Apple M1 Ultra: Geforce RTX 3090 zieht Kreise um 64-Kern-GPU

Apples M1 funktioniert nur im Apple Universum gut , abseits davon eher oberer Durchschnitt mit allen Einschränkungen seitens Apple :nene:
 
Wollte Apple hier einen Nachfolger für den Mac Pro liefern? Das hat eindeutig nicht geklappt. Ein Render- und Rechen-Studio-Computer lässt sich nicht mit Formfaktor und Effizienz bewerben.
Soll das ein aufgebohrter Mac Mini sein? Dafür ist es aber kräftig größer geworden und hat für den Normal-Anwender wieder zu viel Leistung.

Also: Respektabel? Absolut! Eine super maßgeschneiderte Lösung die bestimmte Aufgaben sehr effizient lösen kann. Gerade in den Laptops ist es ja absolut beeindruckend und richtig platziert.
Ein Produkt für Anwender, die auf Leistung achten? Nö, hier gibt es für alles wesentlich schnellere Hardware die dann auch noch günstiger ist und sich später modular ersetzen lässt.

P.S.: Für die Szenarios, in denen eine RTX 3090 z.B. beim 3D-Rendern schneller ist: Der für die GPU verfügbare Speicher ist in einigen Anwendungen recht wichtig. 128 GB für eine 3D-Szene sind schon eine Hausnummer. Andererseits lassen sich aber auch nicht einfach 256 GB RAM einbauen um im Zweifel noch mehr Puffer zu haben.
 
Nein, nicht zwangsläufig. Genauso Gang und Gäbe ist es, Komplettsysteme bei "Systemsellern“ inkl. Wartungsverträgen zu kaufen/finanzieren/leasen (24/7 Support, Vor-Ort-Service etc)
Das unterschreibe ich so. Bei uns im Unternehmen ist´s genau so. Wir kaufen unsere Rechner bei einem großen deutschen börsennotierten Hardwarehersteller/IT-Dienstleister. Grund: Custom-Builds mit 24/7-Support, Vor-Ort-Service, Staffelpreise und verlängerter Garantie. @Cook2211 hat hier völlig Recht. Es ist ein krasser Unterschied, ob man Consumer oder Prosumer/Enterprise-User/Kunde ist. Das fängt schon beim Preis an. Viele beschweren sich über den Preis für einen Apple Mac Studio. Was ihnen nicht klar ist: Für sie als Consumer sind es 2.299,00 € für den günstgsten Mac Studio. Für uns als Enterprisekunde sind es schon mal 378,00 € weniger, weil uns die Steuer nicht interessiert. :P Gehe ich nur direkt als Firma auf Apple zu, so bekomme ich ein individuelles Angebot an die Hand welches alles wichtige beeinhaltet, oder Apple stellt den Kontakt zu Authorised Enterprise Resellern her.

Ich hab das Preisbeispiel in einem anderen Apple-Thread schon mal gebracht:

Beispiel:

Workstation: Intel Core i9-11900K, 32GB RAM, 512GB SSD, RTX A5000 = ab 3.400€ brutto = 2.857 € netto bei unserem Händler

Apple Mac Studio: M1 Max, 32GB RAM, 512GB SSD = ab 2.200€ brutto = 1848 € netto bei unserem Händler

Selbst mit 64GB RAM und M1 Max @ Vollausbau, also 10 Core CPU, 32-Core GPU und 16-Core Neural Engine bin ich mit 2.800€ brutto = 2352 € netto günstiger dran, als mit der oben genannten Workstation.

Hinweis zu den Preisen: Preise vom 10.03.2022. Diese Preise sind die reinen Hardwarepreise. Support und Garantieverlängerungen sind nicht mit eingerechnet gewesen. Preis bezieht sich auf 1 Stück. Kein Staffelpreis.

Selbst wir schielen mit großen Interesse in Richtung Apple und wohin die Reise noch geht. Das hat vorallem mit der vertikalen Integration zu tun. Das Zusammenspiel von Hard- und Software passt hier einfach. Letztendlich ist es zum Schluss eine Frage der Software und des restlichen Unternehmensumfelds. Gaming interessiert mich in diesem Fall überhaupt nicht. Auch bei den Ingenieur-Büros mit denen wir zusammenarbeiten, erfreut sich Apple sehr großer Beliebtheit.

Wollte Apple hier einen Nachfolger für den Mac Pro liefern?
Nein das nicht. Aber sie greifen ganz klar den Workstation-Bereich massiv an. Die Softwareindustrie steht hier vor gleichen Herausforderung wie damals bei der 1. Generation des AMD Ryzen. Man muss die Leistung des M1 auf die Straße bekommen. Und da reicht oftmals nicht einfach nur ein Patch, sondern man braucht sehr viel Telemetrie, Testing und Diagnosedaten um hier die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen. Der M1 ist jetzt seit Ende 2020 auf dem Markt, aber in der Variante Pro und Max erst seit Oktober 2021 und in der Ultra-Variante erst seit März 2022. Der Chips ist also von Pro-Seite her gesehen noch sehr jung, da er anfangs nur in Consumer-Hardware zum Einsatz kam.

Im "normalen" Firmen-IT Umfeld ist es trotzdem mittlerweile gang und gäbe Speicher-Upgrades (egal ob RAM oder Festspeicher) manuell mit separat zugekauften Teilen vorzunehmen statt sie Aufpreise der OEMs zu zahlen.
Stimmt schon, nur wenn ich von Anfang an richtig kalkuliere was den Hardwarebedarf meiner Software angeht, dann muss ich sehr selten nachrüsten.

