Apple M1 Ultra: Geforce RTX 3090 zieht Kreise um 64-Kern-GPU

Hatte Apple nicht selber in der letzten Präsentation behauptet, der neue Chip wäre besser als jede bisher erhältliche GPU? Meine ich kann mich da an etwas erinnern.
Dann erklärt es sich auch, warum man die Systeme so vergleicht, wie es jetzt eben gemacht wurde. ;)
 
Als M1 user kann ich die Emotionalität besonders gegen PCGH nicht verstehen. Vermutlich haben sie die Maschine nicht zu Testzwecken da. Der News-Artikel ist doch sehr neutral geschrieben.

Was mich wundert, ist das bei dem Testrun die IGP scheinbar nicht skaliert. Bei anderen Tests wurde aber die tolle Skalierung hervorgehoben. Kann mir aber nicht vorstellen, dass die Benchmarks hier "falsch" sind.

Auf der anderen Seite sehe ich auch, dass Apple mit seiner Nichts-sagenden Folie sich hier selbst ins Bein geschossen hat.

Auch hat sich die x86 Welt (bzw. x64) weiter entwickelt. Als der M1 rauskam, war er den intel CPU in vielen Bereichen überlegen. Allerdings liegt Alderlake schon wieder gleich auf und auch die nächsten AMD CPUs kommen bestimmt in einen ähnlichen Leistungsbereich.

Fakt bleibt aber wohl auch das bei "gleicher TDP" die M1 Systeme ziemlich gut sein dürften. Ob jetzt vielen Menschen die TDP wichtig ist, sei mal dahin gestellt. Eine ähnliche Hightech-IGP würde ich mir von AMD wünschen. Das wäre doch mal was.
 
Waaaaaaaaas? Eine 2000€ Grafikkarte mit 360W Stromverbrauch schafft es, die integrierte Grafikeinheit eines 60W Prozessors zu schlagen?

Unfassbar. Wie macht sie das nur.


Edit: Ich bin mir nicht mal sicher, ob wenigstens das Preisargument zieht. Die 6xxx€ beziehen sich bei Apple ja auf das gesamte Gerät, nicht nur den Grafikprozessor. Wenn man die Nvidia Karte in einen ähnlich leistungsfähigen Computer steckt, wird der auch nicht günstig werden.

Nicht nur das.
Stell Euch vor die betreiben auch exzessives Cherry-Picking! :motz:
Überlegt mal das würde Intel oder eine andere Firma auch machen :-S



Sorry finde ich aber (bis auf den Preis) eigendlich ganz gut.
 
Man darf auch nicht vergessen das der M1 Ultra aus 114mrd Transistoren in 5nm besteht (allerdings inkl. CPU), die 3090 "nur" 28,3mrd Transitoren in 8nm Fertigung hat (ein Ryzen 5000 mit 16 Kernen hat ca. 10mio). Das relativiert den Effizenzvorteil von Apple deutlich...
Faszinierend diese AMD ingenieure können aus 10 Millionen Transitsoren einen Konkurrenz fähige 16 Kernige CPU MIT 32 MB l3 bauen, respekt
 
So sehr mich doch die Lobhudelei auf die M1 manchmal auch nervt sei hier dem lieben Maximilian doch nahegelegt den für die Leistung aufgenommenen Strom nicht ganz aus der Rechnung zu nehmen. In TR reden wir ja dann immer noch von der Leistung einer 3070 oder 2080Ti bei deutlich weniger Verbrauch.
ist generell ein seltsamer Vergleich.
Ein 60W All-in-one-Chip gegen einen 350W Single Purpose Chip antreten zu lassen um dann festzustellen, dass die GPU bei GPU Aufgaben schneller ist
 
Warum redest du eigentlich so abfällig?

Nichts hinein lesen, was nicht drinsteht.

U.a. ist mein bester Freund komplett in das Apple-Universum integriert. Vom Macbook, über das iPhone bis iPad. Ich habe ihm ganz explizit dazu geraten, da er - wie er unter anderem selbst weiß - ein kompletter DAU ist. Die Apple-Geräte mitsamt Software überfordern ihn nicht und er kann dank komplett in sich geschlossenem System auch nicht viel kaputt machen. Dagegen würde ihn jede Grafikkartentreiber-Installation bei Windows und jedes Soundeinstellungen zurücksetzende Windows-Update maximal überfordern. Apple ist wunderbar für jeden geeignet, der ein Arbeitsmittel sucht ohne sich nur im Entferntesten mit der dahinter steckenden Hardware und Software auseinander setzen zu müssen. Steve Jobs hatte einfach ein Talent dafür auch den allerletzten Technikfeind mitnehmen zu können. Das funzt sogar noch Jahre nach seinem Tod.

