahlt und b) sicher deshalb auch leichter zu verwahren ist und zu: ob das je was wird, ich sage nur ITER (auch wenn das projekt meiner meinung nach für einen zu langen zeitraum angesetzt ist (die wollen 20 jahre brauchen bis sie erste verwertbare ergebnisse haben.....versteh ich net, die hätten bei mir 5 jahre, maximal (wenn das ding erst mal steht))

Nix für ungut, aber kannst du das auch in verständlichem Deutsch formulieren?
 
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