Du verfestigst hier die Sichweise der Ottonormalos auf die ach so "elitäre" Applekundschaft als snobistische Kunstschaffende, die auf keinen Cent mehr achten müssten, da die Hardware alleine das Geld einspielt. Und das ist einfach Quatsch.
Das Geld welches ich ausgebe, muss auch erstmal verdient sein. Jeder Künstler der normale Stangenware zur Produktion nutz scheint ja ohne Apple-Hardware nur ein halber Künstler zu sein.
Kein Künstler oder Berufstätige wird gezwungen Apple einzusetzen. Auch ist Applekundschaft nicht elitär. Jeder soll das kaufen was zu seinen persönlichen Bedürfnissen am besten passt. Um großartige Dinge zu kreieren braucht man keine Apple-Hardware. Aber es ist nun mal ein Fakt das Videoschnitt und Musikproduktion zum Beispiel zwei absolute Stärken von Apple Hard- und Software sind. Bei Musik bietet Apple die Logic Pro Software* an, welche extrem mächtig ist. Und im Videobereich ist Final Cut Pro* als Software zu nennen. Keiner hat behauptet das es ohne nicht auch geht, oder das man nur ein halber Künstler wäre. Es gibt durchaus auch User welche sich in beiden Welten bewegen. Ich bin auch so einer zum Beispiel. Trotzdem würde es mir nie in den Sinn kommen, mich als elitär zu sehen, nur weil ich ein Produkt von Apple besitze. oO Apple ist nichts weiter als ein Hersteller wie es sie zuhauf gibt. Wer Apple rein anhand seines Marketingauftritts bewertet ist selbst schuld. Denn anders kann ich mir nicht erkläre woher dieses gerede über "Elite" und "Snobs" kommen soll. Aber wenn´s danach geht, dann hätte niemand Windows kaufen dürfen, nach diesem Auftritten. :ugly:

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Wenn irgendwer hier schreibt, das er Apple-Hardware lächerlich überteuert (und das ist sie nachgewiesener Weise) findet, fang doch bitte nicht gleich an zu erzählen, dass die Hardware nicht für jeden konstruiert, bzw. zusammengeworfen wurde. Das ist absoluter Blödsinn. Und nein, Du kennst ihn und seine Bedürfnisse nicht.
Zu den Preisen hab ich ja oben schon was geschrieben. Es kommt immer auf den Anwendungsfall an, und aus welcher Sicht (Consumer oder Prosumer) man hier einen Vergleich anstellt.

Die Bedürfnisse des angesprochenen Users mal ausgeklammert:
Womit @Cook2211 Recht hat, ist die Aufteilung der Produkte bei Apple. Es gibt nun mal den durchschnittlichen Endverbraucher (Consumer oder Ottonormalo) und den Verbraucher welcher im Vergleich zum durchschnittlichen Endverbraucher professionellere Ansprüche an ein bestimmtes Produkt stellt (Prosumer). Darüber hinhaus gibt es noch das reine Enterprise-Segment. So hat man´s uns in der Berufsschule bereits in der "guten alten Zeit™" erklärt. ;)

Consumer-Produkte mit Apple M1:
- MacBook Air
- Mac mini
- 13" MacBook Pro
- 24" iMac
- iPad Pro
- iPad Air

Prosumer & Enterprise-Produkte mit Apple M1:
- 14" MacBook Pro
- 16" MacBook Pro
- Mac Studio

Man könnte sich jetzt noch streiten, ab wann ein Produkt zum Consumer bzw. Prosumer-Sektor gehört. Aber das wäre Zeitverschwendung, weil Apple mit der M1-Bezeichnung Pro, Max und Ultra ja bereits für klare Verhältnisse gesorgt hat.
 
Er berichtet von Seinen Erfahrungen. Interessanter Weise kann ich das zu 100% unterstreichen, was Pokerclock hier geschrieben hat. Zu meinen Zeiten im Systemhaus X- Mal genau diese Szenarien auch so erlebt.
Natürlich hat er Recht.
Apple hat die Aufrüstbarkeit leise schleichend abgeschafft.

Mit dem iMac G4, spätestens G5 war Aufrüsten ein Fremdwort.
Das hervorragende, modulare Konzept des II fx wurde zu Grabe getragen.

RAM aufrüsten ging gerade noch, dann war Schluß.
In den II fx haben wir RAM, Festplatte, externe Wechsel-HD, Grafik RAM ... aufgerüstet und da war noch viel Platz.

Das ging dann nicht mal mehr mit dem Mac Pro.
Der Papierkorb, äh , Gurkeneimer hatte fast gar keine Aufrüstmöglichkeit mehr:
https://upload.wikimedia.org/wikipe...2013_inside.png/434px-Mac_Pro_2013_inside.png .


Irgendwie müssen die Anwender da bei Apple mal ein bißchen auf den Tisch gehauen haben, denn die 3. Generation (Käsereibe) :

https://upload.wikimedia.org/wikipe...n_wheels.jpg/800px-Mac_Pro_2019_on_wheels.jpg
konnte es plötzlich wieder, so wie die 1. Generation:
https://macnotes.de/images/apple-mac-pro-1195x1440.jpg
https://macnotes.de/2006/10/08/test-mac-pro-3-ghz/ .



Die Kraftwerke haben Mitte der 90er schon auf PC umgestellt, weil der Mac zu kostenintensiv in allen Bereichen war.

Mein Arbeits-IIfx kostete mit Drucker schlappe 60.000DM.
Ein schnellerer PC 10.000DM.

