Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

AW: Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

Unkritisch:
Vermögen, Verhütungsmittel, Aufklärung

Kritisch:
Sterilisation, Strafen

Ausgeschlossen:
Tötung
 
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Achso. Ja gerade in den armen Ländern oder Regionen dort vermehren sich die Menschen stärker und haben viele Kinder.
Auch mit dem Hintergedanken, dass die Kinder später einmal die Eltern und Familie versorgen sollen.
 
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Unkritisch:
Vermögen, Verhütungsmittel, Aufklärung

Kritisch:
Sterilisation, Strafen

Ausgeschlossen:
Tötung

Die unfreiwillige Geburtenkontrolle ist übrigens nach UN-Recht mit Völkermord gleichgesetzt. Sterilisierung ist sowohl rechtlich als auch moralisch einfach nicht drin.
 
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Wie gesagt in Indien wird den Frauen gutes Geld angeboten, wenn sie sich sterilisieren lassen. Also freiwillig, aber moralisch kritisch da man ggf. eine Zwangslage ausnutzt.
 
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Letztlich genügt ein Blick nach good old europe.

Hat der Großteil der Bevölkerung ausreichend Zugang zu höherer Bildung, fair und ausreichend bezahlten Jobs und lohnenswerten Zukunftsperspektiven (Wohlstand, eigener Besitz, Urlaub, Schule, sozialen +kulturellen Zugang) und der weibliche Anteil dieser Bevölkerung ein gleichberechtigtes Dasein,
erledigt sich das Thema Geburtenkontrolle von selbst...
 
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Letztlich genügt ein Blick nach good old europe.

Hat der Großteil der Bevölkerung ausreichend Zugang zu höherer Bildung, fair und ausreichend bezahlten Jobs und lohnenswerten Zukunftsperspektiven (Wohlstand, eigener Besitz, Urlaub, Schule, sozialen +kulturellen Zugang) und der weibliche Anteil dieser Bevölkerung ein gleichberechtigtes Dasein,
erledigt sich das Thema Geburtenkontrolle von selbst...

Und wo soll das alles, nach aktuell dafür geltenden gesellschaftlichen Maßstäben, für rund 7,7 Mrd. Menschen herkommen, ohne dem Planeten und seinem Ökosystem engültig den zeitnahen Todesstoß zu versetzen?
 
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Gerechtere Verteilung des Wohlstandes?

Die derzeitigen Industriestaaten leben prächtig davon, dass sie spottbillig Rohstoffe aber auch so nette Dinge wie Palmöl / Kaffee u. dgl. für einen Apfel und Ei in den Entwicklungsländern einkaufen
und zum Dank dürfen die dann auch noch unseren Abfall entsorgen - gerecht ist etwas anderes.

Gerade die nun erkannte Notwendigkeit bei uns, nachhaltiger zu wirtschaften (im ureigensten Interesse) ergibt theoretisch gleichberechtigte Chancen auch in den Entwicklungsländern.
 
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Das globale Durchschnittsvermögen liegt bei 56541 $. Selbst wenn* du alle Werte mit 0 Aufwand gleichmäßig verteilst bekommst, erreichst du gerade einmal etwas mehr als das Durchschnittsvermögen von Chile, kaum ein Viertel des deutschen Durchschnitts.
Liste der Laender nach Vermoegen pro Kopf – Wikipedia

Das wäre zwar menschlich und von der Gerechtigkeit her ein gigantischer Fortschritt, würde aber noch nicht zu einer schrumpfenden Weltbevölkerung führen. Aber den Pro-Kopf-Ressourcenverbrauch beinahe auf das Niveau von Deutschland heben und das ist mit 8 Milliarden Menschen ein Super-GAU.