Das geht leider nur solange gut bis der Apple-Mikrokosmos zu klein wird und/oder zu langsam ist. Und leider bekommt man regelmäßig keine dahingehend umfassende Beratung in diversen Apple-Stores, dass manche Anwendungszenarien nicht mal mit den 5-stelligen Topmodellen umsetzbar sind, weils softwaremäßig und/oder hardwaretechnisch (noch) nicht geht.
 
Nichts hinein lesen, was nicht drinsteht.
Keine Sorge, mache ich nicht. Der Grundton deiner Aussagen ist so eindeutig, dass ich da gar nichts hineinzulesen brauche.
Apple ist wunderbar für jeden geeignet, der ein Arbeitsmittel sucht ohne sich nur im Entferntesten mit der dahinter steckenden Hardware und Software auseinander setzen zu müssen. Steve Jobs hatte einfach ein Talent dafür auch den allerletzten Technikfeind mitnehmen zu können. Das funzt sogar noch Jahre nach seinem Tod.
Nö, das stimmt in der Form verallgemeinert einfach nicht.

Siehe z.B. hier:


Das alles sind ganz sicher keine DAUs.

Ein alter Schulfreund von mir führt eine Firma, die in der Filmbranche arbeitet (Post Production). Bevorzugte Rechner: Macs. Auch die sind keine DAUs, sondern Profis die mit Computern ihr Geld verdienen.

Das aber nur als Beispiele. Denn auch hier scherst du die Apple User wieder mal über einen Kamm.
Das geht leider nur solange gut bis der Apple-Mikrokosmos zu klein wird und/oder zu langsam ist. Und leider bekommt man regelmäßig keine dahingehend umfassende Beratung in diversen Apple-Stores, dass manche Anwendungszenarien nicht mal mit den 5-stelligen Topmodellen umsetzbar sind, weils softwaremäßig und/oder hardwaretechnisch (noch) nicht geht.
Das kann sicherlich passieren, sind aber gemessen an den jährlichen Absatzzahlen von Apple Geräten wohl eher Einzelbeispiele.

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Für mich ist es so:

Ich bin ein absoluter Technikfreak. Und wenn interessante technische Produkte auf den Markt kommen, dann zolle ich dem meine Anerkennung, egal ob die Firma dahinter z.B. Microsoft, AMD, NVIDIA, Intel oder eben Apple heißt.
Wenn ich sehe, was Apple bei den M1 SoC (!!! SoC, keine dedizierten Single Prozessoren) herausholt und wie verhältnismäßig reibungslos die Umstellung bei Apple auf ARM funktioniert (nicht zuletzt auch wegen Rosetta), dann kann ich nur meinen Hut ziehen. Das würde ich aber genauso machen, wenn AMD, NVIDIA oder Intel solche Prozessoren bringen würden, denn ich habe schlicht Bits und Bytes im Blut, und kann mich für derlei Dinge begeistern.
So ist z.B. der Doppel Die Ansatz, den Apple da verfolgt in technischer Hinsicht recht interessant, zumal für den Mac Pro dem Vernehmen nach sogar eine Quad Variante geplant ist.
Aber wie läuft‘s bei PCGH/PCGHX? Anstatt sich mit der Technik auseinanderzusetzen, wo man dann unweigerlich zu dem Ergebnis kommen müsste, dass die Apple SoC was Technik, Leistung und Effizienz angeht einfach verdammt gut sind, wird wieder versucht das alles möglichst klein zu reden, angefangen vom PCGH Redakteur über einen PCGHX Moderator hin zu den meisten (glücklicherweise nicht allen) Usern. Und das nur weil ein Apple Logo darauf prangt.
Das finde ich für ein Technikforum, in dem Tag für Tag über Hardware und Prozessoren schwadroniert wird, schon irgendwie seltsam um nicht zu sagen eine schwache Vorstellung. :ka:
 
Zuletzt bearbeitet:
In meiner Erinnerung waren die letzten Berichte über diese Hardware hier schon arg gelobhudelt.
Mich hat ehrlich gesagt gewundert das sie es wagen mal Kritik zu üben.
Aber ich bin auch kein Apple Nutzer mit Ausnahme von 2-3 alten Beatles Schallplatten.
 