Die Salamitaktik der Softwarehersteller tat ein übriges (Quark, Freehand, Ragtime, Foxpro, ...).
Mein Chef hat eines Tages gesagt: "Ich mache den Update-Schei... nicht mehr mit!" und PCs gekauft.
Recht hat er gehabt und wir haben noch rechtzeitig den unendlichen Kostenzug verlassen.

Die Transformation der Daten von Mac auf PC war lange nervig, aber als es durch war startete Excel in 3 Sekunden statt in 12s.


Dennoch auch von meiner Seite Applaus an Apple. Da haben sie echt ein feines Stück Technik rausgebracht.
Ebenso.
 
Für sie als Consumer sind es 2.299,00 € für den günstgsten Mac Studio. Für uns als Enterprisekunde sind es schon mal 378,00 € weniger, weil uns die Steuer nicht interessiert.

Stimmt, die Steuer hatte ich dieses Mal ganz vergessen :D

Gehe ich nur direkt als Firma auf Apple zu, so bekomme ich ein individuelles Angebot an die Hand welches alles wichtige beeinhaltet, oder Apple stellt den Kontakt zu Authorised Enterprise Resellern her.

Das stimmt, Apple hat da einen eigenen Servicebereich für Geschäftskunden, wo sich Gewerbetreibende, Kleinunternehmen bis hin zu großen Firmen beraten lassen können, und wo man Angebote für Kauf, Finanzierung, Leasing und Serviceleistungen erhält. Was hier unter Umständen ein Vorteil sein kann (nicht zwangsläufig sein muss), ist dass man je nach Anwendung eben direkt alles all-in vom Hersteller erhält: Hardware, OS und Software (z.B. Final Cut o.Ä.).

Trotzdem würde es mir nie in den Sinn kommen, mich als elitär zu sehen, nur weil ich ein Produkt von Apple besitze. oO Apple ist nichts weiter als ein Hersteller wie es sie zuhauf gibt
Gilt auch für mich. Ich nutze Apple Produkte nicht aus elitären Gedanken, sondern schlichtweg weil sie mich überzeugt haben.
Mein erstes Apple Gerät war 2005 ein iPod. Zu diesem Zeitpunkt gab es praktisch keinen anderen Mediaplayer, der mir für unterwegs - und vor allem für‘s Auto - satte 40GB Speicher bieten konnte. Zumal mir der iTunes Store dazu auch noch den umfangreichsten Katalog für den legalen Kauf von digitaler Musik bot.
Auch als ich mir 2008 das iPhone 3G kaufte, gab es dafür praktisch keine wirkliche Alternative.
2011 wollte ich weg von Windows. Ich testete Linux (OpenSuse, Mint, Ubuntu, Kubuntu) und eben OSX in einem iMac. Der Apple Rechner hat das Rennen gemacht, und zwar rein aus Gründen der Usability.
Bis heute nutze ich ein umfangreiches Sortiment an Apple Produkten, und zwar rein aus dem Grund, weil mir deren Hard- und Software am meisten zusagt, und ganz sicher nicht, weil ich mich dann elitär fühle.
 
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Stimmt, die Steuer hatte ich dieses Mal ganz vergessen :D



Das stimmt, Apple hat da einen eigenen Servicebereich für Geschäftskunden, wo sich Gewerbetreibende, Kleinunternehmen bis hin zu großen Firmen beraten lassen können, und wo man Angebote für Kauf, Finanzierung, Leasing und Serviceleistungen erhält. Was hier unter Umständen ein Vorteil sein kann (nicht zwangsläufig sein muss), ist dass man je nach Anwendung eben direkt alles all-in vom Hersteller erhält: Hardware, OS und Software (z.B. Final Cut o.Ä.).


Gilt auch für mich. Ich nutze Apple Produkte nicht aus elitären Gedanken, sondern schlichtweg weil sie mich überzeugt haben.
Mein erstes Apple Gerät war 2005 ein iPod. Zu diesem Zeitpunkt gab es praktisch keinen anderen Mediaplayer, der mir für unterwegs - und vor allem für‘s Auto - satte 40GB Speicher bieten konnte. Zumal mir der iTunes Store dazu auch noch den umfangreichsten Katalog für den legalen Kauf von digitaler Musik bot.
Auch als ich mir 2008 das iPhone 3G kaufte, gab es dafür praktisch keine wirkliche Alternative.
2011 wollte ich weg von Windows. Ich testete Linux (OpenSuse, Mint, Ubuntu, Kubuntu) und eben OSX in einem iMac. Der Apple Rechner hat das Rennen gemacht, und zwar rein aus Gründen der Usability.
Bis heute nutze ich ein umfangreiches Sortiment an Apple Produkten, und zwar rein aus dem Grund, weil mir deren Hard- und Software am meisten zusagt, und ganz sicher nicht, weil ich mich dann elitär fühle.

In einem professionellen Firmenumfeld mit klar strukturierter und zentral organisierter IT-Landschaft -zumindest was Desktop-Hardware angeht- ist ein Apple-System alleine aufgrund seines festgelegten Betriebssystems ganz schnell ein Showstopper.
Im industriellen (speziell auch Logistik) Umfeld, müssen Desktop-Systeme bzw. Produktivsysteme i.d.R. in einer Windows Umgebung laufen (Ausnahmen bestätigen dieselbige).
Zugegebenermaßen übersteigt die Rechenpower des neuen M1 im Speziellen selbstverständlich den Performancebedarf der allermeisten Arbeitsplätze und ist alleine deswegen völlig uninteressant, ich möchte hier aber letztlich nur einmal den Aspekt der Kompatibilität und Administrierbarkeit in einem entsprechenden IT-Ökosystem ansprechen.