*: Das ist ein verdammt gewichtiges "wenn". Man kann nicht einfach jemandem seine Milliardärs-Villa auf einer Privat-Insel wegnehmen und dafür 1000 Eigentumswohnungen in arbeitsnaher Lage an Bedürftige verteilen. Auch diverse Kunst- und Sammlerschätze sind unteilbar und Wertanlagen und -Papieren würden ihren Wert sofort verlieren, wenn sie (ehemals) arme Personen in großer Zahl gegen etwas nützliches eintauschen möchten, da die Börsen bekanntermaßen um mehrere Größenordnungen über die Realwerte aufgeblasen sind. Und sogar so Kleinigkeiten wie z.B. viele wertvolle PKW wären in der dritten Welt ohne passende Straßeninfrastruktur wertlos; Luxusgüter wie Schmuck oder Freizeitgeräte nutzlos. Nimmt man noch den reinen Organisations- und Transportaufwand hinzu würde es mich nicht wundern, wenn 50-90% des globalen Vermögens bei einer Umverteilung entwertet werden würden. D.h. selbst wenn alle ihr Vermögen freiwillig (LOL!) in einen Pool schmeißen, aus dem dann gerecht jeder Einwohner des Planeten einen fairen Anteil erhält, würde am Ende nicht jeder das heutige Durchschnittsvermögen, sondern möglicherweise nur 1/10 davon besitzen.
Vermögensgerechtigkeit über Umverteilung von Wachstum zu schaffen, also den Reichen ihren Plunder lassen und nur den möglichen/erheblichen Zuwachs in nützliches für die Armen abzuzweigen, wird dagegen noch ettliche Jahrzehnte dauern, bis sich eine deutliche Auswirkung auf Geburtenraten ergibt. Und es funktioniert überhaupt nur, solange Wachstum da ist. Wir haben aber nicht soviel Zeit und wenn der Klimawandel zuschlägt, haben wir auch kein Wachstum mehr.
 
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Wir haben aber nicht soviel Zeit und wenn der Klimawandel zuschlägt, haben wir auch kein Wachstum mehr.

Naja, wenigstens kann sich der Multimilliardär dann noch über den Wert seiner Villa in Malibu, am Grund des dann mehrere Meter höheren Atlantik, erfreuen, auch wenn deren Wert dann nicht mehr wachsen wird. ;)
 
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Yachten statt Villen!
(vor allem nichts in Malibu. Flach, Hurricane-Einzugsgebiet, mit Touristen überlaufen, von Trump regiert - ne danke.)
 
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Wir haben aber nicht soviel Zeit und wenn der Klimawandel zuschlägt, haben wir auch kein Wachstum mehr.

Genau DAS glaube ich als Berufsoptimist eben nicht.

Im Gegenteil ergeben sich aus der notwendigen Umstrukturierung der globalen Wirtschaft auch Chancen, sofern man sie nutzt.

Think bigger, China macht es uns (zumindest in Planspielen) vor:
Neue AEra erneuerbarer Energie: China baut erstes Weltraum-Solarkraftwerk - n-tv.de

Denen traue ich zu, daraus Realität werden zu lassen.
 
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Hab gerade gelesen das der Amazonas schon seit 16tagen brennt. Ich lese täglich News aber das hatte ich die letzten 16tage nicht gelesen
 
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Ich glaube nicht daran. Viel zu teuer.
Und wie will man das Ding instand halten?

Die Frage ist, was ist langfristig teurer?

Fossile Kraftwerke mit Sicherheit.
Fission steht auf der Abschussliste in D.
Fusionskraftwerke derzeit noch eher ein Wunschtraum.
Wasserkraft - Potential in D. eher schon ausgeschöpft.
Windkraft - von allen geliebt, aber keiner will so ein Riesenrad im Vorgarten stehen haben...
Solarstrom, nur bedingt effizient in unseren Breitengraden, wie ich persönlich feststellen darf.
An anderer Stelle hat mal jemand hier geschrieben, die geplanten Solarkraftwerke in der Sahara würden uns von Despoten abhängig in der Energieversorgung machen - die Karte kann man an des Stelle zurückspielen :)
Wenn ich daran denke, wie oft unsere Solarpanels allein durch Witterung beschädigt werden, dürfte das bisschen Sonnenwind und UV eher lächerlich dagegen sein.

Je länger ich darüber nachdenke, desto charmanter kommen mir die chinesischen Gedanken vor.
 
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