Mich hat ehrlich gesagt gewundert das sie es wagen mal Kritik zu üben.
Sofern Kritik gerechtfertigt ist, geht das ja grundsätzlich auch in Ordnung.
Stellt sich für mich die Frage: Welche fundierte Kritik kann man berechtigterweise am M1 Ultra als solches üben? So machen Apples Marketingsprüche den SoC in der Praxis ja nicht besser oder schlechter. Man kann sicherlich Kritik am Marketing üben (sind andere Hersteller besser?) aber am Chip als solches?
Ich meine, wir haben auf der einen Seite eine dedizierte Single GPU, die sich ein eigenes Board inklusive aufwändiger Kühlung gönnt und dabei unter Last hunderte Watt wegschlürft, und auf der anderen Seite ein ganzes System auf einem Chip inkl. diverser Co-Prozessoren, verbaut in einem äußerst kompakten Gehäuse und wo sich der Chip mit deutlich weniger Strom zufrieden gibt. Wo liegt da in Relation gesetzt der Ansatz für gerechtfertigte Kritik?
 
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Ich bin ein absoluter Technikfreak. Und wenn interessante technische Produkte auf den Markt kommen, dann zolle ich dem meine Anerkennung, egal ob die Firma dahinter z.B. Microsoft, AMD, NVIDIA, Intel oder eben Apple heißt.
Wenn ich sehe, was Apple bei den M1 SoC (!!! SoC, keine dedizierten Single Prozessoren) herausholt und wie verhältnismäßig reibungslos die Umstellung bei Apple auf ARM funktioniert (nicht zuletzt auch wegen Rosetta), dann kann ich nur meinen Hut ziehen. :ka:
Ich bin auch erstaunt über die Leistung und Effizienz. Aber ist für mich zu teuer. Und bei meinem Anwendungsgebiet bleibe ich lieber beim klassischen PC. Dennoch sehr interessant sowas mitzulesen.
 
Würde mich auch interessieren - wobei ich über die Ergebnisse schon überrascht bin.

"Das ist vor allem vor dem Hintergrund, dass die Geforce RTX 3090 mittlerweile regelmäßig unter 2.000 € kostet und der Mac Studio mit 64 Kernen und 128 GByte Speicher mindestens 6.669 € kostet eine sehr schwache Vorstellung."

Wenn ich überlege - für meine RTX 3090 habe ich 2.150€ und für den Ryzen 5950X 900€ bezahlt - das ging auch ins Geld ... Mein System, wie es bei mir steht hat vor 1 1/2 Jahren ca. 5000€ gekostet und ich habe "nur" 32GB RAM (plus die 24GB von der GraKa). Dann nimmt mein Rechner vermutlich 10 mal so viel Platz ein wie der Mac Studio und ist unter Last schon sehr laut. Apple lässt sich die Entwicklungskosten für den kleinen Würfel ziemlich gut bezahlen ...
Naja, RAM kostet jetzt nicht die Welt und ist für den Endpreis egal. Wenn man jetzt mal Abmessungen und Gewicht außen vor läßt, denn den Apple trägt man auch nicht rum, dann kann man für weniger als die 6600€ des Apples ein leistungsstärkeres System inkl. Custom-Loop aufbauen, was dann auch unter maximaler Volllast unhörbar ist. Das muss man dann aber halt selber machen. Wobei das, etwas Erfahrung vorausgesetzt, auch nicht ewig dauert.

Für Apple Kunden passt das schon. Das sind in der Regel reine Consumer, für die etwas einfach funktionieren soll. Technisches Verständnis ist da nicht nötig.
 
Unde wenn die Äpfel noch so geile Tchnik haben , bei über 1K für eine grössere Festplatte wird das ganze lächerlich...
Natürlich kan man auch eine externe FB nutzen aber darum geht es mir nicht....
 
Unde wenn die Äpfel noch so geile Tchnik haben , bei über 1K für eine grössere Festplatte wird das ganze lächerlich...
Auch dabei sollte man bedenken, dass der Mac Studio für Leute wie dich gar nicht gedacht ist. Pro User haben da eine andere Relation zum Thema Geld.
Ich kann dabei immer nur darauf verweisen, dass ein 1000€ Festplatten Upgrade für Leute, die sich für ihre Arbeit z.B. einen 30.000€ 24“ Mastering Monitor hinstellen, jetzt nicht sooooo dramatisch daherkommen, wie für den Geizhals/Idealo-DIY-PC-User.
 
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Apple Use sind immer Consumer :)
Consumer kaufen Macs (oder PCs) für private Zwecke. Dafür gibt’s im Desktop-Bereich den iMac oder den Mac Mini.
Pro User kaufen Macs (oder PCs) um damit ihr Geld zu verdienen. Für die ist der Mac Studio gemacht.
Deswegen unterscheidet man bei Herstellern zwischen der "Customer-“ bzw. "Privatkundensparte“ und der "Pro-" bzw. "Geschäftskunden-Sparte“
 
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