Und btw:
Ja, ein gleichstarkes Apple-Gerät ist in 95% der Fälle (netto, brutto hin- oder her) schlicht deutlich teurer, als ein Nicht-Apple-Windows Gerät. Ähnlich wie bei den Smartphones. Nur die reine Technik auf den Preis bezogen.

Davon einmal ab, kann ich mich des Eindruckes nicht vollständig verwehren, dass bei Dir, entgegen der Beteuerung, der "elitäre Gedanke" einen vermeintlichen und sinnbildlichen "Mercedes" unter den Notebooks (o.ä.) zu besitzen nicht doch mit einspielt. Zumindest ein bisschen (was gar nicht schlimm wäre, wenn man sich das einfach eingesteht). So hart, wie du hier die Apple-Position vertrittst und auch i.d. Vergangenheit vertreten hast, würde mich alles andere wundern. Ich meine, schön, wenn das für dich ernsthaft das passende Produkt ist.
Aber in einem PC Hardware Forum musst Du dich absolut nicht wundern, wenn du hier auf eine Mehrheit von Usern triffst, die genau das Gegenteil von abgeschotteten, in sich geschlossenen Ökosystemen bevorzugt. Weder böse gemeint, noch für irgendwen partei-ergreifend.
 
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Davon einmal ab, kann ich mich des Eindruckes nicht vollständig verwehren, dass bei Dir, entgegen der Beteuerung, der "elitäre Gedanke" einen vermeintlichen und sinnbildlichen "Mercedes" unter den Notebooks (o.ä.) zu besitzen nicht doch mit einspielt.
Wenn ich nein sage heißt das nein. Ich habe meine ganz individuellen Gründe Apple zu kaufen, und die haben ganz genau 0,0 mit elitären Hintergedanken zu tun.

Zumindest ein bisschen (was gar nicht schlimm wäre, wenn man sich das einfach eingesteht). So hart, wie du hier die Apple-Position vertrittst und auch i.d. Vergangenheit vertreten hast, würde mich alles andere wundern.
Das einzige, das ich hier vertrete ist meine eigene Meinung.

Aber in einem PC Hardware Forum musst Du dich absolut nicht wundern, wenn du hier auf eine Mehrheit von Usern triffst, die genau das Gegenteil von abgeschotteten, in sich geschlossenen Ökosystemen bevorzugt.

Mir geht und ging es auch überhaupt nicht darum wer was bevorzugt. Dahingehend bin ich absolut offen wie auch in diesem Post zu sehen:


Aber solche Aussagen von mir werden ja unter anderem von Leuten wie dir gerne…ähm…übersehen…denn ich verteidige ja so hart die Apple Position :nene:

In einem professionellen Firmenumfeld mit klar strukturierter und zentral organisierter IT-Landschaft -zumindest was Desktop-Hardware angeht- ist ein Apple-System alleine aufgrund seines festgelegten Betriebssystems ganz schnell ein Showstopper.

Professionelle Firmenumfelder haben immer ein festgelegtes Betriebssystem, egal ob das dann Windows, macOS oder Linux heißt. Es anders zu handhaben, DAS wäre ein Showstopper.
Und welches OS für das jeweilige Firmenumfeld das richtige ist, ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Es kann genauso Windows wie macOS oder auch Linux sein.
Wenn du z.B. in deiner Firma Kreative beschäftigt hast, die ihre Videos am liebsten mit Final Cut Pro auf einem Mac bearbeiten, dann stellst du denen Macs hin. Und so gibt es genauso Beispiele wo Windows oder Linux erste Wahl wären.
Also hört bitte auf so zu tun, als hätten Apple Geräte in "professionellen Firmenumfeldern“ nichts zu suchen, denn das ist mit Verlaub gesagt, ziemlicher Quatsch. Apple hat dort genauso etwa dazu suchen wie alle anderen Anbieter auch.
 
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In einem professionellen Firmenumfeld mit klar strukturierter und zentral organisierter IT-Landschaft -zumindest was Desktop-Hardware angeht- ist ein Apple-System alleine aufgrund seines festgelegten Betriebssystems ganz schnell ein Showstopper.
Im industriellen (speziell auch Logistik) Umfeld, müssen Desktop-Systeme bzw. Produktivsysteme i.d.R. in einer Windows Umgebung laufen (Ausnahmen bestätigen dieselbige).
Verstehe ich nicht. Festgelegtes Betriebssystem ist schlecht, außer wenn es Windows ist?
 
naja du schreibst aus anderen Gründen.EIn Fan versucht leider egal was auch immer es zu rechtfertigen.Naja ist halt dann so.

Achja also wenn Apple Produkte auch mit Windows laufen würden,dann wäre es durchaus interessant aber so halt nicht.Ich hätte auch beinahe ein Apple Handy wegen der guten Kamera gekauft,jedoch kann man das handy dann ohne Apple Computer nicht die Daten sichern also direkt anschliesen und so.Das wollte ich nicht und zudem ist so ein Apple Handy sauteuer. Da sprachen halt vieles was dagegen sprach.Nun ja apple ist einfach zu teuer für das gebotene.Die Hardware ist aber ganz ok aber halt nicht die beste.
 
"Das ist vor allem vor dem Hintergrund, dass die Geforce RTX 3090 mittlerweile regelmäßig unter 2.000 € kostet und der Mac Studio mit 64 Kernen und 128 GByte Speicher mindestens 6.669 € kostet eine sehr schwache Vorstellung."

Sicher Sicher, von 35 verschiedenen Modellen sind gerade mal 5 Stk. unter 2000 €,
die restlichen 30 Modelle kosten 2000 - 3000 €.


Aber passt schon ... :schnarch:

MfG Föhn.
 
Ich persönlich finde den M1 ganz cool, aber absolut nicht spannend und schon gar nicht beeindruckend. Der kann was, ja. Das war's dann aber auch schon. Man darf halt nicht vergessen, dass der speziell für eine Umgebung geschaffen ist und sonst nichts. Der ist hoch spezialisiert. Mit einem normalen System, welches variabel und offen ist, hat das nichts zu tun. Die Software ist genau auf den Chip abgestimmt. Da gibt's keine Einflüsse von außen, oder andere Störfaktoren. Das Teil läuft quasi immer auf Schienen. Das ist in meinen Augen keine große Leistung. Nach den Aussagen man wäre schneller als die schnellste erhältliche GPU dachte ich Hui! Dann kamen die Tests und die waren Pfui.
Dass Apple so einen Chip baut, ist nur wegen der hohen Preise möglich, an die man die Kundschaft bereits gewohnt hat. Dieser Chip hat doch gar keine Konkurrenz. AMD und Intel müssen genau aufpassen keinen Euro zu viel zu nehmen, sonst greift man zur Konkurrenz. Sowas hat Apple aber ausgeschlossen. Das System läuft ja auf nichts als der eigenen Hardware. Das "kann" ja gar nicht mehr. Das macht es aber allgemein schwer überhaupt zu vergleichen (was gut ist für Apple).
Ich finde den Chip als solchen cool. In Relation zum Preis liegt er aber klar unter meinen persönlichen Erwartungen und hat mich kein bisschen beeindruckt (eher enttäuscht).
Ein Produkt welches so stark aufeinander abgestimmt ist, nichts anderes können muss, was von einer Firma mit gigantischem Budget entwickelt wurde und wo der Preis völlig egal ist, muss einfach gravierend besser funktionieren als ein offenes/variables Konkurrenzprodukt welches all diese Einschränkungen hat.

Im Bereich Apple eine coole Geschichte. Im Vergleich zu Windows basierten Workstations eher unspektakulär.

Ändert aber nichts daran dass ich auf den nächsten MacPro trotzdem neugierig bin.
 
Im Bereich Apple eine coole Geschichte. Im Vergleich zu Windows basierten Workstations eher unspektakulär.
Jedem seine Meinung. Nur stellt sich mir diesbezüglich die Frage, ob du mir mal eine vergleichbare Windows Workstation zeigen kannst, was Leistung, Stromverbrauch, Kompaktheit und Lautstärke angeht?

Ich meine, gerade z.B. beim Einsatz im Onset Lab bietet ein Mac Studio diesbezüglich handfeste Vorteile.
Und es ist ja ggf. auch nicht so verkehrt, wenn man sich beim entspannten Arbeiten nicht unbedingt einen fetten Tower hinstellen muss, der als Fön agiert. Das aber nur als zwei Beispiele.
Dass Apple so einen Chip baut, ist nur wegen der hohen Preise möglich, an die man die Kundschaft bereits gewohnt hat. Dieser Chip hat doch gar keine Konkurrenz. AMD und Intel müssen genau aufpassen keinen Euro zu viel zu nehmen, sonst greift man zur Konkurrenz.
Hast dir diesbezüglich mal Painkillers Ausführungen zum Thema Preis angeschaut? x86 Workstations sind auch nicht billiger. Das Preisargument ist im Pro Bereich keines, da auch Windows/x86 Workstations richtig viel Geld kosten.

———

Man sollte einfach verstehen, dass die Uhren im Geschäftskundensegment anders ticken als im Privatsektor. Apple kann da preislich auch nicht schalten und walten wie man will, weil man sich der Konkurrenz auch preislich stellen muss. Ein Beispiel wäre zum Beispiel die europaweite (!) Ausschreibung des Landes Rheinland Pfalz über die Ausstattung von 1660 Schulen und über 400.000 Schülern mit Tablets und Notebooks. Und diese Ausschreibung hat die Telekom mit Apple als Partner gewonnen. Den Zuschlag bei öffentlichen Ausschreibungen erhält der günstigste Anbieter. Um das zu gewährleisten werden die Angebotspreise bei einem Submissionstermin verlesen, wo sich dann jeder Anbieter anhören kann welche Preise die Konkurrenz gemacht hat und damit nicht gemauschelt wird.
Sich im Apple Store als Privatmann die Preise anzuschauen („Boah ey, teuer“) hat mit dem Ablauf im Geschäftsumfeld wenig zu tun, denn da läuft der Hase anders, gerade was z.B. Volumenaufträge angeht. So wird Twitter (5000 Mitarbeiter) die für die Entwickler neu gekauften M1 MacBook Pro ganz sicher nicht zum Apple Store Listenpreis gekauft haben.
Na ja, und wenn hier User erzählen, dass die Firma für die sie arbeiten von Apple auf Win Systeme umrüstet, dann ist das nicht gleich ein allgemeiner Trend. Mal gewinnt man, mal verliert man. Das gilt für Apple genauso wie für jeden anderen Anbieter im Geschäftsumfeld.
 
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Dein Beispiel mit dem onset Einsatz ist auch ein gutes, nur eben ausschließlich ein kleiner Teil so einer Filmproduktion.
Das zweite von dir gebrachte Beispiel ist aus meiner Erfahrung Quatsch. Genau eine einzige! Workstation fürs Büro habe ich bisher gesehen, die man gehört hat. Alle anderen nicht. Ich bin selbst 3D Konstrukteur gewesen und habe mit diversen Ingenieursbüros zusammengearbeitet. Mehrere hatten sogar entweder ganz versucht auf Apple zu setzen, oder parallel damit gearbeitet. Davon ist ebenfalls nur eins bei Apple geblieben. Allerdings weiß ich hier die Gründe nicht. Das könnte also alles mögliche sein.

Was Painkiller angeht und sein Rechenbeispiel... Wir schreiben hier in einen Thread zum Thema MQ Ultra und sein Rechenbeispiel basiert auf dam kleinsten verfügbaren M1 System. Was denkst du warum? Weil wenn wir auch "nur" 1000 Euro höher ins Regal greifen, wir schon nicht mehr bei Mainstream CPUs wie dem 11900k sind, sondern im HEDT Bereich samt Sockel WRx und ein threadripper da drauf Platz findet. Das was solch eine Workstation mehr kostet als das aufgeführte System ist gering im Vergleich zur Leistungssteigerung in parallelisierten Anwendungen. Vor allem wenn wir dann ein System für fast 7000 Euro anschauen. Da sind plötzlich nicht 16 Threads, sondern 128 drin, dazu eine A5000, oder gar A6000 und plötzlich ist der Höhe Einstiegspreis solcher Servicesysteme gar nicht mehr so gravierend.

Also nein, dem Beispiel kann ich aus meinen Erfahrungen nicht zustimmen, wenns auch nicht falsch ist. Falsch war nur das im Beispiel gewählte Leistungssegment.
 
Du hast aber meine Frage nach einer vergleichbaren Windows Workstation noch nicht beantwortet.

Genau eine einzige! Workstation fürs Büro habe ich bisher gesehen, die man gehört hat.

Und die waren so leistungsstark oder -stärker als der Mac Studio also z.B. mit einer 3090 o.ä. bestückt? Und du hast sie unter Volllast, also z.B bei der Videobearbeitung erlebt?
Ein MacStudio bleibt z.B. dank seiner Co Prozessoren bei der Videobearbeitung flüsterleise. Wie war das bei den von dir genannten Workstations?
Was Painkiller angeht und sein Rechenbeispiel... Wir schreiben hier in einen Thread zum Thema MQ Ultra und sein Rechenbeispiel basiert auf dam kleinsten verfügbaren M1 System. Was denkst du warum? Weil wenn wir auch "nur" 1000 Euro höher ins Regal greifen, wir schon nicht mehr bei Mainstream CPUs wie dem 11900k sind, sondern im HEDT Bereich samt Sockel WRx und ein threadripper da drauf Platz findet. Das was solch eine Workstation mehr kostet als das aufgeführte System ist gering im Vergleich zur Leistungssteigerung in parallelisierten Anwendungen. Vor allem wenn wir dann ein System für fast 7000 Euro anschauen. Da sind plötzlich nicht 16 Threads, sondern 128 drin, dazu eine A5000, oder gar A6000 und plötzlich ist der Höhe Einstiegspreis solcher Servicesysteme gar nicht mehr so gravierend.
Selbst wenn: Es ändert nichts an der zugrundeliegenden Tatsache, dass Apple eben nicht grundsätzlich teurer als die Konkurrenz im Pro Bereich ist.
 
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Professionelle Firmenumfelder haben immer ein festgelegtes Betriebssystem, egal ob das dann Windows, macOS oder Linux heißt. Es anders zu handhaben, DAS wäre ein Showstopper.
Und welches OS für das jeweilige Firmenumfeld das richtige ist, ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Es kann genauso Windows wie macOS oder auch Linux sein.
Wenn du z.B. in deiner Firma Kreative beschäftigt hast, die ihre Videos am liebsten mit Final Cut Pro auf einem Mac bearbeiten, dann stellst du denen Macs hin. Und so gibt es genauso Beispiele wo Windows oder Linux erste Wahl wären.
Also hört bitte auf so zu tun, als hätten Apple Geräte in "professionellen Firmenumfeldern“ nichts zu suchen, denn das ist mit Verlaub gesagt, ziemlicher Quatsch. Apple hat dort genauso etwa dazu suchen wie alle anderen Anbieter auch.
Du scheinst manches nicht verstehen zu wollen, glaube ich.
Ich schrieb davon, dass der Apple ein festgelegtes OS hat, weil es kein anderes zulässt.
Während man auf non-Apple-Hardware alternativ zu Windows beispielsweise auch ein Linus-Derivat betreiben kann.
Das empfinde ich als Einschränkung aka Nachteil in einer größeren IT Landschaft.

Du wirst in einem großen Firmennetzwerk mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit keine Flächengeräte im Desktopbereich von Apple finden. Aus genau diesem Grund.

Und das Apple in der Creative-Content oder was auch immer "irgendwas mit Medien"-Szene das nonplus ultra ist, scheint mir auch eher ein Mythos zu sein.

Warum habe ich immer noch das Gefühl, dass du von Apple-Kritik sofort getriggert wirst.
 
Du scheinst manches nicht verstehen zu wollen, glaube ich.
Ich schrieb davon, dass der Apple ein festgelegtes OS hat, weil es kein anderes zulässt.
Während man auf non-Apple-Hardware alternativ zu Windows beispielsweise auch ein Linus-Derivat betreiben kann.
Das empfinde ich als Einschränkung aka Nachteil in einer größeren IT Landschaft.

Du wirst in einem großen Firmennetzwerk mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit keine Flächengeräte im Desktopbereich von Apple finden. Aus genau diesem Grund.

Und das Apple in der Creative-Content oder was auch immer "irgendwas mit Medien"-Szene das nonplus ultra ist, scheint mir auch eher ein Mythos zu sein.

Warum habe ich immer noch das Gefühl, dass du von Apple-Kritik sofort getriggert wirst.
Mir scheint leider, dass du etwas nicht verstehen willst.
Das Stichwort lautet "Kontinuität“. Es ist vollkommen wumpe ob auf Rechnern alternativ auch Linux installiert werden kann, weil in IT Landschaften nicht alle Nase lang das OS gewechselt wird. Es wird auf ein OS gesetzt, z.B. Windows. Es wird Software für dieses OS angeschafft (vieles was es für Windows gibt, gibt es für Linux nicht mal, siehe Adobe). Und diese Computer-Systeme inkl. OS und Software werden dann Jahre genutzt. Da kommt niemand und sagt „Och wir installieren jetzt aber mal eben Linux.“ So agieren Firmen nicht.
Never change a running System > Kontinuität.

Und das Apple in der Creative-Content oder was auch immer "irgendwas mit Medien"-Szene das nonplus ultra ist, scheint mir auch eher ein Mythos zu sein.
Das hat auch niemand behauptet.

Warum habe ich immer noch das Gefühl, dass du von Apple-Kritik sofort getriggert wirst.
Ich werde nicht von Kritik an Apple getriggert, ich vertrete lediglich eine andere Meinung und tausche mich mit anderen Usern aus. Das ist bekanntlich Sinn und Zweck eines Forums.
Getriggert werde ich höchstens wenn Leute meinen mich z.B. als Apple-Messias o.ä. abstempeln zu müssen oder mir unterstellen ich würde Apple Produkte aus elitären Gründen nutzen. Denn das nervt ganz gewaltig. Wenn Apple und Apple Produkte kritisiert werden, klatschen alle artig Beifall. Aber wehe jemand wagt es einen anderen Standpunkt zu vertreten. Und das nervt einfach.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was Painkiller angeht und sein Rechenbeispiel... Wir schreiben hier in einen Thread zum Thema MQ Ultra und sein Rechenbeispiel basiert auf dam kleinsten verfügbaren M1 System. Was denkst du warum? Weil wenn wir auch "nur" 1000 Euro höher ins Regal greifen, wir schon nicht mehr bei Mainstream CPUs wie dem 11900k sind, sondern im HEDT Bereich samt Sockel WRx und ein threadripper da drauf Platz findet. Das was solch eine Workstation mehr kostet als das aufgeführte System ist gering im Vergleich zur Leistungssteigerung in parallelisierten Anwendungen. Vor allem wenn wir dann ein System für fast 7000 Euro anschauen. Da sind plötzlich nicht 16 Threads, sondern 128 drin, dazu eine A5000, oder gar A6000 und plötzlich ist der Höhe Einstiegspreis solcher Servicesysteme gar nicht mehr so gravierend.
Wie schon weiter oben erwähnt, ist das alles eine Frage der Software, des Bastelaufwands und der Zeit die man investieren will. Natürlich kann man einen Threadripper als Hackingtosh betreiben. Oder aber du führst MacOS in einer Kernel basierten VM mit voller Hardwarebeschleunigung aus. Nur welche IT-Abteilung will sich das antun? Der Verwaltungsaufwand und das Fehlerpotential dahinter darf hier auch nicht außer acht gelassen werden.

Ich hab mir mit dem Rechenbeispiel schon etwas gedacht. :)
Der Intel Core i9-11900K hat 8 Kerne, und der M1 Max im Studio hat 10. Daher fand ich den Vergleich durchaus angebracht. Aber wir können auch gerne mal ein Rechenbeispiel mit der 20-Core M1 Variante machen. Ich vergleiche immer gerne auf Augenhöhe. Zumindest bei den Cores. Wenn du von 128 Threads sprichst, dann reden wir hier von einem AMD Threadripper Pro 3995WX welcher momentan alleine schon 5499 € laut geizhals.de kostet. In dem CPU-Segment hat Apple leider nichts anzubieten. Deshalb kann man hier schlecht vergleichen. Dennoch würde es mich interessieren wie ein Ripper sich gegen den M1 Ultra schlägt.

Aber gut, nun zum Beispiel.

Beispiel 2:

Workstation: AMD Ryzen Threadripper Pro 3955WX (16 Cores, 32 Threads), 64 GB RAM, 1TB SSD, Nvidia RTX A5000 = ab 5.175 € brutto = 4.348 € netto

Apple Mac Studio: Apple M1 Ultra (20-Core, 48-Core GPU, 32-Core Neural Engine), 64 GB RAM, 1TB SSD = ab 4.399 € brutto = 3.613 € netto

Hinweis zu den Preisen: Preise vom 22.03.2022. Diese Preise sind die reinen Hardwarepreise. Support und Garantieverlängerungen sind nicht mit eingerechnet gewesen. Preis bezieht sich auf 1 Stück. Kein Staffelpreis.



Zu den Benchmarks:
Ich hab einen interessanten User-Benchmark zu Logic Pro gefunden. Allerdings nur auf Macs.
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Hier sieht man das der Mac Studio mit M1 Ultra durchaus mit dem Mac Pro mit Xeon W 28-Core mithalten kann.
Den Mac Pro mit 28 Cores gibt es ab 14.549 € und den M1 Ultra mit 20 Cores ab 4.599 €. Der Aufpreis ist ziemlich heftig.

Dass Apple so einen Chip baut, ist nur wegen der hohen Preise möglich, an die man die Kundschaft bereits gewohnt hat. Dieser Chip hat doch gar keine Konkurrenz. AMD und Intel müssen genau aufpassen keinen Euro zu viel zu nehmen, sonst greift man zur Konkurrenz.
Die Sache ist nur die: Apple macht das nicht als einziges Unternehmen. Im Auto-Sektor ist Tesla ganz vorne mit dabei, und im PC-Segment zieht Microsoft nach:

Vertikale Integration, sofern sie richtig gemacht wird, hat ein enormes Potential. Schön zu sehen bei Apple und Tesla.

Ändert aber nichts daran dass ich auf den nächsten MacPro trotzdem neugierig bin.
Ich auch. :D Die Hardware der letzten Jahre war echt spannend. Ryzen, Alder Lake, Threadripper, M1, RDNA 2, Ampere, Next Gen Konsolen etc. Nur bei den Monitoren stagniert es etwas. :/

Ein MacStudio bleibt z.B. dank seiner Co Prozessoren bei der Videobearbeitung flüsterleise. Wie war das bei den von dir genannten Workstations?
Workstations werden ziemlich laut und warm, je nach Hardware. In vielen größeren Firmen befinden sich daher die Workstations mittlerweile in 19" Racks und stehen im Serverraum.

Ich schrieb davon, dass der Apple ein festgelegtes OS hat, weil es kein anderes zulässt.
Während man auf non-Apple-Hardware alternativ zu Windows beispielsweise auch ein Linus-Derivat betreiben kann.
Bei Apple Rechnern mit Intel-CPU ist das durchaus möglich: https://support.apple.com/de-de/HT201468
Und für Apple Rechner mit M1 gibt es Parallels: https://www.parallels.com/de/

Warum habe ich immer noch das Gefühl, dass du von Apple-Kritik sofort getriggert wirst.
Kein Streit bitte, Leute! :bier: Wir können doch über alles konstruktiv reden. Dafür ist das Forum ja schließlich da.

Man sollte einfach verstehen, dass die Uhren im Geschäftskundensegment anders ticken als im Privatsektor.
Ich glaube es ist einfach schwierig für Leute das zu verstehen, wenn sie nicht selbst in dem Segment arbeiten. Ich erwisch mich ja selbst oft genug dabei zu sehr auf den Preis zu achten. :ugly: Dabei steht andere Dinge hier ganz klar im Vordergrund.

Ausschreibung des Landes Rheinland Pfalz über die Ausstattung von 1660 Schulen und über 400.000 Schülern mit Tablets und Notebooks. Und diese Ausschreibung hat die Telekom mit Apple als Partner gewonnen. Den Zuschlag bei öffentlichen Ausschreibungen erhält der günstigste Anbieter. Um das zu gewährleisten werden die Angebotspreise bei einem Submissionstermin verlesen, wo sich dann jeder Anbieter anhören kann welche Preise die Konkurrenz gemacht hat und damit nicht gemauschelt wird.
Jein. :D Das mit den Ausschreibungen ist gerade im ÖD eine heikle Sache. Da sprech ich aus Erfahrung. ;)
Ja, du hast vollkommen Recht das die Wirtschaftlichkeit im ÖD groß geschrieben wird. Aber bei einer Ausschreibung kann man die Bewertungskriterien/Gewichtung auch anpassen. Plötzlich hat der Preis nicht mehr eine so hohe Gewichtung, und steht nur noch an zweiter oder dritter Stelle.

Apple hat bei vielen Unternehmen einen Fuß in der Tür. Vielen ist das gar nicht bewusst, weil davon sehr wenig nach außen dringt. Zum Beispiel: Capital One, Zurich, Axa, Tokyo Metro, British Airways, Finnair, Bosch (BSH), Vestas, SKF etc.

da kommt niemand und sagt „Och wir installieren jetzt aber mal eben Linux.“
Doch, die Stadt München. :D Das Ergebnis ist ein waschechter IT-Running Gag.
 
Da möchte ich jetzt mal was einwerfen:

Die Performance eines Rechners skaliert nicht nur mit der Anzahl der CPU Kerne. Sondern auch mit Größen und Bandbreiten der verschiedenen Speicherebenen.

Die ARM Prozessoren von Apple haben derzeit auf allen Speicherebenen etwa doppelt so viel Speicher wie die aktuellen x86 Prozessoren, und deutlich schnellere Anbindungen.

Netflix hat vor einer Weile einen guten Vortrag veröffentlicht, in dem sie erklärten, wie ihre Videoserver dadurch eingeschränkt werden, dass die AMD Epyc Prozessoren (die auch ~3000€ pro Stück kosten) in der Realität nur ~150GB/s Speicheranbindung haben.
Der M1 Ultra stellt dem nun 800GB/s entgegen.
Ich wäre nicht verwundert, wenn gerade jemand darüber nachdenkt, ein Rechenzentrum auf Basis von ARM Prozessoren zu bauen.


Bei Apple Rechnern mit Intel-CPU ist das durchaus möglich: https://support.apple.com/de-de/HT201468
Und für Apple Rechner mit M1 gibt es Parallels: https://www.parallels.com/de/
Linux Unterstützung für die M1 MacBooks ist in Arbeit :)
Das System ist wohl schon grundsätzlich lauffähig, die Entwicklung aller Treiber braucht halt eine Weile.
